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Sette 6._Morgen-Ausgabe, 1. MeSvaDkNSk TttgSlKN.

Die Ungarn gegen die deutschen Einfuhrscheine, wsi. Budapest, 29. Jan. Der Landesindujtrieverein lehnte es ab, sich dem zu bildenden deutsch-österreichisch-ungarischen Wirtschaftsbund anzuschließen. Vizepräsident v. U l l m a n n begründete den Entschluß damit, daß Deutschland Ungarn gegenüber eine Wirtschaftspolitik befolge, die kaum als freundschaftlich bezeichnet werden könne. Das System der Ei n fu h r s ch e i n e richte sich gegen den ungarischen Ge­treideimport. Die Praxis der Gersteverzollung werde so ge- handhabt, daß man für ungarische Gerste immer 4 M. Zoll bezahle, während Rußland seine verschiedenen Gerstensorten mit 1,30 M. verzollt. Es sei daher nicht im ungarischen In­teresse gelegen, sich durch den Anschluß an den Wirtschaftsbund gegenüber Deutschland die Hände zu binden.

Italiens Wünsche bei der Pforte, wb. Rom, 29. Jan. Zu der Zwölf-Jnselfrage schreibt der „Corriere d'Jtalia": Italien wünscht nichts mehr, als eine wirksame Intervention Sir Edward Greys bei der Pforte, in dem Sinne, daß er sie auffordert, der ausgedehnten panislamitr scheu Bewegung, die sich in Konstantinopel organisiert, Einhalt zu tun und die Verhandlungen über die von Italien geforderten wirtschaftlichen Kom­pensationen zu erleichtern. Dabei dürfte auch ein Eisenbahnanschluß an die noch zu bauende Adalia-Linie, dre nach den Konventionen von 1908 noch in die englische Ein­flußsphäre fällt, nicht verhindert werden. Die Anwesenheit der italienischen Delegierten bei der Dette Ottomane in Lon­don wird hierfür von Nutzen sein.

Der neue Schatzmeister der Carnegie-Stiftung, wb. Berlin, 29. Jan. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet: An Stelle des verstorbenen Bankiers Ludwig Delbrück hat der Kaiser, wie verlautet, Dr. Gustav Rätjen, Teilhaber der Firma Delbrück, Schückler und Comp., zum Mitglied des Kuratoriums und Schatz­meister der Carnegie-Stiftung ernannt.

Ein Betrüger verhaftet.

wb. Berlin, 29. Jan. Der M a s s e n b e t r ug s v e r - s u ch gegen Avbeitslose, der anfangs November 1913 Auf­sehen machte, dürfte jetzt aufgeklärt werden. Tie hiesige Kri­minalpolizei machte allen Polizeibehörden durch Tagesbericht die Personenbeschreibung und Handschrift des Schvindlers zugänglich. Diese Anhaltspunkte ermöglichten es, den Unter, nehmer des Maffenschwindels in der Person des Mechanikers Friedrich Deiner in München mit hoher Wahrscheinlichkeit festzusiellen und zu verhaften.

wb- München, 29. Jan. Der gestern wegen des um­fassenden Betrugsversuchs gegen Berliner Arbeitslose verhaf.

tete 33jährige Mechaniker Friedrich Deiner mietete im Zentrum der Stadt eine große Wohnung, angeblich als Geschäftslokal für die Zweigstelle der deutschen Zentrale für Arbcits- und Gefangenenfürsorge mit dem Sitze in Leipzig, bestellte Möbel und engagierte ein Dutzend Schreibmaschinistinnen gegen hohes Gehalt. Er gab an, die Genehmigung der Regierung von Oberbayern zu hsben. Schon 1907 versuchte er einen ähnlichen Schwindel, wie den letzten in Berlin, er wunde aber nach Anwerbung von 150 Arbeitern entlarvt und verhaftet. Er befaßte sich in der letzten Zeit mit dem Heiratsschwindel und erschwin­delte unter dem Namen „Ingenieur Blesin von der Eisen­bahndirektion München" mehrfach Geld.

Zwei Turbincndampfer im Kanal zusammcngestoßen.

wb. Berlin, 29. Jan. Nach einer Meldung von Lloyds- Agentur berichtet der neue Turbinendampfcr „Bille de Liege" aus Dover, er sei nachts in dichtem Nebel mit dem englischen Turbinendainpfer „Confielf" zusammengestoßen, der arg be­schädigt worden sei.

Zum Untergang des englischen Unterseeboots.

** London, 29. Jan. Gestern wurden zwei Versuche unternommen, das gesunkene Unterseeboot „A 7" aus seiner Zwangslage zu befreien. Die Versuche blieben jedoch er­folglos.

Ei» Hotelbrand in Warschau.

^ wb. Warschau, 29. Jan. Im „Hotel Bristol" brach gestern Feuer aus, das rasch um sich griff und unter den teilweise schlafenden Hotelgästen eine entsetzliche Panik verursachte. Das Feuer konnte erst nach längerer Zeit gelöscht werden.

wb. Wien, 29. Jan. Der griechische Ministerpräsi­dent V e n i z e I o s ist heute nachmittag hier einge­troffen.

wb. Petersburg, 29. Jan. Der Kaiser hat den fran­zösischen Botschafter Delcass6 in Abschieds­audienz empfangen.

wb. Madrid, 29. Jan. Anibal Murilla, Graf von Carthagena, ist zum Botschafter in Petersburg ernannt worden.

wb. Neumünster, 29. Jan. Seit heute früh brennt die Lederfabrik Koste, A.-G., die 500 Arbeiter beschäftigt. Die Feuerwehr erbat von Kiel Hilfe.

□ Lugano, 29. Jan. (@ig. Drahtbericht) Ms heute der Kassierer Bau mann von der Banca Cantonale, Nieder­lassung Lugano, verhaftet werden sollte, schoß er sich eine Nevolverkugel in den Kopf, worauf er stard.

Handelsteil.

Die Warenjtre*«? im Jahre 1913.

Zwei Faktoren bestimmen das Niveau der Lebenshaltung der breiten Volksschichten und ihre Konsumkraft: die

Schwankungen der Warenpreise und die Be­weg u n g d e r L ö h n e. Da für Deutschland eine umfassende und hinreichend detaillierte Lohnstatistik noch fehlt, muß man sich damit begnügen, aus den allgemeinen Arbeitsmarktverfiält- mssen, aus dem Grade der Arbeitslosigkeit, den Lohnnach- weisungen der Berufsgenossenschaften, der allgemeinen Wirt­schaftslage und aus Spezialbeobachtungen in einzelnen Berufen oder Betrieben auf die Veränderung des Gesamteinkommens der großen Masse der Bevölkerung gewisse Schlüsse zu ^ziehen. Für das Jahr 1913, das sich durch eine abnorme Arbeitslosig­keit auszeichnete, ergibt sich kein günstiges Gesamtresultat. Wenn auch die Arbeiter in einigen Branchen eine Erhöhung oder Stabilisierung ihres Lohnniveaus durchsetzten, so herrschte doch andererseits das Bestreben vor, bei der Überlastung des deutschen Arbeitsmarktes zu Herabsetzungen der Akkord- und Zeitlöhne zu schreiten. Infolgedessen fällt die leichte Ab­schwächung der Warenpreise, die im Jahre 1913 als Reaktion auf die scharfe Steigerung der beiden Vorjahre eintrat, für die Besserung der Lebenshaltung nur wenig ins Gewicht. Bildet man aus dem tatsächlichen Jahreskonsum der wichtig­sten Waren eine Verbrauchseinheit von 100 Tonnen, an der die einzelne Ware mit einem bestimmten Prozentsatz parti­zipiert, so erhält man für diese Einheit auf Grund der amt­lichen Notierungen folgende Warenpreismdexziffem in Mark:

Jahr

Index

Dill. geg. das

Jahr

Index

Dill. geg. das

Vorj. in Proz.

Vorj. in Proz.

1896

4 606,3

1905

5 664,76

+ 5,80

1897

4 914,4

+ 6,7

1906

5 662,00

— 0,05

1898

5162,1

+ 5,0

1907

5 986,25

+ 5,73

1899

4 994,9

-3,2

1908

5 886,88

— 1,66

1900

5 334,2

+ 6,8

1909

5 912,69

+ 0,44

1901

5 281,0

— 1,0

1910

5 814,36

— 1,66

1902

5 166,3

— 2,2

1911

5 970,72

+ 2,69

1903

6 169,7

— 0,03

1912

6 709,16

+ 12,37

1904

5 553,9

+ 3,6

1913

6 374,27

— 4,99

Dir

Abschwächtmg des Preisniveaus im letzten Jahre war

in der Hauptsache die Folge eines günstigeren Ernte- r e s ult a t s, Die Preise für Fleisch, Genußmittel, gewerb­liche Roh- und Betriebsstoffe (Kohle, Eisen, Baumwolle, Wolle, Petroleum etc.) sind im allgemeinen auf der vorjährigen Höhe verblieben, hier und da ist sogar noch eine Steigerung einge­treten. Die durchschnittliche Warenpreisindexziffer ist seit dem Jahre 1896 um 38,4 Prpz. und seit 1904 um 19,1 Proz. gestiegen.

, Ferlin, Kreditaktien Hatid.-Ciesell.’ , Commerzbank . Darmstädt.Bank

Deutsche Bank. Disk.-Kommand, Dresdner Bank. Nationalbank. Schaaffhausen . Pet.Int. Hdlsbk. Lüb.-Büchener .

Schantnngbahn. Lombarden. . . Anatolier. - - -

Baltimore. - - -

Zsrlmer Nachbörsw»

29. Januar. (Per Ultimo.)

206

16010

10978

120V8

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1931/z

1551/3

118V«

1031 /«

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1337«

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Kanada .

Orientbahn. . . Meridiona! . . . Pennsylvania. .

Henri.

4<VoRus$en(1902) Türkenlose . . . Aumetz-Friede , Bocbumer . . . Luxemburger Gelsenkirchen Harpencr. . . . Hoheniohewrk. Laurahütte . . . Phönix.

215'-/,

1897;

1595.8

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1687.

1685/8

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1247s

160V8

2401/s

Rhein. Stahlw, Rombacher. Paketfahrt . Hambg.-Südai Hans.-Dmpfsc

Lloyd.

Dynamit-Trusl

Naphtha-Nob<

Allg.Elektrizit D-.Uebersee E Siemens. . . Schuckert .. Ges. f. elektr.

Unter

South-Westafr

1657a 160VB 136— 176— 292— 1167, 183 - 406 - 244 - 17572 2187- 1505/8

16972

119/4

Frankfurter Naehbörse.

— - Frankfurt a. M., 29. Jan. Kurse von 1% bis 2% Uhr. gproz. D. Reichsanieihe 77.25 a 40, Ungar. Kronenrente 83 5 /s, 4%-proz. österr. Staats-Rente 93 3 /s a %, Kreditaktien 20514, Disconto-Commandit 193—, Dresdner Bank —.—, Nationalb. f. Deutschi. 118% a 118.—, Petersb. Int. Handels-Bank 210.— a 210%, Staatsbahn 155ft»> Lombarden 21 7 /s, Baltimore u Ohio —v—, Paketfaihrt 135% a 136, Nordd. Lloyd U6 1 /s a %, Gelsenkircben 194r 1 /s a 195.—, Harpener 186%, Phönix 24014 a %, Aumetz-Friede 167 's, Edison 244.—> Schuckert 150.— a 15014 a 150.— a .150%.—. Deutsch-Übersee 175 1 /* a Vs.

Banken und Geldmarkt.

DiskontennäBiQung der Bank von Frankreich.

wb. Paris, 29. Jan. Die Bank von Frankreich bat ihren Diskont von 4 Proz. auf 3% Proz. ermäßigt.

Hannoversche Bank. Die Dividende beträgt wieder 7% Proz. auf das ganze 36 Mill. M. betragende Aktienkapital.

Die Vereinsbank in Hamburg schüttet für das Geschäfts­jahr 1913 9 Proz. Dividende, wie i. V., aus.

Berg- und Hüttenwesen

* Die Geschäftslage im Stahl wer kr, verband. Düssel­

dorf, 29. Jan. (W B.) In der heutigen Hauptversammlung

des Stahlwerksverbandes wurde über die Geschäftslage mitge­teilt: Der Dezemberversand 1 in Halbzeug ist infolge der Feiertage und der Inventur gegen die Vormonate zurückge­blieben, In schwerem Eisenbahnoberbaumaterial wurde von den preußischen Bahnen ein Nachtragsbedarf an Schienen, Schwellen und kleinem Eisenzeug für das Rechnungsjahr 1914 aufgegeben, so daß der Gesamtbedarf der preußischen Eisen- bahr.igemernSchaft für diesen Zeitraum den des Vorjahres um rund 40 000 Tonnen übertrifft. Das Rillens.chienen- geschäft im Inlande war während der Beriohtszeit be­friedigend und brachte eine weitere Anzahl von Aufträgen. Auch das Auslandsgeschäft war in der letzten Zeit hinsichtlich der Mengen recht gut, in ,den Preisen wurde es jedoch durch den ausländischen Wettbewerb beeinträchtigt. Das Form­eisengeschäft im Inlande zeigt nach wie vor ein un­erfreuliches Bild. Der Versand war weiterhin wenig be­friedigend, und der Eingang von Spezifikationen wies nur eine geringe Zunahme auf. Mehr Lebhaftigkeit in der Bautätig­keit darf erst erwartet werden, wenn die durch Herabsetzung des Reichsbankdiskonts auf 4 1 « 1 Proz. eingeleitete Verbilligung des Geldes immer mehr Kapital für das Baugeschäft frei macht. Der Verkauf für das Vierteljahr wurde heute zu den bisherigen Preisen und Bedingungen frei gegeben, ln Ausland liegen die Verhältnisse entsprechend dem letzten Bericht im großen und ganzen unverändert.

Der Verband des Roheisenverbandes, (j er laufenden Monat weiter stark zurückgegangen ist, wird nach einer Schätzung in Werkskreisen im Januar kaum 75 Proz. der Be­teiligung _ erreichen.

Die FhSnix-Bergbangesellschaft beabsichtigt, ihre Hoch­ofenanlage in Kupferdreh, die aus zwei Hochöfen und einer Koteofenbatterie von 36 Öfen besteht, stillzulegen.

'-Vom Grobblechmarkt. Die Übererzeugung drückt allmählich schärfer auf den Grobblechmarkt, der nicht mehr die bisherige Aufnahmefähigkeit zu haben scheint, so daß die Preise nach­geben. Grobbleche kosten heute etwa M. 100, rein, gegen etwa M. 103 um die Mitte des Monats Januar.

Industrie und Handel.

* Internationales Zeinen tkartell. Hach Meldungen aus Brüssel ist die geplante internationale Ausfuhrkonvention zwischen den belgischen, deutschen, englischen, dänischen und

norwegischen 1 Zement Syndikaten nun zustande gekommen. _

Die Verständigung hat große Bedeutung, da allein die belgische Zementmdustrie in normalen Jahren rund 1 Million Tonnen exportiert.

, * , W ] ed8r 83.3 Proz. Dividende bringt der Zwiekau-Öber- hmienoorfer Steinkohlenbauverein m Vorschlag. Der Uber­schuß beträgt 828 953 M. gegen 791 9c8 M. im Vorjahr.

Verkehrswesen.

in der transatlantischen Schiffahrt wird noch berichtet: Die Meldungen über die Pariser Schiffahrtskonferenz waren bisher ziemlich unklar und widerspruchsvoll. Während iaan beispielsweise bisher nur wußte, daß der Norda tlantische Dampferlinienverband f den Zwischendecktransport weiter

bestehen soll, wird jetzt erst bekannt, daß auch e j n pracht- a b k o m ni e n unter den drei Mitgliedern des Dampferlinien- verbardes ohne die Hamburg—Amerika-Linie getroffen worden ist, und zwar bewegt es sich im großen und ganzen auf einer ähnlichen Linie wie das Zwisehendecksabkommen, regelt also die ^ einzelnen Verkehrsgebiete und die Preise. Es ist be­merkenswerterweise gelungen, nicht nur den ausgehenden Verkehr wie bisher, sondern in gewisser Form auch den ein­kommenden Frachtendienst zu regeln. Es handelt sich also um eine Erweiterung des Abkommeasß

Kreitag, 30. Januar 1914. Nr. 4».

wb. Colombo, 29. Jan. Hier ist ein Todesfall an Bubonenpest festgestellt worden.

Ku§ unserem Leserkreise.

lNicht verwendete Einiendnuge» können weder zurückgeiandt, noch aufbewahrt werde»!

* Nächsten Smnstagnachmittag müssen die sämtlichen Be­amten der ,,'Na s sa u r s ch e n Landes bank", die sonst an solchen Nachmittagen, wie die Wiesbadener Bankbeamten übei Haupt, frei hauen, zum Dienst antreten, weil letzterer für sie am Geburtstag des Kaisers ausgefallen ist. Unter den da­von betroffenen, etwa 150 Beamten herrscht deshalb um so mehr Erstaunen, weil in neuerer Zeit die Dienststunden von 8 bis 1 Uhr vormittags und von 3 bis 7 Uhr nachmittags dauern, dabei aber Überstunden schon seit 5 Wochen in ein­zelnen Bureaus bis ö Uhr abends, in einem sogar bis 12 Uhr nachts Vorkommen Den Beamten wird also zugemutet, für ihren Patriotismus den wohlerworbenen freien Nachmittag wieder zu opfern. Hiermit werden doch sicherlich Gefühle tu zeugt, die wahrlich rächt von oben her gewollt werden. Aber gerade den Beamten der „Nassauischen Landesbank" wird in letzter Zeit eine sonst wohl kaum anzutreffende Arbeitsleistung zugemutet. __ _

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Preise der Lebensmittel und landwirtschaftlichen Erzeugnisse in Wiesbaden im Kleinhandel vom 29. Jan-

Nach Ermittelungen des Städt. Akziseamts.

Niedr.

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17' -

7 —

4 50 1

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4 50 5 15

I. Futtermittel.

Bei hiesigenHändlern

Hafer.100 kg

Heu.100 leg

Riehtstrob .. . 100 kg Krummstroh . 100 kg

II.Butter,Eier,Käse.

Eß-fSUEr.-lbuttarl kg Eß-(Land-) butter 1 kg Kochbuttar .... 1 kg

Trinkeier.1 St.

Frische Eier ... 1 9t. Kleine Eier .... 1 St. Handkäse .... 100 St. Fabrikkäse ... 100 St.

III. Kartoffeln.

Eßkartoft.weißeliO kg Eßkartoff, » 1kg

Eßkartoff.,gelbe 100 kg Eßkartoff.. « 1 kg

Eß-(Maus-)kart. 100 kg Mauskartoffeln .. 1 kg

IV. Gemüse.

Zwiebeln.1 kg

Knoblauch. .... l kg

Petersilie.l kg

Rote Rüben .... I kg

Weiße Rüben ... j kg Gelbe Rüben ... 1 kg Tomaten ...... 1 kg

Schwarzwurzel ,1kg Kl. gelbe Rüben .1kg Tr; ibrettioh . . 1 Gbd. Radieschen... 1 Gbd.

Rettich.1 St.

Meerrettich .... 1 St. Erdkohlrabi ... 1 St.

Lauch .1 St.

Sellerie.1 St.

Kohlrabi.1 St.

Rotkraut.1 St.

Weißkraut.18t.

Weißkraut ... 100 kg Weißkraut .... 1 kg

Wirsiug.1 St.

BlumenkohKauslJl St. Rbmischkohl . . . 1 kg

Rosenkohl.1 kg

Grünkohl.1kg

Spinat .... 1kg

Feldsalat.1 kg

Kopfsalat.1 St.

Endivien ...... 1 St.

V. Obst.

Zitronen.1 St.

Apfelsinen.1 gt.

Bananen.1 st.

Melonen .1 kg

Ananas.J kff

Eßapfel .1 kg

Kochäpfel ..... 1 kg Eßbirnen kg

Kochbirnen .. • • 1 kg

Kastanien .1 kg

Walnüsse.I kg

Haselnüsse.}kg

W eintrauben . • • 1 kg

VI. Fische.

Karpfen (leb.) . . 1kg L 20 Schellfische .... 1 kg —. aO Bratsohellhscbe . 1kg j 50 Kabeljau ..•••• 1kg — ?g do. imAusschn. lkg __ 80 Salm, frisch.... 1 kg 10 Salm, i. Aussohn. 1 kg iz

Stockfisch.1 kg —i 50

Scholle. . - - - - > - 1kg —| 801 Rotzunge (Lim-) ■ 1 kg 1: 60:

Hering,gesalzen . 1kg •:

BoctHt.

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VII. Geflügel, Wild.

Gans.lkg

Ente.18 t.

Hahn.1 St.

Huhn.1 St.

Kapaune .1 St.

Taube.1 St.

Haselhuhn.ist.

Fasan.Igt.

Wildente. ist.

Birkwild.1 st.

Hase.ist.

Rehrüoken.18t.

Rehkeule.18t.

Wildragout.lkg

VIII. Fleisch usw.

Ochsen- u. Rindfl.

von der Keule . 1 kg Ochsen- u. Rindfl. (Rauchfleisch) . 1 kg

Kuhfleisoh.lkg

Kalbfl. v. d.Keule lkg do. v. d.Bug .lkg do. v. d. Bauch lkg Hammelf], v. d. K. lkg do. v. d.Bug lkg do. v. d. Bauch 1 kg Schweinefleisch von der Keule .lkg! von dem Bug ..lkg: von dem Bauch lkg Kopf und Beine lkg

Dörrfleisch.1 kg 1

Solperfleisoh.... 1 kg Schinken

im Ganzen .... lkg im Ausschnitt . 1 kg gek.imAusschn. lkg Speck, geräuch. .lkg Schweineschmalz 1 kg

Nierenfett.lkg

Schwartenmagen lkg

Bratwurst.lkg

Fleischwurst . . .lkg Leberwurst .... 1 kg Leberwurst, bess.

u. Hausmacher. lkg Blutwurst, irisch lkg ( Blutw., Hausm. ..lkg Roßfleisoh.lkg

Ni«dr. .»febaL Pwii \ Preis,

.6 1 4

1 2 2 1 t

3 2 2

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»•- 1 —

IX. Brot.

Schwarzbrot .. .lkg do. . . . 1LD.

Weißbrot.lkg

do. ILb.

X. Kolonialwaren.

40 Erbsen z. Kochen,

80 ungeschält .. . .lkg BO Speisebohnen . . .lkg 70 Linsen.lkg

— 40 Weizenm.l z.8p.-I lkg

— 50 Roggenm.fbereit.( lkg 1 20 üerstengraupe ..lkg 1 — Gerstengrütze. . . lkg

1 30 ßuchweiz.-Giützelkg j Hafergrütze .... 1 kg 1 Hafertlocken. . . . lkg

2 60 Java-Reis,mittler. 1 kg 1 20 YVeizengries ... .lkg

—! 60 Hirse.lkg

— 80 Gern. Backobst . . lkg 1 20 Zucker, harter . - lkg

12 — Fadonnudeln . ..lkg 15 — Java-Kaflee, gelb.

— 60 gebr.lkg

1 40 Speisesalz...... 1 kg

2 — Schweineschmalz

— 12 ausländisches, .lkg

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