-kr. 14, Freitag, S. Famurr 1S14. Mirsda-SNeV TttgdlM. ÄSend-AusgaSe, 1. Matt. -Leite 5,
Gesundheitszustand noch den Erregungen der letzten Jahre, den Anstrengungen der Berliner Vermählungsfeier und der Braunschweiger Thronbesteigung standhielt; aber dem zähen, Willensstärken Manne lag daran, diese seine geschichtliche Aufgabe noch zu lösen, und als es gelungen war, da schien ihm die Zeit gekommen, einer minder verbrauchten Kraft den Platz zu räumen. Ende Dezember trat er zurück. Des wohlverdienten Ruhestandes hat der Verstorbene sich also nicht lange erfreuen können.
Die Aufnahme der neuen Gesetzentwürfe.
H: Berlin, 9. Januar. (Eig. Drahtber. des „Wiesbadener Tagblatts".) Über die beiden neuen Gesetze, die dem preußischen Landtag gestern bei seinem Wiederzusammentrrtt zugegangen sind, liegen bis jetzt nur wenige Presseäußerungen vor. Dagegen hat in parlamentarischen Kreisen selbst eine dieser Novellen, der Cntlours eines F i d e i k o in m i ß g e - setz es, nicht wenig überrascht. Die Novelle bedeutet nämlich nicht, wie auch nach der Äußerung konservativer Politiker in dieser Frage zu erwarten war, eine Einschränkung des Fideikommihwesens, sondern eine . direkte Begünsti - gung der Fideikommitzbildung durch die ganz eklatante E r- Mäßigung des Stempels, der noch dazu gestundet wird. Man ist der Meinung, daß diese Novelle noch agrarischer als die Agrarier ist, glaubt aber bei der gegenwärtigen Zusammensetzung des Abgeordnetenhauses, daß sie höchst wahrscheinlich so gut wie ohne jede Veränderung Gesetz werden wird. Mit der Novelle zu dem Landes» Verwaltungsgesetz scheint man auf allen Seiten des Abgeordnetenhauses einverstanden zu sein, insbesondere auch mit der Aufhebung der R e g i e r u n g s a b t c i I u n g e n für Kirchen- und Schulwesen und für direkte Steuern, Domänen und Forsten. Auf dem Wege zu der angekündigtcn Dezcn- t r al i s a t i o n der Verwaltung führt allerdings auch diese Novelle nicht vorwärts.
Eine scharfe Rüge für Herrn v. Jagow?
G Berlin, 9. Januar. (Erg. Drahtber. d. „Wiesb. Tagbl.") Zu der Angelegenheit des Schreibens des Polizeipräsidenten d. Jagow in der „Kreuzzeitung" über die Zaberner Vorfälle erfährt die „B. Z.", daß der Minister des Innern in den nächsten Tagen vor dein Landtag Auskunft über den Fall geben wird. Es verlautet, die Auskunft werde dahingehen, es sei beschlossen worden, dem Polizeipräsidenten eine scharfe Rüge zu erteilen. Es könne nicht geduldet werden, daß er, auch in seiner Eigenschaft als Di», jur., solche Seitensprünge auf eigene Faust mache. Eine der Form halber angsbotene Demission Jagows sei a b g e I e h n t worden.
Der Dreibund in der Frage des Dodekanesos einig.
wb. Rom, 9. Januar. Die „Agenzia Stefani" meldet aus London: Wie verlautet, schlossen sich die Regierungen in Wien und Berlin dem italienischen Standpunkte über die von Italien besetzten Inseln an.
Zur Berufungsverhandlung gegen Leutnant v. Forstner.
wb. Straßburg, 9. Januar. Bei der morgigen Berufungsverhandlung gegen Leutnant v. Forstner vor dem Korps-Kriegsgericht wird Oberkriegsgerichtsrat
S t u d (nicht Oberkriegsgerichtsrat Dt. Medikus, der in einer Privatangelegenheit beurlaubt worden ist) als Verhandlungsleiter tätig sein.
Der bisherige Eindruck des Reuter-Prszeffes im Reichsland.
A Stratzburg, 9. Januar. (Eig. Drahtber. d. „Wiesb. Tagbl.".) In der hiesigen Bevölkerung ist die Ansicht vorherrschend, daß Oberst v. Reuter und Leutnant Schabt sehr leicht verurteilt oder vollständig freigesprochen werden dürften. Sollten sie aber nach dem Antrag des Staatsanwalts verurteilt werden, so würde man auch dies nicht für genügend und andererseits nicht für gerechl- fertigt halten. Man hat in weiten Kreisen der Bevölkerung während der Gerichtsverhandlung den Eindruck gewonnen, daß Oberst v. Reuter persönlich durchaus ein Ehrenmann ist, selbst in der sozialdemokratischen Presse wird das unumwunden zugegeben. Oberst v. Reuter verdient nach Ansicht der Bevölkerung eine harte, aber nicht eine entehrende Strafe. Das Plädoyer des Staatsanwalts hat hier allgemein einen ungünstigen Eindruck gemacht. Man vertritt die Meinung, er habe geradezu eine Verteidigungsrede für die Angeklagten gehalten und auch im Lauf der Verhandlung seine Rolle als Ankläger völlig vergessen.
Der König von Rumänien erkrankt, wb. Wien, 9. Januar. Die „Neue Freie Presse" meldet aus Bukarest: Der König ist seit einigen Tagen erkältet und hütet das Bett. Deshalb hat die Entscheidung der Ministerkrisis eine einwöchige Verschiebung erfahren.
Der Erzbischof von Paris gegen den Tango, wb. Paris, 9. Januar. Dem „Gaulois" zufolge wird nunmehr auch der Erzbischof von Paris, Kardinal Anrette, demnächst in erneut Erlaß int Diözesanblatt den Tang o und ähnliche ultramoderne Tänze untersagen und diesbezüglich den Beichtvätern Weisung erteilen.
Der südafrikanische Eisenbahnerstreik. wb. London, 9. Januar. Der Eisenbahnerstreik in Südafrika scheint sich immer mehr zu einem Fiasko der Angestellten zu entwickeln. Gestern nachmittag streikten nur etwa 1090 Werkstättenarbeiter. Der Eisenbahnverkehr ist bis jetzt nicht gestört. Die Eisenbahner zögern, die Arbeit nieder- zulegen. Die Eisenbahnangestellten in Kapkand scheinen von vornherein ab gelehnt zu haben, sich an dem Streik zu beteiligen. Das Verhalten der Ausständigen in Johannesburg ist im allgemeinen ruhig. Die Angestellten von Braam- fontein, die gestern den Streik beschlossen hatten, erschienen gleichtvohl zur Arbeit. Sie erklärten, ebenfalls in den Streik zu treten, wenn sie hierzu aus Pretoria den Befehl erhalten.
Zu dem Brand einer Wiener Filmfabrik, wb- Wien, 9. Januar. Den Blättern zufolge ist die bei dem Brand der Filmfabrik Gaumont verunglückte Kontoristin Burger gestern abend ihren Verletzungen erlegen, so daß im ganzen drei Personen tödlich verunglückten.
wb- Budapest, 9. Januar. Der Justizminister verweigerte dem Grafen Bobrinsky (Petersburg), der sich zur Zeugenaussage im Ruthenenprozetz anbot, die erbetene Zusicherung sicheren Geleites.
Handelsteil.
Berliner Börse.
$ Berlin, 9. Januar. (Eig. Draüitber. d. „Wiesb. Tagbl.".) Die gestrigen an der Nachbörse stark erhöhten Kurse konnten sich ° heute bei Eröffnung des Verkehrs recht gut b e - h aupten. Verschiedentlich trat aber doch etwas Heali- sationsneigung zutage, so daß aucu leichte Ab- scliwächungen zu verzeichnen sind. Die gestrige . Londoner Diskcntermäßigumg wirkte günstig nach, ebenso wie die anderen Momente, die gestern eingehend erwähnt worden sind. Das Publikum beginnt wieder sich langsam an dem Geschäft zu beteiligen. Die Umsätze werden aber noch, überwiegend von professionellen Elementen bestritten. Recht lebhaft ging es am Markte für Schiffahrtsaktien zu, wo der gestern bekanntgegebene günstige Abschlag der Hamburg-Südamerika- Linie nachwirkte und wo außerdem noch ausgedehnte Baisse- engagements bestehen sollen. Auch Bapag, Lloyd und Hansa gingen bei beträchtlichen Deckunigskäufen ständig in die Höhe. Für Hapag stimulierte noch ein Gerücht, wonach als Dividende 11 gegen die schon erwähnten 10 Proz. ausgeschüttet werden sollen. Ungleich mäßig und still war das Geschäft am Monlanmarkta. Eiektrowerte waren bei kleinen Umsätzen überwiegend leicht gebessert. Auf den übrigen Märkten ging es ebenfalls stiller hei'. Kanada wurden realisiert. Russische und heimische Banken nur unbedeutend verändert. Tägliches Geld 2 Proz. Bis Ultimo wurde für Geld 3 Proz. bezahlt. Sätze der Seehandlung unverändert. Privatdiskont 3',4 Proz. (wie gestern).
Frankfurter Börse.
— Frankfurt a. M., 9. Januar. (Eig. Drahtber. .1 „Wiesb. Tagbl.".) Die Tendenz der heutigen Börse war hei Eröffnung fest. Anfangs zeigte sich mäßige Geschäftsbewegung in Monfanpapieren, die Haltung war jedoch ungleichmäßig Bochumer lagen höher und wurden irr größeren Mengen gehandelt. Bankaktien nur wenig verändert. Von heimischen Banken Diseonto gefragter, auch Deutsche Bank lebhafter. Die Umsätze in Transportwerten sind bescheiden. Von Schiffahrtsaktien Paketfahrt mäßig niedriger. E-lektrowerte wurden bei lebhaftem Geschäft gehandelt. Am Kassamarkt der Rentenwerte waren Reicihsanlei'he und preußische Konsuls vereinzelt abgeschwächt. Der Kassamarkt der Industriepapiere verkehrte trotz geringer Kauflust bei behaupteter Tendenz. Später ließ die Kaufbewegung etwas nach, doch erhielt sich die feste Tendenz. Am Schluß der Börse war die Tendenz fest, unter Bevorzugung von Schiffahrtsaktien, Privat- diskent 3)4 Proz. (wie gestern).
Banken und Geldmarkt.
= Zur Diskontermäßigung der Bank von England. Wi e
bereits im gestrigen Abendblatt gemeldet, hat die Bank von England ddn Diskont von 5 auf 414 Proz. ermäßigt- Auch in England hat sieh also sehr schnell ein Umschwung in den Geldmarktsverhältnissen vollzogen. Als die Deutsche Reichsbank, zu Ende des abgelaufenen Jahres den Diskont auf 5 Proz. herabsetzte, lag der englische Geldmarkt noch ziemlich fest, und an einigen Stellen wurde mit Hinweis auf diese Tendenz des englischen Geldmarktes von einer Diskont- ennäßjgupig in Deutschtod abgeraten. Die .letzte Diskont- .Veränderung seitens der Bank von England wurde am 3. Okt. vorigen Jahres vorgenommeu, und zwar, wurde damals der Diskont von 4% Proz., der seit dem 17, April i913 bestand, auf
5 Proz, eifhöht. Hoffentlich bleibt die jetzt vorgenommene Ermäßigung nicht ohne günstigen Einfluß auch auf die deutschen Geldimarktvemältnisse. Da Preußen demnächst eine Anleihe begeben will, würde man bei der Leitung unserer Staatsfinanzen eine alsbaldige weitere Diskontermäßigung auch in Deutschland sicherlich recht gern sehen. Eine Ermäßigung des deutschen Reichs Bankdiskonts ist aber für die n äebsten Tage wohl noch nicht zu erwarten, dh sich die Bank north mit einem ansehnlichen Betrage in der Notensteuer befindet.
* Der Zwangskurs in Mexiko ist nun in aller Form durch- gefübrt. Die Noten aller Staatsbanken werden als gesetzliches Zahlmittel erklärt und es bleibt den Empfängern nur der magere Trost, daß die Einlösung dieser Noten durch Fonds, die von den Ausgabebanken aufgebracht werden, sichergestellt werden soll. Zur Regulierung dieser Fonds ist eine Kom- miilssion eingesetzt worden. Man wird also nach der ganzen politischen Lage die Noten als Papiergeld betrachten müssen, dessen Einlösung der Zukunft Vorbehalten bleibt und, sich vielleicht auf eine lange Reihe von Jahren erstrecken kann. Diese Möglichkeit eröffnet wenig erfreuliche Aussichten für die Besitzer von inneren mexikanischen Anleihen, während der Dienst der äußeren Anleihen und! insbesondere auch der Ausfuhrverkehr nach Mexiko steh der Goldwährung bedient. Sollte freilich Mexiko in, me Reihe der Länder mit stark schwankender Währung wieder emrücken, so könnten daraus auch dem Handelsverkehr mit dem Lande mancherlei Störungen erwachsen. ■— Nach weiteren Meldungen aus Mexiko gab die Regierung bekannt, daß sie wöchentlich 50 000 Dollar Halbpesostücke prägen und in Lmlauf setzen werde, um dem Mangel an Wechselgeld abzuhelfen. — Die Bergwerke Verkaufen jetzt Silber durch die Regierungskommission. Das Silber wird in die Münze gegeben werden, die cs teilweise den Bergwerksfoesiiizem als geprägtes Metallgeld zurückerslatten wird 1 . — Eine andere Meldung besagt: Der Erlaß Huertas über die Banknoten hat die Lage noch nicht gebessert. Der Geldmangel in den von der Zentralregierung kontrollierten Städten veranlaßt zahlreiche bedeutende Banken, die Frage in Erwägung zu ziehen, ihre Gescnäfte zu schließen. Einige Banken haben Papiergeld ausgeigd*®, das auch angenommen wurde.
* Die Preußische Seehan.dlnag erübrigte nach der „Frankl.
Ztg.“ in 1912/13 an Zinsen (4.93) Mill. M„ an Provisionen und Depotgebühren 1.99 Mill. M., aus dien gewerblichen
Betrieben 0.31 (0.32) MfflL M.- Andererseits erforderten die Unkosten 1.45 (.1.38) Mül. M- und. Effektenverluste die ungeheuere Summe von 3.36 Mul. Mi, wobei vorweg 0.35 Mill- M. Effektengewiim gekürzt sind. (Im Vorjahr hatte dieser Verlust nur 479 956 M. betragen.) vom Verluste dieses Jahres entfallen allein 3.46 MdL M. auf Staats- und Reichspapiere, in denen bei 543 Mill. M. Übernahme und Ankäufen und' 591 MUL Mark Ausgängen der Bestand bis Ende 1913 auf 134.27 (L V. 182.74) , Mill,, M. reduziert wurde. Bg r Reingewinn der Bee- hand'lung sank ctaach auf, 3.23 (5.09) Mill. M. oder 3-25 (5.12) Proz. des Kapitalvermögens von 99.40 Mill. M.
w. Spanisch-Amerikanische Bank. M ad r i d, 9. Januar.
Das Direktorium der Spanisch-Amerikanischen Bank gibt bekannt, daß sie heute mit der Rückzahlung der Guthaben beginnen wird.
Industrie und Handel.
* Das Anlwerpeaer Diamaaten-Syndikat erzielte nach der der Deutschen Diamanten-Regie erteil ton Rechnungslegung einen Reingewinn von etwa 6.LÄ Mill. p r . Da das Kapital des Syndikats sich auf 12% Mill. Fr. beläuft, kommt der Gewinn einer Dividende von rund 50 Proz. gleich.
Wetterberichte.
Deutsche Seewarte Hamburg.
9, lannar, 8 I Jir vormittag»
1=- Hb leisht, 2 — leicht,3= schwach,4 — massig, 5= frisch, 8 —stark 7= steif, 8 = stürmisch, 9 = Sturm, 10 = starker Sturm.
Beob-
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Sfcation.
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Wetter
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Station.
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Wetter
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Borkum. . . .
757.2
NW i
bedeckt
4- 7
Scilly.
785,3iWSW5
Nebel
-Ml
Hamburg. . .
754,6 WNWo
-f B
Aberdeen ..
760,5
04
Regen
4- 5
Bwimomündo
748,7 WNW4
4- 4
Paris.
Kemel ....
738 7 WN Wo
- 2
Vlissingeii. .
Aachen ....
762,0
SW 6
- 6
Ctiristiansund
764.^
01
vrolkenl.
— 5
Hannover . .
758,2
W 5
- 7
Skagen. . . .
754,7
NO 8
Schnee
— 1
Berlin.
751,8
W 6
- 6
Kopenhagen.
749.1
N6
bedeckt
+ A
Dresden .. .
W5
- 4
Stockholm. .
744.9
NOS
Schnee
— 8
Bresia» . . .
753 5
SW 3
h 1
Haparanda .
786.5! NNO 2
heiter
-27
W 8
r 3
Petersburg .
756,6
02
bedeekt
-20
Frankfurt, tö.
762.1
SW 7
bedeckt
b 4
Warschau . .
751.3
SW 2
Schnee
0,2
Karlsruhe, B
763,7 WSW7
Regen
- 2
Wien.
760,;
j W5
+ 1
Kiinclien . ..
764.2
SW 6
- 1
Rom.
|
Zugspitze . .
526.2
NW 9
Schnee
- 7
Florenz. . .
769,8 SW 1
welkenl.
— 3
Valencia. ..
7oÖ,ö: S 2
bedeckt
+12
Seydisfjord.
761.2 SSO 6
Legen
+ e
Beobachtungen in Wiesbaden
von der Wetterstation des Nass. Vereins für Naturkunde.
8. Januar
Barometer auf 0° und Normalschwere Barometer auf dem Meeresspiegel . .
Thermometer (Celsius).
Dtmstspannung (mm) ..
Relative Feuchtigkeit (°/o)..
Wind-Richtung und -Stärke.
Niederschlagshöhe (mm).
Höchste Temperatur (Celsius) 3,3. Niedrigste Temperatur 0,4,
7 Uhr
morjren8.
| 2 Uhr
I nachm.
9 Uhr abends.
Mittel.
700,0
758,9
756,7
758.5
770,8
769,3
767,2
769,1.
0,9
3,2
3.1
2,8
4.1
4,6
4,6
4,4
81
80
81
81,7
SW 3
SW 3
SW 2
—
Wettervoraussage für Samtag, 10. Januar 1914,
von der Meteorologischen Abteilung des Physikal. Vereins zu Frankfurt a. M«
Vorwiegend trüb, Regen und Schneeschauer, kälter, J nördliche Winde.
= Reklamen. =
AW-A« W Met, Met M SM: IW". «WWt Selsen-Sou».
Er reinigt die Organe und regelt den Stuhlgang ohne Beschwerden.
Eltern und Kinder können ihre Gesundheit stets ans der Höhe halten, wenn sie nur auf die regelmäßige Funktion der Verdauung achten, und diese, wenn es hapert, durch den gelegentlichen Gebrauch des beliebten Calisornischen Feigen- Shrups „Calisig" unterstützen.
Dieses altbewährte Abführmittel besteht aus reinen Frucht- und Pslanzensäften, ist völlig unschädlich und bewirkt auf die angenehmste, natürliche Weise eine gründliche. Entleerung des gesamten Verdauungs-Systems, ohne dabei die Organe irgendwie anzugreifen. Deshalb wird „Calisig" auch von den Aerzten so oft bei Kindern verordnet, denn deren zarte Konstitution könnte drastische Mittel noch weniger vertragen als Erwachsene.
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In allen Apotheken zu haben zu Mk. 1.59; extra große Flasche Mik. 2.50. Best.: Syr. fiel Califom. 75, Ext. Senn, liq,
Caryoph. comp. 5.
* Orenstein n. Koppel — Artur Koppel, Ä.-G., Berlin.
Diie Verwaltung schätzt die Dividende für ;1913 auf |£2 Proz. gegen [14 Proz. im Vorjahr. Die Aussichten für die Zukunft seien besser, da diie Gesellschaft in der letzten Zeit große Aufträge erfüllten habe, die ihr auf lange Zeit volle Beschäftigung sicherten.
w. Bremer Liquidafionskasse-A.-C. Bremen, 7. Januar.
In den Räumen der Bremer Baumwollbörse wurde heule die Bremer Liquiidätionskasse-A.-G. gegründet. Das Aktienkapital beträgt 2 Mill. M. Gründer sind in der Hauptsache Bremer Bäumwoilfinnen und Banken.
* Chemische Fabrik Weiler ter Mer. Das Gerücht, wonach das Unternehmen an den Anilin-Konzern ungegliedert werden soll, wird als unzutreffend bezeichnet. Die Di viel e n d e sei auf nicht unter 12 Proz. zu schätzen.
Farbwerke Franz Rasqnin, A.-G. in Mtiheim (Rhein). Das erste Halbjahr ist laut Mitteilung der Verwaltung befriedigend verlaufen. Unter Beriicksichligumg der vorliegenden Aufträge darf für das am 30. Juni d. J. ablaufende Geschäftsjahr 1913/14 auf mindestens diie Reiche Dividende wie im Verjähr (13 Proz.) gerechnet werden.
Schiffs-Nachrichten
über Bewegung und Ankunft der Dampfes vom 4. Januar bis 8. Januar 1914.
Dampfer:
Herkunft be»w. Heiaealel:
Ankunft
b>«w. Weltorfahrt:
Bavaria . .. Anfconina • . * Pru9Sia Kruden . ... . . Senegambia . Markomaimia
Ninive.
Salamanca. . .
Hamburg. Amerika- Linie.
Bureau der Gesellschaft WUiislmstraBe 10.
nach Boston nach Havanna
irsis
beimkehrend nach Sabang nach Persien
Jan. 4. von Philadelphia » 4. von Bilbao.
» 4. in Santos-
» 4. in Schanghai.
* 4. von Suez.
» i. von Suez.
» 4. in Basra-
> 6. auf der Elbe.
von dem La Plata
Hamburg-SUdamerikanische Dampfschlffahrts-Qesellachaft.
Santa Anna
Bahia.
Cap Arcona .
von Brasilien von Brasilien vom La Plata
I J an. 3. in üadeira.
» 6. von Bahia.
I > 8. in Hamburg.
Norddeutscher Lloyd ln Bremen. F319
Hauptagent für Wiesbaden J. Ohr. »Iteklieb, Wilkelmstrifia Sft
Köln .
Posen.!
Bülory .
Kronprinz.Oecilie Großer Kurfürst.
Derfflinger.
Main.
Alrich.
Prinz Sigismund .
nach Bremen Jan.
> Bremen » Hamburg
> New York » New York
> Ostasien » Bremen » Bremen » Japan
Deutsche Ostafrika-Linie.
6. Lieard passiert. 8. Gibraltar pass.
S. in Hongkong- ^
7. von Southampt. 7. in New York.
7. in Genua.
7. Bishop-Rock P. 7. von Brisbane.
7. von Hongkong.
F317
Bureau-. Amtl- Reisebureau I,. Kettenmayer, Kaiser Friedr.-Platz 1
Arnold Amsinck Adolph Wönnann ■Feldmarschall •.
auf der
Heimreise
Heimreise
Ausreise
Jan. 6. in Libeville.
> 6. von Marseille.
> e. von Lissabou.
Dis Absnö-Äusga bs umfaßt 12 Seiten.
Chesredalteur: A. Hegerhoril.
Verantwortlich für de» politischen Teil: A. Heqerhorst; für Feuilleton: B. ». Nauendorf; für Aus Stadt und Land: C. Rötherdt; für Nerichtssaal: ©. Diesenbach; für Sport und Spiel: A. Giintlier: für Vermischtes und Briefkasten: C. Losaeker; für Handel: W. Etz: sür die Anzeigen mid Rellamen: H. Dorn aus; sämtlich in Wiesbaden.
Truck und Verlag der L. Schellend erg Ich-n Hos-BuchdruSerei in Wiesbaden.
Lxrcchstunde der Redaktion: iS bis t Uhr: in der politischen Abteil»», «dl, 1v bis U llbr *
