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«Sette «. Morgcn.A«8gabe, 1. Matt. Wiesbadener Tstzbltttt. Gamstag, 31. Januar 1814. Nr. 51*

können, tätzt sich heute noch nicht übersehen. Meine Herren! Lassen Sie mich dem Wunsche und dem Vertrauen Ausdruck geben, daß die Betätigung des 32. ordentlichen Landtags dem Herzogtum zum Segen gereiche.

Das neue Präsidium.

wb. Braunschweig, 30. Jan. Die Landesversammlung wählte zu ihrem ersten Präsidenten Kreisdirektor Krüger sWolfenbüttel), zum zweiten den Oberbürgermeister Rote- meyer (Braunschweig) und zum dritten Präsidenten den Abg. Fickendey (Helmstedt-Land).

Der Kaiser beim Reichskanzler, wb. Berlin, 30. Jan. Die „Nordd. Allg. Ztg." mel- öet: Der Kaiser machte heute vormittag dem Reichs­kanzler v. Bethmann-Hollweg einen Besuch.

Der Preußental; in der bayerischen Rcichsratskammer.

wb. München, 30. Jan. In der heutigen Sitzung der Neichsratskammer kam bei dem Referat über die Ausschußverhandlungen zum Etat des Kgl. Hauses und des Äußern der zweite Präsident Graf Crailsheim u. a. auch auf die Verhandlungen des Preußen­tages zu sprechen, welche sich als eine versuchte Ab- schwächung des föderalistischen Charakters des Reiches deuten ließen. Redner erklärte, daß die Süddeutschen niemals vergessen, daß in der großen Zeit vor 100 Jahren der Aufschwung des bayerischen Volkes von Preußen ausging; sie erkennen gern an, daß das, was die Gründung des Reiches dem deutschen Volke an Macht, Einigkeit und Wohlstand gebracht habe, inersterLiniePreußenzu danken sei. Bayern ließe sich aber seine Stellung im Reiche nicht ver­kümmern, die ihm als zweitgrößtem Bundesstaat zukomme, und es sei nicht gesonnen, auf seinen ihm durch die Reichsverfassung eingeräumten Einfluß zu verzichten. In der Achtung der Rechte der Ein- zelstaaten liege die beste Gewähr für die Festig­keit des Reiches und die 'Voraussetzung für die Erhal­tung der Reichsfreudigkeit. Eine ernste Gefahr für das Reich wäre der Versuch, eine Scheidewand zwischen dem Norden und Süden aufzurichten und die Betonung eines Gegensatzes zwischen preußischen und Reichsinteressen. — Freiherr v. Würzburg, ein Mit­kämpfer von 1870, wies die abfällige Kritik des Gene­ralmajors v. Kracht über die bayerischen Truppen zurück. Im Zurückweichen hätten sich die Bayern da­mals nicht befunden. Nach einer Schilderung der da­maligen Gefechtslage drückte Freiherr v. Würzburg die Ansicht aus, daß man nunmehr auch in Bayern trachten solle, über die berechtigte Mißstimmung hinwegzukom­men. Durch das Vorkommnis dürfe keine dauernde Verstimmung unter den deutschen Stämmen auf- fommen. Die Bayern dürsten jedoch sich die Er­innerung jener glorreichen Tage militärischer Tätigkeit nicht verkümmern lassen, in denen die Einigkeit der deutschen Waffen ein mächtiges und einiges deut­sches Reich schufen, in dem die deutschen Stämme, ihre

Handelsteil.

Die chemische Qrossindnstrfe.*)

IV.

Wert und Bedeutung der chemischen Großindustrie für den Regierungsbezirk Wiesbaden. — Die einzelnen Gesellschaften in unserem Bezirk. — a) Chemische Werke vorm, H. und E. Albert, Biebrich,

Wenn aber, wie wir durch das statistische Ziffemmaterial ir. unserer letzten Abhandlung dargetan haben, der chemischen Industrie für den wirtschaftlichen Aufschwung des gesamten deutschen Reiches eine so große Bedeutung zukonunt, eine wie viel größere Bedeutung muß ihr in unserem Heimatlande Nassau bezw. dem jetzigen Regierungsbezirk Wies­baden zu gemessen werden; sintemalen doch in unserer nächsten Nähe diese Industrie ihre bedeutendsten Repräsentanten der ganzen Welt hat. Freilich waren unserem Bezirk hier­bei auch die geschichtlichen Umstände nicht ungünstig: In

die Zeit der wichtigsten Erfindungen auf chemischen Gebiete fällt auch die Zeit der Einverleibung des ehemaligen Herzog­tums Nassau in Preußen. Geflissentlich war in früherer Zeit, um das liebliche Idyll der Res-idenz nicht zu stören, die Groß- Industrie mit ihren unschönen Schloten, dem Staub, Rauch und Ruß und den weinig schmeichelnden Gerüchen fem- gehalten worden und erst jenseits der hessischen Grenze spielte die Rücksichtnahme auf die fürstliche Residenz keine Rolle mehr. Als aber Wiesbaden und Biebrich aufgenort hatten, Residenz des Herzogs von Nassau zu sein, wurde bald die Erkenntnis lebendig und wirksam, wie günstig doch eigent­lich beide Orte, insbesondere Biebrich, für die Entwicklung nicht nur von Verkehr und Handel, sondern auch für die Groß­industrie liegen. Der becjueme Anschluß an Haupteisenhahn­linien, vornehmlich aber der Rheinstrom, bietet gute Ge­legenheit, verhältnismäßig billig Rohmaterial, vor allem- Kohlen aus den nicht allzuweit entfernt liegenden Grubenigebieten herbeizuschaffen und die Abfuhr der Fabrikate zu erleichtern. So entstanden denn in den 60 er Jahren aus verhältnismäßig kleinen Anfängen heraus in unserem Bezirk eine Reihe ge­werblicher Großbetriebe, unter denen die chemischen Fabriken vorm. H. und E. Albert, Kalle & Co., Höchster Farbwerke usw. heute Weltruf genießen.

Die Gründung der Chemischen Werke, vorm. H. und E. Albert, Biebrich a. Rh., geht freilich schon auf das Jahr 1858 zurück, als der G h e m ik e r Heinrich Albert, ein Schüler Liepigs, eine Fabrik für Düngemittel und verwandte Erzeugnisse'gründete. Die anfänglich freilich sehr kleine Fabrikation wurde in den ersten drei Jahren auf der in Pacht genommenen Lohmühle bei Biebrich-Mosbach betrieben, und zwar wurden in der Hauptsache Knochen ver­wertet und Superphosphate, Knochenleim und Gelatine her- gestellt. Im Jahre 1859 trat der Bruder des Gründers, Herr Eugen Albert, als kaufmännischer Leiter in die Firma ein, worauf dieselbe den Namen H. und E. Albert an nahm. Die* gemeinsamen Anstrengungen der Inhaber sicherten dem Unternehmen alsbald eine fortschreitende Entwicklung. Im Jahre 1861 machte sich eine Vergrößerung des Betriebes not­wendig. und zwar erwarb die Firma ein Gelände in Amöne­burg bei Biebrich. Einen höchst bedeutsamen Fortschritt brachte das Jahr 1884, in welchem Herr Heinrich Albert seine Aufmerksamkeit der bis dahin unbenutzt ge­bliebenen Thomasschlacke, einem bei der Stahl­fabrikation entfallenden Abfallprodukte, zuwandte. Herr Albert

* Vergl. die Artikel in Nr. 25, 27 und 33 des „Wiesbadener Tagblatts“.

Einigkeit bewährten. — Damit schloß die Aussprache über diese Angelegenheit.

Der Zwischenfall von Sablon.

wb. Metz, 30. Jan. Zu dem im heutigen ersten Morgenblatt der „F. Z." aus Metz gemeldeten Vorfall bei . der Kaisergeburtstagsfeier des 20. Pionier­bataillons gibt das Generalkommando des 18. Armeekorps folgende Richtigstellung: „Die

vier Lothringer erregten im Vorderzimmer des Lokals den Unmut der dort anwesenden Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften, weil sie französisch geformte Mützen aus dem Kopf behielten und sich laut in französischer Sprache unterhielten. Dieses Benehmen mußte gerade am Tage des Geburtstages Sr. Majestät als eine Herausforderung ange­sehen werden."

Anschluß des Abgeordneten Hestermann an die wirtschaftliche Bereinigung.

8 . Berlin, 30. Jan. (Erg. Drahübericht) Der Abgeord­nete Hestermann scheint bei der Wirtschaftlichen Ver­einigung Aufnahme und offene Arme gefunden zu haben. Im Laufe der heutigen Sitzung bewerkstelligte Herr Hester­mann seinen Umzug von den Bänken der Nationalliberalen zu denen der Antisemiten. Daß er sich ausgerechnet zu der Partei gewandt hat, gegen die er in seinem Wahl­kreise k -a n d i 4> a t i e r t und gewählt worden ist, also zu der Fraktion seiner bisherigen schärfsten politischen Gegner, vol­lendet Herr Hestermann die Komik des parlamentarischen Zwischenfalles. Im übrigen erwartet man für den morgigen Tag noch eine' heftige Auseinander­setzung zwischen den ehemaligen beiden Freunden H e st e r- m a n n und Um- Böhm e.

Ein Eisenbahnunfall.

wb. Hof, 30. Jan. Heute mittag 12% Uhr entgleiste auf der Lokalbahnstrecke Hof-MarkSgrün ein Wagen eines Per­sonenzugs und fiel um. Ein Hilfszug mit Sanitätsmann­schaften und Ärzten ist von Hof abgegangen. — Zu dem Eisenbahnunfall wird weiter gemeldet: Als heute mittag

1214 Uhr der Zug Nr. 46 von Bad Sieben nach Hof bei dem Schotterwerk von Frank und Weidner in Kösnitz eine Weiche, die nach dem Schotterwerk führte, passierte, ent­gleiste der Tender der Lokomotive, die nach rechts um­schlug, während die beiden nächsten Personenwagen nach links umschlugen und auf einen gefrorenen Teich stürzten. Wäh­rend der Lokomotivführer rechtzeitig abspringen konnte, wurde der Heizer schwer verletzt. Außerdem wurden 15 Personen verletzt, darunter mehrere schwer. Die Verletzten wurden nach Hof gebracht. Der Material­schaden ist bedeutend.

Ein Schiffözusainmenstoß an der Ostlüste Amerikas.

wb. Norfolk (Virgmi-en), 30. Jan. Der Dampfer „M 0 n r 0 e" rst heute morgen auf der Höhe von Hog-Jsland infolge eines Zusammenstoßes mit dem Dampfer „Nantuckei" gesunken. „Nantuckei" rettete 85 Paflagiere und Mannschaften vom „Monroe". — Amtlich wird gemeldet, daß bei dem Untergang der „Monroe" 23 Passagiere und 24 Mann der Besatzung ertrunken sind. Gerettet wurden 31 Passa­giere und 55 Mann.

war sich darüber klar, daß diesem Material eine große Zu­kunft beschieden sein. Die Firma Albert schloß in der Folge mit einer großen Reihe deutscher und englischer Stahlwerke langfristige Verträge wegen Lieferung von Thomasschlacken und erbaute nach und nach eine ganze Anzahl Mahl­werke, so in Deutschland, England, Luxem­burg, Frankreich und Rufiland. Um den Vertrieb der englischen Produktionen leichter durchführen zu können, wurde in London eine Zweigfirma für England errichtet. Das Thomasmehl bat sich umgemein schnell Eingang verschallt, wie wir in der zweiten Abhandlung durch statistisches Ziffern- material dargetan haben. Die Firma Albert betrieb das Thomasmehl-Geschäft anfänglich als Nebenzweig; dasselbe ent­wickelte sich aber mit der Zeit zu einem bedeutenden Teil des Gesamtuntemehmens, denn heute liefert die Firma einen ganz erheblichen Prozentsatz der gesamten Welt- produktion von Thomasschlackenmehl. Die schnelle Ent­wickelung der. Thomasschlackenmehlabteilung in Verbindung mit den stetigen Fortschritten der übrigen Geschäftszweige hatte eins ziemliche Vergrößerung der Beamtenschaft zur Folge und so mußte bereits im Jahre 1887 ein neues großes Bureau­gebäude errichtet werden. Von eigenen Fabriken besitzt die Gesellschaft vierzehn kn In- und Auslande; dieselben, erzeugen an Kraft 6600 PS. und umfassen ein Gelände von 592 628 qm. Außer Thomasmehl wird noch fabriziert: Schwefelsäure, Super­phosphat, aufgeschlossener Peruguano und alle Mischdünger, Thormasphosphatmehl, hochkonzentrierte Nährsalze, phosphor­saures Ammoniak und sonstige phosphorsaure Salze in allen Reinheitsgraden, flüssige Phosphorsäure, Kieselfluomatrium und sonstige Fluorsalze, Kalisalpeter, Zem-entkupfer, Kupfervitriol, Glaubersalz, ferner Zinksulfidfarben (Lithopone) und Bunt- fafben, Ohlorziniklauge u. a. m. Außerdem he treibt die Firma noch einen ausgedehnten Handel in ästen einschlägigen Artikeln, namentlich in Ghilisalpeter, Ammoniak, Kalisalzen, Rnochen- mnterialien, Fleischfuttermehl, Gaswasser usw. Der Beschickung von Ausstellungen wurde besondere Sorgfalt zugewandt. Die Firma erhielt u. a. auf der Weltausstellung in Wien im Jahre 1873 die Verdienstmedaille, 1884 in Antwerpen als höcnste Auszeichnung das Ehrendiplom nebst der goldenen Medaille, ferner bei mannigfachen Gelegenheiten eine große Anzahl von Verdienstmedaillen. Was die Kapitali­sierung der Gesellschaft betrifft, so verfügt das Unter­nehmen heute über ein Aktienkapital von M. 10 Millionen, das freilich zu einem beträchtlichen Teil in einer großen Anzahl anderer Unternehmungen im In- und Auslande mitarbsitet, und zwar besitzt die Firma bei verschiedenen Unternehmungen die Mehrheit der Anteile. Das Konto „Beteiligungen“ Lt denn auch von M. 975 000 laut Bilanz von 1895 auf M. 6 230 000 bis Ende 1912 angewachsen. Die Ergebnisse aus diesen Beteili­gungen tragen in angemessenem Umfange zum Gesamml,gewinn bei. — Die Reserven der Gesellschaft betragen nach dem letzten vorliegenden Geschäftsbericht von 1912 5 165 000 M. Die Dividende wurde in den Jahren viermal in der Höhe von 32 Proz. und zuletzt mit 30 Proz. ausgeschüttet, während auch für das soeben abgelaufene Geschäftsjahr (wie bereits berichtet) wieder 30 Proz. vorgeschlagen werden. Bei allen Bestrebungen, das Geschäft immer mehr zu erweitern und ge­winnbringend. zu gestalten, hat man nicht verabsäumt, auch dom Wohle der Beamten und Arbeiter weitgehende. Aufmerk­samkeit zu schenken.

Frankfurter Börse.

— Frankiert a. M., 30. Jan. Kurse von 1% bis 2 % Uhr. Kreditäktien 206%, Diskonto-Commandit 195.—, Dresdner Bank —.—, Darmstädter 121 s /s, Wiener Bankverein 139'%, Petersb. Int. Handels-Bank 212 7 /*, Länderbank 1.38%, -iVsproz. Osten'. Staatsrente 94 3 /s a %, Staatsbahn 156%, Lombarden 22%, Bal­

Brieffcaften.

(Die SÄriftlettmw des Wiesbadener Taabiatts beantwortet nur schriftliche Anfragen im Briefkasten and zwar ohne Re.btsberbinblichkeit Besprichunae» können nickt aewäürt werden.»

L. E. H. Auslänoer lind daun wehrbeitragspflichtig, wenn sie eine fremde Staatsanssh«mkeit nicht mehr besitzen und in einem deutschen Bundesstaat einen Wohnsitz oder in Ermange­lung desselben ihren dauernden Aufenthalt haben, und zwar mit _ ihrem gesamten Vermögen, ausgenommen das ausländische Grund- und Betriebs - Veimögen. Beitragspflichtig sind auch Angehörige außerdeutscher Staaten, die sich im Deutschen Reiche dauernd des E.werbes wegen auf- hallen.

G. H. Frei vom Wehrbeitraa bleiben Vermögen, die 10 000 M nicht übersteigen. Die Veranlagung geschieht durch die staatliche Ewkommensteuer-Veranlagungsbehörde.

N. N. Ob diese Heilmethode hier einen Vertreter hat, ist uns nicht bekannt.

F N. 160. Die ausführlichen Bestimmungen über den einjährig-freiwilligen Militüroienst finden Sie in dem von Magijtrats-Obersekretär Bierbrauer hier herausgegebenen Werkchen, düs im Verlage von H. Staadt hier erschienen und in allen Buchhandlungen erhältlich ist.

Stammtisch „Weißes Röß'l", Bleichstraße. Mainz liegt südlich von Wiesbaden.

Postabonnentin. Die Summe, die die Ausländsdeutschen zu der Nationalfkugsvende von 7 234 506.29 M. beigesteuert haben, beträgt 217 37824 M.

E. G. 50. Ja.

Reklamen.

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Der heutigen Gesamtauflage liegt ein Prospekt der Fa. Leonhard Tietz A.-G. in Mainz, betreffend Weiße Waren-Tage, bei. F 24

timore u. Ohio 97%, Paketfahrt 136% a 137%, Nordd. Lloyd llTVs a 118.—, Deutsch-Luxemburger 136 7 /a a 137%, Earpener 186%, Phönix 242 7 /s a 243%, Edison 245 7 /», Siemens u.

2ädV 8 a 220%.

f Perlin

Serviler Nachbörs

30. Januar. (Per Ultimo

Kreditäktien . .

2067-1

Kanada .... .

Hand.-Gesell. .

162w,

Orientbahn. . .

1981/2

Commerzbank .

1111/8

Meridional . . „

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Darmstädt. Bank

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Pennsylvania. .

Deutsche Bank.

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Henri ......

1593.4

Disk.-Kommand.

105-/4

4®/oRussen(1902)

9 2 Vs

Dresdner Bank.

1573/4

Türkenlose . . .

16972

Nationalbank. .

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Auraetz-Friede .

170^/8

Schaaffhausen .

1041/7

Boehumer .. .

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Pet.Int. Hdlsbk.

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Luxemburger . Oelsenkirchen .

1367«

Lüb.-Büchener .

1861/4

196-

Schantungbahn.

1337a

Harpener. . . .

186—

Lombarden. . .

227s

Hohenlohewrk.

1257s

Anatolier. .. .

Laurahütte . . .

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Baltimore. . . .

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Phönix .... .

24372

Untern.

1861/1

162—

137V4

177V1

2943/4

118—

1823/a

4071/2

2453/4

1771/a

2193/4

1523/8

1701/4

121 —

Banken und Geldmarkt.

* Reichsbank. Die große Geldflüssigkeit, die in den ver­schiedenen ausländischen Diskontermäßigungen neuerdings wieder zum Ausdruck kam, wird auch die Reichsbank vor die Frage einer neuen Diskontermäßigung stellen. Das Institut dürfte den morgigen Bankausweis abwarten und in dem ersten Tagen der neuen Woche schlüssig werden.

* Die Vereinsbank Nürnberg erzielte pro 1913 ausschließ­

lich des vorjährigen Gewinnvortrages von 495 248 M. einen Reingewinn von 3 398 143 M. (im 1912 3 245 572 M.). Der

Aufsichtsrat schilägt wieder die Ausschüttung von 12 Proz. Dividende vor.

* Zur Emission der Schutsgebietanleihe. Der Übernahme-

preis für die 45 Mill. M. 4proz. deutsche Schutzgebietsanleihe beträgt 95.60 Proz., der Zeichmungspreis 96.50 Proz.

* Norddeutsche Grnnd-Credit-Baak, Weimar. Der Auf­sichtsrat beschloß, aus dem Reingewinn von 709 432 M. (im Vorjahr 687 800 M.) die Verteilung einer Dividende von 6 Proz. (wie i. V.) vorzuschlagen.

Industrie und Handel.

wb. Leipziger Werkzeug- und Maschinenfabrik vorm. W. von Pittier. Leipzig, Zg. Jan. Der Jahresabschluß ergibt nach reichlichen Abschreibungen und Rückstellungen einen Reingewinn von 1095 361 M. gegen 797 975 M. im Vorjahr, woraus eine Dividende von 25 Proz. (wie i. V.) gezahlt wird. Der Vortrag auf neue Rechnung beträgt 192 790 M. gegen 144 459 M. im Vorjahr. Die finanzielle Lage der Gesellschaft wird als andauernd gut bezeichnet.

* Die Baimler-Motorwerke haben, wie wir hören, von de* preußischen Militärverwaltung einen namhaften Auftrag auf Lieferung von Flugzeugmotoren erhalten.

* Grisndunfl einer Schiffsversicherung. Eine gestern in Koblenz stattgefundene Versammlung von Sclutlsbesitzem aus dem Rheingebiete beschloß die Gründung einer Schiffsver- sicherung zum 1. Mai.

Die Morgen-Ausgabe umfaßt 14 Seiten

und die Berlagsbeilage „Der Roman".

Chefredakteur: A. Hegervora

Verantwortlich für den politischen Teil: A. Hegerhorst; für g-euilleio«! B. v. Nauendorf; für Aus Stadt und Land: C.Rötherdt: für Kertchlslaal: H. Diesenbach: für Svort und Spiel: g. Sünider: für Vermischtes und Briefkasten: C. i-osacker; für Handel und Letzte Drahtberichte: SS. Etz: sür die Anzeigen und Reklamen: H. Dornauf: sämtlich jn Wiesbaden.

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