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Verlag Langgasse 21

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Mittwoch, 13. November 1918.

Morgen-Ausgabe.

Nr. 531.» 66. Jahrgang.

Änderung der Wasfenstillstands- bedingungen.

Teilweise Erlerchterunaen.

IV. T.-B. Berlin, 12. Nov. (Amtlich. Drahkberscht.) Rach einem gestern vormittag 6.25 llhr vom Eiffelturm gegebenen Funkspruch der deutschen Bevollmächtigten an die deutsche Oberste Heeresleitung sind in den Wasfcnstillstandsbedingun- gen noch einige Änderungen vorgenommrn worden: Die auf dem rechten Rheinufer vorbchaltene neu- t r a l e Z o n r soll sich bis zu einer Entfernung von 1 0 Kilo­metern lstatt 3V bis 40 Kilometer) vom Fluh erstrecken. Die Räumung der links- und rechtsrheinischen Ge­biete muß in insaesamt 30 Tagen lstatt 25) bewirkt sein. Die Zahl der auszulirfernden Lastkraftwagen wnrde auf 5000, statt 10 000, festgesetzt. Bezüglich der Kriegsgefangenen wird vereinbart, daß die Hcimfcndung der deutschen Kriegsgefangenen, die in Holland und in der Schweiz interniert sind, wie bisher fortgesetzt wird. Die Heim- fendnng der deutschen Kriegsgefangenen wird vor Abschluß der BorfrirdenSvcrhandlungcn geregelt. Was die Räumung der O st g e b i e t e anbelangt, so müssen Österreich. Rumänien und die Türkei sofort geräumt werden, die vor dem Frieden zu Rußland gehörigen Gebiete sobald die Alliierten unter Berücksichtigung der inneren Lage dieser Ge­biete den Augenblick für gekommen erachten. Nach Artikel 14 müssen alle Requisitionen» Beschlagnahmungen oder Zwangsmaßnahmen der deutschen Trupyen, die dazu bestimmt waren, stch Hilfsmittel für Deutschland in Rumänien zu be­schaffen, srfort aufhörcn. Der Zugang der Alliierten zu den geräiimten Gebieten an der Ostgrenze, sei cs über Danzig, sei es über die Weichsel, soll der Bersorgung der Bevöl­kerung, der Al'srcchtcrhaltung der Ordnung dienen.

Bezüglich O st a f r i k a 8 wird bestimmt, daß dieses Gebiet innerhalb eines MonatS von allen deutschen Streitkrästen ge­räumt sein muß.

Die Bestimmung über die U-Boote lautet: Auslieferung aller tt-Boole, einschließlich der tt-Bootkreuzcr und Minen­leger mit ihrer Bewaffnung und vollständigen Ausrüstung. Sie fahren nach einem von den Alliierten bestimmten Hafen. Solche, die nicht in Sec stechen könuen, werden abgrrüstet, vom Personal verlassen und unter Aufsicht gestellt. Die Be­dingungen dieses Artikels werden in einem Zeitraum von 14 Tagen anSacfüftrt. Tie zu internierenden Schiffe müssen bereit sein, die deutschen Häfen binnen 7 Tage« zu verlassen.

Bezüglich der B l « ck a d e heißt cS: Die Alliierten sind der Ansicht» daß die Fortsetzung der Blockadr die Lebens­mittelversorgung Deutschlands nach abgeschlosse­nem Waffenstillstand nicht verhindern wird» in dem Maße, wie sie cs für notwendig halten. Es wird jedoch zu Aitikcl 26 folgender Satz hinziigrfügt: Dir A l l i i e r t r n und die Bereinigten Staaten beschäftigen sich mit der Frage der Lebensmittrlversorgnng während des Waffen st ill st and s. Die Dauer des Waffenstill­stands wird auf 35 Tage festgesetzt mit der Möglichkeit, daß dir Bcrlängrrung im Laus dieses Zeitraums des Waffenstill­stands. wenn die Klauseln nicht erfüllt werden, mit 48stündiger Wirkung gekündigt wird. Um dir Ausführung zu erleichtern, wird baS Prinzip einer ständigen internationalen Waffenstillstandskommission angenommen.

Wilson verspricht Nrhrunqsmittelhilfe.

IV. T.-B. Washington, 12. Ncv. (Drahtlos.) In einer Ansprache in dem Kongreß sagte Wilson: Die Alliierten be. absichtigen die Mittelmächte mit Lebensmitteln zu versorgen und sofort eine NnterstützungSorganisatio» wie früher in Belgirn inS Leben zu rufen.

Deutscher Vorfriedensvorschlag an W lson. .

IV. T.-B. Berlin, 12. Nov. ^Amtlich. Dr.,htbericht.) Dir "deutsche Regierung hat durch Vermittlung der schweizerischen Regierung an die Negierung der Bereinigten Staaten von Amerika folgende Note gerichtet: Nach­dem nunmehr der Waffenstillstand geschloffen ist, bittet die deutsche Regierung den Präsidenten der Bereinigten Staaten, den Beginn der FriedenSverliandluiigen in die Wege leitet zu wellen. Der Beschleunigung h.'lber schlägt sie vor, zunächst den Abschluß eines Präliminarfriedens ins Auge zu fassen und ihr mit;nteilen, an welchem Ort und zu welchem Zeitpunkt die Berhandlungcn beginnen können. Wegen drohender LebrnSmittelnot legt die deutsch: Negierung auf unverzüglichen Beginn der Perhandlungen be­sonderen Wert. lGrz.) S o l k, Staatssekretär.

Greste Befriedigung in Am r ka.

IV. T.-B. Washington, 11. Ncv. Wilson erließ eine Pro­klamation über den Waffenstillstand, in der er sagt: Alles, wofür man kämpfte, wurde erreicht. Es ist jetzt unsere glückliche Pflicht, durch Beispiel und verständigen, freund­schaftlichen Rat materielle Beihilfe bei Errichtung einer ge­rechten Demokratie in der ganzen Welt zu Helsen.

W. T.-B. Ne« Dirk, II. Nvv. (Reuter.) Die Unterzeich­nung des Waffenstillstandes führte zu b e g e i st e r t e n Kundgebungen im ganzen Lande. Die Börse wurde oeschlossen. Auch sonst ruhen die Geschäfte. Überall wurden Umzüge abgehalten.

Alle Einberufung-» rückgängig gemacht.

IV. T.-B. Washington, ll. Ncv. (Reuter.) Alle Einbe- rafi:nm-n sstr die Armee wurden rückaänaig gemacht.

Einstellung der Rekrutierung in England.

W. T.-B. London, 12. Nov. (Reuter. Amtlich.) Die ganze Rekrutierung unter dem Militärdienstgesetz wurde ein­gestellt. Alle Einberufungen, die noch erfolgen sollten, wur­den rückgängig gema cht.

Die Verlegung des Großen Hauptquartiers.

B. A. Berlin, 12. Rco. (Eig. Drahtberrchi.) Das Große Hauptquartier ist w.it Genehmigung der Regierung durch Hindenburg von Spaa nach H am b u r g v. d. H. verlegt worden. Der Arbeiter - und Soldatenrat in Berlin teilt mit: Der Oberbefehlshaber-Ost mit den ihm unterstellten Armeen stellte sich in gleicher Weise wie die Oberste Hrrreslcttnng zur Verfügung.

Malschs Gerüchte über Len Kronprinzen.

IV. T.-B. Berlin, 12. Nov. (Drahtb-erächt.) Die Meldung, daß.der frühere Kronprinz sich mit dem Exkaiser nach Holland begeben hot, ist. wst wir erfahren, nicht richtig. De.' frühere Kronprinz befindet sich bei den Truppen an der Front.

Errichtung von Standgerichten.

Br. Berlin, 12. Nov. (Eig. Drahtbericht.) Wie mitge­teilt wird, hat gestern nachmittag im Kriegsministerium ein Ausschuß des Soldatcrirats in Groß-Berlin getagt, der be­schlossen hot. heute nachmittag die Grundsätze für die Einrich­tung von Standgerichten auszustcllen. Weiter ist eine Reihe von Maßnahmen im Gang, die bestimmt sind, die öffentliche Ruhe und das Privateigentum unbedingt gegen unbefugten Eingriff zu sichern.

Weitere Thronentsagungen.

' IV. T.-B Bernburg, 12. Nov. (Drahtbcricht.) Der „An- balter Kurier" meldet: Der Prinzrigent verzichtete für Herzog Joachim von Anhalt auf den Thron sowie für das herzogliche Haus avf Tbronfotgerechi. Der Prinz­regent legte seinerseits die Regentschaft des Herzogtums nieder. Tie neue Regierung wird morgen gebildet.

W. T.»B. Detmold. 12. Nov. (Drahtbericht.) F ü r st Leopold XV. von Lippe entsagte dem Thron.

Karl von Habsburg in Nisder-Österreich.

W. T.-B. Wien, 12. Nov. (Drahtbericht.) Das Kaiser- p a a r fuhr mit seiner Familie nach E ck a r t s a u.

Die Proklamierung Deutsch-Österreichs als Bestandteil der deutschen Republik.

Xi. Wien, 12. Nov. (Eig. Drahtbericht.) Die Proklamic- rung Deutsch-LsterreichS zu einer Republik wird heute nach­mittag mit großer Feierlichkeit begangen. ES ist ein großer DemonstrationSzug geplant. Bon den Tribünen werden die Staatkrätc Ansprachen an dir vorbeizichende Menge halten.

Xi Wien, 12. Nov. iEig. Drahtbericht.) Aus Anlaß der Proklamieinug Deutsch-Österreichs ails Republik »nh des A li­sch l u s' e s an die deutsche Republik gilt der heutige Tag als F e i e r t a g. Es herrscht allgemeine A r b e i t s - ruhe.

Eine Trauerfeier für Diku ler.

W. T.-B. Wien, 12. Nov. (Drahtbericht. Die gestrige Nachmittagssitzung des StaatSrats wurde mit einer Traucrkundgcbiing für den verstorbenen Staatssekretär des Äußern Dr. Viktor Adler eröffnet. Der Präsident Hauser widmete dem Verblichenen einen N a ch r u f. worin er erklärte. Adler ist das Opfer seines Pslichtbvwußtseins. Er war Staats- furcktionär, der sozusagen von allen Parteien einstimmig ge- wablt wurde. Ihm wurde von den Parteien das wichtige Nessori deL Äußern übertragen, weil man auf seine Person, auf seine Beziehungen nach allen Richtungen große Hoff­nungen für unfere Politik nach außen hin setzte. Wir werden ihn nicht vergessen, den treuen Mann, der dem Staat Deutsch-Österreich bis zum letzten Atemzug gedient hat.

Ter Abzug der Bayern aus T rol.

W. T.-B. Innsbruck, 12. Nob lDrahtbericht. Korr.-Bur.) Die bayerischen Truppen verlassen heute Tirol. Der Ab­transport der Truppen geht nunmehr glatt vor sich. Den Blättern zufolge organisieren die Ital.ener den Transport südlich.

Polnische Band?n ln Obersichleslen und Rosen.

B. A. Berlin, 12. Nov. lEig Drabtbericht. zb.) Es lieg-.' t verläßliche Meldungen vor. daß. sowohl in Lberschlesien als auch im posenschen Gebiet polnische Legionäre und undiszipli- -nierte Verbände eingebrochen sind und raubend und plündernd Besitz von den Ortscharten ergreifen. Der Rat der Volksbeauftragten bat gemeinsam mit dem Arbeiter- und Soldatenrat energische Maßnahmen beraten, um die deutschen Volksgenossen in diesem Gebiete zu unterstützen.

D?e Wobisssati'N in der Schweiz.

W. T.-B. Zürich. 12. Nov lDrnbtbeeicht.) Der Regie- rungsrat erklärte in der heutigen Kantonratssitzung, daß drei Mitglieder zum R ü -k t r i t t bereit wären und daß er sozialistische Reformen durckssübren wolle.

W. T.-B. Bern, 12. Nov. (Drabtbencht.) Der Bun­de s r a t erläßt einen A u f r u f an das Schweizer Volk, in lem er die neuen militärischen A lkgebote und die Unter­stellung des Staatspersonals unter die Militärgesetz? be- grünbet sowie den Willen bekundet, jede Gewalttätigkeit zu verhindern- Er appelliert an die Bürger des freiheitlichen Staarswesens, dessen Einrichtungen und Gesetze dem Volk die Mittel in die Hand geben, einzig durch seinen Willen jeden Fortschritt und jede Neuerung in wirtschaftlichem wie auf sozialem Gebiet zu verwirklichen.

Neue Arbeiter- und Soldatenräte.

W. T.-B. Berlin, 12. Nov. (Drahtbericht.) Der Arbeiter, und Soldatenrai teilt mit: In Ma r i e n b u rg. L i eg n i tz. Graudenz uslw. wurden Soldatenräte gebildet. Auch in Frankfurt a d. Oder wurde ein Soldaten- und Arbeiter­rat gebildet. Weiter wird gemeldet: Soldatenräte sind ^gebildet in Antwerpen, Landsberg a. W„ Glogau, Sens- burg. Überall herrscht Rübe.

Vf. T.-B. München, 12. Nov. (Drahtbericht.) Aus zahl­reichen bayerischen Städten wird über die Verbreitung der revolutionären Bew.gung berichtet, ebenso über Bildung von Arbeiter- und Soldatenräten, darunter B u z b a ch, Schweinfurt, Truppenübungsplatz Grafenwerth, Staubinq. München zeigt bereits wieder das ge­wohnte Aussehen. Der Eisenbahnverkehr zeigt keine Einschränkungen.

Hessen nach dem badischen Muster.

Auch Bertreter anderer Parteien im Ministerium

W. T.-B. Darmstadt, 11. Nov. D:r neue- Minister­präsident Ulrich hat an das hessische Volk heute fol­gende Proklamation erlassen, in der es u. a. beißt: Nachdem her Arbeiter- und Soldatenrat. als die von der Revolution proklamierten Träger der öffentlichen Gewalten, gejtern der bisherigen sozialdemokratischen Lundtagssraktion d:e Bildung des Ministeriums übertragen bat bat sie heute diesen Auftrag übernommen. Die Fraktion geht dabei von dem Gedanken aus, daß die neue (provisorische) Regierung auch das Ver­trauen der nichtsozialdcmokeatischcn Bevölkerungskreise besitzen sollte Darum ist sie bereit, bei de: Bildung der neuen Regie- rnngSgcwalt auch Bertreter anderer Pa rteien, falls diese zur aufrichtigen Mitcrbeit gewillt sind, in die Regierung mit aufzunchmcn Die Regierung soll ein Kollegialmini st erium sein und aus einem verant­wortlichen Minister sowie Direktoren der einzelnen Ministe- rialabteilungen bestehen. Das Präsidium des Ministeriums und die oberste Leitung der Ministerialubteilung des Innern wurden dem Unterzeichneten n'ertragen. Über die Besetzung der anderen" Ministerialabteilungen sind Verhandlungen im Gange. Die Wählen zur konstituierenden Volkskammer wer­den sobald als möglich in die Wege geleitet werden. Volks­genossen. das Programm der nciieu Regierung heißt kurz: Volkswohlfahrt l Demdkratic?

Das neue Baden.

IV. T.-B. Karlsruhe, 11 Nov. Die Volksregierung und die Arbeiter- und Soldatenräte laben eine Bekanntgabe an das Land gerichtet, in der es beißt' Die neue VolkSregierung hat heute nachmittag mit den Arbeiter- und Soldatenräten des ganzen Landes getagt. Sie hat die Einrichtung der Soldaten- röte begrüßt und gutgeheißen. Die Soldatenräte haben sich als Landcöcmsschuß badischer Arbeiter- und Soldatenräte konstituiert. Sic haben die militärische Gewalt in Händ'.r und stellen sich mit ihrer Macht hinter die vorläufige Regierung.

Bildung eines elsatz-lothringischen Nationalrats.

IV. T.-B. Straßburg, 12. Ncv. Aufruf an die Bevölke­rung Elsaß-Lolbringins! Die hier vrisommolten Mtgl'edcr der Zweiten Kammer des elsaß-lothringischen Landtags haben sich als elsaß-loihringifcher Nationalrctt konstituiert und aus ihrer Mitte einen provisorischen Verwaltungsausschuß er­nannt. der aus folgenden Mtgliodern bcstcbt: Burger (Straßburg). Justin und Kultus; Heinrich. Landwirtschaft; Imbs. sozicle Fürsorge; Jung. Finanzen; Meyer (Laurent), öffentliche Arbeiten und Verkehrswesen; Dr. Pfleger, Inneres und Unterricht; P e i r o t e S. oline Porre- ieuille; Dr. R i ck l i n, Präsident des Nattcnalrats ohne Porte­feuille. Der Nationolrctt und der Ausschuß erwartet von der eliaß-lotbringifchen Bevölkerung, daß sie dieser aus der Mitte ihrer gewählten Vertreter hervorgegangenen Verwaltung Ber- trauen entgegenbringt und alles tun wird, um ihnen chre Auf­gaben in dieser voraussichtlich ganz ki'rzen Übergangszeit zu erleichtern. Der Nationalrai und der Ausschuß betrachten als ihre ausschließliche Aufgabe die Ausrechterhaltting der öftent- lichen Ordnung und die Fortführung der Geschäfte bis zu: defiuttiven Regelung unserer Lage. Der Natwnalra-t macht eS sämtlichen Beamten im Land zur strengsten Pflicht, auif ihrem Posten zu bleiben und ihr Amt weiterzuführen wie bisher. Der Nationalrat erwartet auch, daß Arbeiterschaft und Landwirt­schaft, des Ernstes der Stände sich bewußt, in voller Solidari­tät ehre Pflicht tun und den Bedürfnissen der Bevölkerung durch restlose Zuführung der erforderlichen Lebensmittel und Fortführung ihrer Arbett gerecht werden. Die Strafgesetze bleibe» in Kraft. Der Schieb des Gesetzes wird ollen Kreisen der Bevölkerung unterschiedslos zuteil werde«. Allen politisch Verurteilten wird der Nationalrat volle Amnestie ge­währen. Der Nationalrctt.

Die neue soziaNst'scke Regierung.

v. A. Berlin, 12. Non. sEig. Drohtberickit. zb.) Die Verteilung der Arbeitsgebiete im Rate der Volk-'üeeus» tragten ist vorläufig die folgende: Ebert Inneres und Militär, .tz a a s e Äußeres und Koloniales. Scheide- mann Finanzen. T i t t m a v r Temobilisalron und öffentliches (Äcsnndbeitswesen, Landsberg Presse und Nachrichtendienst. Barth sozial? Politik.

Wikderaufnahme der diplomntischrn Bezlehuugcn Rußlands zu Deutschlands.

Br. Moskau, 12. Nov. (Eig. Drahtberrcht. :,b.) Tie Sowsetregierung beabsichtigt, die divlomatiichen Be­ziehungen zu Deutschland mit möglichster Beschleunigung wieder anfzunebmen. jedoch soll Herr Joffe nicht wieder nach Berlin zurückkehren.