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Verlag Langgasse 21

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Freitag, 20. Dezember 1918.

Abend-Ausgabe.

Nr 594.

66. Jahrgang.

Die wirtschaftlichen Folgen der links­rheinischen Abschliehung.

Ein Bericht Legiens.

W. B. Spaa, 18. Dez. Der Vorsitzende der Generalkom­mission der Gewerkschaften Deutschlands, Legten, der an den Verhandlungen der Wirtschaftskommission in Spaa teil- niinmt, berichtet: Die Franzosen treffen Maßnahmen und stellen Forderungen, die für das Wirtschaftsleben in den be­setzten und den rechtsrheinischen Industriegebieten verhäng­nisvoll werden " Ter Verkehr mit ihnen ist inso­weit gesperrt, daß Rohstoffe und Waren wohl von der rechten nach der linken Rheinseite, nicht aber umgekehrt befördert werden dürfen. Die rechtsrheinische Industrie muß, wenn sie arbeiten will, Erze und Stahl aus Loth­ringen und von der Saar Braunkohlen und Braun- kohkenbriketts aus den linksrheinischen Ge­bieten haben. Dafür liefert sie neben anderen wichtigen Materialien Koks und Manganerze. Eiesperrt ist auch die Ausfuhr von Saar kohle nach Süddeutschland. Infolge­dessen werden in wenigen Tagen die Gasfabriken ihren Betrieb einstellen müssen. Die süddeutschen Städte hauen dann weder Licht noch Gaskochgelegenbeik. Trotzdem forderte der Delegierte des Murschalls Fach Lieferung von Koks, Kohle und Manganerzen in Mengen, die eine Förderung voraus­setzen, wie sie bei größter Leistung üblich war. Angenommen, kiese Forderungen könnten und würden erfüllt werden, so wäre die Folge eine Überproduktion an Roheisen und Stahl. Weder die besetzten Gebiete noch Frankreich vermögen diese Produktionsmengen auszunehmen Eine Einschrän­kung oder Stillegung der Betriebe müßte eintreten, Zehntausend« von Arbeitern kämen hier zur Entlassung. Das gleiche droht dem rechtsrheinischen Industriegebiet, wenn die Zufuhr von Erzen. Stahl, Braunkohle und Braun- koblenbrikctts fernerhin unterbunden wird. Da weder aus militärischen noch auL politischen Gründen diese Maßnahmen und Forderungen gerechtfertigt und im Waftenstillstandsvcc- 'trcig nickt begründet sind, so wird obne sachlichen Grund die Industrie, besonders die Arbeiterschaft sowohl im rechtsrheinischen Gebiet als auch an der Saar, in Elsaß- Lothringen und auch in Frankreich aufs schwer st e ge­schädigt. Die Folgen einer derartigen Arbeitslosigkeit m der gegenwärtigen politisch bewegten Zeit in dem wirtschaftlich zusammenhängenden Gebiet sind nicht abznsehen. Die Arbei­terschaft Deutschlands wie auch Frankreichs hat das dringendste Interesse daran, zu verhindern, daß solche Zustände eintreten. ES, muß versucht werden, die besetzten Gebiete wie bisher mit den nötigen Materialien zu belieferm Das gleiche mutz von dort aus für die rechtsrheinische Industrie erfolgen. Nur dann kann die Industrie Weiterarbeiten und drohende, jedes bisherige Maß überschreitende Arbeitslosigkeit verhindert werden. Die einseitige, nur scheinbar dem Interesse der In dustrie in den besetzten Gebieten dienende Forderung der Frc nzosen konnte weswegen von der deutschen Delegation nicht erfüllt werden. Die Vereinbarungen muffe» auf viel brei­terer Basis, unter Erfassung aller in Betracht kommen- len wirtschaftlichen Fragen getroffen werden. Die Franzosen haben wohl die Kraft des Siegers und können vielleicht er­zwingen, daß ihre Forderungen der Form nach erfüllt wer­den, erreicht würde aber damit nichts Die erwähnten wirt­schaftlichen Folgen treten trotzdem unweigerlich ein. NaL meiner festen Überzeugung werden sie für die besetzten Gebiete und Frankreich schnellem eintreten und ver­hängnisvoller sein als für das rechtsrheinische In­dustriegebiet. Deswegen hoffe ich, daß es bald zu erneuten Verhandlungen kommt und daß eine Vereinbarung getroffen wird, die beiden Teilen dienlich ist.

Lebensmittelversorgung und politische Festigung.

Erklärungen Cberts.

Amsterdam, 17. Dez. Aus London meldet „HandelS- Hab": Der Korrespondent des „Daily Expreß" hatte in Berlin eine Unterredung mit E b e r t. Dieser legte besonderen Nach­druck auf die Tatsache, daß die Entwicklung des poli­tischen Zustandes nicht von der Lebensmittel­versorgung zu trennen sei. So wenig Aussicht in Deutschland bestände, daß die Deutschen ans politischen Grün­den Bolschewisten würden, so sicher sei cs, daß dies möglich wäre aus Mangel an Lebensmitteln. Unglücklicherweise hange die Sicherung der Lebensmittelversorgung nicht von der Negierung ab. Diese ganze Frage sei in hohem Maße ab­hängig von der Weisheit unserer früberen Feinde. Nicht allein im politischen Interesse, sondern im Interesse Europas sei es ein großer Unterschied, ob das Zentrum des Bolschewismus in Moskau oder Berlin sitzen würde. Jeder Deutsche würde es schmerzlich empfinden, wenn Berlin von der Entente besetzt werde. Ebert glaubt, daß die zeitweilige Unterdrückung des Bolschewismus durch die Anwesenheit feindlicher Truppen die Folge hatte, daß die Bewegung später um so heftiger aus­breche. Man kann im Augenblick keine politische Organi­sation in Deutschland zustande bringen, ohne den LebenS- mittelvorrat zu vergrößern. ES handle sich nicht darum, die fetzige Regierung zu beschützen, sondern die deutsche Revolution zu schützen gegen die Angriffe von innen her.

Die Derkehrsnot.

W. B. Bad Nauheim, 17. Dez. Der Chef des Feldeisen. babuwesenS meldet: Neuere Dciiimmungen, welche bei den Verhandlungen in Trier festgelegt wurden über die technische Durchführung in der Eiicnbahnmaterialabgabe, enthalten derartige Härten, daß die Folgen für den Heimatbetrieö unübersehbar sind. Sie werden besonders nachteilig bei den durch Rücktransport der Armee geforderten Massen­leistungen in Erscheinung treten und stellen die Junehaltung

des bisherigen Abtransportprogramms in Frage. Alle Ein­griffe von dritter Seite müssen unbedingt unterbleiben. An­träge auf vermehrte Wagengestellung sind zwecklos. Die Arbeiter- und Soldatenräte werde» dringend gebeten, allen in Frage kommenden Stellen, auch den Truppenteilen, ein­dringlich die Bedeutung dieser Dinge vor Augen zu führen; insbesondere muß und wird künftig scharf darauf gesehen werken, daß niemand ohne ordnungsmäßigen Ausweis und Fahrschein auf die Bahnhöfe gelassen wird.

Das Finanzabkommen zwischen Deutschland und der Entente.

W. B- Berlin. 19 Dez Während der Verhandlungen über die Verlängerung des Wafsei.iullstandes in Trier und im Anschluß daran wurde von der Finanzabicilung der ständigen Wasscnstillstands- kimmisstcn in Spaa nachstehendes F i n a n z ,r d k o m m e n ge­schlossen: 1. Die deuische Negierung vcrpjlichiet sich, nicht

ebne vorhergehendes Einrernehmen mit den Alliierten über oen M e t a l I b c st a n t des Staatsschatzes und der Rcichsbank, uoec die Effekten oder Entheben aus tat Ausland und in: Inland, sonn; über die beweg! ichen alN-lLi'dischen, der Regierung und den ojje.tt» lichen Kassen gehörenden Weite zu reisugeu. Die deutsche Regic- rring vcrpsliwtci sich, für die eben genannten Guthaben oder Werte, die sich im Besitz von Privatpersonen oder Gesellschaslen besinoen, keine Aussnbrcrlaudnis zu e»teilc» ohne vorherige- Einvernehmen mit den Alliierten. L Tic deutsche Regierung oerpsli-ytei sich, in, Einvernehmen mit den alliierten Regierungen alle zweckmäßigen Maßnahmen zu trekken. um in möglichst kurzer Frist zu entscheiden, unter wclcheii Tctingunacii die im hesetzlen Gebiet verloren ge­gangenen oder eejiihictten Wertpapiere ihren rechtmäßigen Eigen­tümern zurülkzuerilalten sind 3. Die deutsche Regierung verpflichtet sich, Elsaß.Li ihr ingen alle Schulden und alle bereits fälligen oder während der Daucr des Wassenstillsiandcs fällig werdenden Effekten, die deutsche össei:t!ichc Kossen betressen, an ihren Fälligkeitsterminen acmäß den in Krast bcsiiidlichen Gekctzen ausznzahlen, also z . Ja. Schatzonwetsungen, Estelten, Schcckuberweisungen. Akzepte us.v. Die hier rar ceuen,mene Auszählung in nur chinweisend. nicht ad- schließend. Tie deuische Regie,ninp verpflichtet sich, der freien D:r- fügung der Esaßprihrinmr über ihnen gehörendes und in Deutsch» !and befindliches Eigentum und über deren Wirte, Wertpapiere und Depots keil- hestmteres Hemmnis in den Weg zu legen. 4. Die divtsche Regierung verpslichtct sich, , mt Einvernehmen mit den alliierten Regicrungen Maßnahmen sür die in möglichst kurzer Frist zu erfolgende Rückerstattung der zum Nachteil der -llnerten Staals- ailgehörigen beschlagnahmten Giiter zu erwägen.

(ssez.l Büsing. Nat,en, Gras Lasteyric.

Im Aii'chluß daran wurde folgendes Protokoll ausge- nonnncn: Anläßlich der UnterZeichnung des Protokolls vom heutigen Datum haben die dcutichen Delegierten verlangt, tolgende Be­merkungen hinzuzufügen: Zu Z 1: Die deutschen Delegierten er-

suchen, olle nctiaen Maßnahmen zu treffen, damit ute m den vor­liegenden Parao-apben vorgesehenen Genehmigungen mit der sur den glatten Perlen, der Glschästc erscrderlichen Beschlea iigung und Vertraulichkeit erteil' werden. Sie ersuchen ferner, da;, die fran- chstsche und die alliierten Regierungen einen mit den nötigen Voll- maehten ankgellaileten Kommissar bezeichnen, damit die schweben­den Fraacn aemiinsam mit dem zn diesem Zweck ernannten deut- scheu Kommissar lebond-lt werden könne». Die sranzchischen Dele­gierten »ebmcn diese ^Wirkungen entgegen und erklären, nichts dagegen ciiiznwcndkn, daß dem deutschen Ersuchen Folie gegeben wird Zu § L Die deutsch! n Delegierten geben bekannt, die be­sagten Paroarapbcn nur unter dem Borbehrlt unt.'czeichneu zu können, daß van der französischen Regierung aus Gegenseitig, keit bcr übende billige Maßnahmen getrvisen werden. Die kronzösisebcn Dclcg'irtcn c,klären, daß das Wassenstillstands, abkvnimen keine Gegenseitigkeit versieht, daß sie aber den Wunsch der deutschen Delegierten ihrer Regi>rnng übermitteln werden.

(ocz., Büsnlg. Ratjen, Gras Lasteyric, Paul Drland.

Die Französierung der Ltrahburger Universität.

Berlin, 16. Dez. Di- die Test. Rundschau" un- mittelbar aus"Straßburg enabrt. wurde eine aus her- vorraaendcn Vertretern der Pariser Universität und Akademie prwähkts Vertretnuz damit brauftrastt, an Ort und Stelle die Orqanifaiion der Straßburger Uni- vcrsität zu übernehmen '»wie sich ruch über das gesamte Lehrwesen in dev. annektiert-m Provinzen zu unlerrich- ten Es besteht der Plan. Straßburg au der bedeutend- Cten Universität Frankreichs luszugestalten. und man will daß Straßbnra den Ranz einer Fre-nden-Univer. sität wie früher wieder auftiehme. weshalb man auch Schweizer und deutsch.' Studenten znlnssen will, die sich in Straßbnra „in franzosiicht Kultnr einweihcn lassen" wollen Man wird daher ae.nisse Kolleaien in deuische' Sprache abhalten nnissen, U'oac.zen in Frankreich keiner- lei Vorurteil herrsckze.

Die Befstzunq. /

Farbige Truppen in 5131«.

KSln, 16. Dez. Die zweite enqlische Armee hat henke eilweise den Rbein überschritten. In einem Vororte Kölns tnd farbige Truppen eingetroffen.

Köln. 16. Der. Wie die „K. Z. meldet, sind auf An- >rdnung des Befehlshabers d»r englischen Militärpolizci olle 'tatianalfahnen und Wimpel sofort von den schiffen zu entfernen. Jede weitere Nichtbefolgung »icscr Anordmina wird mit 5606 M. bestraft werden.

Karlsruhe, 17. Dez. Die Maffenstillstandskommiffion c jt auf Anfrage mit, daß kein Grund zu der Annahme be- lebe, daß Karlsruhe, Mannheim und Rastatt :e?cfet würden.

Die Stell«»«* der Entente zur d-vtt»en Re«iernni'.

Bern, 18. Dez. Der „Matin" schrcibt betreff» de» Be- danerns der Berliner „Germania", daß der Verband die jetzige deutsche Negierung nicht anerkenne: Der Verband kaniz sich in seinen Antworten nur an die Heeresleitung richten, denn die Macht der Volksbeauftragten höre sa schon in Neukölln auf. Es gebe keine deutsch« Stadt ohno

einen eigenen Sowjet. Solche Anarchie zu unterstützen» liege nicht im Interesse der Verbündeten. Tie brauchten ein zahlungsfähiges und organisiertes Deutschland. — Die Be­nennung Deutschlands als „sozialistische Rcp'.iblik" sowie die drohende Beeinflussung bei den Wahlen wird in Paris viel­fach kritisiert, weil eine sozialistische Negierung weder Ord­nung halten noch internationalen Verpflichtungen nach- kc mmen könne.

Wilson.

Bern, 18. Dez. Das , Berner Jntclligenzblatt" meldet aus Paris: Im Laufe des Dezember werden in Paris der König von Italien, Prinz Alexander von Serbien, der König von Griechenland, das rumänische Königsptiar und eine Ab­ordnung der britischen Marine zur Begrüßung Wilsons ein- trefsen. — Die chinesische Friedensdelegation ist auf einem Sondcrschiff in Oporto angekommen. — Wie HavaS lerirbtet, hat der Gemeinderat von Paris beschlossen, dem Präsidenten Wilson das Bürgerrecht von Paris zu verleihen.

Dev „Tsmis" über d?e b-lg:sck«-ko''l3n-is'hen Fraaetr

W. B, Bern, 17. Dez. Der „T e m p s" meldet ans, antori. sicrtcr bc'gjsck'cr Ouelle: Die Erörterung in der holländischen

Kammer. Ätr. die ai'gchlich annexionlstischen Absichten Be'gicns brwiiün. daß es in Holland Leute gibt, die nichts vom Kricae gelernt hoben und nicht lernen wollen. Es ist oußerordent- lick, bedanerlick,, wenn die Paiteien der Rechten in Helland von der Möglichkeit eines Krieges sprechen, mährend doch die zan;e Welt daran d>nkt, sich des wiederaesundenen Friedens zn erfteuen. Rech l-e^ancrlich-r ist daß die holländische Regierung kein Wort findet, um die Gemüter zu beschwichtigen. Es ist zu erwarten, daß die belgische Rceieiimg bald vor dem Parlament eine Erklärung abgeben wird: aber jetzt schon ill es klar, doß hie Revidierung der Berrräge von 1815 und 1839 verlangt wird.

„Helaokand".

W. B. Amsterdam, 18. Dez. Einem hiesigen Blatt zu­folge verlangt der militärische Sachverständige Lord Süden- h a m in einem Bericht an die „Times", daß Helgoland »entweder entn'offnrt unter dänische Souveränität gestellt, older unter der Garantie, daß bie Befestigungen nicht wieder her» gestellt werden, Engbond znrückaeacchen werde, oder endlich, daß e-, fall? es in deutschem Besitz ble-vt, derart vernich- r e t werde, daß es höchstens noch als Signalstolüm vertuender werden könnte.

Die englischen Wahlert.

Amsterdam, 18. Dez. Das Reutersche Bureau meldet au» Lcntcn. daß die Wahlen die ruhigsten gewesen sind, deren man sich erinnern könne. Das Ergebnis werde erst am 28. Dezernber mitgctcilt werden.

Zur Internierung Mackrnsrns.

— Berlin, 18. Dez, Zur Jnternienmg Mackensens wrU» in der „Deutschen Allg. Ztg.' geäußert: Mackensen ist der auf­rechte, furchtlose Mann und wahrlzafte Truppenführcr ge­blieben, als der er sich im Frieden und während deS Kriege» in jeder Lage bewiesen hat. Zweimal hat er das Land dev Ungarn vor der Vernichtung bewahrt. Etwas Tragisches liegt darin, daß gerade die Ungarn, die ehemaligen Bundesgenossen Deutschlands, jetzt als Handlanger der Entente ihrem Lebensretter und seinen tapferen Truppen di« Heimfahrt verweigern. Sie, die sich ihrer Ritterlichkeit ehe­mals rühmen durften, sie werden diesen Makel auf ihrem Ehrenschild unzweifelhaft in ihrem besseren Teil selbst emp­finden und fick klar darüber sein, daß Mackensen, der Inter­nierte, in der Geschichte besser gestellt sein wird als die inter­nierende ungarische Regierung.

Die Zukunft Triests.

Wie«, 18. Dez. Bezüglich der Absichten Amerikas. Frank­reichs und Englands auf Triest wird zuverlässig berichtet, daß diese Mächte beabsichtigen, Triest zu einem internatio­nalen Hafen mit einem englischen Gouverneur zu machen. Veranlassung bierzu birtet die Rivalität zwischen Italienern und Südslawen bezüglich Triest.

Eanz Böhmen im Besitz der Tschechen.

Wien» 16. Trz. Das Eiiitrefs.'U Vr deutsch-böhmr- scheu Landesregierung v'ird für stellte in Wien erwartet. Von einer weiteren Peiieriingstitigksir kann nc.türlich keine Rede sein, dg ja m-r de>- stereüs 'rfolaten Besetzung Esters durch die Tschechen Bästnien fast restlos in Hän­den der tschechiillien Soldateska ist.

Die polnische Regierung verfügt über deutsche» Gtbiet.

Berlin» 16. Dez. LaS Wnr^cha'ter Restierunasorgan „Monitor" veröffentlicht laut ..B. T." einen „Erlaß der polnischen Reglerung. oii'ch den die Mastlen für die pol­nische Verfassunstgebende auf den 26. Januar anaesetzt werden. Das preußische Teilgebiet soll an den Wablen teisn-buisn und zwar in elf Wahl» bezirken, darunter Allensirin. Posen, Oppeln, Beutbcn» Danzist. Neisse. Man bei,nudelt alsa di"se preußi-, schen Gebietsteile scl>on als ;» Polen gehörig.

Forderungen der serbischen Sozrald«mokrat«n.

W B. Agram. 17. Dez. (Wiener Korr.-Bur.) Die ser» bische sozialdemokratische Partei veröffentlicht ein Programm» da« sich für die Wiederherstellung der Inter­nationale und für die Sicherstellung der Erfolge der fogialen Revolution aus spricht. Die Partei erklärt sich für