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Das erste Denkmal der SA. In Magdeäurg'H das^ste SA.-Denk l<rnds nunmehr fertiMvftellt worden.
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Der Marsch ins vierte Jahr des neuen Reiches
der Alten SA.-Garde
berg.
23. Februar statt.
F Der Münster hob in seiner Ansprache an die deutschen Rittiter eingangs hervor, daß der Tag der Machtübernahme durch den Führer nicht etwa ein Ereignis nur für die er-
-wachse uo Generation, sondern ein Geschehnis von .weittragender Bedeutung gerade d i e d e u t ’ ' ~
SA.-Denkmal Deutsch- wovden. Sein Ent- e l - Königs- fintoet am Bilderdienst, M.)
Gemeinschaftsempfang in allen Schulen.
. . Berlin, 30. Jan. (Eig. Drahtmeldung.) Im Mittelpunkt x.®cr Schulfeiern im ganzen Reich stand heute vor- k mittag erne besonders würdig ausgestattete Feier, die auf alle deutschen Sender übertragen wurde, in der 216. und & Volksschule in der Rostocker Straße, im sogenannten DVeutzelkietz, in Moabit, wo der Gauleiter von Berlin, j Dr. Goebbels, zur deutschen Jugend sprach und auf d i c L Bedeutung des historischen 30. Januar einging. - Zur gleichen Stunde waren in allen Gauen Deutschlands die [ deutschen Junge» und Mädels in ihren Schulen zum Ee- » meinschaftsempfang versammelt und lauschten den fr mahnenden, zu Herzen gehenden Worten des Gauleiters und | Reichsministers.
Die Umgebung des Veußelkietz, jene in der Systemzeit F vom Nationalsozialismus besonders heiß umstrittene Gegend I Berlins, zeigte einen überwältigenden Flaggenschmuck. UVon allen Dächern, aus fast jedem Fenster grüßten die x- Hakenkreuzbanner. Die Rostocker Straße entlang bis zum s Schulgebäude stand die Bevölkerung wie eine Mauer um ff lbren „Doktor" begrüßen zu können. Auf dem Schulhof, auf 8 den Fluren und Treppen bis hinauf zu der einfachen int r schlichten Festschmuck stehenden Aula bildeten HI., Jungvolk L und BdM. Spalier. Jubelnde Heil-Rufe klangen auf, als E Dr. Goebbels mit seiner Begleitung erschien. Nach einem i? Sprechchor der HI. und einer kurzen Begrüßungsansprache F des Rektors nahm der Gauleiter das Wort zu seiner Rede fc an die deutsche Jugend.
Dr. Goebbels spricht!
„Ein denkwürdiger Tag in der Geschichte Europas."
Die „Daily Mail" zum 30. Januar.
London, 30. Jan. Die „Daily Mail" widmet dem heutigen Jahrestag der nationalsozialistischen Revolution einen freundlich gehaltenen Leitartikel. Das Blatt bezeichnet den 30. Januar als einen denkwürdigen Tag in der Geschichte Europas. llnterHitlersFüchrungsteheDeutfch- land heute in der ersten Reihe der Nationen. Der Kommunismus, der im Jahre 1933 eine ernste Drohung für die Staaten Mitteleuropas war, fei vollkommen tot, und werde wahrscheinlich nicht wieder zu nettem Leben erwachen, solange Hitlers starke Hand regiere. Die Feinde, die so hartnäckig Hitlers baldigen Sturz voraussagtken, müßten rhren völligen Mangel an Aussicht eingesteben. Am Ende des dritten Jahres seiner Macht sch Hitler stärker denn je, und Bei seinen Landsleuten noch volkstümlicher als vorher.
Voll Spannung und Aufmerksamkeit verfolgten die Kin- M, der mit blanken Augen die weiteren Ausführungen, die Dr. » Goebbels dann über den Kampf des Führers um Mfeine Verbundenheit mit dem Volke machte. U Es ist dem Führer nicht leicht geworden, das Reich zu er« U ober» und niemals wäre ihm das gelungen, wäre er nicht k selbst ein Kind des Volkes gewesen. Wie ihr Jungen, so hat U. auch er einmal in einer deutschen Schule gesessen, und wie F ihr, so hat er auch die 9lot des Lebens kennen gelernt. Ge- r rade weil er sein Volk und das Leben kannte und liebte, I hat er selbst, aus der Tiefe des Volkes emporgestiegen, auch | die Kraft gefunden, dieses Volk für eine große, neue Staats« ? titee zu gewinnen. Dabei hat die deutsche Jugend von | Anfang an zu ihm gehalten, niemals schwankend tz in der Liebe und in der inneren Verbundenheit zu ihm. i Das ist umso ergreifender, als es uns trotz allen Ve- t mühens noch nicht möglich gewesen ist, allen die Sicher- E heit der Arbeit und des täglichen Brotes zu g gewährleisten. Gerade ihr, die ihr vor mir sitzt, seid ja von | Den Sorgen des täglichen Lebens nicht verschont geblieben. | Ihr gehört nicht zu den Glücklichen, die in Palästen geboren i wurden, ihr kommt aus den Hütten der Armut, aber ge- ; rade darum ist es wahrhaft ergreifend und tröstlich für uns, - daß ihr zusammen mit euren Eltern in heiliger Liebe und innerer Begeisterung zu Führer und Reich steht.
Wenn eure Väter und Mütter am heutigen Morgen in diesem armen Stadtviertel alle Fenster und Balkone mit ; den Fahnen des Reiches geschmückt haben und wenn sie den Vertretern des Reiches zujubelten, dann kann man wohl - sagen, daß dieser Staat auf festen Grund baut und es versteht, seine Säulen in der Liebe des Volkes zu verankern.
Unter lautloser Stille sprach Dr. Goebbels zu den Kindern weiter von den großen Ereignissen, die sich an jenem historischen 30. Januar des Jahres 1933 abspielten, zu einer Zeit, da noch die rote Internationale durch die t- Straßen des Benßelkietz marschierte und die Zukunft trostlos . vor uns lag. Dieser Tag hat eine völlige Umwälzung eingeleitet. Wenn ihr, meine Jungen und Mädels, heute Soldaten durch die Straßen ziehen seht, dann lernt begreifen, I daß sie unser Volk und unsere Arbeit, die bis dahin jeder 5 Willkür preisgegeben waren, schützen sollen und daß die WiederaufrichtungunsererWehrmachteines derwichtigstenEreignissedernationalsozia- ' listische» Revolution ist. Deutschland ist wieder ein selbstbewußter, stolzer, aufrechter und souveräner Staat ge- Ü worden; viele Früchte unserer Arbeit werde» erst reif, »enn ihr groß genug seid, sie zu pflücken and ihr so erzogen seid, daß wir das Schicksal des Reiches ge-
rgender Bedeutung gerade auch für tsche Jugend sei. Darum sei es auch kein Zu- L fall, daß er an diesem 3. Jahrestag zur Lugend spreche und ^gerade eine Schule in dem ärmsten Stadtteil Berlins auf« | gesucht habe. Es symbolisiert sich an diesem Tage der «7 Machtübernahme, die seit Jahrhunderten ersehnte Einheit * unb Geschlossenheit unferes Volkes. Das Bis- ? marck-Reich, so stolz und machtvoll es auch gewesen sei, habe . schließlich doch nur eine Einheit der Fürsten bedeutet, wäh- f rend das Volk in Klaffen zerfallen sei. Das nationalsozialistische Reich hingegen habe die innere Verb rn- : düng der Führung mit dem Gesamt voll ge- | bracht. Viele Patrioten hätten sich darum bemüht, das Bis- marck-Reich wieder zurück zu bringen, aber was in der Ge- s schichte einmal vergangen sei, das komme nicht wieder.
Die Feiern des 30. Januar.
Zr. Goebbels ipridil zur öeutfdjcii Zugeub
traft in eure Hände legen können. Durch Arbeit und Kampf die Zukunft und die Sicherheit der Nation zu befestigen, das ist die bleibende Aufgabe jeder lebenden Generation.
Der heutige Tag, an dem nicht nur die SA. marschiert und nicht nur die Kinder in einer Schule zu einer festlichen Stunde sich versammeln, sondern der auch durch Sonder- spenden des Winter Hilfswerkes ein Festtag der Arme» sei, erfüllt uns in Erinnerung an die zurückliegenden drei ^ahre der Arbeit, des Kampfes und der Sorge. „Möge et» wahrhaft edler nationalsozialistischer Geist rn den deutschen Schulen Einzug halten und dem Lehrer die Kraft geben, der Jugend die Größe unserer Zeit zum Bewußtsein zu bringen. I» diesem Sinne grüßen wir aus jungem Herzen in Liebe und Verehrung unsere» Führer. Er ist das Symbol unserer Kraft, unserer Einigkeit und Stärke, er ist Deutschland, seine Hoffnung d'ie Zukunft. Darum soll in dieser Stunde aus Millionen deutscher Kinderherzen der Wunsch in einem Gebet zum Himmel emporsteigen:
„Lang lebe der Führer und ewig währe unser Reich!"
Staatskommissar Dr. Lippert schloß die Feier mit einem dreifachen Sieg-Heil auf Führer und Reich und spontan flammte das Kampflied der HI. aus: „Unsere Fahne» flattern uns voran". Dann aber gab es kein Halten mehr. Begeistert drängten sich Jungen und Mädels um Dr. Goebbels. Jedem und jeder sollte er die Hand drücken und die Heil-Rufe wollte» kein Ende nehmen.
Die Anwohnerschaft der Rostocker Straße hatte sich zu vielen Tausenden versammelt und begrüßte den Minister mit begeisterten Heilrufen. Auch auf der ganzen Fahrt vom Veußelkietz zum Ministerium wurde Dr. Goebbels immer wieder von der Bevölkerung und den marschierenden Abteilungen der SA., SS. und HI. freudig begrüßt.
Im M i n i st e r i u m hatte sich inzwischen die gesamte Belegschaft versammelt. Auch an sie richtete der Minister nach seiner Rückkehr eine Ansprache, in der er der Bedeutung des Tages Ausdruck gab.
Feierliche Einholung Berlin im Festschmuck.
Berlin, 30. Jan. (Eia. Drahtmeldung.) Dritter Jahrestag der nationalsozialistischen Machtergreifung. Nationaler Festtag eines geeinten, 'innerlich und äußerlich gefestigten Volkes, das mit gläubiger Zuversicht und in unerschütterlicher Treue zu seinem Führer in das vierte Jahr nationalsozialistischer Regierung int Dritten Reich ein tritt..
Über der Reichshauptstadt wehen schon seit den frühen Morgenstunden die Fahnen des neuen Deutschlands. Sie sprechen von der unlöslichen inneren Verbundenheit der Bevölkerung mit der Bewegung. Im Dämmern des Tages, der ein wahrer Frühlingstag zu werden verspricht, sind noch überall eifrige Hände am Werk, um für eine würdige Ausschmückung zu sorgen. Die Schaufenster zahlreicher Geschäfte haben über Nacht ein -östliches Gewand angelegt. Umrahmt von den nationalen Symbolen, umkränzt von frischem Tannengrün, grüßen die Bilder des Führers und seiner Getreuen. Ans Straßenbahnen, Omnibussen und Privatwagen flattern die Wimpel. Spruchbänder spannen sich da und dort von Haus zu Haus.
Seit 5 Uhr früh treffen auf den Berliner Fernbahnhöfen in 30 Sonderzügen die Abordnungen der SA. aus allen Gauen Deutschlands ein. 25 000 Männer der alten Garde, auserwählt zum Appell und Vorbeimarsch vor ihrem obersten Führer. Trotz der frühen Stunde wird den Ankommenden überall ein froher Empfang bereitet. Auf den Bahnsteigen hött man bald die Mundarten aller deutschen Gaue. Mit klingendem Spiel, mit Fahnen und Feldzeichen werden die Ehrengäste von ihren Berliner Kameraden eingxholt. Für SA.-Männer, die in weiter entfernt gelegenen Quartieren untergebracht sind, hat die Reichsbahn" Lastwagen zur Verfügung gestellt. Nach Abladen des Gepäcks und dem ersten Effenfaffen beginnt dann der Marsch zum Lustgarten, überall begegnet man singenden SA.-Trupps. Stolze, frohe Gesichter, Scherzwotte fliegen hin und her, Marschmusik klingt auf. Berlin marschiert im Gleichklang der Gefühle und Gedanken mit. __
Betriebsappelle aus Anlah des historischen Tages.
as. Berlin, 30. Jan. (Eig. Drahtmeldung.) 2m Rahmen der Feiern aus Anlaß des Jahrestages der nationalsozialistischen Machtergreifung fanden im Laufe das Vormittags in zahlreichen Betrieben der Reichshauptstadt Betriebsappelle statt. Beim großen Betriebsappell der Bewag, dem Großkraftwerk Klingenberg, sprach der Hauptamtsleiter der Deutschen Arbeitsfront, Claus Selzner. Der Betriebsappell wurde vom Turbinenhaus des Wettes auf alle Berliner Betriebe der Bewag übertragen. In 18 Arbeitsstätten nahmen insgesamt 5142 Betriebsangehörige an dem Appell teil. 9
Deutschland stärker als jemals seit dem Weltkrieg.
Eine amerikanische Anerkennung.
New Hott, 30. Jan. (Eig. Drahtmeldung.) Die amerikanische Presse beschäftigt sich in den Donnerstagfrüh-Aus- gaben ausführlich auf den ersten Seiten der Blätter mit dem dritten Jahrestag der nattonalsozialisttschen Revolution.
Allgemein wird hervorgehoben, daß das Deutsche Re ich heute stärker sei als jemals seit dem Weltkrieg. Dies sei in erster Linie der Schaffung des neue» Heeres, der Kriegsmarine und der Luftflotte zu danken.
Frederick T. Birchall schreibt in der „91 ero Port Times" unter anderem: Die beste» Grundfarben im diplomatischen Spiel scheine» auf der deutschen Seite des Tisches Mspielt zu werden. DasReich ist auf bem heften Wegc dazu, wenn nicht bereits dabei, das Gleichgewi ch t des durch inneren Zwiespalt zerrissenen europäischen Kontinents zu halten.
Deutschland allein ist einig, und schreitet unbeirrt auf feinem Wege fort. Deutschland weiß nicht nur, was es will, sondern auch, wie es seinen Willen durchzusetzen gedenkt. Deutschland hat diese neue Stellung in der Welt ganz allein einem Manne zu danken, Adolf Hitler. I» der Reihe der Auserwählte», die reit dem Kriege zur Spitze emporgestiegen sind, hat er mehr vollbracht als irgend einer, und sein Wett war ganz persönlich.
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S^nbersw Sofbud)»nuterei, A, blatt. 8aus-. Wöchentlich M . 7 Ausgaben W
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Nr. 29
Donnerstag, 30. Januar 1936,
84. Jahrgang
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