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Verlag Langgass« 21

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Donnerstag, 12. Dezember 1918.

Morgen-Ausgabe. Nr. 579.. 66. Jahrgang.

Ein letzter Versuch.

Freude macht's uns nicht, das Kapitel der gescheiter­ten (iiiiuiuiiu der Üiberolea Wiesbadens hier noch ein- nnü zu hehandeiu. Ijt der stniienunheilbar" ver­fahren. wie es an diele: Sielle als möglich hmgesteitt wurde, dann iväre es zwecklos, noch hinter ihm herzu» lansen. Solange wir aber noch eine Möglichkeit sehen, elnzurenken, ivas Lolpatichigkeu. Mangel an polltijü-ein Takt uiidEntichl nkkrail aus oeiüenSeiten,Mangel aber auch wohl an gute!» Willen verdorben baden, solange Hallen wir es sür unsere Pflicht, noch einmal für eine geschlos­sene Z 11 s a in m enfa > jnn ,1 des gesamten j r ei- heil i i ch e n Bürgertums hier auf entschiedenster deniokratlsäier Grundlage als Gegengewicht gegen die Sozialdemokratie ein Wort ein;nlegen, wie wir sie wenige Tage nach der Ummilzun-,' hier entschieden und hofsnungsfreudig gefordert baden. Wir nehmen jür uns in Anspruch, den Boden sachlicher politischer Erörterung im Sinn- prakttsch-polittickicr Arbeit nicht verlassen zu haben; mir nc> lassen ihn auch dann nicht, wenn wir heute öersönlichr-icsscagen anschnciden müssen. Die Personen beslinnnen den Geist. Aus einen neuen G e i st, wenn es 'ein muß auch in neuen Männern, kommt °s an. An den Personen und der Art und Weise, wie sie vvrgegangen iind, ist hier in Wiesbaden-Nailau die Einigung gescheitert; nicht an unüberbrüttbaien Gege»>ah<-il des politischen Pro­gramms. Die sind, naci:dem wir »ns alle nach links haben umstellen .nüssen, gar nicht !N-hc vorhanden. D.e Per>öntlchk'.-!ti'N, die die Träg.-c der Programme sind, geben der Form den >,»hait. Deshalb mutz man den Gi'isl einer Partei in erster vinie nach ihren Führern de- urteilen. Die beiden Führer der ..neuen" deutsch-demo­kratischen Partei sind mm glücklich einstweilen allein die Herren Alberti und Brelbeiiitei», d. $. die Leiter der an­geblich ansgelösten alten Fm; ich,,: rl,if>en Volkspartei. Mit der weiteren Ausaminensepung des neuen Vorstandes sieht cs ähnlich ans. Es sind iiberwiegend die alten Männer der-alten Partei. D.-.tz in der neuen Partei, die einer weit nnisaiienden. zugkräftig na-ch rechts und vor allen Dingen auch nach links anszugestaltenden Eint- g u n g der Vürgenchaft dienen sollte, diejenigen zu einem Hauptanteil der Führerschaft mitberufen sind, die schon vorher am weitesten links gestanden und erfolg- reich gearbeitet haben, «st ohne weiteres zuzugestehen. Wir haben gegen Herrn Gehemirat Alberti an und für sich pcisönlich selbstredend ebensowenig irgend etwas ein­zuwenden wie gegen Herrn Rektor Breidenstein, dessen intensiv'.' Arbeitskraft z. B. »lEercs Erachtens aus der Führerschaft der neuen Partei gar nicht hinwegzudenken ist. Aber daß man. wo in der Auswahl des Vorstandes schon so viel für die Werbekrott der neuen Parleiorgani- sotivn zu leiste» isl, so wenig diploman'ch zu Werke gc» pan,reu ist, daS ist ein Fehler, der sich rächen ivird. n enn er nicht noch wieder gi.tgemacht wird. Denn nun heisst -es nicht nur im zurück,/.,tof-enen Llnksnationatlcheratis- 11ms, der nach unserer Überzeugung der neuen Partei eine ganz besondere Fülle von Intelligenz und politischer Energie hinzug »bracht hätte ohne sie zurMischmasch- Partei" zu maa-en denn ste wollen ja alleum- lernen", wie wirs alle mehr oder weniger müssen. nun Ijcifet es auch in der breiten Schicht vorher Partei- politisch nicht gebunden Gewesener, die die Pflicht zur politischen Organisierung, zur staatsbürgerliclren Mit- arbeit an einer Ncttnng nn'eres Staatswesens vor der Hock'slnt des Sozialismus zu begreifen ansingen und sich nach der neuen, rettenden Partei niit dem neuen eini- genden Geist sehnten. nun b-vßr ?s auch an der Grenz­linie zwischen Sozialdemokratie und Liberalismus, wo die vielen Tau'end? vonM-tlä»s-rn" sitzen, mit einer tief füblbaren Vcrstimniung Überall: das ist dieneue" Partei, derneue" Geist. die .neuen" Männer? Darum haben wir dasOpfer gebracht, ans der uns lieb gewesenen Organisation ausziischeiden. oder die begnemere Ungc- bilndenbeit anfziiaeben, um nur den ganzenalten Klüngel" (das Wort ist eben ilmlanfig!) wieder auf die Beine zu stellen. So batten wir uns dieEinigung" nicht gedacht. Denn dies iit >ine j-artitio leonina, eine Läiventeiliing. bei d--r die anderen bekanntlich mehr oder weniger die Zuschan'r ft'ielennd die Düpierten sind. So alw beißt es : >tt vielfach bei allem guten und ernsten Willen zur M i i r d e i t im neuer Grundlage. Wir hier an dieser St--ll» staben ron Anfang an aus guten Gründen, nur im Sinne der Fngkiaft, des Politi- scheu Erfolgs, gewarn: davor, daß es so ansseben würde, als obda? alte Geschäft" nur eine neue Firma erstielte. Ja, es ist io nickst nur das alte Geschäft, nur das Firmenschild ist nenangest"ichen; die Inhaber beißen immer noch Alberti, Brerdenstein u. Komvanie! Es wäre znm Lachen, dies» ganze Entwickelung seit dem Freitag voriger Woche zu überschauen, wenn wir nicht alle, die wir mit dem schönen und ernsten Willen zur Schaffung eines mackstaollen einheitlichen Gegengewichts gegen die Sozialdemokratie, zur Durchsetzung der aus-

geschalteten Mitarbeit des Bürgertums dastanden, den Schaden mitzurragen yältcil! Den Schaden trägt dte Gesamtheit ebenso wi: die einzelnen der nun getrennt dastehenden, einander innerlich io nab,-stehenden Parteien. Man ist mit dicken Kops-: i und ganz großen Parteischen- klappen daran nach allen Regeln der Kunst, die m die,ein stalle aber beileibe keine Staatskunit '-vor, aneinander v 0 r b e i m a r i ch l e >- t.Der 'chön» Gedanle der Zu- sammensassung der biiegerlichen Kräfte auf demokrati­scher Grundausfassung wurde verzerrt durch ein politi­sches Scherbengericht, das die Parteiherrschast aufrichten wollte, anstatt zur Einigung aiisziieiifen." So schreibt derHannoversche Kurier" »ber oie Entwickelung der Dinge in seinem Bezirk. Man kann genau dasselbe sagen über das Ergebnis bei uns.

Helfen kann nur eins noch' und dieser unangenehmen Aufgabe wollen wir uns denn neck einmal mit diesen Darlegungen nicht entzogen buben. EsXstuß mit scharfer Klinge hineinqehauen werden in öies ganze hinderliche verwucherte alte Parteig-strüvp, damit ein breiter Weg freigeniacht wird, auf dem die gesamte Bürgerschaft mit liberaler und demokralinher Grunbonschauung sich zu- sammenfinden kann. Wo ninn Holz haut, fallen Späne. Es mag auch dem. einen oder anderen einmal wehtun, wir können's nicht änd»rn. Denn man hat uns hier ebcn gezeigt, wie die Neugründung der neuen bürgeilickien Einheitspartei nicht gemacht werden mutz. Am Frei­tag in der Wahlversamn'lui'g baben schon alle die vielen Hunderte am Donnerstuz auweiend genesenen neuen Mitglieder oder für di? neue Partei Interessierten nicht ihre Pflicht getan, indem ne das allerdings an Knrzweitigkeit hinter stn/in feiiilsistonistisch geistreichen Prosessorenvortrag zurückst-h.nibe Äagl- und Statuten- beratungsgcschäst nicht wahrnenommen haben, die Wahl vielmehr den iiberwiegend Verla.-tenen Altorganisierten der alten VolkSpartei überließe^. Ein auf nwglichst weite Öffnung der Tor» du>ch weitherzige Zusammen- setzung des Vorstandes gebender Antrag wurde konter­kariert und am Samstag war inan denn im Parteitag so ganz hübschunter s.-ch" daß man es wagen durfte, statt alle, einznladen, das Fenster einiaermatzen brüsk zuzuschlagen und die N-vi-inrrev'nden. üie nicht vorher in der Fortschrittlichen Volksoartei ihr Seelenheil ge­sucht hatten, als Parteigi'noist'n zlveiler Klasse zu dis- qualifizieren; ein neu's. iebr ..demokratisches" Klassen­wahlrecht I Denn das v.iisiv' Wahlreckt zu Führerstellen sollten Neueinrreteude auch dann nicht haben, wenn sie auch noch so gründlich ninaelernt batten und noch so be­deutende Führ-rgualit-ä-'N innbracksten. Hier an diesem, von engem Parteigeist der alten Führer diktierten Be­schluß. den wir verg'vlitst der iiationalliberalen Partei vor ihren der Vollziehiin i der Eini.irivg geltenden Sonn­tagsberatungen vorzilc'n:hatt'.'n versuchten (man sorgte sebr klug schnell für die BerösteniUchiing in der lieben Frankfurter Zeitung"', bier liegt -- gllerdings auch neben einem wohl zu lanoe nufchlüsstg zögernden Ver­halten der Nationalliberalen die Schuld, die sich jetzt in dem bedauerlichen Scheitern der Einignnas- bemühunaen und in einer >'b?n>o bedauerlichen Verstim­mung bei den nickst minocr brüskierten, bisherNicht- organisierten" geltend mackst. Pu Ta« voulu, George Dandin.Der stchöne Gedanke der Zusammenfassung der büraerlichen Kraft? wurde verzerrt durch ein pc'iti- sches Scherbengericht das die Va rteiherrschaft aufiichten wollte, anstatt zur Einiiung anfziirufen!"

Wir stehen also an nn-in Trümmerstaufen zerschlage­ner schöner Hoffnungen. Man hat nun ehrlich nachträg- lich die Parteitagsoeschlüsse biujchwächen versucht.in ihrer Wirkung. Über die Äußerungen der Herren Tr. Hollack und Albert Sturm, die wir in der letzten Abend- Ausgabe niitteilten, läßt nch inimerbin reden. Wenn der Nachdruck der Entichlietzuna des Wiesbadener Par­teitage darauf lieat. daß inan sich nur gegen die A»f- nahm? ganzer geschlossen', r nationalliberalerOrgan i- s a t i 0 n e n" als solck:>'t gewandt bat, so ist das ein Standpnnkt, der wenigstens mit Rücksicht auf die bcson- deren Wiesbadener Verl'a'I'v'sse noch erklärbar, bcgleif- bar erscheinen kann wenn er auch in einer Zeit, ivo die Einigung des gstainten freiheitlichen Bürgertums das Gebot der Stunde ist unter diesem höheren Ge- siststspnnkt eines großen e r n st e n Ziels als tak- lisch falsch und schödlicki-stck, erwiesen hat. (Die unbe. dingte Ausrechterhaltung des ganz entschieden links cinzustellenden Sranovnnkts betonen auch w i r nur immer 'nieder in Hinsicht auf das Agiiations- 'grenzgebiet links, die Millionen vonMitläufern" im ganzen Reich»!) Aber es war nicht nur von den Orgaui- sanonen. sondern auch von der Eianunq zu Fiihrerstellen die Rede gewesen. Doch was soll's im einzelnen. Es kommt auf d»n Geist nn, dies war der alte Geist, in den alten Männern, was wir aber brauchen, unbedingt notwendig gebrauchen, ist ein ganz wesentlich libe­ralerer neuer Geist mit eineni viel größeren Einschlag auch von n e u e n Männern neben den alten, deren bewährte Arbeit im Dienste der demokratifchen Sache

lorabzusi'tzen uns gar nickst einfällt. Parteischeullappcn können wir nicht mehr gebrauchen; wohl abe; einen freien Blick noch allen Seiten und ein freies offenes Herz in allen Führern, das a l l e eiulädt zur Mitarbeit an der ueu-u großen einheitlichen Bür­gerpartei. die als gleicht rrcchtlgt der vernunliigcii Mehr- hci: der Sozialdeiiioki'-ili» zum Aufbau des neuen Temschlands acgenübersteht, als unbedingt notwendiger Helfer ucb?n sie stelle und dev Damm bildet gegen das Überfluten der roten Brandung. Diesen neuen Geist auch hier in Wiesbaden e i n i g c n d zue Geltung zu bring-n, isl n 0 ch Z e i t. Es gibt in allen drei in Betracht kom­menden Lagern Männer genug, die genau so denken wie wir. Man gehe n o ch e i :i m .1 l in einen E i n i g u n g s- versuch. Am besten ib?r ist es. di? deutsch-demokrati­sche Partei hilft sich * ? I b it. M an kann begangene Fehler wieder qutmachen, >v-e»n man will. Die ganze Vorstandszusammensetz'Uig sollte von einer großen Por- teiversamnilung, bei o?r alle die es aut nieinen, mit- tun sollten, umgearbeitct werd»n im sinne der W e i t- h c r z i g k e i t, die allein die Brücken schlagen kann nach beiden Seiten. Wir mögen die Hoffnung »och nicht ans- geben, daß der neue Gei st >>ch d 0 ch siegreich durchsetzen läßt. Man gehe ans Werk! B.gh.

Der Einzug der Fronttruppen in Berlin.

ZV. 8. Berlin, tt. Dez. (Druhtberickst.s Die beute durch das Brandenburger Tor einzichende lsägei-Division begrüßte Bürgermeister Reiste mit einer An-proche, in welcher er u. a. sagte: Nach unsägliclwn vier schweren Inbren, nach

Kämpfen und Heldentaten, die erst eure geregelte Zukuntt in ihrer vollen Glorie würdigen wird, und tie die deutschen Jäger für alle Zeiten in die Hclvenscharen der Weltgeschichte eingereikjt haben, kehrt Ihr in die He'mat zurück. Viele, die mit Euch auSgezogen sind, kehren nicht zurück. Viele, allzu- vrele, deckt draußen im fremden Land der glasen zur ewigen Ruhe, und Mütter und Witwen wißen nicht, wo sie die teure Stätte suchen sollen. Ihr anveren aber, denen noch weiter die schönsten Lebensaufgaben des Menschen vergönnt sind, zu wirken und zu arbeiten, helft »ns am, die große Ordnung wieder aufzubauen, ohne die kein Staat stark, gesund und angesehen sein kann.

Sr. Berlin, 1t. Dez. (Eig. Drahtbericht.) Das Gerücht, daß die einziehenden Truppen im Namen des Vollzugsrates von Müller und Molkenbuhr begrüßt werden, bestätigt sich nicht.

Sr. Berlin» 11. Dez. (Eig. Drahtbericht.) Heute abend 6 Nhr ist die 4. Gardcdiviston, morgen nachmittag 5 Uhr wer­den die 1. und 6. Gardcdiviston durch den Vacksveaustrc gtev Barth vereidigt werden.

Soldatenratssitzung des 18. A. 5*.

W. B. Bad Nauheim, 11. Dez. (Drahtbericht.) Heute vor­mittag hielten etwa 300 Angehörige der Soldatenräte de? 18. Armeekorps in der hiesigen Turnhalle eine Versammlung ab. Den Vorsitz führte der Vertrauensmann des 18. Armee­korps, Sergeant Kremser. Redakteur Altmaier sprach über die innere und äußere Lage der deutsck?en Republik. Hauptmaun Müller gab Richtlinien für die Soldaten räte. Oberleutnant Stendebach hielt einen Vortrag über D e in 0 - bilisationsfragen. Nach dem Vortrag des Red-ikteurS Altmaier wurde folgende Entschließung gegen zwei Siimineu angenommen:Die heute in Bad Nauheim tagende Rätevec- sammlung der Truppen des Bereiches der 18. Armeekorps bekennt sich zu der Regierung Ebert-Haase und foroert die baldmöglich st e Einberufung der National­versammlung zur Sicherung und zum Aufbau der Republik. Die Versammlung verurteilt aufs schärfste doS unverantwortliche Treiben der Spartakusleute und verlangt von der Regierung, daß sie diesem sofort mit allen Mitteln ein Ende macht. Als ebenso selbstverständlich muß jeder Vcr- such gegen die Revolution, der v«n rechts gemacht wird, aufs schärfste bekämpft werden."

Die Offiziersgehälter.

Sr. Berlin, 11. Dez. (Eig. Dmhübericht.) Der Zentral- SoAlatenrat der Söldatenräte der ersten Armee hat im Ver­folg von Beschlüssen, die auf einem am 3. Dezember in Gotha cbgcchaltenen Kongreß gesoßt worden waren, die B c z ,1 h - lung der immobilen Offiziere, die gegenwärtig geringer ist ccks die ungedienter Streitkräfte, den Vorschlag gemacht, in Abänderung der Besoldungsordnung eine M i n - destgehaltsgrenze festzufetzen, und zwar 300 M. Mindestgehalt für ledige Offiziere, 800 M. sür verheiratete Offiziere und 30 M- Dechilfe für jedes Kittd, jedoch nicht mehr als 450 M. Da die Netlage der Offiziere dringend ist, er-

K der Zentrol-Soldatcnrat um größte Beschleunigung aer , stcgeicheit.

Kompensationen und Kriegsentschädigungen."

ZV. B. London, 11. Dez. (Drahtbericht. Reuter.) Lord Robert Tecil sagte in einer Versammlung in Sctchworth: Die einzige befriedigende Regelung wird es sein, daß die Alliierten feststellen, wie viel Deutschland zahlen könne, d« sie die betreffende Summe verlangen und un­ter diejenigen der Alliierten, die darauf Ampcuch baben, verteilen. Gin Unterschied zwischen Wiedergutmachung- Kompensationen und Kriegsentschädigungen soll nicht gemacht werden. .Deutschland müsse bis zur Grenze der Leistungsfähigkeit zahlen.