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dem üppigen

Stumm und

in dem ein

Wer mas

ich/

Station war

rung in London.

(Fortsetzung folgt.)

sind modern! Sie finden darin hei mir eine schöne Auswahl eigen. Herstellung zu kleinen Preisen. Beachten Sie meine Auslag

Wo

Von

ob Ersatzteile, ob Auskunft nur,

Ob neues Radio, ob Reparatur,

Mit Der Mit

eigenen Krieg

Jeder Winkel

Das gerechte Leben

Skizze von Ella Luise Rauch.

Dreizehntes Kapitel.

So »rächten Lechat und O'Connor ihren

(PlisseeXwoon.

^Tlichelsbepg 12

Aus Wurzeltiefe schwellend steigt der Brand 3m dunklen Holze, das noch grau und kahl, Bis hügelhin, von Stamm zu Stamm gespannt, Laubfahnen überwehen breit das Tal.

Heinrich Leis.

schwerer erfüllen liehe."

Und ich wollte, Sie hörten endlich damit auf. Meinen Sie, es wäre mir spaßig gewesen, Sie hängen zu sehen? Wenn den Barbados lebend zurückkommen, hab

warmen Wellen flutet durch den Wald Strom des Lebens, das in Knospen drängt. ____silbergrünem Schimmer wird es bald Ausschäumen, wenn der Saft die Hüllen sprengt.

An der Straßenkurve, unterhalb der Brücke, war ein Auto die Böschung hinabgestürzt. Bald sammelte sich eine Anzahl der nachkommenden Fahrer. Unter dem umgewendeten Wagen lag ein Mann, bewußtlos und schwerverletzt. Weit­hin geschleudert, wie schlafend, fand man in tc Grün des Sanges die Frau.

Sie vorhatte."

Sie beschämen mich, Lechat."

Das will ich nicht, O'Connor, gewiß nicht! ...------

Ich zu Tortuga meine? Das bleibt sich gleich! Denn Sie haben' ebensowenig eine Wahl mehr, wie einst ich."

mit England.

Und Lechat kannte wirklich die Barbados! der Bucht, die man anlief, war ihm vertrant.

Der nächtliche Überfall auf die englische denn auch ein Erfolg. Was sich von den Puritanern nur stellte, wurde mit Hilfe der befreiten Zwangsarbeiter nieder-

.,Betty Angers", laste er. als er das lächelnde Frauen- geücht in seiner stummen Schöne erblickte, und verriet eine starke Erschütterung. Aber er war ja als Helfer gekommen und begann sogleich, seine Arztpslicht auszuüben. Wahrend er dem Bewußtlosen Notverbände anlegte, erschien ein Gen­darm. ..Sie haben den Namen der Toten genannt?" fragte der dienstlich.

Es war ihr Mädchenname", sagte der Arzt.Sie trägt einen Ehering. Ich habe sie vor fünf Jahren zum lebten Male gesehen. Vielleicht finden Sie in den Taschen etwas, was Auskunft gibt."

Es faiib sich nichts. Ein Fahrer erbot sich, den Verlebten mit zunebmen. Der Arzt selbst war bereit, bei der Toten Wache zu halten, bis ein Wagen käme, sie zu holen. Die Wagenreihe oben verschwand. Unten stand ausrecht der iunge Arzt. Seine Augen gingen über die anmutige Landschaft des Saaletales, über blühende Bäume und die sanften Linien der Hügelketten, aber sie sahen nichts. Sie lernten das Sehen erst wieder, als sie das Frauengesicht in den Blick nahmen und begannen, die stummen Züge zu erforschen.

Er batte sie damals sehr lieb gehabt und sie zur Frau begehrt. Ader er war abgewiesen worden. Schüchtern und zärtlich, doch klar und bestimmt aus einem Reckenexempel heraus.

Die junge Betty batte sich arm genannt. Sie lebte da­mals bei ihrem Bruder, mit dem er befreundet war, dem auch nichts Lieberes geschehen konnte, als wenn die beiden sich fanden. Sie hatten sich ja auch gefunden. Aber dock war keine Nähe zwischen sie gekommen, und die wenigen Male, da sie sich geküßt, war es wie durch einen Schleier gewesen. Denn die Betty vergaß das Rechnen nicht. Von der Mutter her kannte sie es nicht anders. Die war eine Fanatikerin der Rechtschaffenheit und glaubte, daß nur das vom Rechten fein könne, was immer zu gleichen Teilen aufginge.

Sie zog täglich ihre Bilanz. Was sie dem Sohn geopfert, war ausgeglichen worden durch das einträgliche Amt. das er sich errungen. Der Tochter hatte sie Werte nicht anlegen können. So durfte denn Betty nur einen Mann heiraten, der ihr gleichsiand in Besitzlosigkeit das war dem Kinde ein- geimvft. Ein Arzt aber war etwas geworden durch fein Studium, durch die Kraft feines Geistes, durch geldliche Mittel Betty konnte nimmer die gleichwertige Frau für ibn fein.

So ungefähr batte das Mädchen, das er liebte, ihm das Eremvel vorgerechnet, war auch davon nicht abzubringen gewesen. Nimmer würde sie glücklich sein und machen können.

wenn die Waage so unrecht für sie stände. Und da seine über» redungsverfucke nicht nachließen, war sie heimgereist zur Mutter er hatte sie nicht wiedergesehen.

Run lag vor ibm die schöne Hülle dellen, was sie gewesen. Wieder sehr Fernes. Voller und reifer war die Form, die Hülle. Eine feine Kerbe stand zwischen den Brauen. Ein Schatten hing um die Wangen. Aber so sprach vielleicht der Tod. Wie hatte das Leben gesprochen? Verwirrend süß war das Lächeln, das die weichen Lippen schloß, das unter den Wimpern sich zu verbergen schien.

Er kniete nieder. Cie konnte nicht gerechnet haben, als sie io lächelte. So lächelt ja ein Mensch nur in sehr innerem Klücklichsein. Der Blick streifte die Kleidung, und nun erst sah der Arzt, wie reich diese war. Hatte sie. nachdem sie ihn abgewiesen, gar einen reichen Mann geheiratet, sie. die Wägende, die Gerechte? War sie sich untreu geworden? Vielleicht war der. den er verbunden batte, ihr Mann gewesen, vielleicht würden Fragen, noch ungeformt, von jenem zu beantworten sein. Aber er würde sie nicht stellen. Möchte nur der Wagen noch ausbleiben. Das Lächeln, dies im Tod noch lebende verzaubernde Lächeln möchte er ein­trinken können, es niemals im Leben zu verlieren.

Er konnte nicht willen, der iunge einsame Arzt auf der Totenwache, daß dies Lächeln ibm gehörte, daß von allen Menschen allein er ein Recht daran hatte. Und so war es geschehen: Betty, damals nach ihrer Flucht, war von der Mutter zum Heiraten gedrängt worden und hatte sich einem Zimmermeister versprochen. Handwerk kam da zu Handwerk. Der junge Mann war gesund, um einige Jahre älter, äußer­lich bestand das Gleichgewicht. Da er sie heftig umwarb und sie glaubte, daß sie ihm für immer gut sein könne, war ihr das nicht schwer geworden. Nach einiger Zeit hatte sich dieser Zimmermeister auf eine Spekulation eingelassen, die ibm einen bedeutenden Vorteil eintrug. Das war der Anreiz zu wiederholten Versuchen, die alle glücklich ausgingen. Nun wurde das Handwerk an den Nagel gehängt er begann das Leben eines »roßen Mannes. Von Arbeit war nie mehr die Rede. , . ,,

Seine Frau aber, deren Sinnesart erspieltes und er» spekuliertes Geld unredlich sein mußte, hielt sich seitdem für eine unehrliche Frau. Ihre Mahnungen und Bitten, dem Handwerk die Treue zu halten, wurden verlacht. Daiür kaufte er Schmuck und teuere Kleider für sie. einen erstklassigen Wagen womit konnte man die Unzufriedenheit einer schönen Frau wohl leichter besänftigen? .. v

Sie mm. die in der Arbeit allen Segen erkannte, wurde sich von dem Spekulanten getrennt haben, wäre nicht das Ehegeliibde gewesen. Niemals war sie der Mensch, ein Ge­lübde zu brechen. So wurde sie eine friedlose Frau: drei­fach friedlos, als das Kind, das sie geboren, ihr durch den Tod wieder genommen wurde. Auch dies war als Beweis aufzunehmen, daß sie einen segenlosen Weg gegangen.

Auf der letzten Fahrt, da ihr Mann am Steuer scm, hatte sie ihres Lebens Sinn zu ergrübeln gesucht, tote rounte nicht mehr, wie sie ihm noch einen Inhalt geben könne. Ihre Ge« danken waren aus der Leere in die Vergangenheit »efluditet, in ihre Jungmädckenjahre. Und da mar. ein lieber Traum lebendig geworden. Ein junges andächtiges Mannergeiickr hatte sie gesehen, über dellen Mund sie ihr töeihes ludilem gelegt, und durch das dünne Gewebe hatte sie geküßt, so an» dachtsvoll und hingegeben an ihr seltsames Tun, wie em Frommer ein Gebet verrichtet. ....... r.

Sie mußte lächeln. Wie kindlich, wie glücklich war sie da gewesen! Wie rein der iunge Mensch, der ihre Zuneigung so ehrfürchtig behandelt. Sie versank so sehr tn dieses Ver­gangene. daß sie nicht gewahrte, wie ihr Mann mehrmals rückwärts gewandt sie anstarrte. Und hierbei, ba er nicht loskam von dem fremden Leuchten in dem Frauengesicht, geschah das Unglück. .. . , .... ,, .

Und es war wohl nur die zuletzt doch gnädig waltende Gerechtigkeit, daß Traum und Lächeln dem. dem sie gehörten, wieder zurückgelchenkt wurden, um in ihm zu bleiben.

Erwachender Wald.

Wie Atmen geht es durch der Stämme Reihn, Als ob ein Riese regte sich im Schlaf.

Selbst totes Laub im Grund nimmt hellen Schein, .Da es der Sonne Flammenzauber traf.

gemacht.

Es wiederholte sich mal wieder, was bet große Admiral Blake bei seinem westindischen Zug gegen Spanien erlebt hatte. In seinem Kriegsplan hatten die Deportierten als Hilfstruppen eine große Rolle gespielt. Man war in London her Meinung gewesen, sich ihrer ohne weiteres gegen das feindliche San Domingo bedienen zu können. Und die Ver­bannten hatten auch die ihnen gegebenen Waffen genommen, sts bann aber bei der ersten Gelegenheit gegen die Landungs­truppen der herrschenden Sekte gewandt. Ohne Ehre hatte Blake von San Domingo abziehen müssen. Nicht den Spaniern, dem Haß der Unterdrückten war er erlegen.

Als dieDelila" im Morgengrauen die Bucht mit den brennenden Plantagen verließ, hatte sie eine mehr als voll­ständige Mannschaft an Bord: Iren und königlich gesinnte Engländer. Und eins schweißte alle zusammen, Engländer und Iren: der unbändige Haß gegen die puritanische Regie-

Jch hasse England nicht. Aber ich hab was gegen die frommen Bibelmänner, die es dem König weggenommen haben und Männer und Frauen und kleine Kinder nach den Barbados und Jamaika verschicken."

O'Connor brauchte nicht zu überlegen.

Wenn Sie es wünschen, Lechat, fahren wir nach den Barbados. Ich wollte, Sie hätten etwas gefordert, was sich

Köhrenprüta, RADIO-KUHN Ist Verlaß I ob dies, ob »Jas,

Sie war tot. Der erste Helfer, der sich niedergebeugt hatte, richtete sich zurück, ohne sie zu berühren. 1=1----""s

ergriffen blickte er in das schlafende Gesicht, ... Traum zu lächeln schien. Und so verwirrte das Gesicht die anderen. Sie wandten sich zu dem verletzten Mann- die schlafende Frau wagten sie von dem gelbdurckblühten Polster nickt zu heben. Nun aber hielt oben abermals ein Wagen, und der ausstieg und herabkam. war ein Arzt.

Die wunderkur.

Von Erich Paehmanu.

Der Obersekretär im Ruhestand Franz Lernvl betritt um halb zwölf, wie allmittaas immer, das Sinterzimmer im Post-Hotel, ruft sehr forsch: Servus zusammen, auch rote immer, uno tut sich dann tn seinem angestammten Freundes- ^ ^No^was machst denn für ein Gesicht beim Hinsetzen? Scf,1.l.(5arnix?Sis schon aut. Ich hab mich nur ein bjjjerl ge- stoßem gestern, rote ick heimfomtnen bin auf die Nackt.

Wo denn?" i

Ja wo am Eck vom Geländer.

Nein, ich mein wo? An bet Hilft?

Ja. ba grab, wo der Knochen sitzt. Ist aber lckon gut. bloß ein bißchen blau angelaufen." ....

..Woher weißt denn du so genam baß bas gut ist? mischt sich sein Freunb Sedlmeier bazroischen,ich hab mal einen

Sie übrigens von ____ ___________ _______. .. , , ,

ich eine prachtvolle Flagge für Sie. Vorläufig können wir sie nicht führen. Frankreich und England haben Bündnis und

Frieden."

Frankreich?" Eine heiße, rote Glut kam über O'Connor. Sie sprechen von der französischen Flagge?! Wir können jeden französischen Hafen anlaufen?!"

Da, lesen Sie!"

O'Lonnor nahm bas Schriftstück, bas Lechat solange tn der Hand gehabt hatte, und las:

Wir, auf Befehl Seiner Aller christlichen Majestät, König Ludwig des Vierzehnten von Frankreich und Navarra, Gouverneur von Tortuga und Port Royal, verleihen in Allerhöchster Vollmacht Unserem Lieben und Getreuen, dem edlen und wohlgeborenen Kriegskapitän und Schiffskomman- danten, Herrn Roger O'Connor als Unterführer Unseres

Es war ein vollgewichtiger Kaperbrief, der O'Connor französischen Schutz verhieß und ihn ermächtigte, gegen alle Feinde der Krone' Frankreichs zu kreuzen.

Am meisten freut Sie doch", begann Lechat zu spötteln, daß Sie jetzt wieder eine beglaubigte Feder an Ihren Hut stecken dürfen. Als wenn der Wisch etwas änderte! Wir nehmen, was wir kriegen können. Das ist geblieben. Aber ich verstehe, daß dem Herrn die Reife nach den Barbados jetzt freilich nicht mehr beliebt!"

O'Connors glückliches Gesicht wurde ernst.

Lieber zerreiße ich den Brief, als daß ich auf die Reife verzichte!" erklärte er hart.

Vorläufig gehört Ihnen der Brief überhaupt noch nicht!" übertrumpfte ihn Lechat und nahm ihm bas Doku­ment aus der Hand.Der Kaperbrief ist ein Geschenk des großen Mannes an Sie. Ohne ihn hätten mir keinen Hafen. Aber wenn er uns auch jetzt freie Hand läßt, will er Sie doch am ersten August auf Tortuga sehen!"

Und was meinen Sie dazu, Lechat?"

Bertrauen Sie mir?

Ja."

Ich mußte in Verakruz zurückbleiben, denn ich konnte Ihnen nur helfen, wenn ich rechtzeitig erfuhr, was man gegen

iihnen hatten sich ins Kielwasser gelegt. An Deck wurde auf­geräumt, doch die Haie besorgten den Rest.

Was macht ihr beim ba? fragte O'Connor zwei Leute, vke gerade dabei waren, einen spanischen Offizier über die Relinazu hieven.

Wie Sie befahlen, Herr Kommandant", mischte sich der Leutnant ein,rein Schiff!"

Natürlich!" winkte O'Connor ab und trat an die Leiche.

Ein hübscher, blonder Junge war das gewesen, viel­leicht überhaupt kein Spanier, einer aus Flandern womög­lich oder von dort oben her. Hatte der Junge doch wahr­haftig die Schärpe des Kommandierenden umgebimden! Offenbar im letzten Augenblick, als schon alle andern Offiziere gefallen waren. Es war die Schärpe des Kapitäns.

Wartet!" sagte O'Connor, gürtete ab und riß seine Federn vom Hut. Schärpe und Federn legte er auf die . Leiche.Nehmt das mit, meinte er bann zu den Leuten. Er gab sich große Mühe, daß es heiter klingen sollte,es geht in einem hin."

Darauf ging er weiter, doch Zuruf empfing ihn, wo er sich zeigte.

Hoch der Kommandant! Hooooch!"

Alle waren riesig vergnügt und brannten darauf, diesen wunderbaren Sieg zu feiern.

Weiße Sklaven auf Jamaika hatten sie sein sollen. Frei­beuter zur See waren sie jetzt. Die Iren zogen das letztere bei weitem vor.

Und welche Flagge werden wir denn nun führen?" fragte Leutnant Poste lla noch.

Auf O'Connors Gesicht fiel ein tiefer Schatten. Mit Schärpe und Federn hatte er alles von sich getan. Andert­halb Jahrzehnt waren damit bei den Haien. Die Antwort fiel O'Connor nicht leicht. Unter der Flagge des später ent­haupteten Königs Karl hatte er gefochten und unter der von Spanien. Das war nun vorbei.

Aber die Antwort gab er doch!

Die schwarze Flagge, mein Herr", sagte O'Connor.

Die schwarze?!" rief Lechat dazwischen.

Lechat kam gerade aus dem Zwischendeck, roo das Lazarett eingerichtet worden war, und hielt etwas in der Hand.

Passt Ihnen die Flagge nicht?" fragte O'Lonnor zurück, oder willen Sie eine andere?"

Vielleicht habe ich eine andere, aber vorläufig brauchen wir sie nicht."

O'Connor war mit Lechat an die Reling getreten und ließ sich die auskommende Brise ins Gesicht wehen.

Die beiden befreundeten Menschen waren allein. Zum erstenmal feit ihrer Flucht aus Verakruz waren sie ohne Zeugen.

Daß ich Ihnen jetzt alles zu danken habe, wissen Sie?" begann O'Connor.

Lassen Sie mich bitte damit zufrieden! Womöglich wünschen Sie mir noch die Pestilenz an den Hals, nur um sich revanchieren zu können. Sagen Sie lieber, was Sie vor­haben."

Wie Sie wollen, Lechat, aber

Ich sehe, wir liegen auf Kurs nach Jamaika?

Nach Jamaika ging mein Auftrag."

Ihr königlich spanischer Auftrag, jawohl! Aber ich weiß, was Sie denken, und Sie haben auch ganz recht. Mit nicht viel mehr als sechzig Mann sind wir etwas wenig, und ein paar Iren, die wir den Gottesmännern auf Jamaika äb- jagten, würden wir brauchen können. Ein paar irische ober auch englische Sklaven zu befreien, setzte Lechat betont hinzu, wäre also nicht nur verdienstlich, sondern auch lohnend.

Engländer? Ich hasse England!

Sie denken nur an Irland! Aber für König Karl haben Sie doch gekämpft, und der war Schotte.

Aber König von Irland!"

Streiten wir nicht mehr, Herr O'Connor'', sagte Lechat und wurde sehr ernst.Sklaverei ist ein böses Los. gleichviel ob es einen Iren ober Engländer trifft, und viele Ihrer eng- lischen Kameraden, Dffi "re König Karls rote Sie einst, sind nach diesen Inseln verschickt."

Verzeihen Sie, Lechat, sind Sie Engländer? Ich hielt Sie für einen Franzosen."

Lechat antwortete nicht ober nur halb.

Ich bin Flibustier", sagte Lechat. .Aber was meinen Sie zu den Barbados, Kommandant? Auf diesen Inseln kenne ich mich aus. Und alle Deportierten können wir nun mal nicht befreien. Da find die Barbados so gut rote Jamaika."

Sie hassen England also auch?"

Der Himmel strahlt in Bläue frühlingsklar Und macht das Wunder großer Wandlung kund, stumme, winterdürre Trübe war, Auferstehung jauchzt der Vogelmund.