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Seite 6« Morgen-Ausgabe, 1 Blatt. Bonutag» 4* Januar 1&14. 8.

amtes unterstellt werden und welche Gründe für den Reichs­kanzler verneinenden Falls maßgebend find?" Der Frage­steller begnügt sich mit einer schriftlichen Antwort.

Einberufung des Herrenhauses, wb- Berlin, 3. Januar. Das Herrenhaus ist für den 8. Januar zu einer Plenarsitzung einberufen worden. Auf der Tagesordnung steht die Wahl des Präsidenten, der beiden Vizepräsidenten und der Schriftführer.

Preußische Vorstellungen in Gmunden.

$ Linz, 3. Januar. (Eigener Bericht des „Wiesbadener Tagblatts".) Nach Meldungen der „Tagespost", die bekannt­lich Beziehungen zum Schloß Gmunden unterhält, sind von der preußischen Regierung Vorstellungen beim Herzog von Cumberland wegen der letzten aufsehenerregenden Er­klär u n g e n des hannoverischen Welfenführers er­hoben worden.

Der Kronprinz und die Zaberner Affäre, stp Berlin, 3. Januar. (Eigener Bericht des „Wiesbade­ner Tagblatts".) Gleich nach dem 28. November trat in Stratzburg mit großer Bestimmtheit das Gerücht auf, der Kronprinz habe den General v. Deimling zu seiner und des Obersten v. Reuter Haltung telegraphisch be­glückwünscht und ihn zum Ausharren ermutigt. Als dann die plötzliche Versetzung des Kronprinzen nach Berlin in Stratzburg bekannt wurde,, wollte man darin eine Wirkung dieses Telegramms sehen. Nun taucht das Gerücht in der Pariser „Antorite" in der Form auf, daß der Kronprinz dem Obersten v. Reuter drahtlich seine Zustimmung kundgegeben habe. Diese Meldung stellt offenbar nur eine Variante der obrigen Gerüchte dar und entbehrt ebenso wie diese der Bestätigung.

Die Kriegsgerichtsverhandlung gegen den Obersten v. Reuter.

wb. Stratzburg, 3. Januar. Seitens des Gerichts der 30. Division wurde' über Form und Inhalt der bevorstehen­den Anklage gegen den Obersten v. Reuter bisher vollkom­menes Stillschweigen gegen jedermann beobachtet. Demnach haben die in verschiedenen Blättern veröffentlichten Einzel­heiten ans den Prozeßakten keinen Anspruch ans Authentizität.

Zum neue» Zwischenfall in Zaberu. wb. Stratzburg, 3. Januar. Das Generalkom­mando des 15. Armeekorps teilt dem Wolfsschen Tele- graphenbureau mit: Die Meldung, daß auf die Wachtposten des Infanterie-Regiments Nr. 105 im Schloßgarten in Zabern am 26. Dezember 1913 zwei scharfe Schüsse abgegeben worden seien, hat zur militärgerichtlichen Feststellung des Tatbestandes geführt. Die Aussage des Postens und zweier Zivilpersonen haben zweifelsfrei ergeben, daß zwer scharfe Schüsse aus nicht zu großer Entfernung vom Wachtposten ge­fallen sind. Beide Geschosse sind über den Bereich des Postens hinweggeflogen, so daß der Posten überzeugt war, es würde ans ihn geschossen. Die Anahme verschiedener Zeitungen ist

nach den angestellten Versuchen und den Aussagen der Zeugen vollständig haltlos geworden.

Die Standeserhöhungen in Bayern.

** München» 3. Januar. Neben dem Ministerpräsidenten Frhrn. v. H e r t l i i, g wird auch der Minister des Innern Frhr. v. Soden am Geburtstag des Königs, am 7. Januar, in den Grafen st and erhoben werden.

Zur Befestigung der russischen Westgrenze.

A Stockholm, 3. Januar. (Eigener Bericht des „Wiesbadener Lagblatts".) Aus Helsingfors kommt die Meldung, daß Rußland mit großer Heimlichkeit feine Rüstungen an der Küste verstärkt. An der gan­zen finnischen Bucht, sowohl an der Nord-, wie an der Südküste, werden sehr starke Befestigungen gebaut. Unter anderem wird der Ban der Feste „Peter der Große" mit einem Kostenaufwand van 400 Millionen energisch betrieben. Diese Festung kann, sagt man hier, nicht lediglich den Zweck haben, die Einfahrt in die finnische Bucht zrr sperren, da auch die Westfront stark befestigt wird und außerdem auch auf den L a a I a n d- i n s e l n, Äe Rußland nach dem schwedisch-russischen Vertrag von 1908 eigentlich gar nicht befestigen darf, starke Forti fikati onen ausgeführt werden. Durch die Festnn-gsbauten schafft sich Rußland einen außerordentlich starken Festungsring, durch den, die schwedische Flotte gegebenenfalls verhindert wird, von Süd- nach Nordschweden zu fahren.

Eine Dresdener Thentcrkrise.

K D Dresden, 8. Januar. (Eigner Bericht des „Wies­badener Tagbbatts".) Der Registerrichter des hiesigen Land­gerichts bat vom Vontand der Alberi-Thoater-Aktiengesellschaft das Protokoll der Generailversammtlung eingefordert, die vor dem 31. Dezember 1913 hätte stattffnoen müssen, bisher aber noch nicht einmal eirMrufen worden ist. Das Gericht wird daher gegen den Vorstand ein schreiten. Auf der Generalver­sammlung. die voraussichtlich erst Ende Januar stattfindet, wird der Antrag auf Absetzung des Vorstandes und auf Nichtwieder- wahl des Aufsichtsrates sowie Einsetzung einer Revisions­kommission und auf Erhebung von Schadenersatzansprüchen gegen Vorstand und Auffichtsrat gestellt werden, da bekannt ge­worden ist daß der Umbau des Theaters, der auf 100000 M. veranschlagt ivar, nicht weniger als 300 000 M. gekostet hat.

Eine Millnmenstistuim.

# Charlottenburg, 3. Januar. (Eigener Bericht des „Wiesbadener Tagblatts" ) Mrchdem erst vor wenigen Tagen der Stadt Berlin eine Spende 9cm melrereit Millionen Mark überwiesen wunde, ist setzt auch der Stadt Charlottenünrg von einem ihrer Bürger, der aber auf keinen Fall genannt werden will eine Zuwendung in Höhe von 1 M i l l i o n gemacht worden, über die Art der Verwendung soll vorläufig nichts mitgeteilt werden. __

wb. Haag, 8. Januar. Prinz Heinrich der Nie­derlande reist am 7. Januar für einige Zeit nach dem Taunus.

Reklamen«

Mrs man die Magen säure unschädlich macht

Wenige sind sich eigentlich bewußt, wie wichtig es tit, ine int Magen befindliche Nahrung von säurebildender Gärung freizuhalten. Eine gesunde, normale. Verdauung kann nicht stattfinden, so lange der Magen mit seinen zarten Schleim- Häutchen von der Säure gereizt und von den freiwerdenden . Gasen bedrückt wird, — alles das sind die Folgen der gärenden Speisen im Magen. Um eine vollkommene Ver- daurmgstätigkeit zu erzielen, muß diese Gärung beseitigt oder verhindert und die Säure neutralisiert werden. Be­sorgen Sie sich zu dem Zweck beim Slpotheker oder Drvgisten etwas bisurierte Magnesia, von der man nach jeder Mahl- zert einen halben Teelöffel voll in etwas warmem oder knlteni Wasser nimmt. Bisurierte Magnesia ist cmgenehnr einzunehmen, hat keine störenden Nebenwirkungen, beiertigt die Gärung, neutralisiert die Säure und macht den durch­säuerten Speisebrei wieder milde, frisch und leichtverdaulich.

Die regelmäßige Anwendung von bisurrerter Magnesia garantiert eine gesunde normale Verdauung, da sie die Bildung der überschüssischen Säure verhindert, die allein die Störungen verursacht. ,

Not ab'en e! Ein Apotheker werft darauf hm, daß es sich hierbei nicht etwa um die gewöhnliche, sondern um bisurierte Magnesia handele, die nur in genau etiket­tierten, blauen Flakons verkauft . wird, mit „bisurierte Magnesia" in das Glas selbst eingeblasen. F184

Grrte Wertigkeit für fette Kerrte.

Ein Londoner Apotheker sagt: Die neueste Methode, die Fettleibigkeit zu vermindern, ist sicherlich weit angenehmer und dienlicher, als alle früheren Methoden; sie bestellt nur darin, Boranium-Beereii zu genießen. Eine fette Person, die ohne die gewöhnliche strenge Diät, Körperübnngen, Schwitzbäder usw., ihr Gewicht zu verringern wünscht, steckt nunmehr einige dieser kleinen Konfekts in die Tasche, ißt davon 3 oder 4 täglich. Sie sind außerordentlich schmack­haft, denn sie schmecken nach Pfefferminz. Die Boranium- Äecren scheiden nicht nur das Fett aus dem Körper aus, sondern sie haben auch den Vorzug, die gewöhnlich ange­borene Neigung des Fettansatzes zu mildern. Ihre Wirkung verursacht durchaus keine Unbehaglichkeit: mit Ausnahme des Verlustes von überflüssigem Fett bemerkt man garnicht. daß diese Beeren ihre Wirkung tun. Erkundigungen am Platze haben ergeben, daß Boranium-Beeren in Deutschland nicht gut bekannt sind, aber die Nachfrage nach denselben nimmt täglich zu und ieder Apotheker oder Drogist kann sie Ihnen auf Wunsch sehr schnell von seinem Lieferanten beschaffen. F148

1 Rheinisches

» . V« r ,.

(SöhsSlklJISl Bisnoen ÄutomobSlbau, Brückenbau.

ajumvg oi; Direktion: ProrissorH om

Chanflcurkurse.

Handelsteil.

Wirtschaftliche Wochenschau.

Dia Aussichten des Baugewerbes im neuen lehre. — Beginn einer besseren Börsenkonjunktur.

Um diie Jahreswende trat die Gesebäftsunlust an der Börse naturgemäß noch deutlicher hervor als an den ge­wöhnlichen UMimoterminen. Die Ermattung der Kanaaa- aktien an den auswärtigen Börsen trug noch ganz besonders zur Verschlechterung d'er Unternehmungslust bei. Außerdem wirkt auch die Verstimmung aber die großen staatlichen An­leiheemissionen noch ungünstig auf das Geschält am Markte der Dividendenwerte zurück. Trotzdem fehlt es nicht an Momenten, die der Spekulation vielleicht in den kommenden Wochen einige Anregung und einen gewissen Rückhalt bieten können. Hierher gehören vor allem die Befestigung an den Kupferterminmärkten und die beginnende Er­holung der Eisenmärkte. Diese Symptome können in Ver­bindung mit der Erleichterung des Geldmarktes als die Stützen des Effektengeschäftes in der nächsten Zeit angesehen werden. Dies ist besonders wesentlich für die Beurteilung der geschäftlichen Aussichten des Bansgewerbes im Jahre 1914. Hatte das vergangene Jahr im Zeichen erner abebbenden Börsenkonjunktur und fast völliger Lähmung der Spekulation gestanden, so dürfte das kommende wöhl bedeutend lebhaftere Umsätze am Effektenmärkte bringen. Da das Kursniveau im Durchschnitt kein übertrieben hohes, teilweise sogar ein auf­fallend niedriges ist, wird in den kommenden Monaten vor- aiu-swehtlich eine steigende Tendenz der Börsenkurse vor­herrschen. Die Spekulation kann jedenfalls dem neuen Jahre mit größerem Vertrauen entgegensehen als das alte verdiente. Sic wird ihr Hauptinteresse wie gewöhnlich bei Beginn einer besseren Börsenkonjunktur wohl zunächst vorwiegend den Montanwerten zuwenden. Außerdem dürften auch die Metall- unü Maschinenaktien, die chemischen Werte und die Elektro- papiere im Vordergründe stehen. Einige Aussicht auf Be­achtung haben auch die Anteile der Bau- und Terrain- gesellschaften. Weniger freundlich ist hingegen die Perspek­tive am Markt der Schiffahrtswerte und der Textilaktien. Die Bankaktien dürften zum Teil noch unter der Nachwirkung des weniger günstigen Gesdhäftsjahres 1913 stehen. Bei der Auf­stellung der Jahresbilanzen, der Banken, wurde aber jedenfalls die Ungunst des Effektengeschäftes im abgelaufenen Jahre erst richtig zum Ausdruck kommen. Es wird sieh zeigen, daß verschiedene Bankinstitute viel zu viel Gewicht auf die Efiektenspekülation legen, die ihnen allerdings mitunter recht große Gewinne, vielfach aber auch das Gegenteil bringt, an­statt. ihre Rentabilität durch ruhigen aber ausgedehnteren Ge­schäftsverkehr mit der Industrie und dem Warenhandel zu stabilisieren.

$ Berlin,

redilaktien . . and.-Gesell. . wftnerzbank . armstädt. Bank eutsche Bank. isk.-Kotnraand. resdner Bank . itionaUumk. . iliaaffhausen . Et.Int. Hdlsbk. äb.-Büchener . :hantungbalin. ambarden. . . natolier. . . . altimore. . . .

Berliner Nachbörse.

3. Januar. (Per Ultimo.)

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1501/4

1073/ 4

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1803/8

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Orientbahn. . . i LOO 1/2 Meridional . . - 108 3 // Pennsylvania. . | —

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4»/oRussen(1902) j Türkenlose . . ,i Aumetz-Friede . Bochumer . . . Luxemburger Gelsenkirchen , Harpener. . . , Hohen lohewrk. Laurahütte . . Phönix.

Rhein. Staiilw. . Rombacher. . . Paketfahrt . . . Hambg.-Südam. Hans.-Dmpfsch. Lloyd ..... . Dynamit-Trust.. Naphtha-Nobel. Allg.Elektrizität D-.UeberseeEI.

Siemens.

Schuckert . . . Ges. ,. elektr. .

Untern. South-Westafr..

! 153l/a 1511/2 ! 1331/8 ! 107-/4

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: 3801/s | 237-/4 108*A 222 — 152%

1043/4

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Frankfurter Naehbörse.

Frankfurt a. M., 3. Januar. Kurse von 114 . bis g?i Uhr. Kreditaktien 203%, Diseonto-Coinmandit 187.—> Dresdner Bank —.—, Petersb. Int. Handelsbank 202',4, Staats­balm bb 5 k, Baltimore und Ohio 92%', Noidd. Lloyd 117,— a 116'/8, Paketsfährt —.—, Deutsch-Luxemburger 1:33%, Phönix 236.—, Edison 288t4, Schlickert 153.—i

Banken und Geldmarkt.

— Reiclisbank-Answete. Die Deutsche Reich »bank befindet sich mit 337 675 000 M. in der Notemsteuer, gegenüber einer steuerfreien Notenreserve von 77 260 OOO M. am 23. Dezember und gegenüber einer Notensteuer von 703 852 000 M. am 31 Dezember 1912. Die zum Jahreswechsel übliche große Be­anspruchung vollzog sich in der Hauptsache durch Wechsel- eanreichungeai. Die Verschlechterung des Status be­trägt 460.41 MW. M. gegenüber 499.73 Mill. M. im Vorjahr.

Wochenausweds vom 31. Dezember:

4940 gegen die Vorwoche 1.446 803— 29 065 1 169 971— 27 781 46 202— 12 542 12 765— 22 198 1490749 -f- 509 131 94 473 -f 25 432 403 410 1- 188 032 225135— 54 634

180 000 junver.) 70048 (unver.) 2 593 445 + 151136 793120+ 49 926 82 924 + 3 094

Aktiva (in Mk. 1000).

Metall-Bestand .........

darunter Gold.

Reichs- Kassen-Scheine ... . . .

Noten anderer Banken ..

Wechselbestand.

Lombard-Darlehen.

Effekteu-Bestand . ...

Sonstige Aktiva , „ . . . . . .

Passiva (in Mk. 1000)

Grund-Kapital ..........

Reserve-Ponds ..

Noten-Umlauf.

Depositen ..

Sonstige Passiva.

* Die Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank)

teilt mit, daß sie am 1. Januar in Mainz in den bisherigen Geschäftsräumen der Firma Schmitz, Heidelberger u. Go. eine Zweigniederlassung unter der Firma Bank für Handel und Industrie Filiale Mainz errichtet hat, welche (wie bereits früher angekümfigt) diie Geschälte der genannten Firma übernahm. Zu Leitern der Filiale wurden die Herren Hang Lange, bisher Geschäftsinhaber der Firma Schmitz, Heidelberger u. Co., sowie Freiherr v. Baller, bisher Vorsteher der Mederfaseimg Neu­stadt a. H„ bestetlt.

— 4proz. rekhsmändekichere Daimctädter Stadlanleihe.

Wie bereife früher berichtet, werden 4 Mill. M. redchsmün<M- sichere Anleihe der Haupt- und Residenzstadt Darmstadt, ein- geteilt in, Stücke von 2000, 500 und 200 M., am Donnerstag, dien 8 . Januar d. J., zur Zelchnumg auffctegt in Wiesbaden bei der Direction der Disconto-GeSeilschaft. Der Zeidanungspreis, beträgt 94 Proz., Abnahmetag 1. Februar dieses Jahres.

= Die Mitteldeutsche Creditbank gd>t im Anzeigenteil der vorliegenden Nummer bekannt, daß sie auf die 4proz. Nassau- isehen Landesbank-Sahuldversohreibungen zum Zeichnimigis- pre-is von 98.40 Proz. Anmeldungen kostenfrei vermittelt und ebenso kostenlos Amaneldungen auf 4 proz. Rheinische Hypo- Iheken-Pfandibriefe zum Vorzugskurse von 9L80 Proz. bis 10. Januar entgegennimmt.

= Die Bankfiriaa Ffaiffer u. Co. teilt mit, daß sie d!ie Zeichnung von 4proz. Nassauiachen Landeshank-SchuMver- sshrcibungen zum Zeichnunigskurs von 98.40 Proz. kostenfrei

vermittelt.

Industrie und Handel.

w. Nene Gruppen!»!düng am Beazinmarki. Berlin,

3. Januar. (Eigener Drahtbericht des „Wiesbadener Tägblatfe".'/ Nachdem sich die Vereinigten Benzmfabr&en, ß. m. b. 11. in Hamburg, (wie bereits berichtet) am 31. Dezember 1913 auf­gelöst haben, haben sich alle zu der bisher unter der Fühlung der Asiatic Petroleum Co. und Steaua, Romarm stehenden Ge­meinschaft gehörigen Raflinerien, welche mit deutschem Kapital arbeiten, von der Asiatic Petroleum Co. getrennt und bilden nunmehr eine neue Gruppe, welche unter Währung der Selbständigkeit jeder Fabiic das Benzin der Steaua Romana in Deutschland absetzt. Einige andere deutsche ßenzin- raffinerieu haben sich angeschlossen, und die Steaua. Romana verfügt jetzt über eine sich über ganz Deutschland erstreckende

Ui ga iwaa utviik

in Regensburg und Hamburg. Die in Berlin neu emchteten, Anlagen ^Nobelshof) wird demnächst dem. Betrieb übergeben.

" Die Würftembergische Metallwarenfabrik in Geislingen

hat den allgemeinen wirtschaftlichen Niedergang des letzten Jahres verhälteismäßig gut überstanden. Die Betrtebsa.nl a^en wurden in umfassender Weise weiter ausgebaut. Nach einer vorteuftgen Schätzung wird die Dividende in diesem Jahre wieder che vorjährige Höhe erreichen, nämlich 10 Proz. für (he Aktien erster Ausgabe und 20 Proz. für die Aktien 2 bis 7. Ausgäbe.

Süddeutsche Inunobüien-Gesellschalt, Maiw. Die Ge­sellschaft teilt mit, daß die nach wie vor ungünstigen Verhält­nisse auf dtem Teminmarkt verlustbringend waren; eine Divi­dende kann wieder nicht zur Ausschüttung kommen. Dagegen habe sich die Liquidität der Gesellschaft nacht unwesentla** gebessert.

Scfi iffs-N ach richten.,

Abfahrt der Dampfer aus den europäischen Häfen vom 11. bis 25. Januar.

Prinz Oskar .. . • Anna Wörmann > Lulu Bohlen ....

Malta.

Salumanca.

Trent.

Philadelphia .. . . Bhiedrich d. Große

Oedric.

Magdalena. .....

Pretoria.

Otavi .

Habsburg.

Gap Finisterre. .. Philadelphia. ...

Cedria.

Otavi .

Santa Ursula .. . Araanzon ......

Caladonia.

Syria.. .

Campania.

Lili Woermann . . Kroonland . .. Rotterdam .....

Laurentic.

Gg .Washington. •

Bhätia.

Grotius . ..

Usambra.... - -

Irenfried.

Bahia Laura .... Sierra Cordoba ..

Olympio.

Zeolandla.

Oymric

Präsident Graut •

Emir .

Hörde . - -.

Madina. . . - - - - . Araguaya . ..

Finnland.

Potsdam •.

Ophir.

..

V alencia. .

Prof. Woermann.

Bremen.

Wigbert.

Hamburg - • • • * *

Carmama.

Bulgaria.

- 1t. Jan.

.11. »

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Hamburg . Hamburg. Hamburg. London . . Hamburg .. — Southampton 14. Southamptonü. Bremen .... 14. Liverpool ... 15. Southampton 15. Hamburg .. .15. Hamburg . .. 15.

Triest.15.

Hamburg ... 13. Southampton 14. Liverpool.. . 15. Hamburg. ..16. Hamburg. .. 16. Southamptonlfi.

London London .. Liverpool. . Hamburg . . Antwerpen Rotterdam

.16. .17. .17. . 17. .17. .17.

Liverpool . . 17. > Bremen .... 17. » Hamburg ... 17. > Amsterdam .17. » Hamburg... 19. » Hamburg . - .24. » Hamburg ... 29. > Bremen .... 21. »

Soutbampton21. » Amsterdam .21. >

Liverpool. .. 22 ,

Hamburg . . . 25. >

Hamburg . . .22. , Hamburg... 23. »

London ... .23. , Southampton 23. » Antwerpen. . 24. > Rotterdam. . 24. » Rotterdam. .24. > London .... 34 . » Hamburg ... 24. » • Hamburg . ..24. » Bremen .... 24. » Hamburg ... 24. > j Hamburg . . 24- > Liverpool . .24. , > Hamburg. ..24. »

Philadelphia Westk. Afr. Westk. Afr. Colombo

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Hamb.-Ain.-L. Woermann L. Woermann L. P- u. O. L. Hamb.-Am.-L. Roy. Mail Pao White Star L. Nordd Lloyd. White Star L. Roy. Mail Pac- Hamb.-Am.-L. H.-Rr.-Afr.-L. Oesterr.Ldoyd H- 8 üda-D.-G. American L. White Star L. H-Br.-Afr.-L H-. 8 Uda.-D-G. Roy. Mail Pac. P. u. O. L.

P. u. O. L. Cunard L. Woermann L- Red Ster Uns. Holl.-Am.-L. White Ster L Nordd. Lloyd Hamb.-Am.-L Nederland. Woermann L H— Br.-A/r -L H.-S8da—D.-G Nordd. Lloyd White Star L KgLH.-Lloyd White Star L. Hamb-Am.-I, Woermann L Hamb.-Am.-L P. u. O. L. Roy. Mail Pao. Red Star Lin. Holl.-Am.-L. llot.terd.Lloyd P. 0 . 0 . L. Hamb.-Am.-L. Wowmanu L Nordd. Lloyd. H-Br.-Afr.-L. Hamb.-Am.-Ij. Cunard L. Hamb.-Am.-L

Die Morgen-Ausgabe umfaßt. 30 Leiten sowie die BerlKSsbeilagen „Der Roman" und „Jllustrieete _ Kinder-Zeitung" Mr. 1.

EhofredaLteur: A. Hegerhor't.

Veranttvsrttich sür den poliUschen Teil: A. er hör st; für Feuillersn: B. v. N a u e n d o rf: für Aus Stadt imb Land: C.Nötherdt: für Gericht^aal: H. Diefenbach: für Svort und Spiel: ft. Ä ii nt der; für Vermischtes, Letzte Drahtberichte und Brn-fkaften: C. Losacker: für Handel: W. Etz; für die Anzeigen und Reklamen: H. Dorn aus: sämtlich in Wiesbaden.

Truck und Verlag der L. Schellenberg-chen Hof-Buchdruckcrer in Wiesbaden.

Sprechstunde der RedaMon: 12 bis 1 Uhr: in der politischen Ubteilua-»

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