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Seite 6.

Nr. 54.

Wiesbadener Tagblatt

Samstag/Sonntag, 5./K. Miirz 1938.

Wiesbadener Nachrichten.

der Gebühr in Äcjfel erhoben. Eine Erhöhung der Mindest­gebühr ist unteMreben.

Steuer- und Gebührenordnungen werden gemäß Zu­stimmung der Ratsherren geändert. Es handelt stch um Die Kurtax-, die Biersteuer-, die Schankerlaubnissteuer-, die Hundesteuer- und die Vergnügungssteuerordnung, bei denen Änderungen formaler Natur eintreten.

Räumliche Bereinigung der Büros des Fürsorgeamtes. Die unzulänglichen Raumvechältniste im Rathaus haben es mit sich gebracht, daß zahlreiche Verwaltungsstellen, räumlich voneinander getrennt, in verschiedenen anderen Gebäuden untergebracht werden mußten. Die Abteilungen des Städtischen Fürsorgeamtes, die dem direkten Verkehr mit den Volks­genossen dienen, sind seit längerer Zeit bereits in den Räumen der ehemaligen Schule an der Leh ist raße. Ein anderer Teil der Büros befindet sich jetzt noch im Alten Museum an der Wilhelmstraße. Diese sollen aber nunmehr auch nach der Lehrstraße verlegt werden. Zu diesem Zwecke werden die Dachgeschoßraume des Gebäudes in der Lehrstraße ausgebaut werden, was mit einem Kostenaufwand von rd. 27 000 RM. ermöglicht werden kann. Die Räume im Alten Museum wer­den damit für andere Zweige der Verwaltung frei, die heute zum Teil in Gebäuden untergebracht sind, die dann ihrem eigentlichen Zwecke, nämlich der Benutzung als Wohnräume, wieder zugefuhrt werden können. Dadurch wird auch eine Er­leichterung im Verkehr der einzelnen Verwaltungsstellen untereinander herbeigeführt.

Qualität und .Präzision;

Weiterführung der Fettverbilligung. Die von der Reichsvegierunä zur Verbilligung der Speisefette für die minderbemittelte Bevölkerung und zur Sicherung des Be­zuges von Konsummargarine getroffenen Maßnahmen werden für die Monate April, Mai und Juni 1938 in bisherigem Umfange fortgeführt. Die Fettverbilligungsscheine sind auf weißem die Margarinebezugsscheine auf blauem, und die Zusatzscheine auf Rosa-Wasserzeichenpapier hergestellt. Die nichtverbrauchten Scheine sind bis zum 5. bzw. 10. Juli 1938 zurückzugeben.

Lusischutzübuug. Auf Anordnung des Polizei­präsidenten in seiner Eigenschaft als örtlicher Lustschutzleiter sand dieser Tage im Landeshaus eine Luftschutziibung statt. Das Landeshaus ist im Rahmen der Organ-rfation des zivilen Luftschutzes dem erweiterten Selbstschutz eingegliedert und daher wie alle Behörden und sonstigen Betriebe, die auf Anordnung des örtlichen Lustschutzleiters dem erweiter­ten Selbstschutz angehören, auch für die Durchführung der notwendigen Luftschutzmaßnahmen selbst verantwortlich. Das notwendige Personal ist aus der Belegschaft des Be­triebes zu entnehmen, die Beaufsichtigung übt der örtliche Lustschutzleiter aus. Als der Betriebslustschutzleiter des Landeshauses, Landesbaurat Mohr, auf den Befehl Fliegeralarm" die Alarmvorrichtung in Tätigkeit gesetzt hatte, waren die Büros im Nu geleert, und die nicht für den Schutz der Gebäude eingeteilte Belegschaft hatte die Schutzräume aufgesucht. Zu dem vollen Gelingen der Übung trugen neben den sachgemäßen Anordnungen des Betriebs- luftschutzleiters, die sorgfältig ausgearbeiteten Anweisungen für die Belegschaft und die sonstigen getroffenen Maßnahmen, auch das Geschick und der Eifer der Belegschaft bei der Aus­führung der gestellten Aufgaben wesentlich bei. Allen bei der Übung Beteiligten wurde in einer Schlußbesprechung die volle Anerkennung ausgesprochen.

3m Auto um die Welt." In einem Film-Vortrags- abenb der Ortsgruppe Wiesbaden des DDAC., bei dem Ortsgruppenführer und stellvertretender Eauführer P i r a t h neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern auch die Ver­treter der Partei und ihrer Gliederungen begrüßen konnte, sprach Max Reisch über seine Transasien- e x p e d i t i o n, die er gemeinsam mit Hellmut H a h m a n n und Prof. Dr. Dietrich durchgeführt hat, in anschaulichster und interesiantester Weise. Nach 19monatiger Abwesenheit kehrte die Expedition vor etwa Jahresfrist nach Wien zu­rück. Sie hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Asien von Jaffa bis Pkohama im Kraftwagen zu durchqueren. Dieses bis dahin noch nicht gelungene Wagnis konnte nur nach Über­windung größter Schwierigkeiten und Abenteuer glücklich zu

Neue Bauprojekte.

In der Ratsherrensitzung vom Freitag wurden folgende Baupläne erläutert:

Kaifer-Wilhelm-Ringes, gegenüber dem Opelhaus, zunächst zurückgestellt werden.

Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes.

Wenn der Besucher Wiesbadens unseren schönen Bahn­hof durch den Hauptausgang verläßt, bietet sich ihm über Bahnhofsvorplatz, Reisingerbrunnen- und Herbert-Anlagen ein herrlicher Blick auf die Stadt und die Höhen des Taunus. Allerdings nur dann, wenn nicht gerade die Kette der parken­den Omnibusse ihm diese schöne Sicht nimmt. Will er dann zu Fuß den Weg in die Stadt nehmen, so hat er nicht weniger als drei stark befahrene Straßenzüge zu überqueren, bis er endlich an den Eingang der Bahnhof- bzw. Kaiserstraße ge­langt. Diese ungünstige bauliche Gestaltung des Bahnhofs­vorplatzes wird jetzt verschwinden, und zwar wird mit den Arbeiten in aller Kürze begonnen werden.

Nach Beendigung der Bauarbeiten wird der Fußgänger, ohne irgendwelche Fahrstraßen überqueren zu muffen, direkt zum Kaiser-Wilhelm-Ring gelangen. Durch Verlegung der Omnibushaltestelle ist es ihm möglich, dann ohne Aufenthalt die Straße zu überschreiten. Außerdem ist jetzt auch der Blick auf Stadt und Taunus frei. Die Wagen der Städtischen Verkehrsbetriebe erhalten einen neuen Halteplatz, der west­lich vom Bahnhofsausgang, vor der heute bestehenden Grün­fläche, von der ein Stück beseitigt werden muß, liegt. Durch diese Neugestaltung wird eine ausreichende Haltestellenlänge für die Omnibusse herbeigeführt. Ein weiterer Mißstand, der bisher immer zu Klagen Anlaß gab, wird ebenfalls beseitigt werden. Der Omnibus der Linie 1 hielt bisher in Richtung Nerotal nicht dort, wo die anderen Wagen ihren kurzen Einsteigaufenthalt nehmen, während der Wagen in Richtung Biebrich direkt vor dem Bahnhof stand. Es' ist sehr häufig vorgekommen, daß der mit den Wiesbadener Omnibusver- hältnissen nicht vertraute Volksgenosse, der in die Stadt wollte, mit der Linie 1 nach Biebrich fuhr. Das wird jetzt anders. Die Linie 1 erhält für beide Richtungen den gleichen Anhalteplatz. Auch für die Are- und Abfahrt von Privat­wagen und Autodroschken ist eine Neuregelung getroffen worden. Sie erhalten in Zukunft An- und Abfahrt östlich vom Bahnhofsausgang. Auch das ist für Fahrer und Be­nutzer eine begrüßenswerte Annehmlichkeit.

Nach längeren Verhandlungen zwischen Stadtverwal­tung und Reichsbahndirektion Mainz über die technische Durchführung und die Verteilung der Baukosten ist jetzt eine Einigung erzielt worden. Die Umbaukosten belaufen sich auf rund 17 500 RM., die je zur Hälfte von der Reichsbahn und der Stadt getragen werden. Für eine spätere Zeit ist dann noch vorgesehen, die Zufahrt zum Stückgut- und Expreßaut- bahnhof zu ändern. Dementsprechend kann auch die der Stadt obliegende Umänderung der Durchfahrt in der Allee des

Entfernung der alten Stratzenbahngeleise.

Seit einigen Tagen rattern in der Taunusstraße die Maschinen, und Arbeiter sind damit beschäftigt, die alten Straßenbahngleise zu entfernen. Seit dem Jahre 1929 ist der Beförderungsverkehr innerhalb der Stadt von Straßen­bahnen auf Omnibusse umgestellt worden. Nachdem im Laufe der Jahre die Oberleitungen und nach und nach auch die Masten, die die Drähte trugen, entfernt wurden, ist ein großer Teil des Schienenweges bisher reicht entfernt worden, was vor allem von Radfahrern wenig freudig begrüßt wurde. Bisher spielte jedoch die Kostenfrage bei der Ent­fernung eine große Rolle. Bei der Eisenknappheit, die wir in Deutschland zu verzeichnen haben, ging es jedoch nicht an, das wertvolle Schienenmaterial ungenutzt in den Straßen liegen zu lassen. Auch das Finanzierungsproblem konnte jetzt einer befriedigenden Lösung entgegengeführt werden. Der Betrag, der für die Entfernung der Gleise an die Stadt­verwaltung gezahlt wird, reicht völlig aus, um die Straßen wieder in einen, dem Verkehr entsprechend günstigen Stand zu versetzen. Straßenbahnschienen liegen noch in folgenden Straßen: Moritzstraße, Kirchgasie, Langgasse, Taunusstraße, Sonnenberger Straße und Bahnhofstraße. In den Straßen, die das Kurviertel berühren, werden die Entfernungs­arbeiten so beschleunigt werden, daß die Straßen noch vor Ostern schiereenstei und wieder hergestellt sind. In den übrigen Straßen erfolgt die Beseitigung im Laufe des Jahres.

Errichtung von Obdachlosenheimen.

In der vorletzten Ratsherrensitzung wurde der Beschluß gefaßt, 30 Obdachlosenunterkünste zu errichten und zwar in der Nähe der Kalleschen Siedlung am Südfriedhof. Nun hat sich aber ergeben, daß dieser Bauplatz aus verschiedenen Gründen für den gedachten Zweck nicht geeignet ist, und es wurde deshalb beschlossen, die Obdachlosenunterkünste auf einem Gelände zwischen der Kläranlage und der Bahnlinie nach Schmalbach zu erstellen.

Straßenausbau.

Im Zuge der Errichtung von Wohnhäusern in der Irene st ratze (zwischen Fichtestraße und Hans-Schemm- Straße) wird dort die Fahrbahn und der Gehweg vor den neuen Häusern ausgebaut werden. P.

Das Erholungswerk des deutschen Volkes.

Gauamtsleiter Haug, der Leiter des Amtes für Volkswohlfahrt im Gau Hesien-Naffau, wendet sich mit folgendem Aufruf an die gesamte Bevölke­rung des Gaues:

Nachdem das Winterhilfswerk des deutschen Volkes durch die schon so ost berotefene einmütige Opferbereitschaft der gesamten Bevölkerung unseres Gaues nunmehr erfolg- reich' zu Ende geht, mutz'die Sommerarbeit der RS- Volkswohlfahrt in Angriff genommen werden.

Das Erholungswerk des deutschen Volkes, das den bedürftigen SA.- und sf-Männern und Tausenden von Volksgenossen die Möglichkeit schaffen soll, in Frei­stellen Erholung und Kraft für die Mitarbeit am weiteren Auf- und Ausbau des bereits Geschaffenen zu geben, muß den Gau Hessen-Naffau wieder, wie im Vorjahr an der Spitze des Reiches sehen.

Männer und Frauen des Gaues Heffen-Nasiau! Stellt euch wieder mit allen Kräften und im Bewußtsein der Dank­barkeit, die wir dem Führer schulden, in den Dienst dieses großen Werkes. Beweist eure Opferbereitschaft! Laßt immer wiener durch eure Hilfe den Gedanken der Volks- und Schick­salsgemeinschaft Tat werden!

Helft stellt Freiplätze zur Verfügung:

Wir helfen mit zum Erfolg.

Im letzten Monat des Winterhilfswerkes 1937/38 treten nochmals die Gliederungen der Partei, SA., ff, NSKK. und N2FK, zusammen mit den Angehörigen der NSKOV. und des Reichsoundes der Kinderreichen an, um eine neue Schlacht für die bedürftigen Volksgenossen zu schlagen. Am Samstag uns Sonntag werden diese Männer in allen Städten und Dörfern unseres Gaues an die Opferbereitschaft der Bevölkerung appellieren. Ihr Einsatz wird wie immer durchschlagend fein und der 5. Reichsstraßensammlung den gewünschten Erfolg sichern. Dazu werden auch wir alle helfen, indem wir uns zu unseren ärmeren Mitmenschen bekennen und in die WHW.- Büchse ein unseren Verhältnissen entsprechendes Opfer werfen.

Bei der Sammlung werden kleine Porzellan-Soldaten zum Kauf angeboten. Dies ist ein Symbol besonderer Bedeutung. Winterhilfswerk und Soldatentum haben zueinander eine tief- innere Beziehung, nämlich den selbstlosen Einsatz für die Volksgemeinschaft. Bei der Wehrmacht dient jeher Deutsche mit der Waffe in der Hand für die Größe seines Volkes. Im Winterhilfswerk setzten sich Millionen von Helfern freiwillig für hilfsbedürftige Volksgenossen bei Wind und Wetter ein. Es kann daher bei einer Sammlung für das WHW. kein schöneres Abzeichen geben als die geschmackvollen Porzellan- Soldaten, die die enge Verbundenheit zwischen Volk und Wehrmacht und ihre großen gemeinsamen Ausgaben verbild­lichen. Durch den Erwerb des Abzeichens beweist jeder Volks­genosse, daß er jenes Soldatentum in sich trägt, das allein ein Volk groß, stark und ewig macht.

Fragen des deutschen Einzelhandels.

Der Schaufensterwettbewerb

bat im Gau Hessen-Nassau recht gute Ergebnisse gezeitigt. Auch in unserer Stadt haben sich die Wettbewerbsteilnehmer tüchtig angestrengt und teilweise Ideen entwickelt und ver­wirklicht, Die sich befruchtend auch auf die weitere Arbeit der Teilnehmer auswirken werden. Es ist erfreulich fest- zustellen daß häufig bei der Gestaltung der Schaufenster sinnvoll der Blick auf die Verwendung unserer h e i m i s ch e n Rohstoffe gelenkt wurde. Die ParoleW i r künden deutsche Leistung" hat sich zu einem vollen Erfolg aus- gewirkt. ISO Prüfungsausschüsse waren tm ©au Hessen-

Nassau bei der Arbeit, also 450 erste Fachkräfte aus dem Einzelhandel (Betriebsführer, Angestellte und Gebrauchs­werber), um unter den rund 2700 Bewerbern und Be­werberinnen die 10 Prozent Leistungsbesten, d. h. bte Sieger festzustellen, die eine Ehrenurkunde mit den Unter­schriften des Leiters desDeutschen Handels" Feit und.des ObergebietsMrers Axmann erhalten. Auch alle übrigen Teilnehmer erhalten ein Beschelnigungsschrerben mit Be­wertung ihrer Arbeit.

Die Wiesbadener Einzelhändler

waren zu einer Versammlung zusammengekommen, die sehr interessante Vorträge brachte. Syndikus Dr. M e u 5 e r wrach über die reichsrechtliche Neuregelung der Gewerbesteuer und zeigte in großen Zügen die Unterschiede in der Steuer­bemessung zwischen beute und früher auf. Bücherrevisor Franz Heller behandelte das ThemaJahresabschluß und Steuererklärungen". Die zahlreich erschienenen mittleren und kleineren Geschäftsleute, denen die Ausfüllung der Steuer­erklärung immer viel Sorge bereitet, nahmen die klaren und leickt verständlichen Ausführungen dankbar auf. 3m Anschluß lief ein sehr interessanter FilmKameraden in N e ii w i e d", der ernste Facharbeit und frohe Kamerad­schaft im ..Hause für Berufsgestaltung des Lebensmittel- Einzelhandels in Neuwied zeigte. Kaufmann Karl Ebr- mann, der selbst verschiedentlich an den Neuwieder Lehr­gängen teilgenommen bat. erläuterte den Film in sehr an­schaulicher Form. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsgruvve Einzelhandel. Dr. Melle, behandelte einige «rachfragen und richtete einen Avvell an die Erschienenen, die Werbung des Wiesbadener Kur- und Verkehrsvereins tatkräftig zu unterstützen.

Neuer Ratsherr. In der Freitag-Sitzung der Rats- herren wurde Bannführer Willi Friede in fein Ehrenamt als Ratsherr der Stadt Wiesbaden eingeführt und durch Ober­bürgermeister Dr. Mix vereidigt. Damit ist auch ein Ver­treter der jungen Generation in das Gremium der Gemeinde­räte eingetreten.

Nur noch 5 ehrenamtliche Beigeordnete wird in Zu­kunft die Wiesbadener Gemeindeverwaltung zählen, gegen bisher 6 Beigeordnete. Die diesbezügliche Änderung der Hauptsatzung wurde von den Ratsherren genehmigt. Die Zu­stimmung zu dieser Maßnahme durch den Beauftragten der Partei ist beantragt.

Umlegung der Straßenreinigungs- und Kanal­benutzungsgebühren auf die Mieter. Mit Zustimmung des Herrn Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Masiau Preis­bildungsstelle genehmigt der Oberbürgermeister als Preis­bildungsbehörde auf dem Gebiet der Miet- und PachtbÜdung für Wohn- und Geschäftsräume, unbeschadet bestehender Ver- tragsverhältnisse, daß die durch die Ordnungen vom 31. Dez. 1937 neu eingeführten Straßenreinigungs- uni) Kanalbenutzungsgebühren mit Wirkung vom 1. Januar 1938 ab auf die Mieter umgelegt werden, und zwar bei Wohnungen, die zur gesetzlichen Miete vermietet sind, nach dem Verhältnis der Friedensmiete, bet Räumen, die den Vorschriften des Reichsmietengesetzes nicht unter­liegen, nach dem Verhältnis der gezahlten Miete.

Erhöhung der Baupolizeigebühren. Diese Maßnahme, die die Zustimmung der Ratsherren fand, wurde notwendig auf Grund des Gutachtens des Rechnungshofes anläßlich der Prüfung der Baupolizeigeschäfte im Jahre 1937. Die jetzigen Einnahmen decken die Ausgaben, welche für die von der Ge­bühr betroffene Baugenehmigung entstehen, nicht; sie sind ferner niedriger als diejenigen der Städte Frankfurt a. M. und Kassel. Eine Angleichung an diejenigen von Kassel, welches niedrigere Sätze als Frankfurt hat, ist daher ins­besondere angesichts der gespannten Finanzlage der Stadt Wiesbaden berechtigt. Anstelle von 8 RM. für 100 Kubik­meter Rauminhalt wird der Satz von 10 RM. entsprechend

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NS.-GemeinschaftKraft durch Freude

DAF. Kreis Wiesbaden, Lulsenstr. 41, Fernspr.-Sammel-Nr. 596 41, Sprechstunden des Kreisobmanns: Dienstags u. Freitags v. 16-18 Uhr

Froher Feierabend.

Sonntag, 6. März: Kurhaus:Tfchaikowsky-Abend", Leitung: Musikdirektor August Vogt. Begiuu 20 Uhr.

VottSbildimgSstätte.

Sonntag, 6. März: Nassauisches Landesmuseum. Führung durch die geologische Sammlung. Leitung Dr. Karl Fill. Beginn 9 Uhr. Ortswaltung W.-Lst.

Am Montag, 7. März, 20.30 Uhr, Amtswaltersitzung im Restaurant Mainzer Lierhalle", Mauergasie. Redner: Pg. Dernbach. Er­scheinen aller Amtswalter ist Pflicht!

Drtswaltung W.-Mitte.

Am Montag, 7. März, 20.30 Uhr, Betriebsobmännersitzung im Re- ftaurantGermania", Helenenstraße. Redner: Pg. Lauer. Er­scheinen oller Betriebsobmänner ist Pflicht!

KreidfachabteilungVerkehr und öffentliche Betriebe". Am Montags 7. März, 20.30 Uhr, Vertrauensratsschulung im Schwalbacher Hoff, Emser Str. 44 (Arbeitsgemeinschaft I). Redner Pg. Dr. Wellen st ein.

KreiSfachgruppe: Gaststätten- u. Bcherbergungsgewerbe.

Am Montag, 7. März, 15.30 Uhr, Vertrauensratsschulung im Rest. Holl". Bärenstraße. Redner: Pg. Dr. Kramer.

KreiodienststelleTer Deutsche Handel".

Am Montag, 7. März, 20.30 Uhr, Vertrauensratsschulung im Rest. Holl", Bärenstraße. Redner: Pg. Dr. Melle.