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Morgen-Ausgabe, 1. Blakt.
Wiesdadener Tkrablalt.
dant die Platten zurückgab und sich beim Stellvertreter des
Gouverneurs entschuldigte, hat der belgische Gesandte in Paris Vorstellungen beim Auswärtigen Amt erhoben. Hierbei soll die französische Regierung erklärt haben, daß nach der Berliner Akte alle Schiffe einschließlich dar Kriegsschiffe ungehindert in die Kongogewässer eindringen könnten. Es scheint nach der Nachricht, daß die belgische Regierung diesen Standpunkt nicht teilt und daß ein Meinungsaustausch über die Berliner Akte zwischen Brüssel und Parts erfolgen wird.
klsien.
Zurückziehung der deutschen Besatzungstruppen aus Nordchina. L o n o o n. 2. Januar. Aus privater Quelle erfährt der Korrespondent des „Daily Telegraph", daß Deutschland und die Vereinigten Staaten dem russischen Beispiel folgen und die Truppen aus Nordchina zurückziehen würden, mit Ausnahme der Konsularwachen. Was die übrigen Machte betrifft, so werden Frankreich und Japan ihre Kontingente zurückziehen, wenn England mit gutem Beispiel borangeht. In britischen militärischen Kreisen in Tientsin glaubt man, daß ein britisches Regiment und die kleinen internationalen Eisenbahngranisonen auf der Strecke Pekrng- «chanhaikuan in den nächsten Monaten zurückgezogen werden dürften.
Nachklängc zu den politischen Umtrieben auf Formosa.
London, l. Januar. Wie die „Daily Mail" aus Tokio meldet, haben die japanischen Gerichte weitere 13 Personen zum Tode verurteilt, die unter der Anklage standen, eine Verschwörung gegen die japanische Herrschaft auf Formosa angezettelt zu haben. Die Untersuchung ergab, daß chinesische Revolutionäre die Hand im Spiele haben mit der Absicht, während der allgemeinen Anarchie auf Formosa zu rauben und zu plündern.
norOflincrift«»
Eine österreichfeindliche Propaganda unter den Ungarn m der Union?. New Dorf, 2. Januar. Aufsehenerregende „Enthüllungen" über österreichfeindliche Propaganda unter den in den Vereinigten Staaten lebenden Ungarn veröffentlicht das „New Dorf Journal". Danach durchziehen zahlreiche Agitatoren die Vereinigten Staaten, um Stimmung für eine bewaffnete Bewegung der Ungarn zur Losreiß >:ng von Österreich zu machen und sammeln zugleich Gelder zur Bewaffnung von Revolutionären. Die Seele der Agitation soll Graf Szecheni sein, in dessen Händen sich auch große Geldmittel befinden und der in enger Verbindung mit Vanderbilt steht. Vanderbilt bringe diesen Bestrebungen lebhafte Sympathie entgegen und sei auch bereit, sie mit Geldmitteln zu unterstützen. Auch Frankreich soll heimlich den ungarischen Revolutionären Förderung angedeihen lassen. Die Organisation soll bereits so weit vorgeschritten sein, daß ein Kampf für die ungarische Unabhängigkeit mit Erfolg ausgenommen werden kann. (?) Wenn auch diese Enthüllungen wut einiger Vorsicht zu genießen sind, so haben sic doch wenigstens rein äußerlich eine gewisse Berechtigung. In den Vereinigten Staaten wohnen zahlreiche Ungarn, die die Söhne von v o l i t i s ch e n F l ü ch t l i n g e n aus der großen ungarischen Revolution sind. Auch Kossuths Aufenthalt in den Vereinigten Staaten ist nicht ohne Wirksamkeit auf die in Amerika lebenden Ungarn geblieben. Es bestehen zahlreiche Vereine, die den Namen des Führers der ungarischen Revolution tragen. In ihnen herrscht die Tradition der alten ungarischen Freiheitskämpfer fort.
Südamerika.
Aus Brasilien. Rio de Janeiro. 1. Januar. Der Kongreß ist nach Annahme des Budgets geschlossen worden.
Ruh Barbosa hat nach einer langen Erklärung seine Kandidatur für die Präsidentschaft der Republik zurück gezogen.
Samstag, 3. Januar 1914.
Nr. 3.
® er französische Flieger Honnier ist mit einem Passagier gestern nachmittag 4 Uhr hrer gelandet. Er ist der erste Flieger, der in Jerusalem niedcrging.
Ku§ §taöt und Land.
Wiesbadener Nachrichten.
Sonnennähe.
Die erste Station, an die unsere Erde in ihrer elliptischen Bahn im neuen Jahre gelangt, ist das Per > hel, die S o n n e n nä h e ; sie wird am 3. I a n u a r erreicht. Auf den himmlischen Stationen herrscht nun seit jeher die unabänderliche Bestimmung, daß alle Schnellzüge mit unvermin- deter Geschwindigkeit hindurchsahren. So passiert denn unsere Erde den kosmischen Hauptbahnhof des Perihels mit voller Gravitationskraft, sogar noch etwas schneller als den entgegengesetzten Hauptbahnhof des Aphels, der Sonnenferne. — es besteht nämlich die weise Einrichtung des Ausgleiches von Lichts und Wärme in den verschiedenen Jahreszeiten, so daß die Erde in ihrer Sonnennähe, in der sie schneller läuft, der um stärkeren Bestrahlung entsprechend kürzere Zeit weilt als in ihrer Sonnenferne. Die Bestrahlung ist, wie der Fachmann sagt, umgekehrt proportional dem Quadrat des Radiusvektors, gleichen Winkeln entsprechen gleiche Wärmemengen. In der Sicherheit ist der kosmische Bahnbetrieb dem irdischen unendlich überlegen; denn während wir in unseren D-Zügen bei einer Stundengeschwindigkeit von 80 Kilometern, d. h. bei einer Sekundengeschwindigkelt von 22,2 Meter, ein gewisses Gefühl der Unsicherheit nicht los werden formen, , dürfen wir uns dem Weltenfahrzeug.unserer Erde mit absoluter Zuversicht anvertrauen, obwohl es mit einer S t u n d e n g e sch w i n d i g k e i t von, sage und schreibe, 108 000 Kilometer und mit einer Sekundengeschwin- d i g k e i t von 30 000 Meter, also 1850mal so schnell wie der Expreß und. beiläufig 40mal so schnell wie die äbgeschoffene Kanonenkugel dahinrast. Entgleisungen und Kollisionen kommen im Planctenbahnbetricbe Gott sei Dank nicht vor, ja selbst ein Achsenbruch ist völlig ausgeschlossen, irotzdem die Erdachse allerlei bedenkliche Schwankungen ausführt. In der Beschleunigung des Verkehrs hat das kosmische Eisen'bahn- ■minifterium tn kluger Voraussicht ungleich mehr Zurückhal- tung bewahrt und nur eine unmerkliche Steigerung der Geschwindigkeit zugelassen, damit wir nicht in die Sonne stürzen; denn ob dies nach so und so viel Millionen von Jahren einmal geschieht, kann uns ziemlich gleichgültig sein, vorläufig ist alles in schönster Ordnung. A. St.
Luftfahrt.
Stabte- und Rentenflüge der National-Flugspende 1914.
S t ä s t e f I ü g e. Unter Aufhebung der bisherigen Ausschreibungen werden bon der National-Flugspende folgende Preise ausgesetzt: Jeder' deutsche Flugzeugführer
erhält für einen ununterbrochenen Flug, der aus einem in Deutschland hergestellten, mit deutschem oder ausländischem Motor versehenen Flugzeug, außerhalb sonstiger Wettbewerbe ausgeführt wird, einen Preis: von 1000 M. für 2 Stunden, von 2000 M. für 3 Stunden, von 3300 M. für 4 Stunden, von 4900 M. für 5 Stunden, von 6800 M, für 6 Stunden, von OOOO M. für 7 Stunden, von ll 500 M. für 8 Stunden, von 14 300 M. für 9 Stunden, von 17 400 M. für 10 Stunden, von 20 800 M. für 11 Stunden, von 24 500 M. für 12 Stunden usw. Obige Preise werden nur dann gezahlt, wenn der gesamte Flug außer Aufstieg und Landung außerhalb eines Flugplatzes erfolgt und sich bei einem Zweistundenfluge um 60 Kilometer, einem Dreistundenfluge um 90 Kilometer, einem Vierstundenfluge um 120 Kilometer usw. vom Flugplatz entfernt und die gleiche Strecke nicht zum ziveiten Male durchflogen worden ist. Bei Flügen mit Wasserflugzeugen kommt diese Ausnahmevorschrifi in Wegfall; jedoch muß ber jedem Bewerüungssluge eine Mindestentfernung von 60 Kilo, meter in gerader Linie zurückgelcgt sein. Solche Flugzeugführer, welche bereits von der National-Flugspende Prämien erhalten haben, müssen ihre früheren prämiierten Leistungen übertreffen und erhalten für denjenigen Teil ihrer neue» Leistung, für den sie früher schon eine Prämie erhalten haben, nur die Hälfte des durch diese Ausschreibung ausgesetzten Preises; für den die alte Leistung übertreffenden Teil des Fluges wird der ausgesetzte Preis voll gezahlt. — Der durch einen B'werbungsflug errungene Preis wird zur Hälfte an den Flugzeugführer, zur anderen Hälfte an den Flugzeug- eigentümer ausgezahlt. — Rentenflüge. Die von der National-Flugspende bisher ausgeschriebenen Renten für den jeweilig längsten deutschen Dauerslug ohne Zwischenlandung und den weitesten Überlandslug innerhalb 24 Stunde» bleiben unverändert bestehen. — Aus den gemeinsamen B e- stimmungen ist hervorzuheben: Die Annahme einer
Prämie vervflicktet den Flugzeugführer, sich für den Kriegsfall unbeschränkt, im Frieden während des folgenden, mit dem Empfange der Prämie beginnenden Jahres für eine besondere dreiwöchige Übung der Heeresverwaltung zur Verfügung zu stellen. — Deutsche F lu g z e u g f ü h r e r i n n e n erhalten bei gleichen Leistungen gleiche Prämien. — Militärflieger erhalten an Stelle der Geldpreise besondere Ehrenpreise.
*
= Der erste Flieger in Jerusalem. Jerusalem,
2. Januar. (Eigener Bericht des „Wiesbadener Tagblatts"
Der Neubau der Gymnasien.
Von wohlunterrichteter Seite erhalten wir zu diesem augenblicklich besonders lebhaft besprochenen Gegenstand die nachfolgenden, gewiß sehr beachtenswerten Ausführungen, die den Nagel auf den Kopf zu treffen scheinen. Die Zuschrift lautet:
Zwischen den in Frage kommenden Behörden, dem Kultusministerium, dem Finanzministerium und der Stadtverwaltung, war eine Einigung auf folgender Grundlage zustande gekommen: Es sollte zuerst ein Neubau für das
König!. Realgymnasium an der Beethovenstraße aufgeführt werden, darnach sollte an Stelle des jetzigen Realgymnasialgebäudes'ein Neubau für das König!. Gymnasium errichtet werden, und zuletzt das jetzige Gebäude des Gymnasiums in den Besitz der Stadt übergehen. Die Wahl des Platzes an der Beethovenstraße war insofern gegeben, als dort ein fiskalisches Grundstück liegt, dessen Verwertung dem Staat natürlich näher lag als der Ankauf eines anderen Grundstücks. Von der Stadt wurden keinerlei Aufwendungen verlangt. Die Übernahme des jetzigen Gymnasialgebäudes sollte zu einem sehr angemessenen Preis stattfinden, es würden bis dahin auch noch 6 bis 7 Jahre vergehen, innerhalb deren eine passende Weiterverwertung der noch soliden Gebäulichkeiten unzweifelhaft zu finden war. — Gegen den Platz an der Beethovenstraße konnte eingewandt werden, daß er zu abgelegen sei. Ein Blick auf den Stadtplan widerlegt das, zumal die elektrische Bahn in unmittelbarer Nähe vorbeiführt. Andererseits ist das ganze Nordostviertel ohne eine Schule, so daß dre Verteilung der höheren Schulen aus die verschiedenen Stadtteile zweckmäßig verbessert wurde. Für die Sammlung der Schüler zu geistiger Arbeit war der Platz vortrefflich gelegen, ruhig und gesund. — Von seiten der Staatsverwaltung wurde nun die Angelegenheit vor allem durch Aufstellung eines Bauprojekts gefördert. Der Bau sollte sich vollkommen dem Billencharakter der Gegend anschmiegen und mußte natürlich die Bedingungen des städtischen Bebauungsplans für das Viertel erfüllen. Unschöne Nebengebäude sollten vermieden werden, so daß ! der Bau der Gegend nur zur Zierde gereichen und den Ausbau des Stadtviertels wesentlich unterstützen würde. — Die Bedenken, die gegen die Wahl des Platzes laut wurden, konnten als berechtigt nicht anerkannt werden. Schulen möglichst zentral zu legen, ist aus Gründen des Unterrichts und der Erziehung nicht richtig. Ein weiterer Schulweg durch schöne luftige Straßen kann der Jugend nur nützen. Nachteile davon für die Gegend selbst zu befürchten, heißt denn doch die Bedeutung, aber auch die gute Zucht einer höheren Schule bedenklich einschätzen und zeugt von einem Exklusivitätsbedürfnis das mit bürgerlichem Gemeinsinn keinerlei Fühlung mehr haben will. Und wer erst die Jugend nicht mehr in seiner Nähe leiden mag aus Furcht vor einem Jugendstreich, der sollte sich außerhalb eines städtischen Gemeinwesens isolieren, aber, nicht verlangen, daß die Stadt ihre Jugend vor ihm verbirgt. Eine Veränderung des Charakters des Ostviertels durch die Verlegung des König!. Realgymnasiums zu befürchten, war. durchaus übertrieben, die Befürchtung einer Schädigung der Bodenwerte der Gegend geradezu eine Phantasmägorie. — Seit den Besprechungen der Vertreter der in Frage kommenden. Behörden dürste inzwischen ein . Jahr verflossen sein. Daß es nicht leicht war, so viele Instanzen zu einen, liegt aus der Hand. Aber es gelang, und die Hoffnung bestand, daß in Wiesbaden bald zwei stattliche Schulgebäude emporwachsen würden, die würdige Stätten für die angesehenen Gymnasien sein würden, so daß sich Wiesbaden auch in dieser Hinsicht neben bedeutende Städte, wie s- B. Frankfurt, stellen konnte, das, wie alle großen Städte, gerade diesem Zweig des geistigen Lebens das größte Interesse und ungeheure Opfer bringt. Wiesbaden ist diesen gegenüber durch das Vorhandensein zweier Staatsanstalten außerordentlich bevorzugt und hat das lebhafteste Interesse an der Ausgestaltung dieser Schulen. Es könnte also den getroffenen Entschließungen nur lebhaft zustimmen. — Das ist bis jetzt anscheinend nicht geschehen, jedenfalls hat noch keine Verhand- «
lung in der Stadtverordneten-Versammlung stattgefunden. Eine Ablehnung wäre sehr bedauerlich, weil e's nicht bloß eine Verzögerung, sondern eine Gefährdung des ganzen Projekts bedeuten würde. Der Staat hatte sich zu einer für die Stadt offenbar sehr vorteilhaften Lösung der Baufrage verstanden. Daß er nicht irgend welches teure Gelände erwerben, sondern sein eigenes verwerten wollte, war natürlich. Wenn jetzt durch den unverantwortlichen Einfluß dritter die getroffenen Abmachungen nicht realisiert würden, so wäre damit vielleicht aus Jahre hinaus die Angelegenheit wieder begraben. Welche Schädigung das aber bedeuten würde für die Jugend, für das wirtschaftliche und das geistige Leben der Stadt, kann leicht ermessen werden.
— Aus dem Lande der Jugend und Schönheit. Wegen dieser Wohltätigkeitsveranstaltung zum Besten des „Vereins für Speisung bedürftiger Schulkinder" im großen Saal des „Kasinos" sei nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß die unter obigem Titel zusammengefaßten Darbietungen am sonntag, den 4. Januar, mi Interesse der Jugend schon um 5 Uhr nachmittags beginnen und ungefähr um 7 Uhr beendet fehl werden. Die Erzählungen der Märchen und anderer Dichtungen werden geeignet sein, ,ung und alt zu feffeln, um so mehr, als zahlreiche Lichtbilder sie beleben. Die künstlerische Gymnastik, die ja heute bei der Jugenderziehung eine so bedeutende Rolle spielt, Sa sie Gesundheit und Schönheit gleichmäßig fördert und hebt, wird in den geplanten Vorführungen in bester Weise vertreten sein. Sie wird für die Jugend ein schönes Schauspiel und für die Eltern zugleich einen Hinweis auf das Wesen und die Bedeutung moderner Körperkultur bringen. Die Gesaugsvorträae des Chors der drei Abteilungen der höheren Mädchenschule sind längst hier bekannt und beliebt. ,
~ Preis der Hasenselle sollte nach einer von uns gebrachten Mitteilung eines hiesigen Nachrichienbureaus, die ihm aus Jagerkreisen zugegangen zu sein schien, 1 M. betragen. Ww eine Rauchwarenfirma am Platz, uns daraufhin berichtet, entspricht dies nicht der Wahrheit.' Der Engrospreis von^Hasenfellen sei heute höchstens 70 Pf. das Stück, wie ieder Fachmann bestätigen werde. — Es scheint sich also hier wohl bei den Jägern mehr um den Wünsch, als Vater des Gedankens, als um Tatsachen gedreht zu haben.
— Personal-Nachrichten. Frau Robert Schmidt, ae- »Etze Henmann, erhielt von der städtischen Schuldeputätion den Erlaubnisschein für S tellung von Privatunterricht.
— K.cine Notizen. Mit dem gestrigen Tage (2. Jan) waren es 2 5 Jahre, daß Frl. Anna Roos sich in Diensten bei Frau Geneval v. Johsa, Karlstraße 13. befindet. — Ein neuer Kursus m oer S t e n o g r a p h i e s ch u l e Stolze- Schrey beginnOFreitag. den 9. Januar, abends 8 Uhr im Gewerbeschulgebaude. Zimmer 14. — Auf dem schlüpfrigen Burgersteig der Q u e r f el dst ra tze ist ein junges Mädchen
^ch eine dem Anscheine nach schwere v u fe ü e r I efc u n a suaesoaen.
• V"^ischer Gottesdienst, Talmud Thora-Ber-
ein Wiesbaden. Nerostratze 16. Morcrens 8 60 Mnssavb 9 15. Mincha 8.30, Ausgang 5.30. Wochentag: morgens 7 45 Mrncha und Schiur 4.30. Maarrf 5 30
Vorberichte über Kunst, Vorträge und verwandtes.
* .uingiiche Schau,pitte. In der morgigen Auifübrnna
von Richard Wagners „Siegfried" mit Herrn Forchhammer in der Titelrolle singt Frl. Englerth zumerstenLaldie^Brün- hrlde . ^Als ,-Mrme gastiert Herr Pol!^ vom Deutschen Landestheater in Prag auf Engagement. ^eutsiyen
Kus dem vereinsleben.
Vorberichts, Vereinsversammlungen.
* De, „Christliche «ecein junger Männer
R > r , s^n' t y ®v Straße 44, nimmt vom
b bis 10. Januar. abends 8V* Ich., tm Vereinshaus. Platter ©trafee 2, teil ^ an den Versammlungen der Allianz-Gebets- wocke Freitagabend 8y a Uhr: Gebetsstunde der Jugend-Wacht. vereinsfeste. (Ausnahme frei bis zu 20 Zeilen.)
* AM swnntagaoend feierte die ,.T u r ng e s el l s cha f t" das Weihrmchts,est im Festsaal ihres Ve einshauses. Ein Prolog, gesprochen vor, Frl. E. Zerbe und Las vor einem von den Turn ckmlern dargestellten lebenden Wethnachtsvaum ge" me,nschaftlich gesungene Lied: „Stille Nacht, heilige Nacht" leiteten b-te ftimmnngsvoll ein. Die ßteherboricafle eines I®“ und die Musikvorträge ÄS“
dankbare Zuhörer, ebenso drei Stücke für Herrn I. Jürgensen vorzüglich gespielt (Klavierbegleitung Herr R. Schöffel). Mitglieder der a>u"^ Musterfreiübungen in tadelloser Aus-
loohepunkt des Festes bildete das Weihnachts- wrel- „Dw Zwergenpost". davgestellt von Turnschülerinnen Leittrng lb-er Lehrern, Frl. M. Hartwig Rauichender Wh? dio lugendlichen Darstelle:. Nach einer An-
des 1 Vmsthenden Herrn Hch Wolst wurden durch überrmchung des Diploins ür 25säh ige Mitgliedschaft geehrt dm Mitglieder. Rud Apholte Fr. Birnbaum. Ludw Maul Beruh Bucker Emil^Bückiiig. L. Jacobs. Fr. Kle'idt Fr.' Mochenhermer. Franz Sutb und die Vor-standsmitgliedei WUH. S^ctrner unb* Sa-. ^Eilbrief}. Äiö ^erlofunct be r unter heut
ausgelegten Gaben erhöhte bk ^O'^ung: dann folgte der Festball. der die Anwesenden noch lange in bester Laune beisammenhielt . * Dlemm Samstag. den 27. Dezember 1913, von der ^Eaer- und Militarkameradichaft „Kaiser Wilhelm II* ve anstaltete Weihnachtsfeier hatte die Räume der Turngesell- schast Sckwalba^r Straße 8 bis auf den letzten Platz gefüllt ^i„^umme gesprochene Prolog wirkte recht ein- drnck^'voll vom 1 ^orfi^eithen tarne nben Dor mann nr*
hanene Festrede schloß mit einem Hoch auf den Kaiser Zu den gesanglichen Aufführungen trugen die Gesa,ig.sabteiluna unter Leitung des Dirigenten Herrn Steinblick sowie Frau Altschasfner und F-l. Morich ihr Bestes bei Im Mittelpunkt dE theatralischen Teiles s^nd Die Heimkehr am Weihnachts- abend . ein Festspiel. das bet flottem Spiel einen mrcfrf*rrtm*T7 Emd E hinterlieb. An bie mmSmen K fi* ein dall an. bei dem die Festteilnehmer bis tn bif» frwßen Morgenstunden ausbarrtcn. Unter den Gästen befand stck> n. a der Kommandeur der hiesigen Abteiluna des A tillene-Regiments Nr. 27 (Oranien). sowie eine AhaÄj Kurhess 80^^°^ be§ Füsilier-Regiments v. Gersdorff
SNännergesang Verein „Cacilia« veranstaltete m der Turnhalle des ,Tu nvercins" seine Weih- Überaus zahlreich besucht war. Unter der Le tung seines Chormeisters Herrn I. Angele leistete der Be-- .lnnterneß damit nachhaltigen Eindruck ^ dos Festes waren die Po träge der Opcnisäng?-in
M. Feuerstein und des Chormeisters I. Angele Frau Feuerstein sang eine Aue aus „Troubahour", sodann mitHerrn Duette aus „Zauberflöte" und „Waffen- schmied Alles fand stürmischen Beifall. Die beim Tkrcater- Mitwirkendeu. Damerl und,Herren des Vereins erledigten Arstgabe ebenfalls vorzüglich und wurden durch mebr- malige Herborrrrfe geehrt. Nach der Verlosung fand ein Mrll Kmmenhicli.'^ bis zur frühen Morgenstunde
Nus dem Landkreis wisLbatzen.
^ Kiedrich. 2 Januar. Herr Friedrich Johann- oroer. Rendam oer Hiesigen Ortskrankenkasse, feierte «n
