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Nr. 225

Sonntag, 19. August 1934

82. Jahrgang

Einheit der Nation

einigen Reiches oer

immer

rmmer

das deutsche Volk einig

zum

richtung eines hinderte, die

Wirb auch du dafür!

letzten Mann, noch niemals bis

Gewiß, es gibt auch heute und gab gestern und rhegestern Menschen ge­nug, die über Mittel und Methoden zum gemeinsamen Ziel ihre eigene Ansicht haben; das ist so deutsche Art. Es ist des deutschen Stammes Erb­übel, über den Weg zu rechten, nicht über das Ziel. Warum sollen alle einen Weg gehen, wenn es deren viele gibt? Diese Grübelei ist deutsche Art; jeder möchte kleiner Führer

des Willens, an an Zivilcourage. Inkarnation des gegenüber seinem Hindenburg war.

uns der Sieg des deutschen Eedankens so nahe,. wie am Vor­abend des 19. August. Roch zweifelt die Welt an unserem geschloffenen Willen; noch gibt es unter uns Leute,

n i e war

heute! Und

persönlichem Mut, Adolf Hitler ist Pflichtbewußtseins Volk, wie es

Er ist Soldat wie

rich der Große. Beide schufen aus dem Nichts das starke Volk. Wer anders sollte ihr Vermächtnis übernehmen als dieser Mann, der Legionen friedlicher Kämpfer aus dem Boden stampfte, der aus dem völligen Chaos ein festes Staatsgebilde formte?

Der Führer hat sich vier Jahre ausbedungen, um in Deutschland Ordnung zu schaffen; um das D e u t s ch e Reich zu gestalten. Wer könnte sagen, daß die Zeit

kennt man klar, daß unser Weg auf­wärts führt. Nur eines kann noch einmal das Rad der Geschichte rück­wärts drehen; die Uneinigkeit, die Zwietracht. Sie allein war es, die uns tausend Jahre der Geschichte um­sonst vertun ließ; sie allein kostete ungezählte Millionen unseres Blutes, unserer Rasse das Leben. Sie allein war es, die vor 2000 Jahren die

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jener, ist Organisator, ist Vorbild, ist Tradition bereits im Leben.

Vor dem Staatsmann Adolf Hitler schweigt das Gezänk. Was wurde vor ihm erreicht; was geschah

19. August.

Draußen wehen Hitler-Fahnen über allen Straßen. Sie künden den Sieg des Menschen und Staatsmannes Adolf Hitler; einen Sieg, der schon erfochten ist, bevor die Schlacht geschlagen wurde. Noch nie in tausend­jähriger Geschichte war solche Einigkeit und Klarheit in deutschen Landen. Mit der Natur­notwendigkeit eines elementaren Er­eignisses vollzog sich nach der Macht- _-

ergreifung ein Staatsakt nach dem z

anderen; niemand unter uns allen hat auch nur einen Augenblick ge- schwankt, wer das Erbe Hindenburgs 7 anzutreten hätte. /

7 Ausgaben

Unterhaltungsbeilage.

Vor Adolf Hitler, vor dem genialen deutschen Menschen, macht der Streit der Meinungen halt. Noch im Tode hielt der Recke von Tannen­berg den Schildarm über diesen ein­zigen Mann. Das Testament des Eeneralfeldmarschalls ist letzter, klarer Befehl für jene wenigen, die abseits stehen mochten aus Prin­zip, aus falsch verstandener Nibe­lungentreue zum längst Vergangenen.

Vor dem Charakter unseres Führers schweigt der Disput. Nie­mand könnte sich mit ihm meffen an Bedürfnislosigkeit, an Bescheidenheit, an Reinheit des Wollens, an Stärke

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wieder die Kräfte sich zersplittern und gegeneinander kehren ließ.

Des Führers große Rede am Frei­tag war ein Bekenntnis zur organi­schen Evolution, zum langsamen Wachsen und Werden; zum ziel­bewußten Denken und Handeln. Und hierin liegt die einzige, die großartige und stolze Gewißheit: daß wir endlich siegen werden, wenn wir ehrlich und treu und fleißig arbeiten, kämpfen, streben.

Es ist die faustische Natur des deutschen Menschen, die im Führer und durch den Führer spricht.Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen!'

In diesem Tag derVolks- abstimmung liegt das Symbol einer einigenden Hand­lung, liegt eine Demonstration ge­waltigen Ausmaßes, von weltge­schichtlicher Bedeutung. Noch nie war

Wöchentlich mit einer täglichen

* 1

bis zum 30. Januar? Was war

Deutschland vor der nationalsozialistischen Revolution? Nichts! Man sah uns wohl, aber man mißachtete uns, man trat uns mit Füßen, man schlug uns die Faust ins Gesicht: und wir hielten still! Heute, ja heute hat man das verächtliche Lachen verlernt; nun gut, man haßt uns, aber man fürchtet uns! Mit Schmeichelreden er­ringt sich ein Volk keine Achtung! Nur wer mit tiefem Ernst und mit heiliger Überzeugung die Rechte seiner Nation vertritt, verdient sich das Ansehen der Welt.

Auch Bismarck stand einer Welt von Feinden gegen« Über» als er das Steuer Preußens ergriff; auch Fried­

seiner Herrschaft nutzlos vertan sei? Blüht und wächst und knospet nicht viel mehr gewaltiges Geschehen an allen Enden? Jahrzehnte soll die Neugeburt des deutschen Menschen nach dem Ratschluß Adolf Hitlers dauern. Kann schon nach einigen Monaten alles, alles sich wenden? Können von heute auf morgen alte Mensche sich wandeln? Braucht man nicht Zeit, um Seelen zu bilden?

Seit der Führer am Werke ist, geschieht etwas. Der große Wurf seiner Pläne leuchtet dem letzten von uns ein. Auch draußen, jenseits der Grenzen, er-

bie nicht wissen, was sie wollen. Die Wahl soll uns selbst, soll allen Völkern der Erde zeigen, daß die Vergangenheit abgetan ist, daß eine neue Epoche begonnen hat. Hindenburg war Vergangenheit und Gegenwart. Adolf Hitler ist Gegenwart und Zukunft. Eine gerade Linie führt hier über den großen König, den Eisernen Kanzler, den Recken von Tannenberg zu unserem Führer Adolf Hitler. Ihm und da­mit der geschichtlichen Miffion des Deutschtums in der Welt gilt unser Ja!