Sette S. _ Morgen-Ausgabe, 1. Blatt.
Fühlungnahme mit der Presse allen Beunruhigungen oer Volksstimmung durch falsche oder irreführende A l a r m n a ch r i ch t e n vorzubeugen.
Eine Beleidigungsklage des „Berl. Tagebl." gegen die „Deutsche Tageszeitung"
s - Berlin, 24. Jan. (Eig. Drahtbericht) Das „Berliner Tagebl." hat gegen die „Deutsche Tageszeitung", die geschrieben hatte, das „B. T." hätte den Bericht über den General v. Kracht gefälscht, eine gerichtliche Klage angestrengt.
Zur Steglitzer Spionage-Affäre.
wb. Berlin, 24. Jan. Die Steglitzer Spionage- Affäre scheint mit der Haftentlassung des Zivil- Ingenieurs V. aus der Sachsenwaldstraße in Steglitz noch nicht erledigt zu sein. Nachträglich wurden noch mehrere andere Personen wegen Spionageverdacht verhaftet und bis jetzt rlicht wieder freigelassen. Sechs Beamte der Staatspolizei des Berliner Polizeipräsidiums haben bei den Verhafteten Haussuchungen ausgeführt. Über das bisherige Ergebnis wird Stillschweigen bewahrt. Es steht jedoch fest, daß V., der früher im Staatsdienst in Afrika angestellt war, sich in den ersten Tagen dieser Woche nach Friedrichshafen begeben hat, um dort ein von ihm erfundenes Patent den; Grafen Zeppelin zum Kauf anzubieten. Er soll aber auch mit französischen Agenten wegen des Patents verhandelt haben. Die Untersuchung wird fortgesetzt.
Um den Reichsbcitrag zu den olympischen Spielen.
8. Berlin, 24. Jan. (Eig. Drahtbericht) Die Verhandlung über die Bewilligung des Reichsbeitrags zu den Kosten zu den Vorbereitungen und der Durchführung der olympischen Spiele 1916, die zwischen Vertretern der Regierung und den Fraktionen des (Reichstags geführt worden sind, haben bisher zu keinem positiven Ergebnis geführt. Für die Bewilligung werden nur die Fortschrittliche Volkspartei, die Nationalliveralen, die Konservativen, die Reichspartei und die Wirtschaftliche Bereinigung stimmen. Das Zentrum hat zum allgemeinen Befremden cs abgelehnt, für den Beitrag zu stimmen, sich aber bereit erklärt, für den Etat ISIS einen Repräsentativ n s so n d s für das Reich zu bewilligen. Die Sozialdemokraten beharrten aus prinzipiellen Gründen auf ihrem ablehnenden Standpunkt. Die Durchführung der Vorbereitungen der olympischen Spiele wird mithin, trotzdem es sich um eine ganz Deutschland angehende Sache handelt, von den einzelnen Staaten zu übernehmen sein. Vornehmlich wird Preußen die Aufgabe zufallen, einen höheren Betrag für diesen Zweck auszuwerfen.
Der Ministerwechsel in Mecklenburg-Schwerin.
** Schwerin, 24. Jan. Der Großherzog hat zum 1. April ernannt: Den Staatsrat I)r. Landfeld zum Ministerpräsi denken, Staatsminister und Vorstand des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten und des Großherzoglichen Hauses sowie der Justiz, den Geheimen Kammerrat v. Blücher zum Staatsrat und Borstand des Finanzministeriums und den Amtshauptmann Freiherrn v. Meerheimb' zum Staatsrat und Vorstand des Ministeriums des Innern.
Ein neuer Ritter der Friedensklasse des Ordens pour 1s rnsrits.
wb- Berlin, 24. Jan. Der Professor der Historiologie an der Universität Pavia, Camille G o l g i, wurde zum auswärtigen Ritter des Ordens ponr Io msrits für Wissenschaft und Künste ernannt.
Konferenz zur Beilegung des Ärzte- und Krankenkassenkonflikts in Breslau.
** Berlin, 24. Jan. Im Handelsministerium findet heute abend eine Konferenz zwischen Ärzten und Kassenvertretern statt, in der Friedensvorschläge zur Beilegung des Konflikts m Breslau gemacht werden.
Handelsteil.
Wirtschaftliche Wochenschau.
Die Di&kon'ennäßignng der Reichsbank. — Der Reutenmaikt. — Die Differenzen in der GroEschiffahrt. — Vor dem Abschluß der Berliner Großbanken.
Die Diskonteimäßigung der Reichsbank ist für den künftigen Verlauf der Konjunktur zweifellos von weit- tragender Bedeutung. Sie kommt gerade noch zu rechter Zeit, um die Vorbereitungen für die Bausaison 19 14 günstig zu beeinflussen und die Unternehmungslust der Bau- und Terrainspekulation anzuregen. Die Konsequenzen für dlie am Baumsrkt interessierten Gewerbe sowie für den Rtabeisen- und Formeisenmarkt liegen auf der Hand. In der üblichen automatischen Weise reagierte auch der Rentenmarkt auf die Diskontermäßigung. Wenn im Herbst 1913 darauf hingewiesen wurde, daß der Dezember die günstigste Gelegenheit, gewissermaßen „billige Wochen“, für den Ankauf festverzinslicher Papiere bieten werde, so hat diese Voraussage durch den tatsächlichen Verlauf der Kursbewegung eine deutliche Bestätigung erfahren« Diejenigen Kreise, die gegen Ende des Jahres 1913 zu damals auffallend niedrigen Kursen Rentenwerte kauften, haben schon nach wenigen Wochen einen recht beträchtlichen Kursgewinn zu verzeichnen. Mit der zunehmenden Verflüssigung dies Geldmarktes dürfte zunächst auch die Erholung des Anleihemarktes noch weitere Fortschritte machen. Die bisherige Aufwärtsbewegung der Kurse am Markte der Dividendenwerte scheint aber vorläufig einen gewissen Höhepunkt erreicht zu haben.
Die Differenzen in der Großschiffahrt (wir berichteten fortlaufend darüber) sind zu groß, als daß in nächster Zeit mit ihrer Beilegung gerechnet werden könnte. Vor allem wird nun mit großer Aufmerksamkeit die Strategie der Hamburg-Amerika-Linie zu verfolgen sein. Unzweifelhaft beabsichtigen vorerst die vereinigten Gesellschaften, durchaus in der Taktik der Defensive zu verharren. Das kann unter Umständen zu einer Entwicklung führen, deren Abschluß zwar Änderungen gegen den heutigen Zustand, aber doch weder Sieger noch Besiegte brächte. Durch die Pariser Beschlüsse haben Lloyd und Hapag vollkommen freie Hand für einen gegenseitigen Wettbewerb erhalten. Wird dieser nicht gerade mit Keulen ausgefochten, sondern suaviter in modo geführt, so könnte das freie Spiel der Kräfte verhältnismäßig schnell und unblutig zwischen Anspruch und Weigerung praktisch entscheiden. Die Börse beurteilt die Angelegenheit bisher ziemlich ruhig. Sie scheint nicht anzunehmen, daß die Hapag gerade ihr unbändiges Streitroß besteigen und eine Attacke gegen die halbe vereinigte Schiffahrtswelt reiten werde. Wohl sber versieht man sich in Börsenkreisen für den 26. d. M.,
Sonntag, 85. Januar 1914. vit. 41 *
I Zu den gestrigen Lärmszenen im ungarischen Parlament, wb. Budapest, 24. Jan. Der Jmmunitätsausschutz des Abgeordnetenhauses verhängte wegen Widersetzlichkeit gegen den Präsidenten über den Grafen Julius Andrassy etne^ _ fünftägige Ausschließung von den Sitzungen, bestätigte dieselbe Strafe gegen den Grafen Alader Zichy und den Abgeordneten Johann Justh und erteilte dem Abgeordneten Ludwig Beck, der trotz seiner Ausschließung im Abgeordnetenhaus erschienen war, eine Rüge zu Protokoll.
General Piequarts Leichenbegängnis, wb. Paris, 24. Jan. Heute vormittag fand das feierliche Leichenbegängnis des Generals Picguart auf Staatskosten statt. Präsident P o i n c a r 6 war persönlich zugegen, als der Sarg mit dem Entschlafenen auf dem Nordbahnhofe eintraf. Der Zug erreichte zwischen dem Spalier einer zahlreichen Menge hindurch den Friedhof Päre-Lachaise, wo die Einäscherung stattfand. Unter dem Trauergefolge wurden außerdem bemerkt der frühere Präsident F a l l i ä r e s, alle Minister, das diplomatische Korps, die gesetzgebenden Körperschaften, Alfred Drepfus u. a.
Englische Flottenagitation.
wb. London, 24. Jan. Der Lordmayor von London, Dr. Bowater, macht bekannt, daß er die Guildhall für eine Versammlung des Flottenvereins, in der für eine starke Flotte eingetreten werden soll, hergeben wird. Er selbst will den Vorsitz bei der Versammlung führen. Es sind dazu Einladungen an Personen aller Stände ergangen.
Ein schändlicher Bombenanschlag von Suffragetten.
wb. London, 24. Jan. In: Treibhause des botanischen Gartens in Glasgow erfolgte heute morgen eine Bombenexplosion. Ein Wächter entdeckte zugleich eine andere Bombe mit brewnender Lunte. Kurz nachdem er diese Höllenmaschine unschädlich gemacht hatte, explodierte eine andere Bombe. Das Gebäude wurde teilweise zerstört und viele seltene Pflanzen wurden vernichtet. Der Schaden wird als sehr groß geschildert. Verletzt wurde niemand. Man vermutet, daß Suffragetten dis Urheberinnen des Verbrechens gewesen sind.
Die Bauarbeiteraussperrung in London, wb. London, 24. Jan. Die Aussperrung der Bauarbeiter durch die Baumeister ist heute erfolgt. 6000 Arbeiter verließen die Bauten unter Mitnahme ihres Handwerkszeugs.
Der Aufstand in Haiti.
wb. New York, 24. Jan. Nach einer Depesche aus Cap Haitien ist in der Stadt G o n a i v e s unter Führung des ehemaligen Departementsgouverneurs und Kriegsministers Oriste Zamor ein allgemeiner Auf st and ausgebrochen.
Zur Lage in Südafrika.
wb- Pretoria, 24. Jan. Die Pressezensur und andere Beschränkungen für Pretoria sind aufgehoben worden.
wb. Freiburg, 24. Jan. Der langjährige Zentrumsabgeordnete Wilhelm F t f cf) e r, der auch in der Leitung der Zentrumspartei eine Rolle spielte, ist gestern im Alter von 70 Jahren hier gestorben.
wb. Berlin, 24. Jan. Die unter dem Protektorat des Staatsministers v. Podbielski stehende Allgemeine Bauausstellung wurde heute mittag' in den Ausstellungshallen am Zoo eröffnet. Als besondere Bauten verdienen verschiedene Konstruktionen für die L u f t s ch i f f a h r t hervorgehoben zu werden.
wb. München, 24. Jan. Heute morgen starb im Alter von 71 Jahren der Genremaler Adolf E b e r l e infolge einer Verschlimmerung eines Leber- und Gallensteinleidens.
%m Hausmacher Haarwasser
von großartiger Wirkung.
Im Laufe der letzten Jahre konnte man hin und wieder lesen, wie sich ein wirklich gutes Haarwasser Herstellen lasse, und es ist ein Vergnügen zu hören, wie viele das Rezept angewandt haben und mit welch' bemerkenswerten Erfolgen. Sa schreibt eine Dame, sie habe sich, sofort nachdem sie davon gelesen, das Rezept beim Apotheker nach Vorschrift zu- iammenstellen lassen: 86 gr Ray Rum, 30 gr. Livola de Composee, 1 gr. krist. Menthol, denn ihr Haarausfall war einfach schrecklich. Sie nahm es also mit nach Hause, wandte es einige Zeit an und war nicht wenig erstaunt und entzückt zu sehen, wie rasch der Haarausfall aufhörte und der Haarwuchs selbst wieder gefördert wurde. Tatsächlich sei ihr Haar in zwei Monaten um beinahe 20 Zentimeter länger geworden. Ihr Haar sei dabei heller, glänzender und üppiger, als es je gewesen, und sein Wachstum daure fort. In den ersten drei Wochen habe sie die Mischung zweimal täglich leicht in die Kopfhaut eingerieben, seitdem wende sie es aber nur noch einmal täglich an. Besonders interessant ist es noch, diesen und anderen Berichten zu entnehmen, daß diese Mischung nicht nur den Haarwuchs bedeutend fördert, sondern auch die Schuppenbildung vernichtet, vdie Irritation der Kopfhaut lindert und Haarwurzeln und Kopfhaut in gesundem und normalem Zustand erhält. F184
tteherflüffiges Fett ist eine Gefahr für die Gesundheit.
Wir kennen keine Entdeckung der neueren Zeit, die so viel Interesse hervorgerufen hat, wie diejenige der „Boranium- Beere." Es ist jetzt ein ungewöhnlicher Anblick, eine sehr fette Person in London zu sehen, und wenn irgend ein Leser dieses Artikels mit Fettgeweben behaftet ist, oder wenn er einen Freund kennt, der froh wäre hiervon zu hören, so lassen Sie ihn keine Zeit vertieren, sich einige dieser angenehmen und zu gleicher Zeit äußerst wirksamen und harmlosen kleinen Konfekte von feinem Drogisten zu beschaffen. Die. mit überflüssigem Fett behafteten Damen werden die Ankunft der „Boranium - Beeren" mit Freuden begrüßen, denn in sehr kurzer Zeit werden diese Damen ebenso anziehend erscheinen, wie ihre natürlich proportionierten Schwestern. Die Behandlung verursacht außerdem nicht die geringste Unbequemlichkeit, und die auffallende Besserung im Allgemeinbefinden ist wahrhaft erstaunlich. Dieses neue Mittel zur Behandlung der Fettleibigkeit ist in diesem Lande noch nicht gut bekannt, aber irgend ein Apotheker oder Drogist kann „Boranium-Beeren" in einigen Stunden für Sie beschaffen, wenn Sie ihn darum ersuchen. Auf eine Dauer von 2 Monaten verteilt, rechnet man, daß jede genossene Beere 30 Gramm Fett aus dem Körper ausscheidet.
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dem Tage der Abschlußsitzung der Paketfahrt, eines deutlichen Verwaltungshinweises auf einen ansehnlich versorgten Wett- bewerhsbestand und sonstiger beruhigender Begleitmotive zu der jetzt allgemein erwarteten Dividende von 10 Proz Jedenfalls haben sich diktier in der Schiffahrt noch nie derart sonderbare und interessante Verhältnisse herausgebildet, wie sie jetzt vorliegen, und ist wohl einstweilen mit einer Belebung der Schiffahrtsaktien an der Börse nicht zu rechnen..
Auch auf den anderen Gebieten des Aktienmarktes liegen zunächst keine Anregungen vor, die eine weitere Erhöhung des Kursniveaus motivieren könnten. Die Börse kann schon zufrieden sein mit dem, was ihr die letzten Wochen gebracht haben. Mit einiger Spannung und nicht ganz ohne Sorge sieht man der Veröffentlichung der Jahresbilanzen der Banken entgegen. Über die Ungunst des Jahres 1913 für das Baugewerbe besteht kaum noch ein Zweifel. Indessen verfügen die Berliner Großbanken und größere Provinzbanken über so reichliche offene und stille Reserven, daß sie durch ein schlechtes Börsenjahr noch nicht gleich zu einer Herabsetzung ihrer Dividende gezwungen werden können. Freilich ist noch nicht ausgeschlossen, daß das Jahresergebnis hier und da auch unangenehme Überraschungen bringt. Dagegen aber dürfen die Banken jetzt mit einer allgemein günstigeren Aussicht am Geldmarkt und an der Börse rechnen, und können die Erwartung hegen, däß das Jahr 1914 sicher keine weitere Verschlechterung der Gescbäftsergebnisse bringen wird.
Berliner Nachbörse®
$ Berlin, 24. Januar. (Per Ultimo.)
Bank
2031/2 159— 1091/2 1193 /« 252V! 161— 154V« 1173/4 1025/8 2053/4
1283/4
22 —
117V«
971/4
Kanada .
Orientbahn. . • Meridional . . . Pennsylvania. .
Henri.
4»/oRussen(1982) Türlteniose . . . Aumetz-Friede . Bochumer . . . Luxemburge r . Oelsenkirchen . Harpener. . . . Hob eniohewrk. Laurahiitte . . . Phönix.
2173/3
198V4 106 1 4
1563,!
901/2 1673/4 165/4 2205« 1363/4 193V« 1861/2 122 2 1555/8 2403/4
Ehern. Stahlw.. Rombacher. . . Paketfahrt . . .
Hambg.-Sädatn. Hans.-Dmpfsch. Lloyd .... . . Dynamit-Trust. Naphtha-Nobel. Al lg. Elektrizität b-.Uebersee El.
Siemens.
Schlickert .. . Oer. f. elektr. . „ Untern. South-Westafr..
160V2
1345/8
173-/2
283Vt
115V,
179V»
404V2
2401/2
1731/4
215—
148-
1663/4
1181/4
Frankfurter Nachbörse.
— Frankfurt a. M., 24. Jan. Kurse von VA bis 2 Uhr. Ivreditaktien 203%, Disconto-Commandit 191.—, Dresdner Bank 154-—, Petersb. Int. Handelsbank 206%, Staatsbahn 154 3 /s, Lombarden 22.—, Baltimore und Ohio 97%, Paketfahrt —.—, Nordd Lloyd —.—, Schantuiig 129.—, Deutsch-Luxemburger 136%- Gelsenkirchener 193%, Plhönix 240% a Edison 240.—.
Industrie und Handel.
* Ammendorfer Papierfabrik. Der Aufsichtsrat stellte fest daß das Ergebnis des ersten Halbjahres sich reichlich so günstig stelle wie das im gleichen Zeitraum des Vorjahres Die Fabrik sei weiter gut beschäftigt.
* Aus der Seidertbranche. Der Kartellvertrag des Verbandes der Seidenstoff-Fabrikanten Deutschlands mit der Vereinigung der Seidenwarengroßhändler in Frankfurt a M der provisorisch Ende Februar abläuft, ist, wie gemeldet "wird, noch nicht erneuert worden, da bezüglich der Zahlung beomgungen und des Verkehrs mit der gemeinsamen Kundschaft eine Einigung nicht erzielt werden konnte
r- . Elektnzitäts-Lieferungs-GeseHschaft i n Berlin. Das Unternehmen hat 10 MdL. M. öproz., zu pan rückzahlbarer und bis 1920 unkündbarer Obligationen an das ihm nahestehende Bankenkonsortium begeben. Diese Obligationen sind bereits vorgestern zu Pan plaziert worden.
* Ei ® schlesische Por’dandzementfabrik Groschowitj schlägt 10 Proz Dividende (i. V. 9) bei 600 000 M. Abschreibungen (wie l. V.) und 84 927 M. Vortrag gegen 68 076 M. vor.
Die Liquidation des Fürstentansts. Die Deutsche Post- und Eisenbahn- Verkehrswesen-A.-G. (Dapag-Efuhag) in Staaken bei Spandau zeigt an. daß dle Herren otto Block-Hamburg uad Direktor Hermann Witscher-Berlin aus dem Aufsichlsrat ausge- schieden sind. Die Genannten vertraten die Fürstengruppe, die ihr. Interesse an der Gesellschaft inzwischen veräußert hat.
Orientalische Ewenbahuea. Nächsten Mittwoch werden in Berlin die Verhandlungen zwischen den österreichisch.- ungarischen und den deutschen Interessenten anläßlich der Bildung einer österreichisch - französisch - serbischen bezw. griechischen Gruppe für die verschiedenen Aktien der Orientalischen Eisenbahn beginnen.
* Beaz u. Cie., A. G. in Mannheim. In Frankfurt a. M. steht die Gründung einer Gesellschaft zur Errichtung einer Reihe von A u t o b u s 1 i n i e n , speziell nach den Vororten, bevor. Die Lieferung der Automobile soll durch die Benz- Gesellschaft m Mannheim erfolgen. Die Genehmigung des Betriebes ist bereits erteilt worden.
Die Morgen-Ausgabe umfaft 24 Seiten sowie die Vcrlagsbeitagen „Der Romnn". „Der Landbote" und »Unterhaltende Blätter" Rr. 2.
Chefredakteur: A. tzegerdorir
Verantwortlich für den xolitilcheu Teil: A. HeLerhorfb für StnitHdoii: B. #. Nauendorf; M Aus Stadt und Land: C.Rötherdt; für ffiertditäSaat’ H. Diefenbach: für Sport und Spiel 1*. fflitntber; für BermtfchteS an» Brieflasten- 4. hosacker: für Handel und Letzte Drahtberichte- SB. Etz; für di, _ Reklamen: H. Dornauf; ISmtltch ti, Wiesbaden.
Truck und BeUag der L. Sche llendergichei, Hos-Buchdruaerkt in HBteHeben.
