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Berliner Abteilung des Wiesbadener Tagblatts: Berlin W. 67, An der ApasteMrche 7.1. Fernsprecher: Amt Lützaw «202 und «2V».

Dienstag». Dezember 1918.

Morgen-Ausgabe.

Nr. 575. 66. Jahrgang.

Zur Verlänoerung des Waffen- sttllstandes.

Br. Berlin, 9 . Tiiz. (Eig. Drcchkbericht.) Am 12. Devm- der werden in Trier die Besprechungen der Wasfeustill- stondskommisfion fortgesetzt. .Trier ist jetzt von den Amerika­nern besetzt, aber man nimmt an, daß bis zum 12. Dezember da» Oberkommando der Alliierten dort eiwtrifst.

Poincars in Metz.

IV. 8. Metz, 8. Dez. (Drahtbericht.) P o i n c a r t begab nach seinem Eintreffen in das Rathaus, wo ihn der ürgermeister emvfinq und sagte u. a.. daS Plebiszit, Von dem Deutschland spreche, sei bereits erfolgt durch den den französischen Truppen bereiteten Empfang. Nach dem Vorbeimarsch der Vereine begab sich Präsident Poincar« zur Kathedrale, wo ihn der Pfarrvikar empfing. Nach e»nem Besuch auf dem Friedhof am Denkmal der 1871 Gefallenen reiste der Präsident nach Straßburg ab.

Maßnahmen im besetzten Gebiet.

IV. 8. Köln. 9. Dez. (Drahtbericht.) Dir .Köln. Ztg.' meldet: Der Bürgermeister van Jülich gab bekannt, daß ein Fugendlicher fest genommen wurde, weil er einer Fahne der Besatzung kein «Ehrenbezeigung erwies. Degen seiner Jugendlichkeit wurde von einer Überweisung an ein Kriegsgericht abgesehen. Der belgisch« Kommandant von München-Gladbach befahl, daß die Waren in den Schaufenster» Prei/aufkchriften tragen müssen.

W. B. Frankrnthal, 9. Dez. sDrabtbericht.) Die Be­setzung von Frankenthal erfolgte lautFrankenthaler Ztg " am gestrigen Sonntagnackmittag. Von Bad Tnrkheim kommend, rückten die BesatzungStruvpen hier ein. Es sind rund I W Mann, und zwar daS 2. Bataillon des l. afrikani- schcn Regiments. Der Brigadekommandenr. Colonel Bonchoi. und der Regimentskommandeur und Ortskommandant. Colonel Rollet, mit ihren Stäben haben in Frankentlial Quartier bezogen.

Da» befevtr Gebiet darf nur in Zivilkleidung betreten werden.

W. 8. München, 9. Dez. (Drahtbericht.) Linksrheinisch beheimatete wehrpflichtige Bürger, auch wenn sie im Besitz der Entlassungspapiere sind, dürfen daS besetzte Gebiet nur in Zivilkleidcrn betreten. Tragen sie Uniformen, so werden sie als Kriegsgefangene behandelt. Tie deutsche Waffenstill- stündskominission: Erzberger, Vorsitzender.

Die Gültigkeit der Entlcfsunyspaptere.

W. B, Berlin, 9. Dez. (Amtlich.) Die von den Sol­datenräten ausgestellten Entlassungspapiere wurden seither vom Feinde nicht als gültig anerkannt. Die Besitzer solcher Scl'eine wurden interniert. Nach neueren Mitteilungen erklärte der Vorsitzende der französischen Waifenftillstandskoinmiffion. das; jetzt auch die von den Sol- tatenräten ausgestellten Entlassungspapiere anerkannt weiden sellen. wenn sie von einer deutschen Lokalbchördc als gültig gezeichnet werden. Alle entlassenen HeercSangehörigen, die sich nach den besetzten Gebieten oder Brückenköpfen be­geben wollen, »»erden in ihrem eigenen Interesse aufgefordert, sich die Gültigkeit ihrer von den Soldatenräten ausgestellten Eutlassuiigsplipiere nachträglich von einer deutschen Lokalbe- hörd« bescheinigen zu lassen.

Der Einzug der Fronttruppen ' in die Reichshauptstadt.

W. B. Berlin, 9. Dez. (Dvnblbericht.) Die Gerbe- truppen werben in den nächsten Tagen mit der Rück­kehr in ihre Garnison beginnen. Gleichzeitig mit ihnen'wer­de n einzeln zusammengestellte Verbände aller deutsche». Stämme an den Einzugsfcierlichkeiten in der NeichsbauiAstaidt teil nehmen. Einzelne Verbände dieser Truppen sind bereits in der Nähe Berlins eingetroffen. Der erste Einzugstag wird der 10. Dezember seui. Die Trnvpen werden gegen 1 Uhr nachmittag« das Brandenburger Tor durchziehen. Näheres über die EinzugSfeierlichkeiten wich »och behanntgegoben.

Die Putschversuche in Berlin und Hamburg.

W. B. Berlin, 9. Dez. (Drahtbericht.) Zu den gemel­deten Verhaftungen im Hotel Bristol erfährt noch dieB. Z.", daß die vom Polizeipräsidenten Eichhorn eingesetzte Wache im Hotel bald den Befehl zum Abzug erhielt, da es sich um einen Mißgriff handle. Auch wurden die meisten Verhafteten dom Polizeipräsidium, wo sie die Nacht über waren, in Frei­heit gesetzt. Die Nachricht, dah in einem Zimmer de» Hotels 800 Gewehre gefunden und beschlagnahmt wurden, ist falsch.

IV. 8. Hamburg, 9. Dez. (Drahtbericht.) Verlag und Redaktion de»Hamburger Korrespondenten" teilen mit. dah de» Redakteur Abter kein Redaktionsmitglied desKorrespn- denten", sondern eines im gleichen Verlage erscheinenden Mittagsblattes ist. Dex Verlag und die Redaktion desKorre­spondenten" waren von der bekannten Aktion nicht unterrichtet und lebnen entsprechend der Tendenz ihres Blatter jede Ga- waltaktion ab. ^

Die Räumungen im Osten.

IV. 8. Berlin, 9. Dez. (Drahtbericht.) Die Räumungen im Osten werden fortgeführt. Die ersten Truppentra»s-

imi Im UltAi*t ts bet Heimat « a yt i mm i f B .

Ein Verhaftungsanschlag gegen Liebknecht.

Br. Berlin, 9. Dez. (Eig. Dvahtbericht.) Am Samstag­abend erschien in der Redaktion derRoten Fahne" e»n Vizefeldwebel derRoten Garde", der Karl Liebknecht zu sprechen verlangte. Da der letztere nicht anwesend war. so erklärte der VizLsekdwvbel, wiederkommen zu wollen. Alk Liebknecht gegen Uhr abends über den Hof ging, um sich nach der Druckerei seines Blattes zu begeben, trat der Vize- feldwebsl auf ihn zu und erklärte ihn für v e r h a f I e t. Der Soldat lcgilimierte sich als V iqvfe lidweb ei der republikanischen Garde, Dcpot Hannoversche Straße, und betonte, von dem Depolsübrer den Befehl zur Verhaftung erhalten zu haben. Durch bas Hinzutreten mehrerer Soldaten wurde die Ver­haftung verhindert. Die Sicherheitspolizei erschien bald dar­auf und verhaftete den Feldwebel, der im Auto zum Polizeipräsidium geführt und von dort nach seinem Depot entlassen wurde. Dort aber erklärte man am Sonntaqmorgen. dah der Feldwebel dort überbauet nicht anaestellt sei. Bisher war eS noch nicht möglich gewesen, ihn «wfzufinden. |

Verhaftung eines Landrats

Br. Pinneberg, 9. Dez. (Eig. Drahtbericht.) Großes Auf­sehen erregt hier die Verhaftung des Landrats deS Kreis«? Pinneberg Geheimen RegicrungSratS Dr. Scher ff. >er un­ter dem Verdacht schwerer Verfehlungen der Sta its- a »Wal »schaßt in Altona am Samstag zuge fuhrt worden ist.

WoffengebrauchSanweisung für die Sayerischr« Sicherheits- truppcn.

Br Berlin, 9. Dez. (Eig. Drahtbericht.) Die Regierung des VolkSsiaaiS Bauern gibt bekannt, dah zur Auftechterhal- tting der Ruhe und Sicherheit bestimmte Truppen angewiesen wurden, erfordMichenfallS von der Waffe Gebrauch zu machen.

Die Beschlagnahme des Vermögens des früheren preutzischen Königs.

Br. Berlin, 9. Dez. (Eig. Drahtbericht.) DerReichs­anzeiger" vom 7. Dezember enthält eine Bekanntmachung der preußischen Negierung über Beschlagnahme de »Ver­möge ns des preußische» Königshauses. Danach Coerde» außer den bereits beschlagnahmten Kronfideikoinmihvermögen auch sämtliche Gegenstände, die zum Sonderver­mögen sowohl zum Privateigentum wie zum Fidei- kommißbesitz der vormaligen König!» von Preußen, de» königlichen Hauses und seiner Mitglieder gehören und in Preußen befindlich sind, vorläufig mit Beschlag belegt. Die Verwaltung wird dem preußischen Finanzministerium über­tragen. Das Finanzministerium ist ermächtigt, au» dem Ertrage für den Unterhalt de» vormaligen Königs uno der Mitglieder de» vo>maligen köninlichen Hause» ange­messene Beträge festzusetzen und zu zahlen. '

Ein Kongreh aller deutschen A.» u. S.-R8te.

W. B. Berlin, 9. Doz. (Drahtbcnicht.) Am 16. Dezember und felgende Tage findet in Berlin ein Kongreß aller deut­schen Arbeiter- und Soldatenräte statt. Die Teilnehmer wer­de» gtbeten, unter Berücksichtigung der VerkehrsschMierig- keiten die Reise zeitig zu beginnen. Bereits am Sonntag, den 16 Dezember, findet ein zwangloses Beisammen'ein. statt. Die Delegierten wollen sich daher nach ihrer Ankun'ft im Kengreßbureau der Algeoudnetenlmrises, Prinz-Albrechi- strahe. unter Vorlegung ihrer Ausweise melden. Sie erhol­te» dert alle weiteren Mitteilungen. Der innere Ausschuß des VvllzugsratS Groß-Berlins. I. A.: Maynz.

DasRecht" Englands auf die Vor­herrschaft zur See.

W. B. London» 9. Dez. (Drahtbericht.) In dem Artikel eines GlaSgower Blattes über die britische Vorherr­schaft zur See sagt Churchill: Kein anderer Staat in der Welt ist in der gleichen Lage wie Großbritannien. Unsere Sicherheit vor einem Überfall, unsere Freiheit, unser tägliches Brot, unsere Einheit als Reich alles dieses beruht von Stunde zu Stunde auf unserer Verteidigung zur See. Wir haben daS Recht, von allen anderen Nationen, gleichviel ob befreundet, ob feindlich oder neutral, gleiche und volle Anerkennung dieser Tatsachen' zu fordern. Auch lind wir berechtigt, zu erklären, daß diese Stärke zur See, welche wir in Anspruch nehmen und die wir enlschloffen sind, zu er­halten, niemals in der neuen Geschickte mißbraucht wurde. In diesem größten aller Kriege schützte die britische Flotte da» mächtige Amerika vor jeglicher ernsten Bedrohung, und als es sich entschloffen hatte, einzugreifen, da war eS die bri­tische Seemacht, welche den größeren Teil seiner Armeen zur Befreiung Frankreichs herüberschaffie. Wir sind aufrichtige Förderer der Liga de« Rationen. Was wir an britischem Einfluß auSüben. wird dazu verwandt werden, eine solche Liga zur Wirklichkeit, und zwar macht­vollen Wirklichkeit, werden zu laffen. Diele schöne Schöpfung WilsonS wurde von allen britischen Demokraten, über die ganze Welt gehend, warm begrüßt. Wir werden in lovaler Weise danach streben, sie ins Leben zu rufen und in ersprieß­licher Tätigkeit zu erhalten. Aber wir müffen ganz offen er­klären. daß der Völkerbund für uns kein Ersatz für die britische Seemacht in absehbarer Zeit sein kann.

Amerikas Flottenrüftunqen.

W. 8. Washington, 9. Dez. (Trahtbericht. Reuter.) Marrnesekretär Daniel empfiehlt in seinem jährlichen Be­richt die fortgesetzte Ausbreitung der amerikanischen Marine zu einer internationalen Flotteatä tigkeit. Er hotte daß die $ut der WsUrüstuag bald vo ber kirr

werde; r» fehle aber doch die Durchführung de» am 2t. No». ang?kündigten Programm». Im letzten Fahr sei die amerr» kanische Marine um 64 Schlachtschiffe, 366 Zerstörer, 28 Unter­seeboote. 365 Unterseebootsjäger und 13 Minensucher vev» mehrt worden. Gegenwärtig befänden sich 406 Schisse uv Dienst. ________ *

Die Demvbillsierung in Frankreich.

W. B. Pari», 9. Dez. (Drahtbericht.) Der Unterstaal», sekretär Deschamps kündigt in einem Interview imPetit Journal" an, daß Var Ablauf der nächsten 14 Tage die rasch« Demobilmachung der letzten Jahrgänge beginne» werde. Auch eine schnelle allgemeine Demobilmachung werde in einem nahen Zeitpunkt ihren Anfang nehmen.

Belgiens Bertretung auf dem FriedenSkongretz.

W. B. Amsterdam, 9. Dez. ^Drabtbericht.l Einer Mel- düng desAlgemeen Handelsblad" aus Brüssel zufolge wird Belgien auf der Friedenskonferenz in Versailles durch de» Minister des Äußern HuymanS, den Justizminister Ban­de rvelde und den Gesandten beim Vatikan van dem K a u v e l vertreten sein.

Wiesbadener Nachrichten.

Die Kundgebung der Handelskammer zu Wiesbaden für die Nationalversammlung. Die am 7. Dezember von der Handelskammer zu Wiesbaden in der Vollversammlung ern» mutig beschloffene Kundgebung an die Reichsregierung in Berlin hat folgenden Wortlaut:Die HandelSkanimer z»

Wiesbaden hält es aus rein wirtschaftlichen Gründen für ihr« Pflicht, im Namen der von ihr vertretenen Industrie- und Handelskreife für eine baldige Ausschreibung der Wahlen zur Nationalversammlung mit möglichst kurzer Fristbestimmung für den Wabltermin. sodann für eine unverzügliche Einbe­rufung der Versammlung eiuzutreten. Tie Erfüllung dieser Wünsche ist eine unerläßliche Voraussetzung für die Not- Wendigkeit, das gesamte deutsche Wirtschaftsleben unverzüg­lich wieder in Gang zu bringen und vor weiteren schwere» Erschütterungen zu bewahren. Die Handelskammer weisls auf die großen Gefahven hin, d-e in dem gegenwärtigen un­sicheren Zustand liegen, dessen von Tag zu Tag mehr in di« Erscheinung tretende Mißstände und Mißgriffe auf allen Gebieten allmählich dahin fiihren müffen. unser Wirtschafts­leben völligster Vernichtung preiszugeben. Eine schleunige Ausschreibung der Wahlen und Einberufung der Naiicnalversammlung erscheint daher als daS einzige Mittel, Industrie und Handel wieder auf d:c ordnungsmäßige Grund­lage zu stellen, der sie zu ihrer Gesundung so dringend be­dürfen."

Die Bildung van BaurrnrStrn lm Naffouer Land

schreitet, wie dvS Amtsblatt der Lanldw-irtsck>astskamme, schrecht., schnell vorwärts. Fast ist der ganze Regierungsbezirk Wiesbaden mit Dauern- und Arbciterräten überzogen. In einzelnen Kreisen allerdings fehlt eS noch an öcllichen Orga» msationen. Pcrschiedentlich hat man geglaubt, eS genüge, wenn man einen Kre:Sk>auernvat alsBeratende Stelle beim Landratsami" bilde. Diese Annahme ist irrig, und e» muß hier von vornherein gesagt werden, ditß Bauernräte oder Kreis-bauernräle, di« auf Veronlaffung des LonbratsamtS ge- gründei werden oder gegründet worden sind, mir von kurzer Lelbensdauer sein können. Der Landrat soll nicht in irgend einer Eigenschaft, auch nicht etwa als Vorsitzender eine? land­wirtschaftlichen Bezirksvereins, in der Agitation zur Bildung von OWSbauernräten und KreiSIniuerniaten in Erscheinung treten, wenn er ist ja derjenige, der kontrolliert werden soll.

Zur LrbrnSniittelvcrleilung. Zu dem unter dieser Spitzma^e in der Samstag-Abendausgabe erschienenen Artikel schreibt uns die Lobensmittelbereinigung Wiesbaden und di« Vereinigung der Dutterhändler: Ter Einsender schont nicht zu wissen, daß bei der Verteilung von Lebensmittel» nicht die Wünsche einer einzelnen Stadl oder diejenigen des hiesi­gen Lebensmittelomts cder der mit der Verteilung beauftrag­ten Fachvroanisativnen maßgebend sind, sondern daß dies« Lebensmittel vom Kriegkernährungsantt s ch l ü s s e l m ä ß i g auf Grund der Bcvölkerungszahlen auf die einzelnen große» Bezirke verteilt werden, di« sie dann auf die einzelnen Städte oder Kreise, ebenfalls nach genau vorgcschr'cbenen Nicht- liuien, weitergeben müffen. Daß es in einer Zeit großer Kohlen not und schwiermi-er Transportverhältniffe nicht immer ganz einfach ist, die der Stadt auf dem Papier zugewiesene» Waren von den liefernden Fabriken auch tatsächlich zu erhal­ten, ist klar. Welche Unsumme von Mühe, Arbeit und Kosten eS z. B. gerade am Samstag verursacht bot, um die für Wiesbaden in Mainz angekonimenen 600 Zentner Zucker noch rechtzeitig vor Toresschluß herübeczuschaffen, davon dürste sich der Laie wohl kaum einen Begriff machen können. Daß in diesem Jahr die Haferernt« k« knapp ausgefallen, daß so­gar die Pferde der Heerervcnvaltung mit Laub gefüttert wer­den mußten, ist bekannt; die logisch« Folge davon ist dock;, daß auch alle Haferpräparate nur in verschwindend geringem Maßiiab hergestellt werden durften und daß das Wenige hierin zuerst für die Kranken reserviert bleiben mußte. Daß die aus der Ukraine bezogenen Ecr infelge des langen Trans- portS nicht mehr sehr frisch und gut l-ier ankamen, ließ sich nicht vermeiden; dir Etcdt hätte die Eier wchl auch lieber von den umliegenden Dörfern bezogen, da aber hier nicht ge­nügend geliefert werden konnten, nahm sie die ihr von der Z.-E.-G. zugenieseneu. Ta die Prodrsttion von Butter und Rvtgavin« nicht in einem dem Verbrauch entsprechende» Quantum au» Mangel an^Milch und sonstigen Rohstoffen her- gesteift werden kann, müssen die Verteilungsbezirke die be­nötigten Mengen ansammeln. Dies geschieht in Kühlhäusern, die einzelnen Städte können wohl verschwindend geringe Lager halten, weit sie die Ware jeweils sehr dringlich zur Vev- teOuna brauchen, War die £cäeiUmUixji><t46iluuaftl>laat hv»

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