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Mittwoch, 1. Juli 1914-
Morgen-Kusgabe.
Nr. 299. - 62. Jahrgang.
Die Folgen des Attentats.
O Berlin, 29. Juni.
JDen meisten Beurteilern und gerade denen, die sich auf die Kenntnis der betreffenden Zustände stützen tonnen, gilt es so gut als wie erwiesen, daß Franz k^rülnand das Opfer einer weitverzweigten großserbi- schen Verschwörung geworden ist, die ihren Mittelpunkt m Belgrad hat. Die serbische Regierung mag durchaus berechtigt sein, den Verdacht, als hätte dieses oder lenes ihrer Mitglieder Kenntnis von dem Anschlag gehabt, mit stärkster Entrüstung zurückzuweisen. Auf r 'e furchtbare Anklage, daß eä sich um ein von den serbischen _ Machthabern gewolltes Attentat handle, ist ja auch niemand verfallen, aber es gibt da unmerkliche und gleichwohl merkbare Übergänge, und es kommt auf das ganze brodelnde Chaos von Stimmungen, von Haß und Wut, von ehrgeizigen Hoffnungen und Sehnsüch- r r a I 1 ' Verschwörer haben jedenfalls gewußt, daß sie sich, um der serbischen Sache, wie sie sie verstehen, zu dienen, nicht mit Kleinigkeiten abgoben durften, und daß so, wenn die Person des Thronfolgers getroffen wurde, dem verhaßten Donaureiche der denkbar schwerste schlag zugefügt wurde. Je erfolgreicher die Untat werben mußte, desto mehr verdichtet sich der Argwohn, daß besonders kluge, vor nichts zurückscheuende, alles aus eine Karte setzende und dabei doch äußerst besonnene Köpfe die drahte 'gelenkt haben. Mit der Ermordung des Erzherzogs Franz Ferdinand ist in der Tat die Politik des Donaureichs auf ihrem südslawischen Wirkungsgebiet in der furchtbarsten Weise getroffen > worden. Die Bedeutung des Ereignisses liegt vor allem darin, daß ein vielleicht, furchtbarer Gedanke, der des Trialismus, nunniehr im Keime erstickt worden ist. Verfolgt man diesen Gedanken, dem Franz Ferdinand anhing, bis in seine letzten Möglichkeiten, so bedeutet er, daß neben Österreich irnd Ungarn ein dritter gleichberechtigter Faktor in das Gesamtgefüge des Reichs ein- geordnet werden sollte, ein südslawisches Staatswesen, das Kroatien, Dalmatien, Bosnien und Herzegowina, aber auch kund das hätte heimlich und drohend im Hintergründe des großzügigen Planes gestanden) das Königreich Serbien selbst umfaßt haben würde. Mit anderen Worten: den serbischen Angriffen auf die
Machtstellung Österreich-Ungarns sollte mit dem Trialismus ein Gegengewicht geschaffen werden, so daß Serbien als späterer Bestandteil der Monarchie seine politische Selbständigkeit in dem Augenblick, wo es sie verlor, doch wieder in anderer Form zurückgewonnen hätte, national gesteigert durch die freilich erzwungene Vereinigung mit den Serbokraten, die schon setzt unter dem habsburgischen Szepter stehen. Das sind, so kann man wohl sagen, Phantasien, aber sie haben unstreitig einen großen und kühnen Zug, und jedenfalls war es eine positive Idee, mit der sich der Erzherzog trug. Das kann man anerkennen, so schwere Bedenken auch gerade vom deutschen Standpunkte aus, vielmehr vom Stand
punkte des Deutschtums im Nachbarreiche aus. gehegt werden müßten. Der Gedanke des Trialismus, wie er dem Erzherzog Franz Ferdinand zum mindesten zugeschrieben wurde, ist nun aber, durch die Ermordung des Erzherzogs zu einem bloßen Schemen geworden, und die Wirkung der Bluttat ist darum so tief und einstweilen einfach unübersehbar, weil ein Staatswesen eben Ideen haben muß, wenn es nicht in Erstarrung verfallen soll, und daß Österreich-Ungarn mit der Beseitigung des T^ialismus solche Ideen gegenwärtig nicht aufweist. Die Gefahr besteht, daß Serbien seine Angriffsstellung erweitert und befestigt, wobei es sich auf mächtige Freunde an der Newa wird stützen können. Alle Umrisse des bisherigen politischen Zustandes im Westen der Balkanhalbinsel haben sich verschoben. Gewiß war dieser Zustand verworren genug, aber man sah doch Ziele, und wenn das albanische Problem zu einer endgültigen Lösung gedrängt hätte, würde wenigstens ein Programm dagewesen sein, das der Auseinandersetzung mit Italien zugrunde gelegt werden konnte. Von alledem sieht man in diesem Augenblick nichts mehr. Gleichgültig, wie man über Franz Ferdinand als einen Freund der Slawen, als klerikal gesinnten Mann, als einen Gegenstand des magyarischen Argwohns urteilen mag, so hatte er doch einen ganz bestimmten Weg vor sich, den bis ans Ende zu gehen er entschlossen war. Er war kein Mann der Negation, er hatte einen Willen und ein Ziel. Kein Fürstenmord hat jemals politische Möglichkeiten so scharf abgeschnitten wie der von Serasewo, und wieder muß man sagen, es kommt bei der Betrachtung zunächst nicht darauf an, welchen Gewinn oder welchen Verlust die Durchführung der Thronfolgerpolitik für das Donaureich und für Europa gehracht hätte, sondern entscheidend und unerbittlich ist die rohe Tatsache, daß es hiermit für immer vorbei ist.
*
Die Ueberführung der Leichen des ermordeten Erzherzogspaares.
wb. Metkowitz, 30. Juni. Anläßlich der Ankunft der Leichen des Erzherzogs Franz Ferdinand und der Herzogin von Hohenberg hatte die Bevölkerung des dalmatinischen Nanenta-Gebietes Vorbereitungen für eine würdevolle, stille Trauerfeier getroffen. In der Stadt Metkowitz sind alle Häuser schwarz beflaggt, die Straßenlaternen umflort, die Fahrzeuge und Dampfer führen die Flaggen auf Halbmast. Um 6 Uhr langten die Leichen mittels Sonderzuges aus Serajewo an. In hem gleichen Zuge traf auch der ganze Hofstaat der Verblichenen ein. Am'Bahnhof hatten sich außer der Ehrenkompagnie und einer Abteilung der Kriegsmarinemannschaft eingefunden der Statthalter, sämtliche Beamte der Stadtbehörden, Offiziere, Geistliche beider Konfessionen, höhere Staatsbeamte, die Vertreter der Gemeinden. Die Schuljugend und die gesamte Bevölkerung von Metkowitz bildeten Spalier. Die Särge wurden von Matrosen der Kriegsmarine aufgehoben und von dem katholischen Geistlichen von Metkowitz unter dem Geläute aller Kirchenglocken eingesegnet. Unter dem gedämpften Trommel
Kallidruck »erböte»
Griscka.
Von Anton Tschechow.
Grtscha, ein kleiner, pausbäckiger Knabe, der vor zwei ^ fahren und acht Monaten die Welt erblickt hat, geht mit der Kinderfrau im Park spazieren. Er ist in einen langen wattierten Mantel fest eingepackt, der mit einer Schärpe gebunden ist. Sein Köpfchen steckt in einer großen Mütze mit Pelzrand, über den Schuhen hat er Gummischuhe, Ihm ist heiß und eng, und die dreiste Aprilsonne scheint ihm direkt -ns Gesicht und kneift seine Augenlider. Seine ganze unbe- bolfene, schüchterne, unsicher trippelnde Figur drückt äußerste *4 Ünentschlossenheit aus. Bisher kannte Grischa nur eine Welt,
- sich ihm als ein Viereck darstellte; in einer Ecke stand sein Bettchen, in der andern der Koffer der Kinderfrau, in der dritten ein Tisch und in der vierten brannte ein Lämpchen, Dienn man unter das Bett guckte, sah man eine Puppe mit Einern abgebrochenen Arm und eine Trommel; auch hinter beru Koffer lagen die verschiedensten Sachen: leere Garn-
' Zollen, Papierzettel, ein Körbchen ahne Deckel und ein zer- -/ brochener Hampelmann, In diese Welt kommen, außer der Kinderfrau und Grischa, oft die Mama und das Kätzchen. Dtama lieht einer Puppe ähnlich, und das Kätzchen sieht aus wie Papas Pelz, nur hat dieser keine Augen und keinen Schwanz. Aus dieser Welt, die man Kinderstube nennt, führt bie Tür nach einem Raum, wo zu Mittag gespeist und Tee getrunken wird. Hier steht Grischas Stuhl mit den hohen ü büßen; an der Wand hängt eine Uhr, die nur dazu da ist, um ! den Pendel hin- und herzubewegen und die Stunden zu ichlagen. Aus dem Eßzimmer gelaugt man in ein Zimmer, wo rote Stühle stehen. Hier erglänzt auf dem Teppich ein dunkler Fleck,, wofür man Grischa noch seht mit dem Finger droht. Hinter diesem Zimmer liegt noch ein anderes, in das wau nicht hinein darf, dort huscht der Papa vorbei, — eine . Ort höchsten Grade rätselhafte Persönlichkeit! Die Kinder-
- stau und die Mama begreift Grischa: sie kleiden ihn an.
füttern ihn und legen ihn schlafen, — wozu aber der Papa da ist, das ist ihm unverständlich. Da ist noch eine rätselhafte Persönlichkeit, — und zwar die Tante, die Grischa die Trommel geschenkt hat. Bald kommt sie zum Vorschein und bald verschwindet sie wieder. Wohin geht sie wohl? Oft guckte Grischa unter das Bett, hinter den Koffer und unter das Sofa, aber nirgends fand er sie. . . .
In dieser neuen Welt, wo die Sonne die Augen blendet, gibt es so viele Papas, Mamas und Tanten, daß man nicht weiß, wem man entgegenlaufen soll. Am seltsamsten und geht in langsamem Schritt direkt auf ihn zu. Grischa ttber- betrachtet ihre Füße, wie sie sich bewegen, und versteht nichts davon. Er blickt die Kinderfrau an, damit sie seiner Unkenntnis helfe, aber sie schweigt.
Plötzlich hört er fürchterliches Stampfen. . . . Ein Trupp Soldaten mit roten Gesichtern kommt die Straße her und geht in langsamem Schritt direkt auf ihn zu. Grischt überläuft es ganz kalt vor Angst, fragend sieht er zur Kinderfrau auf: ob es nicht gefährlich ist? Wer die Kinderfrau rennt nicht, noch weint sie, folglich ist es nichts Gefährliches. Grischa begleitet die Soldaten mit den Augen und beginnt selber, wie sie, im Takt zu gehen.
_ Über den Platz laufen zwei große Katzen mit langen Schnauzen, ausgestreckten Zungen und emporgehaltenen Schwänzen, Grischa glaubt, daß er auch rennen muß, und er läuft den Katzen nach. „Halt!" ruft ihm die Kinderfrau zu und packt ihn fest an der Schulter. „Wo willst du hin? Mutzt du immer ausgelassen sein?"
Dort sitzt eine Kinderfrau und HM ein kleines Gefäß mit Apfelsinen. Grischa geht an ihr vorüber und nimmt sich eine Apfelsine.
„Was fällt dir ein?" ruft seine Begleiterin, schlägt ihm über die Hand und reißt ihm die Apfelsine heraus. „Dummkopf!"
Jetzt würde Grischa gern einen Glassplitter aufheben, der vor seinen Füßen liegt und wie ein Lämpchen schimmert, aber er fürchtet, daß er wieder einen Klaps auf die Hand bekommt.
Wirbel der Ehrenkompagnie wurden sie sodann auf die Kriegsjacht „Dalmat" getragen. Der Sarg des Erzherzogs war mit der Kriegsslagge und der erzherzoglichen Standarte, der Sarg der Herzogin mit der Kriegsflagge bedeckt. Statthalter Graf A t t e m s legte an der Bahre des Erzherzogs einen Lorbeerkranz nieder mit Palmen, an der Bahre der Herzogin ein prachtvolles Blumengewinde. Desgleichen legten die Damen von Metkowitz und die Offiziere des 16. Armeekorps sowie die Staatsbeamten Kränze nieder. Zahllose Blumenspenden wurden aus dem Hofzuge herübergetragen und die Kriegsjacht mit ihnen bedeckt. Unter der Abfeuerung der Generalsalve der Ehrenkompagnie setzte sich das Schiff langsam in Bewegung. An Bord der Jacht begab sich außer dem Hofstaat der Statthalter, der die Leichen während der Fahrt auf dalmatinischem Gebiet als Landeschef begleitet. Dem Schiffe fuhr ein Torpedoboot voraus, dem die Statthalterjacht folgte. In allen Gemeinden und Ortschaften längs des Nanentaufers, welche reichen Trauerschmuck trugen, hatte sich die ganze Bevölkerung mit der Schuljugend und den Gemeindevertretungen ausgestellt. Die Männer und Frauen hielten brennende Kerzen und als das Schiff herannahte, knieten alle nieder, während die Geistlichkeit unter dem Geläute der Kirchenglocken den vorbeifahrenden Leichenzug segneten. Als die Kriegsjacht vor der Nanentamündung anlangte, leistete das dort verankerte Kriegsschiff „Viribus Uniiis" den Geschützsalut von 19 Schüssen. . Die „Dalmat" legte an der Seite des Schlachtschiffes an, worauf die beide« Särge an dessen Bord gebracht wurden. Das Achterdeck des Kriegsschiffes war in eine Kapelle umgewandelt und mit Kriegsflaggen und Fahnen geschmückt. Der Schiffsgeistliche nahm in Anwesenheit des ganzen Hofstaates, des Statthalters, der Offiziere und Mannschaften eine feierliche Einsegnung der Leichen vor. Rach 9 Uhr lichtete „Viribus Unitis" die Anker und steuerte mit der erzherzoglichen Standarte und der Kriegsflagge auf Halbmast nach Norden.
Die Verzweiflung der verwaisten Kinder.
wb. Prag, 30. Juni. „Was Naroda" meldet auS C h l u m e tz: Die.Schreckensbotschaft aus Serajewo traf am Sonnitaamittag hier ei«. Sie wurde zunächst den Kindern des Erzherzogs Franz Ferdinand bis zum Abend vor y e i m * licht. Nachdem die Kinder von der Gräfin Henriette Chötek schonend vovbeveitet waren, übernahm der Erzieher Stanoivski das schwere Amt, ihnen den Tod der Eltern mitzuteilen. AIS die Kinder die Nachricht erführe«, brachen sie in einen Weinkrampf aus. Die Gräfin Ehotek fiel bei dem herzzerreißenden Anblick der verzweifelten Kinder in Ohnmacht. Die erschütternde Szene ergriff alle Umstehenden auf das tiefste. Graf Wuthenau und Gemahlin, Fürst zu Schönburg und Graf Rostiz bemühten sich den verwaisten Kinder» Trost zuzusprechen.
Ein gemeinsamer Ministerrat.
* Wien, 30. Juni. Heute vormittag trat ein gemeinsamer Ministerrat zusammen. Es wurde über die durch den Tod des Erzherzogs geschaffene Lage beraten und es wurden über den Wirkungskreis des neuen Thronfolgers Bestimmungen getroffen, uw die Lücken, die in zahlreichen Regierungsgeschäften entstanden sind, zu schließen.
„Hab' die Ehre!" hörte Grischa plötzlich fast direkt über seinem Ohr eine laute tiefe Stimme, und er bemerkt einen Mann mit hellen Knöpfen. Zu seinem großen Vergnügen reicht dieser Mann der Kinderfrau die Hand, bleibt mit ihr stehen und fängt an, sich mit ihr zu unterhalten. Der Sonnenglanz, das Wagengeräusch, die Pferde, die hellen Knöpfe ~ all dies ist ihm so neu, und Grischa ängstigt sich so wenig, daß or ganz glücklich ist und zu kichern beginnt.
„Latz uns gehen! Laß uns gehen!" bittet er mit kräftiger Stimme den Mann mit den blanken Knöpfen und zieht ihn am Rockschoß.
„Wohin wollen wir gehen?" fragt der Mann.
„Gehen wir!" besteht Grischa.
Er möchte gern sagen, daß es gut wäre, auch Papa, Mama und das Kätzchen mitzunehmen, aber die Zunge - sagt etwas ganz anderes, als'-sie sagen soll.
Bald daraus verläßt die Kinderfrau den Park und führt Grischa in einen großen Hof, wo noch Schnee liegt. Der Mann mit den blanken Knöpfen folgt ihnen auch. Vorsichtig meiden sie die Schneehügel und die Pfützen, dann steigen sie über eine schmutzige, dunkle Treppe hinauf und betreten ein Zimmer. Hier ist viel Rauch, es riecht nach Gebratenem, und am Herd steht eine Frau und brät Koteletts. Die Köchin und das Kindermädchen küssen sich, dann setzen sich alle — auch der Mann.— auf der Bank nieder und beginnen leise zu sprechen. Grischa wird es in seinem dicken Mantel unerträglich heiß
und eng. . . . . .
„Wovon mag t>a§ fetn.- denkt er und sieht sich um.
Er sieht die dunkle Decke, einen Pfosten und den Ofen mit der großen schwarzen Öffnung.
„Ma-a-rna!" ruft er langgedehnt.
„Nun, nun, nun!" schreit die Kinderfrau. „Wirst noch warten können!
Tue, Köchin stellt eine Flasche, zwei Gläser und eine „Piroge aus den Tisch. Die beiden Frauen und der Mann stoßen mrt den Gläsern an und leeren dieselben zu wiederholten Malen; der Mann umarmt bald das Kindermädchen, bald die Köchin. Dann beginnen alle drei leise zu singe«.
