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Morgen-Ausgabe, i. Matt.

Mesbadeuer TaMalL

Sonntag, 18. Januar 1914.

Nr. 29.

s ch u l i n sp e k t i o n e n aufzuheben, 2. mit tunlichster Beschleunigung die nebenamtlichen Kreisschulinspektoren durch hauptamtliche zu ersetzen und hierfür im Dienste der Volks­schule erfahrene Männer, insbesondere in größerer Zahl als bisher seminaristisch vorgebildcte Lehrer zu berufen. Ferner hat die Fortschrittliche Volkspartei zum Etat der Landwirt­schaftsverwaltung (Förderung des Ob st- und Gemüse­baues) den Antrag gestellt, die eingesetzte Summe um 395 000 M. auf 500 000 M. zu erhöhen.

Letzte OrahtberichLe.

Die Lage in Albanien.

Eine Wiener Darstellung.

wt>. Wien, 17. Jan. Von unterrichteter Stelle wird Sem Vertreter des „W o I f f s ch e n Telegraphen- i>ureaus" über die Lage in Albanien mitgeteilt: ssur Beunruhigung sei gar keine Veranlassung, iolange zwischen den Großmächten keine Unstim­migkeiten herrsche, die in der Tat nicht vorhanden sind. Oie von griechischer Leiter kommenden Nachrichten )er „Agence d'Athene" über Unruhen seien unzu- aeffend. Es ist nicht wahr, daß Essad-Pascha ruf dem Vormarsch gegen El Bassano ist. Ebenso un­wahr sind die Nachrichten von der Flucht albanischer Notabein auf griechisches Gebiet. Es ist wohl eine starke Propaganda zugunsten Essad-Paschas im Gange, doch geschieht diese nicht durch Gewalt und nicht zu dem Zweck, ihn zu der F ü r st e n w ü r d e zu ver­helfen, vielmehr will er sich so einflußreich wie möglich machen, um mit Erfolg für den Prinzen zu Wied ein­zutreten, dessen baldige Ankunft er angesichts der Stim­mung im Lande für dringend nötig hält. Den dahin- gehenden wiederholten Kundgebungen Essad-Paschas fei daher Glauben beizumessen. Was Ismail- K e m a l betreffe, so gebe sein durch das Kriegsgericht aufgedeckter Briefwechsel mit kompromittierten Persönlichkeiten zu Bedenken Anlaß. Daraufhin erklärte Ismail, er wolle seine Demission geben, falls ihm kein Vertrauen mehr geschenkt werde. Da von den Mächten keine Entscheidung bisher darüber getroffen wurde, sei er tatsächlich noch als P r ä s i d e n t der provisori­schen Regierung anzusehen, übrigens würde sein Rücktritt nicht mehr Bedeutung haben, als der einer anderen politischen Persönlichkeit, um so mehr, als es doch nur noch eine kurze Frist bis zur An­kunft des- Prinzen zu Wied sei, der ja dann ein neues Kabinett bilde. Zu der Anwesenheit österreichisch- ungarischer Kriegsschiffe wird erklärt, daß sich zurzeit nur der demnächst von dem Torpedobootszer­störer „Caetel" abzulösende kleine Kreuzer „Panther" dort befindet. Falls doch die Notwendigkeit der Ent­sendung weiterer Schiffe eintreten sollte, was aber jetzt nicht zu befürchten ist, wird der in Cattaro liegende Kreuzer „Spann" oder ein entsprechende großes Kriegsschiff nach Valona geschickt werden. Was die Räumung des Evirus durch Griechenland betrifft, dürste sie sicher zu dem gegebenen Termin nicht erfolgen, doch habe Griechenland, wie bekannt, bereits mit der Räuniungbegonnen und eine befriedigende Erklärung gegeben, so daß die Großmächte sich mit einer gewissen Verzögerung abfinden würden.

Das Fest des Schwarzen Adlcrordens. wb. Berlin, 17. Jan. Heute vormittag fand im Schlosse das Fest des hoben Ordens vom Schwarzen Adler statt. Unter Fanfarenklängen bestieg der Kaiser den Thron, wahrend die Ritter davor einen Halbkreis

bildeten. Sodann begaben sich auf Befehl des Kaisers die zu den Parrains neu aufzunehmenden Ritter be­stimmten Kapitelmitglieder Prinz Eitel Friedrich und Prinz Adalbert von Preuß'e'n unter dem Vor­tritt der Ordensherolde, geführt von dem Ordens­zeremonienmeister, in die Braudenburgische Kammer und geleiteten die dort Harrenden, den Prinzen Friedrich Leopold (Sohn), den Prinzen Hein- r i ch von Bayern und den Herzog von Braun­schweig vor die Stufen des Thrones. Es erfolgte dann der feierliche Aufnahme-Akt.

Der Statthalter Graf Wedell beim Kaiser.

# Berlin, 17 Jan. (Eig, Drahtbericht) Der Statthalter Graf Wedell wurde heute vormittag zum Kaiser befohlen. Während dtzx Audienz hat der Reichskanzler im Hotel, wo Graf Wedell abgestiegen war, seine Karte abgegeben.

Bermählungsgerüchlc im bayrischen Köingshausc.

/j, München, 17. Jan. (Eig. Drahtbericht) Man spricht hier neuerdings über eine nahe bevorstehende Wiederver- mäblnng des Kronprinzen Rupprecht von Bayern. Der Kronprinz werde feine künftige Gemahlin, so heißt es, im Kreise seiner eigenen Familie, des Hauses Witielsbach, suchen, und die Prinzessin Maria bei Pilar sei es, die Kron­prinzessin von Bayern werden soll.

Die „Nordd. Mg. Ztg." zur Ablehnung der Forderung für die olympischen Spiele.

wb. Berlin, 17. Jan. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Am Donnerstag hat die Budgetkommission des Reichstags den von der Regierung geforderten Zuschuß zu den Kosten der im Jahre 1916 in Berlin stattfindenden olympischen Spiele ab­gelehnt. Ein überraschender Entschluß angesichts der erst im Sommer gefaßten Resolution, die dem Reichskanzler die För­derung aller auf die körperliche Ausbildung der deutschen Jugend gerichteten Bestrebungen dringend ans Herz legt. So empfindlich der Entgang des mit Sicherheit erwarteten Zu­schusses unseren Turn- und Sportvereinen sein würde, so wäre er doch zu verschmerzen und würde sicher aus freiwilligen Spenden gedeckt werden. Unerträglich will es uns aber scheinen, daß der deutsche Reichstag dem überall in deut­schen Landen mit freudiger Zustimmung aufgenommenen Unternehmen das Interesse versagt und abseits stehen sollte, wenn die Jugend aller K u l t u r n a t i o n e n zu uns zu Gaste kommen wird. Man wird hoffen, dürfen, daß das Plenum dem bedauerlichen Vorschlag der Budgetkommission nicht folgen wird.

Die unberechtigten Anschuldigungen des „Zaverner Anzeigers".

O Straßburg, 17. Jan. (Eig. Drahtbericht) Wie der Berliner „Post" von hier mitgeteilt wird, hat die Unter­suchung ergeben, daß die vom „Zaberner Anzeiger" gegen Leut­nant v Forstner und einen anderen Offizier des 99. In­fanterie-Regiments erhobene Anschuldigung, sie hätten während des Manövers Soldaten mißhandelt, die Haltlosigkeit dieser Anschuldigung ergeben. Gegen den „Zaberner Anzeiger" soll Anklage wegen wissentlich falscher Anschuldigung erhoben werden

Rußland und die Mission des Grasen Liman v. Sanders.

A Paris, 17. Jan (Eig. Drahtbericht) Wie der „Temps" aus Petersburg meldet, soll die russische Regierung die Affäre des Generals Liman v. Sanders noch nicht für ganz er­ledigt halten. In Petersburg wünscht nian eine genauere Auskunft über die wirklichen Funktionen des Generals Liman v Sitnders und Deutschland soll aus diese erneue russische An­frage bisher noch nicht geantwortet haben.

Die Revolution in Mexiko.

** Mexiko, 17. Jan. General Falazar, der Kom­mandant der freiwilligen Bundestruppen, der nach der Ein- irahrne von Ojinaga mit einigen hundert Kavalleristen entfloh, wurde in Texas aurgespürt und verhaftet. Heute treten 3300 mexikanische Soldaten mit 1000 sie begleitenden Frauen und Kindern, die von Ojinaga auf amerikanisches Gebiet entflohen waren, einen zehntägigen Marsch nach Marfia an. von wo ih Weitertransport mit der Bahn nach Port Biß erfolgt.

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Ei» ausgezeichnetes Rezept für einen Hustensirup, mit dem man sich Geld sparen kann.

Angesichts der zurzeit herrschenden regelrechten Erkäl- tungs- und Jnsluenza-Eptdemie oürste nachstehendes Rezept vielen willkommen sein. Beschaffen Sie sich in der nächsten Apotheke 60 gr. dreifach konzentrierten Ansy, fügen Sie das zu Hause zu einem viertel Liter heißem Wasser und 250 gr. gestoßenem Zucker; umrühren, brs alles gut aufgelöst und ver­mischt ist. Davon nimmt man ein bis zwei Teelöffel voll viermal des Tages ern; das verschafft sofortige Linderung und vertreibt meist schon innerhalb 24 Stunden den hartnäckigsten Husten. Dreier Hustensirup ist sehr angenehm einzunehmen, ist vorzüglich gegen Heiserkeit, leichte Erkältungen und zur Ver­hinderung der sich daraus häufig entwickelnden schlimmeren Erkrankungen der Almungswege. Da er auch gewisse nährende und kräftigende Eigenschaften besitzt, eignet er sich auch bestens in der Rekonvaleszenz. Wenn Sie nicht selbst zur Apotheke gehen, schärfen Sie dem Boten ein, daß er dreifach konzentrierten Ansy verlangen muß. Das Rezept ist schon öfters empfohlen worden, die Nachstage in den lokalen Apotheken ist daher eine sehr starke.

Wie man Der Bildung von Magen- säure und Gärungen vorbeugt.

Die nieisten Leute, welche über Mimenstörungen klagen, haben einen ganz normalen, gesunden Magen. Die eigent­liche Ursache aller Beklemmungen und der erschwerten Ver­dauung ist in etwas übeffchüssiger Magensäure zu suchen, die gewöhnlich durch Gärung des Speisebreies hervorgerusen oder verschlimmert wird. Die Säure reizt die zarten Schleim­häute des Magens, die Gärung erzeugt Gase, welche den Äiagen bedrücken und ein Gefühl der Völle verursachen. Aus diese Weise erschweren und verzögern beide, Säure uns Gärung, den Verdauungsvorgang. Der sonst normale und gesunde Magen wird durch diese fremden Elemente überreizt,

g was natürlich nicht ohne Schmerzen abgeht. In solchen illen ist vor allem eine Neutralisierung der überschüssigen äure und die Beseitigung der Gärung angebracht, und oaS erreicht man mit einem halben Teelöffel voll bisurierter Magnesia, welche man in etwas warmem oder kaltem Wasser sofort nach dem Essen einnimmt. Das ist zweifellos eines der besten und wirksamsten Mittel zur Neutralisierung der Säure und Beseitigung der Gärung. Der Magen kann fast sofort wieder seine gesunden, normalen Verdanungssunktionen aufnehmen.

Notabene! Ein Apotheker weist darauf hin, daß es sich hierbei nicht etwa um die gewöhnliche, sondern um bisu- r i e r t e Magnesia handele, die nur in genau etikettierten, blauen Flakons verkauft wird, mit „Bisurierte Magnesia" in das Glas selbst eingeblasen. F 184

Ihr überflüssiges Fett wird verschwinden, wenn Sie das innere Hebel beseitigt haben; machen Sie sich also keine Sorgen. Die Neigung, fettige Waffen anzusetzen, ist eine Krankheit und kann äußerlich nicht erfolgreich behandelt werden. Versuchen Sie nicht, das fettartige Gewebe nach innen zu treiben, denn hierin liegt eben die Gefahr. Dre inneren Organe muffen von ihrem überflüssigen, sie be­deckenden Fett bestell werden, und sobald dies aetcbeben ift beginnt natürlich die Gesundheit sich zu besiern ^Dir bö guemste und zu gleicher Zeit wirksamste Methode, di« eine fette Perlon befolgen kann, ist pch einige „Boranium-Beeren" vom Apotheker zu verschaffen und nach jeder Mahlzeit eine davon zu verzehren Sie sind ganz klein, angenehm von Ge­schmack, und man braucht sich keinerlei Zwang in Bezug aus Diät aufzulegen, so lange eines dieser kleinen Konfekt« un- inittelbar nach leder Mahlzeit zu sich genommen wird. Durch ihre Wirkung wird keinerlei Unbeguemlichkeit veruffacht. Ausgenommen, daß man sich wohl fühlt und ein allgemeines Besserbefinden bemerkt, würden Sie aarnicht wahrnehmen, daß Sie allmählich Ihre normalen Proportionen in ganz natürlicher und harmloser Weise wieder erlangen. F 106

Handelstell.

Wirtschaftliche Wochenschau.

Dia verschiedenen Syndikafsächwierigkeiten. — Die Wiener Eciiiffahrtskonferenzen. — Der Vertragsentwurf für das neue Kohlensyndikat.

Über den Svndikats.verhandluh.gen der neuesten Zeit waltet, anscheinend ein’ eigenartiges Verhängnis. Mehrfach sind jetzt Syndikate, die von der Börse bereits als sicher begründet an­gesehen wurden, in letzter Stunde gescheitert. Die miß­glückten Verhandlungen über die Syndizierung der Stab- eisenproduktion finden i ; hr Pendant in dem fehl- gesch'agenen Versuch einer Einigung zwischen den Inter­essenten des Röhren markte s. Auch der Rheinisch- Westf älische' Zement verband, der sich noch in der Schwebe befindet, scheint nicht leben unid nicht sterben zu kennen. Weit über die direkt beteiligten Kreise hinaus wecken die Schwierigkeiten, die sich diesen Syndizierungen entgegenstellen, ein Gefühl der Unsicherheit und Sorge. Un­willkürlich beurteilt man angesichts dieser Mißerfolge nun auch die Zukunft anderer, für das gesamte Wirtschaftsleben vielleicht noch bedeutenderer Konventionen sehr skeptisch. Dies gilt vor allem von dem Nordatlanttschen Dampferlinien- verband und vom Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikat. Die unter dem kurzen Namen „P a s s a g e - P o o 1“ bekannten Abmachungen der Großinteressenten an der norcfaUantischen Personenbeförderung sollte Ende dieses Monats in Paris er­neuert werden. Die Beteiligten wissen aber heute noch nicht, ob sie überhaupt nach Paris gehen sollen, da die Hapag zu­nächst wenig Neigung zeigt, in die Verhandlungen einzutreten.

Inzwischen finden in Wien Besprechungen dier Direktoren des Lloyd, der Hapag und englischer Linien mit den Vertretern des österreichischen Handelsministeriums über die kür.ft ge Stellung der Poolgesellschaften zur österreichisch- ungarischen Abwanderung statt. Wie im gestrigen Morgen­blatt berichtet, teilte Generaldirektor Ballin Ober die Wiener Verhandlungen mit, daß in der Auswandererfrage die Hamburg- Amerika-Lime Kontrollstationen an der Grenze sowie die Einrichtung einer Kontrolle auf ihren Schiften zugesteht, ihren Besitz an Aktien der Austro-Americana an ein unter Führung des Wiener Bankvereins stehendes Konsortium verkauft und ferner auf die Ausübung der ihr zustehenden Option auf einen weiteren Posten Aktien der Austro-Americana verzichtet. Wie die Ergebnisse der Wiener Bespeohungen auf die Poolver- handtungen zurückwirken werden, ist sehr schwer zu sagen, da vorläufig die Gruppierung der Interessenten noch nicht völlig geklärt ist und Ballin bekanntlich mitteilte, daß in der Pocälrage zwischen der Hamburg-Amerika -Linie und dem Norddeutschen Lloyd noch keine An­näherung erfolgt sei. Die schwebenden Differenzen mit der Canada-Pacific-Bahn dürften — so hofft Herr Ballin — in freundschaftlicher Weis-e geregelt werden. Die Ganadä-

Pacilic-Balhn werde Fahrten von Triest nach Canada, ab­wechselnd mit der Austro-Americana, durchführen, und wenn der Pool erneuert wird, in den Pool eintreten.

Der Vertragsentwurf für das neue Kohlensyndikat wurde in diesen Tagen veröffentlicht. Seine Änderungen gegen­über dem alten Vertrag waren im allgemeinen schon längst bekannt und sind eigentlich nicht allzu bedeutend. Trotzdem erscheint die Erneuerung noch lange nicht gesichert. Die Hüttenzechen, der Fiskus und die Outsider können auch hier noch in letzter Stunde Schwierigkeiten be­reiten. Die Syndikatsfreudigkeit ist bei den großen Montan- kor.zemen nicht so groß, daß sie sich gegenüber dem Fiskus und den reinen Zechen auf jeden Vertrag entlassen werden. Außerdem ist die wirtschaftliche Macht der Großen seit dem Bestehen des jetzigen Syndikats sdhr stark gewachsen, so daß sie einer Auseinandersetzung mit den kleineren Konkurrenten vielleicht gar nicht aus dem Wege gehen wollen. In diesen Kreisen herrscht vielfach die Auffassung vor, daß ein fauler Friede, der die Kräfte der großen Konzerne über Gebühr einengt, nichts wert sei, daß aber eine offene Kraftprobe wesentlich zur Klärung der Situation beitragen könne,

Berliner Nachbörse,

$ Berlin, 17. Jan. An der Nachbörse blieben bei zeit­weilig angeregtem Geschäft die Kurse des Tages behauptet. Industrie werte des Kassamarktes fest, jedoch Norddeutsche Steingut 55 Proz. niedriger auf befürchtete Dividendenlosigkeit. Nachbörslich russische Werte gebessert, besonders Naphtha höher bis 399.

2031/4

108 Vs llSl’2 251-

188 Vs

1533/s

117'/s

1013/4

204V,

128— 21 Vs

921/s

Kanada.

Orientbahn. . • Meridional . . ■ Pennsylvania. .

Henri.

4°/oRussen(19U2) Türkenlose . . . Aumetz-Friede . Bochumer . . . Luxemburg r . Gelsenkirchen . Harpener. . . . Hohenlohewrk. Laurahütte . . . Phönix.

217 3 /s 1991'2 1063/4

1571/2

170-

1621/s

2193 4

1363/4 1923/, 1811/4 1321 2 IS 6 V 4 240-

Paketfahrt . . . Hambg.-Südam. Hans.-Dmpfsch. Lloyd . ... . , Dynamit-Trust. Naphtha-Nobel, "hg.Elektrizität D-Gebersee El.

Siemens.

Schuckert .. > Ges. k. elektr. . . Untern.

South-Westafr..

1583/7

157V2

1373/4

1781/4

2873/4

1191/4

1761/4

398-

2405/s

1677/3

2141/2

145-

165V 8

1143/,

Frankfurter Nachbörse.

" Frankfurt a. M., 17. Jan. Kurse von 1% bis 2 Uhr. Kreöitaktien 203.— a 203Disconto - Commandit 188 * * * 5 /s, Dresdner Bank —.—, Petersb. Int. Handelsbank 2MV8, Staats­bahn 153 5 * / 8 a %, Lombarden 21ffs, Baltimore —.—> Nordd. Lloyd .—, Paketfahrt —.—, Deutsch - Luxemburger 136.— a 136%, Phönix 239ti a 5 /s, Edison 240 '4.

Banken und Geldmarkt.

— Reichsbankausweis. Die Reichsbamk konnte in der abgelaufenen Woche ihren Stand so sehr bessern, so daß sie nicht nur aus der Notensteuer herauskam (in der Vorwoche

noch mit 189.69 MÜL M.), sondern sogar wieder über eine steuerfreie Notenreserve von 159.43 Mill. M. verfügt, während sie um die gleiche Vorjahrszett sich noch mit 209.83 Mill. M. in der Notensteuer befand. Überhaupt ist der Status "der Re'cbsbank gegenwärtig andauernd wesentlich kräftiger als vor Jahresfrist.

Berg- und Hüttenwesen.

* Der Jahresversand des Stahlwerksverbandes. Düssel­dorf, 16. Januar. Nach der heute erschienenen definitiven Aufstellung über den Versand im Jaflire 1913 stellte sich dieser auf insgesamt 6 337 905 Tonnen, womit er trotz der sehr ab­geschwächten Konjunktur für Formeisen und Halbzeug ledig­lich um 1.6 Proz. oder 104 105 Tonnen hinter dem Versand von 1512 zurückbleibt. Der Versand in Halbzeug ist gegen das Vorjahr um 234 809 Tonnen oder 12.2 Proz., Formeisen um 404 441 Tonnen oder 18.5 Proz. zurückgegangen, in Eisen­bahn material dagegen um 535 235 oder 22.8 Proz. gestiegen.

Industrie und Handel.

* Das Verkaufssyndikal der Linuner und Vorwohler

Asphaltgrnben ist nach lan»gwierigen Verhandlungen um «in Jahr verlängert worden.

* Ein neuer Verband in der Kleineisenindustrie. Unter

dem Namen Deutsche Hufnagel- Verkaufs-Gesellschaft m. b. H. in Hannover hat sich ein neuer Verband gebildet. Der Verband hat zunächst mäßig starke Erhöhung der Preise vorgenommen.

* Zur Zahlunasstocknng fl er Margarineiabrik Mohr u. Co. G. m. b. H. m Altona-Ottensen. Frau Martha Mohr, nächst der Firma Henry r inkler u. Go. und der Ottensener Bank die Hauptgläubigern!, ist bereit, ihr Guthaben in Höhe von 1% Millionen Mark zur Verstärkung des Betriebskapitals zur Ver­fügung zu ffsllem wenn die übrigen Gläubiger ebenfalls dazu beitragen, die Stammeinlage zu erhöhen.

V ersicherungs wesen.

w b. Gothaer Lebensversickerungsbank. Gotha, 17 . j alu

Die Gothaer Lebensversicherungsbank auf Gegenseitigkeit wird den Versicherten für das Jahr 1913 an Überschüssen 74 Proz. der eingszahlten Prämien zurückgewähren.

Die Morgen-Ausgabe uinfatzt 28 Seiten sowie die Verlagsbeitagen „Der Roman". „Der Landbote" und „Illustrierte Kindei-Zeiinn«" Nr. 2.

«dhetredaneur: A. tzegerhora

Lerantwortlick für den politischen Seil: A Hegerhorst- füi Feuilleton:

B. B. Nauendorf; für Aus Stad, und Land: C.Rdtherdt: für Kericht»f«al:

S. Dietenbach: für Cvorl und Spiel 9- «Untier ffl r Vermochte», Letzte

Drahtbericht-, und Briefkasten: C. Losacker: st.r Handel: SB. Etz; für die Anzeigen und Reklamen: H, Dornauf; lamtlich in Wiesbaden,

Jnirt und Ber-ag der Si. Schellcnbergichen »of-Buchdrusterei in Äteibadeu.

Sprechstunde der iliedaltion: 12 bis 1 Uhr: in der politische» Abteilung von w bis 11 IM