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Morgen-Ausgabe.
Nr. 99. * 62. Jahrgang.
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Die politift der Woche.
Zu Beginn dieser Woche wurde die politische Welt ^urch die Nachricht alarmiert, daß der Reichskanzler d. Bethmann-Hollweg sich mit dem Plan trage, dem E^ichstag A u s n a h m e g e s e tz e zwecks Bekänipfung "kr deutschfeindlichen Agitation in Elsaß-Lothrin- 6en vorzulegen, und konservative Blätter fügten hin-
daß. falls die Volksvertretung für diese Maßnahmen ^lcht zu haben sei. auch vor einer Auflösung des ^ e i ch s t a g s nicht zurückgeschreckt werden solle. Diese Äarmmeldung klang nun freilich einigermaßen unwahrscheinlich, da sich bei den früheren Debatten im ^reichstag über die gleiche Frage alle Parteien bis auf
beiden konservativen gegen eine solche Ausnahme- öesetzgebung erklärt hatten. Jene sensationelle Meldung ist denn auch schnell dementiert worden.
In einer sehr schwierigen Lage befindet sich das Kabinett Stürgk h in Ö st e r r e i ch, das sich bisher vergeblich bemüht hat, den Reichstag wieder arbeitsfähig zu machen. Um nun die Parlainentsmaschine in Gang zu bringen, hat man zu dem alten beliebten Mittel gegriffen, die Tschechen aus K o st e n der Deutschen zu „versöhnen". Die von der Regierung ^orgeschlagene Grundlage für den deutsch-böhmischen Ausgleich ist von den deutschen Parteien mit Recht als Unannehmbar bezeichnet worden. und ob angesichts der durch die Begünstigung der Tschechen hervorgerufenen Erregung die neuerdings eingeleiteten Kompromiß- derhandlungen noch einen Erfolg zeitigen werden, das erscheint angesichts des jetzt entbrannten leidenschaftlichen. Kampfes uni die Landeshauptstadt Prag als recht fraglich. Wohin die Nationalitätenkämpfe führen können, das hat man soeben auch in Transleithanien an einem blutigen Beispiel erfahren. Wenn auch die Beweggründe zu dem grauenvollen Bombenattentat in Detzreczin noch nicht einwandsfrei festgestellt wur- sight die Budapester Polizeibehörde doch auf dem Standpunkt, daß es sich hierbei um ein politisches Attentat handelt, das die einen den ungarischen Rumänen, die anderen aber der prawoslawistrschen Partei in die Schuhe schieben wollen, wobei behauptet wird, daß die Fäden der Verschwörung nach Rußland Mnüberlaufen.
Auch ' sonst ist in den Beziehungen, zwischen der Donaumonarchie und dem Zarenreich c wo unter dem neuen Kabinett Goremykin ein schärferer Kurs in der auswärtigen Politik einznsetzen scheint, eine unverkennbare Spannung wahrzunehmen. Dagegen lassen die Berichte über den in Petersburg ^gehaltenen Kronrat erkennen, daß der Ministerpräsident der Duma gegenüber zunächst jedenfalls nicht den Mann der starken Faust spielen will. Das wird für die Panslawisten eine Enttäuschung bedeuten, aber da Goremykin zweifellos das Ohr des Zaren hat, wird feine Position dadurch kaum gefährdet werden.
Recht wackelig ist. dagegen die Stellung des fr an- löslichen Kabinetts geworden. Zwar hat Doumergue der Kammer glücklich das Budgei- brov'lsorium abgerungen, und auch bei der Jnterpella- tion über die Epidemien im französischen Heer kam die
Regierung noch mit einem blauen Auge, davon. Diese beiden Siege wurden aber reichlich ausgewogen durch die Ablehnung, welche Eailleaux' Finanzprogramm, dessen Rückgrat die Einkommensteuer ist, im Senat gefunden hat, und die Position des Kabinetts hat dadurch zweifellos, einen ernstlichen Stoß erlitten.
Auch das englische Kabinett Asquith hat sein Sorgenpäckchen. Während Churchills Flottennachtrags- etat den einen zu viel, den anderen zu wenig bringt, droht die Ulstersrage einen ernstlichen Keil in die liberale Regierungspartei zu treiben. Dazu kommen durchaus nicht leicht zu nehmende Kämpfe an der britisch-afghanischen Grenze, und endlich hat die Erschießung des Engländers B e n t o n durch den mexikanischen Rebellengeneral Villa im Britenreichs eine starke Erregung ausgelöst, während das Kabinett keine Neigung zeigt, sich aus das gefährliche Spiel einer Jntcr- vLntionspolitik einzulassen.
Daß die Mächte so mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt sind, scheint der Pazifizierungspolitik aus dem Balkan zugute zu kommen. Jedenfalls hat die schiedlich-triedliche Verständigung in dieser Woche weitere Fortschritte gemacht, und auch der M b r e t von Albanien — man weiß noch nicht genau, ob die offizielle Übersetzung Fürst oder König lauten soll — hat sich bereits reisefertig gemacht, um nach der offiziellen Annahme der Krone und der.Absolvierung seiner Antrittsvisite in Petersburg die Ausreise nach Durazzo anzutreten, zu der man ihm aufrichtig und von Herzen „glückliche Fahrt" wünschen wird.
politische Übersicht.
Zur Gründung der elsatz-lothringischen Verteidlgunasliga
wird uns von einem alten Reichsländer Altdeutschen geschrieben: Die im Landtagsgebäude zu Straßburg unter dem Vorsitz des Präsidenten der Zweiten Kammer, Dr. Ricklin, am 26. Februar 1614 zusammengetretene Versammlung von angesehenen Vertretern beider Kammern des Landtags und der Presse beschloß, wie gemeldet, einmütig die Gründung einer Liga zur Verteidigung Elsaß-Lothringens gegen Verunglimpfungen durch Altdeutsche, besonders durch die altdeutsche Presse. Es wäre zu wünschen, daß bei den Beratungen dieser Kommission die französische Unart nicht zu sehr abfärbte, wonach ihnen Verunglimpfungen Deutschlands erlaubt sind, die verunglimpften Deutschen sich aber nicht einmal dagegen wehren dürfen. Es ist doch auch in Elsaß-Lothringen kein Geheimnis, daß die Anrüpelungen von Elsaß- Lothringern ausgegangen sind und leider auch jetzt noch ausgehen. So u n v e r st ä n d i g und böswillig, wie die Altdeutschen in Versammlungen, durch die Presse und durch die Karikaturenzeichner von Elsaß-Lothringern wider besseres Wissen besudelt werden, fallen nicht einmal die dadurch veranlaßten Entgegnungen in der altdeutschen Presse aus, während sie die anderen Organe entweder mit Verachtung strafen oder ohne Kommentar niedriger hängen. — Also zu allerer st im eigenen Ländchen den Unverständigen un!d Böswilligen den Maulkorb angelegt! Dann wird der eines Kulturvolkes unwürdige Zustand, welchen die
' Maffenet-Feste.
Monte-Carlo. 24. Februar.
Masscnet, der mit Vorliebe seine neuen Werke der Oper den Monte-Carlo für die fürstliche Feuermufe anvertraute und fast alljährlich an der Riviera im Schloß der Grrmawi als Gast verweilte, ist hier gestern eine große posthume V, Ehrung erwiesen worden. Vor der Erstausführung seiner ätzten Schöpfung, der auch in Paris mit Interesse erwarte-en »ClßopLtre". wurde dem Komponisten ein prächtiges M«rmor- denkmal geweiht; die französische Regierung hatte zwei Torpedoboote, den Präsekten und Gouverneur von Nizza entsandt, dazu an Stelle des erkrankten Unterrichtsministers Viviani den Unterstaatssekretär der Schönen Künste Jacquier. I Da am Sonntag ein fürchterliches Unwetter den ganzen Süden Frankreichs durchzogen hatte, wurde die Feier >ns Theater selbst verlegt. Auf der Bühne, wo der grei,e Düassenet in den vergangenen Jahren im künstlerischen Fieber gemeinsam mit Direktor Raoul Gunßbourg „Roma", -Don Quichotte", „Espada". ..Thsrtzse", . „ChKruibin" und . «Le Jongleur "de “NotredDame" ausprobierte, die ganze überreiche Ernte' ''eines Fleißes offenbarte, stand diesmal auf hohem Sockel die vom Fürsten Albert von Monaco gestiftete Büste des Heimgegangenen Meisters. Der Fürst selbst prieS vor dem geladenen Auditorium, in dem sich auch General | Dtassenet de Marancourt. des Komponisten Bruder, befand, die Herzens- und Geistesvorzüge seines Freundes; dann ver- las Jacquier die von Viviani mit poetischem Schwung geschriebene Rede, in der Massenets Harmonien, „den Tränen Nerchers und den Küssen Manons". Ewigkeitswerte nachgc- rühmt wurden. Eine zum ersten Male zu Gehör gebrachte "Suite Parnassienne" von Massenet. die den Chören frohlockende Sopranaufstiege bis zu ungeahnten Höhen gestattete
und -eine kurze, eindrucksvolle, Wagner anverwandte Hymne ist, beendete den Weiheakt. Schon am Nachmittag, als die Sonne wieder über den geglätteten Mittelmeersluten leuchtete. wurde die Büste, die dem Meißel des tn Paris lebenden, bekannten russischen Bildhauers Bernstamm entsprang und ■eibenifo interessant wie ähnlich ist, inmitten der Blumen und Flaggen vor dom Theatereingang auf die Porphyrsäuile auf- gesetzt — >ganZ in -der Nähe eines BeÄloz -gewidmeten Monn- ments, bei dessen Enthüllung 1903 Massenet die Weiherede gehalten hatte.
»Cleopütre" ging vor einem höchst vornehmen Publikum, dem viele deutsche, ruisstsche und englische Fürstlichkeiten angehörten. in Szene. Eine erstaunliche Leistung. bte§ Schwanen- lied des b-ejwußt dem nahen Tode verfallenen Massenet! Bei weitem nicht, wie manche befürchtet ^hatten, eine der schwächeren Taten in der langen Reihe seinr Schöpfungen, i, »Ariane" und „Bacchus", die in der Parlier Großen Oper A'eine sehr lange Laufbahn hatten, schienen die allgemeine Ansicht zu bestätigen, daß seine ungewöhnlich zarte, anmutige lyrische Begabung keiner zu hochgehenden -dramatischen Steigerung fähig sei. In „Roma" wurden wiederum die Weichen, melodiösen Stellen als „echt Massenet gepriesen, dagegen die stärkeren Akzente sowohl vokal wie orchestral als der natürlichen Leidenschaft entvatend beanstandet. Ob der düstere Flügelschlag des Todesengels Massenet heroischere Gedanken eingab? Er hatte die Liebe einer Kleopatra mit der Palette der Töne auszumalen:_ das bedurfte eines anderen Pinselstrichs -als die meisterlichen Gcnrebildchcn „Ma-non" und „Werther", diese Pastoralien Watteauschen und Fragonar-dschen Zaubers. Gleich im kurzen Vorspiel attackierten Posaunen und Trompeten mit gedeckten Pauken im Nubarhythmus: Marc Antonius empfing an d-n Ufern des
Chdrms die Abgesandten der unterworfenen Stämme, zuletzt -auf -goldenem Schiffe die Königin Ägyptenlands.
überwältigende Mehrheit der Alt- und Neudeutschen bedauert, auch ohne die Liga ein Ende haben.
Zweierlei Maß in der Schweiz!
Die öffentliche Meinung in der Schweiz wird in den letzten Jahren in steigendem Maße durch die „Ausländer- Frage" beschäftigt. Insbesondere ist es das massenhafte Einwandern italienischer Arbeiter in die schweizerischen Kantone, welches der Behörde viel Kopfzerbrechen macht. Das Entstehen zahlreicher italienischer Menschenkolonien innerhalb der verschiedenen deutsch-schweizerischen Kantone legt in der Tat diesen erhebliche Opfer auf. Sollen nicht die öffentlichen Schulen in ihrer Leistung dadurch beeinträchtigt werden, daß beim Unterricht auf die zahlreichen, der Landessprache nicht kundigen italienischen Kinder Rücksicht genommen werden muß. so bleibt nichts anderes übrig, als für diese eigene Volksschulen mit italienischer Unterrichtssprache unter staatlicher Kontrolle zu schaffen, und in diesen die Landessprache als Unterrichtsfach zu betreiben. Tatsächlich haben denn auch in den verschiedenen von der Frage berührten deutschschweizerischen Kantonen die Landesbehörden diesen Weg eingeschlagen. So sind mit amtlicher deutsch-schweizerischer Unterstützung zahlreiche solcher italienischer Volksschulen entstanden, deren Lasten zuni größten Teil aus den Steuer- mitteln der einheimischen Bevölkerung getragen werden müssen. Während so den Jtalienischsprachlichen von deutsch- schweizerischer Seite das größte Entgegenkommen gezeigt wird, verhalten sich die italienischen Schweizer gegenüber den berechtigten Wünschen der Deutschen im Kanton Tessin völlig anders. Die dort bestehenden deutschen Schulen genießen weder die Unterstützung noch das Wohlwollen der staatlichen und kommunalen Behörden des Kantons. Wie loeit dies geht, läßt folgender bezeichnender Vorgang in Lugano ersehen. Dort besitzt nach den „Mitteilungen des Vereins für das Deutschtum im Ausland" die entsprechende Kolonie zurzeit zwei Schulen mit insgesamt 50 Schülern. Der Unterricht erfolgt in der deutschen Muttersprache, an zweiter Stelle wird in allen Klassen das Italienische gelehrt. Diese beiden Schulen besitzen wohl gut ausgestattete Schulzimmer. doch fehlt es an einem geeigneten Raum für den Turnunterricht. Der Schulrat richtete deshalb an den Stadtrat von Lugano die Bitte, zweimal wöchentlich eine der verschiedenen Turnhallen der städtischen Schulen benutzen zu dürfen, wobei er die Festlegung der Stunden den Stadtbehörden völlig überließ. Dieses gewiß bescheidene und berechtigte Ansuchen ist von der italienischen Mehrheit des Stadtrats abgelehnt worden! Dieser Mangel an Entgegenkommen. der sich bezeichnend von der Haltung der deutschschweizerischen Behörden gegenüber den Welschsprachlichen abhebt, erscheint um so unfreundlicher, als durch das Bestehen dieser deutschen Privatschulen die Stadt von der sonst unumgänglichen Notwendigkeit befreit bleibt, für die fremdsprachlichen Kinder in den städtischen Schulen sprachkundige Lehrer anzustellen und für den Anfangsunterricht besondere Klassen zu errichten. Der deutsche Schulrat wird infolgedessen an die Kantonbehörden und. wenn notwendig, selbst an den Bundesrat herantreten. Die zahlreichen deutschen Fremden, die in jedem Jahr, zumal im Frühjahr, Lugano aufsuchen und sehr wesentlich zum Aufblühen des Ortes beitragen. sollten bei ihrem Aufenthalt nicht versäumen, den dortigen deutschen Schulen eine Geldbeihilse zuteil werden zu lassen und sie dadurch in dem ihnen aufgezwungenen Konflikt um ihre deutschen Schulrechte zu unterstützen.
Louis Payen hatte mit kräftigem Unterstreichen sensueller Motive die antike Legende modern ausgeputzt, wie wir es seit .HossmannSthal lieben. Der römische Feldherr, der auch Sieger über weibliche Verführun-gskünste bleiben möchte, umschreitet bald „wie ein Raubtier" die rätselhafte, verheißungsvolle Frau. Dem von Ennius überbrachten Geheiß des Senats zum Trotz gleitet er auf dem güldenen Boote den Lustschlössern Kleopatras zu. Im zweiten Bilde, einer der reizvollsten Massenetschen Liebesidyllen. wird der nach Rom zurückgekehrte Antonius der jungfräulichen Octavia amge- tvaut — ein in leichtesten Harmonien erdachter Hymnenchor mit Flötenarabesken. Aber Ennius. der jetzt erst Ägypten verließ, weckt in Antonius die Erinnerung an Kleopatra; der Zauber ist stärker als seine Schwüre — er eilt über das Meer zu der Geliebten. Ein drittes Bild: im Bolksviertel von
Nicopolis, in einer Spelunke des Lasters sucht die Königin, als Jüngling verkleidet, nach neuen, ungeahnten Freuden. Der herkulische Sklave Spakos, der des Antonius Nachfolger wurde, ist an ihrer Seite, als sie die Reize eines tanzenden ephöbischen Knaben bewundert — Spakos. von Eifersuchts- qualen gepeinigt, erwürgt den Tänzer. Volksaufstand: Kleopatra gibt sich zu erkennen; Trompeten verkünden die. Rückkehr des Antonius; Spakos wird von Ringern gebändigt. — In den Gärten der Königin begegnet dem von Vergnügungen und Lust berauschten Antonius die als Warnerin heübeigeeilte, liebende Octavia. Ihr Flehen hilft nichts; «re Adler der römischen Legion ziehen unter den Rosen Kleopatras huldigend vorüber. — Der Schlußakt, bei weitem der beste, läßt den vom eigenen Schwert zu Tode getroffenen Triumvir in den Armen des endlich von aufrrchtngster, verzehrender Liebe beseelten Weibes sterben. In einem berauschend schönen Zwiegesang: „C’est ; le I>l us beau_ des
soirs" gipfelt dies ganze hohe Lied auf die Liebe auf die Liebe durch alle ihre Höhen und Tiefen, von der Entartung
