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Sonntag, 3. November 1918.
Morgen-Ausgabe.
Nr. 515. • 66. Jahrgang.
Ruhe und Selbstvertrauen!
(Bon unserer Berliner Abteiluuz.)
G Berlin, 2. Nov. (Eig. Drahtbericht. zb.) Der Eindruck, den die tiirkisck-en W a f f e n st i l l >t a n d s- bedingungen in den maßgebenden Kreisen in Berlin gemacht haben, läßt sich dahin zusammcnsajjen, daß man von ihrer Härte äußerst nberrascht ist. Man hatte angenommen, daß die Entente mit der Türkei glimpflicher verfahren werde. Die Tatsache, daß die Türkei eine so schnelle Antwort erhalten hat, läßt aber auch andererseits erkennen, daß innerhalb der E n t e n l e offenbar über die Deutschland vorzuschlagenden Waffenstillstandsbedingungen keine rechte Einigkeit besteht. Man wird wohl aus der deutschen Presse und aus den Äußerungen deutscher Staatsmänner, vor allem aber aus der Widerstandskraft unserer Truppen den Eindruck gewonnen haben, daß man derartige Bedingungen, wie man sie der Türkei anferlegte, deur Deutschen Reich nicht gut bieten kann, fraglos haben die lebten Tage zu einer inneren Sammlung und zur Beruhi- g u n g bei uns beigetragen. Plan sieht die Lage heute mit wesentlich ruhigeren Auqeti an und die Gerüchte, die über angeblich demütigende Bedl'ngungen an Deutschland umlaufen, haben eher dazu beigetraqen, dem Volk den Rücken zu stärken, als es zu verwirren. Die Regierung sieht mit vollkommener Ruhe der Note entgegen, die stündlich eintreffen, sich aber auch noch tagelang verzögern kann.
k Inzwischen finden täglich Sitzungen des Kriegskabinetts statt, in denen die schwebenden Fragen ihre Erledigung finden. An Stelle der Ressorts- staatssekretäre, die früher jeder seinen Arbeitskreis eifersüchtig verwalteten, ist jetzt ein Zusammenarbeiten getreten, bei dem alle Fragen besprochen werden. Da man keine der schwebenden Fragen und der zu lösenden Probleme überstürzt erledigen will, auf der anderen Seite aber auch das Regieren gelernt sein will, so vollzieht sich manche Regierungshandlung jetzt langsamer a.s früher, bietet aber auf der anderen Seite die Gewähr, daß die Schritte wohlüberlegt und das Ergebnis gemeinsamer Beratungen sind. Der Übergang d.-r Militärgewalt an die Zivilgewalt hat sich -hne jede Reibung vollzogen und es hat den Anschein, als ob die hohen Militärs, von ihrem Pflichtbewußtsein in dieser schweren Stunde geleitet, sich glatt dem Willen der Volksregierung unterwerfen. Und dies ist ihnen ebenso hoch anzurechnen, wie den holzen Regierungsbeamten, die, meist konservativer Gesinnung, trotz des Wechsels auf ihrem Posten verblieben sind. Hierdurch wird selbstverständlich der glatte Gang der Staatsmaschine in weit größerem Maße, gewährleistet, als wenn dies nicht der Fall wäre.
Auch in den letzten Tagen wieder sind von bestimmter Stelle im Deutschen Reiche beunruhigende G e° r i, ch t e über drohende Unruhen und revolutionäre Umtriebe verbreitet worden. Diese tendenziösen, von interessierter Sette ausgestreliten Mitteilungen beruhen zum weitaus größten Teil auf freier Erfindung. Dies geht schon daraus hervor, daß in Berlin in dieser Hinsicht z. B. von der Provinz die Rede ist. während man sich in der Provinz vrelsuch dasselbe von Berlin erzählt. In Berlin ist die Äibeiterschast, wie wir versichern können, in ihrer überwältiqenden Mehrzahl durchaus ruhig und denkt nicht an irgendwelche Unruhen. abgesehen von einigen Wirrköpfen, die aus solchen Situationen ihren Vorteil zu ziehen suchen und denen der Bolschewismus in Rußland noch nicht Lehre genug ist.
Was die nächsten Stunden oder Tage auch bringen werden, das deutsche Volk braucht Ruhe und Selbstvertrauen und den »Glauben an seine neue Regierung. Ir der Deutsche muß sich zur Stunde darüber klar sein, daß di? Geschicke nicht nur unserer jetzigen Mitwelt, sondern auch späterer Generationen davon abliängen, wie wir uns verhalten und unter dein Druck dieser Verantwortung wird jeder seine Schuldigkeit tun.
* •x .
* Bayerischer ® eyzschutz.
W. T.-B. München, 2. Nov. Die Korrespondenz Hoffmann meldet amtlich: Beunruhigende Gerüchte, zum Teil schlimmster Art. sind anläßlich der Ereignisie an der italienischen Front und der staatlichen Umgestaltung Österreich-Ungarns im Umlauf. Auf Grund amtlicher Informationen kann mitgeteilt werden, daß die vielfach verbreiteten Nachrichten über das Boktringen sengender und plündernder Banden in Tirol und Böhmen nach neueren Meldungen sich als unrichtig oder übertrieben erwiesen haben. Für alle Fälle aber sind bayerische Grenzschuhtruppen aufgestellt. Sie werden das Eindringen derartiger Banden nach Bayern unmöglich machen. Durch ihre Anwesenheit schützen sie das Getreide in den Scheunen und das Meb auf den Weiden vor Raub und Zerstörung durch landessremde Elemente. Deshalb hat unsere Bevölkerung allen Anlaß, die Truppen freundlich aufzu- «hmen und ihnen ihre Pflicht nach Kräften zu erleichtern.
Auch in rein militärischer Hinsicht besteht für Bayern zurzei: keine unmittelbare Gefahr. Es sind aber für alle Möglichkeiten Vorkehrungen getroffen überhaupt: die herrschende Beunruhigung gründet sich weniger auf die tatsächlichen Verhältnisse, als auf die unwahrscheinlichsten Gerüchte, die unter den Leuten umgehen und jeidcr vielfach Glauben sinken. Solchen Gerüchten entgegenzutreten, ist Pflicht eines jeden seiner Verantwortung sich bewußten Menschen. Also kühlen Verstand und ruhige Nerven!
Eine französische Ankündigung.
Br. Genf, 2. Nov. (Eig. Drahtbericht, zb.) Der „Temps" kündigt die bevorstehende Veröffentlichung der Waffenstillstandsbedingungen an und fügt hinzu, daß die Bedingungen schwer sein würden.
Zu den Waffenstiilstandsbedingungen für die Türkei.
die wir in der Hauptsache bereits in unserer gestrigen Abend- Ausgabe gemeldet haben, sind ergänzend noch folgende Punkte mitzuteilen: 17. Auslieferung aller türkischen Offiziere in Tripolis und der Cyrenaika an die nächsten italienischen Garnisonen. Die Türkei verpflichtet sich, die Versorgung dieser Offiziere und jede Verbindung mit ihnen einzustellen, sollten sie dem Befehl, sich zu ergeben, nicht Folge leisten. 18. Alle Häfen in Tripolis und der Cbrenaika einschließlich Misurata müssen der nächsten verbündeten Garnison auSge- liefert werden. 19. Alle deutschen und österreichischen Marine-, Militär- und Zivilpersonen müssen innerhalb eines Monats aus den türkischen Gebieten entfernt werden. Die in entfernteren Distrikten bcsindlichen Personen mütsen fo' schnell wie möglich abgeschoben werden. 20. Die Türkei verpflichtet sich, den Anordnungen nachzukommen, die Bestimmungen über Ausrüstungen, Waffen- und Munitionsvorräte betreffen, einschließlich des Transportes desjenigen Teiles des türkischen Heeres, das nqch Punkt 5 zu demobilisieren ist.' 21. Mn Vertreter der Verbündeten wird dem türkischen Versorgungsminister beigegeben, um die Interessen der Verbündeten wabrzunehisten. Diesem Vertreter werden die dazu nötigen Vollmachten gegeben werden. 22. Die türkischen Kriegsgefangenen stehen zur weiteren Beifügung der verbündeten Mächte. Die Entlastung der türkischen Zivilgefangenen und solcher Gefangener, die das militärische Alter überschritten haben, wird in Erwägung gezogen. 23. Die Türkei verpflichtet sich, alle Beziehungen zu den Mittelmächten aufzugeben. 24. Für den Fall, daß sich in den sechs armenischen Wilajets Unordnungen zeigen, behalten sich die Verbündeten das Recht vor, irgendeinen Teil dieser Wilajets zu besetzen. 25. Die Feindseligkeiten zwischen den Verbündeten und der Türkei hören am Donnerstag, den 81. Oktober, um 12 Uhr mittags, a u f.
W. T.-B. London, 2. Nov. (Drahtbericht.) Das Auswärtige Amt ermächtigt zu der Erklärung, daß die Vermutung, daß mit dem Waffenstillstand der Türkei irgend ein geheimes politisches 'Abkommen verbunden ist, nicht den Taffachen entspricht.
Die erste Folge der Unterwerfung der Türkei.
Br. Rotterdam. 2. Nov. Mg. Drahtbericht. zb.) Dir „Times" schreibt: Der eiste Folge der Unterwerfung der Türkei dürfte eine Se e s ä> I a «t- t i m £ clt to c r j e n Meer sein. Der Marinefach- verständigc des Blattes hält es iür möglich, daß die Engländer Odessa besehen werden, um die Verbindung mit Polen her- znslellea und die deutsche Ostfront zu bedrohen.
Waffenstillstand an der italienischen Front?
Br. Wien, 2. Nov. (Eig. Drahtbericht, zb.) Das „Wiener Journal" hat aus guter Quelle die Mitteilung erhalten, daß die an der italienischen Front eingeleiteten Waffenstillstands- Verhandlungen unmittelbar vor dem Abschluß stünden. Sofort nach Inkrafttreten des Waffenstillstandes würden, so meldet das Blatt weiter, amerikanische Transportschiffe mit Getreide in Triest einlaufen. Weitere Nachrichten besagen, daß an der italienischen Front der Waffenstillstand bereits hergestellt sei und die einander gegenüberstehenden Armeen die Feindseligkeiten bereits eingestellt hätten. Diese Nachricht scheint zutreffend zu sein, wenigstens wird sie indirekt durch eine amtliche Mitteilung des Kriegsamts bestätigt, die besagt, daß der Abtransport der Truppen von der Front bereits begonnen babe. Mit Rücksicht auf die trostlosen Transportverhältnisse dürtte die Demobilisierung sehr langwierig werden. Verschiedene Häfen an der adriatischen Küste sollen von E n t e n t e s ch i f f e n besetzt sein; nicht nur Fiume, sondern auch dalmatinische Häfen, vor allem Spalato, wurden von amerikanischen Truppen beseht, desgleichen wurden auch im bisherigen Kriegshafen P o l a Amerikaner gelandet.
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
W.T.-B. Wien, 2. Nov. Amtlich verlautet: An der
italienischen Gebirgöfront we,den unsere Truppt-, in planmäßiger Durchführung der Räumungsmaßnahmen die zu Beginn des italienischen Krieges gehabten Stellungen beziehen.
I« der v e n e t i a n i s ch e n Ebene ist dir R ü d » bewegung über den Tagliamento im Gange.
Die Räumung des gesamten serbischen Gebietes steht unmittelbar bevor.
Der Chef des Geueralskab».
Der französisch-amerikanische Durchbruchsversuch gescheitert.
Ein voller Erfolg über die Franzosen.
W. T.-B. Großes Hauptquartier, 2, Nov. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz.
An der L h s f r» n t ist die Lage unverändert. Bei den letzten Kämpfen zeichneten sich hier das bayerische Infanterie- Regiment Nr. 11 und das Reserve-Jnfanterie-Regimenr Nr. 13 besonders ans. Südlich von Deynze haben wir «ns weiteren feindlichen Angriffen durch Answeichen hinter die Schelde entzogen. Die Bewegung wurde während der Nacht, vom Gegner unbemerkt, durchgeführt. Nach starkem Feuer gegen die geräumten Linien folgte der Feind und stand am Abend östlich von Deynze und westlich der Schelde in Gefechtsfühlung mit unseren Vorposten. Starke Angriffe der Engländer südlich von Baten eien «es. Bei Aulnoy drang der Feind in unsere Linien ein und stieß bis an feen, Südrand von Balenciennes aus Sonltain und über Preseau hinaus vor. Der von eigenen Panzerwagen «nd von Batterien des Feldartillerir-Regiments Nr 71 besonders wirffam unterstützte Gegenangriff badischer Regimenter im Verein mit örtlichen Kampftruppen brachte «ns wieder in den Besitz der Höhen südwestlich von Doultain und des Ortes Preseau. Versuche des Feindes, am Nachmittag in umfassendem Ansturm von Westen über die Schelde und von Süden her V a l e n c i e » n e s zu nehmen, scheiterten. In der Nacht haben wir die Stadt ungestört vom Gegner geräumt.
Heeresgruppen Deutscher Kronprinz und Gallwitz.
Gewaltige Artillerirschlacht leitete die Au griffe ei», die der Franzose und Amerikaner zur Öffnung der Aisne-Front und zwischen den Argonnen und der Maas führten. Auf den Höhen westlich der Arsnr zwischen L» S e l v e und H e r p y sitid die Angriffe des Feindes gescheitert. Unsere Truppen haben hier wiederum im schweren Kampf einen vollen Erfolg über die Franzosen errungon. Östlich non La Selve konnte der Gegner in dem wirksamen Feuer bayerischer Truppen nirgends unsere Linien erreiche». Auch Brandenburger bei und westlich von Klein-Quentin schlugen den Feind vor ihren Linien ab. Bei Banogne trug das Reserve-Jnfankerie-Regiment Rr. 93 die Hauptlast deS Kampfes. In hartem Kampfe warf rS auch gestern wieder den Feind zurück. Östlich von Becouvranco schlugen pommernsche, Vosenfche und schlesische Regimenter den Feind vor ihre«, Linien ab. Aus den Höhen nordwestlich von Ehateau-Porcien haben die bewährten Regimenter der 17. Infanterie- und 58. Reserve-Division auch gestern ihre Stellungen gegen schwere Angriffe behauvtrt. Tatkräftiges Handeln des Oberleutnants v. Below vom Grenadier-Regiment Nr. 89 war für den Ausgang der Kämpfe von entscheidendem Einfluß. Die Höhe südwestlich von Fergeur wechselte vielfach den Besitzer. Nach erfolgreichem Gegenangriff blieb sie in unserer Hand. Beiderseits von Rethel stieß der Feind bei Nanteuil und Ambly vorübergehend auf das Nordufer der AiSne vor. Gegenstöße warfen ihn anf daS südliche Flußufer zurück.
Mit starken Kräften griff der Franzose in breiter Front beiderseits von B o n z i e r 8 sowie zwischen der AiSne und nördlich von Grandpre an. Bei Rilly »ahmen wir uiisere Vorposten auf daS Nordufer der AiSne zurück. Bei sgouc«, stieß der Feind über die AiSne auf die Höhen auf dem östlichen Flußnfer vor. Versuche deS Gegner?, den Durchbruch auf Le EheSne zu erzwingen, scheiterten. Wir brachten ihn bei Neuville-St. Dah und Terron an der Aisne znm Stehen.
Die beiderseits von Bouziers teilweise sechsmal wie- derholtcn Anstürme des Gegners scheiterten meist schon vor nnseren Linien. Östlich von Bandy wurde der Feind im Gegenstoß wieder znrückgeworfen. In Falaise an der Aisne faßte er Fuß. Zwischen der Aisne und Grandpre wiesen wir feindliche Angriffe vor unseren Linien ab. Der Franzos« hat somit auch auf dieser Angrisfsfront trotz starken Kraft», einsatzes nur bei Voucq und Falaise unbedeutenden Gelände gewinn erzielen können. Auf der 18 Kilometer breiten Fron: zwischen Terron und Falaise waren am Abend unsere Linier wieder voll in unserer Hand. An der erfolgreicher Abwehr des Feindes haben Würtremderger und Bayern, Regimenter der Garde, Hannoveraner und Westfalen, thürin. gische und lothringische Regimenter sowie Maschinengewehr, und Scharfschützen-Abteilnngen gleichen Anteil. Das Fnfan terie-Reaiment Nr. 127 unter Oberstleutnant Schwab zeichnet, sich besonders ans. Auch die seit Wochen angespannt tätiger Kraftfahrertruppen trugen durch rechtzeitiges Heranführer der Reserven zu dem erfolgreichen AuSgang der gestrigen Schlacht bei.
Zwischen der Ä i r e »nd der Maas gelang es den fr schmalem Angriffsstreifen angesrtztea amerikanischen Di»i sionen in unsere Stellung zwischen Champigneullc und Ain. rreville einzudringen und beiderseits von Bayonville übe, unsere Artillericlinien hinans Boden zu gewinnen. Versuch« des Gegners, von Bayonville heraus unsere Front in Rich tung auf Thenoranr und ans Stenay anfzurollrn, wurden »er eltelt. Mit Einbruch der Dunkelheit kam der Kamvs ,n de« Linie Ehamvigneulle-Sivry-östlich von Buzancy-südwesilick von Billers-Devant-Dna-nordöstlich Aincrrville zum Sieben Der Erste Generalqnartiermeifter: Grüner.
Der deutsche Adendbericht von» 2. Nevember.
W. T.-B. Berlin, 2. Rov., abends. (Amtlich. Drahtderich«. Erneute Angriffe der Engländer südlich von B a l e n > ciennes, der Amerikaner westlich der Maas brachten der Feinden nur örtlichen Geländegewinn
An den übrigen Kampffronten rnhiger Tag.
