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Wiesbadener Tagblatt

Montag, 12. März 1934.

für unbedingt notwendig halten, und es fragt sich nun, ob sie mit den zur Zeit verfolgten Plänen auf dem rich­tigen Wege sind.

Diese Frage ist zu stellen sowohl vom italienischen wie vom österreichischen und ungarischen GHichtspunkt aus. Was die beiden letzteren Staaten angeyt, so darf man wohl, ohne den Beweis des Gegenteils befürchten zu müssen, behaupten, daß Deutschland zum min­desten ebenso gut, wenn nicht besser in der Lage ist, ihren wirtschaftlichen Interessen und Notwendigkeiten entgegenzukommen, als Italien. Wobei noch hinzu- kommt, datz für Österreich, auch ganz allgemein gesehen, die Wiederherstellung normaler und freundlicher Be­ziehungen zu Deutschland im Wege -der nächsten Ent­wicklung liegen muß. Es fehlt in Österreich nicht an Stimmen, die im Hinblick aus diese Entwicklung den römischen Verhandlungen mit einiger Besorgnis ent­gegensehen. Schließlich gilt aber auch für Italien «ine ähnliche Überlegung, die den römischen Wirtschafts- Politikern sagen muß, daß ein einseitig orientierter Wirtschastsblock im oberen Donauraum keineswegs den Zukunftsidealen entsprechen kann, um derentwillen man diese Probleme jetzt so lebhaft fördert. Man wird schließlich auch in Rom nicht an der Erkenntnis vorbei­kommen, daß die Frage des Donauraums nur in enger Zusammenarbeit mit Deutsch­land g e l ö st werden kann.

Ministerpräsident Gömbös nach Rom ab gereist.

Er setzt große Hoffnungen aus die Besprechungen mit Mussolini.

Budapest, 11. März. Ministerpräsident E ö m b ö s ist am Sonntag um 13.30 Uhr nach Rom abgereist. In seiner Begleitung befanden sich der Budapester italienische Ee- landte Prinz Colonna, Legationsrat A p o r und Presse­chef Antal. Zum Abschied waren auf dem Bahnhof der österreichische Gesandte sowie Mitglieder der österreichischen und der italienischen Gesandtschaft und mehrere Minister erschienen. Vor der Abreise erklärte Gömbös, daß er große Hoffnungen auf die römischen Besprechun­gen fetze. Denn nicht nur die Verhandlungspartner, son­dern auch ganz Europa wünsche eine Lösung der schwebenden Probleme.

München, die Hauptstadt der national­sozialistischen Bewegung.

Bayern, die Treuesten der Getreuen.

Rede des Führers.

Müncheu, 11. März. Bei dem Staatsakt anläßlich der Machtergreifung in Bayern in den Ausstellungshallen in München führte der Führer, der bei seinem Erscheinen von stürmischen Heil-Rufen empfangen wurde, aus:

Deutsche Volksgenossen und Volksgenosiinnen! Der Zwang, heute absnd noch in Beilin zu sein, macht es mir unmöglich, noch länger hier zu verweilen. Ich möchte aber nicht von Ihnen gehen, ohne wenigstens mit ein paar Worten das auszudrücken, was mich jetzt bewegt.

Von hier aus ging einst der Kampf der national­sozialistischen Bewegung. Jahrelang habe ich in dieser Stadt gepredigt, damals beschränkt auf diese Stadt, jahrelang habe ich zugleich aber auch versichert, daß d i e s e S t ad t sich keine größere Ehre erringen wird und erringen kann, als daß sie Ausgangspunkt dieser neuen Lehre ist und bleibt. Sie bleibt Ausgangspunkt dieser Lehre, indem sie die Leitung dieser neuen Bewegung für immer in ihren Mauern behält.

Wir zeigen damit, daß der Begriff Hauptstadt nicht nur äußerlich und sachlich aufzufasten ist. Es gibt in Deutsch­land viele Hauptstädte, Hauptstädte der Wirtschaft, Haupt­städte des Geistes, Hauptstädte der Politik, Hauptstätte der Wissenschaft, es gibt auch eine Hauptstadt der Kunst und eine Hauptstadt zugleich der nationalsozia­listischen Bewegung. Die Hauptstadt der Kunst und unserer Bewegung ist München und wird München bleiben. Ich will aber nicht nur, daß diese Stadt, sondern daß dieses ganze Land für alle Zukunft mit ein E ck p f e i l e r sei des n e u e n R e i ch e s. Die Bewegung ist Deutschland, die Be­wegung ist das Deutsche Reich. Ein Jahr hat diese Bewegung nun in Deutschland regiert, auch in diesem Lande, und sie hat sich bemüht, die Fundamente eines Reiches aufzuführsn, das nicht zehn oder zwanzig oder dreißig Jahre dauern soll, sondern das Jahrhunderte zu bestehen hat. Auch in diesem Lande ist in diesem Jahre gearbeitet worden entsprechend den Richtlinien, die ich der Bewegung in ganz Deutschland erteilte. Und es ist erfolgreich gearbeitet worden. Was liegt da näher, als daß wir beim Abschluß dieses Jahres uns

klar werden darüber, was geschaffen wurde, und daß wir zurückdenken an die, die es geschaffen haben? Was ge­schaffen wurde, ist in wenigen Sätzen zusammenzufassen. Nicht das ist das wesentliche, daß dis deutsche Wirtschaft wieder der Gesundung entgegengeführt wurde, datz in Deutschland über zweieinhalb Millionen Erwerbslose in den Produktionsprozeß zurückgekehrt sind, daß ü b e r a l l ein neuer Glaube ein gezogen ist, sondern entscheidend ist letzten Endes, das wir in diesem Jahr die Voraus­setzung schufen für eine deutsche Wiederge- bur t, die vielleicht 100 oder 200 oder 300 Jahre sich aus­wirken wird. (Stürmischer Beifall.) Auch hier hat man lebendigen Anteil genommen, auch hier hat man geholfen, deutsche Geschichte für die Zukunft zu gestal­ten. Wenn wir nun nach einem Jahre zurückblicken, dann müssen wir dankerfüllt derer gedenken, die durch ihre Arbeit das ermöglicht haben. Ich mußte schon neulich sagen, daß ich auch nicht hier stünde, wenn ich nicht soviele tausende, zehntausende und hunderttausende treue und brave, oft ganz kleine Anhänger gehabt hätte, die namenlosen, unbe­kannten Treuen. Nirgends kann man ihrer mehr ge­denken als in dieser Stadt, denn hier hat unsere Bewegung begonnen, damals klein und unbekannt, und doch fanden sich viele Hunderts, Tausends und Zehntausende, die sich diesem Erlösungswerk der deutschen Nation verschrieben hatten. Es wird ein ewiger Ruhmestitel für diese Stadt sein, datz aus der Tiefe ihres Wesens und ihres Gemüts die tiefsten see­lischen Voraussetzungen für die Erneuerung des deutschen Volkes gekommen sind. Das ist kein Zufall, sondern Bestim­mung und Notwendigkeit. Es ist nur natürlich, daß wir in dieser Stunde all den treuen, tapferen, mutigen jlnd opfer­bereiten Anhängern danken, all den zahllosen Verteidigern, die hier den Kampf mit aufgenommen haben, Liefen, zahl­reichen SA.- und SS.-Männern, die Jahr für Jahr treu zu ihrer Fahne hielten, ganz gleich, ob sie flatterte ober ob wir sie einziehen mutzten.

Ich möchte daher jetzt auch denen danken, die als Führer dieser treuesten Anhänger auch hier in München und damit in Bayern die Konsequenz aus der geschichtlichen Situation zogen und die entschlossen und kühn auch hier das Steuer

dent des

Der Ministerpräsident dankte bewegten Herzens für di« Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Potsdam. Ein^ Vorbeimarsch der Ehrenhundertschaft der Landespolizei-j inspektion Brandenburg, der SA., SS. und des Freiwilligem Arbeitsdienstes beendete den hochbedeutsame» Weiheakt.

für uns nur eine restlose._ mitunserem Mutterlande in

Die Eidgenossenschaft der Treue.

Das einzige Ziel der Saar: Restlose Wiedervereinigung mit Deutschland

den früheren Männern aus der Hand nahmen und es end­gültig der Bewegung gaben. Sie haben mitgeholssn, in Deutschland die nationalsozialistische Revolution zu vollen­den, und sie haben mitgeholfen, die Stärke des neuen Regi­ments im übrigen Deutschland zu festigen. Indem sie den Ausgangspunkt der Bewegung hineinstellten in das neue Deutsche Reich und damit in die deutsche Zukunft, hoben sie Mgleich auch die Bewegung selbst über das ganze deutsche Volk siegreich erhoben und haben damit dokumentiert, datz es etwas gibt, das sich über alle bisherigen Differenzen zu erheben vermag. Sie haben damit das neue Regiment auch in Berlin in seiner Position wesentlich gefestigt.

Ich habe seinerzeit erklärt, daß ich, der Bayer, in meiner Eigenschaft als Reichskanzler, dafür einstehe, datz gerade diesesVayernjederzeitzudenTreuestender Getreuen gerechnet werden kann. (Stürmischer Beifall.) Ich bin glücklich und stolz, in Berlin jederzeit sagen zu können: Wenn Sie heute von deutscher Treue reden, so müssen Sie das ganze deutsche Volk meinen. Vorn Süden bis zum Norden, vom Osten bis zum Westen gibt es nur einen Glauben und nur ein Bekenntnis: Deutschland und immer wieder Deutschland! (Stürmischer Beifall.)

So wollen wir uns denn in dieser Stunde derer er­innern, die in dieser Stadt und in diesem Lande einst für die Bewegung das erste Opfer gebracht haben, . der braven Männer, die vor der Feldherrnhalle fielen, der braven SA.-Männer, die von Rotfront ermordet worden sind, und der vielen Tausende, die verletzt wurden. Sie alle konnten nicht mehr erleben, was wir heute sehen. Aber in­dem sie es vorausahnten, sind sie einst dafür gestorben. Sie sollen für uns Blutzeugen und Bekenntnis- z engen sein, verpflichtend für uns alle. So bitte ich Sie denn: Lasten wir gemeinsam unser herrliches Deutsches Reich, unser liebes deutsches Vaterland leben, auf daß es dereinst unseren Nachfahren immer das geben kann, was wir 15 Jahre vermissen mußten: Freiheit, Ehre und damit das täg­liche Brot.

Unser deutsches Volk und unser Deutsches Reich Sieg- Heil!

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Ein General Führer der alten Soldatenstadt.

Erleichterungen auf dem Gebiet des öffentlichen Lebens so­wie des Kredit- und Bauwesens erforderlich. Es wurde die Bildung eines besonderen Studienausschustes zur Erforschung der Organisation und der Einrichtungen ausländischer Häfen erwogen. Minister Zarzycki fahle in [einer Schlußansprache die Ergebnisse der Beratungen | zusammen und erklärte mit besonderem Nachdruck, Edingen müsse der Mittel­punkt des Handels und der Industrie von Polen werden. In diese Richtung muffe das Haupt- bestreben gehen.

Ehrenbürgerschaft für Hermann Göring.

Potsdam, 10. März. Anläßlich der Einführung des neuen Oberbürgermeisters, Kreisleiter General­major a. D. Friedrichs durch den Ministerpräsidenten Göring zeigten die alten Plätze und Straßen Potsdams fest­liches Gepräge. In dem festlich geschmückten Stadtverord- neten-Sitzungssaale gab nach dem Meisterfingervorspiel von Richard Wagner Ministerpräsident Göring einleitend sei­ner Freude darüber Ausdruck, daß er dieser Soldaten- stadt einen alten Soldaten als Oberhaupt geben könne. Potsdam fei durch feine ganze Tradition eng verbunden mit den preußischen Soldatengeist. In seinen. Mauern ruhten der große König und sein Vater. Das bedeute eine besondere Verpflichtung für den neuen Oberbürgermeister, dieses heilige Erbe treu zu er« halten unb es der Jugend wieder lebendig werden zu lassen. Preußen und Potsdam seien tief sittliche Be­griffe geworden von soldatischer Kameradschaft, von eiser­ner Pflichterfüllung und Opferbereitschaft bis zur letzten Hingabe. Der Geist dieses Potsdam fei auch die Grundlage geworden für das Dritte Reich Adolf Hitlers. Der Geist von Potsdam, so fuhr der Ministerpräsident fort, hat immer ein Volk großgemacht und hat immer die Ehre als größtes Pfand gelten lasten. Dieses jetzt zu erhalten, Herr Oberbürgermeister, ist Ihre Aufgabe. Dafür sollen Sie der Garant sein. Ich wünsche Ihnen vom ganzen Herzen, daß es Ihnen gelingen möge, Potsdam so zu führen, wie diese Stadt es ihrer Tradi­tion nach wert ist. Ich überreich« Ihnen die von Friedrich HI. gestiftete goldene Oberbürgermeisterkette. Wenn ich Ihnen

Der erste große Appell der Deutschen Front an der Saar.

Zweibrücken, 11. März. Die Deutsche Front des Saar- aebietes hat am heutigen Sonntag ihren ersten großen Appell in Zweibrücken abgehalten. Schon in den Vor­mittagsstunden bewegten sich endlose Reihen von Autos und marschierenden Gruppen auf den Anmarschstraßen. Alle aus dem Saargebiet nach Zweibrücken fahrenden Züge waren schon am frühen Morgen überfüllt und lange vor Beginn der Versammlung mußte die große Festhalle wegen Über­füllung geschlossen roerben, obwohl nur Saarländer Zutritt hatten. Eine Parallelverfammluna wurde eingelegt.

Als erster Redner sprach nach kurzen Vegrützungsworten des Propagandaleiters B r u e ck der Landesleiter der Deut­schen Front P i r ro. Er rief den Zuhörern noch einmal bas große Erlebnis des 1. März in die Erinnerung und fuhr dann fort:

diese Kette im Auftrage Adolf Hitlers zu überreichen habe, so ist es uns heilige Pflicht, heute seiner zu gedenken als des Mannes, der sich zu dem Geist Potsdams bekannt hat. Der Ministerpräsident schloß seine Ausführung mit einem Sieg-Heil auf den Führer und die Festgemeinde sang das Deutschlandlied.

Reichsführer Himmler bei der Danziger SS.

Ein neuer Arbeitsabschnitt mit neuen Aufgaben.

Danzig, 11. März. Danzig stand heute im Zeichen des Besuches des Reichsführers der SS. Himmler.

Auf dem Wiebenwall in Danzig war die gesamte Danziger SS. in Stärke von über 3000 Mann an­getreten. Eine ungeheuere Menschenmenge umsäumte den Platz, um den Reichsführer zu begrüßen und an dem Ehrentage der Danziger SS. teilzunehmen. Unter den Klängen des Präsentiermarsches schritt der Reichsführer die Front der Danziger Standarten ab. Anschließend hielt Reichsführer Himmler eine kurze Ansprache an die Danziger SS.-MSnner. Er erinnerte -daran, daß er bei seiner ersten Anwesenheit in Danzig nur zehn SS.-Männer vorgefunden habe. Aus dieser kleinen Schar seien vier Standarten auf- gebaut worden. Für die SS. habe nach Beendigung des Kampfes um die Ergreifung bet Macht ein neuer Abschnitt mit neuen Aufgaben begonnen. Auch in Zukunft müßten Treue, Gehorsam unb Kamerabschaft die uner­schütterlichen Erunblagen bet SS. sein.

Der neue Oberbürgermeister, General Friedrichs, dankte dem Ministerpräsident tief bewegt für das Vertrauen, bas ihm mit bet Übergabe dieses hohen Amtes vom Führer be­wiesen worden sei. Er führte u. a. aus: Herr Minister­präsident! Der Mann, der feit einem Jahr dem preußi- fchen Staatsbereich als Ministerpräsident das zurückgab, was man die preußische Seele nennen darf und der noch einmal Preußen befähigte, seine deutsche Mission wieder aufzuneh­men, um sie zu vollenden, sind Sie! Wir nehmen Sie für uns in Anspruch. Der Eemeinderat hat Ihrer Ernennung zum Ehrenbürger unserer Stadt zuge­stimmt, und ich habe die große Ehre und Freude, als erste Amtshandlung den Herrn preußischen Ministerpräsidenten, General der Infanterie, Reichsluftfahrtininifter und Präsi- des nationalsozialistischen Reichstages, Hermann Göring, hiermit den Ehrenbürgerbrief Potsdams zu über­reichen. Der Oberbürgermeister brachte daraufhin ein Sieg- Heil auf Ministerpräsident Göring aus und die Festver« sammlung sang das Horst-Weffel-Lied.

Mit froher Zuversicht marschieren mit alle in gleichem Schritt und Tritt dem einzigen Ziel entgegen. Alle Saar­länder sind sich besten bewußt geworden, daß in ihrer Brust bas gleiche deutsche Herz schlägt und daß in ihren Adern bas gleiche deutsche Blut fließt. Rur die Unsinnig- keit des Diktates von Versailles und die Un­wahrheit gemistet westlicher Diplomaten sind schuld daran, daß 14 Jahre nach Friedensschluß deutsches Volk einen Kampf führen muß, über besten Ausgang bei niemanbem Unklarheit besteht. Der Redner betonte die urdeutsche Abstammung und Gesinnung, bas urbeutsche Denken, Fühlen.und Handeln der Saatbevölkerung. Keine Macht der Welt werde die unbegrenzte Liebe und T: land den Saarländern aus dem *

. ......e Macht

..... Jreue zu Deutsch- Herzen reißen. Es kommt Wiedervetein ig ung . . -------Frage. Unser Wollen

ist eindeutig und klar: Wit wollen kämpfen um unser Deutschtum, für unser Deutschland! Wir alle tragen gemein­sam in unserem Herzen unser Deutschland. Unter dieser Parole schwören wir, daß wir nicht eher ruhen werden, bis der Sieg unser ist.

Drtsleiter Kieset sprach ebenfalls von der Einzig­artigkeit der Deutschen Front an bet Saar. SA.-Btigabe- ftihrer S chitzgebel mies darauf hin, daß es eine Beleidi­gung für die Saarländer sei, wenn irgend jemand behaupte, et motte das Saargebiet retten.

Als letzter Redner sprach Gauleiter B u e r ck e l. Er ging davon aus, daß sich kein Franzose jemals von seinem Lande abroenben würde, wenn etwa jetzt französisches Land unter deutscher Verwaltung stände. Die S a a r f r a g e fei vor allem eine Arbeiterfrage. Es fei Unsinn, wenn geroiffe Leute versuchten, in der Deutschen Front einen Gegensatz von Sozialismus und Kapitalismus aufzuzeigen. Solche Fragen stünden an bet Saat nicht zur Erörterung. Der Redner schloß mit der Ermahnung, alles wegzurnerfen, was Partei heiße und bet Eidgenossenschaft die Tr e ue z u na 11 e n. bis der ersehnte Tag der Abstimmung gekommen fei. Nach kurzen Schlußworten des Ptopaganda- leitets Brueck fand die Versammlung mit dem Deutschland- Iteb,_ dem Horst-Wessel-Lieb unb dem Saarlied ihren Ab­schluß.

Und Danzig?

Weiterer Ausbau des Gdingener Hafens.

Warschau, 1L März. Auf der großen Wirtschaftskonfe- tenz, die unter Vorptz des Wittschaftsministers Zarzycki am Sonntag in Edingen ftattfanb, wurde die Notwendigkeit eines weiteren Ausbaues des Hafens von Edingen unb des polnischen Seehandels beraten. Es wurde u. a. die Not­wendigkeit bet Schaffung einet festen Finanzierungsmöglich­keit hetootgehoben und die größtmögliche Förderung des Überseehandels sowie der Ausbau der S<pfeni«dustr°ie gefordert. Hierzu seien weitgehende