Wiesbadener Tagblatt
Freitag, 8. April 1938.
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Die Demokraten rissen die Völker auseinander
der wie das
Averi hinzugeben. Viele Opfer bezeugen dies. Wenn die Idee, für die sie ihr Leben Hingaben, auch unserer Erkenntnis nach falsch war — nicht das ist uns hinterher das wesentliche, ob die Idee richtig oder falsch gewesen: wesentlich ist uns für die Beurteilung dieser Menschen, daß sie fähig waren, ihr Leben zu opfern für ein Ideal. Kein wirklicher Nationalsozialist versagt ihnen daher die Achtung.
Taten werden die Gegner überzeugen.
(Fortsetzung von Seite 1.)
das ganze Volk Deutsch-Österreichs umfassen soll, gleich der Volksgemeinschaft des übrigen Reiches!"
Wir wissen, daß auch hier bald die letzten, die noch abseits ^hen, einbezogen sein werden in diese Volksgemeinschaft, atlogen sich die Gegner draußen und drinnen an die Hoffnung klammern daß es noch marxistische und kommunistische Arbeiter 9‘bt ?.n. Österreich: Es gab einst auch im übrigen Deutschland marxistische uud kommunistische Arbeiter. Es gab sie! Heute stehen diese Arbeiter zum nationalsozialistischen Deutschland und zu seinem Führer, wie alle anderen Deutschen!
>5n Österreich wird es nicht anders sein, mag auch mancher eingefleijchte Marxist oder Kommunist es heute nicht für mög- Uch halten! Einst wird auch er zum Anhänger und Verfechter dieser neuen nationalsozialistischen Lehre — nicht weil unsere Reden ihn überzeugen: Überzeugen werden ihn die Taten!
Kein Recht ohne Macht.
Seite 4. Nr. 88. K
„•öd) weiß", so fuhr der Stellvertreter des Führers fort, „meine deutschösterreichischen Volksgenossen, daß es nicht lange dauern wird und auch bei euch sind alle Gegensätze von einst ' überwunden, ist aller Haß von einst vergessen, und auch ihr seid vereint in der gleichen großen Gemeinschaft, auf die ihr dann so stolz fein werdet, wie wir übrigen Nationalsozialisten rm großen Deutschland.
. * Ein d'Annuuzlo-Mufeum i« Pescara. In Pescara wird im Geburtshaus d Annunzios. dessen Einrichtung wieder m ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurde, ein Rmieum eingerichtet. Das Museum enthält außer persönlichen Erinnerungsstücken die Manuskripte des Dichters, ^igmalausgaben und Jlluftrationsmaterial tu feinen
aus der allein nur eines Tages dann die äußere Freiheit kommen kann!"
Deutschland ist wieder ein gewaltiges Reich
., nun zeigt der Führer den Linzern in wenigen mitreißenden Sätzen das neue größere Deutschland wie es in jenen fünf Jahren geworden ist. „Vorbei ist das Deutschland des Elends und des Jammers, der höchsten Verzweiflung, vor allem vorbei das Deutschland der Wehrlosiq- reit und der Ohnmacht. Wir sind heute wieder im Vesttz eines gewaltigen Reiches. Eine starke Wehrmacht schützt uns. Keine Macht der Welt kann uns mehr bezwingen. Die natio- nalsoziakstische Staatsführung konnte in den fünf Jahren dank stehenden geschloffenen deutschen Nation Wunder über Wunder voMringen!"
Wie eine ungeheuere Woge umbrandet den Führer die BegeKn-ng von 10 000 Menschen. Sie alle wissen, daß sich tatsächlich ein Wunder ereignet hat, denn ste alle haben es miterlcbt, erleben es noch täglich, das Wunder ihrer Heimkehr ins Reich. Noch einmal erstehen die historischen Märztage vor ihren Augen, als der Führer in packenden Worten den dramatischen Anlauf jener Tage schildert. Unter lubelnder Zustimmung der Menge erklärt der Führer, die -m^r hatten sich an dem Tage, als Schuschnigg von Innsbruck aus seinen, verbrecherischen Plan ankundigte,' bestimmt nicht gedacht, dag er, der Führer, schon vier Tage später in ihre Stadt emziehen wurde.
«Der Begeisterungssturm wiederholt stch, als der Führer erwart: Ern eiserner Wille hat dieses Reich jetzt geschaffen, mann?"" Eisen werden es verteidigen gegen jeder-
Man steht es, wie der Führer die Menschen aufrüttelt, als er von Beifallsstürmen begleitet, das Volk zum qroß- deutfchen Bekenntmsgang aufruft: „Am 10. April wird sich Sanz. Deutschland erheben und zur Wahlurne gchen zur Be- kraftlgung unserer Gemeinschaft! Und dann wird die große Arbeit erst beginnen, jene, wunderbare Arbeit, auf die ich mich so freue, weil ich diesesmal auch meine Heimat einbe- Zieyen kann!
nT? liefen Worten setzt eine fanatische Begeisterung von Menschen em, .die vielleicht nur ahnen können, was kommen wird. Aber eines klingt in diesem unendlichen Jubelruf mit: die feste Überzeugung, daß die Not in öfter« iel^-erIn b b haben wird! Unermeßlich ist der Jubel nach diesen Worten, aus denen die ganze tiefe Liebe des Führers zu feinem Volke spricht. Minutenlang tost und braust in Sprechchoren der wundervolle Ruf durch die Halle:
Wir danken unserem Führer.
Die Oberösterreicher übertreffen jetzt womöglich noch alle 2n ihrem leidenschaftlichen Jubelsturm zeigen
Jie ihren Führer, der von ihrem oberöster- B°d-n stammt, aus übervollem Herzen danken. ™ rr *•n 1'* Begeisterung, dieser Jubel der deutschen Menschen in der Sudostmark nicht zu beschreiben. Wer diese bis ins tiefste aufrüttelnden und ergreifenden Augenblicke mir erlebt hat,, kann kaum verstehen, was sich hier 'Tag für Ostmark um den Führer abspielt, wie ehr diese Menschen an .ihm hangen und mit welcher Leidenschaft sie ihm immer wieder ihre Treue und ihre Liebe be- kunoen.
Was nun kommt das hat Linz noch nicht erlebt: Es ist, b‘e flammen her Begeisterung aus dieser Halle aus- en, |ie greisen über aus die Hunderttausende draußen.
noJt einem einzigen langanhaltenden ^ubelschrei wider. So wurden die Lieder der Nation noch nie in Österreich gesungen: „Deutschland, Deutschland über alles".
Wir, wissen aber auch, daß gerade hier in Österreich m a r x i st i s ch c Arbeiter mehr als einmal bewie|en hat, sehr er bereit ist, sich für seine Idee einzusetzen und selbst Leben hinzugeben. Viele Opfer bezeugen dies. Wenn
' «e mehr unserem Volke die guten Raffe-Eigenschaften erhalten bleiben, seine Intelligenz, seinen Fleiß, seine Ersin- dungsgabe, auf desto höhere Lebensstufe vermag es auch materiell sich zu halten, zum Wohle der Gesamtheit und des einzelnen. Voraussetzung hierfür ist freilich, daß nicht neiderfüllte fremde Völker mit Gewalt uns die Früchte unserer Arbeit zu, nehmen vermögen, daß nicht haßerfüllte Raffen militaristische Staaten auf uns zu hetzen vermögen, daß man nicht wieder unsere Arbeitskraft Sklavendienste verrichten läßt, wie nach dem letzten Kriege. Die Voraussetzung ist erfüllt!
Wir Deutsche — endlich seid ihr Deutsch-Österreicher in diestm Wort auch praktisch einbegriffen — wir Deutsche sind heute gesichert gegen alle Versuche, unseren Frieden zu brechen, weil über diesem Frieden und über unserer Arbeit wacht die deutsche Wehrmacht! Die deutsche Wehrmacht, zu der nun auch Deutsch-Österreichs Soldaten in treuer Verbundenheit gehören. Und die Welt weiß, daß diese Wehrmacht gut ist. Noch eins hat der Führer gelehrt:
die Ehrenhaftigkeit aller Arbeit:
Nicht darauf kommt es an, was ein Volksgenosse schafft, ob er Handarbeit leistet oder Kopfarbeit, ob sie niederer oder höher bezahlt ist, ob einer Straßen kehrt oder Bücher schreibt oder junge Männer zu Soldaten macht, sondern lediglich darauf kommt es an, daß er Arbeit leistet, — Arbeit, die der Gesamtheit irgendwie zugute kommt. Jeder wirklich Schaffende — und wenn er noch so unbekannt in der großen Masse steht — wird von Nationalsozialisten höher gewertet, als der Träger eines noch so klingenden Namens, der nicht arbeitet, sondern nur vertut, was Generationen vor ihm erworben. Und weil die werffchaffende Arbeit im Auge des Nationalsozialisten den höchsten Adel bedeutet, deshalb hat die Partei, in der Schaffende jeder Art vereint sind, durch Adolf Hitler den Namen „Arbeiterpartei" erhalten.
Wir Nationalfozialisten wiffen aus der Zeit des Kampfes, daß gerade unter der Handarbeiterfchaft die o p f e r f r e u d i g ft e n I d e a I i ft e n zu finden find, daß bei ihr die Menschen stehen, die bereit find, alles einzusetzen und alles hinzugeben für eine Idee, von der sie glauben, daß sie richtig und gut ist. Und gerade hier in Österreich ist unter den alten Kämpfern eine Unzahl von Handarbeitern, die in den schweren Zeiten der Verfolgung, der Entrechtung und des Terrors sich nicht beugen ließen und in unwandelbarer Treue zu ihrer Idee und zum
Führer standen.
Aller Hatz von einst vergessen.
William von Simpson.
ist Herr, William von Simpson mit seinem "Die Barrings tn die Reihe der ersten deut- ii*enm^I3t.SIer -S>aijJa0t von dem Buche, haftes .Weltliteratur messen könne. Wir haben in den „Barrings unsere deutsche Forinte Saaa" dke'ser sS^ 23efored,una bringe'7 wir demnächst an — war dem Berichterstatter eine Freude, von Herrn von Simpson geladen zu.sein. Er ist ein großer Freund Wies- den s und bat oft und lange hier Aufenthalt genommen. Da laßen wir uns m der Pension wo er arbeitend weilte, seaenußer ■— und es begann die Überraschung Da saß ein Miaer Mann, stark weih, mit stark angegrautem Schnur" bart (aß Jahre „ich bin:a keine Frau ) — nichts an ihm bewies einen seinnervigen Dichter. Eher könnte das ein Mann des Willens der Energie, des Kampfes fein. Ein A^^ der dem Leben getrotzt hat. Herr von Simpson ist Landwirt. Em sachlicher Mann.
», • So redete ich von selbst nichts von den ..Barrings", nichts Privates sondern ich lieg, mir erzählen. Üch horchte genau bin weil ich mir das geistige Gesicht des Mannes dabei konstruieren wollte und den Wurzeln der „Varrings" nach- Ipuren wollte.
270 Jahre also saßen die Nachfahren der aus Schottland den Douglas, Samsitons u. a. ausgewanderten Simpsons M dl-r deutschen Ostseekuste Unruhe und Unrast scheint ihr Erbe. Der Sohn des ersten Emgewanderten wird schon ??rgermeister m.Memel, die Nachfimren schlagen als Gutsbesitzer Wurzeln in die Bernsteinküste. Erst der Vater von Srmvions verkauft das wundervolle Gut, auf dem Generationen gewurzelt, in finanzieller Bedrängnis. Ich spüre es- damals war die Eeburtsstunde der „Varrings" Das Erlebnis, aus dem Boden gerissen zu sein, die Sehnsucht, neuen Boden au gewinnen, steigt ins Unterbewußtsein, geht
Adolf Hitler lehrte weiter, daß ein Nationalsozialist jederzeit bereit sem muß, für [ein Volk einzutreten, denn nur dann tann bie|es Volk die Macht haben, die es davor sichert, durch andere Staaten und Völker vergewaltigt zu werden. Die Geschichte hat nun einmal gezeigt, daßimLebenderVölker nur dasRechtgilt, hinter demdie Macht steht.
Der Beweis für die Richtigkeit dieser Erkenntnis wurde in eurer allerjüngsten Geschichte, Deutsch-Österreicher, erbracht: Bereits 1918—1919 habt ihr den Anschluß gefordert, sogar damals ergaben Volksabstimmungen eine überwältigende Mehrheit. Es war euer heiligstes Recht, was ihr gefordert habt, und trotzdem setzten diejenigen, die das Selbftbestimmungsrecht der Volker >o laut proklamierten, ihr „Nein" entgegen und zwangen euch, im Vertrag von St. Germain auf den Anschluß vrakrisch zu verzichten. Das Recht stand auf eurer Seite, aber öte_ Macht auf feiten der andern. Und euer Recht wurde mit Fußen getreten!
Euer Recht und euer heiliges Wollen wäre auch diesmal von den anderen vergewaltigt worden, hätte sich nicht hinter euer Recht die Macht des neuen Deutschlands gestellt!
_ W? Adolf Hitlers Wehrmacht marschierte, verstummte das Nem^ der andern, weil sie wußten, daß stärker als ihr „Nein" das ,^a Deutsch-Österreichs ist, gestützt auf die Geschütze, und Flugzeuge, der deutschen Wehrmacht!
„ Weiter hat Adolf Hitler gelehrt, daß ebenso wenig, wie alle Menschen in ihrem Werte gleich sind, alle Völker in ihrem Werte gleich sind. Die Völker unterscheiden sich voneinander durch ihre höheren und geringeren Rasse-Eigenschaften.
Wahrung der deutschen Rasse-Eigenschaften.
.Die Rasse-Eigenschaften des deutschen Volkes gehören zu den besten der Welt. 2m Interesse dieses Volkes ist es daher notwendig, daß diese guten Eigenschaften nicht vermengt werden mit den schlechteren anderer Völker. Vor allem dürfen sie, nicht vermengt werden mit den jüdischen Raffe- ,.iOf".ffId)a f ten, die zu den schlechtesten der Welt gehören. Das ndische Volk ist dazu verdammt, Eigenheiten zu besitzen, die es über kurz, oder lang für andere Völker unerträglich machsi es zwilchen sich zu dulden. Wir können nicht zulassen, daß dreier Fluch auf unser eigenes Volk übertragen wird, indem es sich mit dem jüdischen mischt. Der Herrgott hat unser Volk ousgezeichnet vor anderen — ihm sind wir schuldig, es nicht allmählich herabsinken zu lassen auf die Stufe von niederen Volkern.
Sie wollen ja gar nicht bas Selbstbestimmungsrechl der Volker, sie wollen lediglich bas Bestimmungsrecht bet Demokratie. Diejenigen, welche angeblich bas Prinzip feer wahren Demokratie in ihre Obhut genommen haben, gingen eiskalt über bie Tatsache hinweg, bas hier in Österreich dieses Prinzip in schamloser Offenheit übergangen wurde — übergangen wurde unter Hinwegsetzung über alle Rechtsgrundsätze des eigenen Staates.
Warum hat man denn in den Parlamenten der demokratischen Länder keine Brandreden gehört gegen die vergangene österreichische Regierung, die das Recht des Volkes auf Neuwahl mit Füßen trat — die so sichtbar die demokratischen Prinzipien verhöhnte?! Warum haben damals gewisse Zeitungen nicht ihr großes Geschrei erhoben über diese schamlose Willkürh er r schaf t?!
Warum fetzt das Geschrei erst ei«, nachdem der Wille des Volkes durch den Anschluß und damit das wahrhafte demokratische Prinzip gesiegt hat?! Was geht die draußen die „Form" an, in der der Anschluß sich voll-
Er wird die wilhelminiiche Aerg umfassen. Er be- bandelt das Schickial des jungen Archibald von Varring, den die Mutter um das Erbe betrogen hatte und der sich nun in eine neue Welt finden und sich darin bewahren mug. Es geht gut voran — aber ich muß noch einsamer werden, um ganz mit de« Menschen des Buches leben zu können. Ich habe zumele Freunde hier in Wiesbaden. Ablenkungen sind unausbleiblich und — der Wein ist zu gut. »Jan.muff Bans bei der.Sache fein." So wird ein einsamer Ort im Schwarzwald die letzte Arbeit an „dem Enkel" ermöglichen. der im Herbste erscheint. „Und wirb ein britter Band folgen?" frage ich. „Möglich", sagt er. „Aber der wurde bis in unsere Zeit gehen. Und da kann ich mich noch nicht heranwagen. man muß den zeitlichen Abstand von den Geschehnissen haben, um sie ganz überleben zu können."
Flucht zu den Gestalten! Wie schön ist dieses, die Welt der Sehnsucht und des Heimwehs aus der harten Welt heraus» zuheben und seine Heimat neu zu schaffen, mitten unter Gestalten, — die leben nur von und um in dem Dichter. In der neuen Siedelung des Geistes, die Sie für uns verwalten Herr von Simpson!
Es war nichts mehr zu fragen. Man konnte nur noch Gluck wünschen, daß auch die weiteren Arbeiten Erfolge wurden. Es ging auf und ab in diesem Leben. Aber über alles siegte die ungebrochene Vitalität, die aus dem Boden tommt, ezne Begabung, die zu den reichsten gehört, die oeutsche Erzähler ihr eigen nennen und jene eindringliche, gelassene, warme Sachlichkeit, die auch ich mitnahm, als ich Herrn von Simpson verließ. Dr. Heinrich Reichert
Baldur von Schrrach an die HI.
Tagesbefehl zum Tage des Eroßdeutfchen Reiches.
R j? ElUisi . Der Jugendführer des Deutschen Reiches L o n S 6,i r a 6 erlagt zum Tage des Großbeutschen Reiches folgenden Tagesbefehl an die Jugend Adolf Hitlers: Jugend Adolf Hitlers!
dieferh -iligenWahl nicht mitstimmen t; "!*, U du doch Mit deinem Herzen an ihr beleihst. Du weißt, worum es geht, und fühlst ehrfürchtig die Be- deutung dieser sur unier Volk so glücklichen und großen Zeit. Wahrend die Alteren ihre Stimmzettel mit dem „Ja" der Treue und Dankbarkeit in die Wahlurne werfen, sollst du mit Mes felbe „Ja" bekennen. Zieh mit flattern» bett Fahnen singend durch die Dörfer und Stabte des weiten dessen Jugend bu bist.
Adolf Hitler hat dir seinen Namen verliehen.
Erweise dich seiner würdig; Du kannst für ihn nicht stimmen, aber du kannst mehr tun als das:
Lebe für ihn! Jugend des Führers!
ir, Durch diese Bereitschaft füllst auch du am 10. April die Urne des deut|chen Schicksals.
Wir stellen vor:
Die deutiche Einigkeit ist da, dank der nationalsozia- listiichen Volksgemeinschaft. Nationalsozialistifche Volksgemeinschaft und deutsche Einheit — sie werden ewig dauern! Sie werden ewig dauern, auch wenn es der sogen. Demokratie nicht paßt. Einigkeit des eigc- nen Volkes und Freundschaften mit anderen großen Nationen, das sind die Denkmale autoritärer Regime — Denkmale der Demokratie sind Versailles und St. Germain.
Oder haben etwa Nationalsozialisten und Faschisten bie Friedensverträge gemacht? Nein: Demokraten waren es, bie damals die Völker auseinanderrissen und die Landkarte Mitteleuropas in einen Schandfleck menschlicher Vernunft verwandelten.
Stützen der Demokratie waren es, die über Länder und Völker Entscheidungen fällten, über deren Lage auf her Landkarte sie noch nicht einmal Bescheid wußten. Wenn aber heule Völker sich in ihre natürliche Zusammengehörigkeit finden auf Eirund ihres Selbstbestimmungsrechtes, dann schreien bie Eralshüter der Demokratie!
als Wunde durch die Seele. Die Notwendigkeit, eine Heimat SU suchen, ererbter tir.ernbranß verschlägt äußerlich immer werter vom Boben. innerlich wächst neue Bestätigung und ^™;cUntOdaß nur im Festhalten am Boden eine damthe sich Hochhalten kann. Herr von Simpson reitet zu s*irheOrn°„n„ >er Bernstelilkuste nach dem Goldenen Horn. Die ff-bilberung des Rittes war bis au, die „Barrings" [ein erster ”er Vernich, er geht zur Schutztruppe nach Deutsch-
aen Vrl-finic^hhcht Se.ben in Brasilien in einem vieriähri- W:hrlebnlsrelchen Aufenthalt zu gewinnen, er arbeitet in Asien, in Kapstadt, er erlebt viel, er sieht offenen Auges er
/reiferra!)ren.milb. - er meistert Schwier"gk7it?n mit H-uhnE In die Tiefe, sich als Erfahrung dem Ur»
15 tebern: lyuu muß im velmalboden Wurzeln Rb.en- Gestalten regen si-h, Erlebnisse, Erfahrungen, nehmen
nor ar?- 25 Sabre lang. Hunderte Male wer- ’hFÄä sinmer wieder melden sie sich. Herr von Simvion ist langst in, der Heimat: er verwaltet in Berlin Me K'/blung der Siemenswerke Die Gestalten drängen. Die Erfolge der schriftstellernden «tau ermuntern (Margot opn Simpsons verfilmter iRoman „Fürst Woronzeff" erreicht eme Auflage von 227 000 Stück. Ein Roman „Donna Irena"
Roman „Die Reiterin in Tag und
-träum erscheint soeben.)
- Da beginnt er zu schreiben. Bedrängt von dem Muß. Sorgfältig, fünfmal mindestens in anderer Fassung. „Einen kann man nur als erfahrener, reifer
Mensch schreiben/' Er gibt die Stellung auf. „Man kann .ein guter Verwalter -- ober ein guter Schriftsteller ir ^"t li-b nie Dichter, so bescheiden ist er!) In Ib Monaten sind die „Barrings fertig.
fr Barrings", sind also die Geschichte Ihrer selbst?" S* „Seien Ste den Buchtitel' Es heißt dort: „Ein Roman. Der Dichter muß auch Phantasie haben. Und udnsiens: ÜBenn ich lemand zu einer guten Mahlzeit einlabe, genufll es. daß es ihm Ichmeckl. Das Rezept ist Nebensache, ich brauche es nicht milvorzusetzen."
nun, nach ^diesem Erfolge — werden Sie weiter „Scben Sie,, gerade deshalb bin ich hier in
Wiesbaden. Der zweite Band drängt. „Der Enkel."
