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Ausgaben

Wöchentlich

W«W«lich nachmittags, Samstags oor- n. nachmittags

8. &b eilen berg W tzoibuchbrmt-ret. blatt, tz«,».

Unterhaltungsbeilage.

. mit einer täglichen

Dratzianichttstt lagbiatt Wicsbaben.

Ar. 277.

Freitag, 9. Oktober 1936.

Willkommen in Wiesbaden!

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Der Oberbürgermeister: gez. Schulte.

Fernlprecher^sanmiel.Nt. 69631. Berliner Büro: Berlin-wilmersborf.

unvergeßliches Erlebnis sein!

Der Kreisleiter: gez. Römer.

Links: Einzug des alten Führerkorps in die Nibelungenstadl Worms. Rechts: Ein fahrendes Postamt begleitet das Führerkorps auf seiner Fahrt durch unfern Gau (DNB.-Heimatbilderdienst. Aufn.: Schmidter.

Deichäilsikil. 8 Ubt morgens bi», 7 Uhr abends, nutzer Sonn, und Feiertags.

«ezugspreiie: Mi -nie B-zugsz-tt von 2 Wochen 94 Rui., für einen Monat RM. 2.-, ein. ichiieft ich Trafllohn. Durch die Poft bezogen RM. 2.86, zuzüglich 42 Rpi. BesteUgetd, Einzel» nummern 10 Uipft Bezugsdestellungen nehmen an: der erlag, die Ausgabestellen. die Träger und alle voftonjtalten. In Fällen höherer Gewalt oder Betriebsstörungen haben die Bezieher kernen Anspruch auf Lieferung des Blattes oder auf Rückzahlung des Bezugspreises.

Dem alten Führerkorps zum Gruh!

Wiesbaden, die schöne Kurstadt an Rhein und Taunus, grüßt mit jubelnden Herzen, wehenden Fahnen und dem frischen Grün seiner Taunusberge das alte Führerkorps der NSDAP., grüßt die Männer, die auch in Deutschlands dunkelsten Tagen den Mut nicht verloren und in treuer Gefolgschaft zum Führer ihm halfen, ein neues Reich zu schaffen und den Glauben an das ewige Deutschland wieder aufzurichten!

Wir danken es der alten Garde des Führers, daß ihre Treue es ihm ermöglichte, auch uns wieder frei zu machen und unsere Stadt in den Schutz des neuen deutschen Heeres zu stellen und wir wissen die Ehre des Besuches der alten Kampfgefährten unseres Führers wohl zu schätzen. Diese Tage werden in der Geschichte unserer Stadt immer einen Höhepunkt darstellen.

Mögen bei der Erinnerung an die Fahrt durch unseren schönen rhein-mainischen Gau auch die in Wiesbaden verbrachten Stunden für die alten Kämpfer der Bewegung ein

Nach festlicher Fahrt durch den Rheingau, die ihnen - Gelegenheit bot, ein schönes Stück der deutschen Land­schaft in vorbildlicher Kameradschaft auszunehmen und Mm Erlebnis werden zu lasten, treffen heute nachmittag E die dienstältesten Kämpfer der Bewegung, das alte Führer korps der NSDAP., in Wiesbaden ein. Wiesbaden, das in dieser Woche mit den Ernte­dankfeiern und der Eröffnung des Winterhilfswerkss als drittes erhebendes Ereignis den festlichen Einzug feiner Soldaten erlebte, wird ihnen einen feierlichen - Empfang bereiten, um damit zum Ausdruck zu bringen, daß es sich verbunden und verpflichtet fühlt, den Männern, die in den schweren Jahren des Kampfes 1 oftmals ihr Leben einsetzten für den Nationalsozialis- : mus und den Aufbau eines neuen Deutschen Reiches. ; Nach einem Wunsche des Führers sollen die ältesten ; Helfer Adolf Hitlers, mit den Politischen Leitern auch - die dienstältesten Führer der Gliederungen der Partei, der SA., SS., des NSKK. und der HI. alljährlich Gau um Gau besuchen, um zu sehen, welche Leistungen ihrem Einsatz gefolgt sind und wie das Werk, das sie schaffen halfen, heute steht. Zum vierten Male sind sie in diesem Jahre auf einer solchen Besichtigungsfahrt durch deutsches Land vereint, und der Rhein-Main-Eau hat diesmal die besondere Ehre, die ersten Mitkämpfer Adolf Hitlers in seinem Gebiet zu sehen. Mit dem Be­treten des ehemals von fremden Truppen besetzten Ge­bietes, das unfrei war, solange der Wille zur Freiheit H sticht geweckt wurde, kommen die Männer auf heiß- I umkämpften Boden, von dem in den schlimmen Jahren i so mancher von ihnen vertrieben worden sein mag. In i zäher, unermüdlicher Arbeit wurde damals gerungen g und gekämpft, um der verhängnisvollen Entwicklung, = der unser Vaterland in rasendem Tempo zusteuerte, f Einhalt zu tun. Als dann der Sieg errungen war und i mit dem Anbruch der neuen Zeit auch ein neuer Geist | die Menschen wieder erfüllte, da war auch der Weg frei für den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Rhein-Main- Gebietes. Der erste Spatenstich für die Reichsauto- g bahnen, die Straßen des Führers, erfolgte in unserm r Gau, der deutsche Weltluftschiffhafen Frankfurt a. M. | entstand in kürzester Zeit und das Arbeitsprogramm des = nationalsozialistischen Deutschlands gab zehntausenden ® deutscher Arbeiter auch in der rhein-mainischen Jn- =; dustrie wieder Arbeit und Brot. Ohne den Freiheits- iamps der Getreuen des Führers aber wäre diese Ent­wicklung nicht möglich gewesen, wäre Deutschland nie­mals wieder zur Weltgeltung gekommen und im Chaos versunken, hätte' die besonders gefährdete Westgrenze f niemals die Möglichkeit der Verteidigung erhalten.

Weil die ersten und treuesten Kämpfer für Adolf Hitler sich und ihr Leben für die Befreiung einsetzten, deshalb begrüßt sie die Bevölkerung des Rhein-Main-Eebietes und ganz besonders auch die Einwohnerschaft Wies- mrdens auf das Herzlilie, und bereitet ihnen bei ihrem Einzugs in die Welikurstadi in unverbrüchlicher Treue- Jum Führer und zu den Männern, die sein Werk zum Erfolge führten, einen besonders festlichen Empfang.

Das alte Führer Korps heute in Wiesbaden

Die 550 ersten Kämpfer der Bewegung besuchen die Wettkurstadt.

Rüdesheim, 8. Oft. Der erste Tag der Gaufahrt des alten Führerkorps der NSDAP, ist vorüber. Er gestaltete sich zu einem Triumphzug der treuesten Ge­folgsmänner des Führers durch unseren Gau. Eine ausge­zeichnete Organisation hat dafür gesorgt, daß das vorgesehene Programm in allen seinen Teilen zur vollsten Zu­friedenheit der Fahrtteilnehmer wie aber auch der B e v ö l k e ru n g der Städte und Ortschaften, die berührt wurden, abgewickelt werden konnte. Die Anteilnahme der gesamten Bevölkerung übertraf jede Erwartung.

Die lange Autokolonne, bestehend aus 27 Omnibussen, einem fahrbaren Postamt für die Teilnehmer und einem Sanitätsauto, setzte sich Donnerstagoormittag kurz nach 8 Uhr von den Taunusanlagen in Frankfurt a. M. aus in Fahrt. Auf der ganzen Strecke bis zum Abschluß des ersten Tages in Rlldesheim hatte Polizei und NSKK. die gesamte Fahrstrecke für jeden Verkehr gesperrt, sodaß es mög­lich war, die lange Wagenrcihe zusammenzuhallen und auch jedes Verkehrshindernis von vornherein auszuschalten. Alle Seitenstraßen waren für den Durchgangsverkehr gesperrt, was besonders vorteilhaft für die Fahrt in den engen Straßen des Rheingaues war.

Uber die Reichsautobahn nach Darmstadt.

Von Frankfurt aus, wo Schulen und Vehördengefolg- schaften Spalier gebildet hatten, ging cs über die Reichs­autobahn, die auf die Fahrtteilnehmer einen tiefen Ein­druck hinterließ nach Darmstadt. Hier bereits setzte die lebhafte Beteiligung der Bevölkerung an der Fahrt ein, Jungoolk-Fanfarenzüge schmetterten in fast allen Ortschaften ihre Weisen, Spielmannszüge der H2. und Kapellen der.,

der PL. und der Freiwilligen Feuerwehren spielten flotte Märsche. Ein dichtes Spalier von Abordnungen der Partei und ihrer Gliederungen zog sich durch Stadt und Dorf. Die gesamte Bevölkerung war auf den Seinen. Jung und alt wollten die Alte Garde der Partei sehen, wollte denen zujubeln, die als engste Mitarbeiter des Führers seine Ideen in sich aufnehmen und in die Tat umsetzen. Das Volk dankt dem Führer, indem es seine Getreuen ehrt.

Der erste Halt wurde am Vormittag in Darmstadt gemacht, wo in der Orangerie der Kreisleiter und Ober­bürgermeister die Gäste herzlich willkommen hieß.

Bon der Bergstraße nach Worms.

Dann ging es bei zwar trübem, aber doch trockenem Wetter die Berg st raße hinab. Eberstadt, Malchen, See­heim, Jugenheim, Alsbach, Zwingenberg, Auerbach, Bens­heim und Heppenheim wurden berührt und es war kaum möglich, durch die dichte Mauer der jubelnden Massen hin­durchzukommen. Immer wieder streckten sich die Hände zum Deutschen Gruß und jubelnde Heilrufe gingen von den Svalierbildenden zu den Wagen insassen, die von der Herzlich­keit der Ovationen tief beeindruckt waren hinüber. Reichs­organisationsleiter Dr. Ley, Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger, die Reichs- und Gauleiter und die Führer der SA., SS., des NSKK., der HI., sie alle wurden begeistert geehrt.

Von Heppenheim aus wurde die Richtung geändert, es ging in die Rheinebene. über Lorsch wurde Riedrodc, das kürzlich eingeweihte und der Tatkraft der nationalsozia­listischen Bewegung zu verdankende neue Erbhöfedors im ehe-

Snjeigtnpttife: (Ein Millimeter Höhe bet 22 UlUUimetet breiten Spalte tm, Anzeigenteil ®runb» preis 7 Rp.s., bet 85 Sütllimeter breiten Spalte im 1 lerttetl 60 Rpf., lonit laut Preisliste Jlr. 5, Nachlatzstaffel B. - Kür bte Aufnahme oon Anzeigen an bestimmten lagen unb Plätzen wird teme Gewähr übernommen. Schluß öei Anzeigen-Annahme 9 ft Uhr vormittags. Größere Anzeigen müssen spätestens einen Tag vor Dem Erscheinungstage aufgegeben werden.

Eine Triumphfahrt durch den Gau

Die alten Kämpfer wurden überall jubelnd begrüßt.

(EigenberichtdesWiesbadenerTagblaits.)

BoftfcheÄonto: Sranffurt a, M. Hit, 7405,

84. Jahrgang.

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