^ dte 6. _ Morgen-Ausgabe, 1. Matt. Wiesimdsuer TagblE. Donnerstag, 1. Januar 1814. Nr. 1.
Hellen Verhältnis des Reichs zu den Einzelstaaten eine dauernde und für die Etataufstellung bindende Grundlage gegeben wird, und zwar durch Abänderung des Artikels 78 der R e i ch s v e r f a s s u n g.
Zum Friedensschlüsse iiy Streit zwischen Krankenkassen und Ärzten.
-H- Leipzig, 31. Dezember. Hier fand gestern abend die Hauptversammlung des Vereins der frei- gewählten Kassenärzte statt. In dieser wurde initge- teilk, daß am gleichen Abend von der Leitung des Leipziger Verbandes in alle Teile des Deutschen Reiches die Frtedenskunde depeschiert wurde, so daß die Verträge, die bereits zum Abschluß fertig Vorlagen, in allen Städten sofort von den Ärzten unterzeichnet werden konnten. Für Leipzig toirb das noch nicht der Fall sein, da dort den Ärzten noch keine Verträge cm- geboten worden sind. Es sollen aber trotzdem die Kassenangehörigen ärztlich behandelt werden unter der Voraussetzung, daß in kurzer Zeit auch in Leipzig rechtsgültige Verträge zustande kommen. Die bundesstaatlichen Regierungen haben sämtlich dem Reichsamte des Innern gegenüber ihre Zustimmung zu der Vereinbarung zwischen Ärzten und Krankenkassen gegeben. Dagegen scheinen noch einige Zustimmungen von Kran- kenkassenverbänden auszustehen, und es werden vom Neichsamt des Innern, noch Verhandlungen mit den Krankenkassen über den endgültigen Frieden geführt.
Ter Garnisonwechsel in Zabern.
'++ Saarbrücken, 31. Dezember. In letzter Stunde sollen Schwierigkeiten wegen der Verlegung des 167. Infanterie-Regiments von Kassel nach Zabern entstanden sein. Falls diese Schwierigkeiten nicht behoben werden können, würde >das sächsische Infanterie-Regiment Nr. 105 nach Zabern verlegt werden. Nach einer Meldung des „B. T." wird bereits mit dem sächsischen Kriegsministerium hierüber verhandelt.
wb. Straßburg, 31. Dezember. Einem schon vor Wochen ergangenen Befehle gemäß wurde das Zaberner Wachkommando deS sächsischen Infanterie-Regiments Nr. 105 heute durch eine Abteilung des hiesigen württembergsichen Infanterie-Regiments Nr. 126 unter Führung des Hauptmanns Winghofer abgelöst.
Handelsteil.
Die Aussichten des neuen Jahres.
ll.
Der Geschäftsgang in der gewerblichen Warenherstellung, von dem ja der allgemeine Be- schäifijfUTtgsgrad der Arbeiterschaft «fohtoet, h*l «n verflossenen Jahre hier und da deutliche Spuren einer Ermattung gezeigt. Geht man den Ursachen dieser te#weisen Abflamm* nach, so zeigt sich, daß fast allgemein <Le Produktion bisher noch nicht über der; Bedarf zu weit hinaus gegangen ist und äaß lediglich die durch politische Störungen bedingte geschäftliche Nervosität und Zurückhaltung die Ursache der Stockungen war. Von überfüllten Lagern, die auf längere Zeit hinaus preisdrückend wirken könnten, war — abgesehen von einem Teil des Bekleidungsgewerbes — so gut wie nichts zu spüren. Hieraus ist zu schließen, daß die Beschäftigung, sofern nur wieder einige Zuversicht in die geschäftlichen Dispositionen einkehrt, nicht erst allmählich Zunahmen oder vielleicht noch weiter abflauen wird, sondern, daß die auMeigeandte Konjunktur ihren Weg dort fortsetzen wird, wo sie im ersten Drittel des Jahres 1913 ähren Lauf verlangsamte. Voraussichtlich, wird die Belebung zuerst dort einsetzen, wo seinerzeit die ersten Hemmungen auftraten. Diese Hoffnungen werden gestützt durch die in allernächster Zeit eintretende Befestigung des Stabeisenmarktes, durch die sich vorbereitende Unternehmungslust im Baugewerbe. Wenn uns auch vielleicht nicht gleich wieder eine so lebhafte Resonanz wie im Jahre 191.1 beschießen sein wird, so ist doch mit einiger Sicherheit anzunehmen, daß die Bautätigkeit im Jahre 1914 wesentlich lebhafter sein wird, als in den beiden vorangegangenen Jahren. Dies gilt in besonderem Miaße von der Bauknnjunktur in der Provinz, die durch die gute Ernte des letzten. Jahres und durch den zunehmenden Wohnungsmangel ln den mittleren und kleineren Orten sowie auch in einigen Großstädten wieder kräftig angeregt wird. Aller Voraussicht nach wird auch dias liquide Kapital sich dem Baumarkte wiederPn größerem Umfange zuwenden als bisher.
Die Hoffnungen auf eine durchgreifende Besserung der Lage des deutschen Arbeitsmarktes dürfen trotz der besseren Aussichten für dien Beschäftigungsgrad nicht zu hoch gespannt werden. Die Ursachen der Arbeitsmarktkrise sind bekanntlich nicht allein in den Konjunkturschwankungen zu suchen. Hier spielen auch die Einwanderung fremder Arbeiter und gewisse soziale Umformungsprozesse in Deutschland eine recht gewichtige Rolle. So wenig die Überlastung des deutschen Arbeitsmarktes als Beweis für eine allgemeine Wirtschaftskrise angesehen werden kann, so gering sind die Aussichten auf eine baldige Verminderung der Arbeitslosigkeit. Dies gilt besonders vom großstädtischen Arbeitsmarkt, der schon seit einigen Jahren viel zu scharfen Belastungsproben ausgesetzt ist. Die natürliche Folge einer derartig latenten Arbeitsmaiktkrise .sind z. T. unbefriedigende Lohaverbältnisse, verminderte Konsumkraft eines großen Teils der inländischen Bevölkerung, anormale Armenlasten und eine Verschlechterung des Verhältnisses zwischen Einnahme und Ausgabe bei den öffentlichen und gewerkschaftlichen sozialen Versicherungsund Unterslützungskassen.
Die in neuester Zeit fühlbar gewordene Erleichterung des inländischen Geldmarktes ist zwar ein außerordentlich erfreuliches Symptom für die künftige Entwicklung der Unternehmungslust, sie hat jedoch nur einen bedingten Wert, weil sie durchaus noch nicht als internationale Erscheinung angesehen werden kann. Auch der überaus starke Kapitalbedarf der ' öffentlich-rechtlichen Körperschaften erschwert der privaten Unternehmungslust die freie Betätigung. Ein gewichtiger Faktor ist jedoch das auch im neuen Jahre noch nadh wirkende günstige Ernteresultat. Anstatt immer größere Summen im Auslände für den Ankauf von Getreide usw. anzulegen, können wir jetzt auf stärkeren Goldimport rechnen. Die sehr günstige Entwickelung des deutschen Warenimports wird vermutlich auch künftighin unsere Zahlungsbilanz im Verhältnis zum Ausyande entsprechend beeinflussen. Die Rückwirkung der Wehrst euer auf das Geschäftsleben läßt sich sehr schwer, im voraus beurteilen, da es für Deutschland nicht nur an Präzedenzfällen, sondern auch an einer genauen Kenntnis des Nationalvermögens und seiner Verteilung fehlt. <
Die neue Zaberner Schießasfäre. - wb. Zabern, 31. Dezember. Die Staatsanwaltschaft hat gestern abend an dein kritischen Ort am Kanalbassin Schieß- bersuchc angestellt. Sie läßt auf Grund eingehender Erhebungen als ihre Ansicht miiteilen, daß es beinahe absolut sicher sei, daß die fraglichen Schüsse von dem jenseitigen Holzlager aus gefallen sind und unter keinen Umständen von dem diesseitigen Rande des Bassins hergekommen sein können. Ein Anschlag auf den Kasernenhofposten sei unter keinen Umständen anzunehmen. Trotzdem die Behörden und ihre Vollzugsorgane in jeder Beziehung ihre Schuldigkeit tun und trotz der ausgesetzten sehr hohen Belohnung ist die Ermittelung des Täters bis zur Stunde noch nicht erfolgt.
Der entthronte Schah von Persien in Berlin.
# Berlin, 31. Dezember. (Eigener Bericht des „Wiesbadener Tagblatts".) Während man glaubte, daß der entthronte Schah von Persien in Odessa sich aushalte, wird soeben bekannt,-.daß er mit Gattin und Kindern bereits seit vielen Monaten in einem Berliner Pensionat wohnt. Anfangs des Monats war er in eine hiesige Klinik übergesiedelt, um sich einer Kur zu unterziehen. Gestern hat er die Klinik wieder verlassen. Natürlich ist er hier im strengsten Inkognito. In den letzten Monaten war er in Skandinavien und auch in Wien. Der Zar von Rußland schickte ihm dieser Tage ein Telegramm.
Eine Dauersitzung des kroatischen Landtags, wb- Agram, 31. Dezember. Die gestrige Sitzung des Landtags dauerte von 11 Uhr vormittags bis heute früh 5 Uhr. Verhandelt wurde über die Verlängerung des heute abgelaufenen Finanzausgleiches mit Ungarn. Die Opposition störte die Verhandlungen wiederholt durch Lärmszenen und stellte Obstruktionsanträge. Der Abg. R a d i t s ch iBauernpartei) wurde wegen wiederholten Lärmens von 16 Sitzungen ausgeschlossen.
Eine Verstärkung der deutschen Militärmission in der Türkei.
** Konstantinopel, 31. Dezember. Zur Ergänzung der deutschen Militärmission werden im Lauf der nächsten Woche noch weitere 20 deutsche Offiziere Eintreffen. Der Chef der deutschen Militärmission, General Liman v. Sanders, wurde vom türkischen Kriegsministerium beauftragt, das Projekt zur Befestigung von Dimotika im Wilajet Adrianopel auszuarbeiten, über das armenische Reformprojekt wird zurzeit zwischen den auswärtigen Botschaftern und der Pforte verhandelt. Es soll eine baldige Einigung bevorstehen.
Die Börse atmet neuerdings etwas auf, da die politische Lage sowie der bisher vom Geldmarkt ausgehende lähmende Druck etwas niaohlassen! Trotzdem sind die Aussichten für das Geschäft in Dividendenwerten nicht sonderlich günstzg. Die flüssigen Gelder werden, bei dem jetzigen Tiefstand der Bentenkurse und bei den außerordentlich verlockenden Emiss iorrsb ddintgungen einer neuen Anleihe am Besonderen Maße dem Markte der festverzinslichen Papiere zugeführt. Antik die Tatsache, daß ein Teil der industriellen Aktieogesell- sotaften jedenfalls bei ihren Abschlüssen für das Jahr 1913 große Voreicht walten läßt und die Dividende Seher etwas verkürzen als steigern wird, dürfte dem Effektenmärkte manche Anregung ä la hausse ersticken. Eine derartige Apathie des Börsengeschäfts, wie wir sie im Jahre 1913 zeitweise erlebt haben, wird jedoch höchstwahrscheinlich im kommenden Jälhre gar nicht oder nur äußerst selten Vorkommen.
Am Weltmärkte wird im Anschluß an die Überaus ergäebige Ernte ki den Überseeischen Getreide- und Baumwolländem wohl wieder eine wesentliche Steigerung der Umsätze stattfinden. Die Einwirkung der Aufnahme des vollen Betriebes auf dem Panamakanal auf den Weltmarktverkehr wird im Jahre 1914 noch nicht sehr ins Gewicht fallen. Wohl aber wird sich die weltwirtschaftliche Bedeutung der Tarif reform in den Vereinigten Staaten von Nordamerika nunmehr bald deutlicher zeigen. Die auf desn Balkan einkehrende Ruhe wird den Export nach den dortigen Absatzgebieten sowie nach Österreich-Ungarn und Rußland günstiger beeinflussen. Für die Konkurienzkraft der deutschen Industrie am Weltmärkte sind vor allem die im letzten Jahre ziemlich zahjträieh gegründeten resp. verlängerten Kartelle und Konventionen von weittragender Bedeutung.
Die künftige Entwicklung des Verkehrs hängt natürlich im wesentlichen von der Gestaltung der Gesamt- kenjunktur und der Lebhaftigkeit des Güteraustausches ab. Es kann .ihr deshalb im allgemeinen eine befriedigende Prognose gestellt weiden. Trotzdem erscheint es aber fraglich, ob die deutschen Reedereien günstigeren Geschäiftsergebnissen entgegenseihen. Die Zerwürfnisse zwischen den Schiffahrtsinteressenten haben sich so zugespitzt, daß es einigermaßen fraglich erscheint, ob es gelingen wird, «e wieder m friedlichem Nebeneinanderarbeiten zu einigen. Außerdem besteht die Gefahr, daß die osteuropäische Auswanderung nach über- seeisdhen Häfen, die ja den Hauptbestandteil des Zwischendecksgeschäfts der deutschen Reedereien bildet, in Zukunft über fremde Häfen gebracht wird. Österreich und Un®am streben nach einer strafferen Kontrolle der Auswanderung und suchen bei dieser Gelegenheit dis Frequenz ihrer eigenen Häfen zu heben. Gleichzeitig sucht die französische Finanz ihre Beziehungen zu Rußland in der Weise den französischen Schiffahrtsgesellschaften nutzbar zu machen, daß sie die Beförderung der russischen Auswanderer als Privileg beansprucht. Ob die deutschen Reedereien mit heiler Haut aus diesem Dilemma herauskommen, und ob sie für ihre vermehrte Tonnage ausreichende Verwendung finden, wird größtenteils vom geschäftlichen und diplomatischen Geschick ihrer Leiter abhäugen.
Banken und Geldmarkt.
* Reichsbank. Der Stand per 29. Dezember zeigt eine Verschlechterung um 209 Mill. M. gegen 79/ Müll. M. im Vorjahr, wobei berücksichtigt werden muß, däß im Vorjahr der 29. Dezember ein Sonntag war.
i* Eine 4proz, Darmstädter Stadtanleihe von 4 Mill. M. wurde zu 93 Proz. einer Gruppe zugeschlagen, die sich aus der Disconto-Gesellschaft und einer Anzahl von Bankhäusern
zusammen® etzt.
Industrie und Handel.
* Westdeutsches Eiseuhändlerkartell. Bei den in Betracht kommenden Ortsgruppen ist die Kündigung zurückgezogen worden. Dieses gilt somit über den Jaliresechluß hinaus auf unbestimmte Zeit für verlängert.
* Rasche Ausdehnung des amerikanischen Tabaktrustes. Der amerikanische Tabaktrust ist in Deutschland in rascher Ausdehnung begriffen. Neuerdings sind weitere Unternehmungen in Pommern, im Westen und in Süddeutschland in die Hände oder unter den Einfluß des Kartells gekommen, und mit einer Reihe von Firmen schweben Verhandlungen. Annähernd 40 Proz. der deutschen Ziyrretten-Herstellung I stehen bereits unter der Herrschaft des,„Trustes“. • Nach zu- I verlässigen Ermittelungen sollen schon mehr sds 560 Betriebe
Die Kämpfe im Epirus.
wb. Saloniki» 31. Dezember. Gestern haben sich hier über 100 Freiwillige nach Prevesa eingeschifft, um sich den Kämpfern im Epirus anzuschließen. Täglich meldet sich neue Freiwillige, die demnächst nach dem Epirus geschickt werden sollen. Unter diesen befinden sich zahlreiche Personen aus Westthrazien.
Ministerwechsel in Bulgarien.
wb. Sofia, 31. Dezeurber. Der König hat einen Mas unterzeichnet, durch den die Demission des Ministers des Llutzeln G e n a d i e w angenommen und Ministerpräsident Radoslawo mit der interimistischen Leitung des Ministeriums des Auswärtigen berufen wird.
Die Kämpfe in Mexiko.
wb- Reiv Jork, 31. Dezember. Rach einem Telegramm aus Presidio (Texas) ist es bei Presidio del Norte ans mexikanischem Gebiet zwischen Insurgenten und Bundestruppen seit 36 Stunden zu einein Kampfe gekommen, der noch immer fortdauert. Es sollen 5000 Insurgenten gegen 4000 Mann der Bundestruppen kämpfen. Die Zahl der Verwundeten und Getöteten ist groß. Die Insurgenten bemächtigten sich der Schanzgräben vor der Stadt, worauf sich die Bundestruppen in den Ort selbst zurückzogen. Es wird für wenig wahrscheinlich gehalten, daß die Bundestruppen kapitulieren, da 1800 ihrer Freiwilligen, darunter 12 Befehlshaber, auf Anordnung des Jnsurgentengenerals Ortega erschossen worden sind.
Zu der Militärmeuterei in China.
■ wb. Schanghai, 31. Dezember. Die Truppen, die km Uünnanfu kommend gestern in Talifu eingezogen sind, waren 5000 Mann stark. Mit den Rebellen haben drei Gefechte stattgefunden. Täglich werden Hinrichtungen vorgenomrnen.
wb. Berlin, 31. Dezember. Die „B. Z. a. M." meldet aus Maria-Theresiopel: Infolge persönlicher Zwistigkeiten fand zwischen dem Direktor des hiesigen Theaters M a d a s s y und dem Schauspieler Soendrei ein Duell unter schweren Bedingungen statt. Direktor Madassy wurde am Arm und im Gesicht schwer verletzt,
A London, 31. Dezember. (Eigener Bericht des „Wiesbadener , Tagblatts".) Der Pekinger Korrespondent des „Daily Telegraph" erfährt, daß Deutschland und die Bereinigten Staaten dem russischen Beispiel folgen und die Truppen aus Nordchina zurückziehen würden, mit Ausnahme der Kon- sulatswachen.
in Deutschland auf den Trust kommen. Da trotz aller privaten Abwehr- und Aufklärungsarbeit die Macht des Tahak- trustes schnell weiter wächst, liegt für die übrigen Werke und deren Arbeiterschaft eine ernste Gefahr vor.
Preise der Lebensmittel und landwirtschaftlichen Erzeugnisse in Wiesbaden im Kleinhandel vom 31. Dez.
Nach Ermittelungen des Städt. Akziaeamte.
I. Futtermittel.
Bei hiesigen Händlern
Hafer.. 100 kg
Heu.100 kg
Richtstroh ... 100 kg Krummstroh . 100 kg
II. Butter, Eier,Käse.
Eß-(8Ußr.-) butter 1 kg Eß-(Land-)buttert kg Koch butter .... t kg
Trinkeier.t 8t
Frische Bier ... t St Kleine Bier .... 1 St Handkäse .... 100 St. Fabrikkäse ... 100 St
III. Kartoffeln.
Eßkartoff., weißelOO kg Eßkartoff, « 1 kg
Eßkartoff.,gelbe 100 kg Eßkartoff., « 1 kg
Eß-(Maus-)kart. 100 kg Mauskartoffeln ..1kg
IV. Gemüse.
Zwiebeln.1kg
Knoblauch.1 kg
Petersilie.1kg
Rote Rüben . .. .1kg Weiße Rüben ... 1 kg Gelbe Rüben ... 1kg Tomaten ...... 1 kg
Sohwarzwurzel . 1 kg Kl. gelbe Rüben 1 Gbd. Trwbrettioh. . 1 Gbd. Radieschen... 1 Gbd.
Rettich.1 St.
Meerrettich .... 1 St. Brdkohlrabi ... 1 St.
Lauch .i St.
Sellerie.1 8t.
Kohlrabi.l St.
Rotkraut ...... 18t.
Weißkraut.ist.
Weißkraut ... 100 kg Weißkraut .... 1 kg
Wirsing ..1 St.
BlumenkohKausl.)! St. Römisohkohl... 1 kg
Rosenkohl.1 kg
Grünkohl.1 kg
Spinat... 1 kg
Feldsalat.1 kg
Kopfsalat.} St.
Endivien.1 St.
f i nin. Pnri».
*~Ä
V.
Zitronen
Obst.
ist. 1 st.
Apfelsinen . .... 1 St.
Bananen.1 St.,
Melonen .1 kg i
‘ 1kg 1
16
Ananas..
Eßäpfel.} kg
Koohäpfei.1kg
Eßbirnen.. 1kg
Kochbirnen .... 1 kg
Kastanien .J kg
Walnüsse.1 kg
Haselnüsse.1kg
Weintrauben . • • 1 kg
VI. Fische.
Barsche (leb.) - -1kg Schellfische.... 1 kg
■Bratsehellfisobe. l kg
Kabeljau ...... 1 kg
do. im Ausschn. 1 kg Sahn, frisch . ... 1 kg Seehecht ...... 1 kg
Seeh., i. Ausschn. 1 kg Schofle. ........ 1kg
Rotzunge (Lun.) . 1 kg Hering, gesalzen . 1 kg
’Q
1 20 1 60 —, 80 1 60 —I 0
A ^ VII. Geflügel, Wild.
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-j-r~.ISt.
Taube.ist.
Haselhuhn .. ,, .ist Faean . . .... . .1
Wildente.l
Schnepfe ..... . | al . Krammetavogel .18t.
Rehriieken . ’.i"
Rehkeule.l
Wildragout.. :: .1
VIII. Fleisch usw.
Ochsen- u. Rindfi.
von der Keule . 1 kg Oohsen- u. Rindfi. (Bauohfleisoh) . 1 kg
Kuhfleisoh.lkg
KalbfL v. d. Keule 1 kg do. v. d. Bug . 1 kg „so. v.d. Bauch 1 kg Hammelfl. v. d. K. 1 kg
do. v. X Bauch 1 kg
Schweinefleisch von der Keule . 1 kg von dem Bug.. 1kg von dem Bauch 1 kg K°Pf und Beine 1 kg
Dörrfleisch.1kg
Solperfleisch_lkg
Schinken
im Ganzen.... 1kg im Ausschnitt . 1kg gek.im Ausschn. 1 kg Speck, geräuoh. .lkg Schweineschmalz 1 kg Nierenfett. ..... lkg Sofawartenmagen lkg
Bratwurst.lkg
Fleisoh wurst . . ,1kg Leberwurst ....lkg!— 9« Leberwurst, bess.
u. Hausmaoher. lkg Blutwurst, frisch 1 kg Blutw., Hauern. ..lkg RoßfleJsoh ..... 1 kg
IX. Brot.
—110 Schwarzbrot ...11 do.
Weißbrot, do.
X. Kolonialwaren.
Erbsen z. Kochen, ungeschält .... lkg Speisebohnen . . .lkg
Linsen.ikg
Weäzenm .1 z. 8p.-11 kg
Roggenm.fbereit. lkg Gerstengraupe . i kg Gerstengrütze., lkg Buohweiz.-Grützelkg Hafergrütze ... .lkg Haferflocken. . . .lkg Java-Reis,mittler. 1 kg Weizengries ... .lkg
Hirse. ..lkg
Gern. Backobst . . lkg Zucker, harter ..lkg b adennudeln . .. lkg Java-Kaffee, gelb.
_ Se.br . lkg;
Speisesalz...... 1 kg
Schweineschmalz J ausländisches, .lkg)
40 80 40 70 -38 -50 iS 40 1 20 1 30
40 1 90 80 1:40
so; 6o
- 1 30
1 —
80
60
80
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80
60
hwarzbrot .. .lkg -28-
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eißbrot.lkg _ 33 “
do. .ILb. -ZU
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Die Morgen-Ausgabe umfaßt 26 Seiten und die Berlagstzeila ge „Der Roman".
llhefredotteur: A. Hegerhorst
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