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7 Ausgaben
Wöchentlich
Unterhaltungsbeilage.
mit einer täglichen
Pofqqecktonto: Fraatt-N ». W. Nr. 1UK.
Drahianlchnft: lagblott toiesbaecn.
Dienstag, 13. Oktober 1936.
281.
। Provokateure am Werk
Schwerste Beschimpfungen des deutschen Staatsoberhauptes.
Wirschränken uns ein, aber wir kapitulieren nicht!
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Weiltäglich eadjmittags, Samstags l>or< n. nachmittags gernfpred)er.Sammel.9lr. 596 31.
Berliner Büro: Serltn-iUiilmersborf.
fc Aus dieser Laqe ergeben sich die Schwankungen in derVersor daß wir
Heine Währungserperimente, kein Betrug am Sparer.
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* »rfdiäftsjett. H Ubr morgen» bis 7 Ut)r abenbs, S, außer Sonn, und Feiertags.
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Die Bolkssrontpläne in Danzig. — Maßnahmen des Senats gefordert. — Die kommunistischen Provokationen im Elsaß.
«mrinMinrefle- Ein 'Millimeter .ftöbe der 22 MlUimerer breiten Spalte IM Anzeigenletl Grund. pr«sg7^R^.,'ber 85 Millimeter breiten Spalte IM Tertteü 60 ^?l.^ionlt laut PreioUste ^ir- ö. 9lad>laMtafteI B. — Svür die Aufnahme oon Anzeigen an deftimmten Tagen und blaßen wird keine Gewähr übernommen. — Schluß bet Anzeigen»Annahme 9 /. Uhr oormtiiags. Größere Anzeigen müßen ipäteftrns einen Tag vor dem Erichemungstage aufgegeben werden.
| Das Brot ist gesichert!
Devisen in erster Linie für Rohstoff-Einfuhr. — Erhaltung der Arbeitsplätze und Vollendung der Aufrüstung vordringliche Aufgabe. — Der Verzicht des einzelnen bedeutet Gewinn für Millionen.
diesem Artikel des nationalsozialistischen Blattes vertretenen Forderungen der Danziger Bevölkerung verschließt. Vielmehr kann als sicher gelten, daß diese Dinge innerhalb der Regierung bereits erörtert werden und daß mit praktischen Maßnahmen in Kürze zu rechnen sein dürfte. Moskau werden mithin in Danzig, dank der Aufmerksamkeit der nationalsozialistischen Regierung, Erfolge versagt bleiben. Zugleich mutz Moskau es nun erleben, daß die Hetzversuche, die der Kommunistenhäuptling Thorez in Straßburg gegen Deutschland unternahm, der Welt noch mehr die Augen über die Ziele der Kommunisten geöffnet haben. Der Auftrag, den Herr Thorez aus Moskau bekommen hat, lautet offensichtlich dahin, das deutsche B ol k aus unmittelbar st er Nähe in unverschämtester Weise zu provozieren, so wie es schon einmal geschah, als französische Marxisten an der Grenze gegenüber von Saarbrücken aufmarschierten und gegen Deutschland demonstrierten. Das Streben der Moskauer Politik zeigt sich wiederum vollkommen klar. Jede Verständigung zwischen den benachbarten Ländern s o l l u n t e r b u n d e n und es soll H a ß und Unfrieden gestiftet und vergrößert werden. Das erkennt auch die italienische Presie, die feststellt daß Deutschland provoziert worden ist. Man protestiert in Rom auf das entschiedenste gegen dieses „Spiel mit dem Feuer", das der Bolschewismus in Frankreich treibt. Die kommunistischen Kundgebungen seien darauf abgestellt, Zwischenfälle zu provo- zieren, von denen nur Moskau Vorteile haben könnte. Das halbamtliche „Giornale d'Jtälia" erklärt dazu, die Kommunisten hätten trotz aller Bemühungen im Elsaß eine Niederlage erlitten, über die es nichts zu diskutieren gäbe. Die Absicht zu provozieren, habe nicht deutlicher zutage treten können, habe aber auch andererseits nur dazu beigetragen, die Empörung in Frankreich gegen die Agitation zu vermehren, die im Auftrage Moskaus gefährliche Erenzzwischenfälle Hervorrufen könnte.
mit diesen gewaltigen Anstrengungen unserem Volke das Brot,zu sichern! Diese Sicherung des Brotes für düs deutsche Volk mußte geschehen durch die E r der Eigenerzeugnr " " * * Erreicht, daß das deutsche
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Bemerkenswerte italienische Stimmen.
as. Berlin, 13. Okt. (Drahtbericht unserer Berliner Abteilung.) 2n Spanien steht es recht schlecht um die Volksfrontregierung. Das muß sich langsam auch Moskau eingestehen. In Frankreich zeigen sich Risse in der Volksfront. Die Radikalfozialisten sind mit den kommunistischen Unruhestiftern unzufrieden und drohen mit einem Ausscheiden aus der Volksfront. Alles das ist für Moskau Anlaß genug sich umzusehen, ob es als Ersatz seine Stellung anderswo ausbauen kann. Sn diesem Zusammenhang muß man die Moskauer Bemühungen um die Herstellung der VolksfrontinDanzig betrachten. Die Danziger Meldungen zeigen klar, daß genügend Material vorhanden ist, aus dem sich einwandfrei ergibt, daß die Kommunisten, deren Partei in Danzig verboten ist, sich heiß darum bemühen, die Sozialdemokraten für eine gemeinsame Politik zu gewinnen. Daß diese Bemühungen bei den Danziger Marxisten durchaus auf fruchtbaren Boden fallen, wurde gestern schon gesagt. Die Veröffentlichung der entsprechenden Dokumente hat in Danzig selbst großes Aufsehen erregt und allgemein den Wunsch laut werden lasten, daß die Danziger Regierung, das heißt der Senat alles unternehmen müsse, um den Marxisten ihr verbrecherisches Handwerk zu legen. Es wird nach den Enthüllungen der letzten Zeit allgemein als erforderlich bezeichnet, daß Ruhe und Ordnung in Danzig durch geeignete Maßnahmen gegenüber den staatsfeindlichen Elementen gesichert werde. Das nationalsozialistische Presteorgan, der „Danziger Vorposten", macht sich zum Vorkämpfer dieser Forderungen und betont, daß sich die Regierung diesem Rufe nicht werde verschließen können, denn sie trage nicht nur für die Danziger Bevölkerung die Verantwortung, sondern auch für die Sicherung des friedlichen Zustandes in Osteuropa. Es ist kaum anzu- nehmen, daß sich die Danziger Regierung den auch in
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Es ist ganz gewiß nicht das Verdienst des französischen Ministerpräsidenten Blum, wenn die kommunistischen Kundgebungen in Elsaß-Lothringen verhältnismäßig ruhig verliefen und mit einer solchen Pleite für die Veranstalter endeten, daß nur gerade ein Fünftel der kommunistischen Wähler überhaupt zu den Versammlungen erschienen. Es ist vielmehr das Verdienst aller Heimattreuen Elemente jenes Gebietes, wobei sich Franzosen und Elsaß-Lothringer m ihrer gemeinsamen Abneigung gegen den fremdländischen Bolschewismus vollkommen einig sind. Herr Blum hat gegenüber feinen sowjetrustischen Kontrolleuren nicht den Mut aufgebracht, die kommunistischen Hetzversammlungen zu verbieten. und wenn man in Paris schreibt, ganz Frankreich habe den kommunistischen Bluff satt, dann wird man die Regierung Blum davon ausnehmen müssen. Diese Regierung sitzt heute bereits zwischen zwei Stühlen, sie ist nicht Fisch noch Fleisch, sie wagt sich weder nationalfranzösisch noch offen moskowitlsch zu geben. Man kann nicht monatelang, wie Herr Blum, Händedrücke mit Bolschewistenhäuptlingen austauschen, auf kommunistischen Versammlungen als Redner aut= treten, die Regierung derart blotzstellen wie mit der Be- teUigung an der spanischen Affäre und dann — Vertrauen fordern. „ ,
Was für den ausländischen Beobachter an jenen kommunistischen Versammlungen in Elsaß-Lothringen entscheidend bleibt, ist die Tatsache, daß sie wiederum unter dem Schutz eines Masienaufgebotes von Polizei ungestört abgehalten werden durften und daß trotz der Anwesenheit von Behördenvertretern ein fremdes Staatsoberhaupt in der ordinärsten Weife verdächtigt werden konnte.
Die unverschämte R e d e, die der französische Kommunistenhäuptling Thorez in Straßburg gehalten hat, wird von jedem anständigen Menschen iM heller Empörung zurückgewiesen. Eine so ungeheuerliche Verunglimpfung des deutschen Staatsober-
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n g an Lebensmitteln. Wir haben „„„ Volk mit Brot und Mehl. Kartoffeln'Butter und Trinkmilch zu hundert Prozent, also vol- * kommen aus deutscher Erzeugung ernährt werden kann, k Gemüse und Fleisch müßen wir zu einem geringen r Prozentsatz des Gesamtbedarfs, Eier und Molkereierzeugnisie F zu einem etwas höheren, und den Fettbedarf zu einem noch ^relativen hohen Prozentsatz durch Einfuhr aus dem Aus-
Rudolf Heß sprach in Hof.
Zur rechten Stunde hat der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, in seiner Hofer Rede die j I Srnährungssraae in jener ganz freimütigen und sehr sachlichen Weise erörtert, die ihm eigen ist. Es wird sicher nicht viele Bolksgenosien gebe«, die schon M. einmal sich klar gemacht habe«, welche Einwirkung die Rückführung oon rund 6% Millionen Menschen in das Erwerbsleben auf die Ernähruugslage haben muß. Rudolf Heß hat uns nun darauf ver- I - wiesen, daß es eia ungeheurer Unterschied - ist, ob für dreitausend Millionen RM. mehr Lebensmittel verlangt werde« als vor dem M Beginn der ersten Arbeitsschlacht. Es ist natürlich, wenn die früher erwerbslos gewesenen Bolks- genossen nach jahrelangen bittere» Entbehrungen sich nun für die neuen Anforderungen des Daseins sfr-.- und der wieder aufgenommene» Berufsarbeit vor allem körperlich wieder geeignet machen wollen, indem sie die Unterernährung und ihre Nachwirkungen zu beseitigen versuchen. Ebenso klar ist aber, daß die Mehtansorderung von Nahrungsmitteln tu jener enorme» Höhe eine ganz gewaltige Mehr- anfpa»auag für die Erzeuger aller Art bedeutet und daß insolgedesie« gelegentlich für dieses oder jenes Nahrungsmittel einmal eine kleine Verknappung
W eintreten kann.
Hier muß «un der verständnisvoll aus- M gleichende Gemeindienst aller derer em- W fetzen, die das schwere Los der Erwerbslosigkeit RI überhaupt nicht oder schon seit langem nicht mehr 6 gekannt haben. Es ist wirklich kein Opfer, so»- EL her» nur eine Selb ft Verständlichkeit, U. «enn diese unter der Fülle der uns 1»r Verfügung EL stehende» Ernährungsmittel eine so rücksichtsvolle Auswahl treffen, daß der Gemeinnutz wirklich und bedingungslos über de» Eige«»utz gestellt wird.
Das hohe »ad ehrende Vertrank«, das Rudolf Setz dabei in jener Hofer Rede gegenüber den deutschen Fronen und Mütter» ausgesprochen hat, wird oon diesen sicher tm schonsien Wetteifer des Ehrgeizes nationaler Art und in praktischer Anwendung der nunmehr fast vierjährigen Schulung durch den Nationalsozialismus gerechtfertigt werde».
Einführen können wir aber nur", sagte Rudolf Heß. „imAustausch gegenWaren. diewir selb st erzeugen. Voraussetzung für diesen Warenaustausch ist aber wieder, daß das Ausland auch bereit ist, uns diese Waren abzunehmen. Und hier hat sich in den letzten Jahren die große Schwierigkeit ergeben: die Ausfuhrmöglichkeiten in der ganzen Welt sind immer mehr zurückgegangen; teils weil viele Länder, die früher Waren kauften, diese selbst Herstellen, teils weil die Weltwirtschaft glücklich soweit durcheinander gebracht wurde, die Produktion und die Preise teilweise auf derart abweichenden Grundlagen aufgebaut sind, so hohe Zollmauern errichtet wurden, daß der Austausch von Waren stockt. Gewiß könnten wir viel mehr Waren als augenblicklich absetzen. Es wäre ein leichtes, sie mit Hilfe von Valutaexperimenten hinauszuschleudern, wenn wir damit zugleich unser Volksvermögen in einer Inflation verpulverten. Das wäre ein schöner Export, der den Ausverkauf des Volkes mittels einer solchen Inflation bedeutete, und der zugleich ein gewissenloser Verzehr des nationalen Kapitals wäre!
Wir könnten um solchen Preis schon Waren absetzen, aber wir wollen weder unsere Sparer betrügen, noch die Heranwachsende Generation ausfleddern, indem wir das Nationalvermögen, welches wir ihr zu vererben haben, selbst verzehren.
Wir wollen keine Experimente, keinen Betrug, sondern wir wollen einen in ehrlicher Arbeit auf solider Grundlage und in guten kaufmännischen Sitten sich vollziehenden Warenhandel. Dazu brauchen wir natürlich und selbstverständlich Absatzmärkte.
Aber Absatzmärkte, die wir im Kriege verloren, können wir nicht mehr zurückerobern, weil andere Staaten sie nun i besitzen und nicht mehr hergeben. Daher reicht unsere Aus-
(Fortsetzung auf Seite 2.)
qung und in der Preisgestaltung.
... "... bereits in einem so hohen Maße unabhängig
; geworden sind und aus wichtigen Gebieten uns vollkommen B - ««bst ernähren, das allein ist eine ungeheure Leistung, die r dem Reichsnährstand danken, die wir danken dem htn- Lebungsvollen Schaffen des deutschen Bauern.
Was trotzdem noch fehlt, muß emgefübrt werden. Ein- s- ««führt werden muffen jedoch mcht nur Lebens- t. »ittel, sondern müßen ebenso, wie Sie wissen, eine große t-t ß sahl von Rohstoffe», die notwendig sind, unsere 2n- ■ Wrie i» Gang zu halten, die Arbeit von Millionen ZN H Wem, hü Ausrüstung zu vollenden.
Hof. 12. Ott. Aus Anlaß der Eröffnung der neuen räü I Adolf-Hitler-Halle in Hof hielt der Stellvertreter ' - des Führers, Rudolf H e ß, ein bedeutsame Rede, in der er das Problem der Versorgung des deutschen Volks Mit Nahrungsmitteln und die Frage der Preisgestaltung für landwirtschaftliche Produkte des L ^glichen Bedarfs behandelte. ' .
| „Wie ungeheuer find doch die Leistungen des neuen Reiches allein auf wirtfchaft- iickiem Gebiet!" so führte Rudolf Heß aus. „Was bedeutete es doch, int Januar 1933 einen Staat zu übernehmen, : der vor dem Zusammenbruch steht, mit einer Wirtschaft, dte L eigentlich längst hätte Konkurs ansagen müßen, und dann - innerhalb kürzester Frist mittels dieses Staates, mittels ? ; dieser Wirtschaft die Gesundung herbeizusühren, Mtllio- s Re« wieder in Arbeit und Brot zu bringen,
