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Nr. 5». Dienstag, SV. Jamrar 1914.

Sinne der Resolution herbeizufüHren. Schließlich wurde die Resolution mit 33 gegen 3 Stimmen, und zwar gegen die Stimmen des Präsidenten der Rcichsgisen- bahnen Fritsch, des Professors Lab and und des Generals b. Moßner, angenommen. Justizrat Ruland und der Präsident des Oberlandesgerichts Molitor enthielten sich der Abstimmung.

Öffentliche Protestversammlungen gegen den Preußenbund.

8. Berlin, 20. Jan. (Eig. Drahtbericht) Wie wir hören, find in der Reichshauptstadt Vorbereitungen im Gange, um eine große öffentliche Protcstversammlung zu veranstalten, die gegen die Beschimpfung der bayerischen B u « - desbrüder durch General v. Wrochen ans dem Prenßen- tag. energisch Stellung nehmen soll.

E. München, 20. Jan. (Eig. Drahtbericht) Die Er­regung in Bayern über die auf dem Berliner Preußentag versuchte Herabsetzung des Anteils der bayerischen Armee an den Ruhmestaten 1870/71 ist im Steigen begriffen. Im Lause dieser Woche werden in München eine ganze Reihe großer Volksversammlungen stattfinden, in denen gegen die Beschimpfung Bayerns Einspruch erhoben wird. In bayerischen Regierungskreisen hat die Redeweise der echt-preußischen Leute sehr v e r st i m m t und es sollen sogar, wir verlautet, offizielle Schritte aus diesem Anlaß in Berlin unternommen werden.

Zur Verheiratung des Prinzen Aage von Dänemark.

Kopenhagen, 20. Jan. (Eig. Drahtbericht) Die An­nahme, daß die Ehe des Prinzen Aage mit der italie­nischen Prinzessin C a l b i ohne Willen und Wissen des dänischen Hofes geschlossen worden ist, scheint sich zu bestätigen. Bezeichnend ist, daß konser- vatibe Morgenblätter dem Falle nicht eine Zeile wid­men. Dagegen bringt das hiesige sozialdenwkratische Organ an leitender Stelle eine Darstellung der Vor­geschichte, die auf Information eines EingÄveihten be­ruhen dürfte. Danach stammt die Bekanntschaft des Prinzen mit der Gesandtentochter bom Hofe; sie nahm im Winter 1909 bei einem gemeinsamen Ausfluge weniger zeremonielle Forineir- an und wurde schließlich durch privaten Besuch in: Gesandtschaftpalais fortgesetzt. Dies war nach dem Blatte der Grund, weshalb der Vater der Braut in 1910 auf Wunsch des dänischen Hofes Don seinem Posten enthoben wurde. Graf Calbi soll es auch gewesen sein, der am Sonntag die voll- zogene Trauung dem Prinzen Waldemar mitteilte, worauf in der Nacht als Ergebnis eines Familienrates die erste lakonische Mitteilung an die Presse ausgegeben wurde. Dem Prinzen Aage ist borläuftg die Rück­kehr nach Dänemark untersagt worden.

Die Bndgetkommission des Reichstags.

8. Berlin, 20. Jan. (Eig. Drahtbericht) Die Budget- kommission des Reichstags führte heute zunächst die Kali- dcbatte zu Ende. Dann wurde ein Zentrumsantrag cin- stimmig angenomnren, der 30 000 M. verlangt zur Unter­stützung der vom deutschen Handwerks- und Gewerbekammer-

Wiesdad ener ÜagMatt

tag errichteten Zentralberatungsstelle, die die Vergebung öffentlicher Arbeiten und Lieferungen an Handwerker fördern soll. Ministerialdirektor Lewald teilte ans Anfrage noch mit, daß ein Gesetzentwurf zur Übernahme van Kreditbürg­schaften bei Kleinwohnungsbauten für Beamte demnächst vor- gelcgt werden soll. Der Etat des Reichsamts des Innern wurde damit verabschiedet. Beim Etat des Retchsjustiz- amts werden neue Forderungen für einen Vortragenden Rat und für drei neue Reichsgcrichtsrätc belvilligt. Der Staatssekretär teilte mit, daß die Bildung eines neuen Senats beim Reichsgericht nicht in Aussicht genommen sei.

Basscrmann über die nationalliberale Politik, st- Stettin, 20. Jan. (Eig. Drahtbericht) Auf der Dele­giertenversammlung der Nationalliberalen Pommerns ver­teidigte B a s s e r m a n n die Nationalliberalen gegen den Vorwurf demokratischer Politik, verurteilte die Abgriffe des Herrenhauses auf den Reichstag und bezeichnet als die Haupt­aufgabe der nationalliberalen Partei, das Zentrum zu bekämpfen und auf die Bolkspartei im nationalen Sinne einzuwirten. Ein Zwiespalt wegen des Mißtrauensvotums gegen den Kanzler bestehe zwischen der nationalliberalen Fraktion des Reichstags und des Abgeordnetenhauses keines­wegs, im Gegenteil findet die Haltung der Reichstagsfraktion die volle Billigung der preußischen Fraktion.

Eine englische Kabinettskrise?

* London, 20. Jan. Der „Daily Telegraph" kündigt eine schwere Krise im englischen Kabinett an. Das aus Regie­rungskreisen sehr gut informierte Blatt erklärt, daß die Frage des Flottenbudgets der Hauptgrund für die Uneinigkeit im englischen Kabinett ist.. Auf der einen Seite steht der Schatzkanzlcr Lloyd George und mit ihm die Mehrheit seiner Kollegen, die sich dem Flottenbauprogramm Winston Churchills, des Ersten Lords der englischen Admiralität, wider­sehen. Am Donnerstag soll der entscheidende Ministerrat stattfinden, in dem über die Frage der zukünftigen englischen Flottenbaupolitik die Entscheidung fallen soll. Das Blatt fügt hinzu, daß die Demission Lloyd Georges oder Churchills wahrscheinlich sei. Sollte Churchill in der Donnerstag-Sitzung eine Niederlage erleiden, so wird mit ihm das ganze Direk­torium der Admiralität den Abschied einreichen.

Die Indianer Mexikos a»f dem Kriegspfade.

Q Mexiko, 20. Jan. (Eig. Drahtbericht) Im Staate Pucble befinden sich die dort wohnenden Indianer wieder auf dem Kriegspfade. Man befürchtet, daß die Verbindung zwischen Veracruz und der Hauptstadt abgeschnitten worden ist. Die Revolution der Indianer soll mit der Bewegung der Konstitutionellen (Revolutionären) im Zusammenhang stehen.

Brandmeister Gradow ein Opfer feines Berufs, chß Berlin, 20. Jan. (Eig. Drahtbericht) Brandmeister Gradow, der bei einem Grotzfeuer auf dem Lehrter Bahnhof schwer verwundet wurde, ist heute nacht seinen Verletzungen erlegen. Er bekleidete zuletzt die Stelle eines zweiten Adju­tanten des Branddirektors.

Der Ort der Katastrophe des „A. 7" ermittelt? London,.20. Jan. Nach den letzten hier eingc- troffenen Nachrichten glaubt man die Stelle gefunden

Adend-MtSglkbe, 1 . Via«. veM 8.

zu haben, wo der „A. 7" gesunken ist. Eine Torpedo­boots-Flottille hat den betreffenden Ort un Kreise um­geben und beim Morgengrauen sollen die Taucher­arbeiten wieder a usgenommen werden .

E- Kapstadt, 20. Jan. Ein neuer politischer Mord wurde gestern abend hier verübt. Ein llnterdirektor der Kriminal­polizei wurde beim Absteigen von der Trambahn erschossen. Es wurden zwei Verhaftungen vorgenommen.

Wetterberichte.

Deutsche Seewarte Hamburg.

8«. Uniiar, 8 Ihr vormittags.

fehr leicht, 2 = leicht, 3 — schwach, 4 = massig, 6— frisch, 6=st«lc 7= steif, 8 — stürmisch, 9 == Sturm, 10 — starker Sturm.

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8.

Borkum. . . . Hamburg. . . Swlnemiinde Hamei Aachen Hannover . .

Berlin.

Dresden ... Breslau . ..

Meta.

Frankfurt,». Karlsruhe, B München . .. Zugspitze . . Valencia . ..

765,01 OS 764,9! O 2 765,6 NNO 2

767.2

761.6

764.3

764.7

762.8

763.3

758.3

761.3

758.9 769.1 517;2

82 NO 3 03 02

ONO 2 ONO 2 NOS NO 1 NO 2 SSO 2 OSO 6

bedeckt

halbbed.

bedeckt

halbbed.

wolkig

bedeekt

Schnee

bedeckt

bedeekt

Nebel

wolkig

-0,2 -0.2 -1 -0,3 — *

- 7

- 9

- 8 - 6 — 2

- 5

- 3

- b +13

Scilly.

Aberdeen ..

Paris.

Vlissingen . . Christisuisund Skagsn . . . . Kopenhagen. Stockholm. . Haparanda . Petersburg . Warschau . .

Wien.

Hem.

Florenz. . .. Seydisfjord.

759.7 767,1

762 2! 764,3

767.1

766.2

754.7

764.3 766,2

752.7 754 8 7555

04 NW 1

ONO 3 SW1

0S02 W 2 Vt 2 W 1 0801

NI

N 4

wolkig

Regen

bedeckt

Nebel

bedeckt

wolkenl,

halbbed,

Degen

t

+ 4 + «

+

«

+w

ts

+<

Beobachtungen in Wiesbaden

von der Wetterstation des Nass. Vereins für Naturkunde.

19. Januar

7 Uhr

morsrens.

2 Uhr

nachm.

9 Uhr abends.

Mittel.

Barometer auf 0° und Nonnalschwere

753,1

750,7

750,6

75t,B

Barometer auf dem Meeresspiegel . .

783.8

761,4

761,3

782,2

Thermometer (Celsius) ......

-2,4

+0,2

—1.0

-1,0

Dunstspannungr (mm)...

2,9

3.1

3.0

3.6

Relative Feuchtigkeit (°/o) ......

77

67

71

71,7

Wind-Richtung und -Stärke..

NO 2

NO 4

NO 4

Niederschlagshöhe (mm).

_

~

irschlagshohe (mm). — — —

Höchste Temperatur (Celsius) -j-0,4. Niedrigste Temperatur — 4,1-

Wettervoraussage für Mittwoch, 21. Januar 1914,

von der Meteorologischen Abteilung des Physika!. Vereins zu Frankfurt a. M

Wolkig, meist trocken, Frost, östliche Winde,

Wasserstand des Rheins

am 20. Januar:

Biebrich. Pegel: 2,22 m gegen 2,33 m am gestrigen Vormittag Caub. „ 2,74 m „ 2,92 m „ „ „

Mainz. „ 1,50 m „ 1.59 m „ ,» ,»

Handelsteil.

Berliner Börse.

<r B e iKn, 20. Jan. (Eig. Drahtbericht) Infolge der sieh tp breit machenden Ernüchterung Hieben die deutschen 3 Sotdziffem sowie die sonstigen Motive wirkungslos, [deisrekopazuie Realisationen und Kursab-

7u der unfreundlichen Stimmung trugen aud)i (Fachungen. (: u „ on «jer Londoner Börse bei, die

efriedigende ^ a . cl X^ Kommentaren zur albanischen Frage :r den pessimistischen bommemaiei „ . nach; was

Am Montanmarkte gaben h * ' ^ Amerikanische

Rückgängen auf der ganzen Lm ^^ren New Yorker men profitierten anfangs vo . , t,R s ,jer allgemeinen itrungen, später folgten sie aber ebenfa s ^ . fäg-

chwächung. Gut behauptet blieben Banke rn - es Geld 2 bis 1% Proz Satze der p S r ”p atdi s - ert. Sie kaufte Märzdiskonten zu 3 Proz. r, t 3 Proz. (wie gestern).

Frankfurter Börse.

= Frankfurt a. M., 20. Jan. (Eig. Drahtbericht) Die Börse ■ heute wenig belebt und die Tendenz bei Eröffnung r uin fr bisherige Festigkeit machte vereinzelt einer lvursa» wächung Platz. Österreichische Bahnen ruhig. Schairtung

I Orientbahnen abgesehwäclit. Amerikanische Bahnen m •reinstimmung mit New Vork gut preishaltend. Fw Lehill rteaktieil erhielt sich gute Meinung. Von Elekteowsrte son gefragter. Montanpapiere lagen iingieichmaßig Harpener

Gelsenkirchen, Luxemburger und Phrmix-Rir^bau ab ch wach t. Oberschlesische Werte niedriger. Bm «SÄ Bankaktien war gering und die Kurse unverändert., mische Anleihen vereinzelt fester. Am Kas^maritt _u idend-enwerte war die Haltung überwiegend behaupte LU -se schloß bei geringen Umsätzen in feste., lcnaenz. i v a t d i s k o n t jP/i« Proz. (gestern 3 Vs Proz.;.

Banken und Geldmarkt.

w . Diskont-Ermäßigung in Österreich-Ungarn. Wien,

Jan (Eig. Drahtbericht) Der General rat der Österreichisch- garischem Bank hat den Diskont au! 5 Proz. ermäßigt,

* Reichshank. Nach einem Zwischenausweis bis zum Januar hat sich der Metallbestanid um 8 Mül. M. vermehrt, hrend die Anlagen eine Abnahme um 69 Milk M. esmhren. r Betrag der , ungedeckten Noten stellt sich auf 324 - 689)

II M. Der Status war am 17. Januar um 365 Mill. M. -.«tio-pr fll«? im Vorjahr.

J = pignßische Pfandbrief-Bank. In der gestrigen Sitzung

. Aufsichtsrates wurde beschlossen, der Generalversammlung Verteilung von 8 Proz. Dividende Voranschlägen, den zu den den Wehrbeitrag von 200 000 M. sowie für Talons teuer Wtnr, M aus dem Jahresgewinn zurückzustellen und der ßerordenflichen Reserve 400 000 M zu überweisen. Die rauen Ziffemjfer Bilanz teigen nach Fertigstellung des Ge-

läftsberichts. Die Generalversammlung findet am 21 . *ebr.

^Schlüssen» UtU au*— f •— '-**•*"— ,

^Versammlung ■d’m Verteilung einer Dividende \ou r ( W ie in den Vorjahren) vorzusdhkgen. Der Reinge- ies Jahres 1913 beträgt 3 122 000 gegenüber 2 861000 im Vorjahr. Vom verbleibenden Lbersdhuß sollen auf Rechnung 262 000 (wie i. V,) vorgetragen und der Rest ic von 680 000 M. der Prämienreserve zugeführt werden.

* Oie Kapitalseihähnng der Deutscli-Überseeiscken Elekfrt- zitäts-Gesellschaft wurde in der gestrigen außerordentlichen Generalversammlung hauptsächlich mit der außerordentlich günstigen Entwickelung aller der Gesellschaft gehörigen. Unter­nehmungen begründet. Der Versammlung lag der Antrag vor auf Erhöhung des Aktienkapitals um 30 auf 150 Mill. M. durch Ausgabe von 30 000 Stück Vorzugsaktien, welche Anspruch auf C Ploz. Vorzugsdividende mit Recht auf Nachzahlung sowie vorzugsweise Einlösung zu 110 Proz. haben sollen. Die Er­höhung des Kapitals wurde darauf gemäß den Anträgen der Verwaltung einstimmig genehmigt.

Berg- und Hüttenwesen-

w. Stillstand dei Röhrensyndikats - Verhandlungen. Die

Leitungen der Mannesmann-Werke und der Firma Thyssen u. Co. erklären übereinstimmend, daß die Gerüchte von einer Wiederaufnahme der Verhandlungen zur Bildung eines Röhrem- syndikats und die Meldung, das Zustandekommen des Röhren­syndikats stehe unmittelbar bevor, unbegründet seien. Es würde lediglich von einigen Werken der Versuch gemacht, eine Verständigung herbeizufüihren. Die Versuche hätten aber bisher keine feste Form angenommen.

* Fusion in der Kaliändusfrie. Die außerordentliche Ge­werkenversammlung der Kaligewerkschaff, Neustaßfurth ge­nehmigte den Ankauf sämtlicher Geschäftsanteile der Kalige- werkschaft Glückauf-Sarstedt, sowie der Aktienmajorität der Kaliwerke Friedrichshall. Ebenso wurde ein Abkommen mit der Deutschen Bank genehmigt, wonach diese die Kuxe der Gewerkschaft Preußisch-Börnecke den Gewerken von Neusfaß- furt für 8000 M. pro Kuxe zur Verfügung stellt. Der Über- nahanepreis der Kuxe durch die Deutsche Bank beträgt 7650 M. Die Transaktion wurde, vom Grubenvorstand als sehr vorteil­haft bezeichnet.

Industrie und Handel.

w. Der auswärtige llsadel Deutschlands. Berlin, 19. Jan. Nach, dem Dezemberheft 1913 dies monatlichen Nach­weises über den auswärtigen Iiändel Deutschlands betrugen im Dezember 1913: Die Einfuhr o 820 601 Tonnen, außerdem 4854 Pferde und 28 Wasserfahrzeuge, gegen 5 618 Tonnen, 4491 Pferde und 54 Wasserfahrzeuge im Dezember 1912, die Ausfuhr 6 586 675 Tonnen, 688 Pt erde und 52 Wasserfahrzeuge, gegen 6 322 628 Tonnen, 835 Pferde und 77 Wasserfahrzeuge im Dezember 1912; im Jahre j1913: die Einfuhr 72 816 792 Tonnen, 143 586 Pferde und 916 Wasserfahrzeuge, gegen 71104184 Tonnen, 132 007 Pferde und 941 Wasserfahrzeuge im Jahre 1912, die Ausfuhr 73 7o 1386 Tonnen, 5965 Pferde ifod 700 Wasserfahrzeuge, gegen 65 608 585 Tonnen, 8044 Pferde und 840 Wasserfahrzeuge im Jahre 1912. Die Werte erreichten (in Mill. M.) im Dezember 1913: in der Einfuhr

940.3 an Waren und 19.8 an Gold und Silber, gegen 912.6 bezw.

53.4 im Dezember 1912, in der Ausfuhr 957.5 an Waren und

5.4 an Gold und Silber, gegen 937.6 bezw. 11.8 im Dezember 1912; im Jahre 1913: in der Einfuhr 10 695.4 an Waren und

431.4 an Gold und Silber, gegen 10 691.4- bezw. 325.7 im Jahre 1912, in der Ausfuhr 10 080.5 an Waren und 101.4 an Gold und Silber, gegen: 8956.8 bezw- 1427 im j^hre 1912.

* Preiserhöhung fiir Mennige- ^ Die Kölner Preiskonvention für Mennige hat ihre Preise um I /» M. pro Doppelzentner er­höht. Mennige kostet heute 477e> M. und Glätte 48 1 /» M. pro Doppelzentner ab Köln bei Posten unter 1000 Kilogramm.

* Die Fusion der SchuliheiEbrauerei mit zwei anderen Berliner Brauereien, die wir bereits .gemeldet haben, macht eine Kapitalserhöhung der Söhultheiffbrauerei erforderlich. Es soll jedoch das Kapital nicht nennenswert weiter vermehrt werden als erforderlich ist, um die Aktien der zu übernehmenden Ber­liner Union-Brauerei und der Spandauer Bergbrauerei urnzu-

tausehen. Es würde hierzu ein Betrag von 2.8 Mill. M. er-, forderlich sein. Voraussichtlich wird also eine Erhöhung un den abgerundeten Betrag von 3 Mill. M. in Frage kommen.

w. Bremer Jute-Spiunerei und Weberei, A.-G. In de!

Sitzung des Aufsichtsrats wurde beschlossen, der am 17 Febr stattfind,enden Generalversammlung bei reichlichen Abschrei, bungen und Rückstellungen eine Dividende von 15 Proz vor zuschlagen.

Marktberichte.

• dem bericht der Preisnotiernngsstelle der r.a»a.

wimchaftskammer für den Regierungsbezirk Wiesbaden

Mannheim, 19. Jan. Preise für 100 kg. Weizen 19.5t bis 20 M„ Roggen 16 bis 16.25 M., Gerste 16.40 bis 18 M Hafer 16 bis 17.75 M„ La Plate 15.25 M. — Mainz, 16. Jan Preise für 100 kg. Weizen 19 bis 19.50 M., Roggen 16 bis 1650 M„ Gerste 16.25 bis 17.25 M., Hafer 17.50 bis 18.50 M. — Diez, 16. Jan. Preise für 100 kg. Rot-Weizen 19.50 M. fremder Weizen 19.12 M„ Roggen 15.33 M., Braugerste 16.51 Mark, Futtergerste 13.22 M., Hafer 15 bis 15.60 M.

0. Heu- und Strohmarkt zu Frankfurt a. M. vom 20. Jan Man notierte: Heu per 50 Kilo 2.80 bis 3.20 M. Geschäft: mittelmäßig. Die Zufuhren waren aus den Kreisen Friedberg Hianau und Dieburg.

Schiffs-Nachrichten

über Bewegung und Ankunft der Dampfer vom 2. Januar bis 20. Januar 1914.

Dampfer:

Herkunft btnr. Heieesiet:

Ankunft

berw. Welterfahrt:

Holland-Amerika-Linie. P318

Passage- und Beisebureau Born & Schottenfels. Hotel NasBau,

Ryndam. von New York komm. Jan. 2. in Rotterdam.

Potsdam. nach Rotterdam. > 6. von New York.

Rotterdam. von New York komm, > 9. in Rotterdam.

Noordam ...... nach New York * 11 Lizard passiert.

NieuwAmsterdam von Rotterdam komm. > 12. in New York.

Deutsche Ostafrika-Ltnie. P317

Bureau: Amtl. Reieebureau L. Rettenmayer, Kaiser Friedr—Platz 1. Prof. Woermann .. j auf der Heimreise |Jan. 13. von Boulognc.

Hennv Woermann 1 » » Ausreise I » 13. von Lagos.

Adolph Woermann » » Heimreise > 13. v. Southampton

Peldmarschall . .. | > » Ausreise 1 > 13. von Neapel.

Norddeutscher Lloyd In Bremen. F31*

Hauptagent für Wiesbaden J. Chr. ««ieklieb, Wiihelmstrate fib

Würzburg.

Sierra Salvada .. . Prinz Sigismund .

Berlin.

Prinz Ludwig . . .

Derfflinger .

Kleist .

Erlangen.

Yorck.

Prinzess Irene . . .

nach Bremen » Bremen » Yokohama

> New York » Ostasien

» Ostasien » Ostasien

> Bremen

> Hamburg » Genua

Jan. 13. von Oporto.

» 13. von Boulogne.

> 13. in Kobe.

> 13. von Gibraltar.

» 1« von Schanghai.

» 11. in Suez.

» 11. v. Southampton

> H. in Antwerpen.

» H. v. Southampton

» II. Vellas passiert

Hamburg-Südamerikanische Dampfschlffahrts-QesellacHaft.

Bahia.

Oorrientes . . San Nicolas . Rio Negro. -

von Brasilien komm. » Brasilien komm. * Brasilien komm. » Brasilien komm.

|Jan. 19. von Madeira.

19. in Hamburg-

20. von Bahia.

20. von Havre._

Die Ab end-Ausgabe umfaßt 10 Seite».

Chrfredakleur: A. Hegerhors!.

B^ravlwartliüi für dm »olitiM'c» Teil 1 9. Segerhorsi; für Sraüfeton: B. b. Nauendorf; für Ans Stadt und Land: C.Rötderdti füriSerichtssaal: !&. Diefenbach: für Sd°ri nnd Spiel: g. «üntper; für vermischtes und Briefkasten: C. Losacker; für Handel: SS. Etz; für die Anzeigen und ReNamen: H. Dorn auf; sämtlich in Wiesbaden.

Drink und Verlag der L. Schellenbergfchen Hof-Buchdnnferei in Wiesbaden,

Eprechstnnde der Redaktion: 12 bis 1 Uhr: in der politischen Abtella,,

«on 10 bi» n Uhr

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