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Wiesbadener Tagblatt

Donnerstag, 23. Juli 1936.

iften 10 Tage eine wesent-

!ohl ist mit vorüber-

Geld-

Aus Gau und Provinz

Starkenburg und Oberhessen

Bon einer Sense durchbohrt und getötet.

Rhein und Hunsrück.

Pferde nach hinten um und stürzte in eine »»

Leiter des Wagens mit der Spitze nach oben lag. Die Sense durchbohrte den Körper der Frau in der Herzgegend, so daß der Tod auf der Stelle eintrat.

...... _____ _______teife in den

J von Rauchwaren gebracht hatte. Hoffentlich wirkt 'es Urteil abschreckend.

Die heutige Ausgabe umsagt 14 Seite» und .Das Unterhaltungsblatt".

Nr. 199. Seite 7.

_ Abstammungsnachweis für bildende Künstler. Der . Präsident der Reichskammer der bildenden Künste hat mit l. Wirkung vom 16. Juni 1936 eine Anordnung erlassen, wo­nach alle Mitglieder der Reichskammer verpflichtet sind, bei 6 ihrer Landesleitung für sich und gegebenenfalls ihre Ehefrau den einwandfreien Nachweis ihrer Abstammung bis ZU den s Großeltern einschließlich zu erbringen. Der Nachweis t(folgt durch Ausfüllung von zwei Formblättern, welche den Mit­gliedern zugehen und bis 30. September 1936 unter Bei­fügung tunlichst aller Originalurkunden bzw. von beglaubig- ten Abschriften oder Photokopien bei den Landesleitungen einzureichen sind. Originalurkunden werden jedem Mitglied nach Prüfung unverzüglich zurückgesandt. Mitglieder der i Reichskammer, welche leitende Persönlichkeiten einer kam-

NSV. nach vierwöchigem Aufenthalt wieder Bierstadt. Die Kinder, die in Hagen und Umgebung beheimatet sind, haben sich hier sichtlich erholt.

Von der Bierstadter Höhe. Die Bauarbeiten auf der Vierstadter Höhe gehen rüstig vorwärts. Die Straßendecke ist zum größten Teile fertiggestellt und kann wieder befahren werden. Nach Abschluß der Arbeiten wird mit der Neuver- leguna von Gleisen begonnen werden. Zur Zeit lassen die Verkehrsbetriebe neues Schienenmaterial anfahren.

Autoanhänger fährt gegen eine Mauer. Bei einem Last­zug einer Mainzer Firma, der am Mittwochabend die Wilhelmstraße durchfuhr, löste sich plötzlich der Anhänger, und fuhr gegen die Gartenmauer des Manufakturwaren­geschäfts A. Schäfer. Durch die Wucht des Anpralles wurde der Zaun, sowie ein schwerer Betonpfeiler glatt eingerannt. Personen kamen nicht zu Schaden, immerhin war großes Glück bei der ganzen Sache, denn kurz zuvor spielten mehrere Kinder an der llnglücksstelle.

Schotten, 22. Juli. In dem Kreisort Ulfa ereig­nete sich ein schrecklicher Unfall. Die 59jährige Landwirts- ftau Elisabeth Jäger fiel, als sie mit dem Fuhrwerk vom Feld heimfahren wollte, durch das plötzliche Anziehen der Pferde nach hinten um und stürzte in eine Sense, die an der

Breithardt, 22. Juli. Am Dienstag, 21. Juli, unter­nahm die hiesige Frauenhilfe unter Leitung von Pfarrer Schmidt einen Ausflug mit zwei Reiseomnibusien. Die Fahrt ging durch das Aartal über Limbu^> und den Westerwald nach dem Sieggebiet. Dreifelder Weiher und alle Sehenswürdigkeiten wurden in Augenschein genommen. Von Altenkirchen über Honnef ging es nach dem schönen Rhein. Die Heimfahrt wurde dann spät abends von Brau­bach über Miehlen nach der Bäderstraße angetreten. Der KriegervereinAlemannia" von hier nahm am Sonn­tag, 19. Juli, an dem Kriegerfest in Meder-Seelbach teil. Zur Zeit wird in dem hiesigen Eemeindewald sowie in mehreren Dörfern der näheren Umgebung von einer bayerischen Firma ein Glasschneider, vorgenommen, bei desien Gewinnung hauptsächlich Wert auf den Erassamen i gelegt wird. Dieser Samen findet Verwendung bei den Grünanlagen der Reichsautobahnen.

Die am Ende der vergangenen Woche eingetretene Wetterbesierung hat den beiden letzten Voraussagen ent- Iprechend nur wenige Tage angehalten. Es besteht keine Aussicht, daß die neuerdings eingetretene unbeständige Witterung im Laufe der nächsten 10 Tage eine wesent­liche Änderung erfahren wird. Wohl ist mit vorllber­geh enden Besserungen zu rechnen, doch bleibt das Gesamtgepräge der Witterung unbeständig, bei schwankenden Temperaturen mäßig kühl und zu Regenfällen geneigt.

Es ist zu erwarten, daß das Wetter in SLodeutschland roroie in Schlesien etwas besser sein wird, als im übrigen Deutschland, doch sind andererseits gerade am Nordrand der Alpen häufig stärkere Regenfälle zu erwarten.

Die Zahl der Tage mit Niederschlägen wird meistenorts mindestens fünf, in manchen Gegenden bis zu acht betragen. Die Sonnenscheindauer wird fast überall zwischen 50 bis 80 Stunden liegen.

Aus der NSV. Die Amtswalter, Helfer, und Helferinnen der Ortswaltuna Vierstadt der NSV., trafen sich am Diens­tagabend vollzählig zur letzten Sitzung vor Beginn des kommenden Winterhilfswerkes. Amtslelter Pg. Elätz fand Worte der Anerkennung und des Dankes an alle Mitarbeiter für ihre bis jetzt geleistete Arbeit. Im Anschluß an seine Ausführungen überreichte er allen Mitarbeitern eine Ur­kunde, von Reichspropagandaleiter Dr. Goebbels und Reichs­leiter Hilgenfeld unterzeichnet. Die neue Geschäftsstelle der NSV. befmdet sich ab jetzt im Hause Kleine Wilhelmstr. 15. Sprechstunden täglich von 1012 Uhr und von 36 Uhr. Als Ausgabestelle wird die alte Geschäftsstelle, Wilhelmstraße 33, weiterhin benutzt.

NSV.-Kinder verlassen Bierstadt. Am Mittwochnach­mittag verließ der erste Transport Erholungskinder der

Einen Straßenarbeiter angefahren und unerkannt entkommen.

Mainz, 22. Juli. In der Nacht zum Mittwoch gegen 23.45 Uhr wurde in der Rheinalle in Mainz ein an einer Aufbruchstelle mit Schweißarbeiten beschäftigter Arbeiter von einem Personenkraftwagen angefahren und schwer verletzt. Mit Kopfverletzungen und einer Gehirnerschüt­terung mutzte er ins Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Personenkraftwagens, der den Anprall bemerkt haben mutz, fuhr mit unverminderter Geschwindigkeit weiter und entkam unerkannt. Da gleichzeitig eine an der Auf­bruchstelle aufgestellte Sicherungslampe von dem Wagen ab­gerissen und ein Stück fortgeschleudert wurde, müßen an dem Wagen vorn rechts Beschädigungen entstanden sein. Eine in der Nähe stehende Zeugin sah nur noch aus dem Erken­nungsschild des Wagens die Nummer VE 53 . . . Personen,

merzugehörigen Firma sind, haben außerdem eine wahrheits­gemäße Erklärung über die Zusammensetzung des in der Unternehmung arbeitenden Kapitals abzugeben und den Nachweis der Abstammung der Kapitalseigner beizubringe.r. Der Abstammungsnachweis ist auch zu führen von den­jenigen Personen und Kapitalseignern von Firmen, welche auf Grund des § 9 der ersten Durchführungsverordnung zum Reichskulturkammergesetz von der Mitgliedschaft in der , Reichskammer der bildenden Künste befreit sind.

Ausbau der Rheinuferstratze.

m. Hattenheim i. Rhg., 22. Juli. 2m Zuge des großen Ausbauprojekts der rechtsrheinischen Uferstraße ist jetzt die Strecke zwischen Hattenheim und Erbach in An- S genommen worden. Hier handelt es sich um eine Ver- ng der Reichsstraße aus Hattenheim, da die enge und kurvenreiche Straße durch den Ort dem großen Autoverkehr nicht mehr gerecht ist und eine Gefahr bedeutet. Die neue Straße führt von der Landstraße ErbachHattenheim links nach der Rheinseite und mündet zwischen Rhein und Ort auf der bereits ausgebauten Reichsftratze (Rheinuferstraße) bei Geisenheim ein. Umfangreiche Erdarbeiten sind erfor­derlich und diese sind jetzt im Gange. Bis die Straße dem Verkehr übergeben werden kann, dürsten einige Monate vergehen.

!! Lorch a. Rh., 22. Juli. Die Rheinuserstraße zwischen St. Goarshausen und Lorch mit ihren umfang­reichen Erweiterungsarbeiten ist bis aus einige kurze Strecken zwischen Kaub und St. Goarshausen, die noch bear­beitet werden, soweit fertiggestellt, daß sie für den durch­gehenden Autoverkehr wieder frei gegeben werden konnte. Schwere Lastwagen sind noch nicht zugelassen. Der neuangelegte Bürgersteig und Radsahrenoeg heben die Sicherheit für den Automobilisten und die übrigen Wege- denutzer.

Chormeisters AMust Körppen steht, brachte den Chor: Hymne an die Musik" von V. Lachner, und das Volkslied: O wir herbe ist das Scheiden" von F. Silcher zum Vortrag. Wie nun die erst dieser Tage zugestellte Kritik besagt, hat der MEV.Sängerlust" in Bad Ems vortreffliches geleistet und die Dotzheimer Sängersache würdig vertreten. Er hat er­neut bewiesen, daß er selbst starke Konkurrenz nicht zu scheuen braucht.

75. Geburtstag. Frau Elise Fritz, geb. Honsack, Wies­badener Straße 22, feiert am 24. Juli ihren 75. Geburtstag. Sie ist seit 50 Jahren Bezieherin des Wiesbadener Tagblatts.

Bierstadt,

Mit der NSG.Kraft durch Freude" zu den Olympischen Spielen.

Die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" fährt zu den Olympischen Spielen zwei Sonderzüge.

Der erste Sonüerzug vom 7. bis 9. August bietet die Möglichkeit Ringen, Kanusport und Polospiel zu besuchen. Weiterhin ist in dem Fahrpreis, der 14.30 RM. für Besuch der Ring- und Kanuwettkämpfe und 15.30 für den Besuch der Polowettkämpfe beträgt,, der Besuch der Deutsch­landausstellung einbegriffen. Der zweite Sonderzug vom 9. 6i5 11. August bietet die Möglichkeit, Fußball­kämpfe (15.30 RM.), Boxen (15.30 RM.) und Hockey (14.80 RM.) zu besuchen. In die Preise ist gleichfalls der Besuch der Deutschlandausstellung einbegriffen.

Anmeldungen sind sofort an die zuständigen Kreis­dienststellen der NS.-EemeinschaftKraft durch Freude" zu richten, die auch genaue Auskunft über die einzelnen Züge erteilen.

Zehntagewetter.

Wettervoraussage für die Zeit vom 23. Juli bis 1. Aug. 1936. (öerausgegeßen von bet Forschungsstelle für langfristige Witterungsvorhersage des Reichsamtes für Wetterdienst am 22. Juli 1936, abends.)

Taunus und Rheingau.

Brand auf dem Großen Feldberg.

Vom Feldberg, 22. Juli. Bisher unbekannte Wan­derer hatten in der Nacht zum Montag in einem Anbau der früheren GaststätteWalküre" übernachtet und auch ab- aekocht. Die Wanderer hatten es aber unterlassen, bei ihrer Abreise das Feuer auszulöschen. Infolgedessen schwelte die Glut weiter und setzte schließlich den Anbau mit dem ge­samten Inhalt in Brand. Da um die Mittagsstunde dichter Nebel herrschte, wurde das Feuer erst bemerkt, als überall die Flammen hervorbrachen. Obwohl die Feuerwehren von Ober- und Niederreifenberg verhältnismäßig rasch aus dem Feldberg ankamen, gelang es ihnen doch nicht, das Feuer zu- Sen, sondern konnten sich nur auf das Niederreißen der

rde heschränken. Sämtliche Geräte, 18 Betten und viele andere Ausrüstungsgegenstände verbrannten. Mit Mühe konnte ein libergreiferi der Flammen auf den anstoßenden Wald verhütet werden. Der Brandschaden ist sehr erheblich. Das Eebäudck war Eigentum der Gemeinde Niederreifen­berg.

500 RM. beim Elücksmann gewonnen.

m. Eltville i. Rhg., 22. Juli. Eine Dolksgenoffin aus Köln, die auf einer Rheinfahrt der Stadt Eltville einen Besuch abstattete und dort frohe rheinische Stunden verlebte, gewann 500 RM. bei einem der braunen Losverkäufer. Der Betrag wurde ihr auf der Bank sofort ausbezahlt. Die glückliche Gewinnerin ließ auch den Elücksmann an ihrer Freude teilhaben; sie schenkte ihm 50 RM.

insbesondere Tankstellen und Reparaturwerkstätten, dis zweckdienliche Angaben machen können, werden ersucht, sich sofort bei der Polizeidirektion in Mainz, Zimmer Nr. 17, zu melden.

Das hält kein Magen aus.

= Mannheim, 22. Juli. Das Schlucken von Gegenständen durch Strafhäftlinge, hauptsächlich zu dem Zweck, aus der Haft in das Lazarett zu kommen, nahm ein schlimmes Ende bei einem Strafhäftling, der sich dieser Tage einer Operation des Magens unterziehen mutzte. Es ergab sich, daß er schon volle 6% Monate eine Menge Eisen- und Blech­teile mit sich Herumtrug und daß Eiterung eingetreten war. Die Krankheit war schon so weit vorgeschritten, daß er nicht mehr zu retten war; er starb bald nach der an sich glücklich verlaufenen Operation.

Durch einen Hitzschlag die Sprache verloren.

= Rheinböllen (Hunsrück), 22. Juli. In Dichtelbach er­litt die 13 Jahre alte Tochter eines Fabrikarbeiters auf der Wiese beim Heumachen einen Hitzschlag und verlor plötzlich die Sprache. Das Kind kam sofort in ärztliche Behandlung. Man hofft, dem unglücklichen Mädchen die Sprache wieder­geben zu können.

nungslegung bildet einen Teil der Lohnzahlungspflicht. So­weit das Bedienungspersonal einen Anspruch auf Aus­zahlung des von dem Gastwirt erhobenen Bedienungszu­schlags hat, ist der Gastwirt dem Personal zur Rechnungs­legung über die Bedienungszuschläge verpflichtet. Der Pro­zentempfänger bekommt den ihm zustehenoen Anteil an den Bedienungsgeldern; dazu ist ihm noch ein gewißer Mindest­lohn garantiert. Der Prozentempsänger bekommt aber nicht etwa die Prozente neben dem Garantie-Lohn. Das Urteil bietet insoweit die Grundlage zu einer klareren Fassung und Auslegung der verwickelten Tarifordnung im Eaststäten- gewerbe.

Steuersteckbrief und Bermögensbeschlagnahme. Gegen den Lederhändler Eugen Hirsch, zuletzt wohnhaft ' in München, zur Zeit in Palästina, ist vom Finanzamt München- Süd ein Steuersteckbrief erlaßen worden. Der Steuerpflich- tiae schuldet dem Reich eine Reichsfluchtsteuer von 13 250 RM. Es ergeht hiermit die Aufforderung, den obengenann­ten Steuerpflichtigen, falls er im Inland betroffen wird, vor­läufig, festzunehmen und ihn gemäß § 11, Absatz 2, der Reichsfluchtsteuervorschriften unverzüglich dem Amtsrichter vorzuführen.

Das Sammeln wildwachsender Pflanzen. Für das i Sammeln wildwachsender Pflanzen zu Heilzwecken, die nicht W geschützt sind, bedarf es jetzt eines Erlaubnis- s sch eines, der genau den Wald angeben muß und der auch - ein Verzeichnis der zu sammelnden Pflanzen enthält. Solche r Erlaubnisscheine sind bei den zuständigen Polizeibehörden v oder den betreffenden Forstverwaltungen zu haben. Also Vor­sicht beim Kräzitersammeln!

ss Verkehrsunfälle. Am Mittwoch, gegen 19.25 Uhr, - wurde ein dreijähriges Kind- auf der Rheinstraße beim ? Überschreiten der Fahrbahn von einem Personenkraftwagen I" ungefähren und zu Boden geworfen. Das Kind erlitt einen t rechten Unterschenkelbruch; es wurde in die Städtischen Krankenanstalten verbracht. Gegen 19.25 Uhr wurde ein t Radfahrer auf der Aarstraße, unterhalb der Eisernen Hand, s auf der Straße liegend oorgefunben. Angeblich ist er von I einem Personenkraftwagen angefahren worben. Der Rab- | fahrer würbe in bie Stäbtischen Krankenanstalten überführt, L wo eine schwere Gehirnerschütterung festgestellt würbe.

Hohes Alter. Am 24. Juli begeht August K ü n ck l e r, Vlücherstraße 3, seinen 81. Geburtstag.

Fahrkarten für die Sonderzügen nach Berlin ab-. I holen! Die Teilnehmer des zweiten Sonberzuges können ihre f Fahrkarten heute von 15 Uhr ab auf ber Kreispropaganba- * leitung, Wilhelmstraße 15, gegen sofortige Zahlung bes Fahr- i Preises von 13.60 RM. in Empfang nehmen. Da Beibe Son- i Verzüge besetzt sink), werben weitere Anmelbungen nicht mehr - angenommen.

Urlaubsfahrt der NSKOB. Die NSKOV. veranstal- i tet vom 5. bis 14. August b. I. mit Sonberzug ber NSG. kKraft burch Freube" eine Bobenseefahrt. Teilnahmeberech- K tigt sind die Mitglieder der NSKOV. und deren Angehörige, sowie Freunde und Gönner ber NSKOV. Währenb bes zehn­tägigen Aufenthaltes sind Ausflüge in bie nächste Umgebung vorgesehen. Ferner eine Bobenseerunbfahrt unb Besichtigung X ber Zeppelin-Werke. Sebent Teilnehmer bleibt es überlaßen, : seine Urlaubszeit nach eigenem Ermeßen zu verbringen. Der Bodensee und seine Umgebung zählt zu den schönsten Gegen­den unseres Vaterlandes.

Wiesbadener Vororte.

Biebrich..

Rege Bautätigkeit. Außer den bereits gemeldeten Neu­bauten in der Volkerstraße unb Bunsenstrage jtnb nunmehr auch noch weitere Bauten fertig gestellt worben. Im Stabt- teil Mosbach würbe bas ehemalige einstöckige Weimar'sche Wohnhaus in ber Eaugaße niebergelegt, unb an seiner Stelle ein neuzeitliches breistöckiges Wohnhaus errichtet, welches zum Herbst bezogen werben kann. Ferner würbe bas Gebäube an ber unteren Rathausstratze kurz vor bem Lanbe- platz zum Wohnhaus umgebaut.

Ruhebänke. Sowohl vor bem Köln-Düffelborfer Agentur- Eebäube, wie auch in ber Allee am Rhein, würben je eine Ruhebank aufgestellt, womit vielfachen Wünschen Rechnung getragen würbe.

Dotjheim.

Der MED.Sängerlust" beteiligte sich seinerzeit an dem Wertungssingen bes MannergesangvereinsArndt" Bad Ems, das der genannte Verein anläßlich seines 100- jährigen Bestehen veranstaltete. Fünfzig Vereine, darunter zahlreiche aus dem Rheinland, unterstellten sich ber Kritik, die der dorrige Kreischormeister Walter Sturm übernommen hatte. Der MEV.Sangerlust", der unter der Leitung des

r Automatenmarder exemplarisch bestraft. Nach Ee- schäftsschluß unb an Sonn- unb Feiertagen wirb es als an­genehm empfunben, baß man seinen Zigaretten- ober son­stigen Bebars aus beneisernen Verkäufern, ben Automaten entnehmen kann, bie an vielen Geschäften in allen Stabtteilen angebracht sink, unb sich, wie wir beobachten konnten, eines regen Zuspruches erfreuen. Leiber müssen bie Geschäftsleute, bie biefe Automaten betreuen, immer roieber bie Beobachtung machen, baß betrügerische Menschen ver­suchen, mittels falscher Eelbstücke Waren zu erhalten. Diese I Zeitgenossen seien gewarnt. Polizei unb Gerichte gehen un­nachsichtlich diesen Betrügern zu Leibe. So wurde jetzt vom Göttinger Schöffengericht gegen einen Angeklagten eine | Gefängnisstrafe von 6 Monaten verhängt, ber zu wiederholten Malen in Zigarettenautomaten außer Kurs gesetzte ~ " stücke eingeworfen und sich so auf betrügerische Weise i----- " ''

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