M
Wiesbadener Tagbl^Lt
Montag, 30. Dezember 1935.
Weihnachten bei -er Wehrmacht
lbaci
Die Vorbereitungen nehmen
i-en
Eri
En
t der
ti (
m R
[s (
chrer
lilne
igchi
(Trivolitanien) vorgenommen.
lchger
maiten unbenutzbar.
mit sich Krachten.
tn ß lwasi m w
läse eitun
ntfül Di,
tzt.
. 611
F° egen mtiii 'etc tndst Euter lsenb itrch Ügiei tadri tbm<
Zwischen den Festen...
Die Arbeit — wenn man nicht gerad' Urlaub hat — Schmeckt wirklich und wahrhaftig nicht zum Besten. Man fühlt sich im Büro ein wenig matt Zwischen den Festen . ..
Die drei, vier Tage rollen lustlos ab.
Man nährt sich fast ausschließlich von den Resten Der Weihnachtsgans — wenn es dergleichen gab — Zwischen den Festen . . .
Und weil das alte Jahr zu Ende ist, Kramt man herum in Schüben und Kästen, Und zieht Bilanz und findet manches trist Zwischen den Festen . . .
Am Abend spielt man mit der Eisenbahn Des Sohnes. Oder widmet sich den Gästen Und schreibt beim RommS falsche Zahlen an Zwischen den Festen . . .
Im Tannenbaume glänzt das Engelshaar.
Es riecht nach Wachs und angebrannten Ästen. Mitunter denkt man schon ans neue Jahr Zwischen den Festen . . .
Joachim Lange.
Seite 6. Nr. 355.
Hunderttausende von jungen deutschen Soldaten erleben in diesen Tagen zum erstenmal in ihrem Leben das Fest des Friedens bei ihrem Truppenteil. Wohl mancher Rekrut, der gewohnt war, dieses höchste christliche Fest im Kreise der Familie zu feiern, wird an diesem Tage nach Hause denken, an die sorgenden Eltern, an die Geschwister und Freunde! Wohl jede Mutter wird an ihren Jungen denken, der weit entfernt vom Elternhaus, diesen Tag als Soldat. begeben wird! Doch zu wehmütiger Stimmung ist wirklich kerne Ursache, sorgt doch die Wehrmacht in großzügigster Weise gerade zum Weihnachtsfest für ihre Soldaten! Hier kommt in
Ein britisches Schiff
mit 30 Mann Besatzung verschollen.
London. 30. Dez. Wie aus Melbourne berichtet wird, ist das britische Schiff „P a r i n g a" seit dem 23. Dezember verschollen. An diesem Tage hatte es Weitern Port (Viktoria) verlassen, um das Oeliankschiss „Vincas zur Verschrottung nach Japan zu bringen. Die „Vincas" wurde am Donnerstag bei Lakes Entrance (etwa 400 Kilometer östlich von Western Port) angetricben. Die verschollene „Paringa" batte eine Besatzung von fünf Europäern und 25 Chinesen.
32 Motorboote und Segeljachten, 125 Boote ver- brannt. Ein großes Schadenfeuer vernichtete in der m « Nacht zum Sonntag in Ooster Ringdejk (Holland) «in großes Bootshaus samt 32 Motorbooten und Segel- a;en sachten sowie 125 Booten. Das Feuer wurde erst be- merkt, als die hellen Flammen aus dem Dachstuhl jt; schlugen. Die Feuerwehr konnte nur noch ein zweites t yte Bootshaus retten, das sonst ein Opfer der Flammen n hätte werden können. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 5 0 000 Gulden.
Der warmherzige, für seine Soldaten sorgende Kom- paguiechef läßt am Tage der Feier nur das Nötigste an Dienst ansetzen, und am Nachmittag ist dienstfrei!
Der große Speisesaal ist wundervoll geschmückt, neben zwei großen Weihnachtsbäumen stehen, der Zahl der Stuben entsprechend, noch zwanzig kleinere Bäume, jeder mit Wachskerzen erleuchtet, welche dann später auf die einzelnen Stuben verteilt werden.
Die Mannschaft wird in zwei Abteilungen auf Urlaub geschickt. Aber kurz vor Urlaubsbeginn der ersten Abteilung findet die gemeinsame Weihnachtsfeier statt, an der wir. ganz heimlich teilnehmen wollen. Vor dem großen Saal treten, in besserer Garnitur, der Weihe des Festes entsprechend, alle Soldaten mit neu geschnittenen Haaren an. Doch die Türen sind eisern verschlossen. Dahinter sind eifrige Heinzelmännchen, in Gestalt des Kompagniechefs, mit der „Mutter der Kompagnie", dem sonst so gestrengen Herrn Oberfeldwebel und den anderen Feldwebeln, eifrig tätig, um die letzte Hand anzulegen und alle Kerzen anzuzünden. Hinter einem Schirm hat die Hauskapelle der „Kompagnie", vier Geiger und ein Cellist, Platz genommen. Als alles fertig ist, ein Klingelzeichen, die Türen springen auf, eine leise Musik ertönt: „O du fröhliche, o du selige Weihnachtszeit", und die Soldaten betreten den strahlend hellen Saal. Hochinteressant und ergreifend zu sehen, wie sich die einzelnen Kameraden verhalten; während die meisten unbefangen hereintreten, gibt es doch viele, aus ganz armen Volksschichten stammend, die einfach sprachlos dastehen, da sie noch nie ein Weihnachtsfest richtig mitgemacht haben. Dan» werden alle Soldaten an ihre Tische geführt, wo für jeden ein Weihnachtsstrietzel, ein Teller mit Konfekt, Apfelsinen, Äpfeln, Nüssen und sonstigem Gebäck aufgebaut wird. Rührend zu sehen, wie der einzige verheiratete Rekrut umsorgt wird. Für diesen ist gesammelt worden, und er bekommt ein warmes Kleid für sein Töchterchen, sowie ein
aller Welt.
die Möbel in den Wohnungen zum Teil recht erheblich und die Einwohner wurden aus dem Schlafe geschreckt. Auch aus Baden-Baden. Rastatt und Ackern, sowie aus Pforzheim und Heidelberg werden Erdstöße gemeldet.
Stuttgart, 30. Dez. Auck in Württemberg wurden Montag früh um 4.10 und 4.40 Uhr Erdstöße verspürt.
In Stuttgart war das Beben jedesmal so krartig. daß vor allem in den Höhenlagen die Fenster klirrten und die Bevölkerung aus dem Schlaf geickreckt wurde. In den unteren Teilen der Stadt konnte man ein Schwanken der Möbel bemerken und das Gebälk knarren hören.
Nach den bisher vorliegenden Meldungen wurde das Beben auck im Lande wabrgenommen. so in Heilbronn, Mergentheim. Sckwäbisch-Gmünd, Reutlingen, Tübingen, Rottenberg. Horb. Balingen. Ulm und Freudenstadt.
Nürnberg. 30. Dez. Auch in Nürnberg wurden zwei Erdstöße verspürt. Die erste Bewegung trat auf um 4.10 Uhr und dauerte etwa 1 bis 2 Sekunden. Die zweite begann um 4 36'-- Uhr mit einer Dauer von etwa 2 bis 3 Sekunden. Dre Bewegungen dürften in Süd-Nordrichtung verlaufen fern. Sie waren nur schwach zu verspüren.
Der große See-Elefant des Berliner Zoo eingegangen. Der allen Besuchern des Berliner Zoologischen Gartens bekannte große See-Elefant mit Namen „Roland".ist Sonntag früh tot aufgefunden worden. Damit bat die Tier- sammlung des Zoo einen sckweren, aber nicht unersetzlichen Verlust erlitten. „Roland" hatte einen Wert von etwa 15 000 RM. und gehörte seit rund fünf Jahren dem Tier-, bestände des Zoo an. Ärzte der Tierärztlichen Hochschule wollen nun versuchen, die Todesursache festzustellen. Der eingegangene See-Elefant war ein selten großes Stück bieier Tierart. Als Sonntag früh der Wärter feinen ..Roland' betreuen wollte, fand er ihn in seinem Wasserbecken verendet auf.
schönster Weise der Gedanke der Kameradschaft, der Verbundenheit zum Ausdruck!
Schon Wochen vorher hat auf allen Kompagnierevieren ein emsiges Treiben eingesetzt, überall beginnt man, die Vorbereitungen zu treffen. Schon am 1. Adventssonntag hat der Kompagniechef, „der Vater der Kompagnie", aus allen Stuben Adventskränze anbringen lassen. Schon jetzt durchzieht ein leiser Weihnachtsduft Gänge und Stuben. Auf einer streng abgeschlossenen Eeschirrkammer werden im einzelnen alle Geschenke, alles das, was zur Vorbereitung des Festes gehört, zusammenaestellt. Die Vorbereitungen nehmen ständig weiter ihren Fortgang. Inmitten des großen Kasernenhofes wird ein riesiger Tannenbaum aufgestellt, dessen elektrische Kerzen schon bei Einbruch der Dämmerung ausslammen. Auch die Kasernenräume werden für das Fest besonders geschmückt. Tannengewinde zieren Gänge, Stuben und Versammlungsräume.
Schneeickmelze in Frankreich. Dre anhaltenden Regen- fällc und die Schneeickmelze lallen dre »lulle rn fall allen Teilen Frankreichs stark anllergen. Überall werden Überschwemmungen gemeldet. Das RhSnetal rll bedroht.-'N Avignon hat sich die Lage erneut verschlechtert. B-' oa e Lvon gab es zahlreiche Erdrutsche. Die Marne ist m )g-Pi wenigen Stunden um 80 Zentimeter gestregen. In den S a v o n e r Alpen find mehrere Wobnbutten unter der LaN des zwei bis drei Meter Hohen Scknees zufammengeiturzt. Die Bewohner konnten recktzeitig ihre Häuser räumen.
Französifcher Rekordflug - Verfock Paris Madagaskar »rgei geickeitert. Die französischen Flieger Pharabod un» ung Klein, die am Donnerstag vormittag von Paris nach Mada- , gaskar aufaeftiegen waren, um die Rekordleistung von Eömn- Robert zu überbieten, sind kurz nack dem Start aus dem Zwifchenlandcvlatz W a d i S a l s a. rm Norden der Nub,f»en Wälle im englisck-ägyptifchen Sudan, abgesturzt.Pbarabo- wurde dabei getötet und Klein verletzt Die Fliege- hatten bereits Zwifckenlandungen in Turin und Si«
entsprechende Gedichte verlesen. Dann erzählt der Hauptmann den jungen Soldaten, wie er einst selbst im großen Kriege das Weihnachtssest gefeiert hat, wo sogar im vordersten Schützengraben kleine Bäumchen mit Lichtern, wo in jedem Unterstand wenigstens ein Kranz mit Kerzen gewesen sei. Das schönste sei wohl gewesen, zu erleben, wie sich auch damals die Volksverbundenheit bekundet habe, und aus der treusorgenden Heimat, trotz einer Knappheit, sich ein dankbar begrüßter Strom von Liebesgaben an die Front ergossen habe, der in buntem Wechsel Weihnachtsgebäck, warme Wollsachen. Handschuhe, Würste, Schinken, Konserven, aber auch Bücher, Kalender, Mundharmonikas, Zigarren und sonstiges Rauchmaterial u. a. m. aus den zahllosen Feldpostpäckchen ausgestreut habe, welche die brave Feldpost, trotz oft größter Nachschubschwierigkeiten, durch das versumpfte Flandern, das vereiste Trichtergelände von Verdun, oder die Schlammbächen gleichenden Straßen Polens und Rußlands nach vorn zu bringen verstanden hätte. Vielleicht erzählt er auch seinen Leuten von einem Weihnachtssest im heiligen Lande, wie dort bei 25 Grad Kälte alles in Zelten gewohnt habe und es deutsche Zähigkeit und Organisationsgabe doch verständen hätten, für alle Kameraden Liebesgaben und Geschenke, sowie einen warmen Punsch herbeizuzaubern! Auch damals hätten die wohlhabenden Kameraden den ärmeren von ihren eigenen Liebesgaben getreulich abgegeben.
Nach der Bescherung geht es zum gemeinsamen Eßen, an dem alle Offiziere der Kompagnie ebenfalls mit teilnehmen. Auch diese haben, genau rote die anderen Soldaten, die gleichen Geschenke bekommen. Nach dem Eßen beginnt der gemütliche Teil, wobei eine Weihnachtszeitung ausgegeben wird, in dem sich jeder einzelne Soldat der Kompagnie in mehr oder weniger humorvoller Weise „durch den Kakao gezogen" findet, und die unter schallendem Gelächter verlesen wird! Noch lange sitzen die Kameraden vereint zusammen. Dann wird der Abend geschloßen, geht es doch für die erste Abteilung der Urlauber bereits morgen frühzeitig auf die Reise zu — Muttern! Doch auch die meisten derer die keine Eltern mehr haben, fahren auf Urlaub den sie oft bei Verwandten, oft auch in der Familie ihrer früheren Arbeitgeber verleben.
Am Weihnachtsabend selbst findet erneut eine Feier statt, an die sich ein gemeinsames Esten anschließt, bei dem jeder Soldat Bier, Zigarren und Zigaretten erhält. Sogar Mr die Nichtraucher ist gesorgt, die mit einer Tafel Schokolade bedacht werden.
Wie man sieht, wird auch Bei der Wehrmacht dem jungen Soldaten Gelegenheit gegeben, in kameradschaftlicher Verbundenheit das Weihnachtsfest zu feiern, im Rahmen seiner Kompagnie, die ja auch für ein Jahr seine neue Familie darstellt!
rome ,39 ach I tzene lagen )00 Sol
Die internationalen Sckroindelgefchäste des Eeschwister- vaarcs Jakob. Es steht jetzt fest, daß das Geschwlsterpaar. sowie der vor kurzem in Wien verhaftete Valutaschmuggler Jacobsen, genannt Kohl, außer mit anderen schon bekanntgegebenen Schwindlern auch mit einer gefürchteten englischen Aktienschwindlerbande, den „White coIlers (Bande des weißen Kragens), die von einem gewißen Ben Factor, einem Hochstapler groben Stils geführt wird, in Verbindung , standen. Ein besonderes Geschäft dieses Factor war dre Ver- nchen roertung gestohlener Aktien, und die öllerrerchrsche Generalvertretung dieses Zweiges des Hochftavlerunternehmens scheinen Jakob und seine Schwester innegehabt zu haben. Es ist jetzt schon außer allem Zweifel, daß die Verbrechen der Geschwister Jakob.weit über das gewöhnliche Ausmaß hmaus- geben und ganz gefährlichen internationalen Charakter e jjj tragen.
stattliches „Freßpaket" für die Familie. Und, was ihm wohl das Schönste sein wird, er bekommt doppelt so lange Urlaub wie die anderen, um auch so zu bekunden, daß seitens der Wehrmacht dem Ausbau der Familie die nötige Beachtung geschenkt wird.
Nach der Bescherung wird ein gemeinsames Lied gesungen, darauf hält der Kompagntechef die Weihnachtsansprache. Ausgehend von dem altdeutschen Julsest, an das sich ja unser christliches Weihnachtssest angeschlosten hat, gibt er eine Übersicht über den Werdegang dieses urdeutschen Festes. Zwischendurch werden ausgesuchte, der Stimmung
Verheerender Eissturm in Oftvolen. In der Gegend von Nowogrodek in Ottvolen richtete in den Sßetbnaam' feiertagen ein Eissturm gewaltigen Schaden an. Schwere Regengüsse, die zwei Tage anhielten, waren nut eurer m niedrigen Temperatur verbunden, da« der Regen sich soso» in Eis verwandelte. Infolge der Eislast brachen nicht nu1 die Zweige der Bäume ab. Umbern viele Bäume wurden e«1' wurzelt und ebenso hielten zahlreiche Telegraphenstangen der Belastung nicht stand. Im Umkreise von etwa 20 Kilometer« um Nowogrodek sind rund 90 v. H. der Obst bäume ver i . nicktet oder schwer beschädigt, ebenso rund ein Fünftel de» J- Waldbellandes. In Nowogrodek selbst sind die elektrisches »IIen Leitungen größtenteils zerstört. Die Landstraßen in der Um e)e . gebung sind durch umgestürzte Bäume und Telegraph?» nkau
Schweres Kraftwagenunglück. In der Nähe von»^^ Be r s a i II e s ereignete sich am Sams-tagnachmittag ein schwerer Kraftwagenunfall. Ein schwer beladener Lost- kraftwagen fuhr infolge Steuerbruches auf dem Markt- r D platz des Ortes Magny-en-Dexin in mehrere Marktbuden, vor denen zahlreiche Kauflustige standen. Etwa vlize ein Dutzend Menschen gerieten dabei unter die Räder, ingei Zwei von ihnen wurden auf der Stelle getötet und mjati acht mußten mit zum Teil schweren Derletzungen in ein Krankenhaus übergeführt werden.
Französischer Geistlicher als Schwindler. Di« Hilal Pariser Polizei verhaftete am Samstag einen katho- uizet lischen Geistlichen, der unter dem Borwand, eine religiöse Zeitung gründen zu wollen, zahlreiche Geschäftsleute um große Geldsummen betrogen hat, die. . er von ihnen als Darlehen erhielt. Der Verhaftete Pige war bereits früher einmal wegen verschiedener Ve- trügereien vorläufig seines Amtes enthoben worden.
Neues aus
Gerüchte um das Eisenbahn-Unglück.
Eine Feststellung der Reicksbahndirektion Erfurt.
Erfurt, 30. Dez. Um im Umlauf, befindlichen Gerüchten über die Ürsacke des Eisenbahnunglücks bei Grob-Hermgen die Spitze abzubrechen, stellt die Reichsbahndirektion Ermrt fest, daß es stck bei dem Personal der Vorsvannlokomotive des D-Zuges um gründlich ausgebildete, schon lange im dienst der Reichsbahn besindliche Leute handelte. Sowohl dem Lokomotivführer als auch dem Heizer wirbDon ihren zuständigen Dienststellen das beste Zestgnis ausgestellt Beide hatten bisher noch feine Dienllllraien. Der Lokomotivmbrer erhielt einmal eine Belohnung von 20 RM, für SSerineibuna einer Betriebsgefahr. Don einer ll be r m u d u n a des Personals oder Ilberipitzung des Dienstplanes kann keine Rede sein. Der Lokomotivführer Dechant und der AushiNs- heizer Gutjahr, die am Heiligen Abend ihren Dienst .in Weißenfels um 16 Uhr angetreten haben, hatten vor Beginn der Unglücksfahrt Ruhepausen von 26 bezw. 49 Stunden.
Die Verletzten von Eroß-Seringeu außer Lebensgefahr.
Erfurt. 28 Dez. Wie die Reichsbahndirektion auf An- fraae mitteilt, gebt es allen in den Krankenhäusern von Naumburg, Apolda und Jena liegenden Verletzten des Eisenbahnunglücks bei Groß-Heringen den Umstanden entsprechend gut. Bei keinem Verletzten liegt Lebensgefahr vor.
Erdstöße in Mittel- und Unterboten.
Karlsruhe, 30. Dez. Heute früh, etwa 4.40 Uhr. wurde hier ein ziemlich Harter Erdlloß verspürt, nachdem bereits vorher, etwa 4.10 Uhr. ein weniger heftiger Stotz wahrgeuommen worden war. Beim zweiten Stob schwankten
Überschwemmungen in Süd- und Mittelengland. 3nfo^
>des Tauwerters und andauernder Regenfälle werden — Süd- und Mibtelenglands von großen Überidpnemmun^-” is Bi heimgesucht. In Yorkshire ist der Fluß^Derwent in*1’ laste halb 24 Stunden um zwei Meter gestiegen. 3n Seite st e v —m shiie sind die beiden Städte Ashby und Barrow durch h,c!1CÄHH Überschwemmungsgebiete vollständig von der Umwelt ab'^WU schlossen. In den Grafschaften Warroickshire
Wiltfhire stehen mehrere Ortschaften teilweise urt i Wasser, über dem Kanal wüteten am Freitag 1
Stürme, die eine starke Behinderung «der gesamten SchifM^MM
KW
GZM
«ÄWWM *
