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Morgen-Ausgabe, 1. Mali.
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Samstag, 14. Marz 1814 .
Nr. 18»
Petersburger Korrespondenz eines deutschen Blattes enthalten war. überhaupt wäre es verkehrt, eine entscheidende Bedeutung für die Gegenwart darin zu erblicken, wenn sich von Zeit zu Zeit mit Hilfe von Tinte und Druckerschwärze die alte Erfahrung bestätigt, daß durch nationalistische Erregungen die feststehende Ehrlichkeit der offiziellen Friedenspolitik zu kompromittieren versucht wird. Wir stimmen mit der „Ro s s i j a" ganz darin überein, daß die Regierungen der beiden benachbarten Kaiserreiche nicht die Absicht haben können, über der „Legende" von der russisch- deutschen Freundschaft das Kreuz zu machen.
Frankreich war informiert.
# Paris, 13. März. (Eig. Drahtbericht) Schon seit einigen Tagen wußte man in Paris, daß bedeutsame Veröffentlichungen an der Newa in der Lust schweben. So brachte gestern bereits das „Journal" eine geheimnisvolle Andeutung darüber, und bekanntlich waren der „Temps" und die „Liberts" gestern abend imstande, das Hauptsächlichste aus den Erklärungen mitzuteilen, die der Kriegsminister Luchomlinow zu gleicher Zeit durch die „Petersburger Börsenzeitung" machte. Man versichert heute, wie der Petersburger Korrespondent des „Matin" seinem Blatte berichtet, daß, das Manuskript dem Zaren Vorgelegen habe, der selbst einige Änderungen vorgenommen habe. Bemerkenswert ist es aber, daß nur zwei Organe die Veröffentlichung mit eigenen Bemerkungen begleiten, so der „Petit Parifien", der behauptet, daß nunmehr die Krisis, die durch lettische Umtriebe hervorgerufen worden sei, ihren Höhenpunkt überschritten habe und jetzt eine Entspannung der Lage in Europa eintreten werde.
Die ungläubige russische Presse.
rvb. Petersburg, 13. März. Die Aufnahme der gestrigen Mitteilungen der „Petersburger Börsenztg." über die russischen Rüstungen in der hiesigen Presse entspricht kaum den Erwartungen der hohen militärischen Kreise, die sie veranlaßt haben. Die „Nowoja Wremja" schweigt sich völlig aus. „Rjet'ch" erinnert daran, daß die offiziellen russischen Kreise die Kr i e g s b e r e i t s ch a f t der Armee auch vor dem japanischen Kriege sehr günstig beurteilt haben. Durch die Veröffentlichung setzt sich das Kriegsministerium in Gegensatz zum Auswärtigen Amt, da die Angelegenheit im Auslande Beunruhigung Hervorrufen müsse.
Die Heranziehung der Ausländer zum Wehrbertrag.
# Berlin, 13. März. (Eig. Drahtbericht) Die Heranziehung der in Deutschland lebenden Ausländer und ausländischen Gesellschaften zum Wehrbeitrag scheint auf unvorhergesehene Schwierigkeiten zu stoßen. Nach dem Wehrbeitragsgesetz sind bekanntlich die in Deutschland lebenden Ausländer unter gewissen Voraussetzungen verpflichtet, den Wehrbeitrag zu leisten. Nun bestehen aber zwischen dem Deutschen
Reich einerseits und Rußland, Rumänien und Griechenland andererseits seit einiger Zeit Verträge, nach denen die Staatsangehörigen dieser Länder nicht zur Leistung einer Kriegs- oder Ausnahmesteuer heran- gezogen werden können. Wie die „Nationalzeitung" meldet, beabsichtigen die Vertreter der genannten Länder in Berlin unter Berufung auf diese Verträge die Befreiung ihrer Staatsangehörigen vom Wehrbeitrag zu verlangen. Es haben in diesen Fragen vorläufig zwar nur unverbindliche Besprechungen zwischen den Diplomaten stattgefunden, doch sollen in nächster Zeit Verhandlungen über die Form des Protestes eingeleitet werden. Sollte die Dem a r ch e, die unter Führung Rußlands vor sich gehen dürfte, von Erfolg sein, so liegt die Erwartung nahe, daß auch die übrigen in Berlin diplomatisch vertretenen Staaten die gleichen Rechte für ihre Staatsangehörigen fordern werden, und zwar sollen es vor allem die Vereinigten Staaten sein, die ein großes Interesse für die Frage an den Tag legen. Es handelt sich in erster Linie nicht um eine politische, sondern um eine persönliche Frage, wobei die Entscheidung vor allem in der Auslegung des Begriffs Kriegssteuer liegen dürfte, der wohl nicht ohne weiteres auf den Wehrbeitrag angewendet werden kann.
Der elsaß-lothringische Etat, wb. Straßburg i. E., 13. März. Die Zweite Kammer des Landtags hat in der heutigen Sitzung die dritte Lesung über den Landeshaushaltsetat für das Rechnungsjahr 1914 beendet und damit den zu Beginn der Beratungen kundgegebenen Willen, den Etat in diesem Jahre rechtzeitig fertigzustellen, in die Tat umgesetzt. Der Etat wird nach den Beschlüssen der Zweiten Kammer in Einnahmen und Ausgaben mit einer Summe von rund 81 Millionen Mark balanzieren und deckt sich damit im wesentlichen mit der von der Regierung vorgeschjagenen Summe. Hervor- gehoben sei noch, daß damit auch der Gn a d e n f o n d s des Kaisers und der Dispositionsfonds des Statthalters von der Zweiten Kammer endgültig genehmigt ist. Der Etat wurde mit allen Stimmen gegen die der sozialdemokratischen Partei angenommen.
Eine Hansabundtagung in Köln.
4t Berlin- 13. März. (Eig. Drahtbericht) Das Präsidium des Hansabundes hat beschlossen, anläßlich des 6jährigen Bestehens des Hansabundes eine Tagung des G e s a m t a u s s ch u s s e s am 12. und 13. Juli in Köln abzuhalten.
Stubentenkundgebunge» in Wien, wb. Wien, 13. März. Heute vormittag fanden vor der Universität Kundgebungen italienischer und südslawischer Studenten statt wegen der Errichtung einer italienischen Fakultät. Etwa 400 italienische Studenten besetzten unter Absingen nationaler Lieder die UniversitätS- rampen. Die südslawischen Studenten, beabsichtigten, die
Rampen im S t u r m l a u f zu nehmen, wurden jedoch von der Polizei daran gehindert. Hierauf wollten die Süd- slawen durch ein Seitentor der Universität eindringen, aber auch hier trat ihnen die Polizei entgegen.
Ein schweres Gefecht in Tripolis, wb. Benghasi, 13. März. Die Kolonne Latini wurde in dem Lager bei Zustina an der Küste der Prince-Bai am 11. März, morgens 2 Uhr, von 1500 bis 2000 Eingeborenen überrascht und angegriffen. Sie ging zum Gegenstoß vor und zwang den Feind nach 4 Stunden zur Flucht. Gegen 4 Uhr morgens zerstreute sie den Feind noch einmal, der anscheinend Tote und Verwundete holen wollte. Auf dem Gefechtsfeld wurden 263 Leichen des Feindes, darunter einige Führer, Waffen und Munition gefunden. Die Verluste der Italiener betrugen an Toten 2 Offiziere, 1 Soldat und 42 Askaris. 9 Offiziere, 7 Soldaten und 93 Askaris wurden verwundet.
wb. Berlin, 13. März. Heute nacht starb der Professor der Botanik an der König!. Universität Geheimrat Paul Magnus im Alter von 70 Jahren.
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Wer Odol konsequent ■ täglich anwendet, übt nach unseren heutigen Kenntnissen die denkbar beste Zahn- und Mundpflege aus.
Handelsteil.
Die Aassichten des Hoimarktes.
Gegenwärtig befindet sich dlie Mehrzahl der deutschen Holzmärkte noch im Stadium der Ruhe und Zurückhaltung. Das ist ja auch kaum anders möglich. Auf dem Wasserwege hat die Zufuhr von den russischen Märkten noch nicht eingesetzt, und außerdem dürften letztere diesmal wohl nicht dasselbe Quantum zum Export bringen wie in den früherem Jahren, da neben anderen Gründen das strenge Frostwetter das Schlagen in den russischen Wäldern in nur mäßigem Umfange zuließ. Auf der anderen Seite sind aber auch die Absatzmöglichkeiten vorläufig noch ziemlich eng begrenzt. Die Mühlen, namentlich die ostdeutschen, sind mit Material mehr als reichlich eingedeckt und die Flaute in dem an sich schon wenig rentablen Mühlengeschäft hat zu Zusammenbrüchen bedeutender Firmen geführt. Die Nachfrage nach geschnittenen Hölzern, besonders nach Bauholz, hält sich immer noch auf recht niedrigem Niveau. Die Bautätigkeit hat wohl an einzelnen Plätzen einen Ansatz genommen, jedoch kann im Augenblick von einer völligen Neu- belebung des Baugewerbes nicht gut die Rede sein. Immerhin bestehen begründete Erwartungen auf eine allmähliche Aufwärtsbewegung in der bezeichneten Richtung. Davon wurden natürlich die Bautischlereien, die fast durchweg ungenügend beschäftigt sind, ebenfalls profitieren Der Beschäftigungsgrad in der Möbelherstellung läßt gegenwärtig noch viel zu wünschen übrig. -Eine bessere Beschäftigung weisen nur diejenigen Betriebe auf, die irgend ein Spezialgebiet pflegen, während sich die Nachfrage nach Durchschnitts-, bezw. billigeren Möbeln in nodh engem Rahmen halt. Allerdings wird wohl auch hier die Konjunktur mit dem allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung sich bald in aufstrebender Linie bewegen. Für die Klavier - und Pianoforte- fabrilcen bestehen auch weiterhin relativ günstige Aussichten. Das gleiche gilt auch für die Beschäftigung der Werften und Waggonfabriken. Ob sich die Automobilindustrie so bald aus dem Stadium der Depression erholen dürfte, läßt sich schwer beantworten. Man darf jedoch annehmen, daß die Herstellung von Geschäftewagen auf größeren Absatz rechnen kann als die übrigen Zweige der Automofcilfabjgkation. Das Grubenholzgeschäft liegt vorläufig in den westdeutschen Bezirken sehr darnieder. Obwohl die Lagerbestände an Grubenhölzern bei allen Zechen nichts weniger als ausreichend genannt werden können, verhalten sich dennoch die Verwaltungen den Grubemholz- offerten gegenüber sehr abwartend. Die ungeklärten Verhältnisse des Eisenmarfrfes haben naturgemäß den Kohlen- und Keksmarkt ungünstig beeinflußt und in weiterer Folge den Bedarf an Grubenhölzern erheblich eingeschränkt. Selstverständ- lich hat sich auch das Preisniveau für Grubenholz merkliche Reduzierungen gefallen lassen müssen. Günstiger sind die Aussichten für die schlesischen Märkte, weil der ober- schlesische Bergbau unter der anhaltend starken Beschäftigung auch weiterhin noch kräftigen Bedarf an Grubenhölzern bekunden dürfte. Im Handel mit ausländischen Bau- und Nutzhölzern ist in nächster Zeit kaum eine Änderung zu erwarten.
Frankfurter Nachbörse.
— Frankfurt a. M„ 13. März. Kurse von .114 bis 2% Uhr. Kreditaktien 206%, Disconto-Commaruiit 197.—, Dresdner Bank 168%, Petersb. Int. Handelsbank 208%, Skatsbahn .156%,
Lombarden 22)4, Baltimore und Ohio 88 5 /s, Paketfahrt —.—, Nordd. LJoyd 125%, Deutsch-Luxemburger 136(4 a ¥2 Phönis 239% a 240Vs, Edison 146%,
Berliner Nachbör» f Frrlin, 13. März. (Per Ultimo,.)
Kreditaktien
Hand.-Oesell. Commerzbank . Darmstädt.Bank Deutsche Bank. Disk.-Kommand. Dresdner Bank. Nationalbank. Schaaff hausen . Pet.Int. Hdlsbk. Lüb.-Bfichener . Schantungbahn. Lombarden. . . Anatolier. ... Baltimore. . . .
Kanada .
210-
Rhein. Stahlw..
162i/s
Orientbahn . .
30172
Rombacher. . .
113'b
Meridional. . .
1041/s
Paketfahrt . . .
12372
Pennsylvania. .
—
H:ambK.-3ndam.
2537.
Henri.
1593/8
Hans.-Dmpfsch.
1Ö7 —
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Lloyd.
1581 8
Türkenlose .
167—
Dynamit-Trust.
117-
Aumetz-Friede .
1653/4
Naphtha-Nobel.
106 —
Bochumer ..
224' t
Allg.Elektrizität
2087s
Luxemburg r
136'A
D-.UeberseeEL
Gelsenkirchen .
193 1/2
Siemens.
140%
Harpener. . . .
Hohenlohewrk.
1341/2
Schlickert .. .
2274
1B33/4
831/2
Laurahütte . . .
Phönix.
IVL'/s
2403/a
Urnern. South-Westafr..
161—
I 59 V 2
1421/s
1667/8
2921/4
1251/8
1783/4
401V2
2463/ 4
1763/8
2171/4
1493/8
1721/s
121 —
Banken und Geldmarkt.
* Bayerische Handelsbank. Der bilanzmäßige Reingewinn beläuft sich auf 5 205 884 M. gegen 4 422 977 M. des Vorjahres. Dieses Ergebnis ist in erster Linie auf die letzte Kapitalserhöhung der Bank zurückzuführen. Die Bank erwartet eine Belebung des Baumarktes „in absehbarer Zeit“. Der Absatz von Kommunalschuldverschreibun.gen gestaltete sich so unbefriedigend, daß die Bank sich gezwungen sah,, das Kom- munaldarlehensgeschäft > so gut wie ganz einzustelien. Die Dividende beträgt wie im Vorjahr 8.05 Proz.
Berg- und Hüttenwesen.
* Hftttenzechen und reine Zechen. Die Verhandlungen zwischen den reinen Zechen und den Hüttenzechen sollen im Anschluß an die Zechenbeisitzer - Versammlung des Ivohlen- syndikats am 19. d. M. wieder aufgenomimen werden. In beteiligten Kreisen erwartet man, diaß die in der letzten Versammlung bei der Beratung des neuen Syndicatsvertrages aufs neue aufgetauchten Differenzen zwischen reinen und Hüttenzechen durch Einlenken der reinen Zechen bc-igelegt werden
w Der Versand des Stahlwerksveibandes betrug im Februar 1214 insgesamt 482 925 Tonnen Rohstahlgewicht gegen 455 191 Tonnen im Januar d. J. und 506 417 Tonnen im Februar 1913.
Industrie und Handel.
* China Export-, Import- nnd Bank-Compagnie in Ham- barg. Nach dem Abschluß stieg der Reingewinn auf 2 879 218 Mark (2 342 068 M.), wovon die Zweigniederlassungen in China und Japan 1 856 966 M. (1 590 809 M.)erbrachten. Die Dividende wird mit 138 Proz. (H® Proz.) vorgeschlagen und erfordert 25070 000 M. (1 740 000 MO- Den Angestellten werden 382 083 M. (321460 M.) und dem Aufsiehtsrat 63 154 M. (52 848 M.) zugebilligt. Für mildtätige Zwecke werden 15 500 Mark (13 000 M.) verwandt und 14 981 M. (14 259 M.) vorgetragen. Die Aussichten seien angesichts der Verhältnisse nichts weniger als ausgezeichnet.
Eividendenvorschläge. Simonius Zellulosefabrik 5 Proz (6 Proz.), Maschinenfabrik Rheinland in Düsseldorf 0 (10) Proz., Düsseldorfer Röhremndwrino 7.7 (7) Proz-, Stahl u Federer, A.-G. in Stuttgart, wieder 7 Proz., Peten&ui-ger Handelsbank 14 (13.6) Proz.
w. Pcrtland-Zemeiiiwerke Heidelberg wad Mannheim, A -G., Heidelberg. Der Gewinn für das am 30. November 1913 zu Ende gegangene Geschäftsjahr beträgt inMusive 1 162 748 Mait & V. 0! 132 757 M-) Vorfrag 4 728 261 M. (4 581 070 M.).
Der auf den 6. April berufenen Generalversammlung wird die Verteilung von 10 Proz. Dividende (wie i. V.) vorgeschlagen und I 158 133 M. (1 162 748 M.) werden auf neue Rechnung vorgetragen.
w. Deutsche Kolonial-Gesellschaft fflr Südwestafrika.
fm ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 1913/14 waren die Einnahmen aus den Diamantabgaben höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, blieben • dagegen gegen das zweite Halbjahr wesentlich zurück, da der Diamantenabsatz nachgelassen hat. Über das Endergebnis des Gesehäftejahres 1913/14 lassen sich zurzeit keine bestimmten Angaben machen; doch dürfte es dem vorjährigen Ertrag annähernd gleichkommen.
* Verwertung der Katanga-Konzessionen der Deutschen Bank. Nach Meldungen Brüsseler Blätter übertrugen sowohl die Deutsche Bank (Filiale Brüssel) als auch die Socidte Generale de Paris ihre bergbaulichen Konzessionen auf je 500 0G0 Hektar im Katanga-Gebiet auf Minengesellschaften, die sich zu ausgiebiger Erforschung dies gesamten Minengebiete verpflichtet haben. Von allen Ergebnissen erhalten die Deutsche Bank bezw. die Societö GArterale de Paris gesondert 61 Proz., während der belgischen Gruppe 40 Proz. zufallen.
* Die Dresdner Gasmotorenfabrik vom. Moritz Hille wird voraussichtlich eine Reduzierung der Dividende auf 8 Proz (i. V. .11 Proz.) erfahren.
Verkehrswesen.
w. Zur Errichtung einer Schiifahrtslinie Fiume-New York.
Budapest, 13 Mäbz Die Verhandlungen zwischen der Regierung und der Cunardlinie über die Errichtung einer selbständigen Lmm Fiume-New York haben begonnen. Eine Vermehrung der Fanrten ist nicht in Aussicht genommen. Was den Vertrag mit dem Pool betrifft, so ist er zwar gekündigt worden, doch ist die Regierung bereit, den Vertrag zu erneuern, wofern die Gesellschaften die Verpflichtung übernehmen, auf die Beförderung unbefugter Ausländer zu verzichten.
Sehiffsliste für billige Briefe
nach den Vereinigten Staaten von Amerika.
10 Pf. für l 0 20 )?• — Postschluß nach Ankunft dev Friihz'üge.
Di« flortoermWigunK erstreckt sieh nur auf die Briefe, nicht auch aut rosiKanon, Drucksachen usw. und gilt nur für Briefe nach den vermnigteit Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen Gebiöteii Amerikas, z. B. Canada.
Kaiser WilÄ TT* Große ' - - ' > 18 . März ab Bremen.
Kaiser Wimeim u. »21. » » Bremen
Kaiserin Auguste Viotoria . ...» 26. » » Hamburg.
George. Washington ....... , 3z. » » Bremen
Kronprinz Wilhelm .» 31. . ... - Bremen.
lS°Ä^öeciiie- :: :::: : 7 2 : Ap » ü : &• PrinzVriedrioh’Wilhelm '. i i l i?) I g“*»«*
sind Schnelldampfer oder solche, die für eine bestimmte zeit vor dem Abgänge die schnellste Beforderungsgelegen- heit empfiehlt sich, die Briefe mit einem Leitvermerke
wie »direa.^er'* eg« oder »über Bremen 0 ( j 6r Hamburg« zu versehen. ’
Die Morgen-Ausgabe umfaßt 14 Seiten und die BerlagsbeUage „Der Roman".
(ihefretelteitr: A. HcgerSorit.
Verantwortlich s,ir teR Politischen Teil: A. Hegerhorsts für Feuilleton:
fiir ® u8 Stai>t lmb Land: C.Rötherdts für Terichtrlual:
H. Dlrfeubach: f,-j r Sport und Spiel: F. Günther: dir Vermischtes und BriffKWgj- V; «oSacTer; für Handel und Letzte Drahtberichte: W. für die A-izc gen und Re-I-unen: H. Dorn auf; sämtlich >» Wiesbaden ' t» 11110 «»( der L. Schellenberglchen Hos-Buckdruckerei ,,, Wiesbaden.
Sprechstunde der Redaktion: 12 bis 1 Uhr: in der politischen Abteil«!,«
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