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Berliner Abteilung des Wiesbadener Tagblatts: Berlin IV. 57. An der ApostrMrche 7.1. Fernsprecher: Amt Lützow 62V2 und 6203.
Montag, 2. Dezember 1918.
Abend-Ausgabe.
Nr 562. . 66. Jahrgang.
M W NO Ser MRSlversWMlM.
W. T. B. Berlin, 30. Nov. Von den Soldatcnräten der zurückkehrenden Fronrtrnppen sind der Reichsregie- "rung in den letzten Tagen viele hundert Telegramme zugegangen. die alle dem der Dolksbeauftragten das Vertrauen aussprechen, sein Programm billigen irnd ihm seine Unterstützung zusickiern. Von Westen und Osten von den Soldatenräten der Armeen, der Armeekorps und der Divisionen bis zu denen einzelner Kompanien und anderer kleiner Formationen svricht aus allen Kundgebungen der einheitliche OWMrtle zum gemeinsamen Ausbau. Tie Forderungen nach der Nationalver- sammlung und der B-etest gegen die stetigen Störungen der Entwicklung kehren immer wieder. Die Reichsregierung kann nicht jedem einzelnen ant- Worten. Die Festsetzung des Wahltermins zur Nasio- nalversammluna mag den SoldatenQiten zeigen, welchen Weg sie gehen will.
Amerikanische Lebensmittel erst nach den Wahlen zur Nationalversammluna.
Berlin. 2. Dez. Wie bi» .Tinws" aus New Bork erführt, hat die amerikanische Negierung 32 deutsche Handelsschiffe gemietet. Hi Nahrungsmittel nach Deutschland bringen sollen. Die Versorgung wird aber, nach einer Mitteilung Lanstngs im Senat, erst beginnen, nachdem die Wahlen für die Nationalversammlung stattgefunden haben.
Scheidenrann gegen Anarchie und Bolschewismus.
Berlin, 1. Dez. In einer Versammlung von etwa 4000 Usrterofiizreren aus allenTeilen des Reiches ergriff gestern der Vsiksbeaustracste Sch ei de mann das Wort. Er gab,einen kurzen' Überblick über die politisch? Lage. Was die Schuld am Kriege beträfe, so könne er nur sogen, daß die Grund- Ursache nickt bei einzelnen Personen, sondern am kapitalistischen System liege. Datier müsse man auch gegen die Münchener Enthüllungen Stellung nehmen. Um richtig urteilen zu können, müsse man alle Archive, auch die in den anderen Ländern, öffnen. Von Ausäng an y.ive sich die Sozialdemckratie darum bemüht, den Krieg so schnell wie möglich zu beenden. Aber leider seien alle Anstrengungen vergeblich gewesen. Die Monarchie ist nun in Deutschland für öve Zeiten erledigt; damit haben sich auch die Besten des Heeres cbgefunden. Marschall Hindenburg, vor dem das ganze Volk nur die größte Ehrfurcht haben kann (Beifall.s, habe erklärt, er stelle sich hinter die neue Regierung. Das einzige was uns möglichst schnell aus dem gegenwärtigen Elend hecausbringen könne, sei die Nationalversammlung. Sonst würden wir zu den schlimmsten Zuständen, zu Anaichie und Bolschewismus gelangen. Solche Zustände wollen wir istcht haben. tStürmiscker Beifall.) Damit stehen und fallen wir! Die einzige Parole mutz sein: Alles für das Volk und alles durch das Volk! Scheidcmann erntete am Schluß seiner Rede minutenlangen, stürmischen Beifall.
Die Beschlüsse der Frontsoldaren- Delegierteir.
W. T.-B. Bad Ems, 1. Dez. Der Delegiertentag der Frontsoldaten in Bad Ems wurde heute eröffnet. Anwesend waren 306 Delegierte, die 220 Divisionen vertretem Unter ihnen befanden sich auck zablreicke Offiziere. Es ist unmöglich, den äutzerst umfangreichen Bericht Wolffs über die Tagung wiederzügeben. Tie Vertreter sprachen sich im allgemeinen gegen die Spartakusleute wie gegen eine Gegenrevolution aus. Ein Vertreter der ersten Armee führte u. a. aus: Wir haben keine Lust, uns der Diktatur der Spartakus- grufpe zu unterwerfen, aber wir wollen auch offen aus- svrecken, daß die jetzige Negierung nichts anderes ist als eine Diktatur. — Regierungs-Vertreter Reichstags« bgeord- neter Giebel erklärt, daß das Zusammenarbeiten mit dem Bollzi'gsrar zurzeit ein sehr gutes sei. Es ist auch nicht not- N-endig, sich über die jetzigen Strömunaen in Bauern zu beuurubigen. In allen deutschen Freistaaten sei der Wille vorhanden, die Einheit des Reiches aufrecht zu erhalten. Dagegen dürfe man die von kapitalistischer Seite de» Rbeinlandes erstrebte Trennung und den evenri'ellen Anschlutz an Frankreich nickt unterschätzen. Die Leute, die dieses anstreben, seien Leute, die noch vor kurzem bei den Alldeutschen den Mund nickt voll genug hätten nehmen können. Es seien dies nur eaoiffiscke Motive, welcke diese Leute zu den separatistischen Bestrebungen veranlatzten. Demgegenüber wollen wir feststellen, datz das Frontheer mit aller Mackt für die Einheit des Reiches eintritt. — In der Nackmittagssitzung sprach als erster Redner Volksbeauf- tragter Barth: Es ist bedeutend schlechter um Deutschland bestellt, als Ihr alle witzt. Es ist meine Pflicht, nichts zu verheimlichen. Es ist so trübe und so schwer! Wenn wir nickt alles auf die Beine bringen, kommen wir nicht weiter. Man weitz nicht, wie es gemacht werden soll. Die erste Sorge wa: für uns die Zurückbringung des Millionenheeres über den Rhein. Mit Dankbark.ul und Beiounderung habe ich gerade aus meiner Reise von Berlin nack hier feststellen können, nst: diese» Heer durch Selbstzucht und Unterordnung er fertig» gebracht hat. diese schwere Ausgabe zu löten. Trostlos ist die Ltige unserer Truppen im Osten. Es ist nicht wahr, datz die alten Machthaber alles gut organisiert hätten. Erbärmlich, schamlos, leichtfertig haben sie gehandelt, sonst wäre es nicht möglich, datz wir heute vor so schweren und unlösbaren Aus.
gaben ständen. Sie können die Stimmung der Bevölkerung in der Ukraine, im Baltikum, in Polen, in Finnland. Es ist nicht abzusehen, wie es möglich gemacht werden kann, die großen Truppenmassen au? dem Osten zurückzuführen. Selbst bei schnellester Durchführung wird es nicht möglich sein, die Leute vor den nächitrn drei Monaten zurück;uführen, wobei immer noch große Mengen das Ziel zu Fuß erreichen müssen. WaS das heißt, jetzt im Winter, angesichts einer feindlichen Bevölkerung, gibt furchtbare Perspektiven. Hoffen wir, daß es unserem Heere nicht geht, wie dem Napoleons im Jahre 1812. Unsererseits wird alles geschoben, um unseren Brüdern rm Osten mit ollen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu helfen. Die Schuld daran tragen die Leute, welche in ihrem M a ch t d ü n k e l glaubten, sich über alles hinwegsetzen zu müssen. Verhältnismäßig am besten hat es die Armee Mackensen, welche in Ungarn interniert wurde, weil sonst der Waffenstillstand von unseren Feinden nickt gehalten worden wäre. Die Nationalversammlung wurde von der Regierung mit vier gegen zwei Stimmen aus den 16. Februar aus- geschriek-en. Ich muß gestehen, datz ich für eine derartig schnelle Wahl nicht war. Am trostlosesten ist unsere Ec- nährungsvolitik. Sie war eine B a n k e r o t t p o l i t i k. Wa§ uns da alles vorgeloqen wurde, ist unglaublich. Bis zuletzt hat man uns gesagt, daß die Ernährung vollständig gesickert sei Und setzt tritt man vor uns bin und sagt. Laß die Lebensmittelvorräte kaum für secks Monate reichen, und das selbst nur bei verminderten Rationssätzen. Der Mangel an Rokstrsfen ist es, der uns zu einer weiteren Verkürzung der Arbeitszeit zwingen wird, und auch dann rwch werden wir nur für einige Wochen Rohstoffe haben. Unter diesen Umständen muffen wir hier aussprecken, daß Deutschland nickt den Willen hat, irgendwie die WafsenstillstandSbedingun- geu zu brechen.
Wir wollen es laut herausrufen, daß wir bereit Und, alles anzunehmen, was tum der Entente diktiert wird.
Sie sollen nur kommen, sie sollen es uns diktiere». Wir wollen es annehmen,, weil wir wiffen, daß alles dies noch weniger schlimm sein wiick, als wie das. weitere Hin» ausschieben. Wir wallen doch endlich wiffen, woran wir sind, damit ustr in Ordnung kommen, um den Wiederaufbau des wirtschaftlichen Lebens beginnen zu können. In vielfach stürmisch unterbrochenen Ausführungen legte der Redner die Notwendigkeit der Ansiedlung auf dem Lande dar. — Nach weiteren Erörterungen, wurde eine Entschließung, sich hinter die Regierung zu stellen, einmütig angenommen. In der Entschließung heißt es: Der Vertretertag ist sich bewußt, daß zur Sicherung der demokratischen und sozialen Ziele so schnell, wie möglich, eine gemäßigte Regierungsgewalr begründet werden muß. Er verlangt deshalb die Einbe» rufung der verfassungsgebenden Nationalversammlung. Die Teilnahme muh für alle wahlberechtigten Angehörigen des Heeres gesichert sein. Der Vertceterr-rq bat eas Vertrauen zu der Regierung Ebert-Haase, d-rß sie st, dieser Richtung ihre ganze Kraft einsetzen wird. Er stellt sich deshalb rm Namen des Feldheeres entschlossen hinter sie.
Die Verteilung der Besktzungstruppen auf die Brückenköpfe.
Genf, 30. Nov. Das Pressobu.-oau des französischen Kriegsmimstcriums hat 'olg-mde Mitteilung veröftant- licht: Die Besetzung der Brückenköpfe auf üem rech.e-i Rheinuser ist endgültig wie solar geregelt. Die B e I- A i e r werden die Geacnd von Düsseldorf besetzen von der holländischen Grenze bis zur enalischen Zone, die die Gegend von Köln nmk.ißt mit den Hinterländern zwischen der belgischen Grenz? und dem Rhein. Die Amerikaner schließen sich südlich an die Engländer an. Sie besetzen K o b ! e » z und das Hinter! nd bis zur luxemburgischen Grenze. Rstchts non ihnen besetzen die Franzosen M i > n z das Grobherzogtum Luxemburg und die Pfalz.
Frankfurt nur zum Teil der Besetzung nnte^worfn.
W. T.-B. Frankfurt a. M., Dez (Drahtbericht.) Bon der Wgffenstillsta.tdskoinmisiiou tn Spaa ist dem Nachrichtenamt des hiesigen Arbeiter- und Soldat Unrates telegraphisch die Miurilung zugegangcn. daß eine Besetzung ganz Frankfurts nicht in Frage kommt.
Ter Rückzug am Mederrbein.
W. T.-R. Düsseldorf. H Non. Der beschleunigte Rückzug auf dem linken liheiinebwt bei Düsie.dors wur»e trotz aller Schwierigkeiten in dei Nicht beendigt. Gegen 5 tlhr überschritten Mo drei letzten Divisionen die Nbeinbrücke; auch alles Mat?>.ral war herubergeschafft. Infolge des großen Trupvenanoianas glich die St dt zeitweilig einem großen Heer! wer. Die Besetzung wird in der folgenden Nacht oder -Sonntag früh erwartet.
Dir Tranzof-n in der Mal».
W-T.-B. Landau» 2. Dei. (Dr-.'hthericht.) Im Laufe des Sonntagvormittags sind, wie der „Rheinpfätzcr" meldet, die ersten Bcjatzungstiuvven sranzöusckier Nationalität hier eingctroffen. Bo» Impflingen. Weißenblng kommend, sind sie ; n du Hauptsache Jäger zu Werte. Artillerie, letzter? ihr? Se'chütze mit sich rührend, und halten unter klinaendem ?v?ol ihren Einzug. Brr dem Quartier des Oberkon>munoier'nd?n oesilierten die Truppen, die später in >en >7aß'-'nen'?nts des 18. Ar- tillerie-Regimentr untergebracht wurden. Gegen 12 Uyr
wurde von zw»i Offizieren der gesamte P o ft-, Tel» g r a p h e n- und T e l e v !> o u p ? l r t ? d ubei nouuucn. Später wurden die b a h n i e ch n i s ch e n Anlagen bs« sichtiqt. Nahezu der ge'-imte Eißubahnveikehr ist e tage st e 11 t. Bon niedreren össeiltlichen Gebäuden weht die Trikolore.
Die angeblich bayerischen Sonderkriedenswünfche.
SV. T.-B. Bern, 1. Dez. Di-.' französischen Zeitungen veröffentlichen eine Züri-Her Depesche, derzusolge dort das Gerücht umgeht, daß Professor Förster demnächst beauftragt werden würde, tzei der antente einen Sonderfrieden für Bayern nachzusuchen. Dieses Gesuch 'oll dar- aus gestützt werden, daß die bayerische Nation einiuüira die Akte des vreußi'chen IniperiiiismiiZ verweise und frei von jedem freniden Einftllß ihr Schicksal setbst lenken wolle.
Die Absichten auf unsere Kolonien.
W. T.-B. Amsterdam, 30. Nov. Die „Times" melden aus Kapstadt: Was die :luku„ft der deutschen Kotoinen angebt, io herrscht, die Ansicht, daß dch Einverletbuna deS früheren Deutsch^üdwestiiriki de. der Union als sw er angesehen wird. Jede indere Regierung tvürde große Unzufriedenheit unter den Einaeborme.n in Sudwrst- afrika ebenso wie unter d-n Weißen, sowohl Engländern wie Holländern, hervorrufpn. Uber die Deutschen O st- afrikas ist die Aufsaisnnz m-tz.r negativ wie Positiv. Niemand denkt daran, es der Union einzimerleiben. aber alle Extremisten, mit Ausnahme einer Anzahl Annerro» nisten ( 9 ), werden die Zurückgabe an Deutschland als eine politische Katastrovh? ansehcn.
D'e Grnsbuna unserer oltaf>'ikanischon Helden.
London, 3. D'z. (Drabtb'richt. Reuter.) Aus Lourenco-Mgrairez wird oain 2?>. November amtlich gemeldet, daß General v. Letton -Borbeck sich mit 30 Offizieren. 125 anderen Europäern. 1165 Askaris, 1518 Trägern, 482 anderen vortm resiichen Träeern, 13 einae- borencn Häuptlingen. 283 männlichen Eingeborenen und 816 Frauen ergab. Die Askans b>-iben bis zur Heim- b-ckörderuna in Tabora. die Deutschen bis zur Uber- führung nach Europa in Daressalam.
Da«? engli-chr OM^nerchw^dsr.
Berlin, 2. Dez. Nach einer Meldung des „B. L.-A." aus Kopenbaaen wird das hier ankernde Geschwader der enalischen Flotte nickst noch Kiel gehen, nm. wie zuerst angenommen wurde, die Abrüstung der deutschen Kriegs- schisse zu überwachen/ Dos G.'sch>vad?r wird in der Ostsee kreuzen und verschiedene Ost'e.'häfen besuchen.
Da^ B rlninen ua«b Meftraknng W'lbekms II.
W.T.-R. London, 30. Nov (Drahtbericht. Reuter.) Der Generasstaatsanwolt ligt' in einer Rede in Wim- borne, daß die Politik v N-aieruna sei. soweit es ihre Macht gestaftete. daraus b-i den Alli'-erten zu dring-n. daß der Kaiser persönlich zur Perantworfting für d'.e Verbrechen gezogen wird. *;°„ ^e er persönlich in erster Linie verantwortlich ist. Sie will dgß er Geleaanheii erhalte, sich geaen di> Agschuld'gunge.n zu verteidigen» die gegen ihn erhoben werd.'N.
fit-to 'Ifiin-» nk'er Deutschen aus E-aland?
SV. T.-B. London, 30 No>'. Generilstaatsanwali
Smith sagte gestern abend in Dorstt. die Koglilionsregfe- rung habe die Absicht, affe Deutschen in England nach Deutschland zurückzuschicken.
E'emeuce«'» in London.
London, 2. D?z. (Drghchericht. Reuter.) E l e m ? n c e a n, O r l i n d o und S o n n i n o fini f»r». nach 2 Uhr mittags auf der Station Charing-Croß angekommen.
Wilsons Pariser Besuch.
Genf, 2. Tez. Der König von Italien wird während des Aufenthal'es Wilsons in Paris dort eiutresfen. — Bor dem Palast Mur-it nächst dem Mcnceau. wollen die Groß-Pariser Arbriwr-Porbsigd? em" Müssenkund- gebung veranstalten und Wil-on als verläßlichen Bürge» des dauernden F r i >- d e u ? begrüßen.
SV. T.-B. Washington, 2. Dez. (Drahtbericht. Reuter.) Wilsons Adresse an dem Kongreß am Montag wird wghrscheinlich die Friedensvorschläge, der Pariser Konferenz bekanntg'ben. Der Republtkaner Commino wird im Senat nm Mrntag eine Vorlage ein- bringen, dnß 4 Revublikane«- und 4 demokrgtisck« Senn- toren nnch Paris zur Fri'danskouserenz geben sollen, nicht als Abgeordnete, sondern als Vertreter des Seng's. Wilson wird wahrscheinlich am Dienstagnachmittag nach Brest ab reisen. __
VereiniKikncf Montenepvos mit Serbien!
W-T.-B. Pran, 30. Nov. Das tschecho-slowakisch« Preßburean meldet aus Poüaorica in Montenegro vom 20. November: Di« große nwutenegri.li,che Sluvjchtio»
