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12 Ausgaben.

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Berliner Abteilung des Wiesbadener Tagblatts: Berlin IV. 57, An der Apostellirche 7,1. Fernsprecher: Amt Liitzow 6202 und 6203.

Samstag, 7. Dezember 1918.

Morgen-Ausgabe.

Nr. 571. 66. Jahrgang.

Amtliche Bekanntmachungen.

Diedrreinstellung sämtlicher Wehrpflichtiger der Jahrgänge 1898 und 1899.

Die BeLmntmachung des Kontrvllamts, betr. Wiederein- Hellung !der gedienten Wehrpflichtigen der Jahrgänge 1868 »ird 1886, ändert sich insofern als nicht nur die Rekln- edierten, sondern sämtliche vom Truppenteil ent­lassene Wehrpflichtige der gedienten Ge- surtsjahrgäng« 1898 und 1899 wieder einzustellen *nib, sofern sie nicht Elsaß-Lothringer sind. Es haben sich demnach sofort zu melden: Mannschaften der Infanterie

Sehnrtsjahvgang 1898 beim Ersatzbataillon Ins.-Regt. 87 Truppenübungsplatz Bad Orb; Mannschaften der Infanterie Neburtsjehrgang 1899 beim Ersatzbataillon Jnf.-Rogt. 88 kLuppenüvungsplab Bad Orb; Mannschaften der Futzarttllerie >e-ider Geburtsjahvgänge beim Ersatzbataillon Futzart.- steyt. 3 Gelnhausen; Mannschaften der Feldartillerie beider Keburtsjabrgänge bei der 2. Evsatza-bteilung Feldart.-Regt. 27 Bei'limrp; Mannschaften des Trains beider Geburtsjahvgänge »eli der Train-Ersotzalbtetlung 18 Dieburg; Mannschaften der ßioniere beider Geburtsjahrgänge beim Ersatzbataillon Pioniere 21 Seligenstadt. Mannschaften aller übrigen Waffen­gattungen erhalten nähere Auskunft beim Kontrollamt Wies- «den. Bertramstratze 2, Zimmer 68. Die in Händen befind- ichen Militärpapiere dienen als Ausweis. Verpflegung für !4 Stunden ist mitzubrrngen. Wer sich zum Mederointvrtt licht meldet, setzt sich unter Umständen der Internierung Mrch die Besatzimyseruppen aus. So weit bekannt, verkehren jolgende Züge; Nach Truppenübungsplatz Orb und Güln- sausen Wiesbaden ad: 7.20 Uhr vorm, und 1.36 Uhr mittags; »ach Weildurg Wiesbaden ad. 5.13 Uhr vorm.; nach Dieburg erfb Seligenstadt Wiesbaden ab: 9.60 Uhr vorm.

Wiesbaden. 6. Dezember 1918.

Kontrollamt Wiesbaden, früher BcznckÄkommaPw. |

Entfernt Fahnen und Straßenschmuckj ^

Nachdem der 'Durchmarsch unserer Truppen durch 2SicS- wfcen beendet ist, ersuche ich, die Fahnen ÄNAuzi'" khrrnpforten und sonstigen Stvaßenschmuck sowie die Zeichnet Kriegsanleihe" zu entfernen.

Wiesbaden, den 5. Dezember 1918.

Der Polizsidirektor: Dr. ADertt.

Aus den besetzten Gebieten.

W. B. Köln, 6. Dez. (Drahtbericht., Seit heute morgen !1 Uhr ziehen englische Lanzenrciter, begleitet von ßanzerautomobilen, in die Stadt ein.

LudwigShafen, 6. Dez. (Drahtbericht.) Heute nach- nittag sind hier die ersten französischen Besatzurtgs- ruppen, einige hundert Mann, unter denen sich auch Farbige «finden, mit der Eisenbahn eingetroften. Weitere Züge sind wch zu erwarten. -

Ludwigshafen, 6. Dez. (Drahtbericht.'. Zur Besetzung «r Stadt wird amtlich gemeldet, daß heute früh der zukünftige ranzösische Stadtkommandant Oberst Frisch dem Bürger­meister einen Besuch abstattete und daß hierbei verschie- ckne wichtige Fragen, insbesondere auch jene über die Auf- echterhaltung des Verkehrs zwischen Ludwlgsüafen und Naunheim, besprochen worden sei. Die Notwendigkeit einer lufiechterhaltung des Verkehrs wurde hierbei seitens des Bürgermeisteramtes ganz besonders betont. Über die Sperrung rr Rheinbrücke ist nichts Bestimmtes bekannt.

Absetzung der A.- und S.'Rate in Ludwigshafen.

Ludwigshafen, 6. Dez. (Drahtbericht.) Ein Teil der rstern hier eingetroffenen interalliierten Kom - a i s s i o n hatte auch in Mannheim eine Besprechung mit en Schiffahrtsinteressenten. Bei dieser Besprechung wuidc, ,ie derLudwigshafener Generalanzeiger" vernimmt, von en Franzosen die sofortige Absetzung der Arbeiter- und Sol- otenräte, Aufhebung des Achtstundentages, Einführung des lrbeitszwanges und Todesstrafe für schwere Zuwiderhand­ungen verlangt.

Größte Rücksichtsnahme der Amerikaner in Trier.

W. B. Berlin, 6. Dez. (Drahtbericht.) Wie ein aus Lrier zurückgekehrter Vertreter des Auswärtigen Amtes aitteilt, vollzieht sich der Einmarsch der amerikanischen lruppen ohne jede störende Begleiterscheinung für die deutsche Bevölkerung. Das Urteil aller deutschen Kreise, der Laden- esitzer, der Gastwirte und des Mannes auf der Straße geht ahin, daß das Benehmen der Amerikaner taktvoll ist. llles geht seinen gewohnten Gang. Die amerikanischen kolonnen nehmen die größte Rücksicht auf den zivilen Straßenverkehr. Das vorgeschobene amerikanische Haupt- uartter richtet sich seit Sonntag im neuen Regierungsgebäude in. Es sind keinerlei Erlaffe ergangen, die irgendwelche leunruhigung in die Bevölkerung hineintragen könnten. Ein ober Offizier vom amerikanischen Hauptquartier versichere wsdrücklich, daß der Wunsch der amerikanischen Führung ei, die Bevölkerung in keiner Weise zu stören. Am 9. Dez. »erden die amerikanischen Linien bis Koblenz vorge­hoben sein.

Die Franzosenherrschaft in Elsaß-Lothringen.

W. ß. Berlin, 6. Dez. Bei der Brückenwache von keuenburg wurde wiederum eine größere Anzahl Perso- len abgeliefert. die aus dem Oberelsaß stammen unid von den sranzosen ausgewiesen waren. Sie geben an. Laß alle tichtelsäffer und alle naturalisierten Elsässer interncert der abgeschoben würden. Als Elsässer gelten für ie französischen Behörden diejenigen, deren Later Elsässer

waren. Die aus Straßburg ausgewiesenen Deutschen sagen übereinstimmend aus, daß sämtliches deutsches Geld bis zum 15. Dezember umgewechselt sein mutz, wobei der Kurs der Mark für die Elsässer aus 1,26 Franken, dagegen für die Deutschen auf nur 60 Centimes berechnet wird. .Zeitungs- nmhüichten mrt der ÜberschriftFranzösisches Millrachen- gsschenk arr Elsaß-Lothringen" bestätigen den Sachverhalt. Durch Plakate wird zur Plünderung deutscher Ge­schäfte aufgefordert, ohne daß die Franzosen diesen irgend welchen Schutz gewähren. Französische Offiziere äußerten, sämtliche Deutsche würden auf dringendes Verlangen der Elsässer baldigst ausgewiesen. Männer im wehrpflichtigen Alter würden interniert und später zum Wiederaufbau Nord flank reicht verwendet.

Ernste Stratzenkämpfe in Hohensalza.

W. B. Hohensalza, 5. Dez. Die Plünderungen, die gestern hier vereinzelt vorgenomnien wurden, fanden heute ihre Fortsetzung. Von den Beteiligten wurden bereits viele Zivilpersonen polnischer Nationalität e r- sch offen. Infolgedessen nahmen polnische Soldaten gegen den Soldatenrat Partei, so daß sich in den Nach- mittagsstund.cn Straßenkämpfe entwickelten, bei denen auch Handgranaten und, Maschinen­gewehre eine Rolle spielten. Sämtliche Geschäfte in den Hauptstraßen urld am Markte wurden nachmittags geschlossen. Niemand durfte die Straße passieren. Gegen Abend wurde der Verkehr wieder fleigegeben.

W. B. Hohensalza, 5. Dez. Gestern wurde von der Prers- vrüfungsstelle Bromberg angeordnet, daß die Warenbestände: des Kaufmanns Pomorski zum Ausverkauf gelangen sollen. Dabei sollen beffersituierte Käufer bevorzugt worden sein. DeS Publikums bemächtigte sich darüber eine große Er­regung; es versuchte das Geschäft zu Plündern. Darauf zagen meist von auswärts stammende Soldaten auch nach anderen Geschäften und plünderten sie. Sie drangen auch in das städtische Schlachthaus, wo Fleisch gestohlen wurde. Erst spät Abends gelang cs, die R-chc wiederherzusflllen.

Die Plünderungen in Köln.

w. B. Köln, 6. Dez. (Drahtbericht.) Nachdem in vor­vergangener Nacht bei der Plünderung eines Konfektionsge­schäfts und eines Goldwarenladens mehrere Banditen durch Sicherheitsorgane erschossen .oder schwer verletzt worden waren, erfolgte im Lauf des heutigen Tages die Ver­haftung von ungefähr 50 an der Münderung beteiligten Per­sonen. In der vergangenen Nacht wurden in dem Seiden- haus Löwen st ein u. Grünberg Waren im Wert von einer Viertelmillion geraubt. Der Versuch weiterer Plünderungen von Lebensmitteln und Kleiderniederlagen wurde durch die Wachsamkeit der Sicherheitsorg.ane vereitelt. Nach derRheinischen Zeitung" stürmte heute vormittag eine nach Tausenden zahlende Menschenmenge den aus dem Ge­lände der ehemaligen Werkbundausstellung gelegenen Heerespark, überrannte die Wachtposten und öffnete ge­waltsam die Depots. Hunderte erschienen mit Schiebekarren usw.. beluden sie mir Heeresgut und fuhren mit hochbepackten Wagen davon. Da kein Militär mehr anwesend war, wurde der Plünderung erst am Nachmittag nach Bereitstellung von Maschin eiigewehren Einhalt geboten.

Ein Zwischenfall in Braunschweig. <

W. B. Braunschweig, 6. Dez. (Drahtbericht.) über einen Zwischenfall beini Einzug der 5. Schwadron des Husaren- Regiments Rr. 17 heute nachmittag erhalten wir folgende Darstellung: Eine Abordnung Rotgardisten hatte sich zum Bahnhof begeben, um mit den Husaren über das Vor­antragen einer roten Fahne zu verhandeln. Diese Ver­handlungen scheiterten und die Husaren zogen ohne rote Fahne vorn Bahnhof ab. Sie beabsichtigten nicht, durch das vom Publikum gebildete Spalier zu ziehen, sondern wollten quer durch die Menge reiten. Das ließen die Rotgardisten und sämtliche Ordnungsmannschafien nicht zu. Darauf kommandierte Oberleutnant Kamlak eine Attacke. Als sich die Rotgardisten den attackereitenden Husaren entgegen­stellten. fielen von seiten der Offiziere mehrere S ch ü s k e. Matrosen erwiderten die Schüsse und forderten zugleich die Husaren auf, abzusitzen. Die Husaren kamen dieser Auffor­derung unverzüglich nach. Ter Wachtmeister stellte sich gleich­falls seiner Abteilung entgegen und kommandierre absitzen. Diese Abteilung kam dem Beflhle nach. Dadurch iourde die Schwadron äuseinandergezogen. Leider wurde ein drei­jähriges Kind getötet und ein Mann verletzt.

Beigelegte Vorfälle in Essen.

W. B. Essen, o. Dez. (Drahtbericht.) Wie der Arbeiter­und Soldatenrat mitteilt, ist am Dienstag eine Verbin­dung aufgehoben worden, welche die Beseitigung des Arbeiter- und Soldatenrates bis in die Einzelheiten vor­bereitet haben soll. Verschiedene Anzeichen schienen dafür zu sprechen, daß die Gegenrevolutionäre in Verbindung mit dem Oberbürger me i st e r und dem in der Krupp-Villa lHügel) einquartierten Stabe einer Division standen. Wäh­rend der Verhandlungen mit den auf Hügel in Frage kommen­den Herren wurden zur Sicherung der dortigen Deputierten einige angesehene Essener Bürger in Ge wahrsag! ge­nommen, deren Entlaffung erfolgte, nachdem die Verhand­lungen auf Hügel ergeben hatten, daß der Oberbürgermeister in keiner Weise von seiner bisherigen korrekten Haltung ab­gewichen war und nachdem die Herren des Divisionsstabes erklärt harten, daß sie sich in keine Angelegenheiten mischen würden, die außerhalb des Bereiches ihrer dienstlichen Aus­gaben lägen. Einige der Beschuldigten sind in Hast genommen worden.

Der Weg des Friedens im Sinne der Entente.

Br. Rotterdam, 6. Dez. (Erg. Drahtbericht.) Die Times" erfährt aus Paris: Der Weg des Friedens wird drei Stadien durchlaufen. Das erste Stadium bildet die Kon­ferenz der Vertreter Frarckreichs, Englands, Italiens und Amerikas. Sie wird angeblich im Trianon in Versailles ftattfinden und soll bis Anfang Januar währen. Das zw«te Stadium wird die Zusammenberuflng der im März oder April stattfindenden vollzähligen Friedenskonferenz der Alliierten bilden. Die Versammlungen, die in den nächsten Wochen in Paris und Versailles äbgehalten werden, werden keine feindlichen Delegierten zulaffen, weil sich augenblicklich in Deutschland keine Regierung be­findet, wesche die Nation vertritt, während in der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie mehr als ein 'Staat noch in der Bildung begriffen ist. Das dritte Stadium wird der große Friedenskongreß aller alliierten Staaten sein ein­schließlich der neugebildeten Staaten, und diese Be­schlüsse werden die Grundlage für den Völkerbund bilden. Man wird den Feind einladen, diese Beschlüsse zu unterzeichnen, und werden sie der darauf zusammen­tretenden Weltkonserenz von Alliierten, Neutralen und Fein­den vorgelegt werden.

Die Jnteralkiierten-Kottferenr in London.

W. B. Bern, 5. Dez. Wie der Londoner Korrespondent desCorriere della Sera" berichtet, tritt v o r der Zustimmung der amerikanischen Regierung keiner der Beschlüsse der letzten interalliierten Konferenz in London in Kraft. Aus der Konferenz soll u. a. auch das italienisch-jugoslawische Problem, das zurzeit die öffentliche Meinung in Italien stark beschäftigt, rn den dringendsten Punkten, die zu Meinungs­verschiedenheiten fiihren könnten, besprochen worden sein.

W.B. Bern, 5. Dez. Neben der Frage der Entschä­digungen und Wiedergutmachungen.seitens Deuffchlands soll auf der Londoner Konferenz/wie de.r Londoner Bericht­erstatter desPetit Parisien" meldet)' besonders auch die Freiheit der Meere, die England für äußerst wichtig hält, beraten worden sein. Außerdem sei die Frage einer Vertretung der Arbeiter auf dem Friedenskongreß durchgesprochen worden.

Wilson gegen den Militarismus.

W. JB. Amsterdam. 6. Dez. (Drahtbericht.) Reuter mel­det aus New Uork, daß WIson vor seiner Abrftse noch­mals ausdrücklick! erklärte, daß er gegen den MlitarismuS in jeder Form kämpfen werde. Die Zertrümmerung des preußischen MlitarismuS betrachte er als den wichtigsten Teil seiner Aufgaibe.

Br. Haag, 6. Dez. (Elg. Drahtbericht.) Ein Sonder­berichterstatter derNew Aork Times" meldet aus Washing­ton: Die Vorschläge des Präsidenten Wilson für einen Völker­bund sind offenbar fertiggestellt. Die wichtigsten Teile des Vorschlags sind, daß alle deutschen Kriegsschiffe, die auf Gruno des Waffenstillstandsvertrags ausgeliefert sind, der Exekutive des Völkerbundes als Kern der internattonalen allgemeinen Weltflotte ausgeliefert werden sollen.

Wilsvns 14 Punkte im Senat.

W. B. Washington, 6 Dez. (Drahtbericht.) Im Senat begann die allgemeine Debatte über die vierzehn Punkte Wilsons. Ein republikanischer Senator der- langt, daß der Präsiüent seine Prinzipien, die v e r- schiedene Auslegnngen zuließen, öffentlich inter- pretier-e. Er sagte, der Präsident solle keine radikalen Vorschläge machen, ehe er die Gewißbeit habe, daß das Volk ihnen zustimme. Ein anderer Republikaner sagte; Der Volksbund darf keine nedengeordnet.e Re- gierung sein, die die inneren Angelegenheiten der Völker beherrscht und sich in sie einmische: Wohl aber könne es ein Welttribunal für Enffcheidungen in inter­nationalen Streitfragen sein.

Englands Angst vor der deutschen Flotte.

IV. B. Berlin, 6. Dez. (Drahtbericht.) Nachrichten aus Holland zufolge wird die englische Regierung bei _ den Frte- denKverhandlunqen fordern, daß Deutschland seine Aotre mehrere Jctbre lang in den BerbandslärLern internieren lassen muß. England erhob diese Forderung, um M v--hin- der», daß Deutschland als Militärmacht nochmals Be­deutung erlangen kam:._

Fürchterliche Ermordung weiterer russischer Großfürsten.

Br. Rotterdam, 6. Dez. (Eia. Drahtbericht.) Nach einer Reuter-Privatdepesche aus Chardin beitätigt es sich, daß in Alapajew der Großfürst Serqes Michaitowiffch, die Äroß- fiirsrin Elisabeth Theodorilvitsch und die Großffirsttnnen Konstantine Jgar und Paula ermordet worden sind. Sie wurden gezwungen, in einen Bergwerkschacht zu springen, wo ihre Leichen geflnderi worden sind. Nach russischen Blättern war es dieselbe Bande, welche die Zarin und ihre Kinder ermordet hat, deren Leichen geflndey wor­den sind. __

Eine Tagung der nationalliberalen Partei.

W. B. Berlin, 6. Dez. (Drahtbericht.) Der Nattonal- liberalen Korresponderlz zufolge wurde der Zentral- Vorstand der nationallibcralen Partei auf den 15. Dez. nach Berlin einberufln. Als erster Punkt sieht auf der Tagesordnung die Beschluhfaffur^ über den Bestand der national liberalen Partei.