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Sekte 6> Morgen-Ausgabe, 1. Mat», TützhlE. Samstag, 6. Jimi'lSM. Nr. 288

Die Rückreise des hessischen Grossherzogspaares, rvb. München» 8. Juni. Der Grotzherzog und die Grotz- herzogin sind heute mittag um 12% Uhr mittelst Sonderzuges nach Darmstadt äbgereist. Im Hauptbahnhof hatten sich Le- veits vor ihrer Ätzkunst der König mit der Prinzessin Adel­gunde sowie Prinz und Prinzessin Leopold eingefunden.

General z. D. v. Oidtmann f. wb. Berlin, 5. Juni. Der General der Infanterie z. D. b. Oidtmann, zuletzt Inspekteur der Kriegsschulen, ist heute gestorben.

Die Verhängung des Belagerungszustandes über Durazzo.

■wb- Durazzo, 8. Juni. (Agenzia Stefani.) Die Ver- Hängung des Belagerungszustandes erfolgte auf einen Be­schluß des Ministerrats, der ferner beschloß, die Malissoren sofort gegen die Aufständischen zu schicken, die Ausführung dieses Beschlusses jedoch verschob, um die Ereignisie abzu­warten und angesichts der Weigerung einiger Malissoren, die Insurgenten zu bekämpfen. Die beängstigte Bevölkerung flüchtet zu den abfahrenden Dampfern. Die Lage ist fortgesetzt ernst.

Einweihung eines neuen Eisenbahnverwaltungsgebäudes, wb. Danzig, 5. Juni. Zur Weihe des neuen Verwal­tungsgebäudes der Eisenbahndirektion Danzig waren u. a. der Minister v. Breitenbach und der Schöpfer des Entwurfs, Geh. Oberbaurat Rübbel, hierhergekommen. In der großen Empfangshalle des Gebäudes fand ein F e st a k t statt. Eisen­bahnpräsident R i m r o t t hielt eine Ansprache. Oberbürger­meister S ch o l tz teilte mit, daß die Stadt für den großen Repräsentationssaal des Gebäudes ein Gemälde von Professor Peter Fühle gestiftet habe. Minister v. Breitenbach teilte mit, daß der Kaiser dem Direktionsgebäude seine B ü st e in Majolika gestiftet habe, die in den Cadiner Werk­stätten ausgeführt sei.

Die Großglockner-Angelegenheit.

□ Wien, 5. Juni. (Eig. Drahtbericht) Die Sektion Klagenfurth des Alpenvereins hat festgestellt, daß Herr Millers den Großglockner noch nicht ge­kauft, sondern dem augenblicklichen Besitzer nur ein Kaufangebot gemacht hat. In Alpenkreisen wird an­genommen, daß Millers nur ein Strohmann ist, hinter dem eine reichsdeutsche Kcchitalistengruppe steht. Die Landesverwaltung von Kärnthen plant nun, um die Absperrung des Großglockner-Gebietes für alle Zukunft zu verhüten, den Großglockner für das Land Kärnthen zu kaufen.

Eine neue Schandtat der WahlweiÜer.

wb. London, 5. Juni. Ein Brand zerstörte die historische Kirche von Breadsale bei Derby, m der sich kostbare Reliquien und das Denkmal von Erasmus Darwin befindet. Man vermutet, daß die Tat von Anhängerinnen des Frauenstimmrechts aus­geführt wurde.

Der Seekrieg unmöglich?

* London, 5. Juni. Die heute früh erschienene „Times" veröffentlicht einen langen Artikel aus der Feder des

Admirals Perci Scott. Nach diesen Ausführungen des Admirals Scott ist in Zukunft jeder Seekrieg unmöglich ge­worden, und zwar durch die Unterseeboote. Die Schlachtschiffe und Überschlachtschiffe seien diesen unschein­baren Booten gegenüber aus Gnade und Ungnade ausge- liescrt. Scott prophezeit das Ende der Seeschlachten. Kein Schiss werde mehr imstande sein, aus dem Wasser zu fahren, sobald die kriegführenden Mächte eine genügende Anzahl von Unterseebooten in ihrem Besitz haben. Der Admiral ist der Meinung, daß _ alles Geld, was augenblicklich für die Kon­struktion der riesigen Überdreadnoughts verwendet wird, un­nützen Ausgaben gleichkommt und besser zum Bau von Unter­seebooten verwendet werden sollte.

Stiftung eines früheren Hofschauspielers.

wb. Berlin, 5. Juni. Der verstorbene frühere Hoffchau- spioler Adolf Landvogt hat der Stadt Berlin 60 000 M. zur Errichtung einer nach ihm zu benennenden Stiftung ver­macht, die aus ihren Einkünften Kranke oder erwerbsun­fähige Krankenpflegerinnen unterstützen soll.

Ein Eisenbahnunglück in Böhmen.

A Prag, 6. Juni. (Eig. Drahtbericht) In Wölkau bei Kraumhau in Böhmen ist ein Schnellzug auf einen bereits entgleisten Personenzug aufgefahven. Von 28 Verletzten sind 8 schwer verwundet. Ter Materialschaden wird als sehr groß bezsichnet.

2000 Pilger in großer Not.

* Odessa, 6. Juni. Aus Jaffa wirb gemeldet: Fast 2000 heimreifende christliche Pilger werden in­folge Pestgefahr in Quarantäne festgshalten. Die meisten sind nicht in der Lage, sich Nahrungs­mittel zu verschaffen und stehen infolgedessen dem H u n g e r t o d e nahe. Die Verzweifelten appellieren an die öffentliche Mildtätigkeit, um ihr Leben zu retten.

Die Bluttat eines ungarischen Bauernburschen.

wb. Oedenburg (Ungarn), 8. Juni. Der 26 Jahre alte Bauernbursche Tomsics schoß in der benachbarten Gemeinde Hoeflanh den Bauern Krauser und seine Frau nieder, weil ihm Krauser die Hand seiner Tochter verweigerte, und verletzte daS Mädchen und einen daher kommenden Bauern schwer. Er flüchtete dann auf einen Kirchturm und ver­barrikadierte sich dort und schoß fortwährend auf die Leute, die in den Kirchturm eindringen wollten, um ihn festzunehmen. Er verletzte drei Personen. Schließ­lich wurde eine G e n d a r m e r i e a b t e i l u n g h e r bei­ge r u f e n, um Tomsics festzunehmen.

wb. Berlin, 5. Juni. Zur F r ü.hstü ck s t a f el beim Kaiser paar im Neuen Palais waren geladen: Die Kron­prinzessin, das Prinzenpaar Eitel Friedrich, 'das Prinzenpaar August Wilhelm, Prinz Oskar, Staatsminister Gras v. Baffe- witz nebst Gemahlin und Tochter und Hausminister Graf A. Eulenburg.

wb. Sofia, 6. Juni. Die Agence Bulgare meldet aus Dedeagatfch, daß sechs bulgarische Deputiert«, die sich an Bord der „Florida" befanden, freigelassen und von der am Kai versammelten Menge freudig empfangen wurden. Die Aufregung in der Stadt ist beendet.

Ku§ unserem Leserkreise.

(Nicht verwendete Einsendungen können weder zurückgesandt. noch aufbewabrt werden^ * Vogel feinde. In den Gärten der Landhäuser Emser Straße 38 bis 42 stehen eine Anzahl großer stattlichei alter Bäume, welche zum Teil fast einen waldartigen Eind'vucl machen: in diesen Bäumen nisten eine Menge unserer be­liebtesten ßingvögeil, die die Anwohner von morgens früh bis abends mit ihrem Gesang erfreuen und damit für die er­wiesenen kleinen Wohltaten danken. Leider stören sehr oft Katzen das schöne Idyll, indem sie den armen Vögeln nach­stellen. Die Amseln erheben, wenn sie ihre Todfeindin sehen, sofort Angstrufe, indem sie, gleichzeitig ängstlich be­sorgt für ihre Jungen, lebhaft in den Zweigen herurnflattern; sie wissen nxn.au. daß die Menschen ihnen Hilfe bringen. Be­sonders ein Amselvaar hatte die Gewohnheit, bei drohender Gefahr sich in die. Zweige des Baumes direkt vor mein Wohn­zimmer hinzusetzen und zu schreien, bis ich erschien. Aber noch ein Helfer entstand ihnen in meinem Hund, einem kleinen ReHpinscher. Kaum hört er die ihm schon bekannten Angstrufe der Amseln, da springt er sofort hoch und bellend gegen die Türen. Er weiß genau, daß eine Katze im Garten ist, und will hinaus. um diese zu verjagen. Aber nicht allein die Katzen stören das Jdvll, nein, auch die Roheit mancher Menschen. Am ersten Hfingstfeiertag, um die Mittagszeit, schoß ein Herr aus einem Fenster der Nachbarschaft eine Amsel: das arme Tierchen batte noch die Kraft, bis in meinen Garten zu flattern, wo es verendete. Traurig war es anzu- fehen, als die Gefährtin der erschossenen Amsel klagend nach ihrem erschossenen Gefährten suchte. Der Vorfall wurde von vielen Anwohnern beobachtet und aufs schärfste verurteilt. Leider ist es nicht das erstemal. daß in diesen Gärten Schieß- verfuche unternommen werden. C. Langsdorf.

Briefftaften.

(®ie ScijtiftTeittmq der Wiesbadener Tagblatts beantwortet »nr schriftliche Anfragen im Briefkasten, und zwar ohne Rechtsverbindlichkeit. Besprechmiac» können nicht aewäbrt werden, i

.I. R. Das blaue Ländchen wird von einem Teil des ehe­maligen Einrichgaues nebst einigen benachbarten Orten ge­bildet. Es umfaßt etwa die Gegend von Braubach, Nastätten, Katzenelnbogen und Kemel. Woher die Bezeichnung blaues Ländchen kommt, läßt sich mit aller Bestimmtheit nicht sagen, vermutlich ist aber der Name darauf zurückzuführen, daß die vorherrschende Farbe der Tracht der Bewohner die blaue !var.

I. B. B. Es kommt dabei auf die Lage und Beschaffen- mt der Kammer an. Wir empfehlen Ihnen, sich an das .Baupolizeibureau. Friedrichstraße, zu wenden.

G. O. S'/ e bezieht sich auf die Sehschärfe und Inf. I be­deutet volltauglich zur Infanterie, im Gegensatz zu Inf. II, was für die Mindertauglichen gilt, die erst in zweiter Linie zur Entstellung gelangen,

R. M. 800. Sie müssen dazu die Zustimmung des Ver­fassers und Verlegers des Buches einholen.

Lernen soll öer Mensch

f an dem, was er erlebt. Wer im vorigen Sommer wahrend der großen Ferien die trostlose Regenzeit ©bL mitgemacht hat, wer frierend in der Sommerfrische faß, und seinen Schnupfen pflegte, der wird auch die Nutzanwendung ziehen, daß man für alle Fälle sich öot f €6en und zum Reisegepäck auch ein paar Schachteln Fatzs achter Sodencr — man achte auf den (SP"’' legen soll. Fatzs Sodener kosten

85 Psg. dre Schachtel und sind überall zu haben. F 114

Handelsteil.

Der Aufschwung des deutschen SchiSbaues.

Die Zunahme der deutschen Kriegsflotte und fast noch mehr das stetige Anwachsen der deutschen Handelsflotte, deren immer weiteres Vordringen sogar die englischen Reederkreise neuerdings mit Besorgnis erfüllt, wie aus den Erklärungen Sir Owen Philipps, des Präsidenten einer der bedeutendsten englischen Schiffahrtsgesellschaften (vergl. Letzte Draht­berichte in der gestrigen Morgen-Ausgabe), hervorgeht, haben naturgemäß für die deutsche Industrie ihre hoch erfreuliche Rückwirkungen: Den Aufschwung des deutschen Schiffbaues und damit zugleich die Belebung zahlreicher anderer Jndustriezweilge, wie Maschinenfabriken usw. usw. Hat doch die Leistungsfähigkeit der deutschen Werften in den letzten 15 Jahren eine Steigerung erfahren, die gegen Ende des vorigen Jahrhunderts auch optimistische Beurteiler wohl nicht für möglich gehalten haben. Auch, wenn man nicht gerade technische Rekordleistungen wie den Bau der Hapagdampfer „Imperator“ und „V a t e r- land“ zum M'aßstab nimmt, sondern die Gesamtproduktion des deutschen Schiffsbaus in den Jahren 1898 bis 1913 auf­merksam verfolgt, wird man zu überraschenden Ergebnissen kommen. Nach den statistischen Aufstellungen dös „Germa­nischen Lloyd“ ergeben sioh nämlich für diesen Zeitraum folgende Vergleichsziffern über Zahl und Brutloraumgehalt der auf deutschen Werften im Bau befindlichen Schiffe:

Kriegsschiffe Kauffahrteischiffe Plurßschiffe Jahr Zahl Reg.-Tonnen Zahl Reg.-Tonnen Zahl Reg.-Tonnen

1898

55

82 820

289

424 090

184

39 551

1900

48

89 390

446

504 200

106

20 004

1905

22

108 754

845

651 148

155

22 263

1908

36

125 750

1000

461 625

200

21 502

1909

39

105 800

967

463 856

181

20 292

1910

52

178 083

1093

556 345

160

17 462

1911

52

183 434

1076

885 832

182

25 202

1912

45

176 532

H80

1286 468

176

19 731

1913

54

161 780

1216

1345 877

168

22 310

Demnach waren im Jahre 1913 insgesamt 1438 Schiffe mit einem Raumge'halt von zusammen 1529 967 Reg.-Tonnen im Bau gegen 528 Schiffe mit 546 461 Reg.-Tonnen im Jahre 1898. Die Steigerung war bei weitem am stärksten bei den Kauffahrteischiffen. Die Ausdehnung des Kriegs­schiffsbaus fällt demgegenüber nicht allzu sehr ins Ge­wicht. Der Aufschwung der deutschen Werften ist die un­

mittelbare Folge der kräftigen Entwicklung des deutschen Überseehandels und Seeverkehrs. Die Aufträge aus­ländischer Besteller haben sich der Zahl nach in den letzten 15 Jahren auch vermehrt, die in Betracht kommende Tonnage hat sich jedoch etwas verringert. Die inländischen Werltbetriebe waren eben fast durchweg mit Auf­trägen für deutscheRechnung reichlich versehen und; brauchten der ausländischen Konkurrenz nur dort gegenüberzutreten, wo es sich um Vergebung von Bauten für deutsche Reedereien handelte. Auf ausländischen Werften befanden sich im Jahre 1913 für deutsche Rechnung 132 Schiffe mit 48 804 Reg.-Tonnen im Bau gegen 58 Schiffe mit 103 496 Reg.-Tonnen im Jahre 1898 Berücksichtigt man den ungeheuer ge­wachsenen Bedarf der deutschen Reedereien, SO ergibt Ach, daß es den mländischenWerften gelungen ist, die

ausländische Konkurrenz hier fast vollkommen aus dem Felde zu schlagen.

Berliner Nachbörse.

f Berlin, 5. Juni. (Per Ultimo).

Kreditaktien . . Hand.-Gesell. . Commerzbank . Darmstädt. Barak Deutsche Bank. Disk.-Kommand. Dresdner Bank. Nationalbank.. Schaatfhausen . PeUnt.Hdlsbk. Mib.-Büchener . Scliantungbahn. Lombarden. . . Anatolier. .. . Baltimore. . . .

1803, 1505/8 1073/4 1161/4 239 Vt 137— 1491/4 109//8 109— 1781/4

1383/s

183/4

1171/2

911/4

Kanada.

Orientbahn. . . Meridional. . . Pennsylvania. .

Henri.

4<VoRussen(1902) Türkenlose . Aumete-Friede . Bockumer .. Luxemburg r Gelsenkirchen Harpener. .. Hchenlohewrk. Laurahütte . . Phönix.

1985/8

1981/4

1481/4 891/2 1633/4 1583/4 222 -h 1295/8 1833/4 1783/8 105- 1481/4 2375/8

Rhein. Stahlw. Rombacher. . . Paketfahrt . . . Hambg.-Südam. Hans.-Dmpfsch.

Lloyd .

Dynamit-Trust.. Naphtha-Nobel. Alls.Elektrizität D-.UcberseeEl.

Siemens.

Schnekert .. Ges. f. elektr. .

Untern.

South-Weatafr..

1591/2

1551/4

1277/8

1583/4

2511/4

1113/8

1661/4

358—

2431/4

1761/2

1455/8

1147/s

Frankfurter Nachbörse.

= Frankfurt a. BL, 5. Juni. Kurse von 1% bis 2% Uhr. Kreditaktien 190%, Dresdner Bank 149.— Petersib. Int. Handels­bank 177,°/s, Staatsbahn !150%, Lombarden 19.—, Baltimore und^ Ohio 91.—, Deutsch-Luxemburger 129%, Pfhönix 237% a %, Caro-Hegensoheidt 73% a 74%, Edison 243%.

Banken und Geldmarkt.

w. Ein Übereinkommen der russischen Großbanken.

Petersburg, 5. Juni. (Eig. Drahtbericht) _ Die „Nowoje Wremja“ meldet: Die Großbanken haben ein Übereinkommen abgeschlossen, in dem die Frage der Interventionskäufe end­gültig geregelt und formuliert worden ist. Das Abkommen wird dem Direktor der Staatsbank vorgelegt werden,

Industrie und Handel.

* August Wegelin, A.-G. für Rnßfabräkation und chemische Industrie in Köln. Die Beschäftigung war unter Berücksichti­gung der allgemeinen geschäftlichen Lage befriedigend; die Verwaltung hofft, wie schon amgekündigt, die gleiche Divi­dende wie im vorigen Jahre (14 Proz.) verteilen zu können.

Verkehrswesen.

w. Schantnng-Eisenhahn-GesellschaJt. Berlin, 5. Juni.

Die Generalversammlung der Schantung-Eisenbahn-Gesellschait genehmigte debattelos die Kapitalserhöhung um lg Mill. M. auf 70 Mill. M. zwecks Errichtung des bekannten Eisenhütten­werks. — Die Betriebseinnahmen der Schantung-Eisenbahn betrugen im Monat Mai 1914 3 880 00) mexikanische Dollar gegen 3 660 000 mex. Doll, im Vorjahre, und vom 1. Januar bis zum 31, Mai 1. J. 1898 000 mex. Doll, gegen 1816 000 mex. Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Mehrein­nahmen betragen somit 82 000 mex. Doll, oder 4.52 Proz.

* Die Hamburg-Anierika-Lmie wird ihren arabisch-persi­schen Frachtenverkehr Ende dieses Monats in einen Passa­gierdienst umwandeln.

* Di« Auswanderung über Hamburg betrug i m Monat Mai nur 16 768 Personen gegen 25 419 Personen im gleichen Vorjahrsmonat.

Versicherungswesen.

— Deutsche Militärdienst, und Lebens-Versicherungs­anstalt a. G. in Hannover. Der jüngste Geschäftsbericht weist folgende Resultate auf: Zur Bearbeitung im Jahre 1913 lagen vor: 13933 Anträge über 38 269 325 M. Versicherungssumme, 1058 Anträge über 2153 205 M. mehr als im Vorjahre; zum Abschluß gelangten: 12 786 Versicherungen über 32 971 700 M. Kapital. Bestand Ende 1913: 163 929 Versicherungen über 333 119 043 M. Kapital. Es betrugen: die Gesamtaktiva

^062 023 M„ die Hypotheken, Wertpapiere, Vorauszahlungen und Darlehen auf Versicherungsscheine 136 299 478 M, die Prätmenreserve und Prämienüberträgc 123 646178 ML die Prämiene um ahm e 11796 935 M„ die Einnahme an Prämien, Mieten 17 705 807 M., die Gewinnreserven 6 970 440 M., die freien Fonds 4 787 177 M„ die Gesamt­auszahlungen an Versicherungssummen, Prämienrückgewälhr, Huckkaufswerten und Dividenden 15 438 867 M„ der Über­schuß 1408 449 M., die Gesamtauszahlungen seit Bestehen der Anstalt bis Ende 1913 173 Millionen Mack.

Schiffs-Nachrichten

über Bewegung und Ankunft der Dampfe» vom 25, Mai bis 9. Juni 1914.

Dampfer:

Herkanft beenr. Reiseaiel:

. Anken«

b<K»w, Weiterfall«:

KoninkUjke Holler,dsche Lloyd, Amsterdam. General-Agentur: Passage- u.Eeisebureau Born & Schottenfels.

Gelria Tubantia Frisia. . . Hollandia Zeelandia

auf der Ausreise

Mai 25. von Lissabon, in Amsterdam, in Amsterdam- __ . in Buenos Aires Mai 27 . v. Rio de Janeiro

auf der Heimreise

Stoomvaart Maatschappy Nederland Amsterdam. 31 Passage- und Reisebureau Born & Schottenfcls, Hotel Nassau.

Rembrandt.

Priua der Noderl.

Banda.

Koningin Emma .

Boeroe.

Prins der Nederl.

Bali.

Grotius.

Nias ....

auf der Heimreise Ausreise Ausreise Heimreise Ausreise Ausreise Heimreise Ausreise Ausreise

Holland- Amerika-Linie.

Mai 39. von Permin.

» 29. in Lissabon.

> 29. Dungeness pass

* —' von Batavia.

* 29. Gibraltar pass.

1 29. von Lissabon.

> 29. von Perim.

* «J. Perim passiert. uO. Perim passiert.

Passage- und Reisabureau Born iS Schottenfels, Hotel Nassau.

F513

Ryndam

Noordam.

Rotterdam ..

Nieuw Amsterdam Potsdam.

von New York von Rotterdam von New York von Rotterdam nach Rotterdam

Mai 29. in Rotterdam.

» 31. Scilly passiert. Juni 2. PrawJepoint pas.

» 2. in New York.

I » 2. von New York.

Oesterreichischer Lloyd.

Passage- und Reisebureau Born & Schottenfels, Hotel Nassau.

Metoovioh _

Baron Gautsch...

Habsburg .

Palacky..

Baron Bruck .. .

Helouan.

Bohemia.

von Triest Zara Bombay Piräus Spalato Brindisi Aden

Juni 6. in Venedig.

> 6. in Luesinpiooolo » 6. in Aden.

» 7.in Dardanellen.

» 8. in Ragusa.

* 8. in Alexandrien.

» 9. in Suez.

Biebrich-Mainzer Dampfschlffahrt.

(August Weidmann, Biebrich.)

, „y°“ Mainz h»oh Bisbrioh, ab stadthalle (bei schdnem Wetter evt halbstündlich): 9-30t, 10AO, 11.30*, 12.30, 2, 3,4. 5, 6, 7, 8. 8,4ä?. Be Tageslicht ab Kaisertor - Hauptbahnhof « Minuten später. - Vor

P|- IC O30T h Ä M ll?0 9 S tTVtl Ä^iÄ

Sonn- und Feiertags. - Mit * nur bei schönem Wetter. - Mit ? bif u £? ur Sonnta £8- — (Wochentags bei schlechtem Wetter eral aD a unw 1^317

Die Morgen-Ausgabe umfaßt 12 Seiten und die Verlag sbeiluge „Der Roman".

Chefredakteur: 31. Hcgcrhorft (verreist). I. S8.: Dr. vhtk. ®. Schellenberg.

Verantwortlich für den volitilchen Teil:

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Feiitlleton: B. v. N a>> e» darf: für Aus Stadt und Land' und das 'aeiame provinzielle: 3.8.:©. Diefenbach: iür G/richtslaal H.Dieseiiba^ für Lostsahkt: ff. «üntfier: für Vermischtes »nd fflrttfrafion ®. -»"der: für den HandelSteil »nd Letzte Drahtb richte: W. Etz: für bia Anzeigen und Reklamen. H. Dorn aus: lamilich u, Wiesbaden " Druck und Berlag der L. Schcllenüerglchen Hof-Buchbruck-rei in Wiesbaden.

Sprechstunde der Redaktion^ l 2 ^bis 1 ilhr^in der politischen Abteilung