Einzelbild herunterladen
 

Verlag Langgaffe 21

Tagblatt-Haus".

Cchalter-Halle geöffnet von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends.

wöchentlich

LeznaL-Brris für fcriie AuSaabcn; 70 Pfg. monatlich, M, 2 . vierteljährlich durch den Verlag Lanqaaffe Si ohne Bringcrlolm. M- 3, vierteljährlich durch alle deulichen Postanstalten, auSschliehlich Bestellgeld Bezugs-Bcstcllmigeir nehmen außerdem entgegen: in Wiesbaden die Zweigstelle BiS- marckrina 'S. sowie die Ausgabestellen in allen Teilen der Stadt: in Biebrich: die dortigen Aus­gabestellen und in den benachbarten Landortcn und im Rh-ingau die betreffenden Tagblatt-Träger,

Berliner Redaktion des Wiesbadener Tagblatts

12 Ausgaben.

Fernruf:

Tagdlatt-Haus" Nr. 6658-53.

Bon 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends, außer Sonntags.

«-»eioen-PreiS für die Zeile: 15 Pfg, für lokale Anzeigen imArbeit-Markt" undKleiner Anzeiger» ^ ängstlicher Savsorm: LOPjg. in davon abweichender SaSauSsuhrung, sowie jur alle übrigen lokalen «nixiaein 30 Psg,'sür alle auswärtigen Anzeigen; 1 Mk, für lokale Reklamen; 2 Mk, für auswärtig! SE[ Ganze, halbe, drittel und viertel Seiten, durchlaufend, nach b-,ond-rer Berechnung, - Bei wiederholter Ausnahme unveränderter Anzeigen in kurzen Zwuchenraumen entsprechender Rabatt,

> vt- >r , Für die Ausnahme von Anzeigen an vorgeschriebenen

: Berlin-Wilmersdorf. Günt?elstr. 66, Fernspr.: Amt Uhland 456 u. 451. Tagen und Plätzen wird keine Gewähr übernommen.

Dienstag 7. Juli 1914.

Morgen» Ausgabe.

Uv. 309. * 62. Jahrgang.

Roch im Tode uneberckurtig.

Wiener Hoftrauerkabalen.

Dis Wiener Trauerfeierlichksiten haben mit einem auffälligen und häßlichen Nachklang, geendet. Durch den $ i emonfirattoTt§gang des Hochadels hinter dem Trauerzug zum Westbahnhof ist mehr heransg-e- kommen, als allen Beteiligten lieb ist. Was wollten die 120 Mitglieder der Aristokratie, die Fürsten Traut­mannsdorf, Starhemberg, Lobkowitz, Windischgrätz, Fugger, Thun. Thurn und Taxis. Hohenlohe und die zahlreichen österreichischen und ungarischen Grafen, die zu Fuß erschienen, um denk toten Franz Ferdinand und feiner Gattin das letzte Geleit zu geben? Sie pro­testierten gegen die Intrigen und Hofkabalen, die dem ermordeten Erzherzog und der Herzogin von Hohen­berg nicht nur zeitlebens den Aufstieg erschwerten und verbitterten, sondern auch noch angesichts der Todes­bahren die alten Vorurteile und vermeintlichen Vor­rechte geltend machten. Man traut seinen Augen und Ohren nicht, und doch ist es so: Nur der Sarg des Erzherzogs sollte ursprünglich nach der Hofburg gebracht werden. Den der Herzogin wollte das H o f- m a r s ch a I l a m t direkt nach Ärtstetten dirigieren, weil die ehemalige Gräfin Chotek kein Mitglied des Kaiserhauses sei und die Einsegnung in der Hofkapelle nur Mitgliedern der kaiserlichen Familie zukomme. Und nur. weil irgend ein Vernünftiger daraus aufmerksam machte, daß die öffentliche Meinung darüber sofort den größten Lärm schlagen werde, sah man schließ­lich von dieser ungeheuerlichen Anordnung ab. Die Frau, die sterbend den Leib ihres Gatten zu decken sllchte, die Frau, die Kaiser Franz Joseph in seinem Dank an das Volk diein der Stunde der Gefahr treu bei ihrem Gemahl Ausharrende" nennt, durfte also doch gnädigerweise im Tode ihren Gatten auf der letzten Fahrt begleiten. Aber die Hofetikette wußte doch noch andere Mittel, um zu zeigen, daß sie nicht ver­gessen, nicht tolerieren kann. Die von den militär i- schen Kreisen gewünschte, starke Vertretung aller Teile der Armee bei der Trauerfeier als geschlossene Kund­gebung der ganzen Monarchie wurde verhindert und hintertrieben.' Man verwendete die Truppen nur in der Stärke, die zur Spalierbildung nötig war. Für d'e Überführung der Ermordeten von der Hofburg auf den Westbahrchof war zunächst gar keine Beteiligung des Militärs vorgesehen. Erst um 6 Uhr nachmittags erbolte sich das Hofmarschallamt eine kaiserliche Ver­fügung, wonach die Wiener Garnison durch Spalierbil­dung an der Leichenfeier teilzunehmen habe. Auch die Erzherzoge wurden erst sehr spät veranlaßt, am Bahn­hof' zu erscheinen. Das Unglaublichste und

Peinlichste aber war die Behandlung der Kinder des toten Erzherzogpaares. Sie waren nicht etwa die ersten, die ihre toten Eltern in der Hoskapelle sehen durften, sondern die letzten, die man zu den Lerchen ließ. Erst als die offizielle Leichenfeier b e e n d e t war, durften die unebenbürtigen Nachkommen einer Her­zogin von Hohenberg an den Sarg ihrer Eltern. JSo wurde der Unterschied einer ebenbürtigen und emer nicht ebenbürtigen Ehe bei jeder sich bietenden Gelegen­heit auch im Tode gewahrt oder doch angedeutet. Man fragt verwundert, wer an diesem traurigen Ausklang eines traurigen Ereignisses die Schuld trägt. Man weiß ja, daß zwischen dem verstorbenen Erzherzogspaare und einzelnen Mitgliedern des Kaiserhauses gespannte Beziehungen bestanden. DieGegenpartei" hatte rhr Zentrum in^Schloß Wallsee, bei Franz Salvators Gattin, des Kaisers Lieblingstochter Valerie. War der alte Kaiser Franz Joseph in Wallsee zu Besuch oder spielte er in Ischl mit Valeries acht lachenden Kindern, so herrschte in Franz Ferdinands Belvedere stets eine etwas gespannte und gedrückte Stimmung. Auch zwischen dem jetzigen Thronfolger, dem jungen Erzherzog Karl F r a n z I o s e p h, und der Herzogin von Hohenberg ist es mehrmals zu Mißhelligkeiten gekommen, besonders als die ungarische Unabhängigkeitspartei gegen die Ver­zichtleistung auf die Thronfolge protestierte und, be­hauptete, Franz Ferdinand habe nach dem ungarftchen Staatsgrundqesetz zu der Verzichtleistung fiir seine Kinder nicht das Recht besessen und die legitime Ge­mahlin des zukünftigen Königs von Ungarn müsse zur Königin gekrönt werden. Sollte wirklich jenes ruhe- lose Intrigenspiel, das Wühlen und Minenlegen, der ganze höfische Kulissenkrieg, bei dem sich alles um die Frage dreht, ob Sophie Chotek Kaiserin werden und ihre' Kinder als erbberechtigt und erzherzoglich auf, den Stufen des Thrones, sehen sollte, sollte das alles auch nach dem Tode des Erzherzogspaares ausgespielt wor­den sein und bei Lösung der Etiksttensragen imtgc- wirkt haben? Man kann es nicht glauben und es wird l,öffentlich auch , noch klargestellt, daß die genannten Fürstlichkeiten den Wiener Hoftrauerkabalen, die man jetzt erleben mußte, vollständig fernstehen. Wahrschein­lich bleibt die alleinige Verantwortung für das, was vorgefallen ist, an dem Oberhofmeister des Kaisers, dem Fürsten Montenuovo, hasten, von dem \a bekannt ist, daß zwischen ihm und dem ermorde­ten Erzherzog oft reckt scharfe Konflikte bestanden. Aber außer dieser Persönlichkeit ist es doch auch der ganze Wiener Hof, der sich setzt von solchen Schatten,und Flecken zu reinigen hat, damit nicht Lord Chesterfields berühmtes Wort von ihm gilt:Nichts ist an Hofen, so, wie es scheint, oft ist es etwas ganz anderes, zuweilen gerade das Gegenteil."

Österreich-Ungarn und Serbien.

Q Berlin» 5. Juli.

Es empfiehlt sich, mit einigen Worten aus das merk­würdige Hinundher, .auf Meldung und Widerruf in den Angaben über bevorstehende Schritte der öster­reichisch-ungarischen Regierung in Belgrad zurückzu­kommen. Wie man sich erinnert, hatte das offiziöse .Wiener Telegraphenbureau" eine Mitteilung der .Neuen Freien Presse" weiterverbreitet, wonach Graf Berchtold im Einvernehmen mit dem Reichs- lriegsmin ister und -dem Ge n eralsta b s che s in Belgrad beantragen werde, die Untersuchung über das Attentat von Serajewo in der serbischen Hauptstadt selber sortsetzen zu dürfen. Es war freilich nicht, ganz klar, ob die, serbische Regierung nur um ihre Mitwir­kung ersucht werden sollte, oder ob der Antrag dahin gehen werde, daß die Untersuchung in Belgrad durch Organe der Donaumonarchie, geführt werden möge. Am Tage darauf konnte dasNeue Wiener Dagblatft Mit­teilen, daß eine Note der bezeichneten Art nicht werde überreicht werden. Hiernach gewann man zunächst den Eindruck, als ob das eine der beiden großen Wiener Blätter etwas Falsches in -die Welt gesetzt habe, woraus das andere große Blatt kommen mußte, um die nuch- terne Wahrheit sestzustellen, in diesem Falle also eben den Tatbestand einer grundlosen Ausstreuung. Nun ist es aber sehr bemerkenswert, daß in Berliner politgchen Kreisen, wie wir gut wissen, die später bestrittene erste Nachricht Glauben fand; sie wurde, wie wir hinzufügen können, mit ziemlich gemischten Empfindungen aus­genommen, denn sie mußte als der Beginn einer Aktton angesehen werden, die, falls man sich in Belgrad nach­giebig erwies, allerdings unschädlich verlaufen konnte, die aber auch gefährliche Weiterungen mit sich zu ban­gen drohte, wenn die serbische Regierung Winkelzuge gemacht oder gar entschieden nein gesagt hatte. Dm spätere Wiener Versicherung, daß an der,Sache nichts sei, wurde deshalb mit begreiflicher Erleichterung verzeichnet. Um gleich das Wesentlichste zu sagen, so kann man wohl nicht länger daran zweifeln, -daß die erste Meldung ebenso richtig war, wie es die zweite ge­wesen ist. Mit anderen Worten: ein Unternehmen in der angegebenen Richtung war so gut toie be­schlossen, dann aber siegte die be s s e r e Einsicht, und das Unternehmen unterblieb. DercVorgang zeigt also, -daß es in Wien sehr gegensätzliche Stim­mungen geben muß, von denen, die eme auf Entschei. b.un$ btänai bie oTtb'ete es t) 0 tfrtcl)t, bte 2)i.riete iviu ©e* bulb und Nüchternheit weiterqehen zu lassen, tn bet Er- Wartung, daß auch in Belgrad die Be s o n Neu­heit zurückkehren werde. Es ist nicht unwichtig, dar­aus hinzuweisen, daß gerade jetzt, wo die Temperatur

Norwegens

Jubiläums - Ausstellung.

Bon Karl Bratt.

Es ergibt sich von selbst, daß man die beiden nordischen Ausstellungen dieses Sommers, die baltisch-internationale in Malmö und die reinnorwegische in Ebristiama, nntemander in Vergleichung setzen mnß. Die baltische liegt uns nicht nur räumlich und durch die Beteiligung Deutschlands naher; bc.j rege Werben für sie bat die Aufmerksamkeit und das Inter­esse in weit höherem Maße zu erwecken gewußt, als für Christiania, dessen Ausstellung sich mit ihren Vorbereitungen und Ankündiaungen nur im eigenen Lande und allenfalls bei den nächsten skandinavischen Nachbarn , bemerkbar mack>te. Und trotzdem mutz man sagen, daß der gründlich durchprufte Ver­gleich zwischen beiden durchaus nicht ohne weiteres zugunsten der einen oder anderen entscheidet. ^herrschen m i-dem Falle vielfach verschiedene Absichten und Ziele, und diese sind hier wie dort mit besonderen Mitteln voll erreicht worden.

' In Malmö war es ein friedlicher Wettbewerb der um die Ostsee wohnenden Nationen, der auf künstlerischem Gebiet eine gewisse Einigung, ans industriellem ^^sachlich ern Kräfteabmessen zwischen Schweden und Deutschland zeitigte. In Christiania ist es eine stolze Kundgebung des nationalen Selbstgefühls, ein Glied in der Kette der festlichen Errnne- runqstaqe, die der Losreißung von Dänemark und der Gabe des'eigenen Grundgesetzes vor hundert Jahren gedenkend, gleichzeitig eine Apotheose der gänzlichen Selbständigkeit nach der llnionsauflösung von 1605 bilden. Diese Ausstellung gibt tatsächlich in knappster und übersichtlichster Anordnung ein lebendiges Schema von sämtlichen produktiven Kräften, und Möglichkeiten des Landes, und ein paar trockene Zahlen mögen noch zum Überfluß die Berechtigung dieses gelungenen Unter- nebmcns erweisen, an dessen Ausführung vor zwanzig, M noch vor zehn Jahren kein Norweger ernstlich gedacht hatte. So ist z. B. der gesamte Umsatz des norwegischen Außen- bandels von 452,3 Millionen Kronen im Jahre 1601 auf 861,4 Millionen im Jahre 1612, der Wert des gesamten norwegischen Exports von 165,1 auf 335,7 Millionen rn demselben Zeit­raum gestiegen, hat sich also mit anderen Worten tn diesen

zwölf Jahren mehr als verdoppelt. Dieser vermehrte Export beruht nicht allein auf einer Vermehrung der exportierten Waren, sondern gleichzeitig auf einer zunehmenden Verarbei­tung der Rohprodukte im Lande; ein großer Teil des Han­dels, der früher seine Umladeplähe in Hamburg oder London hatte, geht nun direkt von norwegischen Exporthnfen aus.

Es sind also nicht nur äußerliche nationale Feiertage, die die Eröffnung dieser Ausstellung bestimmt haben, sondern eminent sachliche Gründe, die diesen anschaulichen Bücherab­schluß nationaler Produktivität vorlegen. Man will zeigen, daß die politische Selbständigkeit, die sich das Land vor hundert Jahren iin Innern, vor kaum einem Jahrzehnt nach außen hin aewann, nun auch als eine ökonomische immer fester be­gründen wird. Wenn man von Spezialproduktionen absieht, wie etwa von der Automobilindustrie, so gibt es heute tat­sächlich kein wichtigeres Herftellungsgebiet mehr, auf dem sich Norwegen nicht aus eigener Kraft versuchte. Man wirü nach den Erfahrungen dieser Ausstellung mit diesem Lande, immer im rechten Verhältnis zu seinen von Natur Vescyraniten Kräften und Mitteln, in ganz anderer Weise auf dem Welt- markt zu rechnen haben als bisher.. , .

Sachliche Gründe haben diese Ausstellung bestimmt, und Sachlichkeit ist auch in erster Linie der äußere Eindruck, den sie dein Beschauer gibt. Nicht daß ihrer Anlage und bau­lichen Ausgestaltung etwa der künstlerische Geschmack fremd oder gar feindlich sei. Aber wenn man wieder an Malmö denkt, wo ein gewisses nationales und ein persönliches Deko­rationsbedürfnis des Architekten eine mehr durch Wirrnis und Phantastik überrumpelnde Kulissenwelt schuf, so erfrischt hier eine gewisse Klarheit und Einfachheit, tue. uns eben leichter an den Kern der Dinge gelangen läßt. Bobergs wohl- durchdacktes und -durchformtes räumliches Spiel war mit Rücksicht auf die etwas nüchterne Plattheit des natürlichen Terrains bedingt worden. In Christiania war man von der Natur weit glücklicher bedacht. Das Gelände des alten Frognerhofs, auf dom sich die Ausstellung erhebt, liegt bereits in halber Höhe über der Stadt, hat im Rücken die Erhebun­gen des Holmenkollen und Voxenkollen, vor sich aber den weiten Ausblick auf den Fjord und ringsum in der Ferne eme Randeinfassung von blauen Bergen. Hier Ware es verfeyu, mit architektonischen Trümpfen zu kommen, und die vier Architekten (Adolf Jensen, R. E. Jacobsen, August Nn-sen

und Henrik Bull), die unter Leitung des letzteren nach einem gemeinsamen Plan die Bauten errichten durften, haben in schöner Einigkeit und rechtem Gefühl diese Tugend der Be­scheidung geübt. Vielleicht erscheint einem jetzt, wo die Zweige noch nicht" voll belaubt sind, die Beete noch nicht sommernch leuchten und vom Fjord noch manche frische Brise unter wech­selndem Gewölk hineinstreicht, die farbige Blässe der Fassaden allzu puritanisch. Es überwiegt der grauweiße Putz der Mauern mit einem bleichen Grün der Dächer, nur die braunen oder naturfarbigen Holzhäuser haben roten Ziegel­belag, und einzelne kleinere Gebäude stechen mit schwarzem Dach lebhafter gegen ihren weißen Unterbau ab. Auch auf - historischen oder landschaftlichen Stil scheint man an den Hauptgebäuden verzichtet zu haben. Ein zeitloses Ornament ist in. äußerster Sparsamkeit verwandt, und die Sauten ge- mahnen, trotz ihres Putzes, an ihre Grundformen, den be­hauenen Baumstamm. . s ^ ff

Ganz wie in Malmö hat man auch ern vorhandenes ^a.;er mitbenutzen können; hier bildet es sogar den Mittelpunkt der ganzen Anlage. Man kommt vom Hanpterngang auf diesen in einer Senkung liegenden Teich, nachdem man eme von verschiedenen Pavillons und kleineren Gebäuden flankierte Promenade passiert hat; rechts den Pavillon ner Presse und das Gebäude der Hausindustrie, links den Pavillon der Stadt Christiania. das Staats- und Kommunegebaude sowie d,e Knnitballe ®ie Gebäude der Kunst und der Hausindustrie bilden bereits die Ecken dieser Straße und wenden ihre zweiten Fassaden der Längsseite des Sees zu, über den in Verlängerung unseres Weges eine Brücke zu dem größten Gebäude, der Jndustriehallc, fuhrt. An den Schmalseiten des SeeS liegen nun in rechter Raumverteilung rechts das viouvtrestaurant mit seinen beiden hölzernen kupfergedeckteu Ausüchtstürmen, links die Maschinenhalle. Diese vier Kom- vlere an den vier Seiten des langgestreckten Sees geben be­reits die Hauptrichtpunkte für die ganze Anlage. Alles andere läßt sich m die übersichtlichste Verbindung damit setzen.

Das Gesamtareal steht mit seinen 50 Hektar dem von Malmö übrigens nicht wesentlich nach, wirkt aber infolge der natürlichen Terrainunterschiede, der geringeren Wasserfläche und der offenen Anlage beinahe größer. So findet, zwischen Kunst- und Maschinenhalle noch" das Gebäude der Stadt Bergen Platz, das eine genaue Kopie des alten Bergencr Rar-