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Freitag, I. November 1918. 9Jiö1?0£ft s 2If!Sf|&b0* Nr. 511. * 66. Jahrgang.
Der „Abfall" Habsburgs.
O Berlin, 30. Oktober.
Nur keine Sentimentalitäten! Wir wollen beim Friedensangebot des Grafen Andraffy nicht von Verrat und Abfall sprechen, denn wir müssen uns sagen, daß dies Angebot ja gar nicht von „Österreich-Ungarn", unserem Verbündeten seit 1879. ausgegangen ist. Dies Staatswesen „Österreich- Ungarn" besteht nicht mehr, also konnte es auch nicht, von uns abfollen. Was geschehen ist. das ist etwas ganz anderes, das ist die flehentliche Bitte um Schonung von seiten einer nicbt leicht unter einen Begriff zu bringenden Gesellschaft. in der sich d,e bedrohte Dynastie und alle jene Gruppen und Richtungen zusamm.engefunden haben, denen die Auflösung des Reichs an den Lebensnerv geht, also ein Teil des feudalen Adels, ein Teil des Klerus, ein Teil der Offiziere, kurt von allen Bestandteilen der vormaligen Gesamtheit ein Teil und nie das Ganze. Der Form nach freilich spricht Graf Andraffy für Österreich-Ungarn, der Sache nach spricht er für die Tschechen und die Südslawen, für alles, was aus dem Reick>svctbande hinausstrebt, und für diese Völkerschaften zu prechen, hätte er sich ersparen können, da sie ihre Sache sa elber schon erfolgreich genug führen. Die Tschechen sehen ihren Staat hereiiö derartig als selbständig an, daß sie sich erlauben, die Deutschen in Böhmen und Mähren, die sich unter das tschechische Joch niemals beugen werden, als Hochverräter zu bezeichnen. Noch bevor Gras Andraffy seine Note an Wilson ergehen ließ, war eine tschechische Friedensabordnung schon auf dem Wege nach Paris, wo der „Präsident" der tschechischen Republik, Masaryk, seinen Wohnsitz hat. Da sich Tschechen und Südslawen, Polen und Rumänen mit der Entente durchaus verstehen, kann der Friede zwischen ihr und der übrig gebliebenen Hülle eines zerschmetterten Reiches sehr schnell geschloffen werden. Es handelt sich dabei im Grunde nur um Formalitäten, alles Wesentliche ist längst schon erledigt. Wir werden nicht erwarten können, daß das, was sich immer noch die Vertretung Österreich-Nngarns nach außen hin nennt. Widerstand wird leisten können gegen die Forderung, daß der künftige tschecho-slnmakische Staat alle Gebiete der Kronländer Böhmen und Mähren umfafle, und drei Millionen Deutsche also unter die tschechische Herrschaft srelle. über das Schicksal von Südtirol, Görz und Gradisca, Triest und Istrien wird die Entente allein entscheiden, sie wird mit den Resten des Donaureiches machen können, was ihr beliebt. Für uns aber besinnt eigentlich so erst die große Frage brennend zu werden, was für uns bei der Liquidation des Reiches an Gutem und an Schlimmem herauskommen kann. Beschränken wir uns dabei auf die nächsten und die dringendsten Anliegen, also auf die Frage nach dem Schicksal unserer deutschen Brüder in Österreich, so müffen wir angesichts des Sonderfriedens, der aus Wien und Budapest an- geboten worden ist, den bisher allenfalls gültig gewesenen Standpunkt aufgeben, wonach über die staatliche Abgrenzung im ehemaligen Österreich der allgemeine Friedenskongreß mitzuentscheiden gehabt hätte. Es wird vielmehr so nicht kommen, sondern es steht zum mindesten zu befürchten, daß diese Dinge schon vorher, schon jetzt, werden geordnet werden, und daß wir Deutschen hüben und drüben werden zusehen müffen. wie sich die Entente und die sogenannte Regierung von „Österreich-Ungarn" über die Grenzfestsetzung einigen, also voraussichtlich die Deutschen in Böhmen und Mähren dem lschecho-slowakischen Staate zuweisen werden. Damit wäre für uns eine nicht zu ertragende Lage geschaffen und das gesamte Deuffchtum stände vor den einschneidendsten Entschlüssen, vor Entscheidungen, die volitisch wie militärisch gleicherweise schwer ins Gewicht fallen würden. Wenn etwas geeignet wäre, den Zusammenschluß der Deutschen diesseits und jenseits der Reichsgrenzen zu beschleunigen, so wäre es die Auslieferung von Millionen Deutscher an die tschechische Veroewaltigung. Heute, wo cs im auseinandergeborstenen Nachbarland« keine Stelle mehr gibt, auf die wir eine der überlieferten Gefühlsrücksichten zu' nehmen hätten, beute also, wo auch das Band zwischen den Dynastien zerrissen ist, wo der Kaiser von Österreich und König von Ungarn schon vor der Verlegenheit steht, vor lauter Nevnbliken keinen Platz mehr zum „Regieren" zu behalten, heute darf auch die demokratische deutsche Volksregierung offen sprechen, ja, sie muß es, und sie sollte deshalb die Welt wissen lassen, die befreundete, die feindlickte und die neutrale, daß alles, was deutsch ist, für sich da? Recht der Selbstbestimmung in Anspruch nimmt, fußend gerade aus Wilsons Friedensprogramm. Je schneller und je kräftiger diese nationale Forderung mit dein vollen Nachdruck erboben wird, den ibr der Wille und das Bekenntnis der Regierung verleihen kann, desto schneller werden bei Unseren Stammesgenoffen in Österreich die Besorgnisse ntOT'irtben, zu denen sie angesichts des bevorstehenden Son- deririedens allerdings berechtigt sind. Wenn sich die Tschechen als bereits eingerichteter Staat auf gleichen Fuß mit den Ententemächten stellen, dann hindert die Deutschen in Österreich nichts, ihren Nationalstaat ebenfalls schon jetzt von der früheren Gemeinsamkeit loszulöfen und unter Berufung auf >bre nationale Selbstbestimmung sämtlichen Regierungen anzuzeigen, daß das neue „Deutsch-Österreich" nunmehr gebildet rst und durchaus Herr über sein Schicksal sein will. Diez neue Deut'ch-Österveich aber hätte selbstverständlicherweis-.' auch die Deutschen in den Sudetenländern zu umfassem Wenn sich Herr Wilson nicht selber untreu werden will, wird rr diese Zusammenfassung aller Deutschen zu einer neuen keltischen staatlichen Gemeinschaft gelten lassen müffen. In- dessen fürchten wir, er wird sich ohne sonderliche Gewiffens- bedenken untreu werden, er wird wenigstens dem Drängen 'einer Verbündeten, die den Tschechen alles, den Deutschen "tchts zubilligen wollen, nicht widersteben können, und so mag pr wohl noch geschehen, daß um das Schicksal der Deutschen
in Böhmen und Mähren anders als mit den Waffen des Wortes wird gekämpft werden müssen. Auch dazu müffen wir uns bereit halten.
Die deutsch-österreichische Regierung.
Wien, 31. Oft. (Eig. Drnhtbericht. zb.) Die deutschösterreichische Regierung ist beute gebildet worden. Zu Staatssekretären werden ernannt: Außeres: Viktor Adler (Soz?,; Krieg: Rittmeister Jos. Meyer (Deutsch-Agrarier); Inneres: Dr. Mataja (Soz.); Finanzen: Dr. Steinte n d e r (Deutschnatl. i; Handel: Dr. Urban (Deutschnatl.); Wohlfahrt: Junkel (Cbrijtlich-Soz 1; Unterricht: Pascher (Deutschnatl.); Ackerbau: Stockler (Christi.-Soz.); Fürsorge' Ha nu sch (Soz.); öffentliche Arbeiten- Zertik sChristl.- Soz.); Ernährung: Ehemaliger Sektionschef Löwenfeld; Gesundheitsprofeffor Dr. K a u p p. Heute mittag ist der provisorische StaatSrat mit den Delegierten der Nationalversammlung zur Übernahme der Regierung in Wien zusammen- gettetcn. Der Staatsrat dürfte sich nur als Beirat des Nutionalrats und iricht als selbständiges Organ betrachten.
W. T.-B. Wien, 31. Oft. Die deutsch-österreichische Nationalversammlung hielt gestern ihre zweite Sitzung ab. Die Versammlung beriet zunächst die an den Präsidenten Wilson zu entsendende Note. Sämtliche Redner protestierten gegen die letzt? Note des Ministers des Äußern Grafen Andrassy an Wilson, wodurch die Gefahr eines unheilbaren Risses zwischen Deutsch-Österreich und Deutschland entstand. Sic wandten sich dagegen, daß diese Rote ohne Einvernehmen mit der deutsch-österreichischen Nationalversammlung abgeiandt wurde und protestierten gegen die beabsichtigte Annexion deutscher Gebiete durch den tschecho-slowakischen Staat. Der Sozialdemokrat Ellenbogen bezeichnete den Abfall von Deutschland als einen schmählichen Treubruch. Die einzige Sicherung des deutschen Volkes gegen die Preisgabe seiner Interessen sei die Konstituierung des deutsch-österreichischen Staates als Republik. Im weiteren Verlaufe wurden die Präsidenten urtd die Mitglieder des Staatsrates, deren Ersatzmänner sowie der Staatsgerichtsbof gewählt. Zu Präsidenten werden gewählt Dr. Dinghöser (Deutschnatl.), Sauser (Ebristl.-Soz.), Seid (Soz.l. Im Laufe der Debatte machte Abaeordneter Feeißler Mitteilung von der Konstituierung der deutsch-österreichischen Provinz Su deten- l a n d . bestehend aus Deutsch-Nocdmähren und Deutsch- Nordschlesien.
Dis La«e in Wien.
W. T. -B. Wien. 31 Oft Meldung des Korrespondenzbureans. Der gestrige Tag verlief in- cllgerneinen ohne Ausschreitungen. Gegen 7 Uhr abends fanden Kundgebungen vor dem Londbause statt Hierauf zoa ein großer Teil der Teilnehmer mm Pm lammt. wo Austwachen gehalten und eine rote Fahne entfaltet wurde. Zu lebhaften Kundgebungen kam es auch vor dem Kriegsministcrium
Der tschechoslowakische Staat.
W.T.-B. Prag, 31. Oft. Der Ausschuß für nationale Verteidigung Vielt die konstituierende Versammlung ab.
W.T.-B. Prag, 31. Oft. Nach einer Meldung des Wiener Telegrapben-Korrospondenzbureaus erklärte das Präsidium der Stattlhälterei, daß die Statt'halterei von nun au im Dienste, der neuen Staatsform amtieren werde. — Der Nattonalrat bat zum Generaldirektcr aller Bahnen ans dem Gebiete des tschecho-slowaki-schen Staates den früheren k. und k. StaatsHabnchreftor in Prag Tr. Banta zum Direktor des Poit- und Telcgr>apbenwesens im Königreich Böhmen Ober- posirat Fötka ernannt. Das Präsidium des Rattonal- auSscbuffes errichtete ein selbständiges ffchccho-slowaftscheS Bureau, welches von vier Redakteuren geleitet wird.
Die Deutschen zur Wabrunq ihrer Rechte.
W.T.-B. Prag, 31. Oft. < Meldung des Wiener Tele- graphen-KorreispoNdennsbursaus.) Heute erschien eine Deputation des Ausschusses der Prager Deutschen, der sich aus allen politischen Parteien bildete beim Nationalcn-.Zschnß und ersuchte, daß der Ratioomlansschuß a-lS neue Regierung eine also vertretende Körperschaft der Prager D e u t s ch e n a n e r k e n n e und sich im Bedarfsfälle an ibn wenden möge.
Kesttanek und zwei GencralstabSoffiziere verhaftet.
Sr. Prag, 31. Oft. (Eig. Dvichtbericht. zb.) General Kestranel und zwei Generalstabsoffiziere wurden verhaftet. Die Tschechen beschuldigen sie, einen Putsch gegen den tschechischen Rationalrat unternommen zu haben.
Die ungarische Republik.
Ei« Telegramm des Grafen Karolyi.
Sr. Berlin, 31. Oft. (Eig. Drahtbericht, zb.) Das „Berliner Tageblatt" erbielt felgendes Telegramm: Budapest, 31. Oft. In Budapest Revolution, Nationalrat hat Regierung übernommen. Garnison und Polizei anerkennt vollständig Nationalrat. Bevölkerung jubelt. Graf Michael Karolyi, Präsident des Nattonclvats.
Karolni — von Volkes Gnadin Ministerpräsident.
— Budapest, 31. Oft. (zb.) Der frühere Abgeordnete Barnabak Buza sagte zur Volksmenge vor dem 48er Klublokal, es gebe in Ungarn zwei Majestäten: die Krone und das Volk. Das Volk habe den Grafen Karolyi zum Ministerpräsidenten ernannt. „Graf Karolyi ist von Volkes Gnaden Minister- präjident. Für uns gilt nur der Beschluß des Nationalrates und nicht der einer neu zu ernennenden Regierung. Der Rationalrat steht unter dem Vorsitz des Grafen Karolyi und seine Beschlüsse find für jeden Ungarn bindend."
Vor Bekanntgabe der Waffenstillstands- Bedingungen.
W. T.-B. Washington, 81. Oft. (Dcahtbericht. Renter- Meidung.) Die letzte deutsche Note ist dem Staatsdepartement förmlich übergeben worden. Es wird gesagt, daß sie nichts an der Lage ändert. Man erwartet, daß der n ä ch st e S ch r i t t in der Bekanntmachung der Waffenstill- standsbedintzungen seitens der verbündeten Hauptmächte an die Kriegführenden bestehen wird.
W. T.-B. London, 31. Okt. (Drabtbericht.) Reuter meldet: Es wird mitgeteilt, daß eine Entwicklung in der
Friedenssrage nich: eingetteten ist. Die Besprechungen, die in Paris statigefunden haben, waren ihrer Art nach vorläufige Besprechungen, und die wichtigeren beginnen erst jetzt. Um bei diesen zugegen zu sein, ist auch Bonar Law zu den übrigen englischen Vertretern hinzugetreten. Der Schatzkanzler ist erst heute in Paris eingetroffen. Vielleicht wird EndederWoche irgendeine Mitteilung in Paris veröfsentlickit werden, welche über die Haltung der Alliiecten geaenüber demdeutschen Waffen- still st a n d s vo r s ch l ä a e n einigen Aufschluß geben wird. Bis dahin ist eine wesentliche Änderung der Lage überhaupt nicht wahrscheinlich.
Reuter über die mutmaßlichen Bedingungen.
W. T.-B. London, 31. Okt. (Drabtbericht.) Reuter erfährt: Nachdem Präsident Wilson die weitere Korrespondenz mir Deutschland den alliierten Regierungen übermittelt hat. damit diese ihre Ansichten zum Ausdruck bringen, liegt das deutsche Schwergewicht da, wo die Staatsmänner der assoziierten Regierungen über die Lage beraten baden. Es wäre unklug, den nichtamtlichen Mutmaßungen und den daraus gezogenen Schlußfolgerungen zu viele Beachtung zu schenken. Aus jeden Fall darf bestimmt darauf gerechnet werden, daß die Staatsmänner der Alliierten sich auf solche Waffenstillstandsbedingungen für Deutschland, Österreich- Ungarn und die Türkei einigen werden, die, wenn sie angenommen werden, jede Wiederaufnahme der Feindseligkeiten durch den Gegner unmöglich machen. ES darf auch erklärt werden, daß die Waffenstill- stondsbedingnngen die unmittelbare Heimsendung aller britischen Kriegsgefangenen vorseben werden. Wenn man die militärische Lage Deutschlands einerseits und die Österreichs und der Türkei andererseits vergleicht, so ist es klar, daß die beiden letztgenannten Staaten vernünftigerweise keine günstigere Debandlung erwarten dürfen als die, welche Bulgarien zuteil wurde.
Zur Kaifersraae.
W.T.-B. Berlin, 31. Oft. (Drabtbericht.) Der Kaiser, der sich mehrere Wochen in der Reichsbauptstadt aufgehaltcn hat. bat sich inS Große Hauptauartier begeben.
Br. Berlin, 31. Okt. (Eig. Drahtbericht, zb.) Die „Voss. Ztg." meldet: Die Gerüchte über eine bereits erfolgte
Abdankung des Kaisers sind nach unseren Erkundigungen mindestens verfrüht. Der Kaiser ist nach der Front abgereift. In seinen letzten Sitzungen hat sich das .Kriegskabinett auch mit der Frage des Tbronverzick-ts (wie schon in der gestrigen Abend-Ausgabe kurz erwähnt) befaßt. Es verlautet, der Chef des Zivilkabinetts Dr. Delbrück solle mit wichtigen Aufträgen des Reichskanzlers gleichfalls nach der Front abfabren,
B. A. Berlin, 31. Okt, (Eig. Drabtbericht. zb.) Wie wir erfahren, sind bei der Sitzung des K r i e g s k a b i n e t t S sebr wich t i g e, den Waffenstillstand nicht betreffende B e - f chlüsse gefaßt worden. Der Inhalt der im Vordergrund siebenden Beratungen läßt sich zurzeit nicht genau umschreiben.
Eine Herrenhauskundgebung für den Kaiser.
W. T.-B. Berlin, 31. Oft. (Drabtbericht.) Das Herrenbaus verbandelte beute über den Antrag der Konservativen (Antrag Dork- Kundgebung für das Königshaus!. Graf B a l l e st r e m als Berichterstatter wies aus die anti- monarchischen Bestrebungen im Volke hin. Gras Dorf begründete den Antrag und forderte das Haus ans, das Gelöbnis für den König durch einstimmige Annahme des Antrags zu bekräftigen. Herzog zu Drachenbe cg trat für den Antrag ein, dem das Haus durch Erbeben von den Sitzen bei stimmte. Daniit war die Tagesordnung erledigt -Nächste Sitzung ani 15. November.
Einstellung der Feindseligkeiten /■ durch Österreich.
W.T.-B. Wien, 31. Oft. (Draht beruht.: Amtlich verlautet: Das Oberkommando stellte bereits am 20, Oktober, früh, durch einen Parlamentär die Verbindung mit der italienischen Heeresleitung her. Es sollte kein Mittel zur Vermeidung unnützer Blutopfer zur Einstellung der beiderseitigen Feindseligkeiten und zum Abschluß eines Waffenstillstandes unversucht bleiben. Das italienische Oberkommando nahm gegenüber diesem von den beste« Ab» sichten geleiteten Schritt zuerst eine unverkennbar a b - lehnende Haltung ein. Erst am 30. Oktober, abends,' konnte General der Infanterie v. Weber mit einer Abordnung im Einverständnis mit dem italienisckjen Oberkommando dir G e f e ch t s l i n i e zur Einleitung der B e r handln n g e n überschreiten. Wenn demnach auf dem italienischen Kriegsschauplatz die KriegSgrenel ihre Fortsetzung fanden, so müffen die Schuld und Verantwortung lediglich auf Rechnung unserer Feinde geschrieben werden.
Der Chef des GeneralstubeS.
