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Verlag Langgasse 21 „Tagl»lari-H««s".

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„Tagblatt-H-uS" Nr. SS50-S3.

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»sttaös"ür^dieÄ?raen-Ausa^Rr"s Uhr^nachmittags^ Berliner Redaktion des Wiesbadener Tagblatts : Berlin-Wilmersdorf, Güntzelstr. 66, Fernfpr.: Amt Uhland 450 n. 451. Tagen und'Plätzen wird keine Sewähr^ubernommiu!

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Zreitag- 20. gebruar 1914. MOvgEN - £lttSC}<lbC« Hr. 85. » 62. Jahrgang.

Oie Notlandung.

In dem Entwurf eines Luftverkehrsgesetzes wird im § 15 die Haftpflicht dahin geregelt, daß, „wenn bei dem Betrieb eines Luftfahrzeuges, das zur Aufnahme don Menschen bestimmt ist, jemand getötet oder sein Körper oder seine Gesundheit verletzt oder eine Sache beschädigt wird, der Halter des Fahrzeuges verpflichtet ist, dem Verletzten den Schaden zu ersetzen". Diese Be­stimmung wäre an sich durchaus gut, wenn nicht in einem Nachsatz die Ersatzpslicht ausgeschlossen würde für den Fall, daß „der Unfall weder durch Verschulden des Fahrzeughalters oder einer bei dem Betriebe beschäftig­ten Person, noch durch einen Fehler in der Beschaffen­heit des Fahrzeuges oder durch Versagen seiner Vor­richtungen verursacht worden ist".

Diese Fassung des Gesetzes läßt die Möglichkeit offen, daß ein Fahrzeug, vom Winde herabgedrückt, Schaden verursacht, der dann durch den Flieger oder den Fahrzeuglenker nicht ersetzt zu werden braucht. Praktisch ist es für den Geschädigten unmöglich festzu­stellen, ob der Unfall durch Verschulden oder Fehler oder Versagen der Einrichtungen am Flugzeugapparat er­folgt ist. Jedenfalls wird in den allermeisten Fällen der Einwand erhoben und eventuell durch die gericht­lichen Instanzen weitergehalten werden, daß höhere Ge- Walt zu einer Notlandung oder zur Herbeiführung des Unfalls geführt habe.

An sich erscheint als die einzig richtige Lösung, daß, Wer eine Schädigung eines anderen herbeiführt, dafür zu haften hat. Wer ein Luftfahrzeug hält oder führt, muß damit rechnen, daß er unter Umständen damit Schaden anrichtet, und weil dies der Fall ist, ist er in der Lage und wird auf jeden Fall gut tun, sich gegen Haftpflicht zu versichern. Zu einer solchen Versicherung aber hat das nichtfliegende Publikuni _ natürlich gar keine Veranlassung: es kann nicht damit rechnen, daß ihm ein Flieger auf den Kopf fällt oder ihm durch eine Notlandung ein Ackerstück oder seine Baulichkeiten schwer beschädigt werden. Man kann sich allenfalls damit einverstanden erklären, daß die Haftsumme im einzelnen Fall auf eine gewisse Höhe begrenzt wrrd, aber nicht damit, daß sie ausgeschlossen wrrd, wenn dre so beliebte „höhere Gewalt" von dem, m Anspruch ge- nommen wird, der das UncrlitcJ eingerichtet hat.

Daß cs sich bei der Angelegenhert namentlich rn der Nähe der Flugplätze, um recht erhebliche und haufrge Schädigungen handelt, geht aus einem schreiben eines Gutsbesitzers in unmittelbarer Nahe des Flugplatzes Johannisthal hervor. Dieser teilt uns mit, daß in wenigen Monaten nicht weniger als 14 Flugzeuge auf feinem Terrain Notlandungen vor­nehmen mußten. Jede Notlandung war mit erheb­lichem Flurschaden verbunden. Wird in solchen Fasten die Haftung ausgeschlossen, so würde das zu emer durchaus berechtigten Mißstimmung der Landbevotke- runq gegen die Flieger führen, die sachlich außerordent­lich ^ bedauerlich sein würde, da dem notlandenden Flieger unter allen Umständen Hilfe gebracht werden

Heimisches Naturleben.

Skizzen von Walther Schulte vom Brühl.

XLVII.

Vom Kol- und vom Blaukehlchen.

ist bekannt, daß Tiere aus wenig bewohnten Gegen- aum Scheu vor den Menschen geigen. Gefiederte nässte aus den hochnordiischen Einöden wie Seiden-

ze und „Böhammer" fallen ihrer Vertrauensselrgten acht zum Opfer. Auch hergewanderte Tannenhahcr n sich nicht sonderlich vor dem schlimmsten Raubtier der ,as als „sioino sapiens" herumwimmelt. Ich selbst ^ a y e mit einem der braunen, weitzgetnpselten Vögel Sumpstvalde am Kurischen Haff eine viertelstünvrge rache gehalten. Er horchte mir in kaum anderthalb Entfernung aufmerksam zu und gab Antwort, wenn ch sein Vogelrussisch — oder Litauisch nicht verstand, ■ hüpfte nur um, ein weniges fort, wenn ich die Hand ickie und ihn aufforderte, gefälligst auf meinem F'-nger

st sticht freundlicher Aufforderung hatte ich vor einiger eh- Glück bei einem einheimischen Vögelchen. Es war nem Garten. Ich machte mir dort in einem lauschigen • damit zu tun, ein kleines Springbrünnchen als Vogel- und -Bad herzurichten in der Erkenntnis, daß sich der hmer Wassergelogenhert schnell allerlei Singvögel em- n Als ich st im emsigen Schaffen war und m-t n und Zement hantierte, huschte, flatterte etwas neben

den Johannisbeersträuchern, ein dnnkelolivgraugrünes

sen aus hohen Beinen, mit orangegelber Kehle, ein Rot-

n Johanmsveergraucyern, ein onnkelolivgraugrunv-,

auf hohen Beinen, mit orangegelber Kehle, ein Rot- Der kräftigen Färbung nach war es ein Männchen, gefärbt, das sicher schon Baterfreuden erlebt hatte. > mich zutraulich mit seinen großen Augen ^über « an. rnackite eist

:e mich zulraut-l«) um u - uö v..

m Pfriemenschnäbel an, machte einen Bückling, it dem Schwänzchen, betrachtete neugierig meine

muß. Aber gerade dieses Bringen von Hilfe führt wie­derum zu einer Vergrößerung der Flurbeschädigung, da die bei der Notlandung einsetzende, zum Teil ja auch unerwünschte und nicht nötige Hilfe von allen Seiten herbeiströmt und die Hilfebringenden mit Automobilen, zu Wagen, zu Pferd ohne Rücksicht auf die vorhande­nen Anpflanzungen zur Unglücksstätte eilen. In ein­zelnen Fällen sind in der Nähe des Flugplatzes Johannisthal bei der Notlandung eines Fliegers nicht weniger als % Morgen Saat total verwüstet , worden. Und nun denke man erst einmal an die Verwüstungen, die Eintreten, wenn ein großes Luftschiff zu einer Not­landung auf freiem Feld gezwungen wird, z. B. emes, das der Militär- oder der Marineverwaltung gehört und das vielleicht auf einem Acker landet, der der ein­zige Besitz eines kleinen Landwirts ist, und dessen Ernteausstchten dabei vollständig vernichtet werden. Wenn hier im gegebenen Fall keine Entschädigung ge­zahlt werden sollte, so würde das unhaltbare Zustände ergeben, und deshalb wird es sich als eine Notwendig­keit erweisen, die Ersatzpflicht für Sach- und Körper­beschädigungen im Luftverkehrsgesetz anders zu regeln, als dies in der Vorlage der Regierung geschehen ist.

Deutsches Reich.

* Der Herzog von Braunschwerg und die Welfen. Die

„Nat.-Lib. Korr." schreibt: „In Uenzen im Kreise Hoya ist

der Verwalter Melhop einer der eifrigsten Agitatoren des Welfentums. Aus dem von ihm verwalteten Hofe fanden bisher regelmäßig Welfenbersammlungen statt. Wie uns nun von zuverlässiger Seite mitgeteilt wird, ist der Eigen» tümer des Hofes der regierende Herzog von Braunschweig. Erregte im Kreise Hoya der herzogliche Hof als Zentrum der Welfenlbewegung bisher schon berechtigtes Aufsehen, so durfte man doch annchmen, daß es damit nach der Absage des Her­zogs an die Welsenagstation, von welcher der Reichskanzler im vorigen Monat im preußischen Ilbgeordnetenhaus Mittei­lung machte, sein Ende haben würde. Das ist nun aber durch­aus nicht'der Fall. Öffentlichen Bekanntmachungen zufolge hat auf dem Hofe am vergangenen Samstag wiederum eine wölfische Versammlung stattgefunden. Auf die Hinweste auf die Absage des Herzogs soll der Verwalter Mel- hov erwidert haben, er habe noch keine Instruktion erhalten, di- ihm 'die Abhaltung welfischer Versammlungen auf dem Hofe verbiete. Sollte der Tatbestand von unserem Gewährs­mann richtig wiedergegeben sein, woran zu zweifeln wir keinen Anlaß haben, so dürfen wir wohl hoffen daß dre ent­sprechende Instruktion so bald wie möglich nachgcholt wird."

— Der Wahlkreis Samter-Birnbaum, der seit 1874 im polnischen Besitz ist, kann bei der Ersatzwahl für den zurück- getretenen Grafen Mielzynski ber Anspannung aller Kräfte dem Deutschtum zurückerobert werden. Dre , Entscheidung liegt, wie die polnische Presse selbst schreibt, ber den deut­sch e n K a t h o l i k e n. Diesem Umstand hat man auf beiden Seiten Rechnung getragen, indem dre polen ernen katholischen Geistlichen, den Prälat Klos, dre Deutschen einen konser­vativen Katholiken, Herrn v. Haza-Radlrtz, als Kandi­daten aufstellten. Die Polen gehen rn ihrer „Deutschsreund- Itchkeit" sogar so wert, daß sie auch Versammlungen in dent-

Arbeit, hüpfte dann auf den Boden, um ein Würmchen aufzu­nehmen, revrerte da weiter und netz sich vaber gar einen Augenblick auf der Spitze meines -schuhs nreder. Meinem Geplauder hörte es mit vieler Andacht zu, aber es gab nur selten einen leisen Ton als Antwort.

Ich eilte ins Haus, holte aus, der, Mehlwurmkiste ein Dutzend der fettesten Kerle, tat sie m e,ne leere Zsgaretten- schachtel und kehrte schnell zurück. x ®, m Irrendes Schickricke, rick sagte mir, daß das Tierchen noch °er Nahe sei. Gleich war es denn auch wieder zur Hand und schnell hatte es den Mehlwurm eräugt, den ich ihm rn Entfernung von kaum einem Meter vor mir unter den Strauch warf, rn dem es satz. Im Handumdrehen war der Leckevbstsin vertilgt. Einige wertere folgten. Ich stellte die offene Schachtel hin. Es zierte sich erst ein wenig, dann hatte eS dre Sache erfaßt, und es hätte den blinkenden Futtertrog bald geleert, hätte ich ihn nicht fortgenommen. Nun hielt 'ch. fortwährend zu­

redend, die Schachtel in der offenen Hand hm. Es hüpfte von Zweig zrr Zweig und beäugelte argwöhnisch die Hand, während die krabbelnden Würmer lockten Dann ein Sprung auf den Kasten und ein schnelles Zuruckflregen, als sei es ob seiner eigenen Kühnheit erschrocken. Aas wiederholte sich einige Male, bis es plötzlich einen Wurm erwischt hatte. Nach einigen weiteren Versuchen blieb es gar sitzen unb kröpft« hastig fast den ganzen Inhalt. Also nach kaum viertelstün­diger Bekanntschaft fraß mir ein fremder, wilder Vogel aus der Hand. Ich war sehr stolz auf diesen Erfolg, bis mir ein befreundeter Zoologe bald bewies, _ daß ein Rotkehlchen in seinem Garten noch viel „frecher" sei und ordentlich schimpfe, wenn es nicht täglich seinen Tribut an Mehlwürmern aus seiner Hand empfing.

Zweifellos ist das Rotkehlchen, Dr^tnaons rubecula, der zutraulichste von allen unseren Vögeln, doch fff diese Trau­lichkeit keineswegs mit Dummheit gepaart, denn so wenig scheu es ist, eine gewisse Vorsicht läßt eS doch immer walten. Es prüft erst die Situation, paßt sich aber auch schnell den Verhältnissen an. Als mir in diesem Winter eins durch die

scher Sprache abhalten. Hoffentlich wissen die deutschen Katho­liken diese gelegentliche Freundschaft der Polen richtig einzu- schähen, die doppelt verdächtig ist bei einem Kandidaten, der in dem von ihm redigierten Wochenblatt seine deutschen Glaubensgenossen in schmählichster Werse beleidigt hat, so daß er deshalb sogar gerichtlich bestraft wurde.

= Salvarsan als Heilmittel. Mitteilungen über das Salvarsan, die in den letzten Tagen durch die Tagespresse gingen, lassen die Deutung zu, daß das Kaiserliche Ge­sundheitsamt abfällig über dieses Heilmittel urteile und daß Schritte eingeleitet seien, um von Reichs wegen das be- zeichnete Arsenpräparat zu verbieten oder' seine Anwendung beim Menschen bestimmten Beschränkungen zu unterwerfen. Eine solche Annahme wäre, wie eine offiziös bediente Korre­spondenz erfährt, unzutreffend. Gegenüber einer über­wiegend günstigen Beurteilung des Salvarsan in ärztlichen Kreisen finden sich allerdings auch Stimmen, die das Mittel verwerfen und vor ihm wegen schädigender Nebenwirkungen, die namentlich vor der Zeit der vervollkommneten gegenwär­tigen Anwendungsweise hier und da wahrgenommen worden sind, warnen. Die Zahl dieser Sachverständigen ist jedoch gering. In solchem absprechenden Sinne hat jüngst auch der Berliner Polizeiarzt Dt. Dreuw sowohl mündlich wie schriftlich dem Kaiserlichen Gesundheitsamt gegenüber sich ge­äußert und ein Vorgehen gegen das Salvarsan angeregt. Seine Darlegungen und Vorschläge werden geprüft werden. Aus den bisherigen zahlreichen Mitteilungen über Salvarsan in der medizinischen Literatur hat sich ein ausreichender Anlaß, um den Ärzten und den Heilung suchenden Kranken das Salvarsan zu entziehen oder seine Anwendung zu er­schweren, nicht ergeben.

* Schmutzige Bilder. Die „Braunschw. Landesztg." meldet: Trotz der scharfen Wirksamkeit der polizeilichen Zentralstelle zur Bekämpfung des Schmutzes in Wort und Bild ist auch im verflossenen Jahr im Ausland eine ganze Anzahl neuer Firmen zur Verbreitung pornographischer Photos entstanden, die ihre in deutscher Sprache gehaltenen Kataloge nach wie vor in unzähligen Tausenden nach Deutschland und die deut­schen Nachbargebiete versenden. In Barcelona hat ein Deut­scher, der unter dem Namen Merz arbeitet, eine eigene Ver­sendungsstelle von pornographischen Films gegründet, die nach ihren Kataloglisten immer neue Serien herausgibt und im deutschen Sprachgebiet ständige Abnehmer haben mutz. Das Auswärtige Amt hat neue Verhandlungen mit der spanischen Regierung eingeleitet, um eine gesetzliche Schließung der Barcelonaer Schmntzfirmen zu erreichen und damit die Unter­bindung des noch immer schwungvollen Handels pornographi­scher Schmutzliteratur nach Deutschland.

ssi. Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft. In der im An­schluß an die große Tagung stattgefundenen Sitzung der Kolonialabteilung referierte Professor Dr. Fru- w i r t h (Amstetten) über „Aufgaben der Pflanzenzüchtung in den Kolonien". Der Redner betonte, daß grundsätzlich die Einführung nichtbodenständiger Pflanzen aus anderen Gegen­den in den Kolonien sich nicht als zweckmäßig erweise; nur zum Teil habe die Einführung Erfolg. Damit sei aber nicht gesagt, daß die Einführung von Pflanzen überhaupt abzu­lehnen sei. Die Einführung des Tabaks in unsere Kolonien beweist, daß sie bisweilen sehr rentabel werden kann. Aber man muß bei der Einführung vorsichtig zu Werke gehen; sie

Balkontür ins Zimmer geflogen war und ich ihm den Rück­weg durch Schließen der Tür abschnitt, flatterte es nicht ängst­lich gegen die Fensterscheiben, wie es andere Vögel tun, es huschte vielmehr ohne große Furcht herum, observierte auf­merksam das Terrain, und es dauerte nicht lange, so hatte es entdeckt, daß es auf dem Blumentisch etwas zu schnabu­lieren gab. Hätte ich meinem Kater Pascha nicht einen Mord­versuch zugetraut, ich würde das Tierchen den ganzen Winter frei in der Stube gehalten haben, so aber mußte sch es wieder in den Winter hinausscheuchen. Das Rotkröpferl ist aller­dings ein echter Zugvogel, der uns, tagsüber durch das Unter­holz weiterstreichend und nachts in größeren Scharen hoch durch die Luft südwärts wandernd, im Herbste verläßt und in der zweiten Märzhälfte znrnckkehrt, aber es hlei'bt doch immer eine Anzahl kräftiger Männchen in der Heimat zurück und bringt sich, wenn der Winter nicht gar zu strenge wird, ganz leidlich durchs Diese Männchen haben dadurch den Vorteil, nicht den italienischen Vogelmördern in die Hände zu fallen und als fleischlicher Einschlag zu dem gelblichen Reisgemüse, zur Polenta, elend ansgezehrt zu werden, überdies haben die glücklich überwinterten, kräftigen und somit auch schön gefärbten sangesgewandten Burschen die erste Anwartschaft, bei der „geschlechtlichen Zuchtwahl" der bei diesen Vögeln minderzähligen Weiblichkeit Berücksichtigung zu finden, denn auch die Vogelweibchen sehen sehr auf Schönheit, Kraft und Sangeskunst. Mindere Exemplare der Rotkehlchen können sich ja nicht durch eine Schmachtlocke, eine bunte Uniform oder einen großen Geldbeutel begehrenswerter machen.

Die Männchen bekriegen sich, beißen sich tapfer um den Besitz der Weibchen, wie denn das zutrauliche Vögelchen gegen andere gefiederte Genossen keineswegs sehr friedlich ist,und auch seinen Brüdern gegenüber streng darauf hall, daß jeder die Grenzen seines Reviers respektiert. Schlecht und recht nährt es sich von Räupchen, kleinen Würmchen und Schnecken und liebt als pflanzliche Zukost besonders die grüchte des Pfaffenhütchens und die Beeren des Holunders

Im April nistet das junge Pärchen, meist in der Nähe des