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Seite 6.Morgen-AusgaSe, 1 Matt.

lenz 'bitte ich, meine wärmste Teilnahme an der tiefen Trauer aussprechen zu dürfen, in die Sie und die Ihrigen durch das Hinscheiden Ihres von mir hochverehrten Herrn Gemahls ver­setzt sind. Als treuer Diener seines Königs, als weitblicken­der Staatsmann und als unermüdlicher Förderer der hei­mischen Landwirtschaft leistete der Verewigte dem Vaterlande die wertvollsten Dienste, deren über das Grab hinaus stets in Dankbarkeit gedacht werden wird. ■

Vorn Münchener Hofgänger.

A München, 8. Juni. (Eig. Drahtbericht) Ange­sichts der Angriffe der sozialdemokrati­schen Presse auf die Haltung der Liberalen beim Kaiserhoch im Reichstag erregt es in hiesigen politi­schen Kreisen nicht geringe Heiterkeit, daß der sozialdemokratische zweite Vorstand des hiesigen Ge- meindekollegs W i t t i im Schlosse nicht nur an der GaIatafel zu Ehren des Großherzogspaares von Hessen teilnahm, sondern auch in das Hoch auf den Kaiser und die Bund-esfürsten einstimmte.

Österreich und der Dreibund, wb. Klausenburg, 8. Juni. Ministerpräsident Tisza hielt hier eine Rede, in der er u. a. der Opposition vorwarf, die Frage des FesthaltenS am Dreibund zu Parteizwecken zu mißbrauche n. Den Führern der Oppositionellen warf Tisza vor, daß sie zwar ihre Anhänglichkeit an den Dreibund beteuern, den Gegnern desselben, die sich in ihrem Lager be­finden, jedoch nicht nachdrücklich entgegentreten würden. Die ganze Aktion bezwecke übrigens bloß die Hörei erring des i n nerpo li ti schen Systemwechsels, ohne die Absicht oder die Hoffnung zu haben, den außenpolitischen Kurs «bändern zu können. Dies habe sich in den Delegationen ge­zeigt, wo die Führer der Opposition entschieden für den Drei- buNd eingetreten seien, dessen Feinde aber eine wohlüberlegte Kritik übten. Wichtige Interessen des Landes würden da­durch beeinträchtigt. Auch der gute Ruf der Nation.

Die französische Kabinettskrise, wb. Paris, 8. Juni. R i b a u d, der u. a. Combes ausge­sucht h atte, erklärte, er halbe Co indes i n seiner Eigenschaft als Präsident der demokratischen Linken des Senats und nicht,

Handelsteil.

Ausländisches Obst und Gemüse am deutschen Markt.

Deutschland bezog im Jahre 1913 für 52.22 MiH. M. Küchengemüse, für 40.40 Mill. M. trockene Hülsenfrüchte, iür 28,80 Mil, M. frische Kartoffeln, für 123.78 Mill. M. Qbst und für 41.38 Mill. M. Südfrüchte, zusammen also für 2 8o.9S Millionen M. Obst und Gemüse für den Hausgebrauch aus dem Auslande. Nach schlechten inländischen Obst- und Ge- müseernten ist dter Import in diesen Artikeln noch bedeutend größer. Im Jahre 1912, dias z. T. noch unter der Nachwirkung des Dürrejahres 1911 stand, wurden für 56.04 Mall. M. Küchen­gemüse, für 76.41 Mill. M. trockene Hülsenfrüchte, für 60.71 Mill. M. frische Kartoffeln, für 91.34 MdI M. Obst und für 40.01 Mill. M. Südfrüchte angeführt. Die Zufuhr von aus­ländischem Küchengemüse verteilte sich auf die wich­tigsten Artikel folgendermaßen:

Menge in Doppelzeni Jan .-Dezember 1912 1913

Blumenkohl 644 072 590 999

Rot-, Weiß“ usw.-Kohl 363 832 271017 150 576 556 227 189 180

Wert in Mill M. 1912 1913

Tomaten Zwiebeln

Bohnen ....

Gurken 881 463

Karotten, Rüben,

Rettiche usw. . . . 229 004 Salat, Spinat usw. . . 286 038 >ie Entwicklung der Einfuhr der r ü c h t e (trocken) ergibt sich aus

184183 479 980 183 749 813 562

7.16

3.28

2.26

6.06

4.13

8.64

8.86

2.60

2.76

5.23

4.0l

7.98

203 123 3.28 2.91

259 683 '10.01 9.09

wichtigeren Hülsen- nachstehender Tabelle:

Menge in Doppelzeni 1912 s 1913 307 014 351 310

1 473 898 294 526

3 711 955 319 999

Speisebohnen Erbsen . > .

Einsen . - :

)er Absatz von ausländischem frischem darkt gestaltete sich folgendermaßen:

Menge in Doppelzeni

Wert in Mill. M. 1912 1913

7.89 8.74

60.05 23.85 8.38 7.72

Obst am deutschen

Wert in Mill. M. 1913 58.61 6.20 1.70 1.14 3.73 2.81 8.21

1912

26.28

9.47

1.37 5.61

4.37 2.71 9.00

1912 1913

Apfel Ü 973 326 4 400 474

Birnen, Quitten . ; 586 420 384 137

Pfirsiche 30 791 38 100

Zwetschen . i <i * 464 293 94 101

Kirschen . . . - - 97 429 82 873

Aprikosen .... 77539 80440

Beeren aller Art . . 266 545 242 066

An Südfrüchten wurden im Jahre 1913 u. a. importiert für 11.26 Mill. M. Bananen, für 21.30 Mill. M. Apfelsinen und für 3.98 -Mill. M. getrocknete Feigen.

Berliner Nachbörse.

f Berlin,

Kreditaktien . .

Hand.-Gesell.

Commerzbank .

Darmstädt.Bank Deutsche Bank.

Disk.-Kommand.

Dresdner Bank.

Nationalbank..

Schaaffhausen .

Pet.Int. Hdlsbk.

Lub..-Büchener .

S^hantungbahn.

*_ombarden. .

Anatolier.

Baltimore. .. .

Frankfurter Naehbörse.

= Frankfurt a. M., 8. Juni. Kurse von 1% bis 2% Uhr. Kreditaktien 191.—, Dresdner Bank , 14914, Petersb. Int. Handelsbank 177 7 /s, Staatsbahn lölVa, Lombarden 18V», Balti­more und Ohio 91%, Harpener 177%, Phönix 237'Vr, Edison 243.—.

Banken und Geldmarkt.

— Disconto . Gesellschaft-A. Sohaaffhausenscher Bank- yeroin. Zwecks Durchführung der Transaktion wird zur Ein­reichung der Aktien des A. Schkafxhausenschen Bankvereins bis 30. Juni d. J. aufgefordert. Wir verweisen auf die dies­bezügliche Bekanntmachung im Anzeigenteil der vorliegenden Nummer.

01e Eisenbahnrenlenbank in Frankfurt a. M. schätzt die Dividende auf mindestens 10 Proz. (wie i. V.),

w. Soctett gönerale. Paris, 8. Juni. Eine Note des Finanzministeriums erklärt: Die zuständigen Stellen der Bank von Frankreich prüften auf Ersuchen der Sociötö gönörale

8. Juni. (Per Ultimo).

1911/4

Kanada.1

1977/8

Rhein. Stahl*.

1 0 O 1/4

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Orientbahn. . .]

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Rombacher. . .

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Paketfahrt . . .

127V!

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Dynamit-Trust.,

1093/4

Amnetz-Friedä .

1581/4

Naphtha-Nöbel.

3571/2

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Bochumer ..

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AllgsEtektrizität

2431/2

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Luxemburge r .

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D-.UeberseeEt.

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Qelsenkircnen .

1831/2

Siemen*.

1373/4

Harpener. ..

1773/4

Schuehert ..

1451/8

183/4

Hohenlohewrk.

1053/4

Ge«, f. elektr. .

1481/4

Untern.

1593/3

913/4

Phönix.

2373/8

South-Westafr..

1143/6

Wtesdadsrrer Tagblatt.

um ihm ein WinisterportefLuille anznbieten, einen Besuch ge­macht, Ich habe übrigens, sagte er, niemand ein Portefeuille a n g e b o t e n urch kann es auch noch nicht, denn bevor ich annehme, muh ich die Lage prüfen und mit mir ernstlich zu Rate gehen.

Internationaler Handelskammer-Kongreß, wb. Paris, 8. Juni. Heute vormittag wurde hier unter dem Vorsitz des Handelsministers T e r e t s der Internationale Kongreß der Handelskammern und der kaufmännischen und industriellen Vereinigungen mit einer feierlichen Sitzung m der Sorbonne eröffnet. Über 80 deutsche Handelskammern und ka u f m ä n n i s ch e Vereinigungen haben zu dem Kongreß ihre Delegierten entsendet, darunter den Prä­sidenten und den Vizepräsidenten des deutschen Reichs­tages Dr. Kaempf und Dr. Dove.

Die internationale Marokko-Hafen-Kommission.

wb, Paris, 8. Juni. Doum-ergne empfing die Mit, glisder der internationalen technischen Kom­mission zum Studium des Entwurfs des Hafen-haues von Tanger. Die. Kommission wird infolge der gepflogenen Pe» ratumgen eine Abordnung nach Tanger entsenden, welche einige notwendige Prüfungen -pornimmt. Am 21. Juni wird die Kommission wieder zusammentreten und die endgültigen Vorschläge beraten. Doumergue versicherte den auswärtigen Delegierten, daß die französische Regierung fortgesetzt bemüht sein werde, eine schnelle Verbesserung -der inter­nationalen Häfen- zu fördern. .

Die größte Flottenparade, die die Welt je gesehen.

** London, 8. Juni. Der König wistd am 19. Juni eine große Flottenparade in Spithead abnehmen, wobei 400 Schiffe versammelt sein werden. Dies ist die größte Flottenparade, die jemals abgeh-alten wurde.

Der Eindringling im Buckinghampalast.

wb. London, 8. Juni. Der gestern im Buckinghampalaft angetroffene Mann wurde dem Polizeigericht in Boowstreet vorgesührt. Es ist ein 3 0j ä h r i g er H a ndwer k-er. Er erklärte, als er gehört habe, daß die Frauenrechtlerinnen nicht

deren Portefeuille. Die Prüfung und die allen Wechselver­bindungen der Sociötö generale mit der Bank von Frankreich zeigten, daß das Portefeuille der Gesellschaft aus schnell und leicht realisierbaren - Werten besteht. Die systematischen Angriffe, welche gegen die Gesellschaft gerichtet wurden, um die Kundschaft zu beunruhigen, gind durph den Sachver- lalt ungerechtfertigt.

Berg- und Hüttenwesen.

* Frachtermäßigungen für Kokssendungen. Das Kohlen­syndikat beabsichtigt, beim Eisenbafarnninister zu beantragen, d'aß die geplante Frachtermäßigung auf Koks nicht auf die zollinländischen Werte 'beschränkt, sondern auch auf den Ver­sand an die ostfranzösisehen Rochofenwerke ausgedehnt wird.

* Stahlwerksverband. Die Direktion schätzt den Maiver­sand an A-Prodükten auf insgesamt rund 540 000 Tonnen (gegen 512 445 Tonnen im Vormonat April und 567 331 Tonnen in derselben Zeit des Vorjahres). Hiervon entfallen auf Halb­zeuge rund 130 000 Tonnen (133 841 bezw. 141 628 Tonnen), auf Formeisen rund 172 000 Tonnen (179 466 bezw. 188 509 Tonnen) und auf Eisenbahnmatena 1 rund 228 000 Tonnen (199 139 bezw. 237 194 Tonnen).

Industrie und Handel.

* Ans dem Spnätusgewerbe. Die in München abgehaltene

Hauiptveifeamun-lung des Verbandes deutscher Spiritus- und Spirituosen-Interessenten (mit dem Sitz in Berlin) hat über das Verhältnis zur Spiritus-Zentrale folgende Entschließung gefaßt: „Die Hauptversammlung erkennt einmütig an, daß dias Eingreifen des Verbandes bei den Verhandlungen über die von der Spiritus - Zentrale gewährten Rabatte dem gesamten Destillationszweige von großem Vorteil gewesen ist. Sie sprächt die bestimmte Erwartung aus, daß in den ange­schlossenen Vereinen auch in Zukunft dahin gewirkt werden wird, daß Abmachungen mit der Spiritus-Zentrale nur in vollster Übereinstimmung mit dem Verbände getroffen werden."

* Vom Fahrrad, und Motorwagen-Gewerbe. Die Stockung, welche während des verflossenen Jahres im Handel mit Motor­wagen allgemein zu beobachten war, ist überwunden und die Nachfrage durchweg flotter geworden. Die deutschen Auto- mobilfabriken sind heute gut beschäftigt, und das Ab­satzfeld für kleinere unld mittelstarke Motorwagen erscheint als noch sehr ausdehnungsfähig. Der Handel mit den großen Warenarten wird dagegen beschränkt bleiben. Das Geschäft in Motorrädern hat sich in Deutschland ebenfalls etwas gehoben, und zwar infolge der technischen Verbesserungen, welche unser Großgewerbe während der letzten Jahre schuf. Die vielseitigen neuen Schöpfungen sowie der Bequemlichkeit und Betriebssicherheit dienenden Einrichtungen haben eben für Motorräder bessere Stimmung hervorgerufen. Das Fahr­räder herstellenide Gewerbe hat dagegen nach wie vor einen äußerst schwierigen Stand. Durch Übererzeugung sind die Preise auf so tiefen Stand gebracht worden, daß selbst dfe Firmen, welche alte, angesehene „Marken“ liefern, mit keinem oder jedenfalls nur mit recht bescheidenem Verdienst arbeiten. Bestrebungen, welche auf Bildung einer Vereinigung gerichtet waren, haben bei dter Varschiedenartigkeit der „Marken“ und der Behandlung der Geschäfte zum gewünschten Ergebnis nicht geführt.

* Betriebseinschränkung in der Flachsspinnerei. Lon­don, 8. Juni, Die irländischen Flächsspinner beschlossen, die bereits bestehende Einschränkung ihrer Betriebe bis zum Ende des Monats Juli fortzusetzen.

* Einigung im Schirmgeweibe. Über die Geschäfts­bedingungen des Verbandes deutscher Schirmgroßfabrikanten jst zwischen diesem und dem Verbände deutscher Detail- gesohäfte der Texti'lhranche e. V, (Sitz Hamburg) nunmehr Verständigung'erzielt worden. Der genannte Verband der Ab­nehmer hat daher die gegen den Verband der Hersteller ver- anlaßten Maßnahmen zurückgezogen.

* Die Karl Bödiker u. Co. - Kommanditgesellschaft auf Aktien in Hamburg, die sich dem Import- und- Exportgeschäft mit China und Deutsch-Südwestafrika widmet, schlägt eine Kapitalserhöhung vor. Das Stammkapital soll um 900 000 M. auf 2 V» Mill. M. erhöht werden. Die letzte Kapitalseihöbung, und zwar mit 400 000 M-, erfolgte im Juni 1912, Es waren damals die neuen Aktien den Aktionären im Verhältnis von 4:1 zum Preise von 115 Proz. angeb-Men worden.

* Ein MilMonenkonknrs. Das Kaufhaus Leo Röttgen in Essen a. R., das im Vorjahre mit 1% Mül. M. Passiven in Konkurs geraten war und nrit seinen Gläubigern einen Zwangs­vergleich auf Basis von 3314 Proz. abgeschlossen hatte, sieht sich, wie der „Conf.“ mitleilt, abermals gezwungen, sich an seine Gläubiger zu wenden. In einer demnächst stattfindenden Gläubigerversammlung soll mit Gläubigern über die Regelung der neden Zahlungsschwierigkeiten beraten werden.

Dienstag, 9. Juni 1914.

Nr. »SS.

in den Palast gelangen könnten, sei er neugierig gewesen, ob

der Eintritt nicht doch bewerkstelligt werden könne. Er habe unter dem Einfluß des Alkohols gehandelt. Der Sl»' geklagte wurde in die Untersuchungshaft zurückgeführt.

Die türkisch-griechische Jnselfrage. ’

** Konstantinopel, 8. Juni. Hier -Verlautet, Takaat-Bei sei in Bukarest erklärt worden, die Hoffnung der Türkei auf eine Rückgabe von C h i o s unld M y t i I e n e sei uner - fü l lb a r. Die rumänischen StaatSmänMr versprachen aber angeblich, bei Griechenland dafür einzutreten, daß den Inseln die Auionounie unter einem griechischen Prinzen, aber mit türkischer Gouveränität der. liehen wird.

Ein ehemaliger Referendar als Glücksspieler verhaftet, wb. Hamburg, 8. Juni. Unter dem Verdacht des gewerbs­mäßigen Glücksspiels wurde der ehemalige Referendar Dr. Schröder (Berlin) verhaftet. Schröder war seinerzeit im Düsseldorfer Spielerprozeß zu 3 Monaten Gefängnis ver­urteilt worden. In die Angelegenheit sind -etwa 40 Personen verwickelt.

Eine ungeahnte Ueberraschuug.

Es ist mir eine Ehrenpflicht, Ihnen, über die geradezu überraschend günstige Wirkung Ihres Bioson, .das meinem 8j-ähri»en, rhachitischen und dadurch stark entkräfteten Sohn wieder zu gutem Appetit, GewillstsZnnahme. irischem Aus­sehen und ungeahnter Behendigkeit verholwn qat, meine vollste Zufriedenheit aussprechen zu dürfen. Ohne Uebertrerbung darf ich sagen, daß ich. die Freude an der Frische meines Sohnes Ihrem vortrefflichen Bioson.. verdanke und es gerne weiterempfehle. Frau A m alt e K U m m e r 1, Regensbuvg, Kumpfmühlstraße 47. Unterichrift beglaubigt: Konigl.. bayr. Notariat. Bioson, das Baket, mehrere Wochen ausrercheno, Mk. 3..— i n Apotheken, Drogerien. _ * 4

Der heutigen Stadtauflage liegt ein Prospekt betr.

Mm MK-NeWUl-Selle »«■

Die Kleinhandelspreise wichtiger Lebensmittel und

Futtermittel.

bei Händlern. ,

Hafer .100 kg

Heu.100 kg

Neues Heu (Juni,

Juli, August) . 1 kg Richtstroh .. . 100 kg Krummatroh . 100 kg

Butter, Eier, Käse und Milch.

Eß-(Süßr.-) butter 1 kg Eß-(Land-)butterl kg Koch butter .... 1 kg

Trinkeier.1 8t.

Frische Bier .. . 1 St. Kleine Bier.... 1 St.

Handkäse.1 8t.

Fabrikkäse . . .. 1 Sb. Vollmilch ... 1 Eiter

Kartoffeln und Zwiebeln.

Eßkartoff, « Neue Kartoffeln Zwiebeln......

Gemüse.

Weißkraut. .. . . Wirsing.

Römischkohl,

1kg

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18t.

lkg

Gelbe Rüben . . Schwarzwurzel Rote Rüben. .. . l

Kohlrabi.1

Spinat.1

ßlumenkohl(hies.)l Gr. dicke Bohnen 1 Gr. Stg.-Bohnen . 1

lkg

Suppenspargel • Meerrettich ...

Sellerie.

Kopfsalat.

Fefdgurken. . Treibgurken .. Tomaten.

Treibrettich. Radieschen. .

. 1 ks 1 St

Obst.

Eßbirnen .

Süße Kirschen

. iSt.

Zitronen .. Apfelsinen Bananen.1 St.

Stachelbeeren ..11 Gartenerdbeeren 11 Walderdbeeren lLi

Walnüsse.11

Haselnüsse.11

Fische.

Hering, gesalzen 1 k Schellfische.... 11 Bratscheilfisohe . 11 Kabeljau, ganz ..11 do. im Ausschn. 11 Steiubutt, ganz . 1 1 do.imAusschn.il Seezunge, große . 11 Seezunge, kleine 11 Rotzunge (Lim.) .11 Aal, lebend ....11 Hecht, lobend ..II Karpfen, lebend . 11 Schleien, lebend 11 Seeheoht, ganz ..11 do. i-Ausschii.il Zander, allgem. . 11 Rheinzander . . . 1 Laohsforellen • ■ • 1

« frisch i. Aus.

Krebse, lebend . Hummer, lebend

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Geflügel und Wild.

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Fleisehwaren.

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Hirschrücken Hirechkeule. .

n Monat notiert und veröffentlicht). }ekocht. Schinken im Ausschnitt . 1 kg

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Oerenfett.lkg

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Heisohwurst . . .lkg -/eberwurst ....lkg jeberwurst, bess. u. Hausmacher .lkg Blutwurst, frisohlkg iiutw., Hausm. ..lkg loßfleisch .. .. .lkg

Kooh.,ungeseh. 100 kg 3peisebohnen,w. 100kg isen ...... 100 kg

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Brot.

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Semmel(Brödch.) lkg

Kolonialwaren.

Weizenmehl zur Speiseber.Nr.O. lkg Hoggenraebl zur Speiseber. Nr. 0.1 kg Erbsen, gelbe, zum Koch-, ungesoh. 1 kg Speisebohnen, w. 1 kg

Linsen.lkg

Fadennudeln . ..lkg Weizengries ... .lkg Gerstengräupe . .lkg

Reis.1 kg

ßuohweiz.-Giütze 1 kg Hafergrütze ... .lkg Haferflocken. . . .lkg Gern. Backobst ..lkg

Kaffee, gehr.lkg

Zucker, harter ..lkg Speisesalz.lkg

Schweineschmalz ausländisches. .lkg

Heiz- und BeIeuchtungs8toffe

Steinkohlen (Hausbrand) . SO kg Braunkohlen-

Briketts 50 kg ßraunkohlen-

Bnketts 100 St. Petroleum ... 1 Liter

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Die Msrgsn-Äusgabe umfaßt 18 Seiten

_ und die Berlagsbeilage „Der Roman".

Chefredatteur: A. Hegertzorft (oerreist). I. 18.: Dr. Phil. ®. Schellende»«.

Verantwortlich für den politilchenTeil: I. V-: Dr. Phil. 8. S chellenber,; ftr

f tuitlehm: B. v. Nauendorf) für üliio Stadt und Land und das geÄmte rovinzjelle: I. V.:H. Diesenbach; sür G-richtsiaal- H. Diesenbach: für Sport und Lustsahrt: K- Günther: für Bermischtes, Letzte Drahtb richte und Briestasten: C. Losaster: für den Handelsteil: W. Etz: für die Anzeigen und Rellamen : H. Dorn auf; iämtlich in Wiesbaden.

Druck und Verlag der L. Schellenbergschen Hos-Buchdruckeiei in Würbade»,

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Sprechstunde der RedaNion: 12 bis 1 Uhr; !n der politischen Adteilnna von lv bis II Uhr.