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Samstag/Sonntag, 4./'S. Dezember 1937.

Wiesbadener Tagblatt

Fünftes Blatt. Nr. 283.

Der Spott des Sonntags

üdwefl'ffußbaUet »och v/ch/ vollzählig

Kreisklasse I (Reserven) nach dem 28. 11. 1937:

12:16

Wiesbadens führende fymdbaffee in der fäitfdjeidung

und Monhof, schweres Eesc

l Heues aus USfi.

1. Waldstraße

2. Schierstein

6

7

17:27 3

5:10 -

(Spiele mit 1902 Biebrich (SM.) und SBW. (3. M.) nicht gewertet, da außer Konkurrenz.)

Wer wird Herbstmeister?

Kreisklasse I:

I SK. Waldstrabe SB. 1919 Biebrich.

FSB. 1908 Schierstein FB. Sounenberg-Rambach. Germania Rüdesheim Sportfreunde Dotzheim.

SpBgg. Hochheim Kickers/Reichsbahn.

I SB. Winkel SpBgg. Eltville.

k Die Vorrunde ist fast beendet. Man tann sich darüber A Gedanken machen, wer sie wohl siegreich beschließen wird. ^Kickers/ Reichs bahn? Die Möglichkeit liegt nahe, U nachdem die Wiesbadener Heuer auswärts eine so schneidige Klinge schlagen und bereits im Vorjahr mit einem 0:0 aus | dem Main- und Weinstädtchen recht zufrieden heimkehrten.

Die Hochheimer können freilich ebenfalls auf schöne Erfolge in Len letzten Wochen Hinweisen. Ihre Position ist fe mindestens ebensogut wie die der Gäste. Wer gewinnt, E wird sich aller Voraussicht nach mit dem inoffiziellen Titel fc schmücken können.

k Aber e^ch der FSV. 1908 S ch i e r st e i n will mitreden. 7 Die Sonnenberger haben sich merklich erholt und in

SBW. oder Polizei-SV. ?

Bezirksklasse:

SV. Wiesbaden Polizei-SV. Wiesbaden (8:3).

Tv. Hechtsheim To. 1846 Biebrich (2:18).

Tbd. Wiesbaden Post-SB. Wiesbaden (2:8).

SV. 1919 Biebrich und Tv. 1846 Kastel haben sich schon zweimal gegenübergestanden und stch mit Sieg zu Hause und Niederlage auswärts in die Punkte geteilt. Wird sich das Blatt auch bei den drei anderen Paaren wenden? Es wäre verkehrt, aus den eindeutigen Ergebnissen der Vor­runde zu schließen, daß Sportverein, Tv. Biebrich und Post wieder die Oberhand behalten. So sicher ist das keines­wegs. Sie sind, im Gegenteil, diesmal recht stark bedroht, und wir halten ihre Gegner durchaus für fähig, den Spieß umzudrehen.

Sportverein will gegen die Polizei die Führung zurückerobern.

Mit einem Sieg wäre wohl zugleich die Meisterschaft entschieden, denn in seinen noch ausstehenden Spielen

3. Sonnenberg-Rambach 6

4. Nassau 7

5. Dotzheim 5

6. Rüdesheim 6

6--27:8 12

5 11 24:10 11

321 16:13 8

34 13:14 6

Bezirk und Kreis.

der letzten Zeit einen bemerkenswerten Zwischenspurt ein­gelegt. Sie werden beim FSV. Proben ihrer soliden Widerstandskraft ablegen, allein wir glauben, daß Schwarz­weiß das bessere Ende für sich haben wird.

Die Rüdesheimer setzen gegen Sportfreunde Dotzheim naturgemäß alles auf ihren Angriff, der zu den produktivsten im Kreise zählt. Das kann der Gästesturm wirklich nicht von sich behaupten. Und doch glauben wir bei dem Stehvermögen der Sportsreunde-Hintermannschaft das letztsonntägliche Ergebnis rechnen wir als Ausnahme- fall an einen ausgeglichenen Spielverlauf und an Chancen der Gäste, vorausgefetzt, daß sie es verstehen, sich schnell zurechtzufinden. Die erste halbe Stunde kann in Riides- heim schon entscheidend werden. Daß Germania verwund­bar ist, hat erst vor acht Tagen die ausfallend hohe Zähler­serie des Tabellenletzten gegen den Zweiren erwiesen.

SK. W a l d st r a ß e hat Torwächtersorgen, da die bei­den Etatsmäßigen beruflich versetzt wurden. Die Ernennung des Läufers Hase zum Schlußmann ist daher vorerst als eine Verlegenheitslösung zu betrachten, falls es nicht Trainer Strehle gelingt, den Mann zu einem brauchbaren Ersatz heranzubilden. 2m übrigen schätzen wir den Platz­verein mit Hase; Schöninger, Sticht; Diefenbach, Schmidt. Karbach; Brakmann, Staudt, Meier, Linn, Stapel höher ein als die Gäste, die allerdings allem Anschein nach wieder im Kommen sind.

Das RheingauerDerby" ist eine vollkommen offene Angelegenheit. Ob die E l t v i l l e r diesmal ihren ersten Auswärtspunkt holen werden?

unangenehme Überraschung zu erleben. Wir glauben aber doch, daß Solds Mannen es diesmal packen werden.

Der SBW. liebäugelt mit dem 3. Platz.

Seine Aussichten gegen den Tabellenvorletzten sind auch nicht die schlechtesten. Wer eine Wormatia schlug, müßte auch mit 1. FK. Kaiserslautern fertig werden können und zweifellos müßte mit der Sturmle'istung des vergangenen Sonntags ein doppelter Punktgewinn heraus­springen. Wenn wir trotzdem kleinere Einschränkungen einschalten, so deshalb, weil sehr leicht die Möglichkeit be­steht, daß die Lautringer ihr Spiel aus der Verteidigung heraus aufbauen könnten Torwart Gebhardt zählt zu den besten, Schlußleuten des Gaues, um mittels ihrer starken Flügel hier spielt der Rechtsaußen Marker eine bedeutende Rolle den Platzverein in eine Zwangslage zu versetzen. Aufholen und Spätsieg wäre in diesem Falle ein recht fragliches Unternehmen, und vor einem solchen möchten wir den SVW. bewahrt wissen. Die Gäste, die bereits ihr 5. Auswärtsspiel absolvieren, sind auf alle Fälle zu be­achten, wie eben jeder Gegner in der 1. Klasse. Es wäre darum gut, die Wiesbadener sorgten beizeiten für den ent­scheidenden und nervenberuhigenden Vorsprung. Noch dieser Sieg uni> ein sicherer Tabellenplatz ist im Schluß­kampf so gut wie gewiß. Die Einheimischen kommen in unveränderter Aufstellung heraus. Vorher tragen die bei­den besten Mannschaften"des Landjahres das Entschei­dungsspiel um die Meisterschaft des Regierungsbezirks Wiesbaden aus.

zweimal gegen die nachlassenden Kasteler, zweimal gegen die unbeständige Post und gegen Hechtsheim hier wird der SVW. kaum noch etwas abgeben. Aber dieser Sieg wird nicht leicht sein. 2m Vorspiel kamen die Polizisten zu spät in Fahrt. In dem überlegen geführten ersten Teil hatte Sportverein bereits die Entscheidung erreicht. Aber auch seine Elf hält selten gleichmäßig durch. Die schwachen Viertelstunden sind bekannt. Die Elf hat auch schwache Halbzeiten, wie beispielsweise am vorigen Sonntag die erste in Biebrich. Es kommt darauf an, wie Ebbe und Flut hüben und drüben in Erscheinung treten. Erwischt die Polizei den Gegner gerade in seinem Tiefstand richtig, dann kann sie ihr Glück machen. Sie hat es vor und bietet mit Wade; Gerlach, Vollmer; Herbert, Fischer, Voß; Horn, Derstroff, Pape, Bothe und Schroer ihre besten Kräfte auf. Sportverein muß Rach und Mondel ersetzen. Der Ausfall im Sturm ist leichter zu verschmerzen als der in der Läufer­reihe. Herzer, der heute in den Hafen der Ehe eingelaufen

Kreisklasse n:

Post-SV. Wiesbaden FK. Östlich (1:2). SB. Erbenheim TSV. Aulhausen (4:0).

Die Spitzenreiter sind spielfrei. (Vom FK. Vierstadt spielt lediglich die Reserve gegen die 4. Einheit von Kickers/Reichsbahn). Klar dürfte die Situation in W. - Erbenheim liegen, wo der TSV. A u l h a u f e n nicht die geringste Gewinnmöglichkeit besitzt. Weitaus fraglicher ist dagegen der Ausgang im Treffen des Post- SV. gegen den SK. Östrich. Können die Roten auch nicht mehr im Kampf um den 1. Platz mitsprechen, so wer­den sie doch alles daransetzen, um den übrigen Bewerbern das Leben sauer zu machen. Vielleicht wird auch die Meisterschaft auf dem Platze des Post-SV. entschieden, der hier noch FK. Vierstadt und SV. Erbenheim empfängt. Die Ostricher hatten schon'auf eigenem Gelände Mühe, um einen knappen Sieg herauszuschlagen.

Schmeling-Louis-Sieger soll gegen Farr antreteu.

r Der amerikanische Veranstalter Mike Jacobs, der am i 13. Dezember in New Port den Kampf von Max Schmeling gegen Harry Thomas durchführt und der auch die Verträge / für den Meisterschafts-Titelkampf Schmeling Louis im f- Juni 1938 in seinen Händen hat, will nach seinen Ankiindi- i gungen im September des nächsten Jahres noch eine k-zweite Weltmeisterschafts-Entscheidung zur ^.Austragung bringen. Nach den Meldungen englischer x Blätter ist der britische Schwergewichtsmeister Tommy ? Farr von Mike Jacobs als der erste Herausforderer in Aussicht genommen. Tommy Farr wird allerdings vorher ^noch verschiedene Ausscheidungen zu bestreiten haben, die er siegreich beenden muß, um den Titelkampf zu bekommen. Tommy Farr, der anfangs als Gegner für den über Bob Pastor erfolgreich gebliebenen amerikanischen Schwer­gewichtler Natie Mann vorgesehen war, soll nach den neuesten Dispositionen nunmehr im Januar oder Februar in Miami (Florida) mit dem Exweltmeister Braddock zu- fammeatreffen. Der Name von Braddock, den man noch nicht ium alten Eisen rechnet scheint einen besseren finanziellen Erfolg zu versprechen. 2m übrigen hat Mike 2acobs eine Bestätigung gegeben, daß er an dem für Juni 1938 ab­geschlossenen Weltmeisterschaftskampf Schmeling Louis festhält. Erklärlicherweise hängt dabei viel von dem Aus­gang der Entscheidung Schmeling Thomas am 13. Dez.

Am Führung und Sicherheit.

SV. Wiesbaden 1. FK. Kaiserslautern.

sg FSV. Frankfurt Wormatia Worms.

Borussia Neunkirchen Kickers Offenbach (2:1).

& FB. Saarbrücken FK. Pirmasens.

e Auch am ersten Dezember-Sonntag kann die Gauliga nicht vollzählig auf den Plan treten, immerhin wird der Eausportwart zufrieden gewesen fein, wenigstens 4 Treffen auf das Programm gefetzt zu haben. Die Partie Borussia Neunkirchen gegen Kickers Offenbach ist bereits Ruckspiel. Der Meisterschaftsanwärter holte sich bekanntlich auf demBieberer Berg" einen knappen Sieg. Die Kickers find inzwischen stärker geworden, aber andererseits gibt es bei den Borussen keinerlei Anzeichen von Schwäche. Die Elf ist weiterhin glänzend in Fahrt und muß auch diesmal als Favorit gelten. Das wurde einen 3-Punkte-Vorsprung vor der spielfreien Eintracht bedeuten. FSV. Frankfurt gegen Wormatia wird eine harte Sache werden, wenn man bedenkt, daß der Titelverteidiger nach feiner Wies­badener Niederlage nunmehr mit 5:7 Punkten reichlich tief in der Tabelle steht. Die Bornheimer dagegen haben noch Meisterschaftsaussichten auf dem Papier wenigstens, und amBornheimer Hang" ist schlecht durchzukommen. Es sei denn, Wormatia wartete nicht nur mit Technik, sondern auch mit einer geschlossenen Sturm- und Berteidigungs- leistung Aus. Interessant wird der Kampf auch in Saar­brücken werden, wo der FV. die auswärts besonders glücklichen Pfälzer sehr ernst nehmen muß, um keine weitere

7. Kickers/Reichsbahn 6 114

8. Hochheim 6 114

9. 1919 Biebrich 3--3

Um die Punkte im

FV. 02 will ausreitzen.

Bezirksklasse Rheinhessen:

FV. 1902 Biebrich SpBgg. Weisenau (1:1). FB. Geisenheim SV. Kostheim (1:3). FSB. 1905 Mainz Fontana Finthen (2:2).

k 7 Am Sonntag wird im Bezirk nur der kleine Gang ein­geschaltet, da aus den bekannten Gründen wieder eine Reihe

- von Spielen ausfallen muß. 2a, es mußten, um überhaupt einen teil der Mannschaften zu beschäftigen, die e r st e n Rückspiele angesetzt werden. So erhält der FV. 1902 Biebrich bereits den Rückbesuch der SpVgg. Weisenau, die im Vortreffen einen Punkt eroberte. Diesmal aller-

1 Vings werden die Blauweißen die Frage ch dem Sieger eindeutiger beantworten. Es ist wenigste......,cht einzusehen,

wo Fey; Schuhmacher, Weber III; der erstmalig wieder Mspielende Rürsch, ferner Manicke, Gilles; Bester I, Krauß, E Habermann, Vetter, Schulz auf unüberwindlichen Wider- £ Hand stoßen sollten, selbst wenn die Gäste in einer verstärkten WWerteidigung ihre Chance zu erblicken glauben. Wir DWchnen vielmehr damit, daß der FV. 1902 am Sonntagabend gf feinen Vorsprung vor der FVgg. 1903 Mombach aus 3 Punkte «msgedehnt haben wird.

Ob Mainz 1905 gegen die starken Finthener besser g abschneiden wird als im Vorspiel, bleibt abzuwarten. Die ^ Geisenheimer haben gegen SV. Kostheim stets f starke Partien geliefert, aber sie blieben in der letzten Zeit U jeden Beweis einer geschlossenen Mannschaftsleistung schul- 7 big, so daß man ihnen keine Aussichten prophezeien kann.

2 12 11:14

2 4 11:24

ab. Wenn es irgendwie eine Überraschung, einen Zufalls­treffer, eine Niederlage von Schmeling geben sollte, dann hat Mike 2acobs eine Hintertür offen. 2n diesem Falle geht nämlich nach den getroffenen Vereinbarungen inner­halb von vier Wochen ein zweiter Kampf der beiden Gegner vor sich.

Bayern schlug Württemberg 11:5.

Am Freitagabend standen sich in München im Rahmen des süddeutschen Viergauturniers die Boxstaffeln der Gaue Bayern und Württemberg gegenüber. Die Bayern kamen dabei erwartungsgemäß auf heimischem Boden zu einem hohen Sieg und konnten somit zugleich auch die Niederlage, die sie beim Vorkampf in Stuttgart hinnehmen mußten, wettmachen. Der Gau Bayern hat mit diesem Kampf als erster der vier süddeutschen Gaue bereits sämt­liche Begegnungen erledigt und führt in der Tabelle mit 8:4 Punkten. An zweiter Stelle folgen Südwest und Württemberg mit je 4:2 Punkten vor den an letzter Stelle folgenden Badenern, die bisher sämtliche vier Treffen ver­loren.

Zweimal 14:2.

Berlins Amateurboxer feierten gegen eine Wiener Staffel einen 14:2-Sieg. Mit dem gleichen Ergebnis ge­wann Deutschland den Länderkampf gegen Finn­land vor 10 000 Zuschauern in Stettin. Nur Olympia­sieger Kaiser verlor seinen Kampf, während Halbschwer­gewichtsmeister Pietsch bereits in der 1. Runde durch k. o. siegte.

5

4

3

Fußball.

Sportverein Wiesbaden 1. FK. Kaiserslautern: Meisterschaftsspiel am 5. Dez. um 14 Uhr, Franks. Straße. FV. 02 Biebrich SpVgg. Weisenau: Meisterschafts­spiel am 5. Dez., 14 Uhr, Dyckerhoffplatz. Vorher Res. SK. Waldstraße SV. 1919 Biebrich: Meisterschafts­spiel am 5. Dez. um 14 Uhr, Waldstraße. 12.15 Uhr Res. FSB. 08 Schierstein FV. Sonnenberg-Rambach. Anstoß um 14 Uhr, Dotzheimer Straße. 12 Uhr Reserven. Post-SV. Wiesbaden SK. Ostrich: 10.30Kleinfeldch.". SB. Erbenheim TSV. Aulhausen: 14 Uhr am Wasserwerk. Vorher Reserven Tv. Kloppenheim I.

FK. Vierstadt Res. Kickers/ReichÄb. (4) 10 Uhr,Fichten".

Handball.

Sportverein Wiesbaden Polizei-SV.: Meister­schaftsspiel am 5. Dez. um 11 Uhr, Reichsbahnplatz.

Turnerbund Wiesb. Post-SV. 15 Uhr,Kleinfeldch". SK. Waldstraße Eintracht Wiesb.: 11 Uhr, Waldstr.

Hockey.

Sonntag im Nerotal: Klubkampf WTHK. VsR. Mannheim. 9.15 Uhr: Reserven; 10.30 Uhr: 1. Frauen; 11.45 Uhr: 1. Männer; 14.15 Uhr: 2. Frauen.

ist die Handballgemeinde wünscht ihm viel Glück bildet mit G. Krämer den rechten Flügel, links stehen Vohrmann und Monhof, in der Mitte wirkt Kern, das ist genügend schweres Geschütz. Mit Böckel, Hauser, Ehr. Krämer kommt auch die Hintermannschaft in bewährter Ordnung; fragt sich nur, ob im Mittellauf Kuklinski die gefährliche Lücke zwischen Kolk und Bader zu schließen vermag. 2n dem Maße, wie ihm das gelingt, steigt Sportvereins Kampf­kraft. Wird der Ersatzmann das Vertrauen rechtfertigen, das.feine Kameraden in ihn setzen? Das gibt den Aus­schlag.

Die Hechtsheimer haben zuerst dem SV. 1919 Biebrich und dann der Post mit nicht mißzuoerstehender Deutlichkeit bewiesen, daß sie daheim eine schärfere Klinge schlagen als draußen. Sie sind auch nicht von der Art, dätz sie sich einschüchtern ließen. Der Tv. Biebrich soll nicht glauben, daß er durch seinen Rekordsieg bei der ersten Be­gegnung schon vorgearbeitet habe. Er wird auf einen un­gebrochenen Gegner treffen. Am vorigen Sonntag waren die Biebricher in Angriff und Abwehr gleichermaßen in Form wie zu ihren besten Zeiten. Wenn sich die Männer um Rath und Plies wieder so zusammenfinden, werden sie auch in Hechtsheim bestehen. Dritter bleiben sie auf jeden Fall.

Turnerbund bietet sich noch einmal Gelegenheit vielleicht zum letzten Male, denn in Kastel, in Hechtsheim ober gar gegen die Polizei ist er bestimmt schwerer, sein Schicksal zu wenden. Schlägt er die Post und verliert Hechtsheim, dann springt er über SV. 1919 Biebrich und Hechtsheim vom 8. auf den 6. Platz. Viel wird davon ab­hängen, wie ihm die Post entgegentritt. Mit Karst und Haupt wird sie sich nicht unterkriegen lassen. Fehlt auch nur einer von den beiden, dann sind die Aussichten schon günstiger, und werden gar beide wieder ersetzt, dann hat