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M-»rge»-A«sgabe, 1. Blatt.

dre Luftfahrt ^ verbotenen Zonen ein gesandt, wonach der Flreger Wassiljew eine neue Marschroute für fernen Flug über Deutschland nach Paris entwarf. Die Marschroute wurde dem russischen Botschafter in Berlin zur Vorlegung der deutschen Regierung übermittelt.

Eine Fliegrrprügelei. Paris, 31. Dezember. Rach einer Blättermeldung aus Kairo soll der Flieger V e d r i n e s den Fluggast des Fliegers Baucourt, Roux, in Beirut durch­geprügelt haben, weil der letztere den türkischen Behörden an­geblich geraten hatte, Vedrines jeden Beistand zu verweigern.

Wrsslradsrrer Tagbiatt.

Donnerstag, 1. Januar 1914. srrl 1.

Ku§ Staöt und LanÄ.

wiesÄadenev NachrichLeu.

prost Neujahr!

Noch riegtS tvie Pulverdampf in der Luft und noch summt es in den Ohren lvie Glockengeläute und Pistolenknallen. Und wenn uns heute früh ein Bekannter begegnet, so werden wir bemüht sein, uns gegenseitigdas Neujahr abzu­gewinnen". Prost Neujahr, d. h.: Ein frohes, ein glückliches neues Jahr! ist das Losungswort der nächsten Tage. Jeder PoWestellgang füllt den Briefkasten mit Glückwunschkarten; * daß manche darunter ist, die von Bekannten kommt, an die man im Jahr nur einmal denkt, und zwar beim Jahres­wechsel, erhöht den guten Zweck dieser Einrichtung: so dient sie nicht nur dem Glückwünschen, sondern auch der Auf­frischung der Erinnerung an Menschen, denen man durch irgend ein Band verbunden ist, und mag es noch so schwach und lang sein. Es ist wahr, daß das Schicksal seinen Weg geht als ein echter Autokrat; ob uns hundertmal aus warmen Freundesherzen ein glückliches Jahr gewünscht wird: was kommen soll, kommt doch, mit guten Wünschen baut man kein glückliches Leben aus, sie reichen allenfalls hin, eine Stunde des Lebens glücklicher zu machen. Aber von ehrlicken Wünschen geht doch insofern ein leiser Segen aus, als sie uns daran er­innern, daß auch uns ein Altar errichtet ist, cm dem die Freundschaft und die Liebe ihre Hände ineinanderlegen sollen. . .

Ein glückliches neues Jahr! Dem wird das neue Jahr am ersten zu einem glücklichen werden, der nicht zu viel von ibm verlangt. Es gibt keinen Weg, auf dem des Glückes viel­gestaltige Blumen jedem blühen, aber auf jedem Lebens­weg blühen sie, wenn man ihn guten Herzens und bescheide­nen Sinnes geht, und auch von den Dingen in seine Scheune zu bringen sucht, die weder die Motten noch der Rost fressen.

Niemand wird vom neuen Jahr erwarten, daß es alles das gibt, was das Jahr 1V13 zu bringen versäumt hat, und noch ein bißchen mehr. Das aber erwarten wir von ihm, daß es uns in allgemein-kultureller Beziehung ein Stück weiter und damit dem Ziel näher bringt, dem die Gesamtheit eines zivilisierten Volkes ebenso entgegenstreben soll wie der ein­zelne Mensch. Und damit es an der ersten und notwendigsten Vorbedingung für die Emporentwicklung nicht fehlt, wünschen wir, daß die guten Vorsätze, die uns in das neue Jahr be­gleiten, nicht vergessen werden, sobald das Prost Neujahr! ver­klungen sein wird. -n-,

Das Reichs- und Staatsschuldbuch. Die Einrichtungen des Reichs- und Staatsschuldbuchs sind in weiten Kreisen des Publikums noch immer zu wenig bekannt, obwohl sie den Be­sitzern großer und kleiner Kapitalien mannigfache Vorteile bieten: nämlich unbedingte Sicherheit gegen Verluste durch Diebstahl, Unterschlagungen, Verbrennen, Abhandenkommen, wie sie bei Wertpapieren Vorkommen können; ferner kosten­lose laufende Verwaltung und portofreie Zusendung der Zinsen. Die Begründung von Schuldbuchforderungen ist denkbar einfach; man zahlt den Betrag durch einen Bankier oder bei einer Regierungshauptkasse oder einer Kreiskasse oder auch bei einem Postamt auf das Postscheckkonto der Reichsbank für das Reichsschuldbuch oder der Seehandlung (Preuß. Staatsbank) für das Staatsschuldbuch ein und gibt dabei an, für wen die Buchschuld eingetragen und au wen und wie die Zinsen gezahlt werden sollen. Näheres ist an den genannten Stellen zu erfahren. Die Zinsen werden dann je nach Wunsch portofrei durch die Post zugesandt oder auf ein Bankkonto überwiesen; sie können auch bei den Staatskassen oder Reichsbankanstalten abgehoben werden. Wer bereits Schuldverschreibungen des Reichs oder Preußens besitzt, kann diese mit dem Antrag auf Umwandlung in eine Buchschuld an die Verwaltung der Schuldbücher (Berlin SW. 68, Oranien- straße 92/94) einsenden und ist dann aller Sorge und Kosten wegen der Verwahrung der Wertpapiere überhoben. Auf diese Weise können Staatsrenten von 3 M. jährlich an ent­sprechend einem Kapitalwert von 100 M. Nominalwert er­worben werden. Für die laufende Verwaltung werden keine Gebühren erhoben. Um Sicherheit zu haben, daß nicht ein Unbefugter, über die Forderung verfügt, ist für Anträge auf Änderungen der Eintragung öffentliche Beglaubigung vorge­schrieben, die bei den öffentlichen Kassen kostenfrei erfolgt. Wer die Buchschuld wieder veräußern muß und nicht sofort jemand findet, der sich an seiner Stelle eintragen lassen will, kann jederzeit die Aushändigung von Schuldverschreibungen' gegen eine geringe Gebühr verlangen und die Papiere dann durch einen Bankier verkaufen. Besonderen Anklang bei dem Publikum hat es gefunden, daß zugleich eine zweite Person z. B. d:e Ehefrau eingetragen werden kann, die nach dem Tod deZ Rentenbesitzers allein gegen Vorlegung der Slcrbeurkunde ohne sonstige Förmlichkeiten der ErbeMgiti- '.nation über die Rente verfügen und bestimmen kann, auf ioen sie umgeschrieben werden soll. Welche Beliebtheit die Schuldbücher jetzt schon haben, obwohl sie noch lange nicht genug bekannt sind, beweisen folgende Zahlen: am 31. März !011 waren im Reichsschuldbuch Kapitalien von 1037 Millio­nen Mark und im Preußischen Staatsschuldbuch von 2744 Millionen Mark zu 4, 3% und 3 Prozent eingetragen. Von cn rund 55 000 Konten des Staatsschuldbuchs lauten rund 22 000 über Kapitalbeträge bis 4000 M 12 000 über solche Zwischen 4000 und 10.000 M., und mehr als 17 000 über solche zwischen 10 000 und 100 000 M., was gewiß zeigt, daß gerade die Besitzer kleiner und mittlerer Kapitalien die Vorzüge die­ser Anlage zu schätzen wissen.

~ Nacheichung der Maße, Gewichte und Wagen usw.

<rUM Messen und Wägen im öffentlichen Verkehr, sofern da- mrrch der Umfang von Leistungen bestimmt werden soll, cursen bekanntlich nur geeichte Maße, Gewichte und Wagen angewendet und bereitgehalten werden. Zum öffentlichen Verkehr gehört der Handelsverkehr auch dann, wenn er nicht m offenen Verkaufsstellen stattfindet. Auch zur Ermittlung des Arbeitslohns in fabrikmäßigen Betrieben dürfen nur ge- eich.e Maße, Gewichte und Wagen angewendet und bereit- gehalten werden. Wein, Obstwein und Bier dürfen bei faß­weisem Verkauf nur noch in geeichten Fässern überliefert wer- den. Bei der Nacheichung werden die Gegenstände auf ihre Verrehrsfählgkeit geprüft und dann neben dem Eichstempel mit. dem zzahreszeichen versehen. Unbrauchbare oder unzu- lastige Meßgeräte werden mit kassiertem Stempel dem Eigen­tümer zurückgegeben. Eine Bestrafung tritt hierbei nicht ein.

^ahre 1914 werden die Meßgeräte aus den Polizei­revieren 2 und 4 nachgeeicht, und zwar aus dem 2. Polizei- revrer vom 5. bis 21. Januar, aus dem 4. Polizeirevier vom 9. Feoruar bis 14. März. Diese Termine sind genau einzu- hal.en, damit die Racheichung, anstandslos erledigt werden raun. Die Gegenstände müssen in sauberem Zustand einge- ueiert werden (fettige Gegenstände sind vorher gehörig mit soda oder heißem Wasser zu reinigen), da sonst die Annahme (Eichordnung^ 9) Veriveigert werden kann. Es müssen zur Nacheichung sämtliche transportable Gegenstände eingeliefert werden. Dazu gehören auch die Glasgefäße an Petroleum- . .^^bbältern. An den Flüssigkeitsmaßeu muß eine vor- schrrftmäßige Stempelstelle zur Aufnahme des Jahreszeichens, bezw. auch des Stempelzeichens angebracht sein. Das Königl. E'ckMiit ist in der oben angegebenen Zeit täglich von 8 Uhr ci0 Mm. Bis 12 Uhr mittags zur Annahme von Meßgeräten geöffnet. Die Zeit der Aushändigung wird bei der Annahme bekanntgegeben. Nach Ablauf der festgesetzten Frist werden für, me Nacheichung polizeiliche Revisionen vorgenommen, und Ga wird mit Geldstrafe bis zu 150 M. oder mit Haft bestraft, wer den Vorschriften der Maß- und Gewichtspolizei zu­widerhandelt. Neben der Strafe ist auch auf die Unbrauch­barmachung oder die Einziehung der vorschriftswidrigen Meß­geräte zu erkennen, auch kann deren Vernichtung ausge­sprochen werden.

Neubau der Gymnasien. Wir erhalten folgende Zu- schriit. die Stur_ getreu dem Grundsatz,beide Teile" zu hören, hiermit veröffentlichen, obgleich sie sich mit unserer An­schauung in dieser Sache nicht deckt:Die in Ihrer Sonntags­nummer gemachte Ausführung wegen Neubau der Gymnasien aus dem Luisenplatz gibt mir zu einigen Ergänzungen Anlaß: zunächst dürfte der Einsender die Mangelhaftigkeit der bau­lichen Zustände der beiden Schulen stark übertrieben haben. Da nun einmal die Erbauungeuer Gymnasien geplant ist,

)o ist es einleuchtend, daß die Regierung zurzeit keine Aus- wendungen zu besserer Ausstattung (Zentralheizung, elektri­sches Licht, Siaubsauganlage usw.) an den bestehenden Ge- bauden mehr macht. Trotzdem sind die Räume der einzelnen Klassen rn bezug auf Größe, Tagesbelichtung nicht derartig schlecht, daß sofortige Abhilfe unbedingt geboten wäre. Die jetzige Lage der Schulen ist eine außerordentlich zweckmäßige zentral oder doch abseits von geräuschvollem Verkehr. Der Luisenplatz gehört städtebaulich zu den schön­sten Platzamagen. Die Beethovenstraße dürfte sich für einen Schulneubau recht wenig eignen, denn so sckön diese Straße "uck, als Wohnlage sein mag, als Mittelpunkt für die schul­pflichtige Jugend kann sie nicht in Betracht kommen, aber selbü wenn, so müßten selbstverständlich, um dahin zu ge­langen, die Schüler in ihrer größeren Mehrzahl ebenfalls an

Kinos und dergleichen aus ihrem Schulweg vorübergehen _

Wer das vermeiden will, inüßte logischerweise einfach alle Kinos verbieten. (Immerhin läßt sich schon viel verbessern, wenn die Plakatdarbietungen der Kinos einer Jury unter­worfen werden, was ja zurzeit in die Wege geleitet ist.) Der «chulweg der einzelnen Schüler kann gar kein geeigneterer sein als der nach dem Luisenplatz. Die Regierung dürfte daher mit ihrem Plan, eine der beiden Lehranstalten auf dem Luisenplatz zu belassen, allgemeinen Beifall bei der Bürger­schaft finden. Für das andere Schulgebäude aber eignet sich m. E. am besten das jetzige Regierungsgebäude in der Bahn­hof-, Ecke Luisenstraße. Hier ist ein großes Gebäude, ein schöner Garten und sogar für Turnhalle usw. (Bangers Kunst- salon) geeigneter Raum frei, bezw. er wird demnächst frei.

Sa für das Gesckäftsgebäude der Reaiernng ein großer Neu­bau an der Kaiserstraße geplant ist. ist für ein neues Gym­nasium das stattliche Gebäude an der in diesem Teil sehr ruhi­gen Luisenstratze durch entsprechenden Umbau (oder teilweisen Neubau) ohne weiteres wieder zu verwenden. Die Staats­regierung würde den Dank aller ffltern ernten, wenn sie sich entschließen könnte, das so zentral gelegene, durch Straßen­bahnen leicht zu erreichende Grundstück der jetzigen Remeruna für die Zwecke des Schulneubaus zu reservieren."

Aus dem Lande der Jugend und Schönheit" wird sich wie wir schon kurz berichteten,^das W o h l t ä t i g! e i t s f e st betiteln, das am kommenden Sonntag, den 4. Januar nach­mittags 6 Uhr, im Kasinosaal in Szene gehen soll. Der Vor­land desVereins für Speisung bedürftiger Schulkinder" dessen regsamer und segensreicher Arbeit schon so mancher Erfolg zu danken ist, hat diesmal ein Arrangement getroffen das sowohl die Erwachsenen als auch die Kindevwelt stark interessieren dürfte. Im ersten Teil des reichhaltigen Pro­gramms, das durch einen Chor unter Leitung des Herrn F. Zech und einen Prolog von Wilh. Clobes eingeleitet werden wird, soll der einheimische erfolgreiche Schriftsteller und Rezitator Herr Wilhelm Clobes zu Wort kommen Dieser wird Dichtungen aus dem Lande der Jugend von Wilden- bruch, Presber, Marx, Möller und anderen Vorträgen die mit den schönsten Märchen von Grimm, illustriert durck'beliebte Kunstlerlichtbilder, abwechseln. Den zweiten Teil des Abends wird Fraulein Eva Baum durch ihre künstlerisch-harmoni­sche Gymnastik unter Mitwirkung einiger Schülerinnen be­streiten und damit auch den zweiten Teil des Titels rechtferti­gen. Es handelt sich dabei nicht um eineTanznummer" im herkömmlichen Sinne des Worts, sondern um eine Gymnastik rwch dem Rhythmus der Musik, die der Schönheitskultur neue Wege zeigen soll. Angesichts solcher Darbietungen wäre es wünschenswert, wenn sich auch die Erwartungen des Vereins für Speyung bedürftiger Schulkinder" erfüllen würden um durch die Kunst zur Wohltätigkeit zu gelangen.

Zur Ausstellung derDeutschen Gesellschaft zur Be­kämpfung der Geschlechtskrankheiten" im Festsaal des Rat­hauses vom 4. Januar bis 1. Februar wird uns weiter mit- Sbtellt: Da die Eröffnung der Ausstellung in einigen Tagen erfolgt, durfte der Weg, den sie bis jetzt gemacht hat, manche Leser interessieren. Von der internationalen Hygiene-Aus­stellung rn Dresden 1911 Baut sie nach Breslau, Danzig Graudenz, Posen, Görlitz, Hirschberg, Dortmund, Mannheim,'

' Beuchen, Frankfurt a. M., Stettin, Kattoitz, Liegnitz, Leipzig, Plauen, München und Hamburg. Jnzamburg mck Beuthen ^wurden 20 000, in Breslau 28 000, inPünchen, das an der Spitze steht, 35 000 Besucher gezählt. »as Interesse aller Kreise war ganz außerordentlich. In städten lvie Hrrschberg, Görlitz, Posen, Beutheu, Frankfurt, Machen und Hamburg mußte oft wegen Überfüllung auf lärxre Zeit ge­schlossen werden. Es ist dringend zu empfehlen,,< alle die­jenigen, die die Objekte einigermaßen ruhic besichtigen wollen, die Tagesstunden bevorzugen; denn lsonders die Wachsnachbildurigen präsentieren sich bei Tageslht erheblich besser als bei künstlichem Licht. Ferner herrschtzrfahrungs- gemaß abends das grüßte Gedränge. Gegenwäjg ist man mit der Aufstellung beschäftigt, und man kann scho. jetzt sagen, daß sich der Festsaal vorzüglich dafür eignet. % Sonntag, bCxi 4. Januar, um 1 Htjt mittag^, tüitb bic Huüellung fixt das Publikum geöffnet. Sie ist von da an an iockentageu von 10 Uhr vormittags bis 9 Uhr abends unyterbrochen offen, an Sonntagen bis 7 Uhr abends. Zutritt aben über 16 Jahre alte Personen beiderlei Geschlechts. An den Donnerstagnachmittagen ist sie von 4 Uhr an nur ir Frauen zugänglich. Der Eintrittspreis beträgt 25 Pf. -ührungen durch Ärzte finden täglich mehrere statt. Am gkchzeitigen Besuch von Männern und Frauen hat niemand" 'nstoß "ge­nommen, zumal die gewöhnlich zuerst erkrankten )rgane in einem besonderen abgeschlossenen und deutlich eiennbar^n kleineren Raum ausgestellt sind.

Wiesbadener Bereinigung zur Bekämpsng von Schund und Schmutz. Der 1. Arbeitsausschuß d,Wies­badener^ Vereinigung zur Bekämpfung von Schnd und Schmutz" (Ausschuß gegen Schundliteratur) und de 2. Ar­beitsausschuß gegen Schmutz in Wort und Bild verastalteten Dienstagabend eine gemeinsame Sitzung im Reform­gymnasium zur Besprechung der vor Weihnachten vegnstalte- ten Bücherausstellung. Es wurde festgestellt, daß sichdas Be­dürfnis geltend gemacht hat, diese Ausstellung in lärmenden Zähren mindestens 8 Tage ununterbrochen offen zu halten, und beschlossen, darauf zu wirken, daß dieses mögliff wird' aufterbem würbe beschlossen, bte Sammlung her gute? Lite- Mhir bedeutend zu erweitern, so daß die nächstjährig Aus­stellung noch eine größere Auswahl bieten wird. In Zkunft soll diese sich nicht mehr auf Literatur allein, sondern ach auf Wandschmuck erstrecken. Ein kleiner Versuch in diese: Hin­sicht, der dieses Jahr schon gemacht wurde, hat sich xft" be­wahrt. Die Ausstellung soll daher in Zukunft auch bte" :ünst- lersternzeichnungen, die Meisterbilder desKunstwarts' und andere aufuehmen, um den Wandschundschmuck zu bekäiipfen.

Bon dem Nordfriedhos. Wider Erwarten ftüh sin die Grüften auf dem Nordfriedhos vergriffen worden. Z'-zeit sind einfache Begräbnisstätten dieser Art überhaupt nicht sehr vorhanden, Doppelgruften nur noch zwei. Sind die luden letzteren verkauft, dann wird der Erwerb von Grüften ans die,em Friedhof nur noch möglich sein, wenn 1000 M. dfür aufgewendet werden können.

Musterschutz. EinGardinen- und Portierenzugbach", eine praktische, jede Hausfrau interessierende Erfindung der r^rau Elfriede Reuhaus in Souneriberg, wurde von dm Kaiser!. Patentamt zu Berlin durch Musterschutz au§e selchnet. Die lästigen und uniständlichen Arbeiten beim D- und Aufmachen der Gardinen und Portieren zwecks Ai­stauben und Reinigen derselben sollen in Zukunft bm Ve- Wendung dieses Bandes wegfallen.

, ~. Hasenfelle stehen was manchem von Fi-

teresie fein mag, zu wissen in der jetzigen Zeit der Trei'

K-" WM-bi-tz- Ziemlich U S

'pvetä. Für gute Felle wird bis zu 1 M. bezahlt.

Personal-Nachrichten. In Len aesckäfiSfüLronbci st?» .Ausstellung ..Das deutsche Handwerk Dresber iwiwt ist Regierungsbcrmnertzer Franz Woas von hier ae zwar insbesondere für die Abteilung fiadi 3ct t unsen, 93ucE>er Schriften Gerichtsafseffo- A d a m von C r . Goorshausen ifi afe Hrlfstichter an dcrs AmtsaeriM in L-wckurg versetzt - Aktuar M a ck von hier ist nn das Amts gcncki ü-mnkfurt. Aktuar Fa igle, zurzeit bei der WHWn SiaalsanwaUschaft, an das Amtsgericht in Hechingen %tua- Honig m Hechmgen an die hiesige Staatsanwaltschaft vettZ Tagblatt-Sammlunzen. Dem Taabloti : Für das Tier-A'yl von Frl. H. LugEU ?0 M ® ^

« Kleine Rotrzcn. Heute wird im Hochamt in der St Boinfatluskircye der Ka r m e l i t e r o r b e n s nr i Pater Johannes Gualbertus (Herr Wilhelm des Oberpostsekretärs a. D. KamvevonUr, vredimn - Am Samstag fand die Prufting und Abnahme der neuen vrow sonschen Orgel der hiesigen D reif alt i/l P t?F FllK

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b-u der Firma C. Theod. Wagner beschäftig ist Monteur

Israelitischer Gottesdienst. Israelitische Kkt» -

" d r. < Swmgoge: Michelsb-.g ) Gotwsdienst in der' Äauvtsynagoge: Freitag: abends 4% Ubr Sabbat- moraens 9 Uhr, nachmittags 8 Uhr. abends 5 ;, /i Mr Gott-sdiw,^ im Gemeindesaal: Wochentag«: morgens 7^ Uhr. abends 4A Uh? 11 Ä äL£ «Efl-et Sonntagvormitwg Zn n rr } 2 J l rh von 6 bis 8 Uhr

FricwichstLße 83.

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BVa Uhr. Wochentaae: morg-ns 7-4 Mw. abends 4-^ Uhr

Kus dem vereinsleben.

Dorberlchte. Versinsversaminlungen.

r * Au: 2. LElar findet die erste ordentliche Monads- Versammlung des VereinsN a t u r s ch u tz v a r f*

9 tlbr im HotelEinhorn"). Die Mft- alieLerlistL der Orftgruppe trägt jetzt nach 1-^jährigem Be­stehen bereits über 590 Namen. W 0 m

ci Dm reger- und Reserve-Verein" i,?,-- ®M e t Samstag, den 8. Januar, abends 8 Uhr eine Weih­nachtsfeier rmt Verlosung, Theatevaufsührung und Ball im Saale desTurnvereins". Hellmundstmtze 20

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* Zum 16. Stiftungsfest desKlubs der Köche" sind

Herr Opernsänger Karl Zoller und Fch. Elsa Liebia Mit- des Ho.- und National-Theaters in Maunhenn ver- wlichtet worden. Herr Karl Zöller ist Wiesbadener' Auch Herr Grautegem von hier, hat seine Mitwi'ckung zimestjat Die 80er Füsilier kapelle von hier konzertiert. Natürlich feh?t auck die prunkvolle kulinarische Tombola nicht.

vereinsfeste. (Aufnahme frei bis zu 20 g eiten.,

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* ^ ..Jugendverein I der Ringkirche" hi 2. Wechnachtsfeiertag seine Weihnachtsfeier m seinem en Lsaale am ad, '

hicht

neuen emale am Elf er Platz ab. Es war die zweite Feier r l l ^ begehen konnte. Bor überfülltem «Saale wicke-ltc sich das sehr reichhaltige Programm ab Nach einer kurzen Begrüßungsansprache von Mitglied Christian Mriff der fc s'Vende Pfarrer Beidt das Wort zu einer packwden Festrede.