Samstag/Sonntag, L./K. März 1938.
Wiesbaden - Diedrich.
Kanalanschlnsse. Den Anliegern der kanalisierten Straßen ist die Möglichkeit gegeben, sich dem Kanalnetz an- zuschließen. Erfreulicherweise wird auch hiervon reger Gebrauch gemacht.
Unfälle. Stark verletzt hat sich ein hiesiger Bauer beim Heimfahren von Holz. Der Mann wollte ein schweres Stück Liolz verlegen, das ihm auf die Hand fiel, und vier Finger zerquetschte. — Ein Unfall, der leicht hätte größere Folgen haben können, ereignete sich, als ein öjährrger Junge an einem Lastkraftwagen spielte. Der Wagenführer fuhr, ohne den Jungen bemerkt zu haben, ab. Der Kleine blieb auf dem Trittbrett sitzen und fuhr so eine Weile mit, um dann ab- zuivringen. Ein Hinterrad streifte ihn und brachte ihm glücklicherweise nur eine kleine Verletzung am Bein bei.
Wiesbaden-Dotzheim.
Winterhilfswerk 1937/38. Am kommenden Montag findet am der Geschäftsstelle eine Ausgabe von Brennston-Euticheinen statt. — Im Laufe dieser Tage wird die Pfundsammlung durchgeführt.
Schlaglöcher bilden Gefahrenquelle. In der letzten Zeit haben sich in der Römergasse eine größere Anzahl tiefer Schlaglöcher gebildet, die durch die starke Abnutzung des Straßenbelages entstanden sind. Durch den regen Fährverkehr in dieser Straße vergrößern sich die Vertiefungen immer mehr und bilden jetzt schon sowohl für Fahrzeuge wie für Fußgänger eine Gefahrenquelle, was bereits verschiedene Stürze infolge der Unebenheiten der Straße hervorgeruien hat.
Wiesbadener Tagvlatt
Altersjubilar. Morgen Sonntag, 6. März, begeht Herr Karl Schwarz. Hohlstraße 8. in Rüstigkeit seinen 80. Geburtstag.
Motorradunfälle. Gestern verunglückten zwei Motorradfahrer von hier. Beide trugen ernstliche Verletzungen davon. Auch der Sachschaden ist erheblich. Nach der Art des Zusammenstoßes zu urteilen, können die Verletzten noch von Glück sagen, so glimpflich daoongekommen zu sein.
Wiesbaden - Sonnenberg.
Hohes Alter. Am 7. März begeht Frau Auguste B r o d e ihren 83. Geburtstag.
7Jus dem Vereinsleben.
* Am Mittwoch hielt die ..EemeinschafIder Ruheft a n d s b e a m t e n" ihre Monatsversammlung ab. die wiederum zahlreich besucht war. In Vertretung des Vorsitzenden Janzen begrüßte dessen Stellvertreter Fehling die Versammlung und machte einige geschäftliche Mitteilungen, u. a. über Vereinbarungen mit ..KdF.", durch die es den Mitgliedern ermöglicht ist. an sämtlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Sodann wurde bekanntgegeben, unter welchen Voraussetzungen an die früheren preußischen Beamten die i. Zt. cinbehaltenen Gehaltsteile zurückgezahlt werden können. Im Anschluß daran hielt Professor Ebert einen interessanten Vortrag über den Inhalt der letzten Nummern der „Pensionär- Zeitung". Der gemütliche Teil wurde durch lehrreiche und schöne Tonsilmvorsührungen ausgefüllt, die allgemein großen Beifall ernteten.
Zweites Blatt. Nr. 54.
Theater • Kurhaus •Film )
Deutsches Theater. Samstag, 5. März, 19.30—22.30 Uhr: Der Bettelstudent". Außer Stammreihe. — Sonntag, 6. März, 18.30—22.30 Uhr: Tannhäuser". Elisabeth: Margarete Teschemacher, Staatsoper Dresden (a. ©.), außer Stammreihe. — Montag, 7. März, 20—22.30 Uhr: „Die Puppe". Stammreihe A 23.
Residenz-Theater. Samstag, 5. März, 20—22.40 Uhr: Gastspiel Paul Wegener: „Die Raschhosfs". — Sonntag, 6. März, 15.30—18 Uhr' „Lauter Lügen": 20—22.30 Uhr: Erstaufführung: „Ein ganzer Kerl". Lustspiel in 5 Akten von F. P. Buch. — Montag, 7. März, 20—22.30 Uhr: „Zweigespann".
Kurhaus. Sonntag, 6. März, 16—17 Uhr im großen Kurhaussaal: Konzert. Leitung: Kapellmeister Ernst Schalck. Eintrittspreis: 0.75 RM„ Dauer- und Kurgarten gültig. 20 Uhr: Im großen Kurhaussaal: Peter-Tschaikowsky-Abend. Leitung: Städt. Musikdirektor Aug. Vogt. Solist: Konzertmeister Albert Nocke (Violine); 1. Slavischer Marsch, op. 31; 2. Konzert für Violine mit Orchesterbegleitung, op. 35, in D-dur; 3. Romeo und Julia, Ouvertüre-Fantasie nach Shakespeare; 4. Ouvertüre „1812", op. 49. Eintrittspreis: 0.75 RM., Dauer- und Kurkarten gültig. — Montag, 7. März, 20 Uhr im kleinen Kurhaussaal: Klavier-Abend, Grete Altstadt-Schütze. I. Teil: 1. a) I. S. Bach (A. v. Roesiel), Menuett für Anna Magdalena (Erstaufführung); b) Jos. Haydn, Variationen f-moll; 2. Franz Schubert: op. 94, Moment musical f-moll, op. 142, Impromptu As-dur, Allegretto Es-dur (Supplement-Band), op. 142, Impromptu f-moll, 3. Fr. Chopin: Ballade op. 52 f-moll. 2. Teil: 4. Hans Fleischer: op. 10 „5 Tanzformen",
Foto<Apparc»e aller Marken auch zu bequemen Monatsrat.
Grosse ßurqstrosse gegenüber der Kurpost
Das Wetter.
Erste FriihlingslLfte.
Nachdem es in der zweiten Februarhälfte mittags schon verhältnismäßig warm, im Durchschnitt bei Nachtfrösten von minus 4 bis minus 5 Grad aber noch zu kalt gewesen war, ist es in der vergangenen Woche zu stärkerer Erwärmung gekommen. Anfänglich hatte einbrechende Meeresluft Vewöl- kungdnahme verursacht, so daß vom vorigen Samstag an die Nachttemperaturen bei verminderter Ausstrahlung anstiegen und Nachtfröste nicht mehr auftraten. Auch die Taünushöhe bekam Tauwetter, das die dort noch vorhandene dünne Schneedecke fast restlos beseitigte. Zeitweilig fielen Niederschläge, die in unserem Bezirk nur sehr gering waren, aber auch am Wochenanfang noch anhielten. Mit stärkerem Luftdruckanstieg trat dann von Dienstagnachmittaa an Aufheiterung ein und die Regenfälle hörten aus. Nachts kam es wieder zu leichten Strahlungsfrösten, tagsüber wurde es jedoch jetzt unter dem Einfluß der Sonnenstrahlung und einer inzwischen aufgekommenen milderen Meeresluftströmung wärmer. Die Temperaturen lagen von Donnerstag an im Tagesmittel um 4 bis 5 Grad über dem jahreszeitlichen Normalwert und gipfelten nachmittags in Thermometerständen von 15 Grad. Es waren bereits erste Frühlingslüfte, die uns umwchten und deren Wirkung scherzhaft als Frühlingsgefühle bezeichnet wird, bei denen aber der Eindruck vom Wetter und sein Einfluß auf den Menschen nicht recht im Einklang stehen. Während das sonnige und frühlingswarme Wetter Atme und Haut entzückt, ermüden dabei nur zu leicht unsere Glieder, die Stimmung trübt sich und die Leistungen lassen nach, «in Widerstreit, der in südlicheren Gegenden wieder beobachtet wird.
Die Wetterlage hatte sich am vorigen Wochenende dadurch umgestaltet, daß das vorher maßgebend gewesene Hochdruckgebiet nach Südosten abwanderte, während atlantische Wirbel sich über Nordeuropa ausdehnten und ihren Einfluß südwärts bis zu den Alpen geltend machten. An Stelle der festländischen Kaltluftzufuhr traten daher Meeresluftmassen, die unserem Gebiet zunächst unbeständiges und regnerisches Wetter brachten. Am Dienstag kam alsdann im Westen ein kräftiges Hoch zur Entwicklung, das sich mit feinem Kern rasch nach Frankreich verlagerte und auch Westdeutschland in seinen Bereich einbezog. Sehr milde, von der Rückseite des Hochs stammende Meeresluftmassen gelangten jetzt mit nordwestlichen Winden in unser Gebiet, wo sie sich bei absteigender Luftbewegung föhnig noch erwärmten und im Verein mit anhaltender Sonnenstrahlung die frühlingshaften Temperaturen der letzten Tage herbeiführten.
So verlockend das erste frühlingswarme Wetter nun auch ist, immer wieder muß darauf hingewiesen werden, daß es meist nur Tage währt und leicht durch einen Rückfall ins Winterliche gewendet werden kann. Irgendwelche Anzeichen einer bevorstehenden Umgestaltung der Wetterlage sind zwar im Augenblick nicht vorhanden, so daß am Wochenende noch mit einer Fortdauer des sonnigen und tagsüber warmen Wetters gerechnet werden kann. Gegen Mitte der nächsten Woche wird aber die nördliche Wirbeltätigkeit durch südwärts fließende Kaltluft unterbrochen, und diese wird alsdann in Wechselwirkung mit der warmen Luft niederer Breiten neue Wirbel entstehen lassen, die voraussichtlich 5_u stärkeren, vielfach als Schnee fallenden Niederschläge Anlaß geben werden. Im Anschluß daran dürfte sich dann die Kaltluftzufuhr in stärkerem Maße auswirken. A. S.
!ü1ottörhorirtil «■!■«■■■■* IUEllEl.llEI.11111 des Reichswetterdienstes
Ausgabeort: Frankfurt a. M.
Witterungsaussichten bis Sonntagabend: Morgens vielfach dunstig oder neblig, sonst trocken und ment bettet, nachts frisch, mittags ziemlich warm; schwache veranderllche Winde. — Aussichten bis Montagabend: 5m wesentlichen noch freundliches Wetter.
Wasierstand des Rheins am 5. März 1938. Biebrich: Pegel 1,71 gegen 1,71 m gestern; Mainz: 0,98 gegen 0,89 rn gestern: Bingen: 2,00 gegen 1,98 m gestern; Kaub: 2,24 gegen 2.18 m gestern: Köln: 2,35 gegen 2,33 m gestern; Kehl: 2,34 gegen 2,25 m gestern.
Meteorologische Beobachtungen in Wiesbaden. . (Klimastation beim Städt. Forschungsinstitut.)
Datum
4
. März 1938
b.MSrz
Ortszeit
7 Uhr
U Uhr
21 Uhr
7 Uhr
5üft- i
druck / auf 0: und Normalschwere . .
766.3
766.4
768.2
768.4
red. )
Lufttemperatur (Self nie) ....
1.8
14.1
8.9
2.6
Relative Feuchtigkeit «Prozente)....
82
43
76
91
Windrichtung und -itarte.......
NNW 1
NNW 1
N 1
N 1
NiedrrschlagshShe (Millimeter) ....
—
—
—
—'
Wetter................
heiter
klar
klar
heiter
3. Mllrz 1938: Höchste Temperatur: 15.4. Sagesmtttel Der Temperatur • 8.4.
4. März 1938: Niedrigste Nachlt-nw-r-uur 18.
Lonnenlchelndaaer am 4. März 1938:
«oDWachi. 4Skb- 86 nachmittag» 4 Std, 43 Mm.
Tagung der Gauamtsleiter und Kreisleiter in Kronberg.
Vom 4. bis 6. März hat Gauleiter Sprenger seine engsten Mitarbeiter zu einer Tagung auf die Eauschulungs- burg Kronberg zusammengerufen. Die im vorigen Jahre zum ersten Male durchgeführten mehrtägigen Zusammenkünfte der Gauamtsleiter und Kreisleiter werden damit im neuen Jahre fortgesetzt. Die Tagung, die der einheitlichen Ausrichtung des höheren Führerkorvs der Partei im Gau Hessen-Nassau dient, lieht für den ersten Tag nach einer Rede des Gauleiters die Vorträge der Gauamtsleiter über ihre verschiedenen Arbeitsgebiete vor.
Aus der weiteren Tagungsfolge der Zusammenkunft, die in Zukunft vierteljährlich durchgeführt wird, ist ein Vortrag des Pg. Dr. Trautmann im Auftrage Bernhard Köhlers über nationalsozialistische Wirtschaftspolitik herauszuheben. Am Samstagabend wird ein Film des Rassenpolitischen Amtes „Alles Leben ist Kampf" vorgeführt und am Sonntagvormittag spricht ff-Obersturmführer Dr. Härtel vom ff-Hauvtamt Berlin. Die Führertagung schließt mit einem Kameradschaftsabend. bei dem auch die Führer der Gliederungen als Gäste des Gauleiters anwesend sein werden.
5. Ludwig Roselius: op. 12 Sonate h=moll (Erstaufführung), 6. Walter Niemann: a) op. 88 Kleine fränkische Sonate (In deutscher Waldseeligkeit — Erstaufführung), b) op. 132 „Venezianische Gölten" (nach Schillers „Eeisterschai ‘ — Erstaufführung), c) op. 112 „Impressionen" Nr. 6 „Gärten im Frühling" (Erstaufführung). Eintrittspreise: Num. Platz 1.50 RM., nichtnum. Platz 1.00 RM., für Kur- und Dauerkarteninhaber 0.75 RM.
Brunnenkolonnade. Sonntag, 6. März, 11.30—12.30 Uhr: Frühkonzert. Leitung: Kammermusiker Günther Eberle. Kurkarten
Scal-oVariet«. Carl Bernhard konferiert 9 Varietö-Trümpfe. Film-Theater.
Ufa-Palast: „Urlaub auf Ehrenwort".
Walhalla: „Der zerbrochene Krug".
Thalia: „Der Mann, der nicht nein sagen kann". Film-Palast: „Fanny Elßler".
Capitol: „Wo die Lerche singt".
Apollo: „Assistenzart Dr. Kilder".
Luna: „Der schüchterne Casanova".
Olympia: „Ein Lied klagt an".
Union: „Der Mann, von dem man spricht".
Urania: „Kampf um Recht".
Äus Gau und Provinz,
Taunus und Main.
Kasseler* Nachrichten.
= Bad Schmalbach. 4. März. Das goldene Reichsivort- abzeichen wurde dem Führer des Sturmes 15/224, Sturmführer Griese, verliehen.
X Nastätten, 4. März. Im Stadtwalde wurde in niederen Tannen ein menschliches Skelett gesunden. Scheinbar handelt es sich um einen Selbstmörder. Bei dem Skelett lag eine Spritze und ein Fläschchen. Vor acht Jahren ist ein hiesiger Einwohner spurlos verschwunden.
Jlus dem Rheingau.
Feuer im Weinberg.
— Rüdesheim. 4. März. Im Rüdesheimer Berg, Distrikt ..Roseneck", Besitz des Frhr. von Ritter von Eroenesteyn'schen Gutes, ist Freitagmittag plötzlich ein Feuer ausgebrochen. Der Weinberg war mit einer dicken Schicht Torf belegt, und anscheinend hatte ein vorübergehender Weinbergsarbeiter den Brand durch unvorsichtiges Wegwerfen eines brennenden Streichholzes verursacht. Die Polizei verständigte die Kommandantur der Rüdesheimer Feuerwehr, die mit 8 Mann nach der Brandstelle ausrückte und das Feuer eindämmte. Etwa 3 Ruten junges Rebholz mit 60 Stöcken sind dem Feuer zum Opfer gefallen.
)( östrich, 4. März. Auch zu unserer Gemeinde haben sich zum Ausklang der diesjährigen Fastnacht die guten, alten Beziehungen zur „närrischen Metropole" Mainz wieder in der althergebrachlen Weise ausgespielt. Beim nicht „100"-. aber immerhin ichon „10jährigen" Östricher Karneval- Verein waren im Gasthaus Kühn Mainzer Karnevalisten zu East und beschlossen im Zeichen „närrischer Trauer" frohen Mutes die diesjährige Schlacht, die nicht nur für Mainz, sondern in Anpassung an die jeweiligen örtlichen Verhältnisse auch für Ostrich bedeutungsvolle Tage waren. Die Tatiache. daß der Verkehrsverein als Träger der diesjährigen Karnevalveranstaltungen in Ostrich auf Maskenbällen mehrere Presse an auswärtige Gäste verteilen konnte, ist Beweis genug, da« die Östricher Fastnacht 1938 eine starke winterliche Werbung für unsere Gemeinde gewesen ist.
)( Winkel, 4. März. Ein vierbeiniger Räuber, entweder ein Fuchs oder ein Marder, zerriß nachts im Hühnerstall auf einem Gartengrundstück bei Krayers Mühle acht wertvolle junge Leghühner.
)( Johannisberg, 4. März. Der im 79. Lebensjahr verstorbene Adam Kronebach wurde unter großer Beteiligung von leiten der Betriebskameraden, der Krieger- und Militärkameradschaft und der Sängeroereinigung zur letzten Ruhe bestattet.
)( Rüdesheim, 4. März. Im Kreishaus-Saal fand eine Zusammenkuntt der Rheingauer Bürgermeister statt. Es standen die HJ.-Heimbeschaffung, Siedlungs- und Eigenheimbau und Öbstbauförderung zur Verhandlung.
Rhein und Mosel.
Von einer wildgewordenen Kuh angefallen und schwer verletzt.
— Kassel, 4. März. Im Schlachthof in Kassel ereignete sich ein schwerer Unfall. Dort wurde ein älterer Schlächter von einer Kuh, die durch den Blutgeruch wild geworden war, an» gefallen und mit den Hörnern in die Luft geschleudert. Er schlug mit solcher Wucht auf die Platten der Schlachthalle auf. daß er mit einer schweren Wirbelsäulenverletzung in das Stadtkrankenhaus eingeliefert werden mußte.
Rus Hessen.
Unglaublicher Roheitsakt.
— Lauterbach, 4. März. Eine unglaubliche Roheit legten in dem Kreisort Metzlos in einer der letzten Nächte Täter ab. die in den Stall eines Bauern eindrangen, um dort anscheinend einen Racheakt zu vollführen. Der besten Kuh im, Stall schnitten die Rohlinge den Schwanz ab. Die Polizei fahndet nach den gemeinen Tierquälern.
Das altbewahrte Hausmittel schützt vor Grippe, Schnupfen, Halsleiden, hilft bei Magenbeschwerden u.Verlegungen
.j^jtets vorrätig Kräuter-Resormhaus Meyrer, Rhein-
Srobfeuer in einem Sägewerk.
= Hungen, 4. März. Am Freitagnachmittag brach in dem Sägewerk der Firma Trovp in dem Nachbarort Sulingen ein Brand aus. Den Flammen fielen die Maschinenhalle mit den Sägegattern und allen anderen Maschinen, eine anichlregende kleinere Halle mit ihren Betriebseinrichtungen und das Kesselhaus vollständig zum Opfer. Ein erheblicher Teil der Holzvorräte wurde gleichfalls von dem Brand in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden ist groß.
Rus der* Pfalz,
Eine Familie unter Vergiftungserscheinungen erkrankt.
= Kaiserslautern, 4. März. Die Familie des Fabrikarbeiters Emil Feth in Kaiserslautern ist in der Nacht zum Donnerstag unter schweren Vergistungseticheinungen erkrankt. Das vier Jahre alte Kind ist bereits gestorben. Die Eheleute wurden in das Krankenhaus, gebracht, wo beide, besonders der Mann, schwer darniederliegen. Die Ursache der Vergiftung ist noch nicht aufgeklärt.
Der älteste deutsche Gardehusar.
x Koblenz, 4. März. Bäckermeister Heinrich Scher Hag, ein gebürtiger Andernacher. beging seinen 98. Geburtstag. Der Jubilar ist Veteran von 1864, 1866 und 1870/71. Er ist der älteste Gardehusar in Deutschland, seine Dienstzeit leistete et 1861 bis 1864 bei den Garde-Leibhusaren in Potsdam.
Dahn und Westerwald.
Über Bord gestürzt und ertrunken.
— Oberlahnstein, 4. März. Von einem holländischen Lastkahn stützte in bet Höhe der Stadt ein erst 17jähriger holländischer -chiner rn den Rhein. Er wurde sofort abgetrieben und ertrank.
— Diez. 4. Marz. Nach Errichtung des neuen Finanzamtsgebäudes plant nun auch die Forstbehörde den Neubau eines Forstamtes. Die Entscheidung darüber ist dieser Tage gefallen. Mit den Sauarbeiten soll bald begonnen werden.
Preußisch-Süddeutsche Staatslotterie
20 000 RM.
10 000 RM.
5000 RM.
3000 RM.
2000 RM.
5000 RM.
3000 RM.
2000 RM.
1000 RM.
102 985 153 550
276 769 279 669
381 723 382 543
Freitag-Nachrnittagsziehnng.
107 394 321 589 365 948.
Freitag-Vormittagsziehnug.
348 396.
23 739 126 454.
21 320 63 064.
166 467 185 840 288 923.
35116 76 466 184 367 226 188 26a 664 297 439
364 810 386 195 399 420.
1000 RM.: 26 025 55 123 67 831 70 314 72 526 75 022 87 79a 102 645 138 737 158 439 165 915 168117 188 725 223 221 243 63a 256 694 277 207 328 933 356 570 384 563.
42 929 46 282.
17 959 204 875 219 907 2o2 419
8488 10 980 88 524 96 696 99 084
155 597 176 106 202 533 243 481 254 440 259 749
284 579 287 523 333 431 339070.358 274.380554
383 159. (Ohne Gewähr.)
