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Nr. 43./

Montag, 21. Februar 1938

86. Jahrgang

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Das Glaubensbekenntnis des Führers zur deutschen Zukunft.

Ein Reich der inneren Einigkeit und Kraft

Der grandiose fünfjährige Aufbau. Heikes Bemühen um den Frieden. Kompromißlose Wahrung der deutschen Interessen. Unterbindung der internationalen Presse- und Kriegshetze. Verstärkung der deutschen Wehrmacht. Freundschaft zwischen Deutschland und Österreich. Mit Italien und Japan. Ohne Genf. Gegen den Bolschewismus.

Erlösende Worte»

apparaten gesessen, uni weit über Deutschlands Grenzen Slttas. haben m der ganzen Welt viele Hunderttausende sich

Wunder der modernen Technik zunutze gemacht, um teil- ouhaben an der R e > ch s t a g s s i tz u n g und um sa die g rotze Jicb c b es Führers mitanzuhören, die man überall mit der denkbar größten Spannung erwartete. Hatten alle diese Millionen auch das äußere Bild in sich auf- zil.r. ss wie schon zeitig die -octltnet den Straßenzugen zustrebten, die der Führer auf ,, t/^ahrt von der Reichskanzlei zur Krolloper benutzen S;e,c Hatton weiterhin gesehen, wie geschmackvoll in r « 1 v 0,,cr bie nun schon mehrere Reichstagssitzungen er- lEe. die Man als historische Sitzungen bezeichnen muß, die neue^Äusschmuckung wirkte, über die wir bereits berichteten.

^n diesem äußeren Rahmen vollzog sich die große Rede ies Führers die immer wieder von stärkstem Beifall und -äubel unterbrochen wurde. Sie war nicht nur ein großer Rechenschaftsbericht über das gigantische Werk, das ®e,[ -itanonalsozialismus [eit der Machtübernahme geleistet hat, sie war zugleich ein bedeutsamer überblick uber die FragendergroßenPolitikund darüber L"°.u-erne klare Zielsetzung für das deutsche

a.i t- Cs ist sehr schwer, wenn nicht unmöglich, eine solche große Jlebc auf einen Nenner zu bringen. Will man dennoch den Versuch unternehmen, diese große historische Rede mit ganz wenigen Worten zu charakterisieren, so wird man sagen müssen, daß sie getragen war von dem Stolz auf die un­geheuren Leistungen des nationalsozialistischen Deutschlands und von dem Selbstbewußtsein des Führers, eines machtvollen Staates, eines Staates, über den die Welt nicht mehr wie einst zur Tagesordnung Lberzugehen vermag. Gewitz war auch diese Rede ein Bekenntnis zum Fr reden, aber zugleich doch auch eine Mahnung und Warnung an diejenigen, die den Frieden und den Auf­bau des Reiches bedrohen. Diesen Elementen hat der Führer mit gar nicht mißzuverstehender Deutlichkeit klargemachr, daß wir heute über genügend moralische und machtmäßige Ubwehrrnittel verfügen gegen jene, die unsere neue Welt­geltung noch nicht anerkennen wollen, und die vor nichts

zurückschrecken, um uns wieder in jenen Abgrund zurück­zustoßen, aus dem uns die Arbeit der letzten fünf Jahre holte. Daß solche Bestrebungen gewisser ausländischer Kreise nicht auf die leichte Schulter genommen werden können, dürfte niemandem unklar [ein. Das deutsche Volk aber hat die Ge­wißheit, daß wir nicht gewillt sind, diesen Dingen tatenlos zuzuschauen. Die Mitteilung des Führers, daß ihn die fort­gesetzte Gefährdung des Friedens durch die internatio­nale Pressehetze dazu bestimmt habe, die deutsche Wehr­macht zu verstärken, dürfte den Kriegshetzern doch wohl zu denken geben, während anderseits diese Mitteilung geeignet ist, das Gefühl der Sicherheit im deutschen Volke zu verstärken. Und dieses gleiche Gefühl der Sicherheit ergibt sich auch aus der souveränen Art, in der der Führer b i e Probleme ber großen Politik behanbelte, wenn er witzig-ironisch die Genfer Liga erledigte oder sich gegen -Herrn Eden wandte, der inzwischen zurückgetreten ist. Aiit Recht sagt deshalb auch derVölkische Beobachter": Niemals vielleicht ist es uns mehr zum Bewußtsein ge­kommen, welcher ungeheure Unterschied zwischen dem ohn­mächtigen, zum Spielball der ganzen Welt gewordene Deutschland der Systemzeit und dem mächtigen Reich Adolf Hitlers besteht als nach dieser stolzen und erlösenden Rede".

2m gesamten Ausland hat die Führerrebe einen un­geheuer starken Eindruck gemacht. Da die Sowjets von Anfang an damit rechneten, versuchten sie den Empfang in Osteuropa durch ihre Sender zu stören, was ihnen aber nur zum Teil gelang. Mit Begeisterung wurden die Worte des Führers in Wien und in anderen österreichischen Orten aufgenommen. Noch spät in der Nacht wurden Freuden- kundgebungen vor der deutschen Gesandt­schaft in Wien veranstaltet. Auch in Italien ist die

Rede mit uneingeschränkter Bewunderung aufgenommen worden. Alan erblickt in ihr eine Bestätigung dafür, daß die Ereignisse der letzten Wochen dazu beitrugen, das deutsch­italienische Verhältnis noch weiter zu vertiefen. Bedeutsame Zustimmung erhielt die Rede des Führers ferner in Warschau, wo man offen erklärt, daß der Führer in vielen Dingen ganz den Standpunkt Polens ausgesprochen habe, und wo man besonders die scharfe Stellungnahme gegen den Bolschewismus unterstreicht. Auch in Belgrad, in Brüssel, in ganz Skandinavien, hat die Rede des Führers ungeteilte Aufmerksamkeit gefunden. In Prag vernahm man zum ersten Male die Stimme des Führers. Der Eindruck der Rede war auch hier stark. In sudeten­deutschen Kreisen wurde die Erklärung des deutschen Reichs­kanzlers mit besonderer Freude vernommen, daß die staats­rechtliche Trennung vom Reich nicht zu einer volkspolitischen Rechtlosmachung führen dürfe. In London wurde die Übertragung der Rede mit besonderer Spannung erwartet, zumal nach dem Schluß der Reichstagssitzung das englische Kabinett zusammentrat. Die Übernahme in P a r i s wird am besten durch die Tatsache gekennzeichnet, daß sich Minister­präsident Ehautemps unmittelbar nach Borliegen der Rede zu einer Besprechung mit Außenminister Delbos zusammen­fand. Charakteristisch ist auch, daß überall dort, wo in den Hauptstädten des Auslandes die technische Möglichkeit ge­geben war, die großen Zeitungen mit Sonderausgaben her­auskamen, die den wesentlichen Teil der Führerrede Wieder­gaben. Zum Teil wurde auch versucht, schon hier und da kurz zu den Ausführungen des Führers Stellung zu nehmen. Man geht sicherlich nicht fehl in der Annahme, daß diese grotze Rede des Führers die internationale Presse noch auf lange Zeit stark beschäftigen wird.

SogarPopulaire" muß die gigantische Steigerung der deutschen Produktion anerkennen.

Paris, 21. Febr. (Funkmeldung.) Die Rede des Führers I und Reichskanzlers vor dem Deutschen Reichstag nimmt einen weiten Raum in der französischen Morgenpresse ein und wird unter größten Schlagzeilen veröffentlicht.' Besonders starken Eindruck hat der nachdrückliche Protest des Führers gegen den Mißbrauch gemacht, den eine gewisse Weltpresse" mit ihrerFreiheit" treibt. Die Blätter ver­zeichnen übereinstimmend die Äußerung des Führers, daß es zwischen Frankreich und Deutschland keinen einzigen Streitpunkt gebe.

Bezeichnend für das Interesse, das die Führerrede in Frankreich gefunden hat, ist es, daß zum BeispielLe ^onrnal" ein Stimmungsbild über die Eindrücke ab­druckt, die der Hauptschriftführer der unter dem Vorsitz von Pichon stehenden Union Federale der französischen Front­kämpfer, Maurice Randoux, beim Abhören der Rede in Paris am Rundfunk hatte. Er sagt, der Widerhall der Rede im Herzen der französischen Frontkämpfer taffe sich wie folgt zusammenfassen:Möge Gott dafür sorgen, daß Deutschland und alle Völker ohne Umweg zu einem dauerhaften Frieden finden".

Der Berliner Vertreter desJournal" schreibt, zehn Nationen hatten auf ihre Sender amtlich die Führer-Rede übernommen, zehn weitere hörten ebenfalls mit. was sie je­doch nicht wahrhaben wollten und schämten sich daher dabei Die Rede werde nicht nur in der Geschichte Deutschlands, son­dern in ber Geschichte ber ganzen Welt grunblegenb sein. Der Eindruck auf die im Reichstag anwesenden diplomatischen Vertreter sei ebenso ungeheuer gewesen wie der Eindruck auf ben Mann aus dem Volke. Der Fiihrer habe den ganzen Hausen plumper unheilschwangerer Erfindungen über das Dritte Reich ttn Zusammenhang mit den Ereignissen des 4. Februar zunichte gemacht; er habe nachdrücklich und beut« Hd) Forderungen und Überzeugungen herausgestellt, die ganz sicher die Grundlage von Meinungsaustauschen bilden wer­den die nach dieser sensationellen Rede einige ausländische Volker pflegen werden.

Echo de Paris" unterstreicht, daß zwischen Dentsch- ^?ad und Frankreich gebietsmäßig kein Streit bestehe. Das Blatt meint jedoch, daß beide Länder hinsichtlich ber Organi­sierung Europas verschiedener Ansicht seien.

DerExcelsior" spricht von einer Triumphrede des Führers. Die Welt, die die Zahlenangaben über ben Auf­stieg der deutschen Produktion niemals gelesen haben würde,

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Das Echo in Frankreich.

Eine weltgeschichtliche Rede".Eine sensa­tionelle Rede".Cino Triumphrede".Der Kanzler kann stolz sein aus sein Werl", so lanten die Kennzeichnungen der französischen Presse.

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irers echoben sich die Abgeordneten des Reichstages von ihren Platzen und

c der Begeisterung cntgegenbrandcte. (Scherl-Wagenborg-M.)

Stärkste Beachtung im Auslande.