Einzelbild herunterladen
 

^ Nr. ISS.

Samstag, 4. April 1914.

resdaderres Tagdlalt.

Abend-Ausgabe, 1. Blatt.

Seite 8.

^gelassen worden. Die Untersuchung hat ergeben,

M der Verhaftete weder Offizier noch Deutscher über- MUbt ist, sondern ein harmloser französischer Bauer.

Der zweite Kronprinzenbeleidigungsprozeh.

8. Berlin, 4. April. (Erg. Drahtbericht) Vor der dritten ^.rafkammer des Landgerichts 3 waren heute der Schrift- !tcller Dr. med. Zeppler und der Herausgeber der «Tribüne", Karl S ch l e i d t, wegen Beleidigung des Kron- ^Mzen angeklagt. Zur Anklage steht ein Artikel, der von dist Zeppler verfaßt und in der Zeitschrift „Der Weg" er- ri Hienen ist. Der Angeklagte Schleidt hat diesen Artikel in „Tribüne" nachgedruckt. Er kritisiert den Absckiiedsbrief l , es Kronprinzen an sein Husaren-Regiment in Danzig-Lang- Üshr und enthält die Ausdrucksweise „Backfischbrief". Vor Eintritt in die Verhandlungen beantragte der Erste Staats- ^utvalt Krause den Ausschluß der Öffentlichkeit, da eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Staatssicherheit üu erwarten sei. Der Verteidiger Rechtsanwalt Dr. Heine sandte sich gegen diese Absicht. Nach längerer -Beratung ver­endete der Vorsitzende folgenden Beschluß: Die Öffentlichkeit ^ird wegen Gefährdung der öffentlichen Ordnung zunächst , t fer während der Verlesung des Artikels ausge­schlossen; nach kurzer Zeit wird die Öffentlichkeit wiederher- Sestellt, bei dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft indessen Erneut ausgeschlossen.

Dir Verluste der Bundestruppeu bei Torreon. wb. El Paso, 4. April, dkach Schätzungen von An- - Hangern der Regierung betragen die Verluste der Bun- öestruppen bei Torreon 5500 . Tote, Verwundete und befangene.

Marokkanische Aufständische durch Fliegeroffiziere in die Flucht gejagt.

wb. Udschda (Algerien), 3. April. Zwei Flieger- . chfiziere der Besatzung der Festung in M' S u n schleuderten Sprengbomben auf mehrere Gruppen Marokkanischer Aufständischer und jagten sie in die

Flucht. '

Hirth als Teilnehmer des Stcrnsluges nach Monaco.

wb. Frankfurt a. M., 4. April. Der Flieger Hirth, hex heute früh 5 Uhr 28 Min. auf einem Albatros- Doppeldecker von Gotha abgeflogen war, ist gegen ' Uhr 40 Min. auf dem hiesigen Flugplatz gelandet und hach Einnahme von Benzin um 8 Uhr 11 Min. nach Dijon (Frankreich) weitergeflogen, um an dem Stern­flug nach Monaco teilzunehmen. Sein Begleiter ist Schlieter.

Die Räuberbanden des „Weißen Wolfes", wb. London, 4. April. Die „Times" meldet aus Peking dom 3. April: Ein Telegramm aus Sinanufu von heute

abend besagt, daß die Räuberbanden des „Weißen Wolfes" 17 Meilen von der Stadt entfernt sind. Die Missionare

sind in die Stadt gerufen worden, wo sie unter militä­rischem Schutze stehen. Man evwartet, daß die Regie­rungstruppen von Tungkwan an der Grenze der Provinz S ch a n s i die Lage erleichtern. Augenblicklich hegt man wegen der Fremden in Sinanufu Besorgnis.

Eine Mission in Australien niedergemetzelt, wb. Pierth (Australien), 3. April. Es wird gemeldet, daß Eingeborene die Mission am Drhsdaleflusse zerstört und zwei Väter, sechs Laienbrüder, und eine Anzahl Mitglieder der Mrssion getötet haben.

Tragischer Selbstmord eines Charlottenburger Oberstadt­sekretärs.

8. Berlin, 4. April. (Eig. Drahtbericht) Der Charlotten­burger Oberstadtsekretär Paul Winkler wurde heute früh im Charlottenburger Rathaus auf der Plattform vor der großen Wendeltreppe im Erdgeschoß t o t aufgefunden. Winkler hatte sich heute nacht aus dem dritten Stock herabgestürzt. Er hätte demnächst sein Wjähriges Jubiläum bei der Charlotten­burger Verwaltung feiern können. Durch Oberbürgermeister Dr. Scholz ist eine Untersuchung des Vorfalles eingeleitet worden. Es lvird angenommen, daß Winkler in geistiger Umnachtung gehandelt hat.

wb, Berlin, 4. April. Der Kommandeur des 15. Dragonerregiments Oberstleutnant v. Abercorn ist in Genehmigung seines Abschiedsgesuches zur Disposi­tion gestellt worden.

wb. Fort Worth (Texas), 4. April. Hier begann gestern die Verhandlung gegen einen reichen Plantagenbesttzer namens Arnold, der im Laufe von 16 Jahren 16 Frauen heiratete, ohne auch nur von einer einzigen rechtmäßig ge­schieden zu sein.

Wetterberichte.

Deutsche Seewarte Hamburg.

4. April, 8 Ultr vormittags.

1 — sehr leicht, 2— leicht, 3 — schwach, 4 — mäss g, 5 — frisch, 6 =stark. 7 — steif, 8 — stürmisch, 9 = Sturm, 10 — starker Sturm.

Beob­

achtungs-

Station.

Berkum. ... Hamburg. . . SwinemÜnde Memel .. . Aachen.. .. Hannover . .

Berlin.

Dresden ... Breslau . .. Metz.

Frankfurt, M. Karlsruhe., B München . .. Zugspitze . . Valencia. ..

7627

7627

•762,4

17628

(763,1

|762,ü

782,6

762,1

^ ßi*j

d 2 ^

g

_35 vs m

-763.1

|762,8

1762.8

762,4

NW 2 WSW2 NNO 1

81 N 1 02

NNW1

NW 2 NW 3

Nebel

bedeckt

Beob­

achtungs-

Station.

+ 5

4- 6 4*5

4- 8

4 * 4 4- 7

SW2 W 3

!527;0lNNW 4 1759,2! SSW 2

bedeckt Nebel bedeckt

Hegen :4* 6 bedeckt;4- 6 halbbed.j-j- 6 Dunst 14-

welkig 4- 9 Hegen 4- 7 Sehne« — ß wolkig!+ 7

Scilly.

Aberdeen ..

Paris.

Vlissingen . . Christiansund Skagen.... Kopenhagen, Stockholm. . Haparanda . Petersburg . Warschau . .

Wien.

Rom.

Florenz. . .. Seydisfjord.

S

4 § 'S

£.2*? Ä g

761,6 i WNW6 759,2 NW1

762.0

760.0

762.0 762.7

762.1 760,9 764,5

88W1 NW 1 SSW1 NI OSO 2 82

0801 759,1 NN W3 760,7 NI

760.3 SW1

762.3

Wetter

Ei

halbbed.

wolkenl.

Nebel

wolkig

bedeckt

Dunst

bedeckt

wolkenl.

bedeckt

wolkig

bedeckt

+ 8

+ 1

+ 7

XI

+ 4 •4- 1

Z 3

4- 3 +1

+ 3

14

Handelsteil.

Berliner Börse.

$ Berlin, 4. April. (Eig. Drahtbericht) Der Düsseldorfer Eisen- und KobleranarktsbcridM, die Lage des Rheinisch- westfälischen Eisenmarktes, die Mattigkeit New Yorks und die neuerlichen Unruhen und kriegerischen Zu­sammenstöße veranlaßten bei Eröffnung Verkäufe. Alle Gebiete erfuhren daher Kurseinbußen, die auf dem Montammarkt 1 Proz. überschritten. Schiffahrtsaktien eben­falls erheblicher nadhgebend. Gedrückt und bis Wz Proz. niedriger lagen Canada auf New Yorit und Mindereinnahmen. Pest und 2 Proz. hö'her waren Naphtna-Nobel ^uf Paris. Otavi begehrt. Auch Schantungbahnen begegneten Kauflust Im übrigen herrschte wieder anhaltende Geschäitetuie. Hansa­aktien gaben weiter nach- Tägliches Geld 3 Proz. X rivat- d i s k o n t 2sts Proz. (gestern 2% Proz.).

Frankfurter Börse.

— Frankfurt a. M., 4. April. (Eig. Drahtbericht) Der Schluß der Woche zeichnete sich durch größere Ge­schäft s s t i 11 e aus. Die Einzelheiten des Verkehrs er­gaben zunächst eine schwächere Tendenz auf dem Banken- toarkte. wo nicht nur heimische Banken, sondern auch öster­reichische Werte in Mitleidenschaft gezogen wurden. Öster­reichische Kreditanstalt schwach. Disconto, Dresdner und Deutsche Bank schwächer. Unangenehm wirkte wieder die Schwache Haltung des New Yorker Marktes nach. Baltimore a bgesehwächt. Lombarden und Staats'bahnen schwächer. Von Schiffahrtsaktien notierten Norddeutscher Lloyd exkl.

S Proz. Kursabschlag. Auch Elektrowerte ließen mäßige Ab- s chwächung erkennen. Montanpapiere zeigten schwankende Strömung. Phönix-Bergbau, Bochumer, Gelsenkirchen und Harpener realisiert. Am Kassamarkt für Dividendenwerte war das Geschäft ruhig, aber die Tendenz ungleichmäßig- Am Kassamarlct der Rentenwerte war die Tendenz bei stillem Ge­schäft behauptet. Die Börse schloß ruhig. Privatdiskont 2 8 /i« Proz. (gestern 2 5 /s Proz.).

her Zusammenbruch der Wertheim G. m. d. H.

hd. Berlin, 3. April. Wie bereits im heutigen Morgenblatt telegraphisch berichtet, hat die W. Wertheim - G. m- b. H. gestern nachmittag ihre Zahlungen offiziell mit 18 Mill. kfark Passiven eingestellt. Die Firma war bereits seit Monaten in schwierigen Verhältnissen. Es gelang jedoch der Geschäftsleitung, eine an Januar drohende Krise hinauszb- schieben. Diese Maßregel scheint jedoch auf eine Art bewerk­stelligt worden zu sein, die noch einigen Widerspruch hervor- riifen wird. Die Aktiven werden einschließlich des Inventars ünd der Warenbestände auf 2Vz Mill. M. angegeben, von unter­richteter Seite wird jedoch erklärt, daß in der Tat nur % Mill Mark Aktiva den 18 Mill M. Passiven gegenüberstehen. — Mas Schicksal des Unternehmens ist bisher noch nicht ent­schieden und dürfte frühestens am kommenden Montag ent­schieden werden. Eine Gläubigerversammlung wird Beschluß darüber fassen, welche Gestalt die Dinge zu nehmen haben. Man vermutet, daß diese Gläubigerversanimtung nicht sehr f Uhig verlaufen wird 1 . Vor allen Dingen wird die Frage auf­geworfen werden, was mit den Geldern geschehen H die die Firma für den Verkauf ihres Lagers in der Potsdamer und Leipziger Straße an A. Wertheim er­hielt. Es verlautet, daß diese Gelder zur Schuldentilgung an den Fürstenkonzern abgeführt worden sind, aber es ist nicht Ausgeschlossen, daß die Warengläubiger diese Transaktion an- •cchten werden, weil die Zahlungsunfähigkeit der W. Werl- «eim-G. m. b. H. zur Zeit des Verkaufs bereits festständ.

Banken und Geldmarkt.

‘ A. Schaaüliausenscher Bankverein — Dresdner Bank.

:-us dem Aufsichtsrat des A. Schaaffhausenschen Bankvereins ls t in diesem Jahre der Direktor der Dresdner Bank, Herr Geh.

Kommerzienrat Eugen Gutmann, ausgeschieden. Gleichzeitig ist aus dem Aufsichtsrat der Dresdner Bank der bisherige Direktor des A. Schaaffhausenschen Bankvereins, Herr Kom­merzienrat Albert Hermann, ausgeschieden.

w. Wiener Bankverein. Wien, 3- April. Der Ad­ministration« rat des Wiener Bankvereins beschloß in seiner heutigen Sitzung, von der ihm durch die heutige Generalver­sammlung erteilten Ermächtigung zur Begebung von 50 000 M. Aktien mit Dividendenberechtigung für das Ge­schäftsjahr 1914 Gebrauch zu machen. Hiervon werden 26 000 Stück den bisherigen Aktionären zum Preise von 500 Kronen für jede neue Aktie, zuzüglich 5 Proz. Zinsen ab 1. Januar 1914, in der Weise bis zum 14. April zum Bezüge ange- boten, daß auf je 25 der im Umlauf befindlichen Aktien zwei neue bezw. auf 13 eine neue entfallen. Die restlichen 24 000 Aktien wurden zum Preise von 510 Kronen zuzüglich 5 Proz/ Zinsen ab 1. Januar fest plaziert.

* Zeichnungserfolg der neuen württembergischen Anleihe. Die Zeichnung auf die gestern aufgelegte 4proz. württem- bergische Staatsanleihe von 12 Mill. M. hatte, wie man aus Stuttgart drahtet, einen guten Erfolg. Zeichnungen von Schuldtoucheintragungen werden voll berücksichtigt, solche für Obligationen, insbesondere für freie Stücke, müssen wesentlich reduziert werden.

* Die Oeynhauser Spar- und Leihbank in Konkurs, über die Oeynhauser Spar- und Leihbank, deren Inhaber Emil Scheeffer (wie früher an anderer Stelle berichtet) sich das Leben genommen hat, ist jetzt, der Konkurs eröffnet wor­den. Es ist bis jetzt festgestellt worden, daß 800 000 M. Passiven 25 000 M. Aktiva gegenüberstehen. Ein Teil der Depots fehlt.

Industrie und Handel.

— Gesellschaft für Lindes Eismaschinen, A.-G., Wiesbaden.

In der gestrigen Aufsichtsratssitzung wurde, wie uns die Ge­sellschaft mitteilt, beschlossen, der am 29. April fg^ findenden Generalversammlung für das Geschäftsjahr 1913 die Auszahlung einer Dividende von 9 Proz. (wie i. V.) vorzuschlagen. Die Zuweisung zur Reserve und der Vortrag auf neue Rechnung verbleiben ähnlich wie 1912.

* Deutsche Kaliwerke. In der gestrigen Aufsichtsrats- sitzung wurde die Verteilung einer Dividende von wieder 10 Proz. beschlossen.

* Eisenhütte Silesia, A.-G. in Paruschowitz (O.-S.). Der

Aufsichtsrat beschloß, die Ausschüttung einer Dividende von 8 Proz. (i. V. 12 Proz.) vorzuschlagen.

Marktberichte.

N. Wodhenmarkt zu Mainz vom 3- April. Landhutter per Pfund 1.30 bis 1.35 M„ in Klumpen 1-20 bis 1.25 M., Eier per 25 Stück 1.50 bis 1-80 M. — Brotpreise nach Erklärung der Bäckerinnung: 2 Kilo gemischtes Brot 1. Sorte 60 Pf. ; g“j^ T [ 0 Schwarzbrot 2. Sorte 56 Pf., 1%i Kilo Weißbrot, allgem Preis 75 Pf.

N. Viehmarkt zu Mainz vom 3. April Ochsen: a) Lebend­gewicht 47 bis 51.50 M„ Schlachtgewicht 88 bis 92 M-, b) Lebendgewicht 4 bi? 47 M., Schlachtgewicht 82 bis 86 M.' Bullen Lebendgewicht 41.50 M., Schlachtgewicht 74 M., Färsen u nd Kühe: a) Lebendgewicht 50 bis 52 M., Schlachtgewicht 88 bis 92 M., b) Lebendgewicht 40,M., Schiachtgewicht 86 M„ c> Lebendgewicht 32 bis 36.50 M-, Schlachtgewicht 60 bis 68 Mi., d) Lebendgewicht 29 bis 3'i M., Schlachtgewicht 57 bis 58 M., Kälber: a) Lebendgewicht 66 bis 68.M., Schlacht­gewicht 110 bis 115 M,, b) Lebendgewicht 64 bis- 65 M., Schlachtgewicht 107 bis 110 M., Schweine, a),Lebendgewicht 40 bis 50.50 M„ Schlachtgewicht 62 bis 68 M-, b) .Lebendge­wicht 48 bis 49.50 M., Schlachtgewicht 60 bis 62 M., c) Lebend­gewicht 48 bis 49 M., Schlachtgewicht 6:1 bis 62 M. — Fleischt preise nach freier Erklärung der Melzgerinnung: Ochsenfla,isch per Pfund 90 bis 96 PL, Kuh- oder Rindfleisch 60 bis 90 Pf., Schweinefleisch 70 bis 90 PL, Kalbfleisch 90 bis 100 Pf.' Hammelfleisch 70 bis 100 Pf.

Beobachtungen in Wiesbaden

von der Wetterstation des Nass. Vereins für Naturkunde.

3. .April

7 Uhr

morgens.

i 2 Ühr

1 nachm.

| 9 ühr

t abends.

Mittel.

Barometer auf 0° und Normalschwere

748,5

749 5

750.8

749,6

Barometer auf dem Meeresspiegel . .

7ü8,8

759,6

761,1

759.8

Thermometer (Celsius).

10,7

U.9

11,3

12,3

Dunstspannung (mm).. • • .

7,7

6.5

66

6,9

Relative Feuchtigkeit (°/o).. « «

80

48

85

64,7

Wind-Richtung und -Stärke ......

SO 2

N 3

NW 3

Niederschiagshöhe (mm)..

—

—

—

~

Höchste Teperatur (Celsius) 16,5.

Niedrigste Temperatur 10,3.

Wettervoraussage für Sonntag, 5. April 1914,

von der Meteorologischen Abteilung des Physikal. Vereins zu Frankfurt a. M.

Meist heiter, trocken, ruhig, tags warm, nachts kühl.

Wasserstand des Rheins

am 4. April:

Biebrich. Pegel: 2,95 m gegen 3.08 m am gestrigen Vormittag

C&nb. ,, 3,66 m „ 4,86 m „ „ „

Mainz. „ 2,32 m „ 2,44 m „ „

m

Reklamen. =

Preis- % Flasche 85$, % Flasche (Monate ausreichend) M. 1.50.

Wer Odol konsequent täg­lich anwendet, übt nach unseren heutigen Kenntnissen die denkbar beste Zahn- und Mundpflege aus.

Schuh bei Erkältung

bieten durch Desinfektion der Mund- und Rachen- höhle die von mehr als 10000Ärzten empfohlenen

Formamint- Tabletten

deren Wert Lunderttausende von Verbrauchern in langjähriger Benutzung erprobten. — Näheres über Wesen und Wirkung des For- mamints enthält die für die Gesundheitspflege überaus wichtige Broschüre „Ansichtbare Feinde", die bei Abforderung durch Postkarte von Bauer & Cie., Berlin SW 48/0, kostenlos versandt wird. WerFormamint noch nicht kennt, verlange eine Gratisprobe.

F195

Wie ich mein Kaar rettete.

„Mein Haar war dünn, kurz, trocken und spröde. Jedes­mal fielen mir beim Kämmen oder Bürsten eine Menge aus, und mir wurde Angst, ich könne noch ganz kahl werden, wmrn das so weiter ginge. Ich ließ es von einem Spezialisten untersuchen, und der erklärteres handele sich um einen be­sonders schlimmen Fall von -schuppenbildung — so schlimm, daß er nur eines Wiste, von dem^Abhilfe zu erhoffen sei, und das meinem p\j- frühere Fülle und Schönheit wieder- geben könne. solle uxix tu bet Apotheke oder Drogerie folgende Mischung zuiammenstellen lassen: 85 Gr. Bav Bum, 30 Gr. Livola de Composee unb 1 Gr. krist. Menthol, sind das zweimal täglich nnt den Slnaerspitzen sorgfältig in die Kopf­haut ernrelberi. ^ch war wohl skeptisai, befolgte aber seinen Rat. Zu meinem Entzücken hörte der Haarausfall wirklich bcrld auf, .bet* Oaar lourde wieder hübsch geschmeidig, seidig glänzend, M nach einigen Wochen konnte ich sogar konstatieren, daß es wieder tanger wurde. Ich setzte mit der Behandlung fort, und die «arontzert und Üppige Fülle meines echten Haares fällt allen meinen Bekannten auf. Wie der Spezialist sagte, hat er ickon vie.c iolchcr Fälle gehabt, das Resultat war mit­unter Es gäbe nichts Besseres fürs Haar,

als dieses Oeezept. Da es in meinem Falle so gut geholfen, sei es zum Wohle aller, die ihr Haar erhalten möchten, hier veröffentlicht. ' R. C. E. F181

Dis Abend-ArrsgaDs rnnfaßt 14 Sciten

_ und die Vcrlagsbeilage „Ter Landvote".

Cipcfrc&atieur: LI. Hcgechor'!

ti. - -

Elrcchsjunde tn Nedaktton: 12 bis l Uhr: in der politischen Abteilung von 10 bis 11 Uhr.