ro». so. 9mmttn, M. 3oMm 1914. Wiesbadener Togblatt. _«b-»d,M,sg-r-, t. ®wts-it- s.
Letzte Vrahtberichte.
Die Zabern-Jntrrpellattoncn doch morgen.
G Berlin, 22. Jan. (Eig. Drahtbericht) Die vom „Wolss- schcn Telegraphenbureau" nach den Morgenblättern verbreitete Nachricht, daß die Zabern-Jnterpellationen erst Mitte nächster Woche im Reichstag zur Verhandlung kämen, ist falsch. Die Verhandlung findet morgen statt, wie heute der Präsident vr. Kaempf versicherte.
Die Einstellung des Prinzen Carol von Rumänien in das 1. Garde-Regiment.
wb. Potsdam, 22. Jan. Heute mittag wurde Prinz Carol von Rumänien bei der 3. Kompagnie des 1. Garde-Regiments zu Fuß als Oberleutnant eingestellt. Anwesend waren auch Kronprinz Ferdinand von Rumänien.
Die Ersatzwahl für den Grafen Mielzynski.
A Posen, 22. Jan. (Eig. Drahtbericht) Die Reichstagsersatzwahl im Wahlkreis Sampter-Birnbaum für den Grafen Mielzynski findet am 17. März statt.
Zur Ausführung des italienisch-türkischen Friedensvertrages.
O Rom, 22. Jan. (Eig. Drahtbericht) Die offiziöse „Tribuna" meldet, die Behauptungen jungtürkischer Organe, die Pforte habe den Lausanner Vertrag erfüllt, d. h. daß sie alle türkischen Offiziere und Truppen aus Tripolis und der Chrenaika zurückgezogen habe, sei erweislich unzutreffend. Italien werde den Doöekanesos nicht räumen, bevor es für die dort ausgewendeten Geld- und Blutopfer angemessen entschädigt sei. Italien verlange im Gegensatz zu den jungtürkischen Behauptungen von der Türkei weder Geld, noch Land, sondern lediglich wirtschaftliche Konzessionen in Klein- asien, wofür Italien Kapital und Arbeiter darbiete.
Abreise des Prinzen zu Wied nach Albanien.
chp Berlin, 22. Jan. (Eig. Drahtbericht) Der Prinz zu Wied wird am 28. Januar von Potsdam nach Triest ab- reisen, um sich von dort voraussichtlich an Bord eines deutschen Kriegsschiffes nach Durazzo zu begeben.
Das Vorgehen gegen den Tabaktrust.
O Dresden, 22. Jan. (Eig. Drahtbericht) Die Haussuchungen, die in den letzten Tagen in zahlreichen Zigarettenfabriken erfolgten, geschahen auf Veranlassung der Reichsregierung und bildeten die Einleitung zu einer gesetzgeberischen Aktion, die auf ein Reichszigarettenmonopol hinausläuft. Den Anstoß zu dieser Aktion hat der Abgesandte des Präsidenten der Vereinigten Staaten F r e g u s s o n gegeben, der vor einiger Zeit in Berlin eingetroffen ist, um dem Präsidenten Wilson Material zur Bekämpfung der Trusts zu liefern und der die Aufgabe hat, den Präsidenten Wilson in diesem Kampfe zu unterstützen.
Die Frage der Verproviantierung von Paris im Kriegsfälle.
□ Paris, 22. Jan. (Eig. Drahtbericht) Im Pariser Gemeinderat wird seit einigen Tagen die Frage der Verproviantierung von Paris im M obili sierungs - oder Kriegsfälle mit großer Aufmerksamkeit erörtert. Der
Berichterstatter der VerproviantierungÄommifsion im sGe- meinderat Massard äußerte sich in seinem Bericht dahin, daß im Falle einer Mobilisierung Paris höchstens auf 4 Tage mit Lebensmitteln versehen wäre. Die Regierung würde bei einer Mobilisierung nahezu sämtliche Eisenbahnlinien für Truppentransporte mit Beschlag belegen und dadurch die Zufuhr von Lebensmitteln, besonders von Getreide und Mehl, auf ein Minimum beschränken. Gestern fand zur Erörterung der Frage eine Besprechung zwischen einigen Mitgliedern des Gemeinderats, Vertretern des Kriegsministeriums und dem Unterstaatssekretär Maginot statt. Am Samstag wird eine Konferenz zwischen der Kommission und dem Gouverneur sowie dem Oberintendanten der Armee über diese Frage stattfinden.
Die Unterwerfung El Hiüas bevorstehend.
wb. Paris, 22. Jan. Nach einer anscheinend offiziösen Meldung scheint die schon wiederholt angekündigte U nt e r - w erfun g des Prätendenten von Südmarokko El Hib a nahe bevorzustehen. El Hiba, der zu der Überzeugung gelangt sein soll, daß ein weiterer Widerstand unmöglich sei, sandte mehrere seiner Verwandten und Anhänger nach Mara- kesch, wo sie am 13. Januar dem General Brulard die Unter» werfungsbedingiingen El Hibas bekannt gaben.
Aus Mexiko.
wb. New Nork, 22. Jan. Nach einem Telegramm aus Mexiko gibt der Kriegsminister bekannt, daß die Rebellen nach dem Versuche, Guernavaka zu nehmen, von den Regierungstruppen geschlagen worden seien und 2000 Mann verloren hätten.
Der Prozeß um den Nachlaß des Königs Leopold beendigt.
XX Brüffel, 22. Jan. (Eig. Drahtbericht) Der Prozeß, den die beiden Töchter des Königs L e o p o l d, die Prinzessin Luise von Koburg und die Gräfin Stephanie Lonyay, um den im „Credit Lhonnaise" hinterlegten Nachlaß ihres Vaters mit dem belgischen Staat geführt, scheint nun aus der Welt geschafft zu sein. Gestern abend haben die Anwälte der beiden Prinzessinnen im Ministerium einen endgültigen Vergleich mit der Regierung abgeschlossen. Jede der Prinzessinnen erhält 5y 2 Millionen Franken und verzichtet damit aus weitere Ansprüche. Nichtbeteiligt ist die dritte der Schwestern, Prinzessin Clementine, die Gattin des Prinzen Viktor Napoleon; sie dürfte gegen die Abmachungen Protest erheben. Besonders heikel war die Situation der Prinzessin Luise, um deren Sanierung ihrer finanziellen Verhältnisse das belgische Ministerium auch im Staatsinter- esse bemüht war. Nach Abfindung der Gläubiger der Prinzessin erhält diese noch y 2 Million, von deren Zinsen sie nun leben muß.
Entgleisung des inrdalusischen Expreßzugs.
wb. Toledo, 22. Jan. Der andalusische Expreßzug ist infolge eines Erdrutsches entgleist. Sieben Personen wurden verletzt.
Feuer bei Borsig.
wb. Tegel, 22. Jan. Heute nacht gegen 2 Uhr entstand in einem Teil der, mechanischen Werkstätte der Borsigschen Maschinenfabrik Feuer, das einen Teil der mechanischen Werk- stäite vernichtete.
8. Berlin, 22. Jan. (Eig. Drahtbericht) Die Wahlprü- sungskommission des Reichstags hat die Wahl des Abgeordneten A l p e r s (Welfe) für gültig erklärt.
wb. Kiel, 22. Jan. Die auf der Vulkanwerft in Stettin für die griechische Marine erbauten sechs Torpedoboote traten heute vormittag nach einem mehrtägigen Aufenthalt im hiesi- geu Hafen die Ausreise nach den griechischen Gewässern durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal an. Die Kommandanten der Torpedoboote wurden gestern nachmittag von dem Generalinspekteur der Marine Prinz Heinrich von Preußen empfangen.
wb. Paris, 22. Jan. Nach einem drahtlosen Telegramm des Obersten Largeau vom 15. d. M. ist die Besetzung des Sultanats von Borku nunmehr als vollzogene Tatsache anzusehen.
Wetterberichte.
Deutsche Seewarte Hamburg.
SS. ,< anuar, 8 s l>r vormittags.
1— eehr leicht, 2 — leicht, 3 — schwach, 4 wass g, 5 = frisch, 6 - _ 7= s teif, 8 — stürmisch, 9 — Sturm, 10 — starker Sturm.
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Frankfurt, »I. Karlsruhe, B München . .. Zugspitze . . Valencia...
767.71
767.9
766.3 762,1|
766.3 767,5
767.3 7o7,4] 767,21 765,0
768.71 765,61 i765,1
526.9 1761,
O 2 I badeckt ONO 2^ <
N2 j c NNO 3 heiter ONO 4 Nebel 02 ! «
VV 1 ; rrolk’g NW 1 bedeckt NW 2 Schnee NNO 3 woikenl. N02 j Dunst vrolkenl. ,bedeckt
1 bedeckt
-0,5 - 1 — 1 -0.3 - 8
Scilly .... • ,762.2
Aberdeen ..767 6 Parts.:7S4.1
Vlissingen . Christianssind Skagen Kopenhagen 757J
?6o,4
766,9
767,8
NO 1 | 04 j NO 2
SO 4
NNO 2j Dunet bedeckt Schnee
—10
g Stockholm. . 764 ; 3 W2 —10 Haparanda . 756 6 fv 4 -11 Petersburg . 751 g 2 —10 Warschau . . 7t j3,9!WSWl
—11 Wien --765,3 N2
- 7 R» ra .755,1 Hl
_U Florenz ... 7575 N3 + 7 Seydlsfjord. 752 .8| SW 8
Beobachtungen in Wiesbaden
von der Wetterstation des Nass. Vereins für Naturkunde.
SO 4 SW 2 N01 02 W 3 SO 1
bedeckt H~ 5 « + 2 wolkenl.— 8 wolkig — 3 « +5
halbbed. ~
i~ 2 -- 2
6 9
-3 -11 - 7 + 2 •f 4 halbbed.-f- 3
bedeckt
21- Januar
7 Uhr morarens
2 Uhr
nachm.
9 Uhr
abends.
Mittel,
Barometer auf 0° und Normalschwere Barometer auf dem Meeresspiegel . .
752,4
763,3 —6,0 2,3
79 NO 2
752,9
763,8
-3,0
2.2
61 NO 2
754,1
765,0
753,1
764,0
Dunstspannung (mm) ........
Relative Feuchtigkeit (°/o) ........
Wind-Richtung und -Stärke.
Niederschlagshöhe (mm).
2,1
74
NO 2
2.2
713
-1,0. Niedri tret e Temperatur—6,4.
Wettervoraussage für Freitag, 23. Januar 1914,
von der Meteorologischen Abteilung des Pbysikal. Vereins zu Frankfurt ’.il.
Meist heiter und trocken, Frost, nordöstliche Winde. Wasserstand des Rheins
am 22. J anuar:
Pegel: 2,04 m gegen 2,12 m am gestrigen Vormittag
„ 2,46 m „ 2,69 m „
1,23 m 1,39 m
Biebrich.
Canb.
Mainz.
Carl Mertz, Wilhelmstraße 16, Fernsprecher 110, empfiehlt
MESSMEH*
TEE
F 102
Handelsteil.
Digkonterniässigaiig der Reichsbank.
wb Berlin, 22. Jan. (Eig. DraMberioht) Die Reichs- hs.uk hat den Diskont von 5 an! 4% und den Lombard- Zinsfuß von 6 ant 5% Proz. herabgesetzt.
Eie heute vorgenommene Diskontermäßigung entspricht r SküSng im" heutigen Morgenblatt. Das■ A*™ ß der skontherabsetzung ist jedoch entgegen den m der letzten :it vielfach aufgetretenen Hoffnungen nicht über em luBbes czent hinausgegangen. Neben den Erwagungen er rieht hierbei wohl auch der umstand mit, ^ man den An dein vermeiden möchte, man wolle m zu starkem ileihemission fördern. Denn der gegenwärtige btanü aer uchsbank ist, wie aus dem Zwischenausweis vom . •
rvorgeht, jedenfalls ein außerordentlich günstiger_zu ne ' •
ich diesem letzten Zwischenausweis hat der Metellbes r Reichsbank vom 15. bis zum 19. d. M. (einschließlich)
, 000 000 M. zugenommen (um 13 OOQ 000 M. während ae tsprechenden Zeit des vorigen Jahres). Allerdings komm 5 Vergleichstag des vorigen Jahres der 18. Januar m Reicht. Die Anlagen haben um 83 000 700 M. abgenommen m 96 000 000 M.); sie waren auf den Rechnungen für Wechsel id Beleihungen am 19. d. M. um 504000 000 M. kleiner als i Vergleichstage des vorigen Jahres. Die Mutagen auf der : ro-Reehnmig haben sich um 28 000 070 M. vermehrt (gegen 300 000 M.); sie betrugen am 19. d. M. 834 000 000 M. sgen 724 000 070 M. am entsprechenden Tage des vorigen hres'i Die nicht bargedeckten Noten stellten sich am i. d/ M. auf 284 000 000 M. (gegen 668 000 000 M. am ent- rech enden Tage des vorigen Jathres). Die Reichsbank steht so um 384 000 000 M. günstiger da als vor einem Jaltire. >er die Zweckmäßigkeit einer jeden Däskontermäßiguing aucht wohl kaum ein Wort gesagt zu werden, Handel und duetric und die Geschäftswelt werden, der Reichsbankleitung r diese neuerliche Maßnahme großen Dank wissen.
WTB. Berlin, 22. Jan. (Eiig. Drahtbericht) _ In der heutigen Sitzung des Zentralaussdhusses der Reichsbank besprach Exzellenz Ha v enstein die Zahlen des Zwischenausweises vom 19. Januar und führte sodann aus: Die Ansprüche an die Reichsbank seien von
Dezember-Mitte bis Dezember-Ende sehr groß gewesen, größer als jemals in den Vorjahren. Die Rückflüsse nach diesem Termine hätten sich aber normal gestaltet. Din Privatguthaben hätten ständig zugenommen. Die ungedeckten Noten hätten ihren günstigen Stand bewahrt im Vergleich zu den Vorjahren. Der Privatdiskont hielt sich auf 3 Proz. Auch, auf dem internationalen Geldmärkte hätte die Entspannung Fortschritte gemacht. Der Stand der Devisenkurse sei nicht bedrohlich. Unter diesen Umständen hätte das Reiehsbankdirektorium keine Bedenken gehabt, den Diskont um Proz. zu ermäßigen-
uch eine Diskontermäßigung der Bank von England.
WTB. London, 22- Jan. (Eig. Drahtbericht) Die Bank von England ermäßigte ihren Diskontsatz von auf 4 Proz.
Auch die Bank von England hat also, wie, man, an. der Srse in. den letzten Tagen schon mit ziemlicher Sicherheit wartete, ihre Diskontrate weiter um Vsi Proz. ermäßigt, und var stellt sich damit der Londoner Satz auf 4 Proz. Die rrhältnisse am Londoner Geldmarkt hatten, wie bereits früher
berichtet, in den letzten Tagen eine weitere Besserung erfahren, so daß der Londoner Privatdiskont gestern auf 3 l /s Proz. herabgegangen ist. Für die jetzige Erleichterung des internationalen Geldmarktes ist es besonders bemerkenswert, däß man bis zum 2 9. August 1912 zurückgehen muß, um einen Londoner Diskontsatz von nur 4 Proz. amzutreffen.
Berliner Börse.
$ Berlin, 22. Jan. (Eig. Drahtbericht) Die Festigkeit der letzten Tage erhielt sich auch heute, zumal die Bankdfe- konteranäßigung zur Tatsache geworden war. Gute Anregung bot der feste Schluß New Yorks und das weitere Steigen der 3proz. Reichsanleihe gaben der Festigkeit guten Rückhalt. Hinsichtlich der politischen Lage war die Spekulation nicht sorgenfrei. Deshalb hielt sich auch die Kursbewegung in engen Grenzen. Ein weiterer Dämpfer wurde der Unternehmungslust durch den starken Rückgang der Schifffahrtswerte aufgesetzt, da infolge der bisherigen Ergebnislosigkeit der Pariser Konferenz ein um so schwererer Ratenkampf erwartet wird. Auch der Kursstand am Montanmarkt wurde durch Meldungen von Preisunterbietungen am Röhrenmarkte beeinträchtigt. Am Elektromarkte zeichneten sich Deutsch-Übersee durch Festigkeit aus. Baltimore auf New York höher. Kanada schwankend. Auf die Festigkeit des Montanmarktes konnten sich auch Sdhiffalirtsaktien später leicht erholen. Tägliches Ge ld 1% Proz., Ultimogeld 4 Proz., doch erwartet man eine Venbdhgumg des Satzes. Die Stehandlumg gab UltimogeM zu 3/4 Proz., Geld bis zum 26. März zu 3% Proz. Die Diskontermäßigung der Bank von England brachte eine weitere Besserung des Geschäfts. Privatdiskont 2 7 /s Proz. (gestern 3 Proz.),
Frankfurter Börse.
. == Frankfurt a. M., 22. Jan. (Big. Drahtbericht) Der
Zwischenausweis der Reichsbank hat die Vornahme einer Diskontermäßigung ^stärkt. Der Zentralausschuß
beschloß die schon an anderer Stellte mitgeteilte Ermäßigung. Bei Beginn des heutigen Geschäftes bekundete die Spekulation
g r ö ß e r e U n t e r n e h m u n g s lu s t, um so mehr, als auch
der New Yorker Marfct ein festes Aussehen zeigte. Der amerikanische Eisenmarktsbericht läßt eine entschiedene Besserung erkennen. Am Montanmarkte waren die bereits an der gestrigen Abendltönse bevorzugten Werte lebhaft umgesetzt. Bei den regeren Umsätzen wurden Gelsenkirenen,_ Harpener und Phönix- Bergbau bevorzugt, Baltimore höher. Osterreidhische Bahnen ruhig. Im Anschluß an die Pariser Verhandlungen setzten Schiffahrtsaktien niedriger ein. Elektrowerte fest. Am Bank- aktienmarkte ist weiter feste Haltung zu erkennen. Am Kassa- marki der Dividendenwerte war die Haltung fest. Im Anschluß an den erneuten Rückgang der bchiffahrtsaktien wurde der Verkehr später ruhig. Die Herabsetzung der Bankrate ging einflußlos vorüber. Junge Pakeüahrt erstmals 126 Geld. Am Schluß war die Börse gut behauptet. Privat diskont öVic Proz. (gestern 8 Proz.).
Banken und Geldmarkt.
— Der Vorschuß verein Wiesbaden nimmt, wie aus dein Anzeigenteil hervorgeht, Anmeldungen auf die neuen Preußischen Schatzanweisungen und die neue Mainzer Stadtanleihe kostenfrei entgegen.
* Die Deutsche Bank teilt mit, daß der Geh. Regierungsrat Dr. jur. Kurt Zander (Ctwrlottentourg) aus dem Aufsichtsrat aussoheide.
* Die Wttrttembergische Notenbank erwartet für das Jahr 1913 mindestens die gleiche Dividende von 6 Proz. wie im Vorjahr
Industrie und Handel.
w Wanderwerke vorm. Winklhofer u. Jänicke, A.-G.
Chemnitz, 21. Jan. In der heutigen Generalversammlung der Gesellschaft erwiderte die Verwaltung auf Anfragen daß der Geschä.fts©uig sich weiter befriedigend anüasse und die’ Ver-
SfÄ-str -L
frage der Kapitalserhohung- wird als zurzeit nicht aktuell be
fFkr 1 'rbIte>, taai l i ? huU r B der mbeIIlia - Dortmund, 22. Jam Jn der - ^ugslegenheit der Übernahme der Merb ö? Hemevereimgung befindlichen Hibemiaaktien d e n Preußischen Fiskus sind, wie die „Berliner Morgen- erfahrt, die Verhandlungen soweit gediehen, daß dem- nachsi die völlige Verstaatlichung der Hibemia vor sich gehen wird, 6
' Die Sosnowicer A.-ß. für Bergbau und Hüttenbetrieb
schätzt ihre Dividende auf 12 Proz. (i. V. 8). Die Aussichten des laufenden Jahres werden als günstig bezeichnet.
Verkehrswesen.
WTB. Die Pariser Pool-Verhandlungen. Paris. 21. Jan;
Aus der Nordatlantisch en Konferenz, die ihre Arbeiten heute beendete, wurden folgende Mitteilungen ausgegeben: Die Anträge der Hamburg-Amerika-Linie wurden von der Konferenz eingehend erörtert, aber es wurde nicht als möglich erachtet, sich über eine Verlängerung der Übereinkommen auf einer Grundlage zu verständigen, die den von der Hamburg-Amerika- Linie angekündigten Anschauungen entsprechen würde. Demgemäß werden alle gegenwärtig zu Kraft bestehenden Konventionen der Konferenz am 31. d. M. eHlöschen. Zwischen den anderen Gesellschaften wurden Abmachungen getroffen, wo- nach die Bureaus der Konferenz für statistische Zwecke ihre Tätigkeit forteetzen und die Tarife dieser Gesellschaften in Zukunft von den Umständen bestimmt werden sollen. Die Vertragsparteien werden, soweit es die Veihältnisse zulassen, im Einvernehmen vergehen.
Marktberichte.
Frachtmarkt zu Wiesbaden vom 22. Jan. 100 Kilo Hafer 16.40 bis 16.70 M., 100 Kilo Riohtstroh 4 bis 4.60 M„ 100 Kilo Krummstroh 3.60 M., 100 Kilo Heu 6.40 bis 7.20 M. Angefahren waren 6 Wagen mit Frucht und 19 Wagen mit Stroh und Heu.
= Frachtmarkt zu Limburg vom 21. Jan. Roter Weizen (Nassauischer) per Malter 15.70 M., Weißer Weizen (angebaute Fremdsorten) per Malter 15.20 M., Korn per Malter 11.50 M., Futtergerste per Malter 9 M., Braugerste per Malter 10-60 M-, Hafer per Malter 7.75 M., Kartoffeln per Zentner 2.10 M., Butter per Pfund 1 M., Eier per St. 10 Pf.
Die Abend-Ausgabe umfaßt 10 Seiten.
ChefredaHeur: A. Hegerhorst.
Veranlwbrtlich für den Ertitifc&eii Seil: A. Hegerhorst; für üfntiHeton: B. b. Nauei-dorf: für Aus Stadt und Land: C.Rütherdt: M Genchtziaal: 5). Diesenbach; sür Short und Spiel: F. Günther: für Vermischtes und Briefkasten: C. Losacker: für Handel: W. Ed; M die Anzeigen und Reklamen: H. Dornauf; sämtlich in Wiesbaden .
Trust und Verlag der L. Sche Nenbergschen Hof-Buchdrnckerer m WieShaden-
Lhrechstunde der R'da»'°u: 12 dir l Uhr: in der hoNttschen Abteilima hon io di» u u»r
