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Nr. 5 ». Sonntag, 1 . Februar 1914 . Wi§slmdener Tagdlalt» Morgen-Ausgabe, 1 . Blan. Seite Sc

KusLanö.

G fterreich-Ungarn.

Die Wahlreform in Ungarn. wb. Buda p e ft, Öl. Jan. Der Minister des Innern unterbreitete dem Abgeordnetenhause einen Gesetzentwurf über die Neueinteilung der Wahlkreise. Die Einteilung ist vom streng unparteilichen Standpunkte aus erfolgt, ohne Unterschied der Nationalitäten, lediglich unter der Berücksich­tigung der Volkszahl, der kulturellen und wirtschaftlichen Momente und der Zahl der städtischen Wahlbezirke. Die Wahlbezirke sind von 413 auf 435 erhöht. Das Gesetz über die Wahlresorm tritt erst mit der Bekanntmachung des gegen­wärtigen Gesetzes über die Wahlkreise in Kraft.

Srantrrerch.

Noch eine neue politische Gruppe. Paris, 31. Jan. Der ehemalige Deputierte A l I e m a n d, der Führer der sogenannten revolutionären Arbeiter­partei, erklärte einem Berichterstatter, daß er und seine Anhänger beschlossen hätten, sich von den geeinig­ten Sozialisten zu trennen, da diese durch das auf dem Kongreß von Amiens beschlossene W a h I b ü n d- n i s mit den Radikalen einen wahren Verrat an der Sache der Arbeiter begangen hätten.

Die Teilnahme an der Weltausstellung in San Francisco. Paris, 30. Jan. Der französischen Kam­mer ist ein Antrag auf Bewilligung eines Kredits von 2 Millionen Franken zur Beteiligung Frankreichs an der Weltausstellung in San Francisco 1915 vorge­legt worden. Der größte Teil dieses Kredits soll auf das Budget 1914 übernommen werden.

Vorbereitungen zur Gründung eines großen Ge- werkschaftskartells. Lens, 30. Jan. Der Kongreß der Grubenarbeiter nahm eine Resolution an, welche ein Kartell der gewerkschaftlichen Organisationen der Bergarbeiter, Dockarbeiter, eingeschriebenen Seeleute, Eisenbahner und Transport- a r b e i t e r schafft zwecks gemeinsamen Vorgehens dieser Verbände, um ihre Forderungen durchzusetzen. Ferner beschloß der Kongreß den Generalstreik der Bergarbeiter für den 1. März für den Fall, daß das Parlament die Forderungen der Bergarbeiter nicht erfüllen sollte.

England.

Dänischer Besuch im Mai. London, 30. Jan. (Amtlich.) Da die Umstände es erlauben, daß das Königspaar sich im April zum Besuch des Präsidenten der französischen Republik nach Paris begibt, wird das dänische Königspaar im Mai zum Besuch des englischen Königspaares erwartet.

Nukrinnd.

Neue Haussuchungen m Riga. Riga, 30. Jan. In der Stadt und Umgebung wurden auf Anordnung der politischen Polizei wieder zahlreiche Haussuchun­gen vorgenommen. Man hat ganze Stöße revolutio­närer Flugschriften und auch Protokolle über geheime Zusammenkünfte politischen Charakters beschlagnahmt. Viele Verdächtige wurden verhaftet.

Zur Bekämpfung der Trunksucht. Petersburg, 30. Jan. In der Erörterung der Gesetzesvorlage zur Bekämpfung der Trunksucht lehnte der Staatsrat den Vorschlag der Kommission ab, die es für unmög­lich hielt, den Städten und Märkten das Recht aufzu­oktroyieren, den V e r k a u f st a r k e r Getränke zu v e r- bieten und dieses Recht nur den Dörfern zuerkannte. Der Staatsrat stimmte dem von der Duma an­genommenen Gesetzentwurf zu, der dieses Recht den Städten, Marktflecken und Dörfern zuerkennt und sprach außerdem den städtischen Behörden das Recht zu, eine Höchstziffer der Verkaufsstellen für starke Ge­tränke festzusetzen, welche der Regierung und Privat­leuten gehören, ferner diese Verkaufsstellen auf die ein­zelnen Stadtviertel zu verteilen.

klsien.

Neue russische Bahnen in der Mandschurei.

Petersburg, 30. Jan. Die russische Regierung er­hielt von China die Konzession zum Ban zweier Eisenbahnlinien rn der Mandschurei. Die geplanten Linien gehen von Daizimal nach Aigun und von Chailinv nach Gi rin. Man ist hier der Ansicht, daß Rußland trat dieser Konzession bedeutende politische Vorteile gewinnt.

Luftfahrt»

Ein Flug über den Mont Blanc. Genf, 31. Jan. Der Flieger Pormelin wird mit einem Monoplan den Mont Blanc von Gens aus überfliegen, um in Turin zu landen. Der Aufstieg soll Anfang nächster Woche erfolgen.

Ein internationales Fliegermecting in Hcliopolis. Kairo, 30. Jan. In der hiesigen deutschen Kolonie hofft man, daß auch einige deutsche Flieger an dem großen internationalen s"egermeeting teilnehmen werden, das vom 19. bis 22. Februar in Heliopolis stattfindet. Eine große Reihe f r a n z a ) i 1 cf) e r Aviatiker haben für die Konkurren­zen, die mit wertvollen Preisen ausgestattet sind, bereits ge­meldet.

Kus Stadt und Land.

Wiesbadener Nachrichten.

Die Woche.

Wenn wir uns nicht irren, ist Wiesbaden jetzt glt cm Besitz von neun K'nos Daß man den Mut > neben die bisherigen acht Llchtipreltheater noch ein nei zu stellen, erscheint uns als der beste Beweis für Aussichten, deren sich die r.:-

zu stellen, erschein: u»» w. oeste Beweis für die geschäftlichen Aussichten, deren sich die Kinos bis jetzt noä freuen. Als ein weiterer Beweis für eine gute Konju der Lichtspieltheater darf die Tatsache betrachtet werden, für die neuesten Kintöppe immer größere Mittel aufge bei werden. S« werden «mner vornehmer äusgestattet

nähern sich mehr und mehr dem Charakter der echten Theater. Das zeigt das vorgestern eröffnete „Thalia-Theater" am augenfälligsten.

Die älteren Kinos beanspruchen nicht mehr als einen genügend großen Raum. Das Aussehen der Fassade spielt keine Rolle, auf künstlerische Innenausstattung wird kein Ge­wicht gelegt. Dafür aber um so mehr auf die Möglichkeit, nach außen hin durch große und möglichst bunte Plakate zu wirken. Kommt noch ein Portier hinzu, der die neuesten Programme an die Passanten verteilt, so ist alles geschehen, was nötig ist, um das Publikum anzuziehen. Und trotz der verhältnismäßig primitiven Aufmachung machen die alten Kintöppe bis jetzt ein gutes Geschäft. Sie werden wahr­scheinlich auch weiterhin bestehen können, trotz den großen Schwesteranstalten, deren komfortable Ausstattung die Fest­setzung von Eintritispreisen nötig macht, welche die der kleinen Kinos erheblich übersteigen. Die „Theater des Volkes" werden vermutlich nach wie vor die Kinepiato- graphen sein, die nicht mehr nötig haben als einen größeren Laden, um ihre Vorstellungen zu eröffnen.

Es ist in der letzten Zeit manches geschehen, was den Lichtspieltheatern die Existenzmöglichkeit erschwert. Sie müssen eine Extrasteuer von ziemlicher Höhe zahlen, und die zugkräftigsten Sensationsfilme werden bekämpft. Ernste Kunstfreunde wenden sich überhaupt gegen die Bearbeitung von guten Werken der Literatur für den Kinematograph. Hauptmanns „Atlantis" z. B. wird der Literaturfreund nicht ohne Bedenklichkeiten verfilmt sehen. Wir glauben zwar nicht, daß in den nächsten Jahrzehnten die Verfilmung von guten Werken der Literatur, die immer nur zum Nachteil der echten Kunst geschehen kann, eingestellt wird; es muß erst eine gewisse Kinomüdigkeit eintreten, bevor das Kino lediglich das wird, zu was es seinem ganzen Wesen nach bestimmt zu sein scheint: eine Darstellerin natürlicher Vor­

gänge und Erscheinungen. Aber die Zeit wird kom­men, wo niemand mehr in einen Kintopp geht, wenn er künst­lerische Bedürfnisse befriedigen will. Wenn nicht alles täuscht, werden wir indessen vorerst noch mit einer Steigerung der Kino-„Kunst" rechnen müssen. Ist uns doch sogar bereits der sprechende Film geschenkt worden!

Es gibt Erfindungen, die hervorragend genial und trotz­dem von höchst zweifelhaftem Wert sind, da sie uns auf der einen Seite vorwärts- und auf der anderen Seite zurück­bringen. Je vollkommener die Kinematographie ausgestattet wird, je schlimmer wird's um die Bühnenkunst stehen, die zwar niemals durch Apparate erseht werden kann, die aber in der Gefahr schwebt, durch die mächtige Konkurrenz der Licht­spieltheater in einen solchen Notstand zu geraten, daß sie an sich selbst Schaden leidet.

Neun Kinos, drei Theater und zwei Varietes! Das alles in einer Stadt von etwas über hunderttausend Einwohnern! Ist das nicht ein bißchen viel, ein bißchen zu viel, um auf die Dauer nebeneinander bestehen zu können? Der Volkswirt und Volksfreund wird vielleicht außerdem die Frage aufwerfen: Liegt die Schaffung von Gelegenheiten über den Bedarf hinaus, sich an Kunst und Schau­stellungen zu erfreuen, im Interesse des Volkes? Welche Ant­wort auf diese Frage vom nationalökonomischen Standpunkt aus gegeben werden muß, kann nicht zweifelhaft sein, wenn man davon aicsgeht, daß es im nationalen wirtschaftlichen Ge­samtinteresse liegt, wenn die Bedürfnisse mit dem gelingst inöglichsten Aufwand befriedigt .werden. -n-

— Todesfälle. Der früher, am Schluß der 80er Jahre hier tätig gewesene Gymnastaloberlehrer vr. phil. Georg Wcsener ist im 67. Lebensjahre in Köln gestorben. Er war ein Bruder deS hiesigen Rechtsanwalts Dr. Karl Wesener. Der nun Verstorbene hatte den Titel „Geheimer Oberregie­rungsrat" und befand sich im Ruhestand. — In Freiburg t. Br. ist am 27. Januar Herr Joseph Pohl, 64 Jahre alt) verschieden. Er war früher Besitzer einer von seinem Vater begründeten angesehenen Wcinhandlung und Erbauer des Hauses Michelsberg 10, in dem er eine beliebte Weinstube betrieb. Vor längeren Jahren verließ er seine Vaterstadt und fand in Freiburg einen entsprechenden Wirkungskreis.

lautet, haben die bürgerlichen Arbeitnehmer einen Prot gegen die Wahl des zweiten Vorsitzenden, Redakteur Lie eingereicht. Der Protest soll sich darauf stützen, daß an St eines plötzlich erkrankten Vorstandsmitgliedes, welches

eines pioyncy erirannen _

bürgerlichen Gruppe zuzuzählen ist, ein Ersatzmann Beschluß des Vorstandes oder des Organisationsaul "' der Sitzung erschien und mitabstimmte. Diese

Beschluß des Vorstandes in der Sitzung erschien - rnung sei ungesetzlich gewesen.

— Moderne Bibelabende. Zum Viertenmal werden diesem Jahr die Pfarrer Veesenmeyer, Lieb P h i I i p p i und Beckmann ihre modernen Bibelalx für die Gemeinde der Gegenwart halten. Der Kirchen- stand der Luthergemeinde hat, wie bekannt, die Lutherki dafür zur Verfügung gestellt. Die vier großen Feste Christenheit und ihrer biblischen Grundlage bilden den Gec stand der diesjährigen Abende. Am Dienstag, den 3 Febr: abends 81/2 Uhr pünktlich, wird Pfarrer Philipps i „Weihnachten" sprechen. Etwarge Anfragen nimmt auch diesem Jahr wieder der Fragekasten auf.

— Dienstjubiläum. Sein 2o;ahr!ges Dienstjubiläum feiert heute Sonntag, den 1. Februar, der Eisenbahn-Waaenauf- seher Karl Franke, Schierstemer Straße 20.

— Zur Verhütung von Rodclunfällen haben eine Anzahl Landräte an die Ortspolizewehorden im Regierungsbezirk Wiesbaden eine Verfügung in der es heißt: „Das

Rodeln auf den Straßen und Wegen, die senkrecht in andere Wege, insbesondere in solche mrt lebhafte Verkehr, einmün­den, muß naturgemäß mit Lebensgefahr für die Rodelnden verbunden sein, weil die Übersichtlichkeit entweder ganz fehlt oder stark beschränkt ist. Die Rodler können den Verkehr auf dem Wege, der für sie den Auslaus bildet, nicht wahrnehmen, und die Lenker von Automobilen und Fuhrwerken gewahren die Rodelschlitten beinahe erst in dem Augenblick, in dem sich ihr Gefährt schon im Zug der Rodelbahn befindet. Die Ge­fahr, daß auf diese Weise Rodesichlitten unter Autos oder Fuhrwerke geraten, ist in der Tat sehr groß. Ich erwarte des­halb, daß bte Ortspolizeibehörden dieser Gefahr in geeigneter Weise Vorbeugen, am zweckmäßigsten dadurch, daß der untere Teil der Rodelbahn, bezw. des zum Rodeln benutzten Weges auf eine entsprechende Länge durch Bestreuen mit abstunrpfen- den Mitteln für Rodelschlitten unfahrbar gemacht wird."

— DaS Auto und die Schneekette,.. Auf Veranlassung des Stadibauamts sieht die hiesige Polizei streng darauf, daß während deö Schneefalls und deS Glatteises die Automobile nicht mit Schneeketten, das sind Ketten, die an den Hinter­rädern befestigt sind, um besseren Widerstand auf der Fahr- '

bahn zu finden, versehen sind, da diese Art Sicherung einen beträchtlichen Schaden den Straßen zufüge. Verschiedenen Automobilbesitzern, die Schneeketten in der Letztzeit während des starken Schneefalls und Glatteises angelegt hatten, sind deshalb Strafverfügungen zugegangen. Da das Automobil nun ein Verkehrsmittel ersten Ranges ist und vor allen Dingen in der Stadt von den Ärzten in Ausübung ihres Be­rufs benutzt wird, findet man sich in Automobilkreisen durch diese Maßnahme besonders beschwert und werden gegen diese Strafverfügungen gerichtliche Entscheidungen beantragt wer­den. Nach Sachverständigenurteil soll feststehen, daß Pferde mit scharfen Hufen, wie sie bei Glatteis und Schneefall den Tieren angelegt werden, den Straßen mehr Schaden zufügen als die Schneeketten der Automobile, welch letztere selbst da­durch leiden, daß die Ketten auf die Bereifung drücken. Auf den Ausgang dieser Gerichtsverhandlungen ist man gespannt, zumal nur die Polizeidirektion in Wiesbaden derartige Straf­befehle gegen das Anlegen von Schneeketten erlassen hat.

— Evangelisches Diakonissenheim. Nach dem jetzt vor­liegenden 28. Jahresbericht über das Evangelische Diakonissen­heim zu Wiesbaden, Emser Straße 29, eröffnet im Mai 1886, hat das Diakonissenheim auch in dem 38. Fahre seines Be­stehens im Sinne seiner Bestimmung, den Kranken und Armen unserer Stadt zu dienen, treu gewirkt. Der Bericht gedenkt dankbar der Hilfe und Unterstützung, die das Werk von Gönnern und treuen Freunden erfahren hat, dabei be­sonders der Kaiserin, die dem Haus auch in diesem Jahr einen Beitrag überwiesen hat. Dem Magistrat der Stadt Wiesbaden wird für eine Gabe von 100 M. gedankt. Von den Schwestern des Hauses übt eine ausschließlich Krankenpflege an Armen unserer Stadt aus, die übrigen widmen sich der Privat- und Krankenpflege. Im ganzen wurden 154 Kranke in 1925 Tagespflegen und 380 Nachtwachen verpflegt. Außer der Krankenpflege übt das Haus auch Armenpflege durch Unter­stützungen an Lebensmitteln und Geld, das jedoch meistens nur zu bestimmten Zwecken, wie als Zuschuß zur Miete, ge­geben wird. Zu Weihnachten wurden an 273 Arme Gaben verteilt, und am 22. Dezember fand im Diakonissenheim eine Feier statt, bei der Pfarrer Meinecke die Ansprache hielt.

— WaS kostet uns die Feuerwehr? Der Redakteur A. E ck e r in Essen a. d. R. veröffentlicht in der „Städie- Zeitung" eine die preußischen Großstädte umfassende Übersicht über die Kosten des kommunalen Feuerlöschwesens. Er beschränkt sich dabei auf die Jahre 1905 und 1910. .Die Wiesbadener Feuerwehr kostete darnach im Jahre 1905 92 669 M. bei einem Zuschuß der Stadt von insgesamt 85 073 Mark oder 0,84 M. auf den Kopf der Bevölkerung. Im Jahre 1910 waren die Kosten auf 182 112 M. angewachsen und ein städtischer Zuschuß von 120 542 M. erforderlich geworden. Der Kopfanteil an dem Zuschuß war auf 1,11 M. in die Höhe ge­gangen. Die von Ecker mitgeteilten Zahlen sind ungenau. Im Jahre 1905 betrugen die Kosten der Wiesbadener Feuer­wehr nach Abzug der Einnahmen rund 88 000 M., und im Jahre 1910 wurden für das Wiesbadener Feuerlöschwesen, das insgesamt 127 942 M. Ausgaben verursachte, ein städtischer Zuschuß von rund 97 000 M. notwendig. Der Unterschied zwi­schen den in der „Städte-Zeitung" mitgeteilten Zahlen und denen der Verwaltungsberichte unserer Stadt ist demnach ein nicht ganz unerheblicher. Der Kopfanteil an dem Zuschuß der Stadt zu den Feuerwehrkosten betrug somit im Jahre 1905 0,88 M. und im Jahre 1910 etwa 0,89 M. Der Voranschlag für 1914 sieht einen Zuschuß von 98 000 M. zu den Kosten des Feuerlöschwesens vor. Wenn man den Eckerschen Zahlen be­dingte Zuverlässigkeit zuerkennt, so ist die Belastung auf den Kopf der Einwohnerzahl durch die Aufwendungen für Feuer- in 15 von den 29 preußischen Großstädten größer weise" 156M^^' Frankfurt a - M. betrugen sie beispiels-

dersonal-Nachrichten. Regisvungsbauimeister si* 6 n n hrersÄbst erhielt den Charakter als Baurat mit dem Po.sonlichen Jtaec der Räte 4. Klasse.

nommen ^ ^ ift 3UOT Vostanwärter ango-

S "' dHtusMent Ltndner von Höchst nach Wiesbaden Wni .Gewerberatssattin Lisette Roesinger. ge-

q \ n ®! ei,£r 'J; me Hrer bekannte Dame, ist die

3. Klasse der Roten Kreuz-Medaille vsriliehen worden.

Vorberichte über Nunst. Vorträge und verwandtes.

der neue Schwank von sluri Krcmtz gelangt tn dieser Woche Dienstag und Donnerstag »ur Aufführung, während morgen Montag Supermanns DMina „(£§ lebe das Leben" wiederholt wird. Jlgensteins be­lebtes Lustspiel „Kammermusik", das jetzt in Berlin so große Erfolge erzielt, wird am Mittwoch wieder in den Sviclplan ausgenommen. ' Der nächste Samstag bringt in neuer' Ein- stumerung die tragische Komödie „Traumulus" von Anw Holz und Oskar Jerschke.

* Kurhaus. Der Faschingszeit Rechnung tragend, sind in der Hauptsache heitere Veranstaltungen vorgesohen Es finden statt: Freitag, den 6. Februar: 10. Zhkluskonzert Samstag den 7. Februar: 2. Draskenball. Mittwoch, den 11 • 2 sliitte Faschingsabend. Samstag, den 14.: 3. Maskenball 'Sonntag den 16.: Hauptprobe. Montag, den 16.: 2. Konzert des Cäcrlien-' Vereins. Mittwoch, den 18.: Lustiger Abend. Samstag den IT-

4. Maskenball. Dienstag, den 24.: Masken-Röunion "

« ES-chenpr-ar-nnm der Kurpcranstaltungen. Sonntag. 1- Asdr.. 11 % Uhr. Konzert tri der Kochbrunnen-Trinkballe 4 116t im Wonnement tm großen Saale: Sinfonie-Romert (Leitung: Städtischer Musikdirektor Schmückt) 8 tmS

Abonnements-Konzert. Montag. 2 Febr^4 und 8 U6r : Abonnements-Konzert. Dienstag. 3. Febr.': 4 rt 8 SXl J „Sr im Weinsaale: D^Konzert'.

T inkballe ‘4 Kvirzsrt tn der Kochbrunnen-

SS'. und 8 Uhr: Abonnements-Konzert. 5 Uhr im Abonnent? Donnerstag. 8. Febr.: 4 und 8 Uhr:

*22Frei?g. 6 Febr.: 4 Uhr im Abonne-

•*l tar ’®‘? n & er i 5 Uhr im Wcinsaale: Tee-Konzert, prosten Saale: 10. Zhklus-Konzert (Dirigenten: ©>' ^usPfitznm. städtischer Musikdirektor Schrirrcht) Solist Kannnersanger Walter Kirchhofs (Tenor). Samstag, Me sv iJc ^br: Konzert in der Kochhrunnen-Triiik-

ew-s S o /s Wn' „Zweiter Kurhaus - Maskenball. - Auto- Omnibus - Rundfahrten (Abfahrt Kurhaus): Sonntag:

Ahr Lo^bach. 2% Uhr Königstein. Dienstag: 10 Uhr Jagdschloß Platte. 1Q% Uhr Saalburg - Ausflug. Mitt- 1,7 w Uhr Georgenborn. 2 Uhr Feildbeva Donnerstag: 10 Uhr Rauenthal. 2/„ Uhr Bäd er Königstein Soden. Münster. Freitag: 10 Uhr Romerkastell Zugmantel. 2 Uhr Wispertal, Rationaldenkmal, 2 Uhr Bäder Königstein Cronbera Eronthal. Samstag: 10 Uhr Rauenihal. 2% Uhr RSeingauausflug' Kloster Werbach.

* Apollo-Tbeater. Mit dem heutigen Tage tritt ein

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* "Reichshallen - Theater" Im HiSSHallen - Theater findet ab beute vollstäudiger Progrcmrnmrechsel statt Die ..Leipziger Sänger" treten mit zwei BuÄeSken auf. Sonn­tags gibt's zwei Bestellungen, nachmittags bei halben Preisen

* Mainzer Stadttheater. Montag, 2. Februar zwütes Gastspiel Sorma: „Eva". Dienstag: „Das Glück im Winkel" Mittwoch, den 4.: >sinfonie-Konzcrt. Donnerstag den 5 - „Schrnu und Gertraude". Freitag, den 6,: „Hosfmanns Gr-