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Mittwoch» 19. D fielet 4984.

r«*en Elends schon selbst gelitten haben, bas herzlichste Ver- Mdnis ausbringen für ihre auch heute noch unglücklicheren

Wenn ich mich an diese mittleren und bessergestellten «reise besonders roettbe, dann geschieht es, weil ich von den breiten Massen unseres Volkes in Stadt und Land die Opfer- «iLiakeit an sich genügend kenne und weiß, daß die, die so ,it unter dem Fluch der Arbeitslosigkeit und des wirtschaft- Minn rrstiHon haften hfl5 berrlicklitc Ver-

Kp Den Dank der Versammlung stattete der Reichsleiter «er RS.-Volkswohlfahrt, H i I g e n f e l d t, mit dem Gelöbnis

F* Und dann erst, wenn jeder einzelne Deutsche durch eigene Wd wenn notwendig schwere Opfer zur Erhaltung dieser s Volksgemeinschaft beigetragen hat, wird er wieder, ohne vor sich selbst erröten zu müssen, von einemeinigen Volk von xAüdern" reden dürfen. Ansonsten aber ist dies nur Lüge Heuchelei.

Ich appelliere daher an Sie, deutsche Männer und Frauen in den Städten und aus dem Lande, und ich appelliere vor allem an Sie, deutsche Lugend, daß Sie alle in klarer Erkenntnis der Aufgaben, die uns gestellt Knd, unter Berücksichtigung der große» Not, in der sich viele unserer Volksgenossen noch immer befinden, durch M eine unerhörte Opferwilligkeit im Geben und im Ar­beiten für das Winterhilfswerk mithelsen am Kampf s gegen diese Not und das Elend in unserem Volke, fliege jeder einzelne Deutsche sich dabei vor Augen führen, IM es vielleicht gerade sein Opfer istdas nur j einen kleinen Abzug an seinem Leben bedeutet, das einem vfGeren Deutschen als Volksgenossen mithilft, das Leb e n Ak. er halten. Ich appelliere weiter an ihren Stolz, in der- s mben Zeit, da eine teufelische internationale Boy- [ io.tt c 11 g u e Deutschland, das heißt das deutsche Volk, s rvirtschafrlich vernichten zu können glaubt, vor aller Welt die Mlwzertrennliche Verbundenheit unseres Volkes durch ein Ranziges Beispiel gegenseitiger Hilfe- Mi st u n g zu dokumentieren. Wenn der Haß dieser jüdisch- k-Aiernationalen Boykotthetzer gegen Deutschland ein fana- WWher ist, dann muß die Liebe jedes einzelnen zu seinem Volk | ewch tausendmal stärker sein. Diese unsere Feinde hoffen nun | iuni zweiten Male, daß das deutsche Volk unter der Not »mesez Winters doch zusammenbrechen werde, und wir wer- | ihnen beweisen, daß der deutsche Wille und das deutsche kHer; ber dieses Winters noch weit mehr Herr werden als vergangenen.

M.' ?n dieser selbstsicheren starken Überzeugung eröffne ich Winterhilfswerk 1934 und bitte Sie mit der Wurbett zu beginnen.

3enc politische Vernunft, die in der Volksgemein­schaft ihren gesunden Ausdruck findet.

M- deutsche Volk kann heute glücklich sein, daß es sich zu aüfar Vernunft zurückgefunden hat. Es muß aber jeher 7'Men, wie ungeheuer der Nutzen für alle ist, der aus dieser qejunden politischen Entwicklung kam. Vielleicht gefällt es Men. meine Volksgenossen, nur einen Augenblick von Deutschland wegzugehen und die Zu stände in anderen Ländern zu überprüfen. Unruhe, Bürgerkrieg, soziale Kämpfe, wirtschaftliche Krisen lösen einander ab. Die Fackel "les Aufruhrs wird überall landauf und landab getragen.

Etreik und Aussperrungen zerstören Milliarden an Volks­wetten und dabei ist das Elend überall fast ein gleich großes. /Dies alles haben wir in Deutschland überwunden. Aber WM etwa weil ein paar Wirtschaftler ihre Fabriken in brachten, sondern weil die durch den NationalsozialiS- geschafsene Volksgemeinschaft diesen politischen und ftlichen Wahnsinn beseitigte und damit erst den iken Aufträge, den Arbeitern und Unternehmern einen ienst sicherte und zukommen ließ. Wenn Sie die Schäden ügen, die der politische Wahnsinn aber einem Volk : materiell zufügen kann und auf die Dauer zufügen mutz, bbie er insbesondere der deutschen Wirtschaft jahrzehnte- zugefügt hat, dann werden Sie erst den Nutzen er- Säfen der aus der nationalsozialistischen deutschen Volks- -«meinschaft für alle erwächst und schon erwachsen ist. Und dann werden die Opfer wahrlich klein erscheinen, die wir heute namens dieser Volksgemeinschaft von Ihnen fordern. Denn ich muß Ihnen hier wiederholen, was ich tm vergange-

Wseb Jahre aussprach:

An irgend etwas muß das Volk glauben können. Neh­men Sie ihm den Glauben an die internationale Soli­darität, dann müssen Sie ihm dafür aber den Glauben - an die nationale bringen. Zerstören Sie das Vertrauen in die nationale Volksgemeinschaft, dann werde» die Menschen nach einer anderen Gemeinschaft suchen und damit am Ende wieder denen zum Opfer fallen, die als mternati-nale Parasiten und Destrutteurc nur daraus Mauern, das Gefüge der Völker auszulösen, um die Welt

|L in ein allgemeines Chaos zu verwandeln.

' Der Sinn einer solchen Volksgemeinschaft aber kann nur sein, durch eine gemeinsame Führung des Lebenskampfes xy! Freud und Leid an Nutzen und Opfern die Erhaltung aller zu garantieren!

| Unser Winterhilfswerk wird gerade in diesem Jahre ein xPrüfstein sein dafür, ob und inwieweit sich der Gedanke |Ner Volksgemeinschaft in Deutschland weiter geläutert, ^erhärtet und durchgesetzt hat.

^^Wnis auzbr WWW WW

-Volksgenossen.

=:7, Ich glaube aber, daß es dabei notwendig ist, besonders ' ani dieses hinzuweisen:

I Mr haben heute auch in Deutschland ein weit ausge- fc lautes Versicherungswesen. Gegen Brand- und Wasser- t schaden, gegen Diebstahl und Einbruch, gegen Hagel- wlag und Dürre, gegen Krankheiten und Tod versichern die Menschen und geben dafür Milliardenbeträge aus. Wehe dem Volk aber, das vergißt, daß das höchste ; Put, das es versichern sollte, seine politische Ver­nunft ist.

77p der Gesamtheit auch ihr eigener Emporstieg ermög- M wurde. Denn

deutsche Arbeitsschlacht wird nicht geschlagen durch !iu,elne und deren Einsatz, sondern durch die mobili- LrfC Kraft der gesamten deutschen Ration. Und vor aflcin aber auch durch die finanziellen Opfer des ganzen deutsche« Volkes.

,hcr Industrielle, dessen Fabrik heute läuft und morgen titelt wird, mag daran denken, daß es nicht allein seine ^iakeit ist, die" dieses Wunder zustande gebracht hat. son- v« vielmehr noch die Willenskonzentration. die die natto- Hmackrstnsche Bewegung im deutschen Volk hervorgerufen Nund die materiellen Mittel, die die ganze deutsche Natron Willensausdruck zur Verfügung stellt! Es hat daher Lumbert der Reichtum nicht nur höhere Genußmöglichkert, ^ein vor allem aber auch höhere Pflichten. Die Auf- ^Surtg daß die Verwendung eines Vermögens in jedem ttafanetc nur Privatangelegenheit des einzelnen sei, muß im nationalsozialistischen Staat um so mehr eine Korrektur Irröfitert als ohne die Mitwirkung der Gesamtheit kein ein- relner sich eines solchen Vorzugs heute erfreuen könnte.

sviesbadener Tagblatt

Ur. 277. Seife 5.

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Der Reichstagssitzungssaal der Kroll-Oper in Berlin

während der Rede des Führers; im Hintergrunds das ^ Hoheitsabzeichen mit dem Hinweis Winterhilfs­werk 19341935 oben ein Spruchband, aus dem das Ziel des WHW. ausgedruckt ist.Wrr schaßen die natio­nale Solidarität!

ab, nach den Worten des Führers zu handeln. Er führte

Namens aller freiwilligen Helfer am Winterhilfswerk des deutschen Volkes, der Helfer, die selbst zum größten Teil in Not und arbeitslos sind, versichere ich dem Führer, daß die Worte, mein Führer, die Sie an uns gerichtet haben, nicht ungehört verhallen. Wir werden uns alle, wie im Vor­jahre, mit derselben Leidenschaft und heißen Liebe für Volk und Nation cinsetzen. Ich aber glaube, mein Führer, datz die Worte, die Sie gerichtet haben an die Volksteile, die in der Lage sind, uns zu helfen, durch Spenden und durch Gaben, nicht ungehört verhallen werden. Sie haben, mein Führer, in uns allen den Gedanken der Volksgemeinschaft geweckt. Sie haben in uns geweckt die Liebe zum Volk und zur Nation, und so fordere ich alle, die hier anwesend sind, die Vertreter aller Volksteile und Schichten sind, auf, diese Liebe zum Ausdruck zu bringen, indem wir rufen: Das deutsche Volk und sein Führer Adolf Hitler Sieg-Heil!

Das Horst-Wessel-Lied beschloß die Kundgebung.

Die Tausende, die vor der Krolloper der Auffahrt bel- gewohnt hatten, hörten die Reden durch einen großen Laut­sprecher, der an dem Vorbau angebracht war, und erlebten so die feierliche Stunde mit.

Staatssekretär Funk

hielt bei der Kundgebung des Winterhilfswerkes in der Kroll-Oper folgende Rede:

Das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propa­ganda wurde auch in diesem Jahre mit der Durchführung des gewaltigen nationalsozialistischen Hiliswerkes für den bevorstehenden Winter betraut. Eine wahrhaft große und eine wahrhaft^>ziale Aufgabe, die uns zur Herzenssache und zur nationalen Pflicht geworden ist.

Mit dem heutigen Tage sind die Vorbereitungen für den umfassenden Kampf der Überwindung der Wintersnot soweit abgeschlossen, daß zugleich mit dieser Kundgebung hier in allen -deutschen Gauen die Arbeit des Winterhilfs- Werkes schlagartig cinsetzt. Vor uns sitzen neben den Delegierten der Spender aus allen Berufsschichten und aus allen Teilen der Wirtschaft Vertreter der ungezählten freiwilligen Ämter des letzten Winterhilfswerkes und auch Abgesandte der von der Winterhilfe Betreuten, also solche, die gegeben, solche, die verteilt und solche, die empfangen haben." Sie alle müssen in dieser Stunde von dem einen Ge­danken beherrscht werden, daß auch das heute beginnende Werkder Hilfe und Menschen liebeeinvoll er Erfolg werden wird. 3n dem alle- Erwartungen über­treffenden Ergebnis des letzten Winterhilfswerkes hat der neue deutsche Geist einen wundervollen Ausdruck gefunden. Dieses Opferwerk hat die Forderung nach der lebendigen nationalen Solidarität des deutschen Volkes erfüllt und den Kampf gegen Hunger und Kälte zu einer Herzenssache des ganzen deutschen Volkes werden lassen.

Dieser große Erfolg des letzten Winterhilfswerkes wird uns ein Ansporn sein, noch mehr zu tun, damit auch in diesem Winter kein deutscher. Volksgenosse zu hungern und zu frieren braucht. ,

Wir werden auch in diesem Jahre alle unsere Kräfte

freudig dafür einsetzen, daß diese Aktion im Geiste und Sinn der neugeschaffenen deutschen Volksgemeinschaft durchgesührt wird, als sichtbares Zeichen und lebendiges Beispiel der wiedererwachten deutschen Willens- und Schaffenskräfte.

Aufruf des Reichsjugendführers.

Berlin, 9. Okt. Der Jugendführer des Deutschen Reiches, Baldur von Schirach, hat folgenden Aufruf erlassen:

An die deutsche Jugend!

Der Führer und Reichskanzler hat soeben das Winter­hilfswerk 1934/35 mit einer Ansprache eröffnet, in der er auch die deutsche Jugend zur M i t a r b e i t ausgefordert hat. Es ist die Ehrenpflicht der gesamten Jugend, wie im ver­gangenen Jahre dem Winterhilfswerk zu dienen und damit bfe 'Einsatzbereitschaft des jungen Deutschland für den Ge­danken wahrer Volksgemeinschaft zu bekunden. Ich erwarte besonders von.den Gliederungen der Hitlerjugend und des B d M., daß sie den ganzen Winter über mithelsen im Kampf gegen Hunger und Kälte. Wir sind stolz darauf, daß die Leistungen der nationalsozialistischen Jugendorganisa­tionen für das vergangene Winterhilfswerk, vor allem die Sammlung bei der Nagelung des HJ.-Schildes, durch die Leitung des Winterhilfswerkes anerkannt worden sind. Im kommenden Winter soll die Jugend der ganzen Nation Vor­bild fein in unermüdlicher Opferbereitschaft und selbstloser Hingabe an das Werk Adolf Hitlers. Deutsche Jugend, an die Arbeit!

4,6 Millionen RM. für das Winterhilfswerk am erste» Tage!

Berlin, 9. Okt. 'Jiadtoem das Winterhilfswerk durch die Rede des Führers am Dienstagmittag eröffnet worden ist, wurden von der Industrie a l l e i n a nBar f p enden 4,621 Millionen RM. gezeichnet.

Der Reichsverband der Automobil­industrie zeichnete ...... 584668 RM.

darunter: Daimler-Benz 100 000 RM.

Bosch-Konzern 100 000

Auto-Union 50 000

Adam Opel, AG. 50 000

Bayer. Motorenw. 50 000

Adlerwevke 25 000

Ferner die IG.-Farbenindustrie .1008 000

Deutsche Reichsbahngesellschaft

(Spenden des Personals^ . . . 500 000

Reemtsma-Zigarettenfabrik . . . 800 000

Haus-Neuerburg-Zigarettenfabrik . 250 000

Siemenskonzern ....... 100 000

C. A. Brenninkmeyer..... 100 000

Dieses Ergebnis ist um so bemerkenswerter, als im Vorjahre der erste Zeichnungstag nur die Summe von zwei Millionen RM. ergab.

Kurze Umschau.

Wie verlautet, wird demnächst die erste Reich s- führerschul« des Deutschen Handwerks in Braunschweig errichtet. Die Stadt Braunschweig hat zu diesem Zweck das Haus Keller Straße 1 zur Verfügung gestellt. Die Eingangshalle dieses Hauses wird als Gedenk­stätte für die im Weltkrieg und im Kampf um die Be­wegung Gefallenen ausgestattet werden.

Der Reichsarbeitsfüdrer Staatssekretär Hierl hat den anhaltischen Staatsminister Freyberg auf Grund feiner Verdienste um die Verwirklichung des Arbeitsdienstes zum Ehren-Eauarbeitsfiihrer ernannt.

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In Elmshorn wurden zwei V e t r i e b s f ü h r e r, die vor einiger Zeit wegen unsozialen Verhaltens inSchutz- haft genommen worden waren, jetzt, wie die Kreisleitung der DAF. mitteilt, aus der Deutschen Arbe ! t s - zront ausgeschlossen.

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Die nächsten Fahrten des Luftschiffes Graf Zeppelin nach Südamerika, die am 13. und 27. Oktober beginnen, sind schon jetzt bisaufdenletzten Platz a u 5 o'e r I a u f f.

Wie aus Buk a re st gemeldet wird, hat T i t u I e s c u das Amt als Außenminister im neuen Kabinett Tatarescu angenommen und bereits den Eid geleistet.

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Ganz Litauen beging am Dienstag zum 14. Male den Trauertag aus Anlaß der Beisetzung des Wilna- Gebiets durch die Polen. Staatliche und private Gebäude trugen Trauerbeflaggung. Um 12 Uhr mittags ruhte eine Minute der gesamte Verkehr.

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Dem Bezirksgericht in Mexiko wurden 17 Per­sonen zugeführt, die kürzlich im Auftrage des Innen­ministeriums verhaftet wurden und bie kirchlichen Kreisen na he stehen sollen. Sie werden sich wegen Verschwörung und Vorbereitung eines Aufstands zu verantworten haben.

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Der vormalige japanische Botschafter in Rom, B 0 sh i da, ist jetzt formell zumjapanischen Bot­schafter für Europa und Amerika ernannt wor­den. Er wird am 12. Oktober von Tokio nach Europa ab- reisen