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Postschecklonto: Frankfurt a. M. Nr. 7105.

Nr.

18

Donnerstag, 2. Mai 1935.

83. Jahrgang.

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Dch Vol-steht zum Whrer, der Führer zum Bo».

raifeier im Schneegestöber.

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Der Höhepunkt des Rationalen Feiertages des deutschen Lölkes:

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®er Führer it zu lernen Volksgenossen auf dem festlich geschmückten Tempelhofer Feld bei Berlin

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»Wir gehen einer starken Zeit entgegen"

, _ - —->—■ ««7. Uhr abends, cmtzer Sonn» und Feiertags.

Werltaglich nachmittags, Samstags vor- u. nachmittag, Fernfprechcr-Sammel-Nr. 59631.

Berliner Büro: Berlin-Wilmersdorf

aus, um Hari

ung im Lustgarten wölbte sich Sten Himmel.

Vol s zügle , die fl hat si

Ä’ marschierten längst die 13 Kolonnen der Arbeiter der Faust und der Stirn in Zwölferreihen Reichshauptstadt zum Tempel- smbei" Schauplatz des großen Staatsaktes. Marschierenden noch die spalierbildenden e ie^n ^ch ^urch den Sturm und den Schnee verdrießen, und wenn es einmal gar zu dick kam und vorübergehend das Schneetreiben fast jede Sicht nahm 'S ^“9 aus Hunderten von Kehlen fröhlich und krisch „Der Mai tst gekommen" oder man stimmte aar das Lied an „Morgen kommt der Weihnachtsmann." Aempelhofer <yelb bot im wesentlichen das gleiche nn6 sm 3^r?,a^re- 3fur daß man auf dem großen -platz vor den Tribunen, wo früher die Ehrenformatio- nen. standen, diesmal die Vertrauensleute hatte auf- marichieren lassen, die im Rahmen dieses Staatsaktes von Dr. Ley feierlich verpflichtet wurden. So weit das Auge sehen konnte, bis weit hinüber nach Tempelhof wo die großen Fahnen dem Auge kaum mehr das Ende des Feldes erkennen ließen, und von der Berliner Straße bis zum Flughafen, auf dem die Verkehrs- maichinen der Lufthansa starteten und landeten, standen die Hunderttausende — es waren etwa 1% Millionen Menschen aufmarschiert —, um dem . Wort des Führers ,zu laufchen. Kapellen des Reichsheeres sorgten für die Unterhaltung der Wartenden, die dann mit Jubel die anfahrenden Ehrengäste und mit einem Sturm der Be­geisterung den Führer begrüßren. als er in seinem Wagen stehend auf dem Tempelhofer Felde eintraf Der Vereidigung der Vertrauensleute folgte eine kurze Ansprache Dr. Goebbels, Her unter­strich, daß das nationale Aufbauwerk nun wieder über- jajattet sei vom Schwerte einer neuerstandenen deutschen ■armee. -t ann betrat der Führer in seinem einfachen braunen Rock und barhäuptig die Rednertribüne, um-

u2tl . begeisterten Jubel der Hundert- tausende. Hatte zu Beginn seiner Rede erneutes dichtes Schneegestöber eingesetzt, so leuchtete bald die Sonn'- M±\Uber-?eim Feld. Immer wieder

^,an<9 bIorsterte Zustimmung auf, als sich der Führer A öes <1 rieÄens, zu «der Politik

re und zum unermüdlichen Kampf gegen die Ar be l tslo |i gke i t bekannte. Als er sich er- ueut zum Volk bekannte, antwortete dieses deutsche Volk durch seinen ^udel mit einem erneuten Bekennt- nis zu fernem Führer. Volk und Führer unlösbar ver­bunden, das war der Sinn dieser Rede und der Sinn ber ^geisterungs,türme, die sie beantworteten. Nur .etwa dreiviertel Stunde dauerte der Festakt auf dem Tempelhofer Feld Mustergültig wie der Anmarsch vollzog sich auch der Abmarsch der Hundert­tausend e, die dann am Nachmittag in den Betriebs- Veranstaltungen den 1. Mai feierten

Den Abschluß bildete ein großer Fackelzuq, an ^-si sich neben den verschiedenen Organisationen das an-. cr, bie Marine und die Flieger beteiligten. MA dieser Kundgebung im Lustgarten fanden die Veranstaltungen des 1. Mai ihr Ende. Ministerpräsi­dent Goring sprach hier zu den Versammelten und wies sie aus die Symbole dieser Veranstaltung hin äpenn lymbolisch am heutigen Abend der Zapfenstreich ausklinge, von den drei Säulen der. Wehrmacht darge­bracht, dann möge der Arbeiter darin erkennen: .Die Arbeit ist geschützt, er ist wieder in einem Vaterland^zu Haufe." So klang dieser 1. Mai aus, als der Sag ber 33 o 1 f s g e m e i n f d) a f t, als Feier eines neuen Deutschland, das dank der Führung Adolf Hitlers sich seine Ehre und die Wehrhoheit wieder genommen hat uni) gewillt ist, allen Stürmen und Wettern zu trotzen.

bis it reu letzten Valin 0. Schir,

sugen ihre gro

-eutsch. “

Der gigantische Aufmarsch auf dem Tempelhofer Feld.

Berlin, 1. Mai. Um 11.45 Uhr verließ die Wagen­kolonne des Führers di« Reichskanzlei. Aus den Laut­sprechern hörte man, wie das Eintreffen des Führers ver­kündet wurde. Reichswehrminister Generaloberst o. Blom- o e r Reichsminister Dr. Goebbels und Reichsführer der SS., Himmler, begleiteten den Führer, der die Front der Ehrenformationen abschritt, die vom Reichs­heer, der SA., der Leibstandarte Adolf Hitler, dem NSKK.,

dem Arbeitsdienst und dem Reichsluftschutzbund gestellt wur­den. Inzwischen hatte der Himmel sich fest zugezoqen und es hob ein Schneegestöber an. das in wenigen Minuten d'a s ZauZe weite Feld in eine dichte Schneewolke hüllte, loba|5 die Sicht kaum auf 50 Meter freibleibt Auf dem Fahnenmasten mußte die Flugzeugwarnbeleuchtung sin­gt schaltet werden. Mitten im Schneegestöber eröffnete der

Reichsorgamsationsleiter der NSDAP. Dr. Ley die Kundgebung mit der feierlichen Verpflichtung der Vertrauensräte. Satz für Satz sprach er vor und Satz für Satz Machen im Chor 50 000 Vertrauens­männer nach, einen Eid auf den Führer und das Volk.

~r. Ley führte bei der Verpflichtung aus: Männer und grauen, die chr durch die erhebende Wahl vom 12. und 13. April euch das Vertrauen der schaffenden Deutschen er­rungen habt und die ihr heute aus diesem Felde vor dem Führer und Reichskanzler und im ganzen Reich in allen nach-Ctten unb Dörfern angetreten sind, sprecht mir

„Ich gelobe Adolf Hitler die Treue, ich gelobe, die Ee- memschast zu üben und zu fördern. Ich gelobe, meinen Arbeitskamerade» em ehrlicher Helfer in allen ihren sorgen zu fein. Ich gelobe, immerdar die Interessen der

Ration vor allen anderen zu setzen."

Dr. Lei) schloß mit den Worten: Adolf Hitler ist Deutsch­land und Deutschland ist Adolf Hitler! Es lebe der Führer!

Reichsminister Dr. Goebbels.

trat nun an das Mikrophon, um die Führerrede anzukun- digen. Er führte aus:

Mein Führer!

Nicht nur auf dem Tempelhofer Feld, sondern im ganzen

R e t ch steht zu dieM Stunde Ihr Volk vor Ihnen versam- melt Es hat Schnee und Wetter nicht gescheut. Es ist gekommen, um Ihnen am Ende eines an Mühen und Sorgen reichen Arbeitsjahres den Dani der Nation abzu- Itatten. Denn dieses Volk weiß, mein Führer daß Sie nicht nur der E;ste in der Führung, sondern auch der Erste in ber Jrbeit und der Erste in der Sorge um die

J( ° " ßvb. Es weiß, daß Sie im vergangenen Jahre

manchs schweren und verantwortungsvollen Entschlüsie auf ^bre Schultern nehmen mußten. Dieses Volk ist gekommen mein rubrer, um Ihnen dafür zu danken. Denn mir haben oem deutschen Arbeiter nicht nur Arbeit, sondern mir haben beni deutschen Volke auch seine Ehre zurückgegeben. (Heil-

'm Anzeigenteil Erund-'

SräBcre Anzeigen müssen spätestens einen B0J

WMsökM THliitt

Wöchentlich _ 7 Ausgaben Erscheinungszeit:

J fte aber oh ber cd)nee stürmen, die Kolonnen Der * eiter ber mst unb ber Stirn marschierten unb hielte aus, um rch ihren Aufmarsch di- = -

Aufgabe auf, die Aufgabe, ber Volkswe ng zu bienen.

hlM nEs solluns ni11s f urch?sam machen foni n aus eser Welt." Unb wenn sich auch ge,rer immer w der dunkles Gewölk über Berlin zu- :i13eit ZU Zeit bichtes Schneetreiben einsei^, so kam sch immer wieder siegreich b i e

: 11 er.D und über ber mitternächtlichen

.si e a L® .1 *-'■ M ä r z. Wie immer— u ■ !Iurr?5le Rtseiern in Berlin schon eine Tra- bitioichebilbet —sgannen die Berliner Veranstaltun­gen i iber mit <>r großen Kundgebun ««rjter J u g b im Lustgarten. ‘'

uf» Tocr ™11 ,:r großen Kundgebung ber sLerMer Jug b nn Lustgarten. Wieder füllten bte Einer Iw n. unb Mädels ben großen Platz inkel unb jubelten ihrem Führer D- -Sch t r zu, ber die Kundgebung eröffnete, , m Reichsisister Dr. Eoebbels, ber sich für j.Pen. heutig staat zur Jugend bekannte, als v chvst unseres Volkes. Nicht enden

Ute ber ^l, als ber Führer eintraf und sich > zur zu sprechen. Auch die Fanfaren- Ruhchaffen sollten, wurden zunächst immer neuer voi:turnt ber Begeisterung übertönt, ^n tu m Worte zeigte der Führer der deutschen

-r ^rch ihren Aufmarsch die unlös- erbun nheit des ganzen deutschen

Ie 1 yn Führer zu bekunden und um audi^bem uI)rer Dank abzustatten für fte Tat 16. M ä rz. Wie immer— es

8 ltpfelie: Mr eine Bezugszeit von 2 Wecken 94 .. . -

Id ä'ch Traglohn. Durch die Post bezogm RM 2 3s RDt. 2.—, ein.

n nem 1» Rpi. - Bezugsbestellungm nebinen an. 42 Rpf. - Bestellgeld, Einzel.

T it und alle Poltanftalten - In MUen höherer LA“ ?erl2,8'.„bVc Ausgabestellen, die V tetnen Anspruch auf Lieferung des Blültes °de^^h°ben..,die m __ec suf Ructzahlung öes. Bezugspreiies.

B J' ber T jertn der aber i anschil

lDrahtbericht unserer Berliner i « U nahe, aus dem Wetter des .1935 ernt pol lt tfche Symbolik herauszulefen .. . j. tiuhrer.elbst yat auf ber Jugendkunbgebung inrn^ Ausdruck verliehen, als er davon

praci aß der A nd, der fetzt die Fahnen flattern laste, vielle t bie nai ken ^ahre um Deutschland manche tnb matte s Gewitter aufziehen lassen werde, tonn fo aii ber «zuhrer hier unterstrich, daß wir ttfen oei: mtgegen gehen, so fügte er doch auch

. nbgebung im Berliner Lustgarten und walb die Gäste zum Festakt der rukturliincr sich in die Staatsoper n ttnben jcl5cn, wo Dr. Goebbels in feiner e x ' T dilmpreiies an Lenk Riefenstahl

*■*- ”* film „Trfph des Willens" und des nationa- erhard Wolfgang Möller mit-