Seite 2. Morgen-Ausgabe, 1. Blatt.
geheuer ist die Erregung der Massen. Unter den Linden stcuwen die Atenschen wie Mauern in Erwartung des Kaisers. Das war eine andere Stimmung als die in der Nacht vom Samstag zum Sonntag. Die Massen empfanden den erhebenden Ernst des großen Tages; es gibt keinen, der nicht weiß, welchen schweren Zeiten wir entgegengehen, und daß es sich um Sein oder Nichtsein für uns handelt. Eine tiefe Ergriffenheit lag über diesen Hunderttausenden, welche die historische Straße vom Brandenburger Tor bis zum Schloß füllten. Im Schloß selber aber geschah etwas Beispielloses. Als die stürmischen Hochrufe der Volksmenge nicht enden wollten, trat der Kaiser mit der Kaiserin auf den Balkon. Unendlicher Jubel brauste zum Kaiserpaar empor. Die Menge sang patriotische Lieder, dann trat auf emen Wink des Kaisers tiefe Ruhe ein. Mit weithin vernehmbarer Stimme, die von Erregung vibrierte, hielt der Kaiser folgende Ansprache: „Wir sind uber
fallen worden. Ich habe fünfundzwanzig Jahre in Frieden regiert, und nun werde ich in einer so u n- erhörten Art iind Weise überfallen. Nun geht in die Kirche und kniet vor Gott, daß er unseren Waffen den Sieg verleihen möge." Diese Worte des Kaisers machten einen erschütternden Eindruck. Viel- tausendstimmig ertönte das „Heil dir im Siegerkranz", iind dann wurde die „Wacht am Rhein" angestimmt. Die Ansprache des Kaisers wirkt durchaus als Be- stätigung der heute nachmittag hier bekannt gewordenen mehr als befremdlichen Umstände, unter denen sich der D e p c s ch e n w e ch s e I zwischen dem Zaren und dem Kaiser vollzogen hat. Was man beim ersten Hören nicht recht hatte glauben mögen, das stellt sich nunmehr als richtig heraus. Der Kaiser ist in der Tat getäuscht worden, er hatte die vom Zaren erbetene Vermittlung übernommen, obwohl die russischen Rüstungen an unseren Grenzen das größte Bedenken erregen mußten, ob der Zar cs so friedlich meine, wie es sein Ersuchen um eine Vermittlungsaktion doch vermuten lassen mußte. Dem Kaiser soll es, wie man weiter vernimmt, in der Tat gelungen sein, und zwar erst in der Nacht zu heute, eine Formel zu finden, die vielleicht doch zu einer Versöhnung zwischen Petersburg und Wien hätte führen können. Als nun aber unser Botschafter m Petersburg melden mußte, daß die Mobilmachung der gesamten russischen Streitkräfte zu Wasser und zu Lande beschlossen sei, mußten sich die Petersburger Machenschaften als ein ungemein plump er Versuch erweisen, uns möglichst lange hin- zuhalten, damit wir mit der Mobilmachung ins Hintertreffen geraten sollen. In der Tat erscheint das als ein so perfider Streich, daß sich jede, auch die stärkste Entrüstilng darüber noch als milder Ausdruck für die Gefühle darstellt, mit denen eine anständige Gesinnung airf dergleichen antworten muß. Die Ansprache des Kaisers wird, was nicht weiter wundernehmen kann, in verschiedenen Fassungen verbreitet. Tausende haben sie gehört, aber es wird wohl niemand mitgeschrieben haben. Eine uns. zu Ohren gekommene Fassung ist schärfer als dieienige, die für die Öffentlichkeit bestimmt worden ist. Man wird sich selbstverständlich nur an die letztere halten dürfen, aber sie genügt auch._
DeuLMcmöZ Hrauenunö Mädchen Äs Krankenpflegerinnen rmRrieg.
Von Oberstabsarzt a. D. Dr. Friedhcim, Geschäftsführer des
Haupt Vorstandes des Vaterländischen Franenvereins.
Die schicksalsschweren Stunden, die die Politik Europas in diesen Tagen beherrschen, und die bange Frage, wie wird es werden, entflammen wie in vergangenen Zeiten, so auch heute wieder die Herzen unserer, zu jeder Aufopferung bereiten deutschen Frauen iind Mädchen in dem Wunsche, in einem Kriege als barmherzige Samariterinnen bei der Pflege der verwundeten und erkrankten Soldaten sich zu betätigen. Frauenherz und Frauenhand sind, wie in der Krankenpflege überhaupt, so besonders in der Kriegskrankenpflege unentbehrlich und unersetzbar. Ungezählte Tausende, ja Zehn tau sende von Pflegerinnen brauchen wir, w-nn der männermordende Krieg seine Fackel schwingt, und unsere Bätstr, Brüder und Söhne für Kaiser und Reich freudig Blut und Leben einsetzen. Begeisterung, Hingabe, Treue und Aufopferungsfähigkeit wird unseren Frauen bei der Erfüllung dieser Aufgabe sicher nicht fehlen, aber eine ernste Frage müssen sie sich, wenn sie sich einmütig unter dem Banner des Roten Kreuzes scharen wollen, in dem schweren Gefühl der Verantwortung d^nen gegenüber, denen sie ihre Hilfe widmen wollen, vorlegen — die ernste Frage: !vas verstehe ich von der Krankenpflege? habe ich sie mit dem Ernst, den keine Mühe bleichet, auszuüben gelernt? Nur d i e Frauen und Mädchen, die diese Frage mit einem vollen „Ja" zu beantworten vermögen, werden imstande sein, die gewaltigen Aufgaben, vor welche die Krjegskrankenpflege sie stellen würde, in vollem Umfange zu erfüllen. So kommen für diese auch in erster Reihe nur unsere Berufskrankenpflege- rinnen in Betracht, und von diesen vornehmlich wieder die, welche schon im Frieden neben der eigentlichen Krankenpflege gelernt haben, ihren eigenen Willen und ihre persönlichen Wünsche dem großen Ganzen ein- und unterzuordnen, die einer festgeschlossenen Schwesternschaft angehören, an Disziplin, wie sie unser Heer von seinen Soldaten verlangt, ge- wöhnt sind. Aber auch diese Berufskoankenpflegerinnen sind nicht, wie vielfach in Unkenntnis der wirklichen Verhältnisse eines Krieges geglaubt wird, auf dem Schlachtfelde selbst tätig. Ihr Arbeitsfeld liegt erst in dem Gebiet der Etappe, das heißt dem Gebiet zwischen dem kämpfenden Heere und der Heimat, das mit dem siegreichen Vordringen der Armee immer breiter wird. Weiter sind die Berufskranken- pflegerinnen in der Hemmt selbst in all den militärischen und Vereins-Lazaretten tätig, in denen unsere Verwundeten und Kranken, welche vom Kriegsschauplatz in die Heimat zurückbefördert sind, Pflege und Heilung finden sollen.
Schon im Frieden reicht die Zahl unserer Berufskrankenpflegerinnen nicht aus, deshalb mutz im Kriege die Zahl derer, die in der Krankenpflege Mitwirken wollen, gewaltig steigen, und so sind von den Rote-Kreuz-Organisalionen bereits im Frieden umfangreiche Vorkehrungen getroffen, uni den Berufsschwestern pom Roten Kreuz geeignete und genügende Ersatz- und Hilfskräfte zur Serie zu stellen. Es sind
Wiesbadener Tagblatt«
dies die H il fs s chw e st ern und Helferinnen vom Roten Kreuz. Jene sind sechs Monate theoretisch und praltrich in einem Krankenhause ausgebildet, diese haben neben theoretischem Unterricht eine sechswöchige praktische Ausbildung erhalten. Was beide Arten voii Pflegepersonal leisten rönnen und was von ihnen erwartet wird, sagt ihr Name: die „Hift»- schwester" soll „aushilfsweise" Schwesterndienst tun, soll an die Stelle fehlender Schwestern treten und sie überall da Metzen, wo es untckr der Oberleitung von Berufsschwestern Krankenpflege auszunben gilt. Die „Helferin vom Roten Kreuz soll „helfen''. Helfen soll sie den Berufsschwestern und Hl f»- schwestern. helfen soll sie i'rbemll d>a in der Verwundeten- und Krunkenpflege, wo sie sich unter Aufsicht und Anleitung nach den Anordnungen des Bcrufspflegepersonals betätigen k pm. Solche Helferinnen können niemals Ersatz für fehlende Schwestern bilden, sind vielmehr einzig und allein zu ihrer Unterstützung und Hilfe bestimmt
Möchten in dem Ernst der Zeiten, in denen wir leben, all die deutschen Frauen und Mädchen, die nicht tm Beruf stehen oder sich noch nicht zur Wahl eines solchen entschlossen haben, ungesäumt sich selbst prüfen und, wenn sie körperlich kräftig und seelisch stark genug sind, alsbald den Böruf als Krankenpflegerin ergreifen, und sich zum Eintritt in eener der zahlreichen Schwesternschaften vom Roten Kreuz melden. Wer abed die Krankenpflege nicht berufsmäßig ausüben will und kann, der möge sich zur Hilfsschwester oder Helferin vom Roten Kreuz ausbilden lassen. Alle Vaterländischen Frauenvereine veranstalten diese Ausbildung. An sre wendet euch, ihr deutschen Frauen und Mädchen, und wenn an eurem Wohnort kein solch Vaterländischer Frauenverein ist, so richtet eure Anfrage, wann und wo ihr auch ausbilden lassen könnt, an den Vorstand .des Verbandes der Vaterländischen Frauenvereine in eurer Provinz, .
Die Krankenpflege aber ist es nicht allein, rn der Heer und Vaterland Hilfe und Mitarbeit aller vaterlandsliebenden, königstreuen deutschen Frauen erwarten. . Die Sorge für unsere Verwundeten und Kranken erstreckt sich noch auf vielfache weitere Dinge; es'muß Speise und Trank für sie bereitet werden, Wäsche und Kleidung ist für sie zu beschaffen, zu reinigen und in Stand zu halten, der Schriftwechsel zwischen den Verwundeten und Kranken und ihren Angehörigen ist zu vermitteln, über all das hinaus ist aber auch für die Familien und Angehörigen derer zu sorgen, die mit der Waffe in der Hand das Vaterland verteidigen, und diese „Kriegswohlfährtspflege" wird Kraft und Zeit zahlloser opferbereiter Frauen und Mädchen beanspruchen, denn Elend, Kummer und Sorge Wird in einem Kriege täglicher Gast in Hans und Hütte sein.
All diese Aufgaben werktätiger Menschen- und Nächstenliebe im Kriege zu erfüllen, ist der Vaterländische Frauenverein, der als Wahrzeichen das rote Kreuz auf weißem Grunde führt, vor allen berechtigt und berufen.
Darum, ihr.deutschen Frauen und, Mädchen, meldet euch ungesäumt zum Eintritt in den Vaterländischen Frauenvercin, helft ihm, auf daß er seine Pflichten in Frieden und Krieg so erfüllen kann, wie Kaiser und Reich, Vaterland und Heer von ihm erwarten und verlangen.
Die Kriegsbcgeisteruug in Berlin.
Berlin, 1. Aug. (Eig. Drahtbericht) Die Nachricht von der Mobilmachung und Kriegserklärung in Berlin wurde kurz vor 7 Uhr durch Hundcrttausendc Extrablätter bekannt, welche die Zeitungen auf die Straßen warfen. Schon stundenlang vorher waren alle Straßen, namentlich im Innern der Stadt, durch eine ungeheure Menschenmenge dicht gefüllt, die in Erwartung der Dinge geduldig ausharrte. Die Nachricht selbst wirkte nach de in langen Zagen und Bangen der letzten 24 Stunden wie eine Erlösung. Alsbald setzte sich die gewaltige Menschen- menge nach den Linden zu in Bewegung, überall hört man brausende Hurrarufe auf den Kaiser, das Vaterland und das Heer. Die Stimmung ist ausgezeichnet.
4i- Berlin, 1. Aug. (Eig. Drahtbericht) Unter den Linden waren heute nachmittag mehr als 150 000 Menschen versammelt, die das Aufziehen der Wache erwarteten. Die Musik mußte immer wieder „Die Wacht am Rhein", den „Torganer-Marsch" und „Heil dir im Siegerkranz" spielen.
Die Note an Frankreich doch befristet. ,
G Berlin, 1. Aug. (Eig. Drahtbericht) Wie das „B. T." hört, ist auch in der an Frankreich gerichteten Note eine Frist angegeben, und zwar eine solche von 18 Stunden.
Zur Verzögerung der ruffischen Antwort.
# Berlin, 1. Aug. (Eig. Drahtbericht) Um 4 Uhr heute nachmittag war von Petersburg die Antwort noch nicht ein- getroffen. Es wurde dies damit erklärt, daß die russische Regierung erst heute mittag in den Besitz des Ultimatums gelangt sei, daß vielleicht auch die Übermittelung des Telegramms sich verzögert habe.
Der Zar erbat eine Nachfrist.
# Berlin, 1. Aug. (Erg- Drahtbericht) In später Nachmittagsstunde verbreitete sich in der Stadt das Gerücht, daß der russische Botschafter nach dem Schlosse gefahren sei, um beim Kaiser eine Audienz zu erbitten. Ferner wurde erklärt, daß der Zar telegraphisch eine Nachfrist von 6 Stunden gewünscht habe. Die Richtigkeit dieser Meldung läßt sich in diesem Augenblick mcht feststellen.
Der englische Botschafter bleibt in Berlin.
# Berlin, 1. Aug. (Eig. Drahtbericht) Die englische
Botschaft dementiert dre Nachricht, daß sie den Schutz ihrer Landsleute dem amerikanischen Botschafter übertragen habe und daß die Abreise des englischen Botschafters unmittelbar bevorstehe. . . ,
Italiens Bundnistreue.
# Berlin, 1. Aust. (Eig. Drahtbericht) Die italienische Regierung hat heute in Berlin und Wien erklären lassen, daß auf die Bündnistreue Italiens mit Bestimmtheit gerechnet werden dürfe. .
Die Demonstrationen vor dem Wittelsbacher Palais.
München, 1. Aug. Vor dem Wittelsbacher Palais fand nachts, wie schon gemeldet, eine große Kundgebung statt. Nach einer Ansprache an den König erwiderte dieser mit einigen Worten. Nachdem er den Segen Gottes für Deutschland und seine Verbündeten erbeten, schloß er: „Gehen Sie nach Hause und tun
Sie Ihre Pflicht so, wie unsere Soldaten,
Sonntag, 2 . August 1914.
Oft*-.
dcw M
die wahrscheinlich bald v o r o « stehen werden!" Das Publikum sang ^ ? Hymne, „Deutschland. Deutschland über brachte ein Hoch auf den König und Kundgebungen vor dem badischen Großw jf Karlsruhe, 1. Aug. Gestern abend o./s „jw hier der Großherzog und die Großherzogw jjj# Weiler ein. Am Bahnhof hatten von Menschen eingefunden, die das P,
mit stürmischen Hochrufen begrüß ■ sangen „Deutschland, Deutschland über ^ dem Bahnhof hatten sich die Atinister,
Meister v. Brauer und andere zur gefunden. In den Straßen wogt die auf und ab in durchaus ern st e r &
Die Eisenbahnzügc treffen mit Verspätung
Begeisterte Kundgebungen i» M»Sde w
Magdeburg, t. Aug. Gestern abend raw ^
U®.j
imposanten Ku nd'g cstun g>C n. -l
Menschenmenge zog vor das Bismarckden^ ^ f 1
Scharnhorjstpkatz, brachte wiederholt Hochrufe > 1 unlb die Avmee aus und zog unter der AbsingE ^ji» Lieder vor das Generalkommando. Einer d
Lieder vor das Generalkommando. b-ih» fstmma" hielt eine patriotische Ansprache, worauf b^ Dn
# »b,
st
Ntn
frei]
General Sixt von Arnim auf dom w»"' A« in bewegten Worten seiner Befriedigung geisterung der Mitbürger ausbrachte.
Begeisterung in BreSlau. wb. Breslau. 1. Aug. In allen
herrscht große Begeisterung. Ungeheure -
wälzten sich unter Hochrufen auf den Kaiser ^un
UU|JLU|CU UU| ,
sowie patriotischer Lred
der Nationalhymne Straßen.
Kundgebungen in Karlsruhe, vb- Karlsruhe, 1. Aug. Das G r o ß y kehrte gestern abend von Badenweiler zuruck.
vom Bahnhof zum Schlosse bereitete eine ss'buntst menge dem Großherzogsvaar jubelnde Kuno» Absingung von „Deutschland, Deutschland ube ^
$e
Ein
Die unnötige Besorgnis der ^ Hinweis des Ministers des Innern. ' wert der Neichsbankin'tcn. .
Berlin, 31. Juli. Die „Berliner Korrew c j$ öffcntlicht folgendes: Angesichts der in einzeln ^ z tretenden Besorgnisse der Bevölkerung wrgc <^ 1 #,> lagen in den öffentlichen Sparkassen htzi .Jr#,, Innern unter dem 30. d. M. darauf hingr .^(liF Anlaß zur Bcnnruhignng vorlicgt. Für i®' jj kaffe haftet ihre Stadt oder der K» ^ M K 0 m m u n a l v e r b a n d, der sie ermächnS ' D>',
samten Vermögen und der gesamten Stcnerrc der öffentlichen Sparkassen sind ferner «« ^
Privateigentum absolut sicher und J f eigenen Staates sowie des Feindes entzog lichen Sparkassen bieten daher dem Einlcgc^ „ », Ji
größte Sicherheit. Es kann den P»»**« fohlen werden, auch im Kriegsfall alles ven niederzulegen, nicht aber Ersparnisse abztzh ^ f 11 Tage haben bewiesen, daß in weiten Krerft ^g- völlige Unkenntnis über den 0 he^ der Rcichsbanknoten herrscht. Es ^ 'ji
'J
fr
5>»r
e it
%
Set
s
s
t
s
auf aufmerksam gemacht, daß durch daS _
1909 (Reichsgesetzblatt S. 515) den Reichsva ^ j schliche Zahlkraft bcigclegt wird; sie sind dc-uw ^ tz, münzen von jedermann in jedem Betrag Nennwert in Zahlung zu nehmen. Wer ^ ihm geschuldeten Summe in Reichsbanknwc den Folgen dcS Annahmeverzugcs ans. Dw Rcichsbanknoten in Goldmünzen erschein zwecklos.
Die Unvernunft der ■&>***< wb. Berlin, 31. Juli. An der Andrang. Hauptsächlich die kleinen Leute Vw J
die ihr Papiergeld in Gold umwechseltcn- etW’.ff sich ruhig ab. Von zuständiger Seite wr föttpi jjf zurückgeforderten Geldbeträge sich in mäßig ^
Die Torheiten des Publikums. --
der Rcichsbank. .Hy 'J 1 # Berlin, 1. Aug. (E,st. DralMr ^ auf die Lebensmittelgeschaste dauert an; ebenso die törichte Weigcrunst vre«,-ck Papiergeld anzunehmen. Die R c W den Siraßeneckcn eine aufklareri EjM
l i ch n n g an das, Publikum anschlugen
von Lebensmittelgeschäften hat j>e
Andere sind auf Emschret-
schlossen, »»> 9 ';*
wegen L e b e n s m r t t e l w u ch e r pt
worden, da sie Zucker, Salz, Fleisch «sw'
zent Aufschlag verkauften. f j ( r
Eine hohe Spareinlage nach stSi/
Zerlin, 1. Aug. Aus einer ü ^ f
A
wb. Berlin
st a d t wurden von ^ einem Prwatwm 0() g gif.
J
scheu Sparkasse in Berlin
bewahrung überwiesen. , rtt[ J.
Die Verirrter der Berliner Presse bei f v ,
in den Marken.
wb. Berlin, 1. Aug. Der OLerbefehUh
%
%
t’fr
Generaloberst b. Kessel cmpftnfl ^ ««T ^ ^
U. » I I - • - r ! — v '' Vf
Berliner Presse und Wies in einer AE ptj
der Stunde hin; er richtete Appell an die p a t r i 0 t i s che aller Parteien und erklärte 0® eit 4? e fi £ * ihm übertragenen Befugnissen >den rni . machen Werde, llntenstaakslsekretär ± .«
das Wort ergriff, sprach über die I u ^
des Belagerungszustandes «• ‘ VA
der bürgerilichen Freiheit über die nurch ^ .jS f A geÄenen Bestimmungen hinaus, die, v gi fl
nur im äußersten N 0 t f a lle 6 ^ ^ $
besondere erwarte man bestimmt, ^
tung von Militärgerichten si ^ AP 1
wendig erweisen werde. :mjk
Der Hansabund im Dienste^ der
tätigkcit. uke&Ü> l, tM * Berlin, 1. Aug. (Eig. Dr«M
,B. T." mitgctcilt wird, wird Kriegsfälle seine gesamte Organiia er rreiwilliaen Hilsstätiakeit stellt»- -
der
st
ier freiwilligen Hilfstätigkeit stellet
