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Montag, 9. Dezember 1918.
Abend-Ausgabe.
Nr. 574.« 68. Jahrgang.
Mlsonstiede oder Gewaltfriede?
Präsident Wilson hat in leiner neuesten Botschaft an den Kongreß versichert, daß er sich jetzt wieder den Aufgaben des Friedens zuwenden werde, ..der gegen die Gewalt^ unverantwortlicher Monarchen und ehrgeiziger militärischer Koterien gesichert utiö für eine Neuordnung, für neue Grundlagen der G e r e ch t i g l e 1 1 und der B illigkeit geeignet ist". Hoffentlich ist diese letztere Versicherung ehrlich gemeint und -oll der Friede auch gegen die e h r g e i z i g c n m r l i a r i s ch e n Ko t e r i e n bei den Alliierten gesichert werden. Das wäre um so dringender notwendig, als ^chon die Waffen still- standsbedingungen und noch mehr ihre brutale, rechtswidrige Auslegung und Durchführung gegen welche die provisorische Rcgieumg immer wieder vergeblich Einspruch erhebt, nahezu alle 14 Punkte des Wilson- Programms durchlöchert hat, aus die wir und die Alliierten uns doch festgeleqt haben.
Wenn man die angeblichen Fricdensbedingungen liest, die laut der Versicheinng englischer Blätter uns auserlegt werden sollen, wenn man von den Kriegsentschädigungen hört, welche aus uns herausgepreßt wer- den sollen, während doch das von Deutschland anaenom- mene Wilsonsche Friedensproqramm nur vom „Schadenersatz" sprach, dann muß inan zu der Meinung kommen, daß es auf die v ö l l i q c V e r n r ch t u n g Deutschlands abgesehen ist. und dieser Geist blutiger Rache spricht ja auch aus der Ankündigung, wonach Deutschland gar nicht zu der Friedenskonferenz zugelassen. sondern nur deren Beschlüsse in Empfang nehmen soll.
Nun darf man gegen diele Auffassung ja wohl ein- wenden, daß es sich hierbei fürs erste nur um die Haß- gesänge einer imperialistischen Presse, nicht aber um Beschlüsse der Alliierten handelt. Aber schon, was uns jetzt im Rahmen der Wasseusilllstandsbedingungen zu- gemutet worden ist. bedeutet eine oöllige Durchbrechung des W i l s o n v r o a r a m m s und läßt so- mit erschreckende Schlüsse aus die Durchführung des so- genannten Wilsonsfriedens zu. Wenn z. B. jenes Programm verkündete, daß ..jede Lösung einer Gebietsfrage, die durch diesen Krieg anfaeworfen wurde, im Interesse und zugunsten der betroffenen Bevölkerungen und nicht als Teil eines bloßen Ausgleichs oder Kom- promisses der Ansprüche rivalisierender Staaten getroffen werden soll, so steht bierui ^ie Art, wie die Fran- zosen das zu besetzende el' o ß - lo th rin gische. Gebiet bereits zu annektieren siichen, in schroffstem Wider- spruch. Und wenn die Franzosen weiter sogar nach dem S a a r.r e v i e r und anderen Rheingebieten ihre räuberischen Hände ausstrecken, io ist das zugleich ein Attentat auf W t l s o n s Prooramin, ivelches verkündete: „Die Elemente von Zwist und Gegnerschaft, die den Frie> den Europas und somit der ganzen Welt bald wieder stören würden, sollen beieitigt werden."
Das gleiche gilt für das unverschämte Verhalten der Polen, die nicht nur offen auf die Losreißung deut- scher Gebiete ausgehen, sondern in der Provinz Posen sogar fertiae Tatsachen noch vor der Entscheidung der Friedenskonferenz zu schaffen tuchen, ohne daß bisher seitens der Alliierten ein Einspruch erfolgt ist. Das gleiche gilt weiter für die Raub- und Mordpolitik, welche die Tschechen in Teutich-Böhmen und Mähren betreiben, wo mehr als drei MillionenDeuts che einem fremden Joch unterworfen weröcn sollen, und für die Italiener, die in T i t o I die Deutschen mit der ganzen Feigheit und Niedertracht der Besiegten zu verge- waltigen suchen, obwohl doch Wilson verkündet hat: „Klar umschrieben; narionale Ansprüche sollen die weitgehendste Befriedigung finden."
Wie reimt sich das alles zusamnien mit Wilsons Der- sicherung in der Botschaft noin 27. September: „Di; Welt will den endgültigen Tinumph der Gerechtigkeit und Billigkeit." Freilich »nenn imr uns hier lediglich auf das Gerechtigkeitsgefühl unserer G e g- ner und aus unsere Protest; verlassen wollten, dann wäre es mit uns schlimm bestellt. Wir haben auf der Friedenskonferenz um w mehr Rücksichlsnahme auf un- lere Interesse zu erwarten, w weh',' man das deutsche Volk als einen Faktor ansthen wird, mit dein auch in Zukunft gerechnet werden muß. Und man wird "über uns um so mehr zur Tagesordnung übergeben, je mehr wir der beabsichtigten Zerstückelung Deutschlands dadurch in die Hände arbeiten, daß wir uns selbst zerstückeln.
Die Anarchie, welche bei uns infolge des Treibens unverantwortlicher Elements. wie der Spartakusgruppe, eingerisien ist, der „Re g i eru n gsf i m meI" der zahllosen Räte, die direkt reichsseindliche Politik. wie sie von den augenblicklichen Machthabern einiger Einzel- staaten betrieben wird, und die ein würdiges Gegenstück zu dem Berliner Terrorismus bildet, das alles ist nur zu geeignet, dem Vcrnichtungswillen unserer Geg- >er Vorschub zu leisten, dem tzlewaltfrieden den Boden
zu ebnen. Wenn diesen', an.i'chffchen Zustand nicht schleunigst ein Ende gen-acht ivirö, ivenn der 16. Februar, der Tag der N-atip na Iw ah len. nur noch einen Trümmer Hanken vocsindet, dann freilich werden wir aus der Friedenskonferenz die Rolle der Heloten spielen. Deshalb muß der „Funkspruch an alle" zur- Einkehr und Umkebr. zur Selbstbesinnung und Besonnenheit zur Arbeit statt zur Resistenz, zum Aufbau statt zum Niederreißen gerichtet werden. Verloren aber würden wir sein, wenn wir uns jetzt s e l b st verlieren.
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Die unversöhnliche Haltung der Feinde.
W. B. Haag, 8. Dez. Der „Nieuwe Courant" erwartet von französischer Seite keine Versöhn ungspolitik und schließt auch aus der Rede Lloyd Georges, die sich im vollen Widerspruch zu Wilsons Programm befinde, daß England Deutschland vom Völkerbund ausschließen wolle.
Kein diplomatischer Verkehr der Entente mit der revolutionären Reichsleitun«.
Berlin, 7. Dez. Die Regierungen der Entente haben, wie das „83. T." erfährt, seit vier Wochen, also seit Beginn der Revolution, jeden direkten diplomatischen Verkehr mit der Reichsregierung oder den einzelstaatlichen Regierungen Deutschlands vermieden. Auch eine Mitteilung darüber, daß die Entente die deutsche Schiffahrt in der O st s e c nicht mehr zulasten wird, ist in Berlin nicht eingegangen, wohl aber hat man die dänische Negierung amtlich davon benachrichtigt.
Lebensmittelverkehr und Blockade.
Ein neuer Widerspruch gegen das Waffenstillstands- Abkommen.
W. B. Berlin, 8. Dez. Marschall Foch hat gestern der deutschen Waffenstillstandskomm-sssion folgende Entscheidung übergeben: „Der Lebensmittelverkehr von der von den
alliierten Armeen besetzten Zone nach der neutralen Zone, ferner die Eisenbahn» und Straßenbahnverbindungen zwischen diesen Zonen sind nicht zulässig in Anbetracht der Notwendigkeit der Aufrechterhaltung der Blockade Deutschlands, die in dem Waffenstillstandsabkommen Deutschlands vorgesehen ist. Den Armeen sind Instruktionen gegeben worden bezüglich der über die Post-, Telegraphen- und Telephonverbindungen im Rheinland auszuübenden Kontrolle." — Diese Entscheidung steht mit dem Wortlaut des Waffenstillstandsabkommens (Art. 6 und Art. 26) in Wider spruch.^ Die deutsche Regierung wird auf diplomatischem Wege und durch die Waffenstillstandskommission P r o t e st hiergegen einlegen.
Eine Kundgebung der Friedensgesellsihaften.
W. B. Berlin, 8. Dez. Die „Deutsche Friedeilsgesellschaft", der „Deutsche Frauenausschuß für einen dauernden Frieden", der Bund ,.8!eucs Vaterland" und die „Zeutralstellc sür Völkerrecht" veranstalteten heute wiitag im Opernhaus eine Kundgebung für einen Rechtsfriedcn als Appell an das Weltgewiffen. In der gut besuchten, etwa drei Stunden dauernden Versammlung, sprach zunächst Staatssekretär a D. De. Bcinh. Dernbnrg. Er sagte u. a.: Der Sicgcstaumel über den Zusammenbruch der gefürchteten deutschen Heeresniacht und die Hoffnung auf reiche Beute haben unsere Gegner geblendet. Wenn wir nicht konkurrenzfähig bleiben, können wir keinen Cchadenrisatz leisten. Wenn unsere Kriegsgefangenen Belgien und Frankreich wieder aufbauen sollen (Pfuirufe), dann werden wir mit dem Häuierbauen und dem Ziegelstreichen genau so fronen wie einst die Kinder Israels. Um diesen Plan teuflischer Bosheit Amerika schmackhaft zu machen, werden Märchen über Deuckckiland erzählt Ben Wilson wird es Kalo heißen: „Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan!" Die kindlichen Ideale im Westen und Süden werden von der Beitreibung der Entschädigung nicht verschont bleiben In dem brennenden Hause zanken sich die Minoriiäten um die Herrschaft. Fn drei Wochen haben wir entweder die Konstituante oder die Feinde in Berlin. Die Bolksmehr- heit ist bereit, mit der Negierung durch dick und dünn zu gehen, aber im Intercsie der Ordnung. Trotzdem zieht dre Regierung die Wahlen hin und die Schuldenwirtschaft gebt weiter. Tie Dinge treiben einem Chaos entgegen. Deshalb erheben wir einen leiden- schastlichen Protest gzgen die B er tr a g s b r ü ch i gk «stt unserer Gegner Wir losten uns unser unveräußerliches Recht aus Leben und Arbeit nicht nehmen. Wir rufen das Weltgewissen an. Die bürgerliche Erneuerung Deutschlands muß durch die Ausrichtung eines neuert sczialdcmokratisch gerichteten Reiches erwiesen werden. Schuldig sind alle Völker durch ihre Geheimdiplo- m a t i e , ihren Militarismus und Navalismus sowie ihre Länder- gier. Eine neue Gemeinschaft, auf Sittlichkeit und Brüderlichkeit gegründet, niuß erstehen. Das Wohl unseres Volkes ist auch da« der anderen. Ter Grundsatz der Wiedcrvergeltunz ist die Ber- neinung des Rcchtsbcgriffes; ein Aewaltfriede ist unvereinbar mit den 14 Punkten Willens, die auch unsere Feinde unterschrieben haken. Wir vertrauen auf unsere sittliche Kraft. Deutsches Volk, stehe ans als Teil des Weltgewistens! (Beifall.) Prof. Walter S cki n e ck i n g - Marburg führte aus. Ein Durchhalten bei der viel größeren wir-tschastlrchei' Kraft der Feinde war nicht möglich; aber geschriebenes Recht wird nur Bc stand haben, wenn es mit dem Naturrecht übcreinstimmt, so auch der Völkerbund. Wir kommen zu unseren Feinden nicht als Bittende, nicht als Drohende, sondern wir fordern nur unser Recht. Die englische Weltmacht, die vielleicht nie höher stand al? jetzt, wird nur bestehen, wenn sie sich auf Gerechtigkeit gründet «Besiallv Dr. Helene S t o e ck e r sagte: Wir überzeugten Pazifisten wollten nie eine Niederlage Deutschlands, sondern ine de? Krieges. Über dem Dunkel dieser Tage leuchtet der Gedanke der Solidarität und der menschlichen Gemeinschaft. Siegt jetzt nicht die Idee der Gcrcibtigkeit, so haben wir den Dauerkrieg und die Bcrclcndung der Menichheit. Es wurde eine Entschließung angenommen, nach der der Völkerbund nicht zu einem Instrument der wirtichastlimen Berskl-ivung Deutschlands und der Ausbeutung künftiger Generatisnen werden dürfe, sondern WilsonS Bedingungen mi-.ßten sür dir Idee des Rechtssriedens grund
legend sein. Namens des Weltgewistens seien alle pasifistischr» Organisationen lei den Geancrn und den Neutralen dazu ausgerufen, diese It-ce bei allen Mruschen guten Willens zil unterstütz«».
Ein versammlungsreicher Sonntag in Berlin.
W. B. Berlin, 8. Dez. Der Propaganda«u»- lchuß der sozialdemokratischen Partei hatte heute vormittag in 13 Lokalen Groß-BerlinS Versammlungen veranstaltet, die gut besucht waren. Die bekannten Führer der Partei, wie Bauer, Ebert, Haase, Göhce, Heine, Hirsch, Scheidemann, Schöpflin, Stücklen und Wels, hielten Vorträge über das gemeinsame Thema: „Sozialismus und Demokratie." Die Versammlungen nahmen einen ruhigen Verlauf. Nach Schluß derselben zogen die Teilnehmer in Trupps von mehreren hundert Mann unter Vorantragen von roten Fahnen nach dem Stadtinnern, wo sie sich bald auflösten. — Die Unabhängigen hatten mittags drei Versammlungen unter freiem Himmel im Friedrichshain, Humboldtshain und am Bismarckdenkmal anberaumt. Hier sprachen Breitscheid. Dittmann, Heffe, Adolf Hofstnann. Ledebour und Strobel. Sie forderten zu einem festen Zusammenschluß zur Abw'hr 1er Gegenrevolution auf, die immer frecher ihr Haust erheb«. — Endlich hatte der Spartakusbund seine Gefolgschaft nachmittags 2 Uhr nach dem Treptower Park eingeladen. Hier dürften etwa 3000 Mann zusammengeströmt sein. U. a. sprach auch Liebknecht. Einzelne kleine Abteilungen zogen nach Berlin, doch löste sich die Hauptmasse bereits auf der Treptower Thaussee auf. Das Nebelwetter und der Sprühregen hatte in vielen Fällen große Beteiligung verhindert. Von irgendwelchen Unruhen oder gar Zusammenstöße» war bis zum Abend nichts gemeldet.
Truppen der Ske-ieruns Ebert'Haase vor den Toren Berlins.
W. B. Berlin, 9. Del. (Drahtzbsricht.) Wie das „Berliner Tagsblatt'' mit Bezug auf die Mitteilung de- Delegierten Heine in der gestrigen Sitzung des Soldatenrates über die zwischen Berlin und Potsdam zusammengezogenen angeblich gegenrevolutionären Truppen nersichert, handelt es sich nicht um gegenrevolutionäre Truppen, sondern lediglich um Soldaten, di« non der Front zurnckkrhren, die sich Berlin nähern, zum Teil schon in Berlin oder Potsdam ein- treffen. Von gegenrevotutioniren Truppen, die mit Der- schwörerabsicht auf Berlin ina'Zchieren. kann mit keinem Worte die Rede sein. Die Truppen hätten im Ein der- st ä n d n i s mit der Reinerung Ebert-Haase vor den Toren Berlins Halt gemacht. Sie stunden durchweg hinter der Regierung Ebert-Haase und wollen ihren feierlichen Einzug in Berlin halten.
Das Feldheer für die Regler««- Ebert-Haase.
IV. B- WilhelmshShe, 8. Dez. Der Soldatenrat bei dor Obersten Hecret-Ieitung, der durch den Vertretertag der Feld- soldotenräte des Fcldhccrcs betraut worden ist, teilt folgendes mit:
„Das einmütig« Vertrauen, das vom Feldheer auf der Emser Tagung zur Regierung Ebert-Haase bekundet wurde, scheint sowohl in rechts wie in ganz links stehenden Kreisen Beunruhigung hervorgcrufen zu haben; vsftnbar hatte man in beiden Lagern mit einer Unterstützung des . Feldheeres gerechnet. Da diese B»> rcchnungcn durch die einhellige Kundgebung der Frontsoldatenräte in Ems zuschanden geworden sind, möchte man versuchen, nun von außen einen Keil zwischen Regierung und Feldheer zu treiben. Demgegenüber müssen wir mit aller Entschiedenheit feftstellen, oaj dieses Bemühen nie und nimmer verfangen kann, denn das Feld- Heer schart sich gescklosten um die Regierung Ebert-Haase und wird sich einmütig allen denen entgegenstellen, die der neuen Regierung Schwierigkeiten bereiten wollen. Zur Frage der Nationalversammlung bar das Feldheer jedenfalls klare Stellung genommen. Es verlangt die baldige Einberufung der R-tiovoiversaamüwag, will aber die Möglichkeit haben, hierbei mitzuwirke»."
Der Putschversuch «n dem Berliner Dollzugsrat?
Br. Berlin, 9. Dez. 'Eig. Drahthbericht.) über den Putschversuch an dem Vollzii-israt hat der Rat der Dolks- beaustragten ermittelt, daß nicht bloß die zwei erwähnten Beamten, sondern eine Reihe anderer Persönlichkeiten als Urheber jenes Auftrages in Betracht kommen und daß der Zusammenkunstsort jener Truppen, die an den Umtrieben Fegen den Bollzugsrat beteiligt waren, ein Zimmer im Hotel Bristol si>i. Daraufhin wurde heute der Austrag gegeben, das Hotel abzusperren und niemand mehr zuzulassen. Im Zalon Nr. 221 fand man 22 Herren, die dieser Vcrichwö: un.g verdächtig erschienen. Sie wurden sämtlich verhafte t. Soviel bisher bekannt ist, befinden sich unter ihnen außer mehreren Studenten der bereits erwähnte Hwr v. Rheinbaben, ein jüngerer Prinz Hohenlol>e und ein Herr Dr. Sack. In einem Nebenraum fand man 200 Gewchre, die mit Beschlag belegt wurden. Werter: Durchsuchung der Räume und Ermittelungen unter den Gasten ergab nichts Belastendes.
Ein Putschversuch auch in Hamburg.
W. B. Hamburg, 9. Dez. (Drahtbericht.) Die Presse» abteilung der Arbeiter- und Soldatenräte meldet: Die bisherigen Übermittlungen über eine geplante Gegenrevolution baden folgenden Sachverhalt ergeben- An den Redakteur der Hamburger Korrespondenz A b t e r traten vor einer Woche Kapitalisten und Reaktionäre heran, ob er ihnen nicht Verbindungen in Soldatenkreisen verschaffen könnte. Es hantle sich darum, verschiedene radikale Mitglieder desj Arbeiterrates zu verhaften und unschädlich z» «achq«^
