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Wöchentlich

8. Schlllt«berg'!ch° Host-chinul-rei, .taeblett» Saus'

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Nach dem Experimentieren positive Arbeit.

Erweiterung der Ausfuhrverbote gegen Kriegsführende?

England z u einem Gegenfeitigkeitsoer - sprechen zu veranlassen. Mit anderen Worten heifft ldas, daß EnglanL sich automatisch zur UnM- stlützung Frankreichs ün Falle eines deutsch =>franzüsHch«! Konfliktes (!) verpflichten soll. Begründet wird die es Verlangen offenbar damit, datz Frankreich notfalls Truppen von der französischen Grenze gegen Deutsch'.and fortziehen müsse, wenn es England im Falle eines Kon­fliktes mit Italien unterstützen sollte. Bisher ha: es England stets abgelehnt. sich über die bestehenden Ver­trage hinaus fsftzulegen und den Locarno-Dertraq zu entwerten. Die jetzige Veröffentlichung der englischen Blätter, die sehr deutlich auf die neuen und doar so alten Bemühungen Frankreichs Hinweisen, lassen er­kennen, daß die Neigupg Londons, auf eine solche fran­zösische Forderung einzugehen, auch angesichts der heu­tigen Lage nicht sehr groß ist.

Neues Jahr und alte Probleme.

Die Neujahrsbotschaft des Führers.Der Kampf gegen den bolschewistischen Menschheitsfeind. Wieder französisch-englische Beistandspakt-Verhandlungen.

Erfüllt von einem neuen, heiligen Eifer

Die Neujahisbotschaft des Führers.

Washington, 1. San. Präsident Roosevelt über­rascht den B-undeskongreß mit der Ankündigung, datz er am Eröffnungstag der diesjährigen Parlamentstagung eine Abendsitzung " verlange, um seine große Sahres- feotfchafi nicht nur den Parlamentariern, sondern durch Rundfunk d e m g a n z e n B s l k z u vermitteln. Lin solches Verlangen ist bisher nach nie an Len Bnndestongretz gestellt worden. Ls zeigt, saß Roosevelt entschlossen ist, am Freitag um 21 Uhr amerikanischer Zeit (Samstag 3 Uhr MEZ.). Len Kamp: um feine Wiederwahl und um ferne Reformideen zu eröffnen Die Schwierigkeiten, die ihm da­bei von seinen politischen Gegnern gemacht werden, sind sehr «rotz- ...

Da in den Vereinigten Staaten ein Präsident nur ein­mal auf weitere vier Safere Dtedergeivafelt werden kann, will Roosevelt offenbar von den Wählern dieses Mandat plr wertere siet Safere verlangen, in der Hoffnung, daß

Verringerte Kriegsgefahr."

Herabsetzung der englischen Versicherungsprämien gegen Kriegsgefahr.

London, 2. Jan. Die Ver sicherungsgchellfchaft Lloyds hat beschlossen, die Der sicher u ngs s ätze gegen Kriegsgefahr für Schiffsfrachten durch das Mittelmeer und das Rote Meer von 5 Schilling v. H. auf 3 Schilling und 4 Pence o. H. herabzusetzen.

Daily Telegraph" schreibt, daß diese Herabsetzung eine sehr beruhigende Wirkung im politischen und geschäftlichen Leben auslösen müsse, da sie die An­nahme einer verringerten Kriegsgefahr zum Ausdruck bringe.

Auswirkungen der Sanktionen auf Frankreich.

Paris, 2. Fan. Mehrere Industriebetriebe in Btodane (Savoyen) haben ihren Arbeitern und Ange­stellten gekündigt, weil sie wegen der wirtschaftlichen Sühnemaßnahmen gegen Italien keine Beschäftigungs- Möglichkeit mehr haben. Eine Bau! in Modane hat um Zahlungsaufschub nachsuchen müssen, weil ihre be­trächtlichen Guthaben in Italien infolge der Siihne- maßnahmen eingefroren sind.

Deutschlands Friedenspolitik.

as. Berkin, 2. Fan. (Drahtbericht unserer Berliner AbteUung.) Zn der Reujochrsbotschaft, die 4m Auftrag des Führers und Reichskanzlers Reichsminister Dr. Goebbels für alle deutschen Sender verlas, wird er­neut die Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht, den Kam pf gegen den bolschewistischen Mensch- h e i t s f e i n d fortzufetzen. Wie notwendig dieser Kamps ist und wie sehr hier Aufmerksamkeit am Platze ist, haben die Enthüllungen ^r Regierung von Uru­guay und der Abbruch -der Beziehungen zwischen Uru­guay und Scwjetrußlan-d ^rst jetzt wieder gezeigt. Ganz offensichtlich sind den Sowjets diese Enthüllungen äußerst unangenehm und nur zu gern möchte sich Moskau jetzt von Genf ein gutes Führungs­zeugnis aus stell en lassen. Die Sowjets ver­trauen offenbar sehr stark auf ihre guten Freunde im Bölkerbund, deshalb haben sie die Angelegenheit des Abbruchs der Beziehungen zum Gegenstand eines Schrittes in Genf gemacht. Moskau weiß, daß in Genf die Entscheidungen nicht nach Gerechtigkeit, sondern nach politvschen Gesichtspunkten getroffen werden. Wie aber wäre es, wenn Genf sich tatsächlich einmal die Politik der Sowjets, die im Völkerbund so gern die Rolle eines Biedermannes spielen, anschen würden? Als Material, das wirklich hieb- und stichfest ist, würden wir den Herren in Genf die große Red« empfehlen, die Reichs- mrmster Dr. Goebbels auf dem Nürnberger Partei­tag der Freiheit gehalten har und in der sich) ebenso wie in verschiedenen Reden der Führers,. zahllose Be- rseiise für die Bemühungen Moskaus finden, durch fort- ßtzte Revolutionen blutige AMtäNde und Unruhen

Bestand der Staaten zu untergraben und die Völker gegeneinander zu Hetzen

In der Neujahrsbotschaft fft der deutsche Friedenswille nochmals nachdrücklich betont wor­den, und es ist hingewiesen worfcen auf die Wirrnisse und Unruhen der anderen Welt. Alle die Sorgen und Probleme, die sich an den abessinischen Konflikt knüpfen, hat die Welt mit in das neue Jahr hinübergenammen. Es ist nun sehr interessant, daß offenbar von französi­scher Seite Versuche unternommen werden, diese Sorgen auszunutzen, um endlich die so lange erstrebte englische Beistandsgarantie zu erreichen. Londoner Meldungen lassen nämlich erkennen, daß die Verhandlungen über eine Unterstützung der englischen Flotte durch Frank­reich im Fall eines offenen Konfliktes mit Italien durchaus befriedigend verlaufen seien, was ja auch die Enrsewbuno der sonst im nordwestfranzösischen Kriegs- Hafen Brest stationierten Einheiten an die afrikanische Küste, von wo aus man sehr schnell das Mittelmeer er­reichen kann, beweist. Die englischen Meldungen lassen aber auch durchülicken, daß Frankreich bei den wei­teren Verhandlungen über eine Unterstützung in der Luft und zu Lande den Versuch gemacht Hal,

Zum drittenmal wurde uns am Beginn der et Inge»«» zwölf Monate der bevorstehende Zusammenbruch b« natio­nalsozialistischen Regimes prophezeit.

Zu« drittenmal ist Deutschland unter diesem Regime stärker und gesünder ßtwor- d e n aus allen Gebieten seines nationale« Leden,- Es ist Sit uns, Bit wir diese große geschichtliche Wend, unseres olles gestalten und erleben durste«, schwer fchstellbar, welchem der drei zurückliegende» Jahre die großen Bedeu­tung für die Wiederauferstehung des deutschen ?;«Hes zu­kommt. 1933 eroberte« wir die innere Macht, litt gelang es uns. sie zu befestigen nnd zu erweitern durch die Vor­arbeiten kür die Erringung der äußeren Freiheit. 19 3 5 steht im Zeichen der errnngenen Freiheit nnchaußenundder «eiteren Durchsetz» uz der nationalsozialistische» Idee unb ihrer Grundsätze in Innern. Daß cs uns «eben dieser ge­waltigen Arbeit der politischen Wiederfeerstellurg Deutsch­lands auch gelang, den wirtschaftliche« Ausbau durchzusüferen u«d fortzusetzen, kann uns alle mit besonderem Stolz crsnllen.

In derselben Zeit, in der wir mit Recht znfreden zurück- blicken dürfen aus eine wahrhaft grwaltige poitische, kul­turelle und wirtschaftliche Arbeit des Ausbau» wird uns

Berlin, 1. San Als Sondersendung der Reichssende­leitung für alle deutschen Sender verlas am Reujaftstogc um 11 Ahr im Auftrag, de? Führers Re> Or

Goebbels die Reujahrsbotfchaft des Führers und Reichs­kanzlers. Die Sendung wurde um 19.30 über alle deutschen Sender wiederholt. Die Neujahrsbotschaft lautet:

Nationalsozialisten! Nationalsozialistinnen! Partei­genossen!

Zum drittenmal stiert das neue Reich den Jahres­wechsel.

nach den Saferen b es Experiment irrens nun­mehr wirklich positive Arbeit g ele i st e t^ wer­den kann. Da di« Demokratische Partei in beiden Häuier« die Zweidrittel-Mehrheit hat, dürste der Koigreß dem Ber- langen Roosevelts entsprechen und sich am Frstagmittag kurz nach Eröffnung der Tagung auf die We Mauden vertagen, um Roosevelt persönlich anzuhören. Am Actntag wird eine wichtige Botschaft über den neuen Bundestaushalt folgen. Er wird weitgehende Einschränkungen br Ausgaben vor­sehen.

Sn der Neucraiirätsfrage dürft« ein Kompromiß dahin erzielt werden, datz der Präsident zwar gefeilten wird, Aus­fuhrverbot« gegen Kriegfährettde zu «rlassen, daß ihm aber die Zerr des Erlasses solcher Lerdote sowie die Art der zu verbieterüten Ausfuhrware« iks eigene Er­messen gestellt werden. Wie bekannt, närtzchen Rooljevelt und Hüll die Einbeziehung wesentlicher Kriegsmaterialien, wie Kupfer. £1 und Baumwolle in die Arrdotslifte, soweit die Ausfuhr den Umfang des normalen Kltegsfeaüdels über­steigt. Ferner wünfchl Roosevelt ein Sirbot für KreVit- und Anleifeegewährungen an bnegführrnft Mächte.

von journalistischen Hellsehern soeben wieder der neue Ter­min für be« deutschen Zusammenbruch mitgeteilt.

Auch damit köi-oen wir zufrieden sein. Denn dies« Phrase» werden »ergehen, aber die Ergeb­nisse unserer Arbeit werden bleibe». Und das vor uns liegende Jahr 1936 soll und wird ein wei­teres Jahr nationalsozialistischer Ent­schlossenheit und Tatkrast sein. 3t mehr aber die Stärkt des Reiches zsuimmt und ihren sichtbaren Ausdruck findet in der wiederentstehenben Wehrmacht unseres Balkes, um so mehr werde» wir erfüllt sei» von der Schwert dtr Verpflichtung, die ans die neue Masst aUs­er l e g t. Mit dem Blick in die vielen Wirrnisse und Un­ruhe« der anderen Welt ermessen wir erst de« Segen des klaren und stabilen Regimes in »nserem Staate sowohl als den Segen und Nutzen des dadurch garantierten Frieden«. Ein solches Bollwerk der nationalen euro­päischen Disziplin und Kultur gegen den bolschewistischen Menschheitsseind zu bleiben, wird auch in kommenden Jahren unser eifervolles Bestreben sei»; dessen Versuch, durch fortgesetzte Revolutionen, blutige Aufstände und Unruhen die Ordnung der Welt zu unter­graben und die Völker gegeneinander zu Hetzen, werden wir so wie in der Vergangenheit auch in der Zukunft in Deutsch­land erfolgreich abweferen. Unser höchstes Streben soll ts aber auch im kommenden Jahr sein, dem wiedergefun- drnen nationalen Leben der Ehrt «nd Frei- heit den äußertn Frieden zv bewahre«.

Das heutige Dentsche Reich, sein Weg und seine Zukunft sind unlöslich verbunden mit der NSDAP. Sie hat die Umstellung unseres Volkes erreicht, die Energien für de» Wiederaufstieg erweckt, dir geistige und politische innere Voraussetzung für die Durchführung aller nötigen Maß­nahmen and Reformen geschaffen und gegeben. Ich bi« mir bewußt, daß. was immer auch Dentschland treffe« könnte, die Partei bet feste und unzerstörbare Träger des deutschen Lebenswillens sein w i rd. wie sie dies i« den zurückliegende» 15 Jahre« war. Eile ianahicr verschworene Gemeinschaft deutscher Männer, deutscher Frauen und dentscher Jugend wird hinter mir stehen, wie in der Vergangenheit in ihre» gute, uud schlechten Tage«, so auch in der Zukunst!

Ich wend« «ich daher am Beginn des nencn Lahres um- immer an «eine alten Mitkämpfer. Ich gedenke ihrer Treue und ihrer Disziplin. Ich gedenke all' der Führer in der politischen Dtaaniiation der Nationalsozialistischen Partei, der SA., SS., der Hitler- jugead, des Arbeitsdienstes, des RSKK^ der Bauern­organisation, der Arbeitsfront usw., sowie der, Führerinnen der Frauenschasten und des BdM. Ich danke ihnen auch i» diesem Jahr für die unentwegte Treue und dr« Gehorsam, den sie mir rntgrgenbrachten, und dir es mit ermög­lichte», schwetste politische Entscheidungen i« sicheren Bewußtsein des hinter wir stehenden und durch fie gtsührten Volkes ,u treffe». Ich da«kt alfden unzählige» namenlose» Parttigenosst» und Anhänger», de« braven Männern meiner SA. und TS^ des Arbeitsdienstes, des RSKK. und der gesamte« Arbeitsfront fvr ihre Hingabe an die Bewegung und für ihre gebrachte» großen Opfer. Ich dankt besonders den Milli«»«« beutiaicr Bauern, dir die Ernährung uajeres Volkes anch in diesem Jahre gelingen ließen. Und ich danke endlich alle» jenen Bekannte« und Unbetonten, die anch als Richtparteigenosse» durch ihr, treue Mitarbeit das Deutschland des Dritte« Reiches emporsöhre« halfen. Ich danke vor allem de« deutschen Frauen, d,e durch die neugeborene« Kleinen unseren Kamps durch ihre Tapferkeit erst der Zukunft unseres Volkes zugutekomme» lassen. Das Jahr 1936 soll uns trsüllt sehen vo, einem neuen heiligen Eifer zu arbeite» und einzstrrteu für unser