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Freitag. 3. Kpril 1914.

Morgen-Ausgabe.

Nr. 187. » 62. Jahrgang.

Das Schaufenstergesetz.

Die einen nennen es die neue Lex Heinze, die an­deren. auffällig harmlos, dasSchaufenstergesetz". Jene fürchten unerträgliche Gefahren für die Freiheit der Kunst, diese, die den Blick nur auf die Schaufenster ge­richtet halten, erwecken im Betrachter -gerührtes Er­staunen ob ihres grenzenlosen Vertrauens in die Fähigkeit der Polizeibehörden, Kunst und Schund, Sittlichkeit und S ch m u tz haarscharf zu unterscheiden. Der Berliner Goethcbund hat sich tüchtig gerührt, auch sonst fühlen sich berufene Anwälte der Kunst bedroht, und es ist sehr beachtenswert, daß eine der schärfsten Reden in der Berliner Versammlung vom Sonntag der Präsident der Großen Berliner Kunstausstellung hielt, Professor Langhammer, der aus gute Beziehungen zur offiziellen Welt doch Wert legt. Aber was zuviel ist, ist zuviel, und selbst die Königliche Akademie der Künste hat, wie Langhammer mitteilen konnte, ihre schwere Besorgnis über die polizeiliche Einmischung in das Gebiet der Kunst ausgedrückt. Ganz eindruckslos. sollte -man meinen, können diese Proteste nicht sein, und so besteht immer noch die Hoffnung, daß der Reichstag den so harmlos sich gebenden Gesetzentwurf, der es gewiß gut meint und seine Aufgabe nur am falschen Ende anfaßt, mindestens in der jetzigen Form verwirft und, wenn er ihn nicht ganz -ablehnt, so -doch Änderungen trifft, -die von vernünftigen Wortführern, der Polizei selber, für nötig gehalten werden. Daß -dies geschieht, dafür ist uns einer der ersten Beamten des Berliner Polizei­präsidiums, der Regierungsrat Dr. Lindenau, ein klassischer Zeuge. Welche ernsten Bedenken ihn er­füllen. das erkennt man aus einem bemerkenswerten Aufsatz, den er in der jüngsten Nummer derDeut­schen Iuristenzeitung" veröffentlicht und den man gerade nach der Kundgebung des Goethebundes mit erhöhtem Interesse lesen wird.Im Gegensatz zu Schmutz und Schund", so schreibt Dr. Lindenau,han- delt es sich (bei dem Gesetzentwurf) um Schriften und Abbildungen, deren künstlerischer oder wissenschaftlicher Wert anerkannt, zum Teil ein außerordentlich hoher ist über deren Geeignetheit für die jugendliche Seele aber gestritten werden darf. Der Text der heiligen Schrift, die Märchen aus 1001 Nackt. Warnungs- und Merkblätter gegen sexuelle Verführung und An­steckungsgefahr. griechische und moderne «tf, fran­zösische Kupferstiche des 18. Jahrhunderts -drese Namen brauchen nur genannt zu werben, um tue Lebensauffassungen aufein-anderplatzen zu lassen. Weder den Leitsätzen der Pädagogik noch dem Kanon des er- lesensten Geschmackes wird es gelingen, wer. eine Ege- mein gebilligte Grenzlinie zu ziehen. Me Gefetzes- vorlage glaubt dieser Schwierigkeiten auf dem Ver­mittelungswege Herr werden zu können. Der Verkauf bleibt unbehelligt zurWahrung ^er Freiheft der Presse, der Kunst und der Wissenschaft, sowih der Frei- beit jedes erwachsenen Menschen, .sich, jer.nen LesEaff nach Belieben auszuwählen", wie die einleitenden -sähe

Paul Hryfe f.

München, 2. April. Paul Heyse ist heute nachmittag 8 Minuten vor 6 Uhr g e st o r b - Um 3 Uhr war der Patient, nachdem er vorher noch . rmge Worte gesprochen hatte, in tiefe Bewußtlosigkeit ge­fallen, aus der er nicht mehr erwachte, um /z utjr trat die Agonie ein. Am Sterbebett weilten die Gattin des greisen Dichters und sein Hausarzt.

Dr. phil. Paul Heyse wurde am 18. August 1830 als Sohn des Sprachforschers Karl Wilhelm Ludwig Heyse in Berlin geboren.

Heyse, der Ewigjunge, wind in unserer Dichtung fort­leben als einer jener Götterlieblinge, die eme .strch nde Svbäre von Anmut und Schönheit umgibt und MY hch Auf goldenen Wolken der Poesie thronend, die s"UEN- haften Augen mit alter Klarheit zu den hohen BorblldMn wahrer Kunst emporgerrchtet, erscheint uns seine W ein schon fernes Symbol des Dichterischen in unsere- nüch­ternen Zeit. Der Hohepriester der Musen, der ,lueb- lina der Grazien, der Sohn der schönen ^.ueiteren Formen ist -er durch 60 Jahre des reichsten Sch^ft-wo gewesen. Alle Stürme -der Made, alle Wandlungen der sti-le, die Revolution der Ästhetik waren unter ihm Vorbeizevvanst ohne an den Kern seines Seins, ohne an den inneren ««Wt seiner Werke zu rühren. Das zauberhafte Gescheut Des Genius, das ihn befähigte, die Erlebnisse seiner Brust im vollendeten Ausdruck zu verkünden, hat seinen Leben»gang mit nie schwindendem Schimmer umgoldet. Was seiner Per­sönlichkeit den hinreißenden Schwung verlieh, sie heraushoo aus allem Gewöhnlichen hoch in die Regionen des Jomls, das war die sichtbarliche Segnung -dieses Aus-erwählten durch das Geschick, die Fülle lauterer Harmonie, die ihm von An­fang an mitgcgeücn war. Nur ganz selten wird einem Pol!

der Begründung betonen. Auch die öffentliche Aus­stellung zu gewerblichen Zwecken verstößt nicht ohne weiteres gegen das Verbot, vielmehr erst -dann, wenn die Art der Schaustellung geeignet ist, die Jugend sitt­lich zu gefährden und -deswegen Ärgernis bei Erwachse­nen zu erregen. Ein krasses Beispiel mag die Absichten des Gesetzgebers erläutern: Das gynäkologische Lehr­

buch in der Auslage einer medizinischen Buchhandlung unterliegt keiner Beanstandung, Wohl aber macht der Papierhändler sich strafbar, der dasselbe Werk mit aus­geschlagenen Abbildungen im Schaufenster neben dem Schulgebäude zeigt. Nun ziehe man die Fülle von Möglichkeiten in Betracht, die sich bei weniger ausge­prägter Sachlage ergeben. Es erhellt, daß die Wirkung des Gesetzes völlig Frage der Auslegung und tatsäch­lichen Würdigung im Einzelfalle werden muß. Die damit in den Vordergrund gerückte Beweisführung und Sicherung des objektiven Tatbestandes . schließt neue rechtliche Schwierigkeiten in sich. Da die Vorlage -den 8 23 des Preßgesetzes unberührt läßt, ist Beschlagnahme ohne richterliche Anordnung ausgeschlossen. Privat- zeugen werden sich, wenn nicht -alle Erfahrungen trügen, nur selten finden lassen. So muß die große Menge der Entscheidungen von den polizeilichen Feststellungen abhängen. Man wird der Tüchtigkeit auch un­serer bewährtesten Polizeimannschasten nicht zu nahe treten, wenn man ausspricht, daß ihre Ur­teils- und A u s d r u ck s f ä h i g k e i t -diesen kompli­zierten Tatbeständen nicht gewachsen i st, bei denen nicht der ausgestellte Gegenstand, sondern die Art der Schaustellung, also Zahl und Gruppierung, Stellung, Lage und Umgebung nebst unendlich vielen anderen Einzelheiten die Strafbarkeit begründet. Es bietet sich kaum ein anderer Ausweg als der kodakbewaffnete Schutzmann, -der knipsend von Schaufenster zu Schau­fenster wandert und das Album seines Tagewerkes den -Gerichten unterbreitet. Bis zu deren Entscheidung kann der böswillige Händler durch einige dekorative Änderungen längst eine neuer Prüfung bedürfende Sachlage geschaffen -haben usw. in inkinitnin. zumal nur die ausgestellten Exemplare der Einziehung unter­liegen. Nach -der subjektiven Seite wird sich die Über­führung kaum einfacher gestaften, denn das Bewußtsein der Rechtswidrigkeit kann bei diesem -doppelt bedingten, mit erzieherischen und künstlerischen Fragen verquickten deliktischen Komplex -durchaus nicht immer vorausgesetzt werden."

Der Verfasser resümiert sich dahin:Der schlimmste Schmutz und Schund könnte durch die Annahme des Entwurfs aus den Auslagen verbannt weiten, der Absatz bleibt ungestört und würde dank der Gerwben- heit der Verkäufer -auch die Anklagebeschraiftung aus- zunutzen wissen. Der neueingeführte Barbestand -der strafbaren Zurschaustellung beschwort «n Chaos straf­rechtlicher und str-afprozessualrscher, Schwierigkeiten, ästhetischer, wissenschaftlicher -und erzieherischer Fragen auf." Dies alles ist richtig, und soweit können wir mit Herrn Lindenau üeben. -Wenn er dann aber fragt, ob es nicht weniger bedenklich und zugleich praktrscher

und einer Zeit solch ein Begnadeter der Natur geschenkt, der ein Siegreicher ist und ein Sonneumenjch von Kindesbeinen an. Und noch seltener ist eine von allen tieferen Konflikten befreite, in freier Sicherheit gej chwst en waltende Schöpfer­kraft in unserer nordischen, so tief zerklüfteten, vom Zweifel zerwühlten Dichterwelt. Ein heiter , im Lichte wandelnder, aus unerschöpflicher Fruchtbarkeit fröhlich mritellender Poet wie Heyse, der in den romanischen Literaturen wohl einige Parallelen findet, z. B. bei Ärmst oder Pope, ist in unserer Dichtung ein so köstliches Wunder, das wie eine .glückliche Insel aus unserem Schrifttum ragt.

Daß dieser sonnenhaften Gestalt auch die Schatten nicht

fehlten, ist eine Naturnotwendigkeit, die sich von selbst ergibt.

Ja, es zeugt für das reine ungebrochene Leuchten seines Wesens, daß es nur da voll erstrMte. wo kerne Schranken das Licht hemmten. Ihm w°«n feste, unverrückbare Grenzen gesetzt, die er nie ungestraft über.chrrtten. Ern Ringen um das Unerreichbare, ein gieriges nach dem Unendlichen,

die tiefer und tiefer bohrende ..Maulwurfsarbeit", die Ibsen vom Dichter forderte und der viele unserer Größten ihr Höchstes vevdanken, das -lag ihm fern. Er war kein Faustischer Grübler, keine chaotisch gebärende, rn Holken und Gluten sich läuternde Seele, deren Dichiun-Fen sich langsam losringen aus der Nacht in den Tag. Ihm war neben der unbändigen Freude an allem Sein und Geschehen zunächst ein Trieb in die Seele gelegt, zu formen und zu gestalten, aneinanderzu- fügen und aufzubauen. Wie man wohl von Bildhauern er­zählt, daß ihre spielenden Hände aus allen Stoffen noch Figuren kneten und formen, so schiienen sich Klänge und Rhythmen, der Takt geschmeidiger Verse und die blühende Sinnlichkeit schöner Worte wie von selbst in seinem Innern zu regen und aus ihm heraufzutönen. Deshalb ward ihm aber doch eine starke und stolze Entwicklung nicht versagt, wie ja auch der gesunde und fruchtbare Baum immer reicher seinen Wipfel in den Himmel streckt. Sein Leben war nicht bloß ein heiteres Spiel in Kunst und Glück, von der Sonne

wäre, bas Vertrauen auf -die Auslegungskunst von Ge­richten und Polizeibehörden durch die Untersagung der Herstellung und des Vertriebs von Schmutz und Schund in Wort und Bild zu bekunden, so müssen wir bestimmt nein sagen. Denn dann bekämen wir die richtige Lex Heinze wieder, die vor vierzehn Jahren verdienter­maßen in den Orkus -geschleudert wurde. Die jetzt ein- gebrachte Vorlage ist schlecht, die Lex Heinze war noch schlechter. Zum Glück droht nicht die Gefahr, daß dieser Reichstag auf die Brücke des Lindenauschen Vorschlages treten wird.

politische Übersicht.

ZrvsiunL dreißig Reichstagsersatzrvahlen

fanden seit den letzten allgemeinen Neuwahlen zum Reichstag im Januar 1912 statt. Das Zentrum be­hauptete dabei folgende zehn Kreise: Leobschütz. Münster-Koesseld, Köln-Land, 'Siegkreis-Waldbroel, Kaarburg-Merzig-Saarlouis, Weilheim, Neumarkl, Landshut. Bamberg und Rastatt-Baden. Die Konser­vativen haften sechs Mandate zu verteidigen. Sie be­haupteten Ragnit-Pillkallen. Ost- und Weststernberg. Greifenberg-Kammin und Stolp-Lanenburg, verloren aber Hagenow-Grevesmühlen an die Fortschritüichc Bolkspartei und Salzwed-el-Gardel-egen an die Natio- nalliberalen. Die Reichspartei, welche 1912 nur 14 Mandate heimbrachte, mußte ihren Besitz in drei Wahl­kreisen verteidigen. Sie behauptete Schweh bei der ersten Ersatzwahl im Dezember 1912, muß den Kreis aber jetzt wiederholt verteidigen, da das Mandat des Reichsparteilers v. Halem abermals in der Wahl- Prüfungskommission für ungültig erklärt wurde, worauf v. Halem dasselbe freiwillig niederlegte. Außerdem behauptete die Reichspaftei noch Lebau-Rosenberg, ver­lor aber Jüterbog-Luckenwalde-Zauch-Belzig an die Sozialdemokratie. DieSozialdemokraten behaupteten folgende drei Sitze: Dresdetr-Neust-adt, Hamburg 1 und Reuß ältere Linie (Greiz), verloren aber Jerichow an die Konservativen, welchem Verlust jedoch -der Gewinn von Jüterbog-Luckenwalde gegenübersteht. Die Fort­schrittliche Volkspartei behauptete Berlin 1 und Varel- Jever. Das elsässische Zentrum behauptete Schlettstadt, der Bayerische Bauernbund Pfarrkirchen, die Polen Pleß-Rybnik und Samter-Birnb-aum-Schweftn-Obornik. Die Wirtschaftliche Vereinigung büßte Waldeck-Pyrmont -an die Fortschrittliche Volkspartei ein, während die Nationalliberalen Offenburg-Kehl an das Zentrum ab­treten mußten. Der Wahlkreis Borna-Pegau-Rochlitz, -der bisher durch den Reichsparteiler v. Li-ebert vertreten war, siel in der Stichwahl am letzten Donnerstag der Sozialdemokratie zu. Durch die verschiedenen Verschie­bungen bei den bisherigen Reichstagsersatzwahlen ge­wannen die Fortschrittler zwei Mandate, das Zentrum ein Mandat, die Sozialdemokraten ein Mandat. Es büßten dafür ein die Konservativen und die Wirtschaft­liche Vereinigung je ein Mandat und die Reichspaftei zwei Mandate. Von den 32 Reichstagsnachwahlen wur-

des Südens erhellt, von Lust und 'Lachen durchb«. Schwerstes hat ihn getroffen: der Tod der geliebten Frau ließ ihn verzweifeln, bis aus tiefem Schmerz und milder Resig­nation die ersten Blüten seiner Herzenslyrik keimten; in fröstelnde Finsternis glaubte er sich für immer gehüllt, da die Kinder dahinsanken; furchtbare Familientragödien haben sich in seiner nächsten Nähe abgespielt. Doch ihm war dis Gabe verliehen, auch feinen Schmerz, feine unendliche Qual noch in anmutiger Schöne, in melancholisch stiller Grazie auszuleben. Das Elend und die Niedrigkeit der Welt haf­teten nur an seinen Sohlen. Die Stirn badete sich in reinem Licht und das Auge schaute zu Ätherhöhen auf. So hat er dmn in Wirrnis kämpfenden Menschen unserer Tage ver­ständnislos gegenübergestanden. DerSchatz der Annen", das tiefe Wunder der äußeren Unscheinbafteit war ihm ver­schlossen. _ Als echter Nachfahr Goetheschen Heidentums hatte er nur Sinn und Auge für plastisch-sinnliche Harmonien, mit denen sich seelischer Adel, innere Vornehmheit einen. Sein felsenfester Glaube an die Allmacht der Liebe machte chn blind für die weiten, tragisch-gewaltigen Bereiche des Lebens, in denen die Liebe keine Macht hat.

In einem von Bildern und Musik, von Schönheit und kultivierter Lebensform erfüllten Hause a-uferzogen, hatte er früh schon die Reize deS künstlerischen Genießens ebenso stark empfunden, wie die des eigenen Erlebens. Durch sein Studium immer tiefer eingeführt in den Glanz und die der- führerische Anmut romanischer Formen gefiel er sich bald in dem Spiel klingender Sonette, in dem zierlichen Gliederfügen reizender Terzinenketten und dem verschlungenen Weichmaß tanzender Ritornelle. Sein Interesse an den Weltgeschicken äußerte sich hauptsächlich in einer unbezähmbaren Neugier nach den Menschen, ihren Seelen und ihren Abenteuern. Auch hier berauschte ihn zunächst die ebenmäßige Gestalt, die wundervolle Linie einer leisen Bewegung, die Nuance im Ausdruck und die Besonderheit der einzelnen individuellen Erscheinung. Doch dann drang er W den Tiefen vor, suchte