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Gelte D»

Morgen-Ausgabe, 1. Blatt.

Motors würde die Windmühle nicht beeinträchtigen, die einen sicheren Gleitflug zur Erde und eine gefahrlose Landung er­möglicht. Der Flug mit einer derartigen Maschine ist fast gänzlich gefahrlos.

Die Überführung der Leichen der Woippy-Opfer.

^ wb. Metz, 6. Januar. Heute nachmittag erfolgte die feierliche Überführung der Leichen der sieben Opfer des Eisenbahnunglücks bei Woippy vom Garnisonlazarett 1 aus nach dem Hauptbahnhof, von wo die Verstorbenen mittelst Sonderzuges in ihre Heimat Barmen und Hagen ver» bracht wurden. Eine große Menschenmenge säumte die Straßen ein und verharrte in ergriffener Stille. In der Leichenhalle des' Garnisonlazarettes fand eine kurze kirch- liche Feier statt, bei der der evangelische und der katho­lische DivisionApfarrer feierliche Gebete sprachen.

Das Familiendrama zu Wiedenbrück.

Bielefeld. 6. Januar. Das Familiendrama zu Wiedenbrück hat jetzt seinen Abschluß gefunden. Wie hierher telegraphiert wird, ist der 24jährige Kaufmann Joseph Schauerte, der in der Neujahrsnacht seine Mutter und seine 7jährige Schwester ermordete und dann die Flucht er­griff, in der Nähe des Rittergutes Lützen bei Leipzig er­schossen ausgefunden worden. Die Polizei hat die Iden­tität des Doppelmörders festgestellt.

Ein Wächter am Kaiser-Wilhelm-Kanal erschlagen.

Flensburg, 6. Januar. Heute morgen wurde ein Wächter, der bei den Erweiterungsbauten am Kaiser- Wilhelm-Kanal in Rendsburg angestellt war, erschlagen aus­gesunden. Der Wächter hatte zwei Einbrecher überrascht, die eine Baubude erbrachen. Es gelang ihm, die beiden Ein­brecher cinzuschließen. Diese brachen aber wieder aus und schlugen dem Wächter den Schädel ein.

Auslieferung eines flüchtigen Defraudanten, wd. Hamburg, 6. Januar. Der von England auSgelie» ferte frühere Stadtsekretär Riese von Charlottenburg und dessen Frau sind in Hamburg eingetrossen. Riese war im Jahre 1913 nach Unterschlagung von 200 000 M. privater Gelder geflüchtet. Der Weitertransport erfolgt nächstens.

Die Schneeschmelzr.

XX Danzig, 6. Januar. (Eig. Drahtber. d. „Wiesb. Tagbl.") Die eingetretene Schneeschmelze, die nach den letzten Schneestürmen besonders stark einsetzte, hatte viele Ver­kehrsstörungen durch Dammbrüche zur Folge. Heute werden vier Dammbrüche gemeldet, und zwar auf den Strecken Karthaus-Praust, Plauenburg-Karthaus, Ritow und Rummelsburg. Der Verkehr wird durch Umsteigen auf­recht erhalten.

wb. Stettin, 6. Januar. Infolge der letzten Niederschläge und der starken Schneeschmelze führen alle Hommerschen Flüsse Hochwasser und treten vielfach über die User. Die Stadt Lauenburg ist zum Teil überschwemmt.

wb. Metz, 6. Januar. Die Mosel fängt jetzt an zu steigen. Sie ist seit gestern um 48 Zentimeter auf 2,70 Meter gestiegen. — Aus Frankreich wird weiteres Steigen des Wassers gemeldet.

Mesimderrer T-rMM.

Mittwoch, 7'. Januar 191a.

Nr. 9.

Hamburg, 6. Januar. Der Großherzoglich hessische Generalkonsul W. K e m p s s, ein bekanntes Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, wird seit einigen Tagen ver­mißt. «ein Verschwinden wird mit Überschreitung des § 671 in Verbindung gebracht.

wb. Berlin, J5. Januar. Der Schriftsteller Julius Freund, Verfasser der im Äletropol-Theater aufgesührten bekannten Revuen und Operetten, ist heute mittag im Alter von 61 Jahren in Partenkirchen gestorben.

!! Berlin, 6. Januar. (Eig. Drahtber. des „Wiesb. Tagbl.".) Die Nachricht, daß der Hofschauspieler Clewing (Berlin) seinen Vertrag mit dem Kgl. Schauspielhause gelöst habe und für das Lessing-Theater verpflichtet worden sei, wird von dem Generalintendant und dem geschäftlichen Ver­treter Clcwrngs als gänzlich unrichtig bezeichnet.

wb. Metz, 6. Januar. In der vergangenen Nacht ent­stand nach einer Mitgliederversammlung. der Kellnerver­einigung zwischen dem Schriftführer der Vereinigung und einem Wirt ein Streit, bei dem ersterer den Wirt durch Messerstiche aus der Straße lebensgefährlich verletzte. Der Messerheld wurde verhaftet.

wb. Sierck (Lothr.), 6. Januar. In Niederremgen wurde gestern tu einem Pserdestall der Ackerer Peter Kieffer schwer verletzt ausgefunden. Der Tod trat bald daraus ein. Man nimmt an, daß er von einem Einbrecher, den er überraschte, niedergeschossen wurde. In der Nähe des Tat- «rtes fand man eine blutbefleckte Mistgabel. Ein Polizeihund nahm sofort die Spur auf, verlor sie aber wieder.

Ku§ Unserem Leserkreise.

(Nicht verwendete Einsendungen können weder zurückgesaudt, noch ausbcwahrt werden) '=■- Weit draußen außerhalb der Stadt, in der Nähe der Frichzucht. werden auch in diesem Winter wieder neue Straßen als Notstandsarberten angelegt. Viel dringendere Arbeiten und aber noch an ein,gen Stellen innerhalb des Stadtbezirks auszufuhren. Wer manchmal sieht, wie in der oberen Gustav °^r eh tagst ratze Mensch und Tier sich aomühen, um mit Möbelwagen, schweren Bau- und Brennmaterial- Wagen usw. dre Höhendifferenz zwischen Beethoven- und AUmnenstraße zu überwinden. ward zugeben, daß hier ein wirk- lrchcr Rotzustand vorhanden ist. der dringend der Abhilfe be- darf Dazu kommt daß der Fuhrwerksverkehr an dieser Stelle manchinal sehr lebhaft ,st. da alle Wagen von und nach Bier- staot diesen Weg passieren. seitdem die Bierstadter Straße für schweres Fuhrwerk icinerzeit bei Anlegung der elektrischen Bahn verboten wurde, ohne daß man. wie ursprünglich vor­gesehen die Theodorenstratze zur Erleichterung des Verkehrs durchlegte _ ünd doch wäre obigem Notstand leicht und mit ver­hältnismäßig {jecmgcn Kosten abzuhelfen wenn die Ver­längerung der Solmsstraße nach der Frankfurter und Lessina- stvaße hm, ein kurzes Stück von etwa 200 Meter Länge aus- amuhrt wurde. Dann würde die Höhendifferenz auf ein längeres Stvaßenstück .gelegt, so daß die Steigung eine all­mählichere wurde. Die Fuhrwerke könnten an der Frank­furter Straße statt m, die Beethoven- in die Solmsstraße ein- £ nb Schwierigkeiten in die Mmrrenstrntze und zur Brerftadter Hohe gekrngen. Wird das neu projektierte Könial. ^ ££ v* » 2 n a .. m kie Beet^venstmtze gelegt und -ercht daö Grundstuck für dasselbe bis zur verlängerten Solms, stratze, so wurde sich Gelegenheit bieten, diesen so dringend notwendigen Straßenteil zur Ausführung zu bringen

Briefkasten.

(Die Echriftleiiuna des Wiesbaden-- TaablattS beantwortet nur schriftliche Aniragen ,m Brie,lasten, und zwar ohne -i-Stroerbindüchleit. Besprechungen können nickt aewäbrt werden.»

G. K. Der Wiesbadener Brotkrawall ereignete sich in, «vmmcr von 1873. Die Bäcker und Mehlhändler waren mit den Preisen aufgeschlagen, und zwar glaubte man im Bolle, daß dies willkürlich und ungebührlich geschehen wäre. Die Wut der Massen richtete sich besonders gegen den Inhaber der Wagemannsmühle (Kimpölmühle) in der Metzgergasse. Die Polizeigewalt roar ohnmächtig gegen die die Gasse dicht füllende. Menge. Ta wurde Artillerie requiriert und diese durchritt d,e Gasse und säuberte sie mit blanker Waffe, wobei viele Ver­wundungen verkamen. Die Rädelsführer wurden ergriffen und bestraft, mit ihnen eine Anzahl anderer Tumultuanten. Näheres geht aus den Höhnbändchen (Landesbibliothek) hervor.

Süd öS. Die obligatorische Verpflichtung zur Abgabe einer Vcrmvgenserklävung besteht fiir jeden Beitragspflichtigen, der am 31. Dezernber 1913 ein Vermögen von mehr als 20000 M besitzt, ganz ohne Rücksicht aus die Höhe seines Einkommens.

A. Z. 1. Neben dem Vermögen ist auch das Einkommen abgabepflichtig. L. Der Musoums-Neubau ist zu 2136 000 M veranschlagt. Das Baugelände ist durch Tauschvertrag mit dem Fiskus in den Besitz der Stadt gelangt. 8. Gustav Frehtag hat bis zu feinem Tode in der Gustav-Frehtagstraße 6 gewotzri

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Handelsteil.

Das Konditionenkartell im Bankgewerlbe

Die Hinweise des Reiohsbanipräsidenten Havenstein, daß Banken und Bankiers eine sdhärfere Prüfung der Kundr scbaftsikredite ausüben und durch genügende eigene Bar­bestände die Reichsbank vor übermäßiger Inanspruchnahme an den Vierteljahrsüberschüssen bewahren möchten, haben nach langen Verhandlungen im Anschluß an das Vorgehen der „Vereinigung Berliner Banken und Bankiers" (Stempel­vereinigung) zu einem „Konditionen-Kartell“ geführt, an dem sich eine große Zaihl Verbände und Einzelfirmen beteiligten. Die Abmachungen, die auch für Wiesbaden als Grundlage dienen dürften, erstrecken sich in der Hauptsache auf die Be­messung der laufenden Zinsen, auf Ultimogeld, Akzept­provisionen und die Beleihung von Wertpapieren.

Kontokotsranüzinsen. Efe Lokalvereine setzen Debet- und Kreditsätze im Ortsbereich ^selbständig, doch unter Annäherung an Berlin“ fest; für außerhalb des Orts- berdchs wohnende Kunden gelten die Berliner Sätze. Debet­zinsen sollen nicht unter 1 Prozent über Reichsbankdiskont­satz, 5 Prozent, betragen. Die Zinsvorschriften gelten nicht gegenüber Staatskassen, Angestelltenkonten und „nahen Ver­wandten“ (bdi Privatbanlkiers).

Ultimogeld soll grundsätzlich nur von Banken, Bankiers, Sparkassen, Börsenbesuchern und „gewesenen Bankiers und Börsenbesuchern“ hereingenommen werden; von anderen nur, wenn Beträge von über 100 000 M. vorliegen. Diesen Mindes (betrag können die Einzelvereine höher normieren; Berlin tat es mit 250 000 M. Gemeindeverwal­tungen sind nicht als bankmäßige Geldgeber zu behandeln.

Akzeptprovisionen. Allgemein soll die Finanz­trassierung eingeschränkt und nur eingetragenen Firmen ge­stattet werden; soweit irgend tunlich, ist nicht nur der Akzeptierung, sondern auch der Diskontierung reiner Finanz- Iraiteri zu steuern. Die Provision beträgt für Akzeptierung in­ländischer Zwei- und Dreimonatsraten mindestens !i Prozent, ausländischer aber nur mindestens Vo Prozent.

Für die Beleihung von Effekten gelten als Privatkunden nicht die handelsgeriöhtlidh eingetragenen und die diesen nach § 53 Börsen-Ges. gleichgestellten (börsen­termingeschäftsfähigen) Personen. Jenen Privatkunden gegen­über gelten als unterlagsfähig nur börsenfähige Effekten (auf den Inhaber oder blankoindossabel) mit Kupons und Dividen­denscheinen. Beleihung s grenzen sind für sog. Mündelpapiere ®/io, für andere festverzinsliche */to des Kurs­wertes; für Dividendenpapiere beträgt die Grenze bei einem Kursstände unter 300 Prozent 7 10 des Kurswertes, bei 300 bis 400 Prozent 6 /ia, bei einem Kursstand über 400 Prozent noch J /io des Kurswertes. Wertpapiere, die unter 50 Prozent notierten oder für die noch eine Nachzahlungsfrist besteht, bezw deren Zinszahlung unregelmäßig ist, werden nicht be­lieben.

Berliner Nachbörse*

$ Berlin, 6. Januar. (Per Ultimo.)

Kredilaktien . . 2033* Hand.-Gesell. . XSSüs Commerzbank . 108— Darmstädt.Bank II6U2 Deutsche Bank. 25J ‘/4 Disk.-Kommand. 188— Dresdner Bank . 153 Nationalbank. . 117V8 Schaaffhanseu . 101V4 Pet.Int. Hdtsbk. 205— Lüb.-Bücliener . Schantungbahn. Lombarden. . . Anatolier. ■ . . Baltimore. • - -

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Kanada.! 216V:

Orientbahn. . . 200V: Meridional . . . 13,03Vs Pennsylvania. . —

Henri.! 1571/4

4<yoRussen(1902) i 90V2 Türkenlose.. .172— Aumetz-Friedc .jl60V« Bochumcr . . . 214.V- Luxemburger . 134 s, Gelsenkirchen . 187’A Harpener. .. .17534 Hohenlohetvrk. 1135- Laurahütte . . . 1553/a Phönix.. 237V;

Rhein. Stahlw. . 154y 4

Rombacher. . . 153Va Paketfahrt . . . 134Vä Hambg.-Südam. I671/4 Hans.-Dmpfsch. 272—

Lloyd.1171/2

Dynamit-Trust.. 175 — Naphtha-Nobel. 395— Allg. Elektrizität 240V: D-.UebersecEI. 109 .

Siemens. 2241/a

Schuckert . . . 154 ■ Ges. f. elektr. . j

Untern. 1166V« South-Westafr.. 1114V:

Frankfurter Naehbörse.

~~ Piankiuit a. M., 6. Januar. Kurse von 1%- bis 2.4 Utir. Kreditaklien 203 * 3 * 5 /o, Discon-to-Gommand'it 187%, Dresdner Bank —, Petersb. Int. Handelsbank 205.—, Staats­hahn 155%, Lombarden Wb's, Baltimore und Ohio — .- Ncrdd. Lloyd 116% a 117%, Paketfalrit —, Schantung 129.- a 129 A, Bocäiumer 2127s a IlM, AlümMum 285.—, Gelsenlsirchener 187— a 187%, Harpener 175— a 1757a, Phcmx 2367s a 2377s, Deutecli - Übersee 169— a 1697s, Edison 24014 a 241— a 240% a 241—, Schuckert 154%.

Banken und Geldmarkt.

= Die Kursschwankungen an der Berliner Börse im Jahre 1813 sind soeben von der Disconto-Gesellschaft veröffentlicht worden. Wie in den vorausgeheijden Jahren stellt die Disconto-Gesellschaft diese Ausarbeitung neben ihrem Kundenkreise auch anderen Interessenten auf”Wunsch un­entgeltlich zur Verfügung. Durch die tabellarische Zusammen­stellung dei Kurse vom Jahresanfang, vom Ultimo der Atonale März, Juni, September und vom Jahresende sowie durch die Festlegung des höchsten und niedrigsten Kurses während des Böisenjahres 1913 erhält man ein deutliches Bild von den Kursschwankungen, denen die einzelnen Papiere im ver­flossenen Jahre unterworfen waren. Eine willkommene Be­reicherung für die Interessenten am -Aktienmärkte dürfte die mit Rücksicht auf die veränderten Bestimmungen über die Abtrennung des Dividendenscheines neuerngetretene Hinzu­fügung des Tages des Divi/äendeüabschlages, des Kursstandes an diesem Tage sowie der Verzinsung jedes Papi eres auf Grund dieses Kursstandes und der Höhe der letzten Dividende bieten. Ebenso ist bei den Dividendenpapieren eine Neu­ordnung nach Branchen erfolgt, die einen besseren Überblick über die Kursentwickelung und die Rentabilität der Aktien gleichartiger Unternehmungen gestattet.

* Reichs- and StaatsschuMbuch. In das ReichsscfauMbucb Waren am 31. Dezember 29 035 Konten im Gesamtbeträge von 1391 193 000 Al. eingetragen und in das preußische Staats- scKuldbudi 80 666 Konten im Gesamtbeträge von 3 568 806 300 Mark. Die Zahl der Konten des letzteren hat sich seit Ende September v. J. um 1389, die Gesamtsumme um 68.40 Mill. Mark vermeint.

* Eine Milderung der Hypothekennot strebt die nachfolgend verzeichnete Maßnahme der Stadtverwaltung Düsseldorf an: Die Düsseldorfer Stadtverwaltung traf mit der Bayrischen Handelsbank in München ein Abkommen, wonach das Institut in Düsseldorf erste Hypotheken auf solche Objekte gewährt, für die das Städtische Hypothekenamt die zweite Hypothek gibt.

Industrie und Handel.

Die Verkaulsvereiniguag für Kesselöfen wurde für das Jahr 1914 wieder fest gegründet und nahm den Verkauf pro 1914.. auf.

" Zementpreise. Seitens der Süddeutschen Zementver­kaufstelle, G. m. b. II- in Heidelberg, sind die Preise für 1914 zunächst unverändert gelassen worden.

", Erweiterung des Anilinkonzems. Die Badische Aniiin- und Sodafabrik in Ludwigsbafen und die Farbenfabriken vom. Friede. Bayer u. Co. in Leverkusen teilen nunmehr mit, daß sie, um sich einem Großabnehmer für gewisse Produkte an- zugbedern, die Aktienmajorität des Verenas chemischer Fabriken in Zeitz erworben haben.

wb. Concordia, Bergbau-A.tG. F r a n k f u r t a. AL,

6. Januar. Die jn der heutigen Aufsicbtsratssitzuns der Con- cordia, Bergbau-A. G., vorgelegten Resultate werden voraus­sichtlich die Ausschüttung einer der vorigen Ziffer (23 Proz) gletcbkommenden Dividende gestatten.

„Bapag“ und Norddenlscher Lloyd. Die Generaldirek­toren Ballm und Heineken sind emige Tage in Berlin, um an

den Sitzungen der RüstumgskomimSssion teilzunehmen. In fechiüahrtskreisen hofft man, daß diese persönliche Zusammen­kunft die Pooldifferemzen einer Verständigung näher brtomn werde.

1 Zusammenbrüche in der Fettüidustrie. hi London ist die

Koprafirma Finkler u. Co. in Schwierigkeiten geraten Diese Insolvenz ist auch für Deutschland von Einfluß, deren im Zu­sammenhang hiermit haben die Altonaer Margarinewerke Mohr u. Co. in Altona sowie die öl- und Pflanzenfettfirma Leermann u. Co. in Hamburg ihre Zahlungen eingestellt.

Handelsregister Wiesbaden.

In das Handelsregister Abteilung B Nr. 273 ist die „Wiesbadener Hygiene Gesellschaft mit be­schränkter Haftung“ eingetragen worden. Der Sitz der Gesellschaft ist Wiesbaden. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Verhieb chemisch pharmazeutischer und kosmetischer Präparate und Apparate. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 20 000 M. Zum Geschäftsführer ist der Kaufmann Joseph Endres zu Wiesbaden bestellt. Die Ver- cJeimichungen erfolgen durch den Deutschen und Königlichen Preußischen Staatsanzeiger. Der Gesellschaftsvertrag ist am 23. Dezember 1913 festgestellt.

In das Handelsregister B. Nr. 230 wurde bei der Firma ark-Lichtspiele, Gesellschaft mit beschränkter Haf­tung , mit dem Sitze zu Wiesbaden, eingetragen: Der Kauf­mann Leo Lesern zu Wiesbaden ist als Geschäftsführer aus- geschieden, an seine Stelle ist der Kaufmann Franz Venne- witz zu Wiesbaden zum Geschäftsführer bestellt.

Konkurs-Nachrichten

aus den Q.-L.-G. -Bez. Darmsta dt, Frankfurt a.M., Kassel:

Nftme (Firm»)

Hotel und Grand Caf6 de Metz, G. in. b. H. Kfm. Karl Schultze, Inh. e. Manufaktur-, Weisswaren- und Konfektionsgeschäfts

Hüttenarbeiter Christian Steiss

Hotelbesitzer Walter .Neuendorff, Inhab. des Hotel du Nord (Nordischer Hof) Zigarrenfabrikant

Jakob Albert II. Firma Aug. Beh

Hotelbesitzer

Friedrich Maxein Firma Ii. Keseberg Gr. m. b. H.

Land- und Gastwirt Heinr. Aug. Wagner Hermann Boss, Inh. e. Kolonialw.-Geschiifts

Wohnort

(Amtsgericht)

Konkurs­

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Frankfurt am Main

Frankfurt am Main

Odenhausen. (Fronhausen, Bez. Kassel)

Kassel

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(Dilleaburg)

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Dis Msrgen-Awsgube umf.rtzt 18 Seiten

und die Verlagsbellage „Der Roman".

ChefredaNeur: A. Hegervorfl.

Feuilleton: Gericktslaol:

öen: C. für Handel und Letzte DrahtberichtHW^'CEsür"di-

- . und Reklamen: H. Dornanf; sämtlich in W-e-bad-n

rinn und Verlag der L. EcheIlenbergscheu Hof-Bnchdru-keroi in Wiesbaden.

Li-rechsiund- der Redaktion: iS Blä l Uhr: in der politischen Abteikm,,

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