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Verlag Langgass« 21

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12 Ausgaben.

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Berliner Abteilung des Wiesbadener TaMatts: Berlin W. 57. An der AnofteMrche 7.1. Fernsprecher: Amt Lützow K2V2 und KM.

Samstag, 16. November 1918.

Morgen-Ausgabe.

Nr. 537.. 66. Jahrgang.

Amerikas Nahrungsmittelhilfe.

Deutschlands Dank an Wi fon.

W. T.-B. Berlin, 15. Nov. (Drcrhtbericht.) Die deuffche Regierung sandte eine Rote nach Washington, worin mit Dank barm Kenntnis genommen wird, daß Wilson gewillt ist, die Sendung von Lebensmitteln nach Deutschland im günstigen Sinn zu erwägen. Es wird darauf hingrwirsen, daß große Eile nottut, und daß dir Ankunft der Truppen sowie die Waffen still st andsbedingungen mit ihren Folgen die Lage bei nnS täglich unerträglicher machen. Die Gefahr anarchistischer Zustände könne nur bei schnellster Hilfe beseitigt werden. Die deutsche Regierung bittet deshalb, so schnell wie möglich Vertreter nach dem Haag und einige« anderen Orten zu entsenden» nm dort mit den deutschen Bevollmächtigten zu beraten. Die Rote regr an, daß die Angelegenheiten vielleicht in die bewährten Hönde deS Herrn H o » v e r gelegt werden könne».

Die ersten amerikanischen Lebensmitteidamyser.

Br. Genf, 15. No». (Gig. Dvahtldericht.) Die „Dimes" meldet: Acht ehemalige deutsche Dampfer verlosten am

19. November, mit Lebensmitteln für Deutschland be­laden, New Dort.

Auch eine neue Ssterreichisch« Note an Wilkon.

W. T.-B. Washington, 15. Rov. (Drahtbericht. Reuter.) Österreich hat den Präsidenten Wilson ersucht, er möge die Abänderung der türkischen Waffenstillstands­bedingungen durchsetzen, damit es den Österreicher» und Ungarn möglich würde, in der Türkei zu bleiben und damit das Lebensmittelproblem nicht zu erschweren. In der Rote wird gesagt, daß Österreich nichl länger als friedens- störend zu betrachten sei. Es bestehe daher auch nicht die Not­wendigkeit, die Entfernung der Österreicher aus der Türke: zu erzwingen.

Erleichterung«» der Blockade?

W. T.-B. Rotterdam, 15. Nov. Nach dem „Rieiiwe Rotterd Courant" meldet „Daily News" ans New Mark: Die Unruhen in Deutschland machen auf die Amerikaner einen tiefen Eindruck. Deshalb werden in einigen Kreisen LebenSmittel für Deutschland und Erleichterung der Blockade als erste Voraussetzung für die Sicheihcit des Waffenstill­standes betrachtet. — Es heißt, daß Wilson eine» cinZge- arbeiteten Plan für den Völkerbund brt einschließlich eines internationalen Gerichtshofes für Rechtöstreitigkeiten und internationale Polizei für die Meere. *

Die Anbahnung eines Borfriedens.

Berlin» 15. Rov. Die ..Köln. Bolksztg." meldet: Wie wir von ;uverläffiger Seite erfahren, ist der Abschluß eines Prä- liminarfriedenS bereits angebahnt.

Br. Haag, 15. Nov. (Eig. Drahtbericht) Aus Paris wird gemeldet: Um die vorläufigen Friedensver­handlungen in, Gang zu bringen, sind B a l f o u r und S o n n i n o in Paris angekommen. Lloyd George und Orlando werden innerhalb weniger Tage erwartet. Das Reutersche Bureau erfährt, es sei zwar unmöglich, daß der Feind noch weiter Widerstand leisten werde, aber eS könnten doch noch Schwierigkeiten entstehen. Infolgedessen wäre es unvorsichtig, die englischen Streitkräfte ansehnlich zu ver­mindern. i

Tie fast unerfüllbaren Waffenstillstands- . bedinannaen.

Ernste Mahnworte Lichnowskvs an England.

Br. Berlin» 15. Rov. <Eig. Drahtbericht.) Im „Vor­wärts" veröffentlicht der ehemalige deutsche Bot­schafter in London Fürst Lickmowsky einen Artikel, in dem er sich an seine persönlichen Freunde in London, in erster Linie an Lord Lansdnwne. Grey und Asquith, wendet und sie bittet, ihren Einfluß und ihr persönliches An­sehen für die hohen Ideale der Menschlichkeit und Gerechtig­keit in die Wagschale zu werfen. ES heißt dann weiter in dem Artikel: Die uns auferlegten WaffenstillstandSbedinqungen sind von einem Geist beseelt, den man nicht anders als den der Rache bezeichnen kann, da ihre gewissenhafte Durchfüh­rung Elend, Hungersnot, Anarchie und ClzooS unmittelbar im Gefolge hätten. Keine Regierungsgewalt wäre imstande, die Folgen derartiger Zustände abzuwehren. ganz Europa, die gesamte Kulturwelt vor der ansteckende^ Gefahr ordnungS- feindlicher Tendenzen zu bewahren und die Übertragung des russischen Bolschewismus, des größten und gefähr­lichsten Feindes der Demokratie und der Freiheit, aus alle übrigen Mitglieder der Staatengesellschaft zu verhindern. In ihrem eigensten Interesse müßten unsere bisherigen Gegner, und an ihrer Spitze die große britische Ration, sich sagen, daß sie uns behilflich sein sollten, die Ordnung aufrecht zu er­halten, statt es uns unmöglich zu machen, daß sie dem deut­schen Volk, das in seiner überwiegenden Mehrheit den Krieg nicht gewollt und den aufrichtigen Wunsch hegt, als werktätiges Mitglied der Völkerfamilie den Weg der Versöhnung und friedlichen Arbeit zu betreten, die Grundlagen nicht entziehen dürfen, die erforderlich sind für den Wiederaufbau nach bei­spielloser Katastrophe, für die Errichtung eines neuen fried­lichen deinokratcschen Staatswesens. Ich spreche als deut­scher Patriot und zugleich als Freund Englands zum britischen Volk, zu allen Engländern, die aus den Greueln dieses Krieges den Sinn für Menschlichkeit und Ge­rechtigkeit gerettet haben. Nicht an das Mitleid, an die Ein- ficht wen»« ich mich und hoffe, daß mein Ruf nicht ungehört Neide.

Eine Ministerkrise in England?

Die englische Arbeiterpartei macht nicht mehr mit!

XV. T.-B. London, 15. Rov. (Drohkbericht.) , Die Kon­ferenz der Arbeiterpartei beschloß mit großer Mehrheit, die Beziehungen zu der Koalitionsregierung ab- znbrechen. Thomas» der Fühl er der Eisenbahner, wird den Antrag, auS der Regierung auSzutreten, unterstützen» und er­klärte, daß eigentlich die Arbeiter den Krieg ge­wonnen haben. Wenn sie auf der Friedenskonferenz nicht vertreten würden, würden sie die einzige dort nicht vertretene Klaffe sein. .Sie hätten das unbedingte Recht auf Vertretung. Auf der Konferenz wurde wiederholt die Forderung aufgestellt, daß der frühere bolschewistische Konsul John Marlean, der jetzt interniert ist, f r e i g e l a s s e n werden soll. Ein daraus bezüglicher Antrag wurdr mit allen Stimmen angenommen.

Tie enalkschen Barlamentswahlen.

W. T.-B. London, 15. Nov. (Drahtbeeicht. Reuter.) Im Unterhaus teilte Bonar Law niit, daß das Parlament auf Ende dieser Woche vertagt werde. Die Wahlen weiden am >4. Dezember stattfinden, die Stimmen am 21. oder 28. Dezember gezählt sein.

Die Opposition gegen den französischen Cbarrvinismns.

„ES lebe die dentfche Republik!"

XV. T.-B. Bern, 14. Nov. „Populaire" meldet: AIS der französischen Kammer am 11. November bekannt gegeben wurde, daß der Abg. Jnghel in Koblenz von dem Volke auS dem Kerker befreit worden sei. rief ein Sozialist: „Es lebe die deutsche Republik!" Der Ruf wurde von allen Inter­nationalisten ausgenommen und wird, wie der „Populaire" hinzusetzt, vom ganzen französischen Volke und dem Welt- prcletariat ausgenommen werden.

„Heure" veröffentlicht einen von dem geschäftsführenden Ausschuß der „Confederation generale du travail" an das organisierte Proletariat gerichteten Aufruf, in dem die deutsche Republik begrüßt wird. — „Rappell" erklärt: Dieses historische Ereignis verlangt, daß der Friede auf den Grundsätzen der Freiheit des Volkes, über sich selbst zu verfügen,, ab­geschlossen wird. Der Eroberungsmilitarismus und die brutale Gewalt seien endgültig niedergeworfen. Auf den neuen internationalen Grundlagen mü'le die Welt wiederbergestellt werden. Bei dieser Wiederherstellung sollen alle Völker auf dem gleichen Fuße behandelt werden. Eine Pflicht aller im Proletariats der Ententeländer sei es, sich jeder chauvinisti­schen Leitung zu widersetzen und nicht zu gestatten, daß unter dem Vorwand der Erhaltung der Ordnung militärische Kräfte der Alliierten gegen das neue Regime Vorgehen, welches sich Rußland. Deutschland und Österreich freiwillig gegeben beben. Die organisierte Arbeiterschaft habe nun die Aufgabe, die er­worbenen Freiheiten zu wahren und die ihr zukommende neue Mackst zu sichern, obwohl Frankreich hinter den anderen Rationen Zurückbleiben würde. Da? Ende der imperialistisch- militärischen Welt muß vollkommenste Freiheit des Denkens, Redens und Schreibens sein, ohne welche die Sozialdemokratie nicht bc stehen könne.

Weitere französische Stimmen zum WrftrnWVHanb

W. T.-B. Bern, 14. Nov. Zu den Waffenstillstandsbe- dingungen führt die „Aotion srangaise" aus: Durch die deutsche Revolution werden die separatisttsch-partikularisti- schen Sonderströmungen in Deutschland völlig in den Hinter­grund gedrängt. Die Revolution macht Deutschland einiger denn je. Hierüber darf man stch auch nicht bei der Entente täuschen. Deutschland wird sich demütig und bescheiden stellen, um den Frieden zu erhalten. Ihm bleibt für die Zukunft seine Oraanisation, seine Menschenma'sen. die kom­pakteste von ganz Europa. Es sei gerade das Symbol für Deutschland, daß seit 1914 eine Handvoll Leute in Ostafrika durchgehalten hat; deshalb müsse man bei FriedenSschlutz alle materiellen und moralischen Realitäten berücksichtigen und so handeln, als ob die deutsche Kraft immer noch nicht erschöpft sei^

Die „Humanite" erscheint unter der Überschrift: „Waffen nieder! Bürger! Es lebe die deutsche Republik! ES lebe die Weltrepublik!" Encbin erklärt, er ftnde es besonders erfreulich, dast die Entente Deutschland sofort mit Lebens­mitteln belfen wolle, verdächtigt iedoch den Artikel über die Räumungsbestimmnnoen für Westrußland und die Zugangs- bestimmungen der Alliierten über die Weichsel. In diesem sehe er eine verkavselte Intervention der Entente, gegen die mit aller Entschiedenheit protestiert werden müsse.

Selbst Brankinq gegen die erdrückende

Nsrne-'Klt'ann« Deutschlands.

XV. T.-B. Berlin, 14. Nov. Auf dar Telegramm der beiden sozialdemokratischen Parteien an Brantina erhielt der unab­hängige Abgeordnete Eouard Bernstein folgende Antwort von Branting: „Werter Genosse! Das Telegramm der sechs Ge­nossen ist sofort an Henderson, Cachin und Bänder- velde befördert worden mit bester Emvfehlung. Ich bin sicher, daß eine Reaktion nicht nur unserer Genossen, sondern der ganzen öffentlichen Meinung sn den Ententeländern gegen die erdrückende Vergewaltigung des revo­lutionären Deutschlands einsetzen wird. Heute melden Zei- ttingstelegramme. daß Wilson und sogar Tlemenceau sich gegen jede inhumane Maßregel ausgesprochen haben Ihre Aktion wird diese versöhnliche Strömung noch mehr stärken. Besten Dank für Ihr Telegramm und beste Wünsche, daß die deutschen Genossen ihre gewaltige Revo­lution im Rohmen der Demokratie auch gegen die verkleidete Tyrannei von unten klar und fest steuern mochten.'

Eine neue linksdemokratische Partei?

Br. Berlin» 15. Nov. (Eig. Drahtbericht.) Wie die „Voss.

" Ivört, schweben seit gestern Verhandlungen zwischen ährenden Persönlichkeiten der fortschrittlichen olkspariei und der nationalliberalen Partei über eine Zusammenfassung beider Porteieu auf demokrati- lchsr und rcpuiblikanifcher Grundlage. Wie die „Tägl. Rundsck." erfährt, wird diese Bewegung von fortschrittlicher Sette in der Hauptsache getragen vom Larvdtagsabgeordneten Syndikus Meyer, Hanöelskammersvndkkus Dr. Apt und Schriftsteller Heile; von national! liberaler Seite sind die Herren Justizrot Dr. Marwitz, Dr. Köhler und andere mehr zu nennen. Gleich zeitig gibt die „Tagst Rundsch." bekannt, daß morgen in den Berliner Blättern ein Aufruf zur Bildung einer neuen demokratischen Partei veröffentlicht werden wird. Der Verfasser dieses Aufcuss ist der bekannte Geheimrat W > t t i n g, ein Bruder Maximilian Hördens, Vorsitzender des Auffichisrats der Rationalbank, dessen politische Auffassung, durchaus linksdemckratisch rst. Als wettere führende Männer dieser Bewegung sind zu nennen der Chefredakteur des „Ber­liner Tacchlatts" Theodor Wolfs sowie seine Mitarbeiter Professor Weber und Professor P r e u ß. Der Aufruf be­kennt sich in seiner Grundtendenz zur republikanisch- demokratiscben Idee. Ein Teil der Berliner Bank­welt soll sich 'der Bewegung bereits angeschlossen haben.

Reichskanzler Ebert über dis Neurvablrn.

XV. T.-B. Berlin, 15. Nov. (Drahtbericht.) Der Reichs­kanzler teilte gestern im Gespräch mit dem Vertreter der „Voss. Ztg." folgendes mit: Wir sind fest entschlossen, die Konsfttuante so schnell als irgend möglich einzuberufen. Jeder Verdacht, den einige bürgerliche Kreise gegen diese unsere Absicht hegen, ist völlig unbegründet. Wir trafen bereits die ersten Vorbereitungen und denken bestimmt im Januar zu den Wahlen zu gelangen. Der Gedanke, diese Wahlen heute, d. b. vor Rückkehr der T r u p p e n abzuhalten, ist darum leider unausffihrbar, weil diese weder heute an ihrer Front und Etappenstellen feststehen, noch andererseits in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Sie sind in Bewegung und deshalb nicht zu fassen. Ich glaube auch, daß der Einwand, der Frie­denskongreß möge dis zur Naftonaltaaung vertagt wer­den, nicht Stich hält und daß vielmehr der Kongreß ganz un­abhängig von der Eröffnung dieser konstituierenden Versamm-. lang beginnen kann. Im Gespräch über die n e u e st e Note Wilsons sagte der Reichskanzler: Wir haben heute Be­sprechungen mit den führenden Faktoren gepflogen, dahin­gehend, daß Schiffe und Kohlen sowie alles Nötige sofort be- reitgestellt werden, um die von Amerika bewilligten Nah­rungsmittel so rasch wie möglich ins Land zu bringen.

Vorbereitungen zur konstituierenden National­versammlung.

XV. T.-B. Berlin, 15. Nov. (Drahtbericht.) „Die Freiheit" meldet: Wie wir hören, werden die Vorarbeiten für die WahlkreiSeinteilung zur konstituierenden National­versammlung bereits im Reichsamt des Innern be­ginnen. Man nimmt an, daß in Preußen die bisherigen Re­gierungsbezirke die Wahlkreise für die noch dem Verhältnis­wahlsystem vorzunehmenden Wahlen bilden werben.

Die Auflösung des preutzischen Landtags.

XV. T.-B. Berlin, 15. Nov. (Drahtboricht.) In Überein­stimmung mit einem Beschluß des Vollzugsrats des Arbeiter- un'd SoldatsnratS vercrdnen wir, was folgt: Das HauS der Abgeordneten wird hierdurch a u f g e l ö st. Das Herrenbaus wird beseitigt. Berlin, 15. Nov. 1918. Preußische Regierung: gez. Hirsch, Strobel, Braun, E. Erntst Ad. Hoffmann, Dr. Rosenfeld.

Endlich auch BLrgerrSte.

XV. T.-B. Berlin, 14. Nov. Unter dem Vorsitz von Dr Rießer bildete sich ein vorbereitender Ausschuß zur Grün­dung von Bürgecräten. Es wurde eine Entschließung ge. faßt, worin die Absicht kundgegeben wird, die volle Gleich­berechtigung des Bürgertums zu wahren und die Be­strebungen der Reichsleitung zur Erhcltung von Ruhe und Ordnung zu unterstützen. Verlangt wird d:e schleunige Ein berusung der konstituierenden Nalionalvs.sammlung.

Eine Sitzung brr Grosz-Berlin r ColdatenrStL.

XV. T.- B. Berlin, 15 Nov. (Drahtboricht.) Sestern fand im Sitzungssaal des Reichstags eine Sitzung der Groß-Berlmer Soldatenräte statt, an welcher auch der Reichskanzler und der ebemalige Reichstags-Abgc- cidncw W e l S als Kommandant von Berlin teilnahmen. Die Versamniluna nahm zur Kenntnis daß de- Vall­zu ff ? r a t des Arbeiter- und Soldat'nrats aon der Bil­dung einer Roten 0? a r ö t A b st a n ö genommen hat. Es winde 'odann die Organisation des Sicherheits­dienstes besprachen, wobei eine einmütige Ab­lehnung des Bolshewi?mus zutage trat. Im Interesse der Aufrechterhaltung der Ordnung wurde be­schlossen. daß di: Ofsffiere und technischen Beamten nach Möglichkeit in ihren bisherigen Stellungen verbleiben sollen. Die Aussprache über die Verpslegnngsverhult- nisse besprach die Notwendigkeit, mit den vorhandenen Vorräten möglichst sparsam zu verfahren, zumcst die beftchenden Del hältwsse durch das Zurückffwen un­serer Truppen naturgemäß in Unordnung gebrachst wer- den. Trotzdem aber muß man versuchen dieser Schwie­rigkeit Herr z» werden. Schleunige Versorgung ist da­her unbedingt geboten. Die Demobiliiation wird nach Grundsätzen, die das KriegSministerium ausgearbeitet

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