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Wiesbadener Tagbla«

Samstag, 7. Zuli 1934.

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SA. verzeichnet sein.

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Der Chef des Stabes über die Neuorganisation

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,3a, das war schon eine

Keine neuen Bindungen Englands.

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den Ehrgeiz hatte, es zu werden."

Glauben Sie, daß die Verräter mit ihren verbrecheri­schen Plänen bei -der SA. irgendwie Aussicht auf Erfolg gehabt hätten, wenn der Führer dem Spuk nicht im letzten Augenblick ein jähes Ende gemacht hätte?"

war, daß eine Militärdiktatur zunächst in Deutschland nach einem Erfolg Schleichers notwendig werden würde! Nun gibt es ja auch in England recht einflußreiche franzosenfreundliche Kreise, Seren Vertreter auch im englischen Auswärtigen Amt sitzen, die schon nahezu gleichzeitig mit Paris diese Parole ausgegeben hatten. Es sind das die Kreise, die auf eine Vereinbarung mit Frankreich drängen, und die nun das Stichwort ausge- geben hatten, datz angesichts der Vorgänge in Deutsch­land die Welt sich zum Schutze der Zivilisation zu­sammenfinden müßte!

Der Chef des.Stabes erklärte mit aller Entschiedenheit, datz kein SA.-Mann zu dem Verräter Röhm gestanden hätte. Bei dem ganzen Spuk handelte es sich lediglich um eine reineFührerrevolte. Und auchs von den Führern war es nur ein ganz kleiner Kreis, der dies Rebellion mitmachen wollte.

Es ist also tatsächlich so, datz der einfache und u ns I bekannte SA. - Mann und seine Führer nichts vou i dem seit Wochen vorbereiteten llnterneh^I

Baldwin erwiderte darauf, datz hinter diesen Be­suchen nichts anderes verborgen sei als das, was er bereits seiner Antwort mitgeteilt habe.

garnidjt darauf ankomme, England in das französische Sicherheitssystem ein­zubeziehen ist das vielleicht schon dem General W e y g a n d bei seinem Besuch in London gelungen? sondern vielmehr darauf, England zu veranlassen, den französischen Paktplänen wohlwollend zuzu­stimmen. Es ist also vielmehr Herrn Barthous Ziel, der englischen Regierung denfriedlichen Charakter" seiner Bündnispolitik zu beweisen, damit England ihm freie Hand bei der Durchführung dieser Politik läßt. Die Engländer sollen also ein Auge zudrücken, wenn Herr Barthou den Osten Europas auf seine Weisebefriedet"! Inwieweit diese Spekulationen gelingen und inwieweit Frankreich etwa geneigt ist, dafür auf dem Gebiet der Flottenrüstungen der französische Marineminister begleitet Herrn Barthou den Engländern Zugeständ­nisse zu machen, das bleibt abzuwarten. Für die ge­samte internationale Lage ist es immerhin von Vor­teil, datz dank dem energischen Eingreifen Hitlers und der Aufklärung über den Verrat Schleichers Zweifel an der Haltung Deutschlands ebensowenig mehr be­stehen können, wie Zweifel an der Stabilität des Re­gimes Hitler. Daraus werden auch die Engländer und schließlich selbst Herr Barthou die Folgerungen ziehen muffen!

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Der SA -Mann von morgen

wird der Aktivist der nationalsozialistischen Weltanschauung sein. Die Geschlossenheit der Partei wiederhergestellt.

Obwohl diese Propaganda diesseits und jenseits des Kanals mit allem Eifer betrieben wird, scheint es doch fraglich, ob diesen Treibereien ein Er­folg beschieden sein wird. In weiten englischen Kreisen besteht eine sehr starke Abneigung

gegen jede neue Bindung des Jnselreichs. So hat denn auch die englische Regierung offenbar Herrn Barthou wissen lassen, datz sie nicht daran denke, über den Locarno-Vertrag hinauszugehen. Unter diesen Um­ständen hat man offenbar in Paris einen Pflock zu­rückgesteckt, denn man kann jetzt hören, daß es Barthou

vom Führer hinzugezogen, um bei der Niederschlagung der Rebellen mitzuwirken. Zu dem Kreis der Vertrauten und Freunde Röhms gehörte ich nie."

Kam die ehrenvolle Berufung zum Chef des Stabes der SA. für Sie überraschend?"

y, Überraschung für mich. Ich hatte niemals daran gedacht, datz ich einmal Chef des Stabes werden würde, vor allem deswegen nicht, weil ich auch nicht

Mit Nachdruck erklärt der Stellvertreter des Führers: Die Partei hat ihre alte SA. nicht ver­gessen. Sie weiß, datz der alte opferbereite kämpferisch- SA.-Mann nichts mit den Meuterern an der Spitz? der SA. zu tun hat. LchwerdealsalterSA. - Mann niemals zugeben, d atz meine SA.-Kamer aben von einst beschimpft und herabgesetzt wer- d e n. ;

Rudolf Hetz teilt dabei mit, datz er an alle Organisatio­nen der Bewegung den strengsten Befehl gegeben habe, in keiner Weise der SA. entgelten zn lassen, was einige Unverantwortliche an der Spitze ver°

Baldwin über die Bedeutung der letzten Besuche.

London, 6. Juli. 3m Unterhaus bat das Mitglied der Arbeiterpartei, Morgan Jones, Baldwin, er möge das Unterhaus über den kürzlichen Besuch des englischen Staats­sekretärs für das Kriegswesen in Frankreich, sowie über den bevorstehenden Besuch des französischen Außenministers in London unterrichten. Ferner möge Baldwin eine Erklärung darüber abgeben, ob die britische Regierung, ohne den

MW will mit Den deliWn EreiglW nichts zn tun haben

Völkerbund, Abrüstung, Sicherheit und Allianzen.

Völkerbund zu befragen, eine Regelung zu treffen beab­sichtige, oder gar mit Frankreich eine Regelung getroffen habe, die sich auf eine gemeinsame Aktion für den Fall er­strecke, datz in Europa Feindseligkeiten ausbrechen würden.

Baldwin erwiderte, der kürzliche Besuch H a i l s h a m s in Frankreich habe keinerlei politischen Hinter­grund. Vielmehr handle es sich um eine Studienreise über die Schlachtfelder des Weltkrieges, die auf Wunsch eng­lischer Offiziere unternommen worden sei, und wie sie in der Vergangenheit schon mehrfach stattgefunden habe. Auf die Anfrage über den Besuch Barthous in London verwies Baldwin auf die Erklärung Sir 3ohn Simons vom 27. 3uni. Sir John Simon hatte seinerzeit erklärt, datz der Besuch Barthous in London die Möglichkeit bieten werde, die Frankreich und England gegenseitig interessierenden Fragen zu erörtern.

Die Antwort auf den letzten Teil der Anfrage Morgan 3ones' war negativ. .

Morgan 3ones fragte daraufhin, ob man also an- nehmen könne, datz nicht nur der Besuch Hailshams in Frankreich, sondern auch der Besuch Weygands in England keinerlei politische Bedeutung habe, und datz bei diesen Be­suchen keinerlei Ehrenverpflichtung eingegangen worden sei, wie dies bei den Besuchen vor 1914 der Fall gewesen sei.

brachen.

Eingehend befaßte sich nun der Stellvertreter des Füh­rers mit den Aufgaben, die der SA. innerhalb der Partei gestellt sind. Er geht dabei von dem Pflichtenkreis aus, ben die alte SA. in der Bewegung ausfüllte, und erinnerte da­ran, datz es der ursprüngliche Sinn der SA. gewesen ist, die Bewegung zu untermauern, ihr Werkzeug und ihi Schutz gegen alle gegnerischen Bestrebungen z u sein. Wenn in der letzten Zeit diese Aufgaben durch dst bisherige Führung gerade in ihr Gegenteil verkehrt roorbej seien, so sei heute die Zeit gekommen, in der dieses alte hist« rische Verhältnis zwischen der SA. und der übrigen Parte wiederhergestellt werde. 1

Es gilt heute, die SA. zurückzuführenauf ihre

Erklärungen vor dem Auswärtigen Kammerausschuß.

Paris, 6. 3uli. 3n seinen Ausführungen vor dem Aus­wärtigen Ausschuh der Kammer erklärte Autzenminister Barthou zunächst, datz er sich weigere, in eine Erörte­rung der gegen Frankreich gelegentlich der letzten deutschen Ereignisse geführten Kampagne einzutreten. Nichts von alledem, was über die ihm zugeschriebene persönliche Rolle behauptet werde, sei wahr. Er würde sich herabwürdigen, wollte er solche lächerlichen Angaben ernst nehmen.

Der Autzenminister umritz hierauf die Politik Frank­reichs. 3hr liege der Wille zugrunde, nach Möglich­keiten und Garantien für den Frieden zu s u ch e n. Sie bleibe mit dem Völkerbundverwachsen als dem einzigen Hort des Rechtes gegen die Gewalt. Diese Politik habe die Noten und Handlungen der französischen Politik beeinflußt und von ihr habe er sich bei seiner Reise nach Südeuropa leiten lasten.

Der zweite Teil der Ausführungen Barthous galt der Abrüstungsfrage. Barthou ging von der Sitzung des Büros der Abrüstungskonferenz vom 28. Mai aus, und ver­sicherte, datz Frankreich der These der Rüstungsbeschränkun­gen und der Herabsetzung der Rüstungen treu bleibe, die von einer wirkliche Sicherheit begleitet würden.

Der französische Autzenminister sprach hierauf über {eine Reisen nach Rumänien und Südslawien. Es handele sich um eine Ergänzung der Besuche, die er zuvor Polen und der Tschechoslowakei abgestattet habe, überall seien die Bündniste und freundschaftlichen Beziehungen enger gestal­tet worden. Sie dienten dem Frieden im Rahmen des Völkerbundes. Eine solche Politik sei weder exklusiv noch aggressiv. Sie verfolge nicht den Zweck, einen Mächte - block einem anderen Block gegenüberzustellen, sondern arbeite für die europäische Zusammenarbeit.

Die Formel von den Möglichkeiten und Garantien für den Frieden, die überall gesucht und entwickelt werden müß­ten wandte der Autzenminister auch auf die Verhandlungen an die mit Sowjetrutzland und anderen interessierten Staaten geführt werden. Diese Verhandlungen, so erklärte er seien noch nicht soweit gediehen, datz sie Angaben im ein­zelnen gestatteten. Nach einem Hinweis auf die Begegnung, die er in Wien mit Bundeskanzler Dollfuß hatte, ging Barthou zum Schluß auf seine bevorstehende Reise nach London ein. Er sei am 7. 3uni von Makdonald eingeladen worden, nach London zu kommen, um dort das Einvernehmen zwischen beiden Regie­rungen, das sich in Genf gezeigt habe, zu festigen und auszubauen. , .

Wenn man von diesen Besprechungen auch kerne un­mittelbaren Ergebnisse erwarten könne, wurden sie doch be­wirken, das gute Einvernehmen zu bekräftigen, das eine der wichtigsten Bedingungen für den Frieden sei.

Zahlenmäßige Verringerung der Sturmabteilungen?

Berlin, 6. 3uli. Der Chef des Stabes der SA., Viktor Lutze, wurde von einem Vertreter desAngriff" über die Zukunft der SA. befragt:Mein Chef des Stabes, wußten Sie ebenso wie der Führer, Hermann Göring, D r. Goebbels und einige andere aus der Umgebung des Kanzlers schon vor Wochen von der bevorstehenden Rebellion der ehemaligen SA.-Führer?"

Ich erfuhr von dem verräterischen Treiben Röhms und seiner Umgebung erst, als sich die Lage wirklich zugespitzt hatte. 3ch wurde dann als einer der ältesten SA.-Führer Deutschlands, der übrigens auch schon seit langem Front gemacht hatte gegen die Linie der Obersten SA.-Führung,

früher in ihr gel Schutzes und der Kraft schule ihres Führernachwuchses. .... ,

Die Unterredung ist beendet, sie hinterläßt den tiefen, Eindruck, daß aus 'dem Zusammenbruch der Revolte voll oben, die entstanden ist aus einem Geist, der mit der alten SA. nicht das geringste gemein hatte, heute wieder das enge Band des gemeinsamen nationalsozialistischen Kampfes, dc: gemeinsamen Pflichterfüllung im Dienste der Bewegung un^ in der Gefolgschaft des Führers alle Glieder der Partei- verbindet. Der 30. 3uni 1934 wird so einmal in der Ge« schichte der Partei nicht etwa als der Tag des Endes, ion- bern als der Tag eines neuen historischen Beginns der alte« tz'-K

Rudolf Heß über die historischen Aufgaben der SA.

Berlin, 6. 3uli. Der Stellvertreter des Führers, Rudolf Hetz, gab nach Abschluß der Reichs- und Gau­leitertagung in Flensburg dem Chef vom Dienst der NSK. Gelegenheit zu einer Unterredung, über die dieser folgendermaßen berichtet:

Die Unterredung, die in dem kleinen Hotelzimmer statt- findet, das der Stellvertreter des Führers in Flensburg bewohnte, beginnt damit, daß wir den Stellver­treter des Führers an den Artikel erinnern, den er im 3anuar dieses Jahres unter der ÜberschriftSA. und Par­tei" veröffentlicht hat.

Wir begreifen erst heute die Worte, die Rudolf Hetz da­mals schrieb, in ihrer vollen Bedeutung. Fast prophetisch klingen heute die Sätze, in denen er davon sprach, datz für die SA. oder sonstige Teilorganisationen der Partei heute und für künftige Zeiten nicht die ge­ringste Notwendigkeit bestehe, ein eigenes Dasein zu führen. Es besteht keine Notwendigkeit, mehr noch, es wäre ein Schaden für die Gesamtheit, wenn sie ihren Eigennutz vor den Gemeinnutz der Partei stellte, und die Bilugung des Führers fände sie niemals. Ebenso­wenig würden je die alten Kämpfer, gleichgültig in welcher Untergliederung sie sich befänden, Verständnis hierfür auf­bringen. Denn die kämpften gemeinsam einen unerhört harten Kampf."

Rudolf Hetz bemerkte zu dieser Erinnerung, datz in dem Artikel die ernsten Sorgen niedergelegt seien, mit der die Parteiführung den verhängnisvollen Weg, den die frühere Führung der SA. gegangen ist, und der schließlich zum Ver­such der Revolte geführt habe, verfolgt hat.

Gerade als alter SA.-Mann und SA.-Führer, als einer der ersten Verwundeten im Kampf für die Partei, habe er den Gang der Dinge mit ernster Besorgnis sich entwickeln gesehen, insbesondere infolge der außerordentlich bedeut­samen Ausgaben, die die SA. innerhalb der Partei zu er­füllen hat.

Rudolf Heß spricht hier davon, datz die Partei in diesen Tagen der alten SA. aus der Zeit der Machtergreifung die Öe Achtung entgegenbringt wie früher. Denn Zeder malsozialrst weiß, was die SA. in der Zeit des Kampfes geleistet- und welche Opfer sie auf sich ge­nommen hat. Es müsse dabei nur daran erinnert werden, datz die Hauptzahl der Toten der Vewegung aus den Reihen der SA. gefallen sind.

gefjeures geleistet hat."

Rudolf Hetz erinnert daran, datz es in der Zeit bed Kampfes um die Macht keinen SA.-Mann gegeben habe, den nicht die nationalsozialistische Idee in sich trug und jede» Volksgenossen gegenübertreten konnte. Jeder, der damals das Braunhemd trug, ganz gleich, welchem Glied der natüd nalsozialistifchen Organisation er angehörte, war ein Gli« der nationalsozialistischen Kampfgemeinschaft, die in sich bis Aufgaben verschieden verteilt, die aber den Weg und bas Ziel gemeinsam hat. Die politische Führung der Partei har die Richtlinien des Kampfes gegeben, sie hat die geistige« Waffen geschmiedet, mit denen die. draußen Schritt für Schritt Deutschland eroberte. Beide gehörten zusammen, di« Arbeit der einen wäre sinnlos gewesen ohne die Arbeit dq anderen. Die politische Führung war die weltanschauf liche Kraftquelle der ganzen Bewegung, die SLH setzte diese innere Kraft in ben A!tivismul nach außen um. Sie war der unüberwindliche Schutzwall der gesamten Bewegung.

Die Erinnerung an dieses alte Verhältnis so erklärt f der Stellvertreter des Führers gibt auch die Richtlinien L für die kommenden Aufgaben der SA. in der Partei. j W

Der SA.-Mann von morgen wird bet | Aktivist der nationalsozialistischen Welt- | anschauung sein, wie es der alte.-Mann seit je ge- | wesen und bis heute geblieben ist. Er muß seinen weit- g anschaulichen Katechismus ebenso im Kops haben, wie et g zum aktiven kämpferischen Einsatz für die Partei bereit ist, E Er soll in seinem ganzen Leben und Handeln den k Nationalsozialisten dokumentieren. Er soll k so Mitträger des nationalsozialistischen Gedankengutes : gegenüber der kommenden Generation und zugleich ihr Vor- : bild sein." * j I

Der junge Staatsbürger, der durch die erste national- g sozialistische Erziehungsperiode, die Hitlerjugend, hindurch- x gegangen ist, soll in der SA. die letzte Härtung im Dienst an der Bewegung erfahren, soll in ihr den Schmelztiegel finden, der gerade in den Lebensjahren, in denen sich früher die Gegensätze zwischen den Klassen bei den Manschen enb* gültig herausbildeten, ihn durch das Band der national­sozialistischen Kameradschaft und der Opferbereitschaft mit der Volksgemeinschaft verbindet.

Dazu wird die einheitliche politische Schiy lungsarbeit der Partei in Zukunft auch bei der SA. durchgeführt werden.

Die Partei so erklärte Rudolf Heß zum Schluß wird in der SA. in Zukunft wieder bas haben, was sie habt hat, ein machtvolles Instrument des Kraft und dazu eine unersetzliche Mensch en-

SeNe?. Nr. 182.

men der obersten Führerclique wußten, und daß sie infolge dessen keineswegs belastet sind?"

Nein, die SA. braucht sich wirklich nichh zu schämen, weil ein kleiner Kreis ihrer bisherigen Führer zu Verrätern wurde. Sie sollte von jenen nur mißbraucht werden, steht aber heute makellos da. Mit Stolz kann ich sagen, daß die gesamte SA. sauber ist und demnächst] wieder mit erhobenem Haupt das Braunhemd tragen kann-

Der Führer steht selbstverständlich treu zu ihr und liebt sie. Wäre sein Verhältnis zu ihr auch nur ein bißchen betrübt, er hätte sie ja auflösen können. Oder, er hätte nicht die alte Garde damit beauftragt, dort, wo noch etwas faul sein sollte, für gründliche Säuberung zu sorgen."

Auf die Frage, ob von der ehemaligen obersten toä.r Führung nicht absichtlich politisch unzuverlässige Elemente von den Kommunisten, Sozialdemokraten, Deutschnationalen » und aus dem Stennes-Lager in der SA. ausgenommen -s g® worden sind, erklärte der Chef des Stabes, daß et dies nicht-, unbedingt bejahen mochte. Er sei allerdings der Meinung, - ZL daß einige, der nun gerichteten früheren SA.-Führer dis=-<??

alten Aufgaben, in denen sie einst groß geworden ist, in denen sie sich ihren geschichtlichen Ruhm erworben hm - und in denen sie für die nationalsozialistische Bewegung Utt= |